Perlentaucher-Autor

Wolfgang Ullrich

Wolfgang Ullrich, geboren  1967 in München. Ab 1986 Studium der Philosophie, Kunstgeschichte, Logik/Wissenschaftstheorie und Germanistik in München. Magister 1991 mit einer Arbeit über Richard Rorty; Dissertation 1994 über das Spätwerk Martin Heideggers. Danach freiberuflich tätig als Autor, Dozent, Berater. 1997 bis 2003 Assistent am Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste München, danach Gastprofessuren an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Von 2006 bis 2015 Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Seither freiberuflich tätig als Autor, Kulturwissenschaftler und Berater. Lebt in Leipzig und München. Er bloggt unter ideenfreiheit.wordpress.com.
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5 Artikel

Gegen die Instrumentalisierung des Urheberrechts

Essay 17.09.2018 Eine kritische Auseinandersetzung mit klassisch moderner und zeitgenössischer Kunst hängt heute von der Willkür der Rechteinhaber ab, die über das Urheberrecht das Image der Künstler steuern wollen.  Das Zitatrecht für Bilder muss erweitert werden.  Und was ist, wenn Kunst eigentlich gar nicht mehr als Kunst, sondern als Luxusware verkauft wird? Zur Einführung in das Symposium "Wem gehören die Bilder? Wege aus dem Streit um das Urheberrecht" im Marta Museum Herford. Von Wolfgang Ullrich

Zwischen Deko und Diskurs

Essay 17.07.2017 Ein Schisma vollzieht sich in der Kunst: Werke für Kuratoren, die das Distinktionsbedürfnis der Diskurseliten, und Werke für den Markt, die das der Oligarchen befriedigen, spalten sich soweit ab, dass der gemeinsame Begriff Kunst nicht mehr zutrifft. Sicher wird das Schisma nicht so ablaufen, dass aus dem kalten Krieg ein heißer Krieg wird. Im Gegenteil hat man sich, je weiter man auseinanderdriftet, umso weniger zu sagen. Schließlich nimmt man sich gegenseitig kaum noch wahr. Von Wolfgang Ullrich