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Ostdeutsche

Insgesamt 13 Einträge in 2 Kategorien

3 Bücher von insgesamt 4

Detlef Pollack: Das unzufriedene Volk. Protest und Ressentiment in Ostdeutschland von der friedlichen Revolution bis heute

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Transcript Verlag, Bielefeld 2020
ISBN 9783837652383, Kartoniert, 232 Seiten, 20.00 EUR
[…] Ostdeutsche stilisieren sich im öffentlichen Diskurs gern als Opfer der deutschen Einheit. Tatsächlich haben sie sich aber von der friedlichen Revolution bis heute als mächtiger…

Michael Kraske: Der Riss. Wie die Radikalisierung im Osten unser Zusammenleben zerstört

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Ullstein Verlag, Berlin 2020
ISBN 9783550200731, Gebunden, 352 Seiten, 19.99 EUR
[…] Der Rechtsruck im Osten kam nicht über Nacht, sondern hat eine lange Tradition. Michael Kraske, der kurz nach der Wende aus dem Sauerland nach Leipzig zog, spürt den Gründen für den…

Anne Richter: Unvollkommenheit. Roman

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Osburg Verlag, Hamburg 2019
ISBN 9783955101978, Gebunden, 300 Seiten, 22.00 EUR
[…] "Die Unvollkommenheit des Menschen machtden Unterschied, die schwankenden Stimmungen undscheinbar herkunftslosen Eingebungen."Im Oktober 1988 trifft Marc Weber in Jena ein, wo er sein…
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3 Presseschau-Absätze von insgesamt 9

9punkt 13.11.2019 […] misshandelten ostdeutschen Identität: "Die ostdeutsche Seele, ob traumatisiert oder nicht, ist letztlich ein rückwärtsgewandtes Konstrukt. Sie konnte erst entstehen, als das, was sie angeblich geschaffen hatte - der Staat namens DDR -, endgültig untergegangen und abgewickelt, die Erinnerung an Unterdrückung und Wendefreudentaumel verblasst war. Noch vor zehn Jahren gaben befragte ostdeutsche Twens, ich […] Die Ostdeutschen seien durch die Wende traumatisiert worden, deshalb wählen sie jetzt zur Pflege ihrer Wendewunden rechts, so geht - etwas verkürzt - die neue Erklärung für die Wahlergebnisse in Thüringen, Sachsen und Brandenburg. Jaja, und das "passende Narbenöl gibt's in der Drogerie um die Ecke", spottet im Zeit-Blog "10 nach 8" die in Bautzen geborene Autorin Marlen Hobrack. Sie kann es nicht mehr […] ich kann es selbst bezeugen, sehr stolz und wahrheitsgemäß an, dass ihre ostdeutsche Herkunft für sie keine Rolle spiele. Man sei eben deutsch, fühle sich sogar eher europäisch." Wie konnte er den Rechtsextremismus in Ostdeutschland sein Leben lang übersehen, fragt sich im Tagesspiegel der 1991 in Magdeburg geborene Julius Betschka, dem der Hashtag #baseballschlägerjahre (mehr dazu hier) des Zeit-J […]
9punkt 08.08.2019 […] erläutert, weshalb sich viele Ostdeutsche heute eher mit ihrem früheren Staatsgebiet als mit der Bundesrepublik identifizieren: "'Der Ostdeutsche' ist erst nach 1989 entstanden. Denn vorher war es ja lange umgekehrt. Es waren die Westdeutschen, die sich als 'westdeutsch' (aber die Ostdeutschen übersehend die Bundesrepublik Deutschland) nannten, während sich die Ostdeutschen als Deutsche im geteilten […] du etwa Revanchist? Im Mai 1990 gab es in Frankfurt am Main eine Demonstration mit der Spitze der Grünen, deren Losung lautete: 'Nie wieder Deutschland!' Das Problem besteht jetzt darin, dass das ostdeutsche Bekenntnis zum Deutschsein schwach in der Abgrenzung zum Nationalismus und Extremismus ist." […]
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