Magazinrundschau

Ein Blick in internationale Magazine. Jeden Dienstag Mittag

Die Magazinrundschau

21.05.2002. Atlantic Monthly stellt den Killer der europäischen Kampfflugzeugindustrie vor: Joint Strike Fighter. In der London Review of Books denkt Slavoj Zizek über Krieg und Frieden nach. Der Economist fragt, warum der Westen so verliebt in Putin ist. Umberto Eco erklärt in L'Espresso, wie Politiker die politischen Satire unterhöhlen. Profil bespricht Brigitte Hamanns Buch über Winifred Wagner. Im NouvelObs besingt Amos Oz die Schönheit des Kompromisses. Und Literaturen setzt einen Schwerpunkt Afrika.

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13.05.2002. In der LRB erklärt Yitzhak Laor, warum die israelische Armee nicht aufhören kann zu kämpfen. In Outlook India meint Anita Pratap, das Indien von Europas Erfahrung mit dem Rechtsextremismus lernen kann. Der Spiegel fürchtet um den Kapitalismus in den USA. Der Economist glaubt an Europa. Die NYT Book Review stellt den Roman einer entflohenen Sklavin vor.

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06.05.2002. Im NZZ-Folio denken Autoren wie David Landes und Joseph Stieglitz über "Arm und Reich" nach. In der NY Review of Books verzweifelt Amos Elon über den Nahen Osten. In Outlook India kritisiert Amitav Ghosh scharf die indische Regierung, weil sie den gewalttätigen Mob gegen die Muslime unterstütze. L'Express widmet sich dem Alptraum Le Pen. In der NYT Book Review bespricht Colin McGinn zustimmend das neue Buch von Francis Fukuyama. Der Economist denkt über gefallene Helden der Wirtschaft nach. Der Spiegel berichtet über die Finanzkrise bei FAZ und SZ.

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29.04.2002. Jean Daniel gibt im NouvelObs der Linken die Schuld am Erfolg Berlusconis, Bushs, Scharons und Le Pens. Arundhati Roy fürchtet in Outlook India um die Demokratie in Indien. Ian Buruma fürchtet in The New Republic um Arundhati Roy. Mark Lilla denkt im Merkur über tyrannophile Intellektuelle nach. Mark Cousins erklärt im Prospect, warum er Billy-Wilder-Filme nur im Fernsehen sehen mag. Literaturen widmet sich deutschen Mythen. Der New Yorker stellt Arafats mildesten Mann vor: Sari Nusseibeh.

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22.04.2002. In der NY Review of Books erklärt Tony Judt den Israelis, warum sie mehr Verantwortung für den Nahost-Konflikt tragen als die Palästinenser. Outlook India widmet sich der Hindu-Moslem-Frage. Die NYT Book Review feiert Judith Hermanns "Sommerhaus". Die LRB denkt über Internet-Piraterie nach. Der Economist sucht nach Abenteurern in der CIA und findet keine. Im Nouvel Obs verraten französische Intellektuelle, wen sie wählen.

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15.04.2002. Im New Yorker erinnern sich Schriftsteller wie Stephen King und Denis Johnson an ihre "lowest ebb". Die NYT Book Review stellt den brillantesten Roman seit "A Clockwork Orange" vor: Jonathan Safran Foers Debüt "Everything Is Illuminated". Outlook India hat dafür einen frühen "Narrativicus Salmanus" entdeckt: Hari Kunzru. Der L'Espresso nimmt den italienischen Antisemitismus aufs Korn. Der Economist wirft einen Insel-Blick auf die Kirch-Krise. Profil zündet eine Bombe gegen Reinhold Messner. Der NouvelObs interviewt Isabelle Adjani.

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08.04.2002. Der Nouvelobs stellt eine gnadenlose Studie über Cioran, Eliade, Ionescu und den Faschismus vor. Atlantic Monthly denkt über künstliche Gesellschaften und simulierte Völkermorde nach.  Die NY Review of Books sieht Israel vor seiner letzten Legitimitätsprobe. Der Espresso verteidigt das Recht der Künstler, über Politik zu sprechen. Die NYT Book Review lobt das Buch eines Arztes über die Fehlbarkeit der Chirurgie.

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02.04.2002. In der Lettre sucht Abdelwahab Meddeb nach Gründen für den Niedergang des Islam. Der Merkur denkt über feuilletonistischen Selbsthass nach. Der NouvelObs erzählt die unglaubliche Geschichte von Godards "King Lear"-Verfilmung. Der New Yorker bespricht Rüdiger Safranskis Nietzsche-Biografie. The New Republic zieht Gerhard Richter in den Dreck. Der Economist beschreibt die Suche der Archäologen nach einer Ethik des Grabens. Im Spiegel attestiert Olivier Duhamel Frankreich demokratische Unreife.

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25.03.2002. Die NYT Book Review staunt über eine neue Verwandlung Gregor Samsas. L'Espresso fragt, warum Marco Biagi ermordet wurde. Im Spiegel lobt Salman Rushdie die Amerikaner, weil sie den Mund nicht halten können. Der Economist begutachtet die schlappen Muskeln des Pluralismus in der arabischen Welt. In der NY Review of Books geißelt Ian Buruma die Blutlust der Identität. In Prospect kritisiert Michael Lind die amerikanische Israel-Lobby. Literaturen beruhigt uns mit Fontane.