Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
15.10.2005. Die NZZ spricht heute wunderbar koreanisch. Die FR erklärt, warum die Türkei sich mit ihrem größten Schriftsteller, Orhan Pamuk, so schwer tut. Die Welt liest Ingo Schulzes "Neue Leben". In der SZ erzählt Navid Kermani von seinen Gesprächen mit afrikanischen Flüchtlingen in Marokko. Die Berliner Zeitung bringt ein großes Gespräch mit Cornelia Funke.

NZZ, 15.10.2005

Eine wunderbare Beilage zu Korea bietet heute Literatur und Kunst. Dafür gibt es viele Gründe, schreibt Andreas Breitenstein in der Einleitung. Denn nicht nur ist Korea Gastland der Frankfurter Buchmesse, es zählt heute "zur internationalen Avantgarde in Film, Biotechnologie und Internet".

Die Schriftstellerin Suki Kim zog mit 13 Jahren von Südkorea nach New York, wo sie heute lebt. Sie erzählt von ihren Besuchen in Seoul, die sie verwirren - wie ein Landei, das zum ersten Mal in die Stadt kommt. "Als ich auf dem gigantischen Flughafen Incheon bei Seoul landete, der mit einer Bowling- Bahn, einer Sauna und kostenlosen Play-Station-2-Konsolen ausgestattet ist, konnte man von dort nicht nur einen effizienten Shuttlebus in die Stadt nehmen, sondern auch zwei Arten von Taxis: solche für die Reichen und solche für die noch Reicheren. Auf den Seitentüren beider Taxi- Varianten waren Hinweise auf '1-800-Interpret' angebracht, einen kostenlosen Telefon-Übersetzungsservice für Ausländer, die Hilfe brauchten, um mit den Fahrern zu kommunizieren."

"Es war so überwältigend, ich dachte, ich müsse mich übergeben", erzählt der Dichter Hwang Chi Woo über seinen ersten Besuch im Palazzo Pitti. Die Pracht der europäischen Architektur konnte er am Anfang kaum ertragen. In Korea ist alles ganz anders. "Betrachtet man die koreanischen Kulturbauten mit europäischen ästhetischen Kategorien wie 'das Schöne' oder 'das Erhabene', kann man sie nicht adäquat erfassen, denn sie sind unauffällig, kommen beinahe armselig daher. Sie sind in Gestalt und Form einfach, in Größe und Proportion bescheiden und in der Farbgebung nicht spektakulär. Monumentalität, Grandeur und Detailversessenheit sind nicht Eigenschaften der koreanischen Architektur. Diese lassen sich vielmehr beschreiben mit dem einzigen Begriff 'go-zol', was bedeutet 'unauffällig, schlicht, einfach und bescheiden, aber elegant und grazil'."

Der Schriftsteller Kim Young Ha beschreibt die südkoreanische Hauptstadt: "Seoul hat wie kaum eine andere Stadt in der Welt etwas Dynamisches, ja höchst Lebendiges. Alles, was langsam ist, hat keinen Platz darin." Wer das gruselig findet, lese weiter. "Zieht jemand in Korea um, funktioniert das Telefon, sobald man in der neuen Wohnung den Stecker in die richtige Steckdose steckt. Selbstverständlich ist die Nummer die alte. Den Hochgeschwindigkeits-Internetanschluss bekommt man entweder am Umzugstag oder spätestens am folgenden Tag installiert. Selbst an einem Feiertag. Man kann also nach einem Umzug sofort den Telefonanschluss bekommen und abends in der neuen Wohnung im Internet nach einer Pizzeria im Viertel suchen." Na?

Weitere Artikel: Hoo Nam Seelmann gibt eine kundige Einführung in die koreanische Sprache, deren Eigentümlichkeit vor allem darin besteht, dass es Verben gibt, die sich nicht in das Schema "Aktiv - Passiv" einordnen lassen, sondern eine "dritte Dimension" darstellen. Der Schriftsteller Yi Munyol schreibt über die koreanische Literatur des 20. Jahrhunderts, die "viele Krisen durchlebt" hat. Ludger Lütkehaus stellt neue koreanische Literatur vor. Und Florian Coulmas erzählt von einem Streit über die Benennung des Meeresarms, der östlich der koreanischen Halbinsel zwischen Japan und der sibirischen Küste des eurasischen Kontinents liegt.

Im Feuilleton berichtet Lilo Weber über die Reaktionen der britischen Presse auf die Verleihung des Nobelpreises an Harold Pinter. Besprochen werden eine Ausstellung über den "wilden Schweizer" Johann Heinrich Füssli im Kunsthaus Zürich, zwei Ausstellungen über die Anfänge der Moderne in Oldenburg und Delmenhorst, David Cronenbergs Film "A History of Violence" und Bücher, darunter Angelika Overaths "Roman einer Nacht" und Michael Vieweghs Roman "Völkerball".

FR, 15.10.2005

Der in der Türkei lebende Autor Günter Seufert setzt sich eindringlich mit dem "widersprüchlichen" Verhältnis der Türkei zum Schriftsteller Orhan Pamuk auseinander. Dass er provoziert, liegt nicht allein an seinen Äußerungen zum Völkermord an den Armeniern, meint Seufert, sondern auch daran, dass er in seinen Romanen die Trennlinien zwischen Fremd und Eigen, Ost und West, Rechts und Links verwischt: "Keiner seiner Akteure fühlt sich recht wohl in seiner Haut, und das harte politische Kleid ist ihnen allen auf Dauer viel zu eng. Sie sehnen sich nach Austausch und Verwandlung, nach Aneignung von Fremdem, und manche wechseln gar die Fronten. Das ärgert Säkularisten, Nationalisten und Islamisten gleichermaßen und liegt genau auf der Linie, auf der Pamuk auch bisher Politik gemacht hat. Er weist staatliche Auszeichnungen zurück, solidarisiert sich mit den Herausgebern verbotener Bücher und erhebt seine Stimme gegen Menschenrechtsverletzungen. Verteidigung der Rechte des Einzelnen, nichts weiter. Aber das ist viel."

Weitere Artikel: Christoph Schröder kommentiert den Rücktritt des Börsenvereins-Vorsitzenden Dieter Schormann. Von einem Vortrag des Architekten Rob Krier in Frankfurt berichtet Daniel Bartetzko. Im Medien-Teil lästert Oliver Gehrs über allzu narzisstische Zeitungskolumnen.

Besprochen werden die Ausstellung "Crossart" mit Kunst der Moderne in der Kunst- und Ausstellungshalle Bonn, eine Ausstellung mit Werken der Künstlerin Katharina Sieverding in den Berliner KunstWerken, das neue Album des kanadischen Kollektivs "Broken Social Scene", und lokale Kulturereignisse.

TAZ, 15.10.2005

In den Themen des Tages referiert Ruth Reichstein die Ergebnisse einer großen Studie zu den "Werten der Europäer". Die gehen, wie sich zeigt, zum Teil weit auseinander: "Während 90 Prozent der Letten und Litauer davon überzeugt sind, dass eine Frau zum Glücklichsein ein Kind braucht, sehen das nur 8 Prozent der Niederländer genauso. Sie meinen, eine Frau finde ihre Erfüllung eher im Berufsleben. Und so lautet eines der Ergebnisse der Studie: Während die Bürger Europas grundsätzliche Werte wie Demokratie und Toleranz teilen, scheiden sich die Geister beim Thema Frau."

Im Kulturteil warnt Isolde Charim davor, den symbolischen Charakter des Politischen zu unterschätzen. Besprochen werden Bettina Brauns Dokumentarfilm "Was lebst Du?", die Kunstbiennale in Istanbul, die Darmstädter Inszenierung von Wilhelm Genazinos erstem Theaterstück "Lieber Gott, mach mich blind" und der neue Asterix-Band ("dringliche Warnung").

Der Krieg auf dem Balkan ist vorbei, es lebe der Sprachseparatismus. Amela Osmanovic berichtet im taz-mag von allerlei Absurditäten: "Vor Kriegsausbruch wurden hleb und kruh an den Schulen als Synonyme gelehrt und im Alltag wurden sie auch ohne Problem benutzt. Die kroatische Bäckerin versteht ihren serbischen Kunden heute zwar nach wie vor sehr gut, sie möchte sich aber nicht auf seine Sprache einlassen. Ungefähr so, als würde man in Bayern eine Schrippe bestellen und keine Semmel bekommen."

Weitere Artikel: Mareke Aden porträtiert Edeltraut Frey, eine Strafverteidigerin für die unangenehmsten Fälle. Susanne Knaul stellt Chaim Miller vor, nach dem Krieg Mitglied eines jüdischen Rachekommandos. Jan Feddersen und Ivor Lyttle blicken respektvoll auf fünfzig Jahre Grand Prix Eurovision zurück.

Und Tom.
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Welt, 15.10.2005

Oha, ein großer Satz für den Klappentext der zweiten Auflage: "Das ist nicht Wende-, das ist Weltliteratur", schreibt Elmar Krekeler in der Literarischen Welt über Ingo Schulzes stark erwarteten Roman "Neue Leben", einen Roman über einen Schriftsteller, dem wegen historischer Umstände seine Welt abhanden kommt, und eine sehr deutsche Angelegenheit: "Auch der Aufstand, in den Enrico Türmer wider Willen hineinstolpert, ist eine sehr deutsche Veranstaltung. Wenn sich etwa das Neue Forum trifft, daheim bei Türmers, dann sitzen sie alle schnell am Tisch, haben aber vorher noch liebenswürdigerweise die Schuhe ausgezogen. Und die Art, wie sie diskutieren über die Zukunft des Landes und des Sozialismus erinnert stark an den Ton kirchenkritischer Gespräche in einem mittelrheinischen Pfarrgemeinderat. Das System nämlich bestimmt selbst noch die Sprache der Verweigerer."

Und eine Auswahl weitere Artikel aus der Literarischen Welt: Alan Posener schreibt über Mark Kurlanskys Buch "1968 - Das Jahr, das die Welt veränderte". Manuel Brug liest neue Mozart-Bücher. Tilman Krause spricht Klartext über die Kanzlerin. Krause bespricht auch Daniel Kehlmanns Roman "Die Vermessung der Welt".

Für den Kulturteil porträtiert Eva Behrendt die Schauspielerin Wiebke Puls, die dieses Jahr den Alfred-Kerr-Preis erhielt und kürzlich in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute zur Schauspielerin des Jahres gewählt wurde: "Auf der Bühne sprengt die 31jährige mit ihrer Länge von 1,85 Meter nicht nur das gängige Maß der Stadttheater-Protagonistin, sie geht damit auch noch in die Offensive: auf hohen Schuhen, mit raumgreifenden Bewegungen athletischer Glieder, mit einer Haltung, die ein produktiv kompliziertes Verhältnis zu sich selbst verrät."

Außerdem besucht Manuel Brug das neue De-Young-Museum in San Francisco. Mathias Heine schreibt über die Pinter-Rezeption an deutschen Theatern. Auf der Medienseite porträtiert Barbara Wörmann Marina Berlusconi, "Italiens mächtigste Medienmanagerin".

FAZ, 15.10.2005

Michael Gassmann berichtet, dass das verschollen geglaubte Autograph von Beethovens "Großer Fuge" in Philadelphia aufgetaucht ist: eine Bibliothekarin hat die Handschrift beim Abstauben entdeckt. Hannes Hintermeier erinnert an die Gründung der Münchner Glyptothek. Gina Thomas berichtet, wie Großbritannien auf die Verleihung des Nobelpreises an Harold Pinter erinnert. Dietmar Dath wirbt für "Batman", den neuesten Band der FAZ-Comicreihe. Im Gegensatz zu Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit war Heinrich Wefing dabei, als das Ibero-Amerikanische Institut seinen fünfundsiebzigsten Geburtstag feierte. Hans-Joachim Müller schreibt zum Tod des Künstlers und Verlegers Johannes Gachnang. In der ehemaligen Tiefdruckbeilage schreibt Steffen Gnam eine kurze Geschichte der koreanischen Literatur. Und Günther Gillessen erinnert an die Schlacht bei Trafalgar vor zweihundert Jahren.

Auf der Medienseite berichtet Michael Hanfeld von einem zweiten potenten Käufer der Berliner Zeitung: Neben der britischen Investorengruppe 3i hat sich jetzt auch der norwegische Mischkonzern Orcla-Media "nach dem Berliner Verlag gefragt und bei dem geforderten Preis von rund 150 Millionen Euro nicht mit der Wimper gezuckt". Orcla hat in Deutschland bereits die Netzeitung gekauft. Der griechische Schriftsteller Petros Markaris schreibt eine Liebeserklärung ans Radio.

Besprochen werden die Ausstellung "Picasso - la Passion du Dessin", mit der das Pariser Musee Picasso sein zwanzigjähriges Bestehen feiert, David Cronenbergs Film "A History of Violence", eine Ausstellung mit Bakterienbildern des Fotografen Edgar Lissel im Altonaer Museum in Hamburg und Bücher, darunter Irene Nemirovskys Epochenroman über die Besetzung Frankreichs "Suite francaise" (mehr in unserer Bücherschau heute ab 14 Uhr).

Auf der Schallplatten- und Phono-Seite stellt Eleonore Büning drei Aufnahmen von Schuberts Liederzyklus "Die schöne Müllerin" vor - mit Ian Bostridge, Roman Trekel und Thomas Quasthoff. Doch keine von den dreien kommt an die Aufnahmen von Christoph Pregardien und Fritz Wunderlich heran, findet sie. Weiter gehts um Jason Mraz' Pop-CD "Mr. A-Z", zwei Einspielungen von Mendelssohn-Bartholdys Streichquartetten, T.Raumschmieres CD "Blitzkrieg Pop" und Aufnahmen aus Bachs Notenbibliothek.

In der Frankfurter Anthologie stellt Marleen Stoessel ein Gedicht von Friedrich Hölderlin vor:

"Heimat

Und niemand weiß
Indessen laß mich wandeln
Und wilde Beeren pflücken,
Zu löschen die Liebe zu dir
..."

Berliner Zeitung, 15.10.2005

Die Schriftstellerin Cornelia Funke vergleicht im Gespräch mit Cornelia Geißler die Schulen in Deutschland und Amerika und stellt fest, dass ausgerechnet die Amerikaner ein engeres Verhältnis zu Büchern haben: "Das amerikanische Schulsystem hat sicher deutliche Schwachpunkte. Und es gibt den Unterschied zwischen public schools und private schools. Das muss man voraussetzen. Aber was ich halt sehe, ist, dass in Amerika so gut wie jede Schule eine Bibliothek und einen ausgebildeten Bibliothekar hat. Ich habe dort erlebt, dass den Kindern gezeigt wurde, wie ein Buch gebunden wird oder wie ein sehr altes Buch aussieht. Die ALA, die Vereinigung aller Bibliothekare in den USA ist eine mächtige Institution. Davon können unsere armen Bibliothekare in Deutschland nur träumen."

SZ, 15.10.2005

In der gekürzt abgedruckten Rede, die der Islamwissenschaftler und Schriftsteller Navid Kermani zum 50-jährigen Bestehen des Wiener Burgtheaters gehalten hat, berichtet er von seinem Besuch in Marokko. Er hat dort mit afrikanischen Flüchtlingen gesprochen: "Die Marokkaner kennen die Gefahren der Überfahrt genau, schließlich haben sie bereits auf den Booten gesessen. Und wenn sie umkommen? 'Dann ist es eben so', sagt einer. 'Wir sind keine Selbstmörder', ergänzt der zweite. 'Es gibt Leute, die setzen im Herbst oder im Winter über. Das ist Selbstmord. Wir versuchen, die Dinge realistisch zu sehen. Wir kennen das Risiko genau. Wenn wir ins Boot steigen, muss die Chance, dass wir durchkommen, groß genug sein im Verhältnis zu dem Risiko.' 'Aber den Tod kalkuliert Ihr schon ein?' fragte ich. 'Gut, wir kalkulieren den Tod mit ein, aber der ist auch nicht schlimmer als das Leben hier.'"

Weitere Artikel: Der Schriftsteller und Sinologe Tilman Spengler berichtet aus Shanghai, wo an diesem Wochenende die Formel 1 gastiert. Aus dem Leben eines Buchvertreters berichtet Michael Angele. Werner Bloch war beim Seidenstraßenfestival in Syrien, dessen Einladungspolitik, vorsichtig gesagt, nicht durch künstlerische Progressivität auffiel. Michael Struck-Schloen stellt den Dirigenten Alessandro De Marchi vor. Das "Potsdamer Manifest" (hier als pdf), in dem Wissenschaftler ein neues Denken fordern, wird von Jens Bisky als "Dokument wissenschaftlicher Omnipotenzphantasien" abserviert. Alexander Menden hat nur begeisterte Reaktionen aus Großbritannien auf Harold Pinters Literaturnobelpreis zu vermelden. Johannes Willms berichtet aus Frankreich, wie ein/e pseudonyme/r Autor/in namens Catherine Medicis sich mit einem Buch als Präsidentschaftskandidat/in ins Spiel bringt: Wer dahinter steckt, soll erst im Januar 2007 verraten werden. Gemeldet wird der Rücktritt des Börsenverein-Vorstehers Dieter Schormann, der nach dem Verkauf seiner Buchhandlung und seinem Eintritt bei Thalia kritisiert wurde.

Besprochen werden das neue Asterix-Heft ("schlappschlappschlapp") und eine Ausstellung über Leni Riefenstahl im Dokumentationszentrum Nürnberg.

Im Aufmacher der SZ am Wochenende fasst Hermann Unterstöger schon mal die vier Jahre Merkel-Regierung zusammen, die für alle anderen noch in der Zukunft liegen: "Sabine Christiansen drückte eine Runde zu dem Thema 'Politik: Spaß oder was?' ins Programm und bestellte dazu außer Koch und Müntefering auch Christoph Schlingensief ein, der eine afrikanische Holzmaske trug und bekannte, dass er seit ein paar Wochen als 'privilegierter Zimmerherr' bei den Merkels wohne und im Übrigen Kulturminister werden solle."

Weitere Artikel: Christoph Schwennicke, Leiter des Berliner SZ-Büros, gesteht anlässlich des 30. Geburtstags der Band seine Liebe zu, ja, Motörhead. Im Interview spricht Anne-Sophie Mutter über "Leistung" und den Niedergang Deutschlands: "Man muss sich wirklich die Frage stellen, ob man in einem Land gerne lebt, das die kulturelle Erziehung seiner Kinder nicht zum Hauptthema macht, sondern beiseite schiebt."