Heute in den Feuilletons

Mal eben so darüber hinwegsetzen

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
05.02.2009. Der neue Freitag ist da und er will so links sein wie die FAZ rechts ist. Cargo ist auch da, ein neues Intelligenzblatt für Kinogeher. In der Welt klagen die Filmemacher von "Deutschland 09" über einen Mangel an echten Feindbildern. Die taz fürchtet, dass durch einen Zuzug des Suhrkamp Verlags nach Berlin die Mieten in Kreuzberg steigen könnten. FR und SZ freuen sich sehr über die Klage des Rowohlt Verlags gegen den Spiegel, der den neuen Kehlmann vor Ablauf der Sperrfrist besprach.

Welt, 05.02.2009

Berlinale! Rüdiger Suchsland unterhält sich mit drei Regisseuren des heute präsentierten Films "Deutschland 09", in dem mehrere Regisseure mit ihren Kurzfilmen einen Blick auf die Lage der Nation werfen. Einer von ihnen ist Dani Levy, der zugibt, dass "wir schon ein bisschen unter dem Motto segeln: 'Deutschland im Herbst' - 30 Jahre später". Nur die klaren Feindbilder der Zeit vermisst er: "Ob Müntefering, Merkel oder Lafontaine - keiner eignet sich. Das sind weichgespülte Diplomaten, die mich nicht interessieren - und das ist das Einzige, was mich wütend macht."

Weitere Artikel: Hanns-Georg Rodek zieht Bilanz für das Kinojahr 2008, das für den deutschen Film gut gelaufen ist. In der Leitglosse greift Matthias Heine den Rausschmiss von Carol Thatcher, Tochter von Margaret, aus der BBC auf - sie soll in einer Sendung das politisch nicht korrekte Wort "Gollywog" gebraucht haben. Wieland Freund flaniert über die Spielwarenmesse in Nürnberg. Alexander Kluy lauschte einem Vortrag des amerikanischen Verlegers Robert Weil von W.W. Norton, einem der wenigen unabhängigen Häuser, der die Kommerzialisierung der Branche beklagte. Auf der Filmseite geht's unter anderem um den Film "Glaubensfrage" mit Meryl Streep und Philip Seymour Hoffman. Gemeldet wird, dass der Rowohlt Verlag den Spiegel wegen Durchbrechung der Sperrfrist für die Besprechung des neuesten Kehlmann nun doch verklagt.

Besprochen wird der "Schwanensee" als chinesisches Artistenspektakel in Berlin.

Weitere Medien, 05.02.2009

Eine neue Filmzeitschrift ist geboren, Cargo heißt sie, will mindestens so gut sein wie einst die Cahiers, und sie hat auch eine schöne Website. In der ersten Nummer schreiben Autoren wie Diedrich Diederichsen (über Claire Denis), Bert Rebhandl, Ekkehard Knörer. Es gibt ein großes Gespräch mit Thomas Harlan. Nichts davon steht online - aber dafür gibt's auf der Website eigenes Material, zum Beispiel ein Video-Interview mit Dominik Graf, das zeigt, dass wir nicht die ersten Nachgeborenen sind: "Für jemand wie mich war der deutsche Autorenfilm tot. Das war 'ne Folter. Mit Fassbinders Tod war das für mich erledigt."

Judea Pearl, Vater des von Islamisten bei laufender Kamera mit einem Messer enthaupteten Journalisten Daniel Pearl, schreibt sieben Jahre nach demTod seines Sohns einen bitteren Artikel im Wall Street Journal: "Somehow, barbarism, often cloaked in the language of 'resistance', has gained acceptance in the most elite circles of our society. The words 'war on terror' cannot be uttered today without fear of offense. Civilized society, so it seems, is so numbed by violence that it has lost its gift to be disgusted by evil." Pearl greift in dem Artikel übrigens sehr scharf Jimmy Carter und den Fernsehsender Al Jazeera an.

NZZ, 05.02.2009

Auf Juri Afanassjews Attacke auf Putins neostalinistisches Russland haben wir kürzlich schon hingewiesen. Ulrich M Schmid berichtet nun von einer Antwort des Science-Fiction-Autors Boris Strugatzki, der eher einen Rückfall in das Jahr 1913 sieht: "Er prangert vor allem das verantwortungslose Verhalten der gesellschaftlichen Elite an, die er in 'Hedonisten' und 'Asketen' unterteilt. Als Hedonisten bezeichnet er jene Oligarchen und Neureichen, denen es nur um persönliche Gewinnmaximierung gehe: Sie übernehmen keine öffentliche Verantwortung und weigern sich sogar, ihren märchenhaften Reichtum in Form von Krediten der inländischen Wirtschaft zur Verfügung zu stellen. Die Asketen akkumulieren ein anderes Gut: Sie streben rücksichtslos nach der Macht. Angesichts dieser unheimlichen Konkurrenz bereitet sich Strugatzki auf eine neue politische Eiszeit vor."

Weiteres: Joachim Güntner erklärt den Vergleich, den Google in den USA mit den dortigen Verleger- und Autorenverbänden für sein Digitalisierungsprojekt geschlossen hat. Caroline Kesser erzählt, wie der Prado Goyas "Koloss" von einem Meisterwerk zum Pasticcio degradierte. Besprochen werden auf der Kinoseite John Patrick Shanleys Drama "Glaubensfrage" mit Meryl Streep und Philip Seymour Hoffman sowie der "blutleere" Teenagerfilm "Twilight". Und Bücher, darunter Briefe von Friedrich Glauser und Alexander Waughs bisher nur auf Englisch erschienene Familienbiografie "The House of Wittgenstein".
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Freitag, 05.02.2009

Der neue Freitag ist geboren, unter der Regie von Jakob Augstein, und er hat auch eine interessant aussehende neue Website. Wir zitieren aus dem Redaktionsblog: "Ihr seht hier den Beginn einer Idee. Wir haben die grundlegenden Community-Funktionen geschaffen, die eine Kommunikation von Leser zu Leser zu Journalist zu Blogger zu Journalist und wieder zurück ermöglichen sollen. Wir möchten, dass unsere Seiten dazu dienen, eine Kommunikation auf Augenhöhe zwischen Lesern und Schreibern zu ermöglichen."

FR, 05.02.2009

Der Germanist Karl Corino hat das Gutachten des Berliner Hungarologen Bernd-Rainer Barth gelesen, den der Aufbau-Verlag beauftragt hat, Erwin Strittmatters Karriere bei der Waffen-SS noch einmal genauer zu betrachten. Und dabei kam noch mehr Unerquickliches ans Licht als bisher vermutet: "Barth zeigte, pars pro toto, einen Einsatzort von Strittmatters Bataillon, das Gefängnis Montelupich in Krakau, das eher eine Art KZ gewesen sei. Dort sei die Kompagnie des Autors 1941 zwei Monate lang stationiert gewesen. Was immer dort geschah - ein Erholungsaufenthalt war es für die Gefangenen unter Strittmatters Augen nicht. Kein Zweifel, im Fall Strittmatter hat nun die Götzendämmerung eingesetzt."

"Konsequent und richtig" findet Ina Hartwig in der Times, dass Rowohlt gegen den Spiegel klagt, der trotz schriftlicher Verpflichtung - und gegen das Marketing-Konzept - des Verlags vorab eine Rezension zu Daniel Kehlmanns Roman "Ruhm" druckte: "Denn würde die selbst inszenierte Drohgeste folgenlos verpuffen, wären Zynismus und Arroganz letztlich Recht gegeben. Außerdem bestätigt die Klage jene Kritiker und Redakteure, die sich an die strenge Vorgabe gehalten haben und sich deppert fühlen müssten, wenn andere sich mal eben so darüber hinwegsetzen dürften."

Weiteres: Klaus-Jürgern Göpfert bezweifelt, dass Frankfurts Angebot in letzter Minute den Suhrkamp noch von einem Umzug nach Berlin abhalten wird. Jörg Plath fasst den in den USA nun beigelegten Streit zwischen Google und den Autoren um die Verwertungsrechte. Besprochen werden die große "Darwin"-Ausstellung in der Frankfurter Schirn, John Patrick Shanleys Drama "Glaubensfrage" mit Meryl Streep und Philip Seymour Hoffman und Peter Eötvös' Oper "Love and Others Demons" in Chemnitz.

Zeit, 05.02.2009

Katja Nicodemus unterhält sich in einem ganzseitigen Interview mit Regisseur Gus van Sant über seinen Oscar-nominierten Film "Milk", der die Geschichte des 1978 erschossenen schwulen Bezirksbürgermeister von San Francisco Harvey Milk erzählt (auch auf der Berlinale zu sehen, neben Robert Epsteins "The Times of Harvey Milk" von 1984). Van Sant spricht auch über seine eigenen Erfahrungen als Homosexueller: "Ich war immer die Schande meiner Schwulengemeinde in Portland. Ich nehme nicht an Schwulenparaden teil und auch nicht an den Paraden der Heteros. Ich zeige mich überhaupt nicht gerne. Aktivismus ist ehrenwert und sexy und romantisch. Ich bin aber eher ein isolierter Mensch. Ein Eremit."

Hier der Bericht von NBC vom 27. November 1978 über den Mord an Milk und George Moscone, den Bürgermeister von San Francisco:



Weitere Artikel: In einem zweiten Artikel erklärt Nicodemus, weiter an die Berlinale zu glauben, diese "schöne Diktatur des Sehens" - trotz Internet und der 40.000 Filmtitel umfassenden Video-on-Demand-Bibliothek von Amazon. Georg von Randow stellt den französischen Intellektuellen ein etwas unklares, aber unverkennbar schlechtes Zeugnis aus: Die Krise habe sie ratlos gemacht: "Vorbei die Zeit, als Frankreichs Intellektuelle sorgenfrei stritten, ob alles nur Text oder alles nur Physik sei oder vielleicht doch Gott. Heute heißt es: Alles ist Geld." Der kenianische Schriftsteller Binyavanga Wainaina denkt in der Serie "Was kommt nach Amerika?" über die Rolle nach, die afrikanische Einwanderer jüngeren Datums in der amerikanischen Außenpolitik künftig spielen könnten. Peter Kümmel denkt über die Bad Bank (wie in Tom Tykwers Berlinale-Eröffnungsfilm "The International") und Badness als Schlüsselmetapher unserer modernen Welt nach. Hanno Rauterberg fordert eine Wiederverstaatlichung der Museen.

Besprochen werden die Ausstellungen "Embedded Art" in der Akademie der Künste in Berlin und "Moralische Phantasien" im Museum Morsbroich in Leverkusen, Armin Petras' Berliner Bühnenfassung von Werner Bräunigs Roman "Rummelplatz" und Lily Allens neue CD "It's not me, it's you".

Im Aufmacher der Literaturteils preist Rolf Vollmann Jean-Yves Tadies große Proust-Biografie.

Im Wirtschaftsteil widmen sich Götz Hamann und Marcus Rohwetter dem immer mächtigeren Zugriff der Datenkrake Google auf unsere Daten - zum Beispiel mit dem neuen Ortungsdienst Latitude und dem Google-Handy: "Wer es sich zulegt, trägt fortan einen cleveren kleinen Helfer mit sich herum. Mann kan ihn nach dem richtigen Weg fragen, nach Einkaufstipps, Sehenswürdigkeiten und allerlei sonstigen Belangen des täglichen Lebens. Doch das Zwiegespräch mit dem Handy ist nie ganz privat. Koordinaten, Wünsche, Ziele - diese persönlichen Daten werden laufend aus dem Handy versendet. An Google und seine Partnerfirmen." Mehr dazu online beim Spiegel.

Berliner Zeitung, 05.02.2009

Freitag-Herausgeber Jakob Augstein erklärt im Interview mit Christine Zeiner unter der Überschrift "Wir müssten die linke FAZ werden", warum er ein linkes Blatt machen will: "Mainstream wäre für uns tödlich. Das ganze Projekt lebt davon, dass wir uns gegen diese Tendenz zur Mitte wenden, die es in der Gesellschaft gibt. Die politischen Parteien fischen in der Mitte, die Zeitungen fischen in der Mitte. Die Tendenz zur Mitte macht die Ränder frei. Diese publizistische Nische, die die anderen Zeitungen aufgelassen haben, wollen wir füllen. Die Zeit war mal linksliberal, der Spiegel war es und die Süddeutsche - sie sind es alle nicht mehr."

TAZ, 05.02.2009

Zwei Autoren, zwei Standpunkte zum möglichen Suhrkamp-Umzug nach Berlin. Dirk Knipphals ventiliert den Mythos des Verlags und findet: "So stünde ein Umzug in die Hauptstadt dafür, den Mythos Suhrkamp neu zu erwecken, die Fackel weiterzutragen, sich zu wandeln, um sich gleich zu bleiben." Tania Martini dagegen ruft: "Frau Berkewicz, fassen Sie sich ein Herz, überlassen Sie Frankfurt nicht der korrupten Finanzindustrie! Warum Sie das tun sollten? Ganz ehrlich, nur deshalb: weil wir hier in Berlin verdienstvolle Kleinverlage haben, die eine Subventionsspritze viel eher verdient haben als Sie, weil wir nicht wollen, dass ihre 130 Verlagsmitarbeiter die Mieten in Mitte und Kreuzberg, wo sie sicher werden wohnen wollen, weiter nach oben treiben, weil wir diesen kulturellen Zentralismus nicht brauchen."

Zum Berlinaleauftakt gibt Christina Nord einen Programmüberblick, und Andreas Busche freut sich unter der Überschrift "Die Schau der Dinosaurier" über den Schwerpunkt der Retrospektive, der sich diesmal dem Breitwandkino widmet. Ulrich Gutmair erklärt, wofür die Piusbrüder, zu denen auch der den Holocaust leugnende Bischof Richard Williamson gehört, stehen, und wie solche Traditionalisten eigentlich in die vom Papst ersehnte Einheit der Kirche passen. Besprochen wird Patrick Shanleys Film "Glaubensfrage". Und in tazzwei erklärt der argentinische Schriftsteller Ariel Magnus, der hautnah erlebt hat, wie es sich anfühlt, wenn ein Staat wirklich pleite ist, weshalb die Finanzkrise von 2001 in Argentinien als Gebrauchsanweisung für die beginnende Weltkrise dienen sollte.

Hier Tom.

Aus den Blogs, 05.02.2009

Nach der Klage eines freien Journalisten veröffentlicht Medienlese schon wieder einen anonymen Brief, diesmal von einem Chefredakteur über die Arbeitsmoral der Festangestellten: "Auf die aktuellen Geschehnisse angesprochen, die diesen Redakteur gerade eigentlich unter Hochstrom setzen sollten, lautet die beruhigende Antwort zum Beispiel: 'Alles im Griff, die E-Mail von der Pressestelle ist unterwegs.'"
Stichwörter: Freie Journalisten

FAZ, 05.02.2009

Ganz entschieden warnt Christian Geyer vor den Piusbrüdern und ihrer Gesamtideologie, die auf dem "seppelartigen antimodernen Affekt, einer aggressiven Intoleranz und Intransigenz, die sich metaphysisch beglaubigt wähnt", beruhe. Jochen Hieber war auf der Freiburger Kulturbörse unterwegs, wo er sich einen Überblick über den Stand deutscher Kleinkunst verschaffen konnte. In der Glosse beschreibt sels die französische Aufregung um das vermutlich abhanden gekommene Bein der großen Sarah Bernhardt. Michael Hanfeld schildert, was die Rechercheure des ZDF über den mutmaßlichen Tod im Jahr 1992 des KZ-Arztes Aribert Heim herausgefunden haben, der nach seiner Konversion zum Islam 1992 unbehelligt in Ägypten das Zeitliche segnete. Marcus Jauer hat Heinz Strunk in Potsdam aus seinem furzreichen Roman "Fleckenteufel" lesen hören. Dirk Schümer vermeldet, dass die niederländische Irakkriegsbeteiligung jetzt doch ein Nachspiel vor Gericht haben wird.

Auf der Kinoseite unterhalten sich in einer Interview-Konferenz die Regisseure Maren Ade, Hans-Christian Schmid und Sebastian Schipper über das Filmemachen, das Handwerk und das Geldausgeben.

Auf der Medienseite schreibt Jürg Altwegg über das vom Vatikan gestreute Gerücht, die französische Reporterin Caroline Fourest habe den Papst auflaufen lassen - sie habe das Williamson-Interview mit dem schwedischen Fernsehen schon im November organisiert und dafür gesorgt, dass es erst nach der Aufhebung der Exkommunikation der Lefebvre-Bischöfe gesendet wurde.

Besprochen werden die Uraufführung von Per Norgards Siebter Symphonie im nach einem Entwurf von Jean Nouvel errichteten neuen Kopenhagener Konzerthaus, die große "Darwin"-Ausstellung in der Frankfurter Schirn, und Bücher, darunter Josiah Howards in englischer Sprache erschienene Geschichte des "Blaxploitation Cinema" und Steffen Kopetzkys Roman "Der letzte Dieb" (mehr dazu in der Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).

SZ, 05.02.2009

Aus prinzipiellen Gründen für "überfällig" hält Lothar Müller die Klage des Rowohlt-Verlags gegen den Spiegel wegen Bruchs der vereinbarten Sperrfrist zur Rezension des neuesten Kehlmann-Romans - für gewiss hält er den Ausgang des Musterprozesses allerdings nicht. Die Berlinale wird in ihrer 70-mm-Retrospektive vor Augen führen, meint Fritz Göttler, dass das Kino durch seine Digitalisierung nicht weniger als seinen Mythos zu verlieren hat. Oliver Herwig versucht den Schaden zu ermessen, den der Abschied des Stardesigners Chris Bangle von BMW bedeutet. Dorion Weickmann berichtet dezidiert unenthusiastisch vom Berliner "Politics of Ecstasy"-Festival. Gottfried Knapp gratuliert dem Kunsthistoriker Wieland Schmied zum Achtzigsten. Wolfgang Schreiber hat einen ganz knappen Nachruf auf den Komponisten Max Neuhaus verfasst.

Auf der Filmseite gibt es eine Kritik zu "The Spirit" und ein Interview mit dem Comic-Star Frank Miller, dem Regisseur des Films. Außerdem findet sich ein Bericht vom Filmfestival in Rotterdam.

Besprochen werden ein Münchner Konzert des "Quatuor Ysaye" mit Beethoven, die Ausstellung "Kurfürst Johann Wilhelms Bilder" in der Münchner Alten Pinakothek, der fünffach Oscar-nominierte Film "Glaubensfrage", die Horrorkomödie "Wen die Geister lieben" mit Ricky Gervais und Bücher, darunter Steffen Popps Gedichtband "Kolonie Zur Sonne" (mehr dazu in der Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).