Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
09.09.2006. Thema Nummer eins ist der 11. September. Im zwölfseitigen Dossier der taz zum Jahrestag beklagt T.C. Boyle: "Die amerikanische Gesellschaft wird nur noch von Angst geleitet." In der NZZ glaubt Mark Lilla, der Terroranschlag habe die USA nicht aufgeweckt, sondern in einen Tiefschlaf versetzt. Und in der FR gerät Marlene Streeruwitz in die Depression der Sprachlosigkeit. Außerdem beschreibt der chinesische Nobelpreisträger Gao Xingjian in der Welt, wie Mao die Menschen zu Wölfen machte. Die SZ hat in Venedig eine sehr sinnliche und lehrreiche Architekturbiennale genossen. Die FAZ bewundert das schmutzige Genie Caravaggio.

TAZ, 09.09.2006

Weite Teile der taz widmen sich heute dem Jahrestag des 11. September. Auf dem Titel prangt das durchlöcherte Konterfei Osama Bin Ladens, unter der Überschrift "Der Sieger". Auf den zwölf Seiten des Dossiers gibt es ein Interview mit dem Schriftsteller T.C. Boyle, der eine klare Antwort auf die Frage hat, ob der 11. September Amerika verändert hat: "Ja. Die amerikanische Gesellschaft wird nur noch von Angst geleitet. Angst vor Anarchie und Chaos im Nahen Osten. Angst vor einem neuen Attentat. Diese Angst führt wohl leider zu noch mehr Fremdenhass und noch mehr Rassismus. Und sie wird von der Politik rigoros ausgebeutet." Daneben finden sich unter anderem noch Analysen von Marcia Pally und Robert Misik, ein Interview mit dem israelischen Publizisten Tom Segev (dem die amerikanische Rekation sehr bekannt vorkam: "Wir sind die Guten, aber die Welt ist gegen uns und sie schlagen uns, eben weil wir gut sind - das kenne ich aus Israel") und ein Text von Georg Seesslen zu Oliver Stones Film "World Trade Center". Matthias Bröckers, Chef der online-taz, darf auch noch mal erläutern, warum er den 11. September für eine US-Inszenierung hält.

Auf der Kulturseite bespricht Sebastian Domsch ziemlich groß, allerdings mit kritischem Akzent, "Die Frau des Schriftstellers", den neuen Roman von Ernst-Wilhelm Händler: "Es mangelt also ganz offensichtlich nicht an Formwillen, an Komplexität und Gedankentiefe, an Schlüsselromanhaftem, an anspruchsvollen Zutaten und schriftstellerischer Pyrotechnik. Woran es mangelt, ist ein vernünftiger Roman. Vielleicht gibt es den Trick ja gar nicht. Oder: Es gibt nicht den einen, sondern zu viele Tricks."

Weitere Artikel: Aus Venedig berichtet Cristina Nord vom jüngsten Film des ältesten aktiven Regisseurs Manoel de Oliveira (er ist mittlerweile 98 Jahre alt): Die Bunuel-Hommage "Belle toujours" erweist sich als das reine Vergnügen. Jan Kedves schreibt einen Nachruf auf die Ikone des Vogueing Willi Ninja (bekannt unter anderem aus dem Film "Paris is Burning"). Matthias Reichelt hat die diesjährige Ausgabe der Werkleitz-Biennale besucht. Besprochen wird der Film der Brüder Dubini "Hedy Lamarr - Secrets of a Hollywood Star". In der zweiten taz gibt es ein großes Interview mit dem Indianerdarsteller Gojko Mitic.

Im taz mag geht es in gleich zwei Artikeln um das empfindliche Thema Vorhaut-Beschneidung. Martin Reichert erzählt eine kleine Kulturgeschichte, Shelley Masters resümiert persönliche Erfahrungen so: "Zum Anschauen ist es ohne Zipfel schön. Zum Bedienen einfacher mit." Daneben schreibt Ilka Quindeau über vor allem psychoanalytisch orientierte Theorien des Erinnerns. Gunnar Leue hat sich beim russischen Musiklabel Melodija umgesehen.

In der Rubrik "politisches buch" gibt es nur eine - große - Rezension, nämlich zu Lawrence Rights bisher nur in englischer Sprache erschienenem "Standardwerk über die Vorgeschichte" des 11. September "The Looming Tower". Auf der Literaturseite werden Chris Cleaves Terror-Satire "Lieber Osama", Silvio Huonders Roman "Valentinsnacht" und als "buch für randgruppen" Daniel Hagmanns Gesprächsband "Ach Maria" besprochen (mehr dazu in der Bücherschau ab 14 Uhr).

Und Tom.

NZZ, 09.09.2006

In der Beilage Literatur und Kunst geht es natürlich um den 11. September. Der Chicagoer Politikwissenschaftler Mark Lilla sieht in dem Terroranschlag weniger den vielzitierten Weckruf als ein brutales Sedativ, dass Amerika in einen geistigen Tiefschlaf versetzt habe: "Es geht, es steht, es redet, aber seine Augen sind glasig, und sein Blick ist leer. Ich gehöre nicht zu denen, welche die Schuld dafür der Regierung Bush zuschieben; unsere Regierung ist ein Symptom unseres Zustands, nicht seine Ursache. Mehrere tausend Menschen sind bei den Anschlägen des 11. September umgekommen, aber die Veränderungen im politischen Klima Amerikas, die darauf folgten, stehen in keiner plausiblen Beziehung zu den damaligen Gefühlen von Trauer, Zorn, Rachelust oder sogar zu unserer Angst... Ähnlich einem traumatisierten Opfer, das seine Umgebung nur mehr als unvertraut und feindselig wahrnehmen kann, reagierten die Vereinigten Staaten auf die Anschläge, indem sie sich auf außen- und innenpolitischer Ebene von der Realität verabschiedeten. Geistiger Rückzug bei gleichzeitigem militärischem Engagement - das ist ein sicheres Rezept für Katastrophen."

Zu lesen ist außerdem eine Erzählung des Schriftstellers Hanif Kureishi aus dem Leben eines Terroristen, der gern Enthauptungen filmt. Andrea Köhler macht in den vielen 9/11-Romanen vor allem eines aus: große ästhetische Ratlosigkeit: "Seit die Zukunft ins Präsens stürzte und Terroristen an den Texten mitschreiben, hängt die Sprache vieler Schriftsteller den Ereignissen merkwürdig hinterher." Und der Schriftsteller Matthias Göritz schreibt über Ann Lauterbachs Gedicht zum 11. September.

Im Feuilleton berichtet Hubertus Adam von der Architekturbiennale in Venedig zur globalen Verstädterung: "Heute lebt die Hälfte der auf 6,5 Milliarden Menschen geschätzten Erdbevölkerung in Städten. Im Jahr 2050 dürften es 75 Prozent der dannzumal 8,5 Milliarden Erdbewohner sein." Marina Rumjanzewa bedauert die New Yorker, die sich ein Denkmal des georgischen Bildhauers Bildhauers Zurab Zereteli, der schon Moskau mit seinen Monumentalstatuen verunstaltete, schenken lassen mussten: "Das Mahnmal für die Opfer der Terroranschläge vom 11. September ist so hoch wie ein zehnstöckiges Haus, wiegt 150 Tonnen, stellt eine 'fallende Träne' in einer aufgerissenen bronzenen Stele dar." Dirk Pilz war bei der Eröffnung des neuen Berliner Kunsthauses Radialsystem V.

Besprochen werden Joel Meyerowitz' Ground-Zero-Fotografien "Aftermath", neu edierte Romane von F. Scott Fitzgerald, Michal Hvorecks Roman "City" und Donald Barthelmes Roman "Der König" (mehr in unserer Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).

FR, 09.09.2006

Zum Jahrestag des 11. September denkt die Schriftstellerin Marlene Streeruwitz über Medien und Erzählungen, über Täter und Opfer nach: "In einer unendlich tragischen Wendung werden wir aufgrund unserer Medienkultur nicht nur zu Beobachtern. In der Auflösung der Tätererzählung werden wir über die Bilder selbst zu Opfern. Die Attentäter können uns über unsere eigenen Bild- und Erzählungskonventionen in den sprachlosen Raum der Opfer stoßen. Nach 9/11 gerieten wir alle mit den New Yorker Einwohnern in die Depression dieser Sprachlosigkeit. In die Not, nicht beschreiben zu können, was in einem vorging und warum das so schwierig war. In der Logik des christlichen Nationalstaats lautet die Antwort dann, diese Verzweiflung nun selber zuzufügen und im Krieg diese Kluft zwischen den Erzählungen zu schließen."

Weitere Artikel: Eva Schweitzer stellt neue Pläne für Wolkenkratzer auf dem Ground-Zero-Gelände vor. Christian Schlüter fragt sich, uns und den Papst: "Wo bleibt die Ökumene?" Christoph Schröder war dabei, als Marcel Reich-Ranicki in Frankfurt vor spärlichem Publikum über sich, seinen Kanon und über Bestseller sprach. In Martina Meisters "Plat du jour"-Kolumne geht es um die Begeisterung der Briten für Frankreich.

Besprochen werden Tom Tykwers "Parfüm"-Verfilmung ("aus vielerlei Gründen" enttäuschend), die große Caravaggio-Ausstellung in Düsseldorf, ein Auftritt der Hamburger Band "Deichkind" und ein Konzert mit Julia Fischer in der Alten Oper.
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Welt, 09.09.2006

Der chinesische Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger Gao Xingjian spricht mit Kirstin Wenk über Mao, die Kulturrevolution und sein eigenes Mitläufertum. "Natürlich habe ich auch mitgemacht. Auch ich stand in Kritikveranstaltungen herum und habe so getan, als ob ich dazu gehörte. Hätte ich das nicht getan, wäre ich sofort als Feind gebrandmarkt worden. Die Menschen haben sich wie Wölfe benommen. Wie kann es sein, dass ein ganzes Volk durchdreht? Diese Frage darf in China bis heute nicht gestellt werden. Es wird nur gesagt: Einige Leute haben Fehler gemacht. Aber es waren nicht nur einige, es waren alle... Ich kann keine Ideale erkennen, die Mao gehabt haben soll. Er war ein Macht besessener Verrückter."

Weiteres: Im Streit zwischen Evolutionstheorie und Schöpfungsglaube geht es nicht um den Hergang der Evolution, sondern um die Abwehr eines "neuen Naturalismus", wie der Philosophieprofessor Ludger Honnefelder feststellt.

In der Literarischen Welt besichtigt Christoph Stölzl Marktl, den zum Tourismusmagnet gewordenen Geburtsort des Papstes. Stephan Kulle fragt sich, warum der Papst auch bei Jugendlichen plötzlich akzeptabel ist. Elmar Krekeler macht eine Stippvisite beim Schriftsteller Rick Moody in Brooklyn, der mit "Wassersucher" einen neuen Roman herausgebracht hat.

Besprochen werden die Caravaggio-Ausstellung im Düsseldorfer Museum Kunst Palast und Auftritte der Blues-Veteranen B. B. King und Johnny Winter in Berlin.

Berliner Zeitung, 09.09.2006

Heute abend werden in Venedig die Löwen verliehen. Anke Westphal ist sehr zufrieden mit den Filmfestspielen, die sich der Weltpolitik größtenteils enthielten. "Das Lido-Festival widerstand der fast schon routinierten Politisierung kinematografischer Großveranstaltungen, indem es nicht nach Themen suchte, sondern nach Bildern. Es konzentrierte sich auf die ästhetische Vielfalt des Weltkinos, ohne dabei die Augen vor den Problemen unserer Zeit zu verschließen. Nach den Anlaufschwierigkeiten der ersten Tage gab es tatsächlich einige Stars unter den Filmen dieser 63. Mostra internazionale d'arte cinematografica zu entdecken - definitiv mehr als in Cannes oder Berlin."

Und in einem Interview im Magazin erklärt "Parfüm"-Regisseur Tom Tykwer, warum er sich mit seinem Filmheld, dem Mörder Grenouille, idetifizieren kann: "Ich habe früher die blödesten Sachen gemacht mit Mädchen, die ich gut fand. Gehauen, getreten, geboxt - alles im Übersprung. Eigentlich sollte man cool sein, konnte es aber nicht. Das ist etwas, wovor wir uns das ganze Leben lang fürchten. Solch eine Situation birgt mörderisches Potenzial. Ich glaube, dass ganz viele Morde mit sozialer Inkompetenz zusammenhängen."
Stichwörter: Parfum, Tom Tykwer, Venedig

SZ, 09.09.2006

Auf der Architekturbiennale von Venedig (Website) hat sich Gerhard Matzig die Ausstellung "Cities. Architecture and Society" angesehen und ist mehr als beeindruckt: "Nicht um besonders gelungene Treppengeländerdetails, grandiose Villen-Grundrisse oder biomorphinistische Formdebatten geht es. Sondern um Verbrechen in Sao Paulo und um Luftverschmutzung in Schanghai. Um Prostitution in Johannesburg. Um den Verkehrskollaps in Dakar. Um die Suizidrate in Kairo. Um Armut und Einsamkeit.... Diese Mostra ist eine der eindringlichsten, sinnlichsten und dabei lehrreichsten Veranstaltungen der Biennale-Historie. Sie glückt auch dort, wo sie nicht weiterweiß. Und sie ist auch dort relevant, wo sie ungreifbar bleibt. Wer in Zukunft noch über die Zukunft mitreden will, wird am Besuch dieser Schau nicht vorbeikommen." Daneben werden auch die Länderpavillons einer Einzelwertung unterzogen.

Weitere Artikel: Susan Vahabzadeh liefert unterdessen letzte Meldungen vom Filmfestival in Venedig - unter anderem zu Kenneth Branaghs Verfilmung der "Zauberflöte" ("alle Macht dem Weichzeichner") - und schlägt dann vor, "das ganze Festival auf Tour schicken wie einen Zirkus, einmal rund um den Erdball". Fritz Göttler weiß immerhin zu vermelden, dass Straub/Huillets Wettbewerbs-Beitrag "Quei loro incontri" schon heute im Münchner Filmmuseum zu sehen sein wird. Im Interview spricht der britische Komponist Jonathan Harvey über seine fromme Synthesizer-Musik. Von einem Streit in Hamburg um Ulrike Meinhof als Theaterfigur (von Elfriede Jelinek) berichtet midt.

Besprochen wird die Düsseldorfer Ausstellung "Caravaggio - Auf den Spuren eines Genies".

Auf der Literatur-Seite erfahren wir, dass beim Internationalen Literaturfestival in Berlin eine Podiumsdiskussion zu Günter Grass stattfand und auch Jostein Gaarder gesichtet wurde. Außerdem gibt es Rezensionen zu Walther Rathenaus "Briefen" und zu Christoph Peters' Roman "Ein Zimmer im Haus des Krieges" (dazu dann mehr in der Bücherschau des Tages).

Im Aufmacher der SZ am Wochenende erinnert Rebecca Casati an das "makabre, unkorrekte Genie" Roald Dahl. Hilmar Kluthe porträtiert den Schriftsteller Eckhard Henscheid, der nächste Woche seinen 65. Geburtstag feiert. Alexander Gorkow kann sich für die Bollywood-Show "Bharati" begeistern. Alexa Hennig von Lange informiert über Brustimplantate. Auf der Historienseite erzählt Jan Bielicki von Saloniki als Stadt mit jüdisch-islamischer Vergangenheit. Willi Winkler erinnert an Gottfrieds Benns Freude über die Machtergreifung der Nazis. Abgedruckt wird die Erzählung "Der grüne Sari" von Guy Helminger, Frucht der Teilnahme des Verfassers am Goethe-Instituts-Programm "Deutsche Autoren in Indien". Im Interview spricht der Antiquitätenhändler Bernard Baruch Steinitz über "Leidenschaft".

FAZ, 09.09.2006

In Freudentaumel versetzt Thomas Wagner die "sensationelle" Caravaggio-Schau im Düsseldorfer museum kunst palast: "Er ist der Raufbold, der angezeigt und wiederholt eingesperrt wird, der Unbeherrschte, der am 28.Mai 1606 beim Paume-Spiel auf dem Campo Marzio nach einer hitzigen Auseinandersetzung Ranuccio Tommasoni da Terni tötet. Der Mörder als Malergenie - wie sollten all die Geschichten von Kerker, Mord und Flucht, von bacchantischem Treiben und Homosexualität, von Modellen, die er von der Straße holte, sich nicht verbinden mit den Gemälden mandeläugiger Knaben und geschundener, welker Leiber? Caravaggio ist und bleibt das schmutzige Genie."

Weiteres: Andreas Kilb erstattet Bericht von der Premierenfeier zu Tom Tykwers Süskind-Verfilmung "Das Parfüm" in München. Julia Bähr betrachtet die Image-Karrieren von Robbie Williams und Justin Timberlake. In der Ranndspalte informiert Jordan Mejias über die neuesten Plände für die Bebauung von Ground Zero. Jürgen Dollase hat sich im Düsseldorfer "Hummer-Stübchen" verköstigt. Anlässlich des Papstbesuchs in München attackiert Patrick Bahners die katholische Schwangerenberatung Donum Vitae und die deutschen Laienkatholiken, die sich aus der Tradition nur das herauspicken, was ihnen passt. Wolfgang Schneider berichtet von einer Tagung in Berlin zur Vertracktheit literarischer Übersetzungen. Dirk Schümer hat sich in Venedig mit großer Freude die italienischen Beiträge angesehen: Emmanuele Crialeses "Neue Welt" und Gianluca Maria Tavarellis "Keine Verabredungen heute abend". Jordan Mejias blättert in amerikanischen Magazinen, die zum fünften Jahrestag des 11. Septembers darüber diskutieren, ob die USA im Kampf gegen den Terror bisher erfolgreich waren. Auf der Medienseite stellt Nina Rehfeld Ernie Colons und Sid Jacobsons Comic "The 9/11 Report" vor, der nämliches offizielles Dokument grafisch adaptiert.

Auf den Wochenendseiten schreibt Oliver Jungen über Papst Benedikt XVI.. Und Reinhard Olt schildert in einem lehrreichen Text, dass die Vertreibung der Deutschen aus Ungarn kein kommunistisches, sondern ein nationales Projekt war.

Dem 11. September ist eine eigene Beilage gewidmet, mit zahlreichen Artikeln aus der Politikredaktion.

Besprochen werden Uraufführung von Wolfgang Rihms "Vigilia" in Berlin, ein Konzert der Goldenen Zitronen in Hannover, auf der Plattenseite Schostakowistch-Aufnahmen von Mariss Janson und das Album "Mit dir sind wir vier" von International Pony. Und natürlich Bücher, darunter Ernst-Wilhelm Händlers "Die Frau des Schriftstellers" und Udo Samels "Effi-Briest"-Lesung (mehr in unserer Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).

In der Frankfurter Anthologie stellt Joachim Sartorius Lutz Seilers Gedicht "sonntags dachte ich an gott Gott" vor.