Magazinrundschau - Archiv

Lidove noviny

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Magazinrundschau vom 13.08.2019 - Lidove noviny

Radim Kopáč unterhält sich mit dem (hierzulande noch zu entdeckenden) rumänischen Schriftsteller Vlad Zografi, der zugleich studierter Physiker ist. "Ich hätte lieber Philosophie studiert, aber damals bedeutete Philosophie Marxismus. Viele meiner Generationsgefährten wählten naturwissenschaftliche Fächer, um sich dem ideologischen Druck zu entziehen und wenigstens auf intellektueller Ebene vom Kommunismus unabhängig zu sein. (…) Das Studium der Quantenphysik und die Vertrautheit mit den Gödelschen Theoremen haben mich paradoxerweise von rationalistischen Illusionen befreit und bestätigt, was ich schon ahnte: dass sich die Welt mittels der Wissenschaft nichts vollends begreifen lässt." Über das heutige Rumänien meint Zografi, der neben seiner Tätigkeit als Prosaautor, Dramatiker und Essayist auch Ionesco ins Rumänische übersetzt hat: "Einige leben gut, die meisten schlecht. Viele Rumänen sind in den Westen ausgewandert, womöglich über neun Millionen. Nach den Syrern haben wir offenbar die größte Anzahl von Emigranten - und dafür haben wir noch nicht einmal einen Krieg benötigt. Es ist die Folge der Korruption, die sich in der Gesellschaft wie ein Krebs ausbreitet und von stupiden, habgierigen und gänzlich verantwortungslosen Politikern gezüchtet wird, die unfähig zu längerfristigen Perspektiven sind." Das einzig Gute sei das Gefühl der Freiheit, das er nach wie vor sehr stark empfinde.
Stichwörter: Rumänien, Zografi, Vlad

Magazinrundschau vom 26.03.2019 - Lidove noviny

Die Lidové noviny berichtet von der soeben zu Ende gegangenen Leipziger Buchmesse, wo Tschechien Gastland war und unter anderem die Schriftstellerin Kateřina Tučková auftrat, die in ihren Romanen gerne noch unbearbeitete, heikle Themen der Vergangenheit anpackt. In "Gerta - Das deutsche Mädchen" geht es um eine Deutschtschechin, die 1945 zusammen mit anderen Tausenden aus dem mährischen Brünn (Brno) vertrieben wird und den sogenannten "Brünner Todesmarsch" überlebt. Im Gespräch auf der Messe erzählt Tučková, wie unterschiedlich sich die Lesungen in Tschechien und Deutschland gestalteten. Während in Tschechien vor allem Leute kämen, die Wissenslücken über die Ereignisse füllen wollten, über die im Land lange nicht kritisch geredet wurde, kämen in Deutschland besonders ältere Besucher, die sich nostalgisch austauschen und an Orte erinnern wollten, die sie einst verlassen mussten. "Manchmal haben sie alte Fotografien oder diverse Erinnerungsstücke von einem Ort mitgebracht und mich gefragt, wie es dort jetzt aussehe", berichtet sie. Die deutsche Art und Weise, sich der eigenen Geschichte zu stellen, sieht Tučková insgesamt als vorbildlich an und meint, im eigenen Land sei man noch nicht ganz so weit, was die Vertreibung der Sudetendeutschen betrifft. In manchen Familien sei das Thema noch heute ein Tabu, besonders bei denen, deren Mitglieder oder Vorfahren in die verlassenen Wohnungen gezogen seien, wo "die Federbetten noch warm von den Sudetendeutschen" gewesen seien. Dennoch ist die Autorin davon überzeugt, dass Tschechien in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte in der Behandlung dieses Kapitels gemacht habe, wovon regelmäßige Gedenkaktionen und Versöhnungsmärsche zeugten. "Ich denke, das Schlimmste haben wir hinter uns, aber es ist nötig, diese Arbeit noch weiter fortzusetzen."

Magazinrundschau vom 18.12.2018 - Lidove noviny

In Tschechien ist soeben ein dicker Essayband mit journalistischen Texten aus drei Jahrzehnten des Schriftstellers Jáchym Topol erschienen. Aus diesem Anlass unterhält sich Radim Kopáč mit ihm über den Wandel der publizistischen Inhalte - oder eben deren Wiederkehr: "Mit einer gewissen Sorge ist mir klar geworden", so Topol, "dass Leute meiner Generation mit der aktuellen Agressivität von Putins Regime, mit der Eskalation des Kriegs in der Ukraine in eine Art Zeitschleife geraten sind. Ich komme aus einer Generation, die immer noch sowjetisiert war, wir mussten Russisch lernen, waren verpflichtet, Brieffreundschaften mit russischen Schülern zu führen, Russland rief Angst hervor - und dann ist das alles zerplatzt und wir glaubten, dass Russland nach der Wende demokratisch, kameradschaftlich und gut sein würde. Es zeigt sich, dass das ein Irrtum war: Schon zum zweiten Mal im meinen Leben spielt Russland die Rolle des Aggressors. Es sind immer noch die gleichen Kulissen, in denen man sich bewegt und die Verzweiflung schüren; andererseits ist da auch ein wenig Erleicherung - es ist eine wohlbekannte Welt." Nach der Wende war Topol neben seiner Tätigkeit als Romanschriftsteller unter anderem Redakteur bei der Wochenzeitschrift Respekt und der Tageszeitung Lidové noviny, bevor er an die Václav-Havel-Bibliothek wechselte. "Ich bin stolz darauf, dass Respekt als Vertreter des osteuropäischen antikommunistischen Widerstands, der aus dem Samisdat hervorgegangen ist, sich erhalten hat - im Unterschied zu ähnlichen Medien in Polen, Ungarn oder Russland. Dass die Zeitung Lebensfähigkeit bewiesen hat und die Leute sie lesen. Bei der Lidové noviny finde ich es schrecklich desolat, dass sie dem Premierminister dieses Landes gehört. Und selbst wenn's der heilige Franz von Assisi wäre, wäre es schlecht."
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Magazinrundschau vom 20.11.2018 - Lidove noviny

Nachdem der tschechische Schriftsteller und Verleger Jiří Padevět bereits einen (mehrfach ausgezeichneten) Stadtführer durchs Prag der Protektoratszeit veröffentlicht hat, folgt nun auf Tschechisch sein Führer durchs stalinistische Prag - mit unzähligen Schicksalen antikommunistischer Widerstandskämpfer, den dazugehörigen "Tatorten" sowie Markpunkten stalinistischer Architektur. Im Gespräch mit Martin Rychlík meint Padevět, die Atmosphäre der stalinistischen Ära sei letztlich sogar noch depressiver gewesen als zur Nazizeit, denn "gegen das fremde Böse, das Deutsch spricht und dem tschechischen Terrain eine fremde Ideologie aufdrückt, lässt sich besser ankämpfen als gegen das Böse bei einem selbst. Man kämpft leichter gegen einen ausländischen Feind als gegen einen Sicherheitsdienstler, der der Kerl von nebenan ist. Der Feind waren wir. Wir haben uns selbst bekämpft, was immer schwieriger ist als der Kampf gegen das Fremde." Unter beiden Regimes habe es ein funktionierendes Denunziantentum gegeben, doch erkennt Padevět Unterschiede in der jeweiligen Funktion: "Die kommunistische Staatssicherheit hatte - genau wie die Gestapo - eine Reihe von Zuträgern, leider sehr effektiven Zuträgern. Aber die Gestapo wollte überwiegend die Wahrheit herausfinden und durch die Verhöre etwas über tatsächliche Widerstandsaktivitäten erfahren - während der StB [Staatssicherheitdienst] aus den Menschen 'herauspresste', was er hören wollte. Er fabrizierte die Informationen schon vor, weshalb viele Leute erst in den Verhörräumen zu Widerständlern wurden; bevor der StB sie verhaftet hatte, waren sie überzeugte Demokraten, aber unschuldige Menschen gewesen."

Magazinrundschau vom 25.09.2018 - Lidove noviny

Der slowakische Schriftsteller Michal Hvorecký, dessen Roman "Troll" soeben auf Deutsch erschienen ist, erzählt im Gespräch mit Radim Kopáč von seinen virtuellen und realen Begegnungen mit Internet-Trollen. Die absurde Welt der Fake News sei im Grunde zum Lachen, wenn nicht so viele Menschen sie ernst nehmen würden, und er habe sie ursprünglich als schöpferischen literarischen Raum nutzen wollen: "Als ich 2015 mit dem Manuskript begann, glaubte ich einen fantastischen Roman zu schreiben. Aber inzwischen hat mich die Realität überholt." Als Beispiel für die bedenklichen Troll-Einflüsse nennt Hvorecký etwa die ständigen Ausfälle gegen George Soros und andere Internetpropaganda mit folgender Auswirkung: "Auf die Frage, ob sie eine jüdische Familie als Nachbarn annehmbar fänden, antworteten 2008 elf Prozent der Slowaken mit Nein, im Jahr 2017 waren es bereits dreimal so viel!" Mit einer "Alternative" habe das nichts zu tun. Deswegen engagiere er sich in der Gruppe Konspiratori, die Werbekunden darauf aufmerksam macht, nicht auf Seiten mit Falschmeldungen zu inserieren. Eine weitere Absurdität der Trollwelt: Der Betreiber der erfolgreichen slowakischen Pro-Putin-Webseite 'Hlavné zpravy' habe Zehntausende Euro aus dem Europäischen Sozialfonds erhalten, obwohl er systematisch die Europäische Union angreife und den Ausstieg der Slowakei aus der EU fordere.

Magazinrundschau vom 31.07.2018 - Lidove noviny

Schon zum achtzehnten Mal findet dieses Jahr der "Monat der Autorenlesungen" statt, das größte mitteleuropäische Literaturfestival, das zeitgleich Lesungen in den Städten Brno und Ostrava (Tschechien), Košice (Slowakei), Wrocław (Polen) und Lwiw (Ukraine) bietet - diesmal mit dem Gastland Türkei und zahlreichen türkischen Autoren. Bei dieser Gelegenheit hat sich Radim Kopáč mit dem türkischen Schriftsteller Murat Uyurkulak unterhalten, der wegen seiner Unterstützung der kurdisch-türkischen Zeitung Özgür Gündem letztes Jahr zu einer Freiheitsstrafe von fünfzehn Monaten mit Strafaufschub verurteilt wurde. Die Zeitung wurde 2016 verboten, aber Uyurkulak berichtet von dem Nachfolgeprojekt Yeni Yaşam (Neues Leben), das seit zwei Monaten online aktiv sei und wo auch er eine Rubrik habe. "Ich tue das, damit die Kurdenfrage durch den Weg der Versöhnung gelöst wird, und nicht durch Gewalt." Daneben kann er immer noch Romane publizieren. Aber ob er an die Kraft der Literatur glaubt? "Die Literatur sollte man nicht auf eine politische Mission schicken. Und sie nicht als eine Anleitung zur Weltverbesserung betrachten. Literatur ist ein langsamer Prozess. Dort, wo sie heute ist, ist sie dank Homer - und was hat Homer in seiner Zeit verändert? Eigentlich nichts." In der gegenwärtigen türkischen Literatur beobachte er - in Gedichten, Erzählungen, Romanen - eine sehr starke junge Autorengeneration. "Falls westliche Verleger sie entdecken, würde ich ihnen allerdings empfehlen, nicht immer nur Moscheen und Halbmonde auf den Umschlägen abzubilden - sie sollten auf diesen klischeehaften Orientalismus verzichten."

Magazinrundschau vom 12.06.2018 - Lidove noviny

Einer der großen Collage-Künstler des letzten Jahrhunderts war Jiří Kolář, der immer auch Strömungen der tschechischen Avantarde wie des Surrealismus und des Poetismus verkörperte. Die Prager Nationalgalerie widmet ihm jetzt die große Ausstellung "Die Fratze des Jahrhunderts" im Palais Kinský.Jiří Machalický bewundert die Vielfalt von Kolářs Techniken: Er schlachtete Bücher aus, zerschnipselte Landkarten und schuf aus den verworfenen Gedichten in seinem Papierkorb wahre Knüllschöpfungen. Beeindruckend sei auch Kolářs künstlerische Verarbeitung des Jahres 1968 (das mit dem Prager Frühling und dem Einmarsch der Russen bei den Tschechen ganz andere Erinnerungen heraufbeschwört als in westlichen Ländern). Mit den "Transparenten" reagierte Kolář etwa auf die Vorwürfe offizieller Stellen, sein Werk sei nicht "engagiert", indem er an Stöcken Textilien wie Herren- und Damenunterwäsche zusammenstückelte und sie mit aufgestickten Slogans versah. Die ganze Ausstellung, so Machalický, zeige wunderbar einen von Kolářs wesentlichen Grundgedanken, dass nämlich alles sich durchdringe und überschneide und dass jede Zeit auf gewisse Weise mit der vorhergehenden oder nachfolgenden zusammenhänge.

Magazinrundschau vom 29.05.2018 - Lidove noviny

Kristýna Kutnarová erinnert daran, dass der verstorbene Philip Roth in den 70er Jahren jährlich in die Tschechoslowakei reiste, um die dortige Dissidenten-Szene zu unterstützen. Er sammelte Geld für tschechische Autoren und versuchte ihre Veröffentlichung im Ausland zu fördern, so etwa die Romane von Milan Kundera. "Für uns war das eine enorme geistige Unterstützung", erzählt der Schriftsteller Ivan Klíma. "Dadurch dass er uns besuchte, hat er uns in gewisser Weise protegiert, weil er ein international anerkannter Schriftsteller war. Natürlich wurde er dabei ganz genau von den Sicherheitsbehörden beobachtet." Diese sahen ein paar Jahre lang zu, dann verweigerten sie Roth schließlich das Visum zur Einreise. Roths Prager Erfahrungen flossen auch in seinen Roman "Die Prager Orgie" ein. In der Figur des tschechischen Literaten Zdenek Sisovský lassen sich offenbar Züge der Autoren Zdeněk Urbánek, Josef Škvorecký und Ivan Klíma erkennen.

Magazinrundschau vom 12.12.2017 - Lidove noviny

Radim Kopáč unterhält sich mit dem tschechischen Schriftsteller Patrik Ouředník anlässlich von dessen neuem Buch "Antialkorán" über die Islamfrage. Hinsichtlich eines zukünftigen religiösen Multikulturalismus in Europa ist Ouředník skeptisch: "Europa ist nicht Amerika. (..) Wir gehen von völlig gegensätzlichen historischen Erfahrungen aus. An der Wiege der amerikanischen Tradition steht die Suche nach dem irdischen Paradies von hundert Puritanern, die vor der religiösen Verfolgung Jakobs I. flüchteten; die europäische Tradition hingegen beginnt mit der Aufklärung und der französischen Revolution. Die amerikanische Verfassung schützt die Kirchen vor der Einmischung des Staates; die europäischen Verfassungen schützen den Staat vor dem Einfluss der Kirchen. (…) 'Alle Rechte dem Einzelnen, keine Rechte der Gruppe', hat Napoleon einst den Vorstehern der französischen jüdischen Gemeinde gesagt. Mit anderen Worten, der Staat schützt jeden einzelnen Gläubigen, weigert sich aber, der oder jener religiösen Gemeinschaft spezifische Rechte zu erteilen. Und mit diesem Prinzip hat sich die gegenwärtige westliche Elite offenbar abgefunden." Was Frankreich betrifft, so möchte Ouředník, der seit Jahren in Paris lebt, den Franzosen zugutehalten, dass weder der Anschlag auf Charlie Hebdo noch der 13. November eine besondere antimuslimische Aggressivität im Land bewirkt hätten. "Frankreich ist nicht nur das europäische Land mit der längsten Erfahrung in Sachen Masseneinwanderung - es hat vor Großbritannien, Holland oder Deutschland damit fast ein Jahrhundert Vorsprung -, sondern war jahrzehntelang auch das Land mit der erfolgreichsten Integration von Immigranten. Was die Anzahl gemischter, also bi-ethnischer oder bi-konfessioneller Ehen betrifft, steht es konkurrenzlos auf dem ersten Platz, und es hat auch nicht solche Rassenunruhen erlebt wie England (mehr hier und hier) oder Holland in den 60er- und 70er-Jahren. Deshalb herrscht unter den Menschen hier vor allem ein Gefühl der Enttäuschung und Ernüchterung vor sowie die Überzeugung, dass die gegenwärtige Situation im gleichen Maß dem Teil der muslimischen Bevölkerung anzulasten ist, der den Verführungen der islamistischen Propaganda erlegen ist, wie dem mangelnden Weitblick der Politiker und der ideologischen Blindheit der Medien."

Magazinrundschau vom 12.07.2016 - Lidove noviny

Petra Procházková unterhält sich mit der russischen Menschenrechtlerin Zoja Svjetova, die von niederschmetternden Verhältnissen in russischen Gefängnissen berichtet. "In einem speziellen Moskauer FSB-Gefängnis habe ich zum Beispiel einige ukrainische Bürger entdeckt, von denen niemand etwas wusste, nicht einmal der ukrainische Konsul. Wenn ich sie nicht gefunden hätte, wer weiß, was mit ihnen geschehen wäre. Oder das furchtbare Gefängnis Matrosskaja Tischina. Dort sitzen keine politischen Häftlinge, nur Verbrecher. Es gelten dort besondere Regeln, die die Häftlinge selbst bestimmen. Da war ein Bandit, der Mithäftlinge foltern ließ, um ihnen und ihren Anghörigen Geld aus der Tasche zu ziehen. Wenn sie nicht zahlten, ließ er sie zum Beispiel brutal vergewaltigen. Der Gefängnischef hat mit ihm kooperiert." Was politische Inhaftierungen betrifft, beschreibt Svjetova, wie strategisch geschickt Putin den Wechsel von (willkürlichen) Verhaftungen und gelegentlichen Freilassungen einsetzt, um sich auch immer wieder zugänglich zu geben: "Am Ende gewinnen sogar westliche Politiker den Eindruck, dass sich mit Putin doch ganz gut verhandeln lasse. Eine perfekte Taktik." Und die Opposition? "Die wurde von der Regierungsmacht mittels Repressalien besiegt. Was haben sie zum Beispiel mit dem aussichtsreichen Oppositionspolitiker Alexei Nawalny gemacht? Hätten sie ihn inhaftiert, hätten sie ihn dadurch zum Helden und Märtyrer gemacht. Deshalb gingen sie schlauer vor - sie haben seinen Bruder inhaftiert und erpressen ihn dadurch, halten ihn in Schach. Nemzow haben sie umgebracht. Andere in die Emigration getrieben. Wer geblieben ist, wird schikaniert. Eine Opposition existiert heute in Russland nicht mehr."