Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
26.05.2001.

NZZ, 26.05.2001

Joachim Güntner kommt nochmal auf Christoph Schlingensiefs "Hamlet"-Spektakel zurück und äußert einen "unguten Verdacht": "Danach sind die rechtsradikalen Laiendarsteller in Schlingensiefs 'Hamlet' gar nicht aussteigewillig, sondern narren die Öffentlichkeit, missbrauchen den Regisseur und nutzen die Bühne als Forum in eigener Sache. Wer wollte da noch Kunstfreiheit reklamieren? Das politische Theater des Christoph Schlingensief, welches antritt, den Verhältnissen den Spiegel vorzuhalten, erscheint als das naiv-dumme Opfer einer Spiegelfechterei." Güntner macht es in seinem Artikel an einigen der "Nazis" aus Schlingensiefs Porjekt deutlich: "Tatsächlich scheint fraglich, ob ein aussteigewilliger Torsten Lemmer der rechten Szene ein Vorbild zu geben vermag. Lemmer, der sich brüstet, als weltweit grösster Produzent für Skinhead-Rockmusik jährlich '25 Millionen Mark Umsatz ausschließlich mit rechtsradikalen Devotionalien' zu machen, mag zwar das Alphatier unter Schlingensiefs Laiendarstellern sein, geniesst jedoch unter den Neonazis nicht den Ruf eines 'guten Kameraden', dazu denkt er zu kommerziell. Glaubhaft wirkt sein Wunsch, daheim in Düsseldorf von Geschäftsleuten nicht länger geschnitten zu werden."

Weitere Artikel: Ulrich M. Schmid stellt drei ukrainische Autoren vor, die heute abend im Zürcher Literaturhaus versuchen wollen ,eine ukrainische Identität zu definieren. Paul Lendvai gratuliert dem Historiker und Publizisten Walter Laqueur zum Achtzigsten. Besprochen werden die große El Greco-Ausstellung im Kunsthistorischen Museum Wien und die Ausstellung "Making Buildings" im Crafts Council in London.

Literatur und Kunst präsentiert ein kleines Dossier über die Deutschschweizer Literatur. Roman Bucheli sieht einen Topos der deutschschweizer Literatur in der "Erkundung von Randbezirken" und nennt Robert Walser, Ludwig Hohl und Friedrich Glauser als Belege für seine These. Sibylle Birre betreibt eine Spurensuche unter Schriftstellerinnen in der Deutschschweiz. Und Reto Sorg stellt eine Renaissance der Deutschschweizer Lyrik fest. Ferner stellt Martin Zingg auch drei französischsprachige Autoren der Schweiz vor: Antonin Moeri, Ivan Farron und Jessica Meller.

Wolfgang Schneider unterhält sich mit Georg Klein, dessen Roman "Barbar Rosa" erst jetzt in der NZZ besprochen wird. Klein spricht unter anderem über Berlin: "Es ist erstaunlich, wie kaputt Berlin auch heute noch ist. Es hat immer noch den Charme einer Trümmerfrau mit geschminkten Lippen und zerrissenen Nylonstrümpfen. Auch viele der neueren Gebäude sehen schon wieder so aus, als wären sie bereits dreißig Jahre alt. Der Reiz von Berlin ist, dass es sich permanent selber dekonstruiert. Aber für mich ist Berlin vor allem ein Phantasieraum, den ich von jedem Ort des Globus aus anpeilen kann."

Weitere Artikel: Dokumentiert ist eine Rede des Schriftstellers Norbert Gstrein über Jorge Semprun und seine Literatur der Erinnerung. Besprochen werden außerdem Tim Parks' Roman "Schicksal" und Bücher über Engel.

SZ, 26.05.2001

Für Slavoj Zizek, den allpräsenten Kulturtheoretiker, repräsentiert Silvio Berlusconi "eine Welt, in der die unbeschränkte Herrschaft des Kapitals nicht mit links-liberaler Toleranz einhergeht. Wenn es ein verstecktes politisches Programm in Berlusconis Postpolitik gibt, dann ist das die Zersetzung des grundlegenden demokratischen Konsenses der Nachkriegszeit." Dagegen gibt es nach Zizek nur ein Mittel: den Kommunismus: "Dies ist die einzig wahre Opposition. Alle anderen ? Liberale oder die Linken des Dritten Wegs ? spielen grundsätzlich das gleiche Spiel wie er, nur unter einer anderen Oberfläche." Erst kündigt Berlusconi den demokratischen Konsens auf, und dann ist die Demokratie sowieso nur dasselbe wie er.

Teddy Kollek, der ehemalige Bürgermeister von Jerusalem wird 90. Gabriele Henkel hat ein Gespräch mit ihm geführt, und er äußert sich über die aktuelle Lage in der "schwierigsten Stadt der Welt": "Ich war immer davon überzeugt, dass man wirklichen Frieden allenfalls in sechs oder acht Generationen erreichen würde. Nie jedoch konnte ich mir eine Aussöhnung oder Verständigung vorstellen, wie sie zwischen Deutschland und Frankreich zustande kam. Die Lage hier ist wesentlich komplizierter, und wir brauchen vor allen Dingen Geduld, um eine für alle Seiten akzeptable Lösung des Konflikts zu erreichen. An dieser Geduld hapert es auf beiden Seiten. Vor allem aber: Der Frieden muss von allen wirklich gewollt werden. Es gibt keine Alternative."

Weitere Artikel: Der amerikanische Publizist Doug Harvey vergleicht Hitler und Churchill als Aquarellisten und findet, dass Hitler etwas besser abschneidet. Andrian Kreye hat die Ausstellung "The Genomic Revolution" in New York besucht und preist ihre populärwissenschaftliche Aufbereitung der komplexen Materie ? auch wenn sie in Momenten zur Reklame für die einschlägige Industrie gerät.. Otto Kallscheuer meldet, dass das "außerordentliche Konsistorium der katholischen Kardinäle in Rom zum Forum pragmatischer Reformer" wird, was uns alle natürlich sehr freut. Besprochen werden die 26. Mühlheimer Theatertage, ein Symposion über Böcklin in Basel, Manuel Hidalgos Bacon-Oper in Schwetzingen, "Frühlings Erwachen" in Hamburg, Konstantin Weckers Musical "Schwejk it Easy" in Berlin, der "Fidelio" unter Rattle in Glyndebourne und der Film "Joe Dreck".

In der SZ am Wochenende behauptet Jutta Limbach, die Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts, dass Schiller in seinen Stücken Grundlagen für ein humanes Recht gelegt hätte: "Trotz der bildhaften Sprache geht es Schiller nicht darum, ein Unterhaltungsbedürfnis zu befriedigen. Dieses ist ihm nur ein willkommenes Mittel zu einem höheren Zweck. In Schillers Werk soll sich Vergnügen mit Unterricht, Kurzweil mit Bildung gatten." Gatten!

Einige Ergebnisse der jüngsten amerikanischen Volkszählung erläutert Burkhard Müller-Ulrich: "Detroit, die zehntgrößte Stadt der Vereinigten Staaten, ist unter die Schwelle von einer Million Einwohnern gesunken... In Kalifornien sind die weißen 'Non-Hispanics' (also jene Weißen, die nicht aus Lateinamerika stammen) erstmals in der Geschichte des Staates in die Minderheit geraten: Das wird die politischen Gewichte weiter verschieben ? noch vor zehn Jahren stellte diese Gruppe drei Viertel der Bevölkerung." Und New York hat eine Million Einwohner mehr als gedacht!

Weitere Artikel: Alexander Kulok erinnert an Leo Tolstoi, dessen Werke vor hundert Jahren mit einem Rezensiosverbot in den Zeitungen belegt wurden. Und Klaus Podak hat sich "Stimmen der Philosophie" im Münchner Hörverlag angehört.

FR, 26.05.2001

Die quasi religiöse Verehrung eines gewissen Teils der männlichen Erwachsenen für Bob Dylan schildert Harry Nutt: "Wer Dylan zitiert, kann sich einer Gemeinde sicher sein, die die Nummernfolge des Gesangbuchs kennt. Trotz der Größe des Textkorpus glaubt man, die Worte schon einmal vernommen zu haben. Es gibt Ablagerungen und schwer zugängliche, verborgene Schichten. Gesteinsproben aus solchen Höhlen sind triumphale Reliquien, die Träger und Deuter miteinander verbindet. Covern ist erlaubt, ja sogar die Übertragung in österreichischen und Kölschen Dialekt. Alles steht und fällt mit der raffinierten Auswahl. Kein weiteres Wort über rollende Steine, die hiesige Barden zu bewegen versucht haben. Zur Teilhabe am Geheimnis bedarf es ausgefeilter Formen der Kryptotechnik, und Dylan selbst ist der begnadete Wiederentdecker seines Liedguts, das im Rahmen anderer Lieder immer wieder ungeahnte Botschaften entfaltet."

Karin Ceballos Betancur porträtiert Manuel Vazquez Montalban, der sich im Gespräch mit ihr, kaum überraschend, als "utopischer Sozialist" bekennt: "Als stilistisches Instrument habe ihn immer die Ironie angezogen, sagt Vazquez Montalban, weil, wer etwas lehren wolle, die Distanz wahren und relativieren müsse, um nicht in einen pamphlethaften Stil zu verfallen. Doch es liegt etwas Tieftrauriges im Humor des Señor Vazquez Montalban, etwas, das mit dem Begriff Sarkasmus nur unzureichend beschrieben wäre. Seine Ironie beißt nicht, sie brennt, vor allem wohl ihn selbst. Vazquez Montalban ist ein Linker, dem die Genossen abhanden gekommen sind, ein verlassenes Kind der Revolution"

Weitere Artikel: Adam Olschewski setzt den Beginn des Punk vor 25 Jahren mit einem Album der Ramones an. Navid Kermani legt eine kleine Erzählung vor. Rudolf Maria Bergmann stellt die Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall vor. Besprochen werden Walter Braunfels' Oper "Der Traum ein Leben" in Regensburg, Stücke von David Mamet in Köln, der Film "Jesus' Son" und einige Bücher, darunter Hans Christoph Buchs Roman "Kain und Abel in Afrika" (siehe unsere Bücherschau morgen ab 11 Uhr).
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TAZ, 26.05.2001

Esther Slevogt hat Thomas Langhoff getroffen, der heute abend mit "König Lear" seine Abschiedsinszenierung am Deutschen Theater präsentiert. Etwas bitter ist er schon über seine Absetzung: "Thomas Langhoff fällt es schwer, hinter seinem Rausschmiss etwas anderes als die Verdrängung des DDR-Kulturerbes zu sehen. 'Es gibt', sagt er, 'kein gesamtdeutsches Kulturerbe. Was als Kulturerbe gilt, ist die Westkultur.' Sehr deutlich sei ihm das auch noch einmal geworden, als im Zuge von Steins Faust-Inszenierung die Faust-Rezeption in den Blick geriet. Dabei sei völlig unter den Tisch gefallen, dass es auch in der DDR wesentliche Faust-Inszenierungen gegeben hat. Nicht dass man das DDR-Kulturerbe bekämpfen würde. Doch man gibt es einfach dem Vergessen anheim. 'Ich bin erst rückwirkend ein DDR-Bürger geworden', sagt der 1938 im Züricher Exil geborene Langhoff."

Weitere Artikel: Ira Mazzoni stellt Lothar-Günther Buchheims von Günter Behnisch erbautes "Museum der Phantasie" vor. Und Michael Bröning stellt fest, dass die "Darstellung der Naziverbrechen auch in den israelischen Schulbüchern einen deutlichen Wandel aufweist".

Im taz-Mag gratuliert Christian Semler amnesty international zum Vierzigsten: "Was macht ai auch bei näherem Blick so sympathisch? Es ist die Fähigkeit, am einmal als richtig Erkannten festzuhalten, gleichzeitig aber gegenüber einer sich verändernden Wirklichkeit offen zu sein. Einen klaren Blick dafür zu entwickeln, dass Menschenrechtsverletzungen gesellschaftliche Ursachen haben, dabei aber Distanz zu halten zu Ideologien und politischen Programmen, mögen sie noch so fortschrittlich scheinen. Leidenschaft zu verbinden mit akribischer Nachforschung, mit Seriosität hinsichtlich der präsentierten Fakten. Dieses Kunststück ist nur möglich geworden, weil in der Organisation Raum ist für Streit, auch für öffentlich ausgetragenen. Und weil die Perspektive auf das Einzelschicksal niemals hinter der noch so richtigen Welterklärung verschwindet."

Annette Kanis porträtiert auf der Frauenseite die Slam-Poetin Pamela Granderath vor und beschreibt ihren Weg durch die Szene, die sie am Ende zu angesehen Lyrikpreisen brachte: "Pamela Granderath weiß, wie es ist, mit gefühlvoller Lyrik in der ersten Runde rauszufliegen. Ihr erster Auftritt bei einem Poetry-Slam-Wettbewerb vor sechs Jahren war ein zaghaftes Vortasten und brachte ihr den Rat ein, die 'Betroffenheitslyrik doch besser ganz tief unten in der Schublade' verschwinden zu lassen. Pamela Granderath hat den witzigen, bissigen Anteil ihrer Texte ausgebaut. Und sie ist sicherer geworden auf der Bühne. Sie hat es bis zum bundesweiten National Poetry Slam geschafft, sie ist durch Deutschland, Österreich und die Schweiz getourt." Bravo!

Schließlich Tom.

FAZ, 26.05.2001

Florian Illies kündigt eine neue Serie in der FAZ an: Deutsche Dichter sollen deutschen Wörtern nachspüren, "die in den Strudeln der deutschen Einigung nach oben gespült wurden, und solchen, die hinabsanken auf den Meeresgrund." Den Anfang macht Wolfgang Hilbig mit dem Wort "Anfang". "Ich hatte einmal von dem Satz gehört, den Paul Valery gesagt haben soll: Erste Sätze würden einem geschenkt. - Aber von wem? Ich habe es noch nicht herausgefunden, und, ehrlich gesagt, es wäre mir inzwischen viel lieber, mir würde ein wenig von dem geschenkt, was nach dem Anfang kommen soll. Mir fällt in bezug auf den Satz von Valery ein Vergleich ein, den man vielleicht etwas krude finden kann: Mit den ersten Sätzen wäre es also etwas ähnliches wie mit einer unverhofften Erektion."

Gina Thomas beschreibt den Zustand der britischen Parteien kurz vor der Wahl. Aufgefallen ist ihr dabei eine "kuriose Umkehrung der Verhältnisse": "Während Tony Blair vom Establishment akzeptiert wird, versucht sich William Hague mit populistischen Slogans bei der Arbeiterklasse einzuschmeicheln. Er stellt New Labour als verfeinerte Großstädtler dar, die bei den Hochmögenden ein- und ausgehen, und stilisiert sich selber gern als bodenständigen Vertreter des einfachen Mannes, der mühelos vierzehn Pint Bier leeren kann, für eine harte Asylpolitik eintritt, das Pfund retten wird und die Ferien lieber in England verbringt als in der Toskana."

Die Tübinger Medizinethikerin Hille Haker denkt über Präimplantationsdiagnostik nach und über die Frage, ob es einen absoluten Anspruch gibt auf ein gesundes Kind. Sie meint, nein. Haker spricht in ihrem Artikel erfreulich wenig über Moral, dafür um so mehr über die praktischen Folgen der PID. So gibt sie zu bedenken, dass die Reproduktionsmedizin nur eine geringe Erfolgsquote aufweist und verweist auf die "politischen Signale" die von einer " der Selektion zugrundeliegende Wert- beziehungsweise Unwertzuschreibung" ausgehen: "für den Umgang von Versicherungen mit Risikoklienten", für die "Finanzierung der Förderung von behinderten Kindern und Erwachsenen" und für "ihre gesellschaftliche Integration." Haker spricht sich gegen die PID aus, spürt aber gerade aus diesem Grund auch eine Verantwortung: "Bevor wir, als Nichtbetroffene, nicht unseren Teil der Verantwortung beschreiben und ihre praktische Umsetzung angehen, ist es in der Tat leicht, über den Schutz von Embryonen zu sprechen, den andere übernehmen sollen, ist es leicht, über ein Leiden hinwegzusehen, das zu einem Teil aber gerade durch trügerische Hoffnungen und falsche Versprechungen verursacht wird."

Weitere Artikel: Henning Ritter gratuliert dem Historiker Walter Laquer und Gerhard Rohde der Sopranistin Inge Borkh. Beide sind Achtzig geworden. Verena Lueken hat amerikanische Zeitschriften gelesen, die sich mit der Krise des FBIs befassen, Dietmar Polaczek beschreibt die "endliche Baustellengeschichte" des Teatro Malibran und des Fenice in Venedig, Erika Pomsell berichtet über die Sanierung und Erforschung des Aachener Doms, Andreas Rossmann kritisiert die Kölner Kulturdezernentin Marie Hüllenkremer, die Sympathie und "ein gutes Gefühl" zu Qualitätskriterien ihrer Kulturpolitik mache. Josef Nagel porträtiert den portugiesischen Filmproduzenten Paulo Branco. Und Rainer Beckmann fasst eine Rede zusammen, die Jutta Limbach zum Auftakt des Ärztekongresses "Medizin und Gewissen" über Fragen der modernen Biotechnologie in Erlangen gehalten hat. Sie sprach jedoch ausdrücklich nicht in ihrer Eigenschaft als Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts, sondern "'als Privatgeschöpf'". Beckmann skizziert einige Gedanken Limbachs, um sie sofort zu kritisieren. Der Leser könnte sich ja sonst eine eigene Meinung bilden.

Besprochen werden die Ausstellung Totentänze im Gerhard-Marcks-Haus in Bremen, die Aufführungen von "Lost Objects", komponiert von David Lang, Michael Gordon und Julia Wolfe und Verdis "Jerusalem" bei den Dresdner Musikfestspielen und Andreas Homokis Versuch, in Basel Verdis "Requiem" in Szene zu setzen.

In der Beilage "Bilder und Zeiten" ist die Rede abgedruckt, die Györgi Konrad bei der Verleihung des Karlspreises hielt und die Dankesrede Wulf Segebrechts zur Verleihung des Preises der "Frankfurter Anthologie". Jochen Hieber beschreibt, wie Andre Agassi dem "Drama des begabten Kindes entkam". Heinz-Joachim Fischer hat den Kardinal Paul Augustin Mayer besucht und Gerhard R. Koch porträtiert den Opern-Regisseur Walter Felsenstein.