Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
02.02.2002. Alexander Fest schließt seinen eigenen Verlag und tritt stattdessen die Leitung des Rowohlt-Verlags an. In der NZZ erfährt man, wieviel die britischen Verlage den Buchhändlern bezahlen, damit diese ihre Bücher präsentieren. Die taz widmet sich der lateinamerikanischen Musik.

NZZ, 02.02.2002

"Hätte man einen Glassturz, sie darunter zu stellen: eine Überlebende, so saß sie bei unserer Begegnung in der inszenierten Dämmerung eines Hotelzimmers - die Knef. Groß und schmal und sehr dramatisch, mit langem Mantel, Foulard, Brille und Hut, die letzte Diva des deutschen Nachkriegsfilms. Die Narben eines kompromisslosen Lebens im Gesicht, von den Wunden erzählte die Stimme. ('Keine Rührseligkeit, bitte!', hört man sie jetzt schelten.)" So beginnt Daniele Muscionico seinen Nachruf auf Hildegard Knef.

Weitere Artikel: Im Kleinen "Glossar des Verschwindens" beklagt der Dichter Thomas Kling das Verschwinden der Totenrede. Karl-Markus Gauß schreibt den Nachruf auf die Fotografin Inge Morath. Gemeldet wird, dass Nikolaus Harnoncourt den Siemens-Preis 2002 erhält, und in der Rubrik Bookmark wird www.coordinarte.ch vorgestellt, ein Kulturnetz für Afrika, Lateinamerika und Asien in der Schweiz.

Besprochen werden die "großartige" Turner-Retrospektive im Kunsthaus Zürich, Joachim Schlömers "Les larmes du ciel" in Luzern und Bücher, darunter zwei Romane des englischen Schriftstellers Ford Madox Ford und Marita Krauss' Studie über den "bösen verbockten Blick" der Deutschen "auf die, die von draußen kamen": eine Geschichte der Remigration nach 1945 (siehe auch unsere Bücherschau Sonntag ab 11 Uhr).

In der Wochenendbeilage Literatur und Kunst porträtiert Günter Erbe "den unvergleichlichen Max". Gemeint ist der Karikaturist, Autor und Dandy Max Beerbohm (mehr hier), der gerade wieder in Mode kommt, wie Erbe behauptet. "Schon als Heranwachsender war Max Beerbohm eine fertige Persönlichkeit, der die Götter, wie (Oscar) Wilde spottete, die Gabe ewigen Alters verliehen hatten ... Zeitgenossen berichten, er habe stets so ausgesehen, als sei er gerade einer Hutschachtel entstiegen. Beerbohm wusste durch seine perfekten Umgangsformen, seine förmliche Art zu sprechen und seine ruhigen Gesten zu beeindrucken ... Selbst Wilde, ein Meister der Verhüllung, war von Beerbohms undurchsichtigem Wesen irritiert. Von seiner Vertrauten Ada Leverson, die Max gut kannte, wollte er wissen: 'Wenn Sie mit ihm allein sind, Sphinx, nimmt er dann das Gesicht ab und zeigt seine Maske?'"

Weitere Artikel: Der Historiker Christian Meier denkt darüber nach, ob wir Europäer die Griechen als unsere Vorläufer in Sachen europäischer Sonderweg in Anspruch nehmen dürfen. Annalis Leibundgut beschreibt die archäologische Stadtgrabung in der sizilianischen Kolonie Selinunt: "Die Probleme nach der Alterität zweier wesensfremder Kulturen, Griechen - Punier, stehen ebenso im Zentrum wie die Fragen nach der urbanen Entwicklung der Kolonie, die nach neuesten Erkenntnissen von Anfang an nach Regelplan konzipiert und ausgeführt worden ist." Christoph Riedweg macht sich Gedanken über die sprachschöpferische Tätigkeit des Pythagoras. Hans-Ulrich Geiger erzählt vom Goldschatz des Juden Vivilin, der während der Judenverfolgungen von 1294 in Bern konfisziert und inventarisiert worden war ? der Schatz ist einer der "frühesten Belege für die Verwendung von Goldmünzen und situiert Vivilin als Geschäftsmann, der mit den damals modernsten Zahlungsmitteln vertraut war." Und schließlich stellt Christoph Eggenberger die Faksimile-Edition der Bamberger Apokalypse vor.

SZ, 02.02.2002

Der Publizist und Schriftsteller Richard Swartz trauert um den Verlust des Glaubens in Osteuropa, und zwar des Glaubens an Vorbilder. "Die Tschechen schalten das Radio aus, wenn der Präsident spricht, und in die Zeitungsseite, auf der die Rede abgedruckt wird, werden Zwiebeln eingeschlagen." Früher war das, zum Beispiel in Polen, noch anders: "Wer mit Karol Wojtyla reiste, als dieser, gerade Papst geworden, zum ersten Mal seine Heimat Polen besuchte, der weiß, dass in dieser Woche die 'Solidarnosc' entstand." Eigentlich will Swartz aber auf ein Lob des kroatischen Präsidenten hinaus und dessen Rede im Parlament zum zehnten Jahrestag der Souveränität: "Eine selbstkritische, tastende Rede, die mehr dem gewidmet war, was man falsch gemacht habe, als den erreichten Erfolgen. An diesem Tag zerstörte der Träger des höchsten Amtes viel von dem Mythos, den sich die Kroaten von sich selbst geschaffen haben."

Alexander Kissler, weiß zu berichten, dass es in Bielefeld zur Revolte gekommen ist: "Wissenschaftler im nunmehr fraglichen vierten Lebensjahrzehnt versammelten sich hinter einem Transparent mit der Aufschrift 'Außer Spesen nichts gewesen' und schritten zur Tat. Sie übergaben ihre Dissertationen dem Shredder: Berge von Papierstreifen seien künftig das Endresultat zwölfjähriger Uni-Karrieren." Auch in München, ja in Wolfenbüttel setzt man Frau Bulmahns neuem Hochschulrahmengesetz erbitterten Widerstand entgegen. Und Alexander Kissler sieht wenig Hoffnung für baldige Beruhigung: "Auf Deutsch also: Die Reform ist gut, auch wenn sie im Einzelfall schlecht ist, denn die Reform ist gut. Dergleichen Rabulistik weiß vielleicht der Liebhaber aleatorischer Lyrik zu schätzen. Ob dieses ministerielle Gebaren jedoch den Aufruhr an Deutschlands Universitäten zähmen kann, steht auf einem anderen Blatt."

Nicht tragisch aber traurig findet Fritz Göttler in seinem Nachruf das Schicksal von Hildegard Knef: "Es ist keine wirkliche Tragödie, dieses Leben der Hildegard Knef. Aber es ist ein Leben, das in vielen Momenten uns sehr viel stärker bewegt als das anderer Stars. Das schönste Gesicht, das der deutsche Film damals gehabt hatte ? und das er nicht wirklich zu nutzen verstand."

Weitere Artikel: Mit Genugtuung wird die heftige Kritik des französischen Rechnungshofes am (Miss-)Management des Louvre zur Kenntnis genommen. Und Holger Liebs freut sich, dass der Bayerische BDA (Bund Deutscher Architekten)-Preis an die Aussegnungshalle am ehemaligen Flughafen München-Riem geht.

Besprochen werden ein Konzert von Hilary Hahn (mehr hier), Robert Wilsons "mystische" Aida-Inszenierung, eine Ausstellung mit Fotografien von Mario Testino in London, George Taboris Neu-Fassung von Enzensbergers Untergang der Titanic am Berliner Ensemble, die Inszenierung von Joanna Laurens' "Drei Vögel" in Hannover. Hans Weingartners Film "Das weiße Rauschen", eine Ausstellung von Stephan Huber im Lenbachhaus und Bücher, darunter Hans-Ulrich Wehlers "meisterhafte" Darstellung des Nationalsozialismus (siehe auch unsere Bücherschau Sonntag ab 11 Uhr).

In der SZ am Wochenende beschreibt Peter Sartorius die Erfolgsstory der Mormonen, die den Staat Utah zum Blühen gebracht haben. Und Helmut G. Haasis weiß Neues über den Tod von Reinhard Heydrich 1942 in Prag.

FR, 02.02.2002

Viel Raum gönnen sich und uns Rolf-Bernhard Essig und Gudrun Schury, um auf erstaunliche Parallelen zwischen zwei großen deutschen Nationalautoren hinzuweisen: Friedrich Schiller und Karl May. Das beginnt im eher Banalen: "Sowohl Schiller als auch May müssen zu den besessenen, den fiebrigen Literaten gerechnet werden. Sie schreiben bis zu 14 Stunden hintereinander, oft ganze Nächte hindurch. Um sich wach zu halten, sind beide exzessive Kaffee-Trinker und Tabak-Freunde." Setzt sich auf dem weiten Feld von beider Ignoranz fort: "Nichts wusste Schiller über die Schweiz, über Spanien, Russland, Italien, England, Frankreich, das nicht aus seiner Lektüre stammte. Und auch May reiste bis 1899 nur mit dem Finger auf der Landkarte durchs wilde Kurdistan, die Kordilleren oder den Llano Estacado." Und endet mit einem Zitat von Jens Sparschuh vom ""Winnetou der deutschen Klassik, Friedrich Schiller". Hough.

Wie eine Geschichte von Karl May klingt das, was Thomas Fitzel über den Morgenlandfahrer Werner Otto von Hentig zu erzählen hat. So beginnt es: "Im März 1915 befiehlt man ihn nach Berlin. In geheimer Mission soll er den indischen Prinzen Mahendra Pratap von Hathras und Mursan (1886-1979) sowie den Professor und islamischen Geistlichen Molwi Barakatullah nach Afghanistan geleiten, um mit Hilfe der Paschtunen den indischen Unabhängigkeitskampf zu beginnen." Man gelangt nach Kabul: "Zwei Rolls Royces fahren vor, die einzigen Autos wohl überhaupt in Afghanistan, um sie zum Sommerpalast in Paghman zu fahren." Und trotz gewisser Missverständnisse - "Hentig erscheint dem Emir zu jung und das vom Kaiser mitgesandte Schreiben war statt des hier üblichen kalligraphischen Kunstwerkes bloß auf einer profanen Schreibmaschine getippt" - wird die Reise zu einem diplomatischen Erfolg.

Ursula März verteidigt Günter Grass gegen die Gebildeten unter seinen Verächtern. Sie will gar nicht behaupten, dass er nicht nervt, sondern nur, dass unsere "Melancholie des Vaterverlustes" dran Schuld ist, dass wir ihn uns immer weiter nerven lassen: "Nicht Grass ist das Problem, sondern das uneingestandene Weiterleben eines Phantoms namens deutscher, in die Welt posaunender Großschriftsteller."

Weitere Artikel: Martina Meister war dabei, als Julian Nida-Rümelin und Ingo Schulze sich auf der Bühne des Berliner Hauses der Festspiele begegneten und einander nicht viel zu sagen hatten. Michael Rutschky will angesichts der Stammzellenentscheidung nichts vom Gewissen hören, ruft stattdessen in polemischer Absicht Carl Schmitt, das Nichts und den Dezisionismus herbei - und setzt damit eine Spitze gegen die große Frankfurter Zeitung. Oliver Fink sieht die guten und die schlechten Seiten von Alexander Fests Aufstieg zum Rowohlt-Chef. Und Dirk Fuhrig hat einen schönen langen Nachruf auf Hildegard Knef geschrieben.

Besprochen werden der Film "Das weiße Rauschen", die deutsche Erstaufführung des "archaischen Zwitscherstücks" "Die drei Vögel" von Joanna Laurens in Hannover und Bücher, darunter ein Band mit Fotografien von Delphine Durieux und E.M. Ciorans Cahiers (siehe auch unsere Bücherschau Sonntag ab 11 Uhr).
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TAZ, 02.02.2002

Dirk Knipphals bespricht Michel Houellebecqs neuen Roman "Plattform" . Er ist der Meinung, dass man ihn einen Porno und eine Männerfantasie nennen darf. Er findet aber auch: "Dass 'Plattform' ein für Michel Houellebecqs Verhältnisse stellenweise ziemlich lichter Roman ist, in dem man von für diesen Autor ungewöhnlich vielen glücklichen Momenten erfährt. Dass darüber hinaus neben den Provokationen auch der eigentümliche pornografische Kitsch, der das Buch durchzieht, interessant ist. Zunächst aber ist es wohl geboten, sich gehörig darüber zu wundern, wie quer dieses Buch zu dem Bild steht, das man sich zuletzt von diesem Autor machen konnte."

Thomas Girst erläutert die feinen Unterschiede zwischen Europa und den USA am Umgang mit Kot in der Kunst, erst am Beispiel von Wim Delvoys schon ganz treffend betiteltem Kunstwerk Cloaca: "Auf Delvoys 'Cloaca'-Tour durch Europa wurden die täglich von der Maschine produzierten Exkremente in Einmachgläsern zur Schau gestellt, im New Museum werden sie schamvoll jeden Abend das Museumsklo hinuntergespült." Dann allgemeiner: "Hier die Ausscheidungen der Wiener Aktionisten, dort harmlose Performances wie die sich mit Schokoladensirup übergießende Karen Finley. Hier blutsuhlendes Mysterientheater, dort die infantilen Ketchup-Phantasmagorien eines Paul McCarthy."

Außerdem: Der Schriftsteller Patrick Roth erzählt, wie sich Michelle Pfeiffer eines Abends in ihn verliebte - dachte er jedenfalls. Andreas Busche hatte Spaß mit David Mamets neuem Film "The Heist" - aber nur die ersten zehn Minuten.

FAZ, 02.02.2002

Jochen Hieber stellt den Gesprächsfilm "Im toten Winkel" vor, der erstmals auf der Berlinale gezeigt werden wird. Es ist ein Film des Dokumentarfilmers Othmar Schmiderer und Andre Hellers, dem die Münchnerin Traudl Junge von ihrer Arbeit als Privatsekretärin Adolf Hitlers erzählt. Junge begegnet Hitler "zum ersten Mal in der Wolfsschanze, wohin er neun Sekretärinnen aus Berlin kommandiert, weil er eine neue braucht. Zitternd, vor Aufregung einem Weinkrampf nahe, geht sie zum Probediktat. 'Kind', sagt er zu ihr, 'Sie können gar nicht so viele Fehler machen wie ich' - und sie nimmt ihn wahr als 'einen gemütlichen älteren Herrn mit väterlicher Freundlichkeit'. Der Film zeigt, so Hieber, "wie ein Menschheitsverbrecher in seinem Wohnzimmer, im Berghof wie im Bunker, nur und ganz Mensch sein will - und wie die Menschen seines Hofstaats alles tun, um diese Illusion zu erzeugen, weil auch sie, gerade sie, diese Illusion dringend brauchen."
Daneben gibt es ein Interview mit Andre Heller, in dem dieser eine "bizarre Parallele" zwischen Traudl Jung und seinem Vater sieht: "Frau Junge kann sich nicht verzeihen, dass sie mitgetan hat bei Hitler, mein Vater konnte sich, glaube ich, in gewissem Sinn nicht verzeihen, dass er die Zeit des Holocaust überlebt hat."

Ach, ein Mal noch schockieren! Das mögen ergraute Theaterregisseure jeden Abend vor dem Schlafengehen flüstern. Claus Peymann und Roberto Ciulli ist es gelungen ? in Teheran, beim Fadschr-Festival. Ciulli zeigte dort Garcia Lorcas "Bernarda Albas Haus", Peymann Shakespeares "Richard II.". Vor allem der Shakespeare kam gut an, berichtet Christiane Hoffmann: Schließlich geht es hier "um den Sturz eines von Gott legitimierten Herrschers", weshalb die iranische Zensur prompt verbot, das Stück zu übersetzen. Irgendwie verstanden wurde es dennoch: "Am Ende gab es Ovationen, die jungen Damen im ersten Rang verstanden zwar nichts, kreischten aber wie in einem Popkonzert. Sie waren begeistert, weil ein renommiertes deutsches Theater gekommen war, auch, weil etwas los war auf der Bühne, und vor allem, weil sich die Truppe mindestens so subtil gegen die islamischen Sittengebote aufgelehnt hatte, wie es die Teheraner selbst jeden Tag tun."

Weiter Artikel: Dieter Bartetzko schreibt den Nachruf auf "die stolze, intellektuelle, divenhafte" Hildegard Knef. Verena Lueken hat amerikanische Zeitschriften gelesen, die sich mit dem konservativen schwarzen Intellektuellen Glenn Loury befassen. Waltraud Schelkle vom Europa-Institut der London School of Economics amüsiert sich darüber, dass ausgerechnet Deutschland wegen Verletzung der Stabilitätskriterien von der EU abgemahnt werden soll. In Zuckmayers Geheimreport geht es diesmal um Ernst von Salomon. Dirk Schümer fragt sich anlässlich der Königlichen Hochzeit (mehr hier), warum ausgerechnet die Niederländer ihrem Königshaus so restlos ergeben sind. Richard Kämmerlings hat dem Bundestrainer Michael Skibbe zugehört, der in Frankfurt über die "Zukunft des Fußballs" sprach. Edo Reents gratuliert dem Rockmusiker Graham Nash (mehr hier) zum Sechzigsten. Auf der Medienseite berichtet Sandra Kegel, dass der arabische Nachrichtenkanal Al Dschazira CNN beschuldigt, von ihm auf illegale Weise ein Bin-Laden-Video erlangt zu haben.

Besprochen werden der neue Film von David Mamet, "Heist", mit Gene Hackman in der Hauptrolle, Schillers "Braut von Messina" in Mainz, Prokofieffs "Liebe zu den drei Orangen" in Hamburg und die Ausstellung der Sammlung Onnasch im Museu d'Art Contemporani de Barcelona.

Auf den Seiten, die früher Bilder und Zeiten waren, gratuliert Dietmar Datz dem Flieger Charles A. Lindbergh zum Hundertsten. Michael Gassmann beschreibt die umstrittene Rekonstruktion der Arp-Schnitger-Orgel im Dom der Hansestadt Lübeck (mehr hier). Besprochen werden Sachbücher und Literatur, darunter der sudanesische Roman "Bandarschah" von Tajjib Salich (siehe auch unsere Bücherschau Sonntag ab 11 Uhr).

In der Frankfurter Anthologie stellt Uwe Wittstock ein Gedicht von Wolf Wondratschek vor: "Endstation".

"Ich stand an der Bushaltestelle
und wartete;
und als der Bus kam, stieg ich ein
und wartete wieder.
Vor mir kümmerte sich ein Mädchen um ihren Kerl
Und weil ich nichts zu tun hatte, schaute ich zu ..."