Heute in den Feuilletons

Kwani?

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
05.01.2008. In der NZZ ruft Bora Cosic die Serben auf, das Kosovo in Frieden zu lassen. In der SZ beschreibt der Schriftsteller Binyavanga Wainaina, wie Nationalität in Kenia zu einem Akt des Krieges geworden ist. In der taz setzt Claus Leggewie trotz Barack Obamas Etappensieg auf Hillary Clinton: "Sie hat das meiste Geld." Die FR weist darauf hin, dass in Iowa mehr Schweine als Menschen leben. Und die FAZ sieht nun auch das multikulturelle Kanada in der Identitätskrise.

NZZ, 05.01.2008

Der serbische Schriftsteller Bora Cosic erinnert daran, dass die Kosovo-Albaner schon immer etwas ungleicher waren als die restlichen Jugoslawen - selbst unter Tito waren sie einem bolschewistischen Terror ausgesetzt: "Jetzt zeichnet sich das Ende dieser Geschichte ab, die mit jenen armen Leuten begonnen hat, die in Kellern Trauben und Sardinen gegessen haben und heute mit viel Mühe versuchen, auf ihrem Land zu leben, nach ihrem Wunsch und mit dem Recht auf Unabhängigkeit, bei einem behutsamen Umgang mit der eigenen Freiheit. Diese fleißigen, stolzen und harten Menschen haben schon mehrmals gezeigt, wie schwer es ist, mit dieser Freiheit umzugehen. Und haben es bisweilen geschafft, viele, die ihnen wohlgesinnt sind, zu enttäuschen: Müssen sie, aus welchen Gründen auch immer, die Gotteshäuser einer anderen Religion anzünden? Wohl auch deshalb habe ich es schwer, meine serbischen Landsleute zur Vernunft zu bringen, dass sie die Kosovo-Albaner in Frieden lassen und sich endlich mit ihrem eigenen Schicksal befassen."

Weiteres: Im Dezember wurden in Teheran 24 Internet-Cafes geschlossen und 23 Betreiber festgenommen, berichtet Bahman Nirumand in einem hintergründigen Text von der unter Achmadinedschad verschärften Zensur im Iran. Dominik Fugger betrachtet ausführlich Jacob Jordaens' drastisches Gemälde "Das Fest des Bohnenkönigs" von 1656. Roman Bucheli blättert durch Zeitschriften, darunter die Adolf Muschg gewidmete Januar-Ausgabe von Quarto.

Besprochen werden Alain Claude Sulzers Roman "Privatstunden", Helen Oyeyemis Familienroman "Das Irgendwo-Haus", Arnold Speschas Lyrik "Ei dat ils muments da pass lev" und die kommentierte Neuausgabe von Thomas Manns "Doktor Faustus".

In Literatur und Kunst schreibt Ingrid Galster zum hundertsten Geburtstag der Ikone Simone de Beauvoir. Ursula Pia Jauch erzählt noch einmal die Geschichte von Beauvoirs feministischem Großwerk "Das Andere Geschlecht". Verena Senti-Schmidlin befasst sich mit Karl Walsers Umschlagillustrationen der "Josephs"-Romane von Thomas Mann. Jan Bürger schreibt über Dietrich Buxtehude und Hans Henny Jahnn.

SZ, 05.01.2008

Auf eine ganzen Seite heißt es heute: "Hier schreibt Nairobi" - genauer gesagt schreiben fünf kenianische Autoren der jungen Literaturzeitschrift Kwani? (dt.: "Na und?") über ihr Land. "Seht her, was wir Kenianer angerichtet haben. Es ist eine Schande. Eine blutige Schande", ruft Wambui Mwangi (hier ihr blog). "Warnsignale gab es genug. Wir haben es zugelassen, dass unsere Alltagsgespräche gespickt sind mit ätzenden Anspielungen. Wir sind Experten darin geworden, gegen Luos, Kambas oder Kikuyus zu sticheln und spielen so ununterbrochen mit dem Feuer. Es hilft uns im Moment auch überhaupt nicht, verschämt von Gewalt 'gegen Mitglieder einer bestimmten Gemeinschaft' zu sprechen, wenn doch jeder weiß, dass Kikuyus getötet wurden und im ganzen Land versucht wird, sie systematisch zu vertreiben, weil sie für Wahlergebnisse verantwortlich gemacht werden, die man bestenfalls als äußerst fragwürdig bezeichnen kann."

Oder Binyavanga Wainaina: "Jeder Kenianer lebt schließlich mit einer gespaltenen Persönlichkeit: Autorität, Weltbürger auf Englisch, Landsmann auf Suaheli, zufriedener Dörfler oder nostalgischer Großstädter in unseren regionalen Muttersprachen. Unsere Muttersprachen leben in einer eingebildeten Vergangenheit und bestimmen eine zusammenhangslose Gegenwart. Und wenn wir uns bedroht fühlen, wenn der Staat Teil dieser Bedrohung ist, können wir unsere anderen Volkszugehörigkeiten nur als Akt des Krieges aktivieren - die Kikuyu, meine Volksgruppe, treffen sich nicht als Nation, um die Wirtschaft zu verhandeln. Sie beginnen zu agitieren, oft von der politischen Elite herausgefordert, um die 'Nation' gegen die Aggression der 'anderen' da draußen vorzubereiten." (Beim Guardian kann man den Artikel auch im Netz lesen).

Außerdem schreiben Martin Kimani, Stanley Gazemba und Rasna Warah.

Weitere Artikel: Jens Bisky sieht im Umgang mit der Jugendkriminalität keinen Königsweg, weder auf der Seite der Verfechter einer harten wie einer weichen Linie. Über die Zigarette als Stil- und nicht als Suchtmittel in Theater und Film schreibt Christine Dössel. Helmut Mauro gratuliert dem italienischen Schlagerstar und Schauspieler Adriano Celentano zum Siebzigsten, Matthias Drobinski dem Theologen Eugen Biser zum Neunzigsten.

Besprochen werden eine Inszenierung von Rossinis "Cenerentola" in Barcelona mit Joyce DiDonato als Titelheldin und Kenneth Branaghs Opernverfilmung "Die Zauberflöte". Auf der Literaturseite gibt es Rezensionen unter anderem zu Alberto Manguels neuem Buch "Die Bibliothek der Nacht" und Marc Dugains Thriller "Der Fluch des Edgar Hoover" (mehr dazu in der Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).

Im Aufmacher der SZ am Wochenende fragt sich Hilmar Klute, wozu Klassentreffen eigentlich gut sein sollen. Helmut Schödel hat die Wiener HNO-Praxis von Dr. Kürsten, Vater und Sohn besucht: Hier lassen sich die Stars der Opernwelt behandeln. Verena Seibold und Kerstin Weng schreiben über Functional Food, Peter Bäldle erinnert an die 70er-Jahre-Designerin Zhandra Rhodes, die jetzt wiederentdeckt wird. Abgedruckt wird eine Geschichte des Schriftstellers Ingo Schulze über den "Signor Candy Man" in Rom. Im Interview spricht der Schauspieler Malcom McDowell über "Zorn", aber auch über Stanley Kubrick, dem er seine bekannteste Rolle in "Clockwork Orange" verdankt: "Die Wahrheit ist, dass Kubrick nicht das Geringste von Schauspielerei verstand."

Welt, 05.01.2008

Im Interview erklärt der Theologe Eugen Biser seine Vorstellung von Gott. Die Theologie "muss vor allem ihren eigenen Gottesbegriff leuchtend herausstellen. Das ist ihre zentrale Aufgabe. Sie darf sich nicht mit einer verblasenen, defätistischen Haltung begnügen. Sie muss mit Intensität, mit Glut und Feuer ihre Position vertreten. Damit klar wird, dass der Gott der Liebe nicht etwa ein schwächlicher Gott ist, der alles toleriert, alles hinnimmt, sondern ein überaus starker Gott ist, der alle möglichen Gegensätze überstrahlt. Das aufzuzeigen ist die Essenz meines theologischen Schaffens."

Weitere Artikel: In der Leitglosse mokiert sich Thomas Lindemann über Stars und ihre Kinder. Hendrik Werner schreibt zum 70. Geburtstag Adriano Celentanos. Constanze Klementz resümiert die Berliner "Tanztage" unter der neuen Leitung von Peter Pleyer. Peter Dittmar schreibt zum Tod des Satirikers Armin Eichholz. Alexander Kluy erinnert an das vor 100 Jahren gegründete Wiener Kabarett "Fledermaus".

Besprochen werden die offenbar sehr gelungene Neuverfilmung von "Krieg und Frieden" fürs Fernsehen, eine Ausstellung mit David Douglas Duncans Fotografien von Picasso und einem Hund sowie Alexei Balabanows neuer Film "Fracht 200".

In der Literarischen Welt schreibt Hellmuth Karasek zum 100. von Wilhelm Busch. Abgedruckt ist die Rede, die Hansgeorg Schmidt-Bergmann im November zur Verleihung des Schillerpreises an Botho Strauß hielt. Besprochen werden u.a. Alice Schwarzers Biografie der Simone de Beauvoir, Sergio Luzzattos Buch "Il Duce: Das Leben nach dem Tod", ein Sammelband über Formen des Antisemitismus und Anke Mahlsteins Buch über Napoleon in Russland, "Der Brand von Moskau".
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TAZ, 05.01.2008

An verschiedenen Stellen werden die Vorwahlergebnisse von Iowa kommentiert. Der Politologe Claus Leggewie sieht im Interview Hillary Clinton noch lange nicht auf der Verliererstraße: "Keinesfalls! Vielmehr spricht immer noch fast alles für sie: Sie hat das demokratische Establishment ebenso auf ihrer Seite wie die Interessengruppen und die Mehrheit der Schwarzen, in nationalen Umfragen wird sie ihren Vorsprung bewahren, sie hat das meiste Geld." Adrienne Woltersdorf meint: "In beiden Parteien, so legt das Iowa-Ergebnis nahe, gehen Wählende lieber das Risiko eines unbekannten, unerfahrenen Kandidaten ein, als mehr vom Gleichen in die US-Hauptstadt schicken zu wollen." Auf den Kulturseiten kommentiert Dirk Knipphals das Wahlergebnis mit berühmten Zeilen deutscher Dichtung.

Weitere Artikel: Nach dem Ende des Jahrs der Geisteswissenschaften zieht Stefan Heidenreich (mehr) eine alles andere als rosige Bilanz. Einer seiner Rettungsvorschläge: Sie müssen ins Netz. Die in den Geisteswissenschaften "herrschende Rückständigkeit zeigt sich wohl am deutlichsten in der Tradition der Sammelbände." Im zweiten Teil seiner Serie zur Hessen-Wahl stellt Klaus Walter die Frauen der CDU vor, darunter die erste "lesbische Kreationistin".

Auf der Meinungsseite kommentiert der Soziologe Joachim Kersten in der Diskussion um den Umgang mit jugendlichen Straftätern: "Es braucht ein tatsächliches Zusammenwirken von Bewohnern, Eltern, Sozialarbeitern, Lehrerinnen, Aktivisten, die etwas ändern wollen, keine elitären Clubs der Kriminalprävention."

Besprochen werden Antoine de Caunes Komödie "Wir verstehen uns wunderbar" und jede Menge Bücher, darunter Stefan Neuhaus' und Jochen Holzners Studie zu "Literatur als Skandal", Martin Cruz-Smith' Russland-Thriller "Stalins Geist" und ein Erbauungsband zum Mops (mehr dazu in der Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).

Das Dossier des taz mag besteht heute in einem großen Interview mit dem Soziologen Richard Sennett über sein neues Buch, in dem er das gute "Handwerk" hoch hält - das er freilich an Orten antrifft, an denen man es jetzt nicht vermuten würde: "Ikea hat sehr gute Betten. Was das Unternehmen angeht, so hat es, inspiriert von Bauhaus, etwas Ähnliches geschafft wie Apple: die Kluft zwischen Produzenten und Konsumenten zu verkleinern. Dafür brauchte es handwerkliches Können." Utz Anhalt erzählt die Geschichte des deutschen Komantschen-Häuptlings Hermann Montechema Lehman.

Und Tom.

FR, 05.01.2008

Christian Schlüter meint über den "Brandstifter" Roland Koch: "Geradezu zynisch, dass ein brutaler Angriff zweier vorbestrafter ausländischer Jugendlicher auf einen Rentner für eine Kampagne herhalten soll, die unverhohlen mit dem 'gesunden Volksempfinden' anbändelt. Fürwahr, Roland Koch kennt keine Gnade. Und dass offenbar niemand in der CDU bereit oder in der Lage zu sein scheint, diesen im strengen Sinne des Wortes 'Hooligan' nur einen politischen Raufbold zu nennenden Menschen aufzuhalten, könnte ihn wohl als nächsten Kanzlerkandidaten empfehlen."

Weitere Artikel: Marcia Pally kommentiert die Vorwahlen in Iowa mit dem klaren Blick der New Yorkerin auf die US-Provinz: "Es ist wirklich ermutigend, dass alle vier Jahre die ganze Welt auf 0,1 Prozent der US-amerikanischen Bevölkerung schaut, auf einen Staat, in dem mehr Schweine als Menschen leben." In einer Times Mager widmet sich Arno Widmann einer der infamsten Waffen, die es gibt: der Streubombe.

Besprochen werden eine Berliner Ausstellung zur langen Geschichte deutsch-russischen Kulturtransfers, eine Bonner Ausstellung zu August von Kloeber, der mit seinen Bildern das Image Ludwig van Beethovens schuf und ein Buch, nämlich Ismael Kadares Roman "Spiritus" (dazu mehr in der Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).

Berliner Zeitung, 05.01.2008

Michael Schindhelm, Kulturdirektor in Dubai, schickt recht ungefilterte Reiseeindrücke aus China, wo er sich ansah, wie andere Diktauren Kunst für sich vereinnahmen. Zum Beispiel traf er Mr. Wan, einen für den Pekinger Opernbau zuständigen Beamten: "Der Mann bestätigt erst einmal alles, was man sich so unter einem klassischen chinesischen Apparatschik vorstellt. Den gleichzeitig scharfen und gedeckten Blick, das unbestimmte Alter jenseits der Pensionsgrenze, die distanzierte Begrüßung, die schlichte Kleidung (kein Anzug, sondern ein bis unters Kinn geschlossenes Lederjäckchen), das zweideutige Lächeln der Macht. Aber kaum hat Schlitzohr Henry erwähnt, ich sei mal Generaldirektor der Opern von Berlin gewesen und käme ursprünglich aus dem Ostteil der Stadt, hellt sich Mr. Wans Gesicht zusehends auf. Wir wechseln in die Konzerthalle und später zur Theaterbühne, und wo immer Mr. Wan auf Einlasspersonal stößt, schlagen die Leute die Hacken zusammen und salutieren."

Sabine Vogel hat ein lebhaftes Gespräch von drei Afrikanern aufgezeichnet, die sich an einem Küchentisch in Prenzlauer Berg über das Buch "Africa" des brasilianischen Fotografen Sebastiao Salgado (Bilder) unterhielten. "Ich will nicht, dass unser Afrika vermarktet wird als verrotteter Kontinent, der Hilfe von außen braucht. Es gibt viel mehr Afrikas", ärgert sich Akinbode Akinbiyi. "Der Titel impliziert, es wäre ein Buch über Afrika. Aber für mich ist das ein sehr begrenzter Blick. Und total altmodisch. Salgado zeigt nur ländliche Gebiete, Hunger, Elend, Krieg, Flüchtlinge. Es ist eine sehr engstirnige Sicht auf Afrika. Man kann das machen, aber man darf es nicht generalisierend 'Afrika' nennen, meinetwegen 'Elendes Afrika' oder 'Mein armes Afrika'."

FAZ, 05.01.2008

Der in Montreal lehrende Germanist Chaim Vogt-Moykopf schreibt über die nun auch im Einwanderungsland Kanada ausgebrochene Debatte um die multikulturelle Geselschaft. Das Land habe sich bisher zu wenig Fragen gestellt, und wenn, dann wie in Quebec, nicht unbedingt die richtigen: "Welche Wertvorstellungen die Immigranten mitbringen, tut nichts zur Sache, welchen Gestaltungswillen und welche Pläne sie im Gepäck führen, ebenfalls nicht. Es muss nur alles auf Französisch sein."

Weiteres: Martin Kämpchen berichtet von Übergriffen radikaler Muslime auf Christen in Indien. Christian Geyer kann der Debatte um Jugendkriminalität keinerlei Erkenntnis abgewinnen, Neues beisteuern will er aber scheint's auch nicht. Robert von Lucius wirft ein Schlaglicht auf Südafrikas nachlässigen Umgang mit seinen Künstlern, selbst Marlene Dumas habe erst jetzt in ihrem Geburtsland eine eigene Ausstellung in der South African National Gallery in Kapstadt bekommen. In der Randglosse beschäftigt sich Andreas Platthaus mit der massenhaften Bleivergiftung Leipziger Kiffer. Jürgen Dollase erklärt, warum es die Österreicher nicht mehr zu Drei-Sterne-Köchen bringen. Dieter Bartetzko schreibt zum Siebzigsten des unvergleichlichen Adriano Celentano. Jürgen Richter berichtet alarmiert, dass die Kirche von Bechstedtstrass an der B7 zwischen Erfurt und Weimar bröckelt.

Auf der Medienseite freut sich Michael Hanfeld, dass der geschasste Spiegel-Kulturchef Matthias Matussek nun gelungenes Feuilleton im Fernsehen (sonntags im SWR) macht und nicht das übliche "Schlechtelauneprogramm".

Für Bilder und Zeiten ist Marco Schmidt in die Amazonas-Metropole Manaus gereist, die inzwischen jährlich das wohl ambitionierteste und bizarrste Filmfestival der Welt abhält. Jordan Mejias schildert, wie Frank Gehry die öde Mitte von Los Angeles beleben will. Katharina Teutsch trifft den Graffiti-Künstler Zevs in Paris. Und Julia Bähr unterhält sich mit dem swingenden Cicero.

Besprochen werden die Ausstellung "Pathways of Art in Europe" im Brüsseler Palais des Beaux-Arts, auf der Plattenseite Fagott-Sonaten des fast vergessenen Komponisten Antoine Dard, neue Beethoven-Aufnahmen, Burnt Friedmans Album "First Night Forever" und Udo Jürgens' neue Platte "Einfach so" und Bücher, darunter Peter Ackroyds Roman "Wie es uns gefällt", Peter Handkes Erzählung "Die morawische Nacht" sowie David Wiesners Jugendbuch "Strandgut" (mehr in unserer Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).

In der Frankfurter Anthologie stellt Gerd Ueding Wilhelm Buschs Gedicht "Wiedergeburt" vor:

"Wer nicht will, wird nie zunichte,
Kehrt beständig wieder heim.
Frisch herauf zum alten Lichte
Dringt der neue Lebenskeim..."