Perlentaucher-Autor

Wolfgang Ullrich

Wolfgang Ullrich, geboren  1967 in München. Ab 1986 Studium der Philosophie, Kunstgeschichte, Logik/Wissenschaftstheorie und Germanistik in München. Magister 1991 mit einer Arbeit über Richard Rorty; Dissertation 1994 über das Spätwerk Martin Heideggers. Danach freiberuflich tätig als Autor, Dozent, Berater. 1997 bis 2003 Assistent am Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste München, danach Gastprofessuren an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Von 2006 bis 2015 Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Seither freiberuflich tätig als Autor, Kulturwissenschaftler und Berater. Lebt in Leipzig und München. Er bloggt unter ideenfreiheit.wordpress.com.

2 Artikel

Zerstörung einer Leistung

Essay vom 07.11.2016 07.11.2016. Andreas Gursky möchte seine Bilder bitte in Farbe, Neo Rauch will bestimmte Bilder gar nicht abgebildet sehen. Doug Aitken möchte auch einen Blick auf die Texte werfen: Künstler benutzen ihr Urheberrecht immer mehr als  Kontrollinstrument und behindern die Beschäftigung mit ihrem Werk. Es geht dabei um ihre Marktposition. Bald gibt es über Kunst nur noch Werbetexte.

Kunst und Flüchtlinge: Ausbeutung statt Einfühlung

Essay vom 20.06.2016 20.06.2016. Berühmte Künstler wie Olafur Eliasson, Ai Weiwei oder das "Zentrum für Politische Schönheit" machen den Zuschauern verschiedene, nach Intensität gestaffelte Angebote, auf dem Rücken der Flüchtlinge ihre Seelen zu bereichern und ihre "Großgesinntheit" unter Beweis zu stellen. Einwand gegen eine Ästhetik des guten Gewissens.