Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
05.08.2006. In der FAZ schreibt Werner Spies über Arno Breker: "Der Weg zu Breker lenkt uns auf den Friedhof der Geschichte." In der Berliner Zeitung macht Campino Pläne für die nächsten 1000 Jahre. Außerdem schreibt der Filmregisseur Amos Gitai über das Dilemma der israelischen Linken. In der Welt beschreibt Ilja Trojanow die Welt der bulgarischen Mafia. Die SZ teilt Oliver Stones Sympathie für die unteren Schichten.

NZZ, 05.08.2006

Der kubanische Dissident Oswaldo Jose Paya Sardinas erzählt von der Initiative "Todos Cubanos", die von der kubanischen Regierung mit Terror verfolgt und von Exilkubanern in Miami sabotiert wird. "Warum? Weil dieses in Kuba entstandene Programm ein Referendum vorschlägt, damit die Menschenrechte institutionalisiert werden, das Gesundheits- und das Bildungssystem gratis bleiben, die sozialen und wirtschaftlichen Rechte der Kubaner respektiert werden; damit Kubaner nicht aus ihrem eigenen Land ausgeschlossen bleiben und Gesetze zur Etablierung eines Rechtsstaates eingeführt werden. All das ohne fremde Intervention und ohne in einen extremen wilden Kapitalismus zu verfallen. 'Todos Cubanos' schlägt einen Prozess vor, wie ihn alle Kubaner wünschen."

Weitere Artikel: Samuel Herzog besucht die Stadt Oslo im ölreichen Norwegen und zeigt sich beeindruckt von der dort herrschenden Liebe zur zeitgenössischen Kunst: "Die Stadt mit ihren rund 500.000 Einwohnern verfügt über volle vier nichtkommerzielle Institutionen, die sich mit zeitgenössischer Kunst beschäftigen. Das sind fast schon Schweizer Verhältnisse." Andreas Maurer wirft einen Blick auf das beginnende 59. Internationale Filmfestival Locarno. Kurt Malisch schreibt einen kurzen Nachruf auf Elisabeth Schwarzkopf.

Besprochen werden ein Mozart-Abend des Choreografen Joachim Schlömer in Salzburg und Bücher, darunter Nahed Selims Appell "Nehmt den Männern den Koran - Für eine weibliche Interpretation des Islam" (mehr in unserer Bücherschau des Tages).

Die Beilage Literatur und Kunst bringt einige Texte zum beginnenden Lucerne Festival, das unter dem Motto "Sprache" steht. Wolfgang Stähr eröffnet mit Erwägungen zu Musik und Sprache. Max Nyffeler porträtiert Matthias Pintscher, einen der beiden Composers in Residence dieses Jahres. Daniel Ender stellt den österreichischen Komponisten HK Gruber vor, der ebenfalls in Luzern gastiert. Außerdem erinnert Christoph Egger an John Huston, der in diesen Tagen hundert Jahre alt würde. Der Anglist Werner von Koppenfels liest eine Neuausgabe der Briefe von Oscar Wilde. Besprochen werden außerdem Gedichte aus dem Nachlass von Elizabeth Bishop.

Berliner Zeitung, 05.08.2006

Es gibt keine politisch korrekte Lösung im jetzigen Nahost-Konflikt, schreibt der Filmregisseur Amos Gitai, der auch das Dilemma der israelischen Friedensbewegung schildert: "Für uns linke Israelis ist der Krieg, den wir gerade erleben, politisch besonders komplex. Seit Jahren versuchen wir mit Artikeln, Büchern oder Filmen zu beweisen, dass der Konflikt durch den Rückzug aus den besetzten Territorien gelöst werden könnte. Nun hat sich Israel aus dem Gazastreifen und Libanon zurückgezogen, und genau hier haben jetzt Hamas und Hisbollah zugeschlagen. In dem Teil der Golan-Höhen, die noch immer besetzt sind, ist es hingegen ruhig. Wir wissen, was die israelische Rechte sagen wird: Rückzug war nicht die Lösung."

Außerdem bespricht Peter Uehling die "nicht weniger als epochal" zu nennende Einspielung der "Winterreise" (Hörproben) durch Christine Schäfer und Eric Schneider.

Im Magazin unterhält sich Jochen Knoblach mit Campino von den Toten Hosen über Mackie Messer, den er demnächst in Berlin spielt, aber auch über die Frage, warum die Band schon jetzt Grabstellen auf dem Düsseldorfer Südfriedhof angemietet hat: "Das heißt nicht, dass ein besonderer Grund zur Sorge besteht. Es ist eher der Versuch, mit der Endlichkeit unverkrampft umzugehen. Wir haben alle in den vergangenen Jahren miterlebt, wie jedes Bandmitglied nahe Angehörige verloren hat. Wir sind uns sehr nahe. Für uns ist es schön zu wissen, wer in den nächsten 1.000 Jahren neben einem liegt."

FAZ, 05.08.2006

Werner Spies schreibt einen wunderbaren Artikel über seine Begegnung mit Arno Breker 1975 in Paris und die Klassik, mit der sich Breker, aber auch Picasso (L'homme au mouton) auseinandersetzten. Auf ganz unterschiedliche Art, versteht sich. "Der Weg zu Breker lenkt uns auf den Friedhof der Geschichte. Und eine Exhumierung hat nicht gerade etwas Schönes an sich. Das Blut-und-Boden-Doping, die Begegnung mit den hypertrophen Bizepsen, Schenkeln und liebevoll ziselierten Geschlechtsorganen, angesichts derer sich so seichte und verführbare Erscheinungen wie Cocteau richtiggehend belebten, führen uns nicht zu einem radikalen, gefährlichen Kapitel der Kunstgeschichte des zwanzigsten Jahrhunderts, sondern setzen uns eher dem lüsternen Magnetfeld aus, das heute die Kuriositätenkabinette der Leichenfledderei eines von Hagen um sich aufbauen. In diesem Umkreis scheint diese verständliche Kunst fortzuleben. Hier und dort geht es um Quantität von Fleisch und Muskeln, um die Plastination einer verendeten Klassik. Man überlege, zu welchem Erfolg erst eine Partnerschaft beider Schauhäuser führen würde. Ist es nicht grausig, daß die Vorstellung von klassischem Kanon und Winckelmann inzwischen bei Falschmünzern und Abdeckern ihre Golddeckung findet?" (Hier noch ein Interview mit Breker, das Andre Müller 1979 führte)

Nachdem Veronika Ferres dankend die Rolle einer Soldatenhure in Wilhelm Genazinos neuem Stück abgelehnt hat, fallen Verena Lueken eine Reihe von Schauspielerinnen ein, die es ablehnten, fragwürdige Charaktere zu spielen: Doris Day wollte nicht Mrs. Robinson sein, Daryl Hannah nicht Pretty Woman und Hannah Schygulla nicht in Blue Velvet mitspielen. Die Chose kann natürlich auch nach hinten losgehen: "Seit Halle Berry, immerhin Oscar-Preisträgerin für 'Monster's Ball', die Gefährtin von 007 in 'Stirb an einem anderen Tag' spielte, bekam sie nur noch Angebote, die sie eigentlich hätte ablehnen müssen."

Weitere Artikel: Der Marinehistoriker Peter Tamm informiert uns in einem kurzen Interview über den Flugzeugträger Graf Zeppelin, dessen Wrack gerade in der Ostsee entdeckt wurde (mehr hier). Der Historiker Notker Hammerstein antwortet auf einen Artikel des Historikers Frank-Rutger Hausmann aus dem Jahr 2003 (diese Information finden Sie am Ende der zweiten Spalte) über den Schweizer Bestsellerautor John Knittel und den Nationalsozialismus. Eine Seite ist dem Klimawandel gewidmet und der Hitzewelle dieses Sommers: Franzosen und Amerikaner lässt das Thema ziemlich kalt, berichten Jürg Altwegg und Jordan Mejias. Spanien freut sich eher darüber, meint Paul Ingendaay, denn "rund ein Drittel des Bruttosozialprodukts stammt aus der Tourismusindustrie, die im wesentlichen Sonne und Wasser verkauft". Und der Klimaforscher Stefan Hagemann prophezeit den Deutschen im Interview: "Mehr Trockenheit im Sommer, mehr Regen im Winter, das heißt mehr Hochwasserschutz einserseits und Wasserspartechniken andererseits." Auf der Medienseite sucht Gerd Gregor Feth nach dem Profil der Münchner Abendzeitung und findet statt Feuilleton und Boulevard nur noch Sport und biedere Gesellschaftskolumnen.

Besprochen werden eine Pawel-Filonow-Retrospektive im Staatlichen Museum St.Petersburg, der Zeichentrickfilm "Urmel aus dem Eis" und Bücher, darunter "Briefe an George" von Veza und Elias Canetti (mehr in unserer Bücherschau heute ab 14 Uhr). Kurzkritiken gibt es zu den Filmen "David Chapelles Block Party", "Born to Fight", "The Giant Buddhas", "Dealer".

Auf der Schallplatten- und Phono-Seite geht's um Klaviersonaten von Jan Ladislav Dussek, aufgenommen von Markus Becker, Violinsonaten von Joseph Joachim Raff, die CD "Bobby Darin, Live!", eine Werkübersicht des belgischen Pianisten und Komponisten Marc Moulin und eine Aufnahme von Beethoven-Sonaten für Klavier und Violine, bei der Daniel Sepec und Andreas Staier auf Instrumenten spielten, die Beethoven selbst benutzt haben soll.

In der Frankfurter Anthologie stellt Albert von Schirnding ein Gedicht von Georg Britting vor:

"Stumm, dingliches Glück

Die Kaminkehrerkugel am Eisenstrick
Schläft auf dem heißen Platze:
Ein Schlangenleib, ein Schlangenkopf
Mit schwärzlich glänzender Glatze!
..."
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Spiegel Online, 05.08.2006

Christian Stöcker macht auf eine interessante Kehrtwende in der Politik von Google News aufmerksam, wo man jetzt von der Agentur AP Nachrichten kaufen will: "Was genau das bedeutet, lässt sich ohne viel Fantasie folgern: Google News wird künftig Meldungen präsentieren können, die man auch lesen kann, ohne auf einen Link zu klicken. Das heißt auch: Google wird in Zukunft Anzeigen im Nachrichtenbereich verkaufen können - die gibt es bei Google News bislang nicht."
Stichwörter: AP, Google, Google News, Zukunft

SZ, 05.08.2006

Oliver Stones 9/11-Verarbeitung "World Trade Center" erweist sich, staunt Fritz Göttler, als Film, auf den sich fast alle einigen können: "Stone, der Linke, der Überdrehte, der Dekadente hat nun einen Film gedreht, der regelrecht eine Pro-Orgie auslöst: Pro Amerika, pro Familie, pro Glaube, pro Männlichkeit - das ist einer der größten fahnenschwingenden God-bless-America-Filme, schrieb Cal Thomas und rückt 'WTC' an seine Lieblinge 'Yankee Doodle Dandy' oder 'Sands of Iwo Jima' heran." Und doch handelt es sich nicht um eine durchweg rechte Vision: Wie John Ford, King Vidor oder Frank Capra "hat Stone eine immense Sympathie für die unteren Schichten, unter dem bürgerlichen Level, jene Klassen, die der Kapitalismus normiert und ausgebeutet hat. Unglaublich liebevoll ist in 'WTC'das Leben dieser Klassen gezeichnet."

Weitere Artikel: Im Interview spricht der österreichische Kabarettist Josef Hader über sein erstes Bühnenstück, das zum Zeitpunkt des Interviews - eine Woche vor der heutigen ersten Lesung - weder fertig war noch einen Titel hatte. Der Islamwissenschaftler Gernot Rotter erinnert daran, dass Tyrus und Kana schon im Altertum umkämpft waren. Ganz kurz gratuliert Oliver Fuchs MTV zum 25. Geburtstag. Christoph Kappes erzählt die Geschichte von Glenn Greenwalds Buch "How Would a Patriot Act?" - vom Blog zum Bestseller (Blog).

Besprochen werden Salzburgiana, nämlich Joachim Schlömers Mozart-Abend "Irrfahrten", "Cosi fan tutte" dirigiert von Manfred Honeck und das "problematische" Gastspiel der Mannheimer Inszenierung des "Ascanio in Alba" von David Hermann.

Auf der Literaturseite gratuliert Ijoma Mangold der Dichterin Christa Reinig zum 80. Geburtstag. Besprochen wird unter anderem Alice Munros Erzählungsband "Tricks" (mehr zu alledem in der Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).

Im Aufmacher der SZ am Wochenende plädiert Rainer Stephan für einen Glauben, der um seine Geschichtlichkeit weiß. In seiner Erzählung "Der Lehrauftrag" lässt der Autor und Drucker Martin Z. Schröder einen "diplomierten Zierwandmodelleur mit der Spezialisierung neoaztekisches Mauerhybridgussverfahren" von seinem Lehrauftrag an der Kunsthochschule berichten. Und Marie Pohl hat in New York den Chocolatier Sebastian Brecht besucht, den Enkel des Dichters.

Welt, 05.08.2006

In der Literarischen Welt führt der Schriftsteller Ilija Trojanow seine vor einem Monat in der taz begonnene Einführung in die Arbeitsweisen der bulgarischen Mafia fort. Diesmal geht es darum, wie Geheimdienst und Kriminelle sich durch die Herrschaft über die Archive gegenseitig stützen. "Als die Regierung von Iwan Kostow 1997 ein 'Gesetz für den Zugang zu den Dossiers der ehemaligen Staatsicherheit' verabschiedete, das für kurze Zeit ein kleines Fenster zu den Archiven öffnete, bekamen es viele Spitzel mit der Angst zu tun, ihre Vergangenheit könnte öffentlich bekannt werden. Doch in einer der Verordnungen wurde festgelegt, dass die Geheimdienste einen Spitzel des alten Regimes neu anwerben dürften und sich der Schutz des Gesetzes dann über seine vergangene Tätigkeit erstreckt - so verwandelt sich archivarische in operative Information. Nicht nur Ex-Agenten machten sich diese Verordnung zu Nutze; viele alte IMs baten ihre Führungsoffiziere von einst, sie neu anzuwerben. Auf diese Art wurden auch Gangster angeworben und sind vor den Gerichten sicher. Das ist einer der Gründe, wieso bislang kein einziger Mafiaboss verurteilt worden ist."

Der Übersetzer Volker Oldenburg findet Umberto Ecos Übersetzungs-Essay "Quasi dasselbe mit anderen Worten" nur bedingt praxistauglich. Beim kniffligen "Cloud Atlas" des britischen Autors David Mitchell etwa wendet sich Oldenburg lieber an die Kollegen im Netz. "Die 'Cloud Crew' ist das elektronische Forum für alle Mitchell-Bahnhofversteher. Übersetzer aus zehn Ländern tauschen sich darin inzwischen aus, diskutieren Lösungsvorschläge und löchern den Autor mit Fragen. Auf diese Weise ist ein bislang 80-seitiger Katalog entstanden, und ich fand es bei der Arbeit oft sehr tröstlich, dass Nicht-Verstehen kein Symptom persönlicher Beschränktheit sein muss."

Ab heute beherrscht Rembrandt mit drei Ausstellungen die Berliner Kulturlandschaft, weshalb sich das Feuilleton mit neun Artikeln noch einmal ganz dem Meister verschreibt. Stefan Seewald erklärt etwa, wie mit der Neutronen-Autoradiografie alte Gemälde seziert werden, und Peter Dittmar beschäftigt sich mit dem diffizilen Verhältnis Rembrandts zu Original und Kopie oder verfolgt die Wertsteigerung seiner Gemälde.

Weiteres im Feuilleton: Michael Pilz stellt die russische Ska-Gruppe Leningrad vor, die mit einem ewigen Auftrittsverbot in Moskau punkten kann. Dankwart Guratzsch berichtet, dass sich jetzt auch Günter Grass zu den Kritikern des Abrisses des Novalis-Quartiers in Weißenfels gesellt hat. Ulrich Weinzierl führt sein Salzburger Tagebuch fort. Gerhard Midding würdigt den amerikanischen Regisseur John Huston, der vor hundert Jahren geboren wurde. Berthold Seewald erinnert daran, dass wiederum hundert Jahre vor Hustons Geburtstag Franz II. am 6. August die Krone des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation niederlegte. Und Peter Sittmar besichtigt die neuerworbene Sammlung Agfa im Kölner Museum Ludwig.

Besprochen werden Schumann-CDs, und vier Ausstellungen in Hannover mit zeitgenössischer Kunst.

TAZ, 05.08.2006

Gleich drei hoch interessante Rembrandt-Ausstellungen gibt es jetzt auf dem Gelände des Berliner Kulturforums zu bewundern, allerdings fragt sich Marcus Woeller, ob er der einzige ist, dem das auffiel: "Bleibt die Frage, warum die SMB trotz aller Ambition die Mühe oder die interne Kommunikation gescheut haben, die drei getrennten Ausstellungen zu einer großen, wissenschaftlichen und trotzdem publikumswirksamen Schau zusammenzuschweißen. Bei den vielen Rembrandt-Shows in diesem Jahr hätte sie der krönende Abschluss werden können. Aber so verirrt sich der Besucher zwischen drei unzusammenhängenden Orten im Architekturlabyrinth des Kulturforums, muss drei Kataloge vergleichen und ist auf sich allein gestellt, die verschiedenen Forschungsansätze unter einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Rembrandt jedenfalls lässt die Ausstellung den Raum, sein Geheimnis zu wahren."

Weiteres: Wolfgang Müller macht sich so seine Gedanken zu Berliner Wahlplakaten. Den Nachruf auf die Sopranistin Elisabeth Schwarzkopf hat Frieder Reinighaus verfasst. Besprochen werden Pierre-Michel Mengers Studie "Kunst und Brot" und der Bildband "Pink".

Auf der Meinungsseite interviewt Ralph Bollmann den israelischen Historiker Moshe Zimmermann über den Nahost-Konflikt. Für das Dossier des taz mag hat Tom Keppeler zum 80. Geburtstag "fast schon einen Nachruf" auf Fidel Castro verfasst. Zum Thema Urlaubslektüre warnen taz-Autoren vor Büchern, die als Pflichtlektüre gelten, von Kleist bis Rushdie.

Besprochen werden politische Bücher, darunter Olivier Roys Untersuchung "Der islamische Weg nach Westen" und Literatur, darunter Yasmina Khadras Roman "Die Attentäterin" (mehr in unserer Bücherschau heute ab 14 Uhr).

Schließlich Tom.