Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
05.11.2005. In der Welt erklärt Alex Capus, warum Pariser Jugendliche ihre Banlieues in Brand setzen, sich aber nicht in die Innenstadt trauen dürfen. Die NZZ rühmt die herzlose Beobachtungsgabe der Büchnerpreisträgerin Brigitte Kronauer. Die SZ hofft nach dem Abtritt der westdeutschen Alpha-Tiere auf den Pragmatismus ostdeutscher Parteichefs. Die FR fürchtet dagegen die Übermacht trutschliger CDU-Frauen in Angela Merkels Kabinett. In der Berliner Zeitung stellt Diedrich Diederichsen klar, dass ein Papst kein Pop-Star sein kann. Und die taz erzählt die Geschichte einer Liebe aus Deutschland.

Welt, 05.11.2005

"Wenn in Paris die Banlieue brennt, merkt man in den schicken Vierteln der Innenstadt nichts davon", schreibt der in Paris lebende Schriftsteller Alex Capus. Wenn in Saint Germain oder Auteuil mal ein dunkelhäutiger Mensch vorbeikommt, dann ist es der Straßenkehrer. "Den Jugendlichen in den Banlieues muss keiner erklären, dass sie in der Innenstadt nichts verloren haben. Das wissen sie seit Jahrzehnten. Wo immer sie hingehen, taucht die Polizei auf. Für Weiße ist die Staatsgewalt unsichtbar, für Farbige allgegenwärtig. Die Einwandererkinder sollen in den Banlieues zur Schule gehen und an ihre Zukunft denken. Viele tun das auch. Nur dass das nichts hilft. Denn ob sie nun mit fünfzehn die Schule abbrechen oder die Matura mit Bestnoten ablegen - arbeitslos werden sie sowieso. Und wenn doch mal einer Karriere macht als Grafiker oder Steuerbeamter, so bleibt er doch Franzose zweiter Klasse. Der Türsteher wird ihn nicht durchlassen, wenn er am Freitag abend in Saint Germain in die Disco will."

Weiteres: Manuel Brug trauert um die Berliner Schaubühne, deren einst so verheißungsvolles Team sich im Kampf ums Geld aus einer Win-Win- in so etwas wie eine Lost-Lost-Situation manövriert hat. Als "klare Entscheidung gegen den Kommerz und für die Literatur" lobt Tilman Krause die Verleihung des Prix Goncourt an Francois Weyergans und nicht an die "Krawallschachtel" Michel Houellebecq. Aufgegangen ist nach Einschätzung von Gerhard Charles Rump das neue Konzept der Art Cologne: "Viel Kunst, und das ist ernst gemeint, denn in Köln spricht man über die Kunst - wozu auch die vielen Sonderveranstaltungen beitrugen - übers Geschäft eher nebenbei. Dann läuft's auch besser..." Manuel Brug besucht die Ausstellung französischer Malerei im Münchner Haus der Kunst.

In der Literarischen Welt feiert der Schriftsteller Ian McEwan den Roman "Der Mauerspringer" seines Kollegen Peter Schneider, der jetzt mit einiger Verspätung ins Englische übersetzt ist, und erinnert sich an die seltsame Normalität der Mauerstadt: "Um diesen Teil von Berlin überhaupt zu ermöglichen, schlossen die westdeutschen Behörden jene, die nach Berlin übersiedelten, von der allgemeinen Wehrpflicht aus. Es waren üblicherweise die eher abenteuerlustigen Typen, die sich für diese Möglichkeit entschlossen. Sie ließen den Wohlstand und die erstickende Gleichförmigkeit - wie sie es sahen - der westdeutschen Städte hinter sich. Im Stadtteil Kreuzberg fanden sie günstige, schäbige Wohnungen, die bessere Zeiten gesehen hatten. Die hohen Decken hallten von radikalen politischen Reden und Avantgarde-Jazz wider, der durch den Rauch von Cannabis versüßt wurde. Es war die Gegenwart der Mauer wie auch die missliche Tatsache, dass die Pax Americana die Sicherheit garantierte, die Westberlin nervöser, aber intellektuell gesehen auch lebendiger machte als die westdeutschen Städte."

Elmar Krekeler feiert Joey Goebels Mediensatire "Vincent" als "böse, traurig, hellsichtig, wahr, relevant und leider in seiner surrealen Verzerrtheit nur allzu realistisch". Marion Lühe empfiehlt Joseph Heaths und Andrew Potters Abrechnung mit dem Mythos der Gegenkultur "Konsumrebellen". Und in seiner Klartext-Kolumne schreibt Tilman Krause Angela Merkel ins Stammbuch: "Ein bürgerlicher Politiker, der sich nicht ohne Wenn und Aber für die Rekonstruktion des Berliner Stadtschlosses ausspricht, darf als Fehlbesetzung für den Kultur-Staatsminister preisgegeben werden."

NZZ, 05.11.2005

Brigitte Kronauer erhält heute den Büchnerpreis. Andrea Köhler würdigt in der Wochenendbeilage Literatur und Kunst das Werk der 1940 in Essen geborenen Autorin. "Wie langweilig wäre die Literatur ohne die scharfen Konturen einer herzlosen Beobachtungsgabe, ohne die Antipathien, an deren farbigem Abglanz wir das Leben haben in seiner profanen Gestalt. Was wäre Brigitte Kronauers emphatischer Kosmos ohne die Kissen schüttelnden Kleinbürgerinnen, was wären die Abenteuer des Dämmerns ohne 'die prächtigen Fakten mit ihren Muskeln'? Immer ist beides da in ihren Büchern: die organische Vieldeutigkeit und die menschliche Einfalt, die vegetative Ekstase und die kompakte Anwesenheit. Kronauers Menschen sind keine Karikaturen. Das heisst: Sie sind nicht von aussen skizziert, sondern von innen erkannt."

Weiteres: Alexis von Schwarzenbach bringt neue Einzelheiten im Pfeffermühle-Skandal von 1934 ans Licht. Erika Mann ist es damals nicht gelungen, die rechtsnationalen Übergriffe auf ihr antifaschistisches Kabarett auf die Mutter ihrer Freundin Annemarie Schwarzenbach zurückzuführen, weil die Polizei von einer homosexuelle Beziehung zwischen Erika und Annemarie ausging und das Ganze zur Familiensache erklärte. Beatrice von Matt stellt den Schweizer Schriftsteller Charles-Ferdinand Ramuz vor, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Moderne mit im Hochgebirge des Wallis angesiedelten, kubistisch anmutenden Erzählungen vorantrieb. Besprochen werden dazu Neuerscheinungen zu Erika Manns 100. Geburtstag sowie zwei neue Ausgaben von Charles-Ferdinand Ramuz, letztere allerdings in französischer Sprache.

Im Feuilleton stellt Georges Waser das Projekt der englischen Random-House-Gruppe vor, die mit von prominenten Autoren eigens geschriebenen und günstig vertriebenen "Quick Reads" das gute Drittel Nichtleser unter den Briten erreichen will. In der Reihe "Aus den Anfängen der NZZ" kommentiert "uha" einen technikgläubigen Bericht über einen Schachroboter von 1780. Und Christoph Funke beklagt die fehlende Solidarität von Thomas Ostermeier und Saha Waltz im Streit um das Budget der Berliner Schaubühne.

Besprechungen widmen sich einer Retrospektive des frühromantischen Malers Anne-Louis Girodet im Pariser Louvere, einem dreiteiligen Tanzabend am Stadttheater Bern, einem surrealistisch motivierten Wörterbuch von 1929 mit Beiträgen von Georges Bataille, Carl Einstein und Michel Leiris sowie einem vom ETH-Studio Basel herausgegebenen Überblick zum Städtebau in der Schweiz.

SZ, 05.11.2005

Jens Schneider fragt, was es bedeutet, wenn zwei Ostdeutsche das Land führen: "Auffällig ist der Kontrast zum Ego-Exhibitionismus der westdeutschen Generation der Alpha-Tiere, die sich gerade abmeldet. Für die Zurückhaltung gibt es viele Erklärungen. Man kann sie als Nachwirkung der DDR-Gesellschaft ansehen, in der das gedämpfte öffentliche Leben immer Selbstkontrolle und Misstrauen, gerade aber keine Profilierung förderte. Gerade die Nischenwelt war geprägt von dem Wunsch, zur Sache zu sprechen. Der schlichte gesunde Menschenverstand war oft das einzige Mittel, sich gegen den Irrsinn des planwirtschaftlichen Alltagszu wehren. Hier liegt ein Ursprung für den auffallenden Pragmatismus."

Weitere Artikel: Michael Schindhelm, Chef der Berliner Opernstiftung, berichtet im Interview über den - naturgemäß schwierigen - Stand der Dinge. In ähnlicher Sache wird vermeldet, dass die Berliner Schaubühne nach den Schauspiel- und Tanz-Rivalitäten in die Nähe der Insolvenz geraten könnte. Johann Schloemann unternimmt eine Reise durch die deutsche Radiolandschaft. Aus der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku berichtet Ingo Petz. Auf der Medien-Seite findet sich eine Hymne des Schriftstellers Albert Ostermaier auf die am kommenden Sonntag ausgestrahlte Folge des Münchner "Tatorts".

Besprochen werden die große "Dada"-Ausstellung im Pariser Centre Pompidou, Sebastian Nüblings Hamburger Inszenierung von Hans Henny Jahnns "Krönung Richards III.", das seiner Eröffnung noch harrende Mercedes-Museum in Stuttgart-Untertürkheim (Bilder) und der Videospiel-Film "Doom".

Auf der Literaturseite werden rezensiert: Jonathan D. Spences Buch über "Verräterische Bücher" in China, John Dunns (bisher nur in englischer Sprache erschienene) Studie über die Ideengeschichte der Demokratie, Dimitre Dinevs Erzählungen "Ein Licht über dem Kopf" und zuletzt auch noch Helge Schneiders garantiert niemanden zum Reisen animierendes Globetrotter-Buch "Globus Dei" (mehr in der Bücherschau ab 14 Uhr).

Im Aufmacher der SZ am Wochenende setzt sich der einstige Regierungssprecher und nunmehr freie Publizist Uwe-Karsten Heye anlässlich eines Dokumentarfilms mit Matthias Brandt und Pierre Guillaume auseinander, der Sohn eines berühmten Vaters der eine, der eines berüchtigten der andere. Warum in Ostfriesland Vegetarier für schwul gehalten werden, erzählt der Schriftsteller Jan Brandt. Birk Meinhardt ist in die ostdeutsche Provinz gefahren, um eines der besten Theater Deutschlands zu besuchen: das von Senftenberg. Alexa Hennig von Lange hat sich bei "Medical One" umgesehen, einer TÜV-zertifizierten Klinik für Schönheitschirurgie. Die Balladeuse Enya spricht im Interview über "Einsamkeit" und ihre Gründe: "Es ist unheimlich schwer, jemanden zu finden, der mein Engagement für die Musik versteht."
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TAZ, 05.11.2005

Michael Rutschky berichtet von seinen Erfahrungen mit dem umfangreichen Buch des umfangreichen alten Mannes der deutschen Politik Helmut Kohl: "Es bleibt vollkommen rätselhaft, weshalb man dieses superdicke Buch durchlesen soll. Zwischen den Prosaarbeiten, denen wir normalerweise unsere Aufmerksamkeit schenken, und denjenigen des ehemaligen Bundeskanzlers klafft ein Unterschied, der unüberbrückbar ist."

Weitere Artikel: Friederike Gräff informiert darüber, dass die Theater-Insolvenz in Bremen abgewendet ist - alles in Butter ist damit freilich noch lange nicht. Das jüngste Kulturstaatsministerinnen-Gerücht trägt den Namen Maria Böhmer. Und die ist ein eher unbeschriebenes Blatt, stellt Dirk Knipphals fest.

Besprochen werden die Ausstellung mit psychedelischer Kunst der Sechziger "Summer of Love" in der Frankfurter Schirn, Cedric Klapischs Fortsetzungs-Film "L'auberge espagnole - Wiedersehen in St. Petersburg", und Bücher, darunter Harald Welzers sozialpsychologische Studie "Täter", die nachgelassene Autobiografie von Peter Glotz, Erich Loests Roman "Sommergewitter" sowie Thomas Lehrs "sprachlich wie konzeptuell beeindruckender" Roman "42" (mehr dazu in der Bücherschau des Tages).

In der zweiten taz hat sich David Denk vom Erfolg des Films "Keine Lieder über Liebe" dazu anregen lassen, die Macher vom Selfmade-Label "Grand Hotel van Cleef" zu besuchen, die hinter der Musik des Films stecken. Ulrike Winkelmann fragt sich, wo angesichts der von der Großen Koalition zu erwartenden Schrecknisse die öffentliche Empörung bleibt.

Das taz mag besteht heute in erster Linie aus der von Klaus Hillenbrand erzählten großen Geschichte "Eine Liebe aus Deutschland". Es geht um das jüdische Ehepaar Leonie und Walter Frankenstein; die beiden lernen sich 1942 in Berlin kennen, überleben versteckt. Nach dem Krieg kämpft Walter Frankenstein im israelischen Unabhängigkeitskrieg" - und seit fünfzig Jahren lebt das Paar in Stockholm: "Sind sie Schweden? 'Wir haben keine Heimat', meint Leonie. Sie waren in den letzten Jahren häufig in Deutschland. 'Aber man erlaubt sich nicht, dort zu Hause zu sein. Man möchte es gern. Es ist unsere Sprache. Es ist unsere Kultur. Aber es geht nicht.'"

Schließlich Tom.

Berliner Zeitung, 05.11.2005

Im Magazin stellt Diedrich Diederichsen in einem Gespräch mit Wolfgang Zieglr ein für alle Mal klar, dass ein Papst nicht wie ein Pop-Star gefeiert werden kann, weder JP II selig noch Ben 16: "Es gibt natürlich Ähnlichkeiten zwischen Pop-Performances und religiösen Ritualen, über die man lange reden könnte. Bei so einer Gleichsetzung wäre aber jeder verdammte Priester ein Pop-Star. Bei Popstars gibt es eine unmittelbare, von der Figur verursachte Spur, die zum Fetisch wird. Beim Papst sind seine Verkleidung und Auftritt eben keine individuelle Entscheidung, sondern vorgeschrieben. Und seine Individualität vermutlich egal: Wäre Karl Arsch zum Papst gewählt worden, hätte die katholische Jugend auf gleiche Weise reagiert."
Stichwörter: Diedrich Diederichsen

FR, 05.11.2005

Peter Michalzik schießt sich vorsichtshalber schon mal auf die zuletzt ins Gespräch gebrachte Kandidatin für den Posten der Kulturstaatsministerin ein (eine Professorin aus Heidelberg!): "Maria Böhmer, eine rheinland-pfälzische Frauenpolitikerin und Heidelberger Pädagogikprofessorin, soll von Merkel für das Amt vorgesehen sein. Qualifiziert mehr durch ihre Herkunft, Rheinland-Pfalz wurde im Kabinett bisher nicht berücksichtigt, als durch Kulturnähe. (...) Darüber hinaus hat Böhmer das Trutschlige und Muttchenhafte, das offenbar den von Merkel bevorzugten Frauentypus ausmacht und das bisher als Schnittmenge aus Ursula von der Leyen und Annette Schavan gut beschrieben war."

Weitere Artikel: Martina Meister schwärmt in ihrer Frankreich-Kolumne von den Klassikerausgaben der "Pleiade", die nicht nur ein intellektueller, sondern auch ein taktiler Genuss sind. Aus Berlin werden Finanzprobleme an der Schaubühne vermeldet. Ulrich Rüdenauer gratuliert dem Literaturarchiv Marbach (Website) zum 50. Geburtstag. Vom Auftakt des Frankfurter Plateaux-Festivals - Untertitel "Neue Positionen internationaler Darstellender Kunst" - berichtet Jutta Baier (hier das Programm).

Besprochen werden die Hamburger Inszenierung von Hans Henny Jahnns "Die Krönung Richards III." ("intelligent", aber "ein bisschen blutleer"), eine Frankfurter Inszenierung von "Orpheus und Eurydice", die Inszenierung "Top Dogs" im Remond Theater und das erste Album von Kate Bush seit zwölf Jahren.

FAZ, 05.11.2005

Der evangelische Theologe Eberhard Jüngel drängt im Fall des Kollegen Klaus Berger auf eine klärende Stellungnahme aus Rom, damit es endlich heißt: "Roma locuta causa finita." Wir schließen uns an.

Weiteres: Gina Thomas gibt britischen Kindern und deutschen Lesern eine Geschichtslektion in Sachen Guy Fawkes und der Pulververschwörung vom 5. November 1605. Mark Siemons lässt sich von Brian Enos dezenter Glockenklanginstallation auf dem Pekinger Sonnenaltar beruhigen. Ingeborg Harms studiert einige Zeitschriften, die Schweizer Monatshefte, Lettre und auch die erste Nummer des von Andreas van Dühren herausgegebenen Literaturmagazins Text. "igl" ist wie Marcel Reich-Ranicki der Meinung, dass jeder Leser selbst über Martin Walsers Antisemitismus entscheiden muss. In der Comicreihe der FAZ ist diesmal Patrick Bahners mit Hägar dran.

In den Überresten von Bilder und Zeiten lässt Eberhard Straub die vielen Deutungen Revue passieren, die Miguel de Cervantes "Don Quijote" in vierhundert Jahren Rezeption erfahren hat. Dostojewski etwa hat im Ritter von der traurigen Gestalt "einen zweiten Christus gesehen, der, wie die Wahrheit vor Pilatus, in der Welt nicht erkannt, vielmehr verspottet, gedemütigt, gepeinigt wird." Außerdem wird wird ein Fragment abgedruckt, in dem Sören Kierkegaard Eltern pädagogische Tipps fürs Geschichtenerzählen gibt.

Besprochen werden eine Ausstellung mit psychedelischer Kunst der 60er Jahre in der Schirn Kunsthalle Frankfurt, ein Konzert der altehrwürdigen Popband "Teenage Fanclub", Kates Bushs "angestrengtes" Album "Aerial" ("Es gibt zahlreiche Brüche, Momente der Stille, die freilich keine neuen Klangräume öffnen, eher als Verlegenheitspausen erscheinen", meint Andreas Obst), und Bücher, darunter Attila Bartis' "gewaltiger" Roman "Die Ruhe", von Merlin Holland herausgegebene Briefe Oscar Wildes sowie zwei Hörbuchfassungen von Jane Austens "Stolz und Vorurteil" (mehr in unserer Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).

In der Frankfurter Anthologie deutet Henning Heske "Verklirrter Herbst" von Marcel Beyer.

"Der Funker: 'Ver-.' Gewaltig endet so der Tag.
'Aufklären.' Sie hängen in den Leitungsmasten.
..."