Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
13.12.2001. FAZ und SZ denken darüber nach, warum General Jaruzelski 20 Jahre nach Verhängung des Kriegsrechts für viele Polen noch immer ein Held ist. In der taz rühmt Michael Ballhaus Leonardo diCaprio und in der Zeit hält Hanser-Chef Michael Krüger bewegende Klage über das Desinteresse der Öffentlich-Rechtlichen an der Kultur.

NZZ, 13.12.2001

Das NZZ-Feuilleton besteht heute ausschließlich aus Rezensionen. Barbara Villiger Heilig hat die Uraufführung von Sarah Kanes "4.48 Psychose" in Zürich als "anderthalbstündige Beklemmung" erlebt.

Die anderen NZZ-Redakteure haben sich mit vielerlei Büchern an den wärmenden Ofen gesetzt: Roman Bucheli stellt eine Anthologie mit Beiträgen junger Schweizer Autoren vor: "Swiss Made". Ursula Pia Jauch hat ein Buch über den Körper als "Reizbare Machine" gelesen. Und Renate Wiggerhaus wagt bei den derzeitigen Temperaturen einen Blick in Vita Sackville-Wests Garten, den sie in ihrem Blumenbuch vorstellt. Diese und weitere Bücher gibt's wie gewohnt in unserer Bücherschau des Tages ab 14 Uhr.
Stichwörter: Sarah Kane, Zürich

SZ, 13.12.2001

Thomas Urban berichtet von einer heftige Debatte in den polnischen Feuilletons über die Verhängung des Kriegsrechts vor 20 Jahren durch den damaligen Staats- und Parteichef Wojciech Jaruzelski. "Dass das Kriegsrecht die Zeit der großen Menschenrechtsverletzungen war, dass 13 000 Menschen lange Haftstrafen erdulden mussten, Hunderttausende Biographien gebrochen wurden durch Verlust des Arbeitsplatzes, Flucht und Emigration, durch Zwangsexmatrikulation und Zwangsadoption der Kinder, das waren nach Meinung der Hälfte der Polen unvermeidliche Kollateralschäden bei der Wahl des 'kleineren Übels' durch Jaruzelski."

Auf den Literaturseiten gibt es einen Text von Andrzej Stasiuk, der erzählt, wie er im Gefängnis von der Verhängung des Kriegsrechts erfuhr: "Ich weiß nicht mehr, wessen Stimme durch den Lautsprecher ertönte. Vielleicht war es Jaruzelski, vielleicht der Leiter des Gefängnisses. Für uns war das ziemlich unwichtig. Beide trugen Uniformen und unterschieden sich nur durch den Rang. Ich kann mich auch nicht mehr erinnern, ob man uns eine Art Dekret über den Kriegszustand oder irgendwelche detaillierteren und mehr auf unsere Situation zugeschnittenen Anordnungen vorlas. Ich weiß nur noch, dass es wie eine absurde Fiktion klang. Wir sahen uns an, als wären wir der Inhalt eines fremden Traums. 'Was für ein Krieg, verdammt?! Gegen wen?! Haben die den Arsch offen?!' So hätten unsere ersten Fragen lauten können, und so lauteten sie sicher auch."

Der Filmhistoriker Enno Patalas berichtet von der Tagung "Schuss Gegenschuss: Wochenschau und Propagadafilm im Zweiten Weltkrieg", die vom Stuttgarter Haus des Dokumentarfilms ausgerichtet wurde. Ein Ergebnis: In Diktaturen entstanden die innovativeren Filme, weil die Dikatoren das Kino liebten. Englische, französische, amerikanische Wochenschauen dagegen, von privaten Filmfirmen produziert, "blieben der Vaudeville-Vergangenheit des Kinos verhaftet, krude Nummern-Revuen mit Akrobatik, Jux und Sensation. Die Politiker und Militärs der Demokratien, indem sie jede filmische Kriegsberichterstattung erst einmal verboten, bewiesen nicht nur ihr schwaches Propaganda-Interesse, sondern auch ihre Verachtung fürs Kino".

Weitere Artikel: Ira Mazzoni berichtet, wie die Stiftung Saarländischer Kulturbesitz mit Kündigungen, Museumszusammenlegungen und überzogenen Plänen Chaos stiftet. Sebastian Lütgert erklärt, warum man mit Websites noch nie Geld verdienen konnte. Volker Breidecker verklärt eine Tagung zur Geschichte der Ironie auf Schloss Solitude. Und Anja Rützel hat sich dem Mallorca-Pop hingegeben: "Mickie Krause berichtet in 'Spaß an Vögeln' von 'Uschi' mit der süßen 'Katze', 'Hans' mit dem dicken 'Dackel' und vom Kollegen 'Maier', der am liebsten seine 'Hamster' krault."

Besprochen werden Holger Liebs von der Jean-Nouvel-Ausstellung im Pariser Centre Pompidou. Die Filme "Memento" von Christopher Nolan und "Großer Mann, kleine Liebe" von der jungen Regisseurin Handan Ipekci ("eine kleine Sensation", meint Christiane Schlötzer), Klaus Michael Grübers und Simon Rattles Triumph mit Wagners "Parsival" am Royal Opera House in London, zwei Stücke von Roland Schimmelpfennig im Hamburger Schauspielhaus: "Push up" und "Vor langer im Mai" und eine Chronik zu Leben und Werk Walter Benjamins (siehe auch unsere Bücherschau heute ab 14 Uhr).

FR, 13.12.2001

Christoph Nix, seines Zeichens Intendant des Staatstheaters Kassel, versucht, sich dem Phänomen Kulturdezernent zu nähern. Nix sieht ihn auf Fotografien zwischen Intendanten und Museumsleitern, zwischen Wirtschaft und Politik - kurz: zwischen allen Stühlen sitzen. Dort macht er aber ganz offensichtlich immer noch einen zuversichtlichen Eindruck. Auf Nix jedenfalls, der das offensichtlich angesichts sinkender Budgets verdächtig findet, und sich immer tiefer in die Kulturdezernenten-Psyche gräbt: "Die Bildung des Kandidaten spielt eine untergeordnete Rolle." Und was noch? "Über die Erotik eines Kulturdezernenten sollte man nicht sprechen", rät uns der Fachmann aus Kassel. Also: was für ein Mensch ist der Kulturdezernent? "Eines ist sicher, der Kulturdezernent ist am Abend der Theaterpremiere der Erste am Büfett."

Die Vorstellung des neuen Buchs von Nathan Snaider und Daniel Levi, "Erinnerung im globalen Zeitalter: Der Holocaust", in Frankfurt hat Ulrich Speck zum Anlaß genommen, ein paar der zentralen Thesen zu erläutern. Im Zentrum des Buchs steht "der Prozess der Ablösung des kollektiven Gedenkens an den Holocaust" vom "Container des Nationalstaats". Einer der Schlüsselmomente sei Spielbergs Film "Schindlers Liste" von 1993. Als Bedingungen für diese "Kosmopolitisierung" der Erinnerung werden zum einen die "Entortung", die "Entkontextualisierung der historischen Vorgänge" und zum anderen "ihre Trivialisierung: der Eingang in die Massenkultur" genannt. Der Holocaust werde eben nicht mehr primär durch intellektuelle Stars wie Hannah Arendt gedeutet, sondern durch Helden der Populärkultur wie Steven Spielberg und Tom Hanks in Szene gesetzt.

Weitere Artikel: Christian Thomas beschreibt hingerissen die wiedereröffnete "Villa Esche" von Henry van der Velde in Chemnitz. Petra Kohse besuchte Albrecht Hirche und Kathrin Krumbein, die ihr von der neuen Produktion "Helden des Abseitigen" erzählt haben. Ralf Grötker berichtet von einem Vortrag der Philosophen Gerhard Roth und Peter Bieri in Berlin. Peter Iden schreibt zum Tod von Heinz Fuchs, dem langjährigen Leiter der Mannheimer Kunsthalle. Und DaK schreibt den Nachruf auf den französischen Schauspieler Jean Richard.

Besprochen werden Richard Avedons Fotoporträts im Kunstmuseum Wolfsburg, Bruno Madernas "Satyricon" in Bremen, Christopher Nolans Film "Memento" und Andreas von Studnitz' Bonner "Maria Stuart".
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TAZ, 13.12.2001

"Wir kannten keinen anderen, " schreibt Detlef Kuhlbrodt über Harald Juhnke, der nun in einem Pflegeheim für Demenzkranke lebt. "Da hängt er noch, in der Nähe des Zoos, seit Jahren, ganz groß auf einem schon etwas verblassten Plakat, was Chinesisches essend: das Symbol des untergegangenen Westberlins. Scheitern, wieder aufstehen, wieder scheitern, wieder aufstehen. Kein glücklicher Mensch, aber Klasse." Und: "Der öffentliche Juhnke, der zur Hälfte aus dem, was er machte, den Filmen, den Shows, dem nächsten ghostwritten Buch, zur anderen Hälfte aus den Berichten über seine Skandale, Alkoholexzesse, Nerven- und Kreislaufzusammenbrüche bestand, jener Juhnke ist nicht mehr."

Katja Nikodemus hat ein langes Gespräch mit dem Kameramann Michael Ballhaus geführt - über Kamerafahrten, Bildkomposition und Herumgewackel mit der Handkamera. Auch über den gräßlichen Leonardo diCaprio muss man vielleicht neu nachdenken: "Er hat nämlich ein unfassbares Gefühl für die Kamera. Sie ist sein Publikum. Er weiß genau, wo sein Licht ist. Manchmal habe ich ihm ein Licht mit einem minimalen Spielraum gemacht. Aber er hat es immer geschafft, im richtigen Moment reinzukommen. An dem Punkt, wo es für die Szene gut war. Das ist einfach faszinierend. Zu sehen, wie jemand so mit der Kamera spielt. Er ist ein Movie-Star."

Besprochen werden Christopher Nolans Noir-Thriller "Memento" und zwei philosophische Comicbände (siehe auch unsere Bücherschau heute ab 14 Uhr).

In den "Themen des Tages" wird das Interview von Günter Gaus mit dem Ex-Terroristen Christian Klar auszugsweise dokumentiert und besprochen.

FAZ, 13.12.2001

Vor zwanzig Jahren ließ General Wojciech Jaruzelski das Kriegsrecht über Polen verhängen. Helga Hirsch überlegt, wie es kommen konnte, dass Jaruzelski sich im Bewusstsein im Bewusstsein der meisten Polen zu einem tragischen Patrioten verwandeln konnte, der das Land angeblich vor einem Einmarsch der Sowjets schützte. "Jaruzelski hat, auch nachdem er historisch verspielt hatte, seine Meinungen nie bitter, anklagend und denunzierend, sondern sachlich, partiell selbstkritisch und nicht ohne Empathie für die Gegenseite vorgetragen. Deshalb erschienen er und seine Leute der liberal-demokratischen Opposition weniger bedrohlich als die nach 1989 neu entstandene Rechte, die mit Nationalismus, Klerikalismus, Antisemitismus und Populismus Geister aus der Vorkriegszeit belebte."

Zum Winter 1981 in Polen ist auch eine Erzählung der polnischen Autorin Olga Tokarczuk zu lesen: "Professor Andrews in Warschau".

Jürgen Kaube sieht mit den neuen Publikationsrichtlinien der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die Geisteswissenschaften noch weiter ins Hintertreffen geraten. Schon jetzt sei die Verteilung mehr als ungerecht: "Insgesamt 36 Sonderforschungsbereiche der DFG wirken derzeit unter der Ägide der Geisteswissenschaften, in Physik allein gibt es fast vierzig, gut fünfzig biologische, etwa sechzig medizinische, 37 in Maschinenbau. Zwei geisteswissenschaftliche 'Innovationskollegs' unterstützt die DFG, acht biologische, fünf in den anderen Naturwissenschaften. Elf Leibniz-Preise hat sie zuletzt vergeben, zwei an Geistes-, keinen an Sozialwissenschaftler. 29 Schwerpunktprogramme zur überregionalen Forschungskooperation fördert sie in den Geistes- und Sozialwissenschaften, mehr als fünfzig in den Bio-, mehr als sechzig in den Technikwissenschaften."

Weitere Artikel: Marion Aberle fürchtet, dass Südafrika durch die allgegenwärtige Kriminalität erdrückt zu werden droht. Robert von Lucius berichtet aus Oslo vom Friedensnobelkonzert zu Ehren Kofi Annans. Oliver Tolmein beschreibt, wie in Großbritannien die Anwendungsmöglichkeiten der Präimplantationsdiagnostik ausgeweitet wurden. Horst Rademacher findet die neueste Errungenschaft der digitalen Revolution nahezu zum Fürchten: Auf dem Flughafen der kalifornischen Stadt Fresno wurde damit begonnen, die Gesichter der Reisenden per Kamera zu erfassen.

In der Serie "zum Verständnis des Herrn der Ringe" erinnert Andreas Platthaus an die erste Zeichentrick-Version vor 23 Jahren. Dirk Schümer schreibt aus Venedig über einen verrotteten rumänischen Frachter, der seit vier Jahren in der Stadt vor Anker liegt, nachdem die Bukarester Regierung ihn und seine Besatzung aufgegeben hat. Johan Schloemann fragt sich, warum VW-Chef Piech ausgerechnet in Zeiten der Rezession sein neues Prestigeobjekt Phaeton nennt, den Prototyp menschlicher Hybris schlechthin. Christoph Albrecht freut sich, dass archivalische Lücken des Internets geschlossen werden. Eva Menasse wundert sich auf der Medienseite darüber, dass es den österreichischen Medien nicht einmal einen Witz wert ist, dass sich um den Posten des ORF-Generaldirektor auch der Showmaster Max Schautzer beworben hat. Die Kandidaten-Lage muss ernst sein.

Besprochen werden eine Ausstellung der Fotografien von Thomas Ruff in der Kunsthalle Baden-Baden, eine Schau französischer Zeichnungen des 19. Jahrhunderts im Frankfurter Städel, Christopher Nolans Film "Memento", Benoit Jacquots Filmfassung von Puccinis "Tosca", Bernd Michael Lades Regiedebüt "Null Uhr zwölf", das neue Tanztheaterstück "Merryland" der australischen Choreographin Meryl Tankard in Den Haag, eine Aufführung von Leos Janaceks Oper "Schlaues Füchslein" in Düsseldorf und Bücher, darunter Gershom Scholems "Tagebücher nebst Aufsätzen und Entwürfen bis 1923" (mehr in unserer Bücherschau heute ab 14 Uhr).

Zeit, 13.12.2001

Michael Krüger, Chef des Hanser-Verlags, hält eine bewegende Klage über das Desinteresse unserer öffentlich-rechtlichen Anstalten an der Kultur. Anlass ist natürlich das Literarische Quartett, das morgen in Schloss Bellevue feierlich zu Grabe getragen wird. Schon sehen wir die Zooms auf den wehmütig lächelnden Rau in der ersten Reihe des Publikums. Vielleicht nutzt das ZDF den feierlichen Anlass, um eine Fortsetzung der Sendung in anderer Form anzukündigen?, fragt Krüger schüchtern. Aber er zweifelt: Naddelisierung und Raabifikation schreiten voran: "Die rasante Zunahme der öden Gesprächsrunden mit den immergleichen Personen aus der Politik- und Showbranche, die ihrerseits ihre Bekanntheit einzig und allein dem Fernsehen und nicht einer eigenen Leistung verdanken, sind ein deutliches Zeichen dafür, dass es öffentlich nichts mehr zu sagen gibt..." Jedenfalls nicht in den Volksmusiksendern.

Der Perlentaucher wird morgen die Bücher des letzten Quartetts, aber auch des weiterhin bestehenden Literaturclubs vorstellen, den 3sat nun an eine etwas günstigere Sendeposition rücken sollte. Am Samstagvormittag schreibt dann Arno Widmann den Nachruf aufs exekutierte Format.

Weiter in der Zeit: Abbas Baydoun, Lyriker und Feuilletonchef der libanesischen Zeitung as-Safir (tja), macht zwar die westliche Kolonisierung für die islamische Gewalt verantwortlich, spart glücklicherweise aber auch nicht mit Kritik an der eigenen Kultur: "Wahrscheinlich hat die westliche Invasion nur ein morsches, brüchiges Gebäude vorgefunden, das sich trügerischerweise selbst für die Welt hielt. Diese rasche Selbstaufgabe haben sich die arabischen Muslime bis heute nicht verziehen. Sie führte zu immensen Schuldgefühlen und ist eine Ursache für den allgemeinen Hass gegen den Westen."

Weiteres: Uwe M. Schneede, Direktor der Hamburger Kunsthalle, kritisiert den Hang zur Inszenierung in vielen neueren Ausstellungen internationalen Museen als "ahistorische Nivellierung", die dazu führt, dass Filzmöbel neben Filzarbeiten von Beuys ausgestellt werden, weil eben beides aus Filz ist. Hanno Rauterberg ist nicht begeistert von der "Gläsernen Manufaktur", die sich VW in Dresden errichtete: "Eine Glaswand zieht sich nackt und erbarmungslos die breite Straße entlang, einzig die Plattenbauten gegenüber, die ochsenblutroten und lilablauen Kacheln, beleben die Front ? durch ihr Spiegelbild." Petra Kipphoff findet die Künstlerblätter zum 11. September in der neuen Nummer der Lettre International nicht gelungen. Thomas Groß interviewt den Popstar Kid Rock.

Ferner interviewt Peter Kümmel den Schauspieler Gert Voss (Foto), der an der Burg in Marlowes "Jude von Malta" die Titelrolle spielt. Reiner Frenkel hofft in einem Artikel über die Pleite des Haffmans-Verlags, dass eine Auffanggesellschaft oder ein anderer Verlag den Haffmans-Fundus übernimmt. Konrad Heidkamp porträtiert die Schweizer Jazzsängerin Susanne Abbuehl. Thomas Assheuer resümiert eine bio-ethisch-theologische Tagung in Ahaus. Jörg Lau und Thomas E. Schmidt interviewen Gregor Gysi, der unter anderem über seine kulturpolitischen Vorstellungen für die Hauptstadt vage Auskunft gibt. Jörg Lau berichtet außerdem, dass das Goethe-Institut Geld aus dem Antiterrorpaket will.

Besprochen werden der erste Teil der Verfilmung des "Herrn der Ringe" (Jan Distelmeyer scheint alles in allem recht angetan), Christopher Nolans Thriller "Memento", die Ausstellung über de Sade und die Surrealisten im Kunsthaus Zürich, eine Pisanello-Retrospektive in der Londoner National Gallery und Dieter Dorns Inszenierung von Don DeLillos "Der Tag Raum" in München.

Ein untypisch dicker Kulturteil also, was wohl mit dem Fehlen der üblichen Literaturseiten zu erklären ist. Statt dessen präsentiert die Zeit heute auf 72 (halben) Seiten die letzte Literaturbeilage des Jahres. Aufmacher ist ein Artikel von Ulrich Greiner über Gilbert Keith Chesterton. Wir werden die Beilage in den nächsten Tagen auswerten.