Heute in den Feuilletons

Ein hübsches Wort, eine vage Utopie

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
20.12.2007. In der Welt hält der Schriftsteller Rolf Schneider den von der SPD wieder propagierten Begriff des "demokratischen Sozialismus" für einen Popanz. Im Tagesspiegel bestreitet Muhabbet, den Mord an Theo van Gogh gerechtfertigt zu haben. In der FR plädiert Ernst Piper für den Perlentaucher. Im Perlentaucher greift Necla Kelek in die Debatte zwischen Ayaan Hirsi Ali und Tariq Ramadan ein. Nachtkritik hat schon Thomas Langhoffs "Wallenstein"-Inszenierung besprochen. In Spiegel Online glaubt Sonja Margolina nicht an die Stabilität des Putinismus. In der FAZ sieht Viktor Jerofejew schwarz für Russland.

FR, 20.12.2007

Dass wir ausgerechnet diesen Artikel übersehen haben! Bereits vorgestern plädierte der Historiker, Autor und ehemalige Verleger Ernst Piper auf der Medienseite in Antwort auf einen Artikel von Ruthard Stäblein für den Perlentaucher: "Ruthard Stäblein beklagte in der FR, dass durch das Urteil des Oberlandgerichts das Urheberrecht der Autoren durchlöchert werde. Das ist aber nicht der Fall. Wenn dagegen FAZ und SZ ihre Rezensionen an buecher.de verkaufen, ohne die Rezensenten dafür zusätzlich zu honorieren, wäre viel eher eine Durchlöcherung des Urheberrechts zu beklagen."

Heute berichtet Sebastian Moll im Feuilleton über linken Widerstand gegen Hillary Clinton und Barack Obama. "Sicher hätte das etwas, wenn ein Schwarzer oder eine Frau das Land regieren", zitiert er den Chicagoer Literaturprofessor Walter Benn Michaels, aber beide bewegten sich "'bequem innerhalb der Grenzen des breiten neo-liberalen Konsenses in Amerika'... Das ganze Getue um die Gleichstellung von Frauen, Schwarzen und Homosexuellen in den USA ist nichts als eine Vermeidungsstrategie. Linke und Konservative hätten sich etwa zu Beginn der neunziger Jahre darauf geeinigt, gemeinsam gegen allerlei vermeintliche Diskriminierung vorzugehen, um sich bloß nicht mit der wahren Ungleichheit in Amerika auseinander setzen zu müssen: Jener nämlich zwischen arm und reich."

Weitere Artikel: Aus gegebenem Anlass befasst sich der Göttinger Professor für Geschichte und Literatur des frühen Christentums Gerd Lüdemann mit den diversen Dogmen um die Jungfrau Maria und der Weihnachtsgeschichte. Der abgewendetet Lokführerstreit ist für Hans Jürgen Linke Anlass, in der Kolumne Times Mager über linguistische Aspekte der Verspätung zu sinnieren. Auf der Medienseite widmet sich Jan Freitag dem ökonomisch wie inhaltlich immer tiefer sinkenden Privatsender Sat 1, der aus seiner Sicht insgesamt für einen fatalen Trend des Fernsehens steht: "Die Ansprüche des Publikums werden seit Jahren auf ein derart beängstigendes Niveau gedrückt, dass jeder Anflug von Qualität nur als Pilotprojekt späterer DVD-Verkäufe nützt."

Besprochen werden Kevin Limas Animationsfilm "Verwünscht" ("ein perfekter Disney-Weihnachtsfilm"), Shekhar Kapurs Historienfilm "Elizabeth - Das goldene Königreich" ("Wer das elisabethanische Zeitalter mit einem royalen Ringelpiez verwechselt, unterschätzt am Ende auch sein Publikum", kritisiert Michael Kohler) und ein Abend an der Berliner Volksbühne, der das Phänomen "Lulu" unter die Lupe nahm.

Tagesspiegel, 20.12.2007

In einem Interview erklärt R'n'Besk-Sänger Muhabbet noch einmal, dass er nicht den Mord an Theo van Gogh gutgeheißen habe, dass er nicht mal wusste, wer Ayaan Hirsi Ali sei, und glaubte, der Film Submission sei von der Journalistin Esther Shapira, die für ihren Film über Theo van Gogh an jenem Abend ausgezeichnet wurde. Seine Version: "Da habe ich gesagt, ich weiß nicht, was in dem Film abgeht, aber es gibt Leute, Fundamentalisten, wenn die das sehen, dann würden die sich deswegen extrem aufregen. Die würden diesen Theo van Gogh am liebsten in den Keller sperren, foltern und umbringen. Es ist klar, und das habe ich auch gesagt, dass ich nicht so denke. Ich bin gegen Gewalt." Und: "Als Künstler verteidige ich die Freiheit der Kunst. Aber als Mensch darf ich doch getroffen sein von Bildern, die nackte Frauen beim Beten zeigen, oder? Es gibt Provokation und Provokation."

Welt, 20.12.2007

Der Schriftsteller Rolf Schneider hält in einem Essay für die Forumsseite den von der SPD neuerdings wieder hochgehaltenen Begriff des "demokratischen Sozialismus" für Augenwischerei: "Eine wesentliche Triebkraft des Kapitalismus ist die Gier, eine wesentliche Triebkraft der Arbeiterbewegung ist der Anspruch. Der in Demokratien garantierte Pluralismus macht, dass beides wirksam vertreten und aufeinander abgestimmt werden kann, dass die systemimmanenten Spannungen und Verwerfungen bedacht, besprochen, ausgeglichen werden. Es ist dies der historische Kompromiss zwischen Kapital und Arbeit. Es ist der Status quo. Dass jenseits davon etwas anderes, gar besseres existieren könnte, erscheint irreal. Der demokratische Sozialismus ist ein Indefinitum, ein hübsches Wort, eine vage Utopie."

Und im Feuilleton unterhält sich Manuel Brug zum 25. Todestag des Pianisten Arthur Rubinstein mit Rubinsteins Lebensgefährtin Annabelle Weidenfeld. Hanns-Georg Rodek erklärt in der Leitglosse, warum die Welt keine Kritik des neuen Til-Schweiger-Films "Keinohrhasen" bringt - weil Produzent und Hauptdarsteller Schweiger keine Pressevorführung organisieren wollte. Florian Stark berichtet, dass der "Herr der Ringe"-Regisseur Peter Jackson nun auch den "Kleinen Hobbit" produziert. Wieland Freund unternimmt einen Streifzug durch Weihnachts-Lesebücher. Schließlich interviewt Uta Baier den designierten Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, Michael Eissenhauer, der aber noch nicht allzu viel sagen kann.

Auf der Filmseite wird unter anderem der Film "1 Mord für 2" mit Michael Caine und Jude Law besprochen. Außerdem unterhält sich Rüdiger Sturm mit Shekhar Kapur, dem Regisseur von "Elizabeth" I und II.
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TAZ, 20.12.2007

"Mit meiner Frage, ob es noch Rettung für die USA gibt, habe ich mich auf theologisches Terrain begeben", schreibt der amerikanische Soziologe Norman Birnbaum mit einem Anflug von Fatalismus auf der Meinungsseite. "Meine eigenen Hoffnungen sind jedenfalls gedämpft ... Ein neuer demokratischer Präsident wäre multilateralistischer, offener gegenüber Umweltproblemen und Menschenrechtsfragen als der jetzige Präsident - es weniger zu sein wäre auch schlicht unmöglich. Ein radikaler außenpolitischer Kurswechsel, der über veränderte Methoden und Rhetorik hinaus geht, ist jedoch unwahrscheinlich. Selbst diese bescheidenen Veränderungen aber könnten durch einen Anschlag im Inneren der USA, zum richtigen Zeitpunkt durchgeführt, sofort wieder zunichte gemacht werden."

Im Kulturteil begrüßt Brigitte Werneburg die Entscheidung für Udo Kittelmann und Michael Eissenhauer als neue Leiter der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Dietmar Kammerer untersucht den Strukturwandel des Kinos: Immer mehr Filme kommen in die Kinos, gleichzeitig gibt es immer weniger Kinobesucher. Ekkehard Knörers Dvdesk-Kolumne ist der Action-Buddy-Komödie "Hot Fuzz" gewidmet. Besprochen wird Shekhar Kapurs Historienfilm "Elizabeth - Das goldene Königreich" mit Cate Blanchett (das beste an dem Film sind die Perücken, meint Cristina Nord).

Und Tom.

Perlentaucher, 20.12.2007

Necla Kelek greift ein in die Debatte zwischen Ayaan Hirsi Ali und Tariq Ramadan, die in Deutschland von der Welt (hier und hier) dokumentiert wurde: "Ramadans Behauptung, Ayaan Hirsi Ali hätte in der muslimischen Welt keinen Einfluss, weil sie so unversöhnlich auftritt, ist demagogisch. Es gibt in islamischen Ländern nicht einen lebenden Kritiker, nicht eine Reformbewegung, auf die gehört wird."

nachtkritik, 20.12.2007

Auf vier Stunden hat Thomas Langhoff seinen "Wallenstein" an der Wiener Burg beschränkt, der Kürzung zum Opfer gefallen sei dabei leider "Schillers geniale Dramaturgie konzentrischer Kreise", wie Peter Schneeberger bedauert: "Für Schillers tableauhafte Schilderung eines Soldatencamps hat Langhoff keinerlei Sinn: Konsequent haben seine beiden Dramaturgen Wolfgang Wiens und Ursula Voss alle Verse über Bord geworfen, die nicht der Handlung dienen. Dem Rotstift fielen die philosophischen Betrachtungen über Freiheit, Treue, Einsamkeit und Willenskraft ebenso zum Opfer wie stimmungsvolle Details: Langhoff will das zweihundert Jahre Drama als packenden Polit-Thriller erzählen. Er hat ja Recht: 'Wallenstein' ist ein dunkles Kammerspiel der Macht. "
Stichwörter: Einsamkeit, Dramaturgen

FAZ, 20.12.2007

Der russische Schriftsteller Viktor Jerofejew sieht in der gegenwärtigen moralischen Krise seines Landes die bigotte russische Orthodoxie auf dem Vormarsch. Er prognostiziert jedoch, dass der unter Putin immer mächtiger gewordene Staat sich im Zweifel einfach des Einflusses der Kirche bedienen wird: "Die Staatsmacht zeigt sich schwankend, zumindest ist Putin noch nicht zum Befürworter der orthodoxen Grundlagen im Schulunterricht geworden. Der Gedanke an eine orthodoxe Theokratie ist noch nicht ausgereift, aber die Kirche ist bestrebt, der Staatsmacht monarchische Züge zu verleihen, auch wenn ihr bewusst ist, dass sie zu der Zarenzeit sehr abhängig war und dass damals das Patriarchat abgeschafft wurde. Der Bund von Staat und Kirche wird wohl nicht ungetrübt sein. Wer gewinnt, ist nicht schwer zu sagen. Die Staatsmacht hat alle nötigen Hebel, um die Kirche zu bremsen, wenn deren Einfluss zu stark wird."

Weitere Artikel: Martin Kämpchen informiert über das Schicksal der in Indien angefeindeten Autorin Taslima Nasreen, die nach Auskunft des Außenminister bleiben darf, solange sie "die Gefühle unseres Volkes" nicht verletzt. Niklas Maak macht sich von Sorgen nicht ganz freie Gedanken zur Zukunft der Berliner Museumslandschaft. In der Glosse berichtet Tillman Lahme von jüngsten Erlebnissen beim Bahnfahren. Mark Siemons fühlt sich vom neuen Nationaltheater in Peking eher ungut ans Raumschiff Orion erinnert. Von einem Ausflug in die noch nicht ganz gentrifizierte South Bronx erzählt sehr eindrücklich Jordan Mejias. Robert von Lucius macht uns mit der südafrikanischen Plastiktrompete Vuvuzela bekannt, die uns bei der Weltmeisterschaft 2010 in den Ohren klingen wird. (Hier käuflich zu erwerben.)

Auf der Kinoseite informiert Annett Busch über Pornofilm-Diskussionen in Berlin und Wien. Rüdiger Suchsland war beim fünften deutsch-französischen Filmtreffen in Versailles und Michael Althen gratuliert Jane Fonda zum Siebzigsten.

Besprochen werden Christof Nels Inszenierung von Verdis "Don Carlos" in Hannover, Robert Ciullis Version von Eduardo De Filippos Stück "Die Kunst der Komödie", Kenneth Branaghs Film "1 Mord für 2" (Michael Althen findet den Titel bescheuert und den Film zum Gähnen), zwei Pariser Ausstellungen - eine zu Arcimboldo und eine mit pornografischen Zeichnungen aus der Bibliotheque nationale - und Bücher, darunter der Band "Wanderjahre" mit Texten des "Jahrhundertautors" - so Richard Kämmerlings - Jürgen von der Wense (mehr dazu in der Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).

NZZ, 20.12.2007

Gemeinsam mit Renzo Piano hat der britische Architekt Richard Rogers das Centre Georges Pompidou entworfen. Nun veranstaltet das Centre dreißig Jahre nach seiner Eröffnung eine Retrospektive mit Arbeiten Rogers - und die ist einfach "fulminant", meint Roman Hollenstein. Markus Bauer berichtet, ebenfalls angetan, von der Ausstellung über den Fluchthelfer Varian Fry in der Berliner Akademie der Künste, "Transit Marseille", die das "Aktive Museum" mitorganisiert hat.

Buchrezensionen gibt es zu Ulf Erdmann Zieglers "Autogeografie" "Wilde Wiesen", Sergio Romanos Polemik "Briefe an einen jüdischen Freund" und Peter Urbans Übersetzung von Michail Lermontows "Ein Held unserer Zeit" (mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr).

Auf der Filmseite stellt Susanne Ostwald Märchenfilme vor, in denen "bekannte Märchenhelden kräftig gegen den Strich gebürstet" werden, wie in "Mr. Magorium's Wonder Emporium" und dem "Bee Movie". Christoph Egger widmet sich französischen Tierfilmen, Luc Jacquets "Le renard et l'enfant" und Laurent Charbonniers "Les animaux amoureux".

Spiegel Online, 20.12.2007

Anders als das Magazin Time, das Wladimir Putin zur "Person des Jahres" gekürt hat, glaubt Sonja Margolina nicht, dass Putin die Verhältnisse in Russland wirklich gefestigt hat: "Allerdings trügt das Mantra der russischen Stabilität, das die westlichen Regierungen unisono beschwören. In den acht Jahren seiner unangefochtenen Macht hat Putin alle staatlichen Institutionen geschwächt oder zerschlagen. Im Namen angeblicher Stabilität hat er seinen Geheimdienstlern erlaubt, den Ölkonzern Jukos zu zerschlagen und sich andere wertvolle Aktivposten unter den Nagel zu reißen, zumeist im Energiesektor."

SZ, 20.12.2007

Einen "gezielten Tiefschlag" nennt Andreas Zielcke die Forderung der Wirtschaft, die Künstlersozialkasse abzuschaffen. Die Kasse wird zu 50 Prozent von den Künstlern (und Journalisten), zu 30 Prozent von der Wirtschaft und zu 20 Prozent vom Staat finanziert. "Er trifft eine Einkommensgruppe, die trotz ihres stolzen Selbstbildes einer gewollten Außenseiter- und Kreativexistenz zu den wirtschaftlich und sozial Deklassierten des Landes gehört. Allein die Zahlen verraten schiere Erbärmlichkeit. Das durchschnittliche Einkommen aller versicherten Künstler und Publizisten liegt derzeit unter 1000 Euro brutto im Monat. Und keiner weiß um die elende Lage besser als die verwertende Wirtschaft, die ja die Honorare zahlt."

Bezugnehmend auf eine Rede von Navid Kermani am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen erklärt Bundestagspräsident Norbert Lammert, warum Leitkultur seiner Ansicht nach unverzichtbar ist: "Der Anspruch auf Vorrang des Mannes und der Anspruch auf Gleichberechtigung der Frau können zum Beispiel ebenso wenig gleichzeitig gelten wie die Religionsfreiheit und die Auffassung, der Abfall vom Glauben sei ein strafwürdiges Verbrechen."

Weitere Artikel: Der kanadische Astrophysiker Yvan Dutil hat alle Botschaften ausgewertet, die jemals von der Erde ins All gesandt wurden und festgestellt: Wir langweilen, kein Außerirdischer wird uns je antworten, berichtet Alex Rühle. Jens Christian Rabe hat sich Raymond-Carver-Manuskripte angeschaut und weiß jetzt: Carver hat wirklich so knapp gerschrieben und nicht erst sein Lektor Gordon Lish, wie es die Legende will. Christian Kortmann war auf einer Tagung der Evangelischen Akademie in Tutzing zum Thema Jugendgewalt und Medien. Fritz Göttlers nimmt sich etwas mürrisch das Genre des Weihnachtsfilms vor, um dann in Will Smiths Film "I Am Legend" den eigentlichen, ersehnten Weihnachtsfilm zu entdecken: Im 2012 hat eine Epidemie nahezu restlos die Menschheit ausgelöscht hat - bis auf Will Smith, der immun und einsam durch ein verstepptes, von wilden Tieren besiedeltes New York streift. Sus. berichtet, dass der Verband der amerikanischen Filmstudios ein Plakat des Guantanamo-Dokumentarfilms "Taxi to the dark side" zensieren will, auf dem ein vermummter Häftling zu sehen ist. Ein Meldung informiert uns, dass die amerikanische Autorengewerkschaft auch die Verleihung der Golden Globes im Januar und der Oscars im Februar boykottieren will.

Besprochen werden die Ausstellung "Heros - d'Achille a Zidane", in der Pariser Bibliotheque Nationale de France, Jean Beckers Film "Dialog mit meinem Gärtner" , (den Rainer Gansera als "brillant gespielte, leichthin schwingende Meditation" feiert - es gibt auch ein Interview mit Hauptdarsteller Jean-Pierre Daroussin), die Ausstellung "Jud Süss - Propagandafilm im NS-Staat" im Stuttgarter Haus der Geschichte, Peer Boysens Inszenierung von Jacques Offenbachs Oper "Hoffmanns Erzählungen" an der Wiener Volksoper, John Neumeiers Choreografie des Weihnachtsoratoriums im Theater an der Wien, Lars-Ole Walburgs Inszenierung der "Orestie" im Düsseldorfer Schauspielhaus, wo Oliver Reese außerdem Geschichten von Raymond Carver auf die Bühne brachte, eine Andre-Cadere-Retrospektive in der Kunsthalle Baden-Baden und Bücher, darunter Christine Langers Gedichtband "Lichtrisse" (mehr in unserer Bücherschau heute ab 14 Uhr).