Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
04.05.2002. In der FAZ warnt Julian Barnes: Das eigentliche Drama der französischen Wahlen steht noch aus. In der SZ begrüßt Klaus Harpprecht schon einmal die Sechste Republik. In der FR polemisiert der Kulturminister von NRW, Michael Vesper, gegen ein Bundeskulturministerium. Die NZZ nimmt Abschied von Oprah Winfreys Buchclub. In der taz findet Peter Fuchs sogar für das Massaker von Erfurt eine systemtheoretische Erklärung.

FAZ, 04.05.2002

Morgen ist der zweite Wahlgang der französischen Präsidentschaftswahlen: Chirac gegen Le Pen. Die FAZ bringt drei interessante Artikel:

Aus dem Guardian (hier das Original) übernimmt sie eine Reportage des frankophilen britische Autor Julian Barnes (hier und hier) über die letzten Tage von Le Pens Wahlkampf. Das eigentliche Showdown kommt für Barnes nicht morgen, sondern mit den Parlamentswahlen im Juni: "Entscheidend ist letztlich nicht, was Frankreich am Sonntag über sich selbst erfahren wird, sondern was danach kommt. Im Juni finden Parlamentswahlen statt. Schneidet Le Pen am Sonntag gut ab, könnte das zu einem funktionsuntüchtigen Parlament führen. Eine Theorie lautet, die äußerste Linke werde möglicherweise bewußt für Le Pen stimmen, in der Hoffnung, auf diese Weise eine revolutionäre Situation herbeiführen zu können. Am Sonntag werden wir nur das neue Profil Frankreichs sehen, im Juni das ganze Gesicht."

Georges-Arthur Goldschmidt (mehr hier) schickt eine Art Stoßgebet: "Man kann nur hoffen, daß sich die meisten Franzosen in dem verzerrten und entstellten Bild Frankreichs, das dieser Neofaschist entwirft, am Ende doch nicht erkennen werden und wollen. Ausgeschlossen ist es aber durchaus nicht, daß der Sog von Hass und Ressentiment, der ein so bequemer Weg der kollektiven Entlastung ist, nicht zum politischen Selbstmord und zu einer Art Amoklauf wird, wie andere Völker ihn in der Geschichte erlitten haben. Der historische Motor des Fortschritts ist anscheinend ins Stocken gekommen, an seine Stelle sind Angst vor Globalisierung und Modernität getreten."

Und in einem dritten Artikel untersucht Jürg Altwegg Le Pens Beziehungen zur Schweiz, wo der Franzose seine Millionen verwahrt, die er durch Erbschleicherei erworben hat, und wo er sich durch Joggen fit machte für den Wahlkampf. Altwegg zitiert einen Berater Le Pens: "'Der Mann ist topfit. Er schafft sechsundachtzig Liegestütze. Anders als seine Gegner behaupten, färbt Jean-Marie seine Haare nicht. Ich habe ihn oftmals nackt gesehen und kann versichern: Er ist ein echter Blonder.' Und zumindest dieses Detail ist in ihren Kreisen von ganz besonderer Bedeutung."

Weitere Artikel: Heinz Berggruen erinnert sich an seinen Kunstzsammlerkollegen Hans Heinrich von Thyssen Bornemisza. Verena Lueken hat in New York den jüngsten Film von Woody Allen gesehen, "Hollywood Ending", findet aber seines "abgestandenen Fluidums" nicht zurück zu ihrer einstigen Begeisterung für den Regisseur. Der Philosoph Reinhardt Brandt erörtert anhand der Frage der Bild, ob es Killergene gibt, Immanuel Kants Theorie der "geborenen Bösewichter". Renate Schostak hat den gerade fertiggestellten ersten Teil der neuen Ausstellung in der Gedenkstätte Dachau besucht. Hubert Spiegel würdigt Wolfgang Hilbig, der den Büchner-Preis bekommen wird. Walter Haubrich schreibt zum Tod des kubanischen Autors Jesus Diaz. Siegfried Stadler teilt mit, dass die Dresdner Philharmoniker auf einen Konzertsaal warten. Jordan Mejias stellt das von Raimund Abraham enworfene österreichische Kulturzentrum von New York vor. Und Hannes Hintermeier meldet, dass der Bertelsmann-Buchclub, die Verlage und der Buchhandel in der Frage des Zeitpunkts und des Preises von Clubausgaben einen Kompromiss gefunden haben.

Auf der Medienseite resümiert Michael Hanfeld das Treffen Gerhard Schröders mit den Intendanten der privaten und öffentlich-rechtlichen Sender. Und Jordan Mejias skizziert die Gewaltdiskussion in den amerikanischen Medien.

Im matten Überrest von Bilder und Zeiten schreibt Andreas Kilb zum 100. Geburtstag des Filmregisseurs Max Ophüls. Und Christiane Hoffmann schickt eine lange Reportage über den Märtyrerkult im Iran. In der Frankfurter Anthologie stellt Joachim Sartorius ein Gedicht von Kurt Drawert vor - "Mit Heine":

"Dies Land, von dem die Rede geht,
es war einst nur in Mauern groß..."

FR, 04.05.2002

Der grüne Kulturminister Nordrhein-Westfalens Michael Vesper ist der Ansicht, dass wir alles brauchen, nur nicht die Einrichtung eines Bundeskulturministeriums. Er stichelt dabei erst einmal gegen Michael Naumann: "Mit 'Verfassungsfolklore', wie der heutige Herausgeber einer großen deutschen Wochenzeitung einmal meinte, hat das nichts zu tun, sondern mit der deutschen Wirklichkeit kultureller Pluralität und liberaler Identität." Gegen die Institution des Bundesbeauftragten für Kultur hat Bündelungsinstanz hat Vesper dabei nichts. Das neue Amt aber verlangte nach neuen Kompetenzen, und vor denen kann der Herr Minister nur warnen, denn der Zentralismus scheint ihm jetzt schon schlimm genug : "Dass man auch mit einem Etat unter 40 Millionen Euro gute Oper machen kann, ist in Berlin weitgehend unbekannt. Dass Kulturpolitik mehr ist als das Verteilen öffentlicher Förderung, scheint dort gelegentlich in Vergessenheit zu geraten. Der Berliner Blick richtet sich nach innen und übersieht alles, was sich woanders abspielt - vom 'grünen Hügel' vielleicht abgesehen."

Außerdem: Michael Rutschky hat sich ziemlich weit aus dem Eckfenster gelehnt, bis nach Chicago genauer gesagt, wo er einen Vortrag hielt, während Ulrich Holbein über die Ähnlichkeiten zwischen Eugen Drewermann und - sich selbst nachdenkt. Guido Graf macht sich dagegen ziemlich gelehrte und ausschweifende Gedanken über die Beziehungen zwischen Thomas Pynchon (mehr hier) und Deutschland (und munkelt, dass Pynchons nächster Roman im Göttingen des 18. Jahrhunderts spielen soll). Peter Michalzik stellt mit viel Sympathie Frank Baumbauers Überlegungen zu einer Theaterreform vor, und Ina Hartwig gratuliert dem Klett-Cotta-Verlag zum 25. Geburtstag und porträtiert dabei sehr respektvoll Verlagsleiter Michael Klett.

Rezensionen: Elke Buhr berichtet, dass sich die Ausstellung "Iconoclash" im ZKM Karlsruhe (kuratiert u.a. vom Soziologen Bruno Latour) nicht gegen Bilder an sich, sondern nur gegen das Erstarren der Bilder wendet. Eine nette, aber etwas zu harmlose Angelegenheit ist für Daniela Sannwald Alfonso Cuarons Film "Y tu mama tambien". Dietmar Schings widmet Edward Hoppers Gemälde "New York Movie" eine eingehende Analyse.

Bücher: Daniel Kothenschulte bespricht einen Fotoband mit Arbeiten von Philip-Lorca diCorcia, Elke Buhr hat sich mit Ulf Poschardts Ideen zum Sportwagen herumgeschlagen, und Maike Albath ist begeistert vom Roman "Die wilden Detektive" des Chilenen Roberto Bolano (siehe auch unsere Bücherschau heute ab 14 Uhr).

Im Magazin denkt der niedersächsische Justizminister Christian Pfeiffer anlässlich des Amoklaufs in Erfurt über die Biografie von Gewalt und Zivilcourage nach. Pfeiffer macht sich besonders Gedanken darüber, dass es immer Männer sind, die Gewalttaten solchen Ausmaßes verüben. Und die Zeichner F.K. Waechter und Philip Waechter sprechen über autoritäre Lehrer, antiautoritäre Väter und Söhne, die in die Fußstapfen des Vaters treten.

TAZ, 04.05.2002

Der Systemtheoretiker Peter Fuchs denkt, wer hätte es gedacht, systemtheoretisch über Erfurt nach. Das heißt, er hat gute Gründe dafür, auch keine konkreten Gründe für den Amoklauf nennen zu können. Die Bedingungen der Möglichkeit aber kennt er: "Mitunter aber wird Adressabilität verweigert, also: versagt. Wenn dann Instanzen nur in geringem Maße zur Verfügung stehen, die dieses Versagen kompensieren könnten, zum Beispiel peer-groups, die sicherstellen, dass man akzeptiert wird in Hinsichten, in denen man sonst nirgends akzeptiert wird, treten ebenjene Krisen auf." Und: "Die Frage ist, ob die moderne Gesellschaft Akzeptanzverweigerungen, das Versagen der Gegenzeichnungen systematisch pflegt, ob sie Empfindlichkeiten in dieser Hinsicht begünstigt. Die Vermutung ist: Ja. Sie hat Akzeptanzmuster entwickelt, die persönlichen Erfolg, die Jugendlichkeit, Anschlussfähigkeit, unheilbare Gesundheit favorisieren und das Sperrige, das Zeitaufwändige idiosynkratisch agierender Menschen ausklammern." Vermutlich nicht ganz verkehrt, die Analyse, sympathisch allemal. Aber vielleicht auch ziemlich banal?

Noch bevor im August die deutsche Ausgabe des wegen der vermeintlichen Widerlegung katastrophischer Umweltstatistiken heftig umstrittenen Buchs "The Skeptical Environmentalist" von Björn Lomborg erscheint, führt Konrad Lischka die taz-Leser schon mal mit Für und Wider in die Problematik ein. Zwar hält er Lomborgs Umgang mit der Statistik für fatal: "Die Kritik an diesem zweiten Teil von Lomborgs Buch, das im Untertitel schon mit 'Measuring the Real State of the World' angekündigt wird, ist also berechtigt. Den 'wahren' Zustand der Welt beschreibt es gewiss nicht. Problematisch sind die zusammengefassten Daten, auf deren Basis Lomborg globale Aussagen trifft. Hier werden lokale Wirkungen unterschlagen, die bisweilen dramatisch sind." Jedoch mahnt Lischka, ganz im Sinne Lomborgs: "Warum nur werden Studien, Analysen, Kommentare von Unternehmen und Regierungen kritisch hinterfragt, die von Umweltschutzorganisationen aber nicht?"

Schließlich informiert uns Gerrit Bartels in seiner Medizin-Serie überaus gründlich über die Tücken des Herpes-Virus (schon neue taz-Abos von Hypochondern in Sicht?).

Im taz-mag liefert Eva-Maria Schreiner eine Reportage über ein brasilianisches Dienstmädchen, das selbst gern Chef wäre. Björn Kern, dessen Debütroman "KIPPpunkt" von einem Amokläufer erzählt, schreibt über den Amokläufer von Erfurt. Und Gitta Düpperthal porträtiert den Fernsehmacher Rainer Fromm, der sich seit zehn Jahren mit dem Rechtsextremismus beschäftigt.

Schließlich TOM.
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NZZ, 04.05.2002

Andreas Köhler schreibt einen Abschied auf Oprah Winfreys Buchclub, der in dieser Woche zum letzten Mal lief: "Du musst dein Leben ändern - der letzte Buch-Club mit seinen vielen Tränen für Toni Morrison hat noch einmal deutlich gemacht, dass Oprahs Büchersendung sich von ihrer täglichen Nachmittags-Show nur filigran unterscheidet - der Rückblick auf die vergangenen 46 Empfehlungen war eine eine einzige Öffnung der Schleusen. 46 Mal hat Oprah das Leben von vielen Millionen Frauen verändert, denn 'ein großes Buch ist ein Buch, nach dessen Lektüre du eine andre Person bist'."

Weiteres: Roman Bucheli freut sich, dass die Schweizer Bahn ihre Züge nach Schweizer Dichtern benennt. Uwe Stolzmann schreibt zum Tod von Jesus Diaz. Christophe Büchi berichtet vom Genfer Buch- und Pressesalon. Besprochen werden die Ausstellung "Le dernier portrait" im Pariser Musee d'Orsay, neues Musiktheater in Duisburg und Aachen und natürlich Bücher, darunter Tom Wolfes "Hooking Up" und François Emmanuels Roman "Der melancholische Mörder" (siehe unsere Bücherschau morgen ab 11 Uhr).

Schwerer Bildungsstoff in Literatur und Kunst. Zum 100. Geburtstag des Philosophen dokumenntiert man einen Hegel-Vortrag von Alexandre Kojeve, den er 1965 in Chantilly hielt. Uwe Justus Wenzel macht in einem kleinen Beitext auf die Bedeutung Kojeves aufmerksam. Thomas Aigner liefert Reflexionen "zum Widerschein des Kinos in Prosatexten Peter Handkes", während sich Patrick Straumann mit "Marguerite Duras' Bildsprache im Text" befasst. Uwe Justus Wenzel setzt sich mit der pythagoreischen Philosophie auseinander. Rüdiger Görner stellt "Mythologie und Moderne im angelsächsischen Dichten" ins Verhältnis. Außerdem werden eine Neuübersetzung von Geoffrey Chaucers "Canterbury-Erzählungen" und Peter Updikes Hamlet-Buch "Gertrude und Claudius" besprochen.

SZ, 04.05.2002

Nachdem Claus Koch gestern die Fünfte Republik verabschiedet hat, begrüßt Klaus Harpprecht vor der morgigen Stichwahl in Frankreich schon mal die Sechste. "Der Auftrag ist klar: eine revidierte Konstitution hat sich für ein präsidiales oder, was näher liegt, für ein parlamentarisches Regime zu entscheiden - mit einer neuen Balance der Macht. Sie muss die Voraussetzung für einen Verzicht auf Souveränitätsrechte und für eine Neuordnung der europäischen und nationalen Zuständigkeiten nach den Vorschlägen des Brüsseler Konvents für eine Europäische Verfassung schaffen. Sie sollte auf Kosten des artifiziell-zentralistischen Systems der Departements mit der Dezentralisierung und der Stärkung der Regionen Ernst machen." Ob sich die Franzosen dieses Auftrags von Klaus Harpprecht bewusst sind?

Franziska Augstein ist der Person und dem Phänomen Guido Westerwelle auf den Grund gegangen. Herausgefunden hat sie dies: "Der heutige Politiker legt eine ironische Distanz zwischen sich und seine Arbeit. In aller Ironie macht er sich zum ersten PR-Mann seiner Anliegen und stellt sich dar als das Präparat, das er selbst 'verkauft'. Die Journalisten lässt er teilhaben, vertraulich raunend. Man weiß es ja: der Wähler, der Leser, das Volk, sie wollen, sie müssen betrogen sein. Anders ausgedrückt lautet das so: Sie müssen 'abgeholt' werden, wo sie sich befinden, und sei es im Big-Brother-Container."

Erstaunlich gut passt dazu, als Gegenentwurf zur Neoliberalisierung des Künstlertums, was der viel gefeierte Theatermacher Rene Pollesch (Informationen hier) im Interview zu sagen hat: "Die New Economy spricht uns vor allem als Individuen und Künstler an, die nur genügend kreativ sein sollen und dann schon Jobs finden werden. Im Moment wird ja von jedem erwartet, er solle Künstler sein und vierundzwanzig Stunden täglich selbstausbeuterisch an seiner Selbstverwirklichung arbeiten. Da der Markt aber kaum die entsprechende Anzahl von Jobs bereithält, liegen alle irgendwann mit ihrem Traum vom Künstlertum in der Gosse, während die, die es geschafft haben, als Erfolgskonzepte herhalten müssen."

Außerdem: Hans Holzheider hat einen Amoklauf aus dem Jahr 1913 ausgegraben: der Mörder litt unter Verfolgungswahn. Neues gibt es zum Fall des Holocaust-Schwindlers Benjamin Wilkomirski zu berichten: die Staatsanwaltschaft steht kurz vor einer Anklage und ein Roman zum Fall von Daniel Ganzfried, der den Betrug einst aufdeckte, ist erschienen, berichtet Alex Rühle.

Kritisches: Fritz Göttler fallen zu Tsai Ming-Liangs "Der Fluss" jede Menge anderer Filme ein. Ganz gewiss aber nicht der norwegische Oscar-Kandidat "Elling", der Martina Knoben das Herz erwärmte. Weitgehend misslungen schien Christopher Schmidt die Inszenierung eines Struwwelpeter-Musicals in München. Stefan Koldehoff hat in der Hamburger Kunsthalle van Goghs frühe Pariser Zeichnungen gesehen. Marc-Andre Hamelin erwies sich bei einem Münchner Klavierabend für Reinhard Schulz als Pianist des 21. Jahrhunderts und Clemens Prokop ist fasziniert von dem "muskalischen Opfer" "In Vain", einer Inszenierung von Poes "Arthur Gordon Pym" in Zürich. Eher langweilig fand hamm. einen Gesprächsabend mit Kurt Masur. Benjamin Henrichs erklärt unterdessen in seinem Theaterwahn-Tagebuch die Theaterkritik zur "poetischen Schwebebahn".

Literarisches: Der Schriftsteller (und gelernte Heizer und Boxer) Wolfgang Hilbig erhält den Büchner-Preis: es gibt ein Interview und eine Würdigung von Ingo Schulze, die so endet: "Lieber Wolfgang, schreib weiter, schreib weiter, schreib weiter!" Gemeldet wird der Tod des kubanischen, im spanischen Exil gestorbenen Schriftstellers (und Regisseurs) Jesus Diaz, ebenso der des irischen Autors Sean McGuffin. Besprochen werden ein Fotoband von Ahad Zalmai, Bücher von und zu Helmuth Plessner, eine Schauergeschichte der Gynäkologie und eine satirische Rettung der Psychoanalyse (siehe auch unsere Bücherschau heute ab 14 Uhr).

Die SZ am Wochenende erscheint in ganz neuem Gewand, dessen Entwurf deutlich vom Zeit-Leben inspiriert wurde. Nur ist hier alles schwarz-weiß. In dieser Ausgabe wurde auf sämtliche Buchkritiken verzichtet, was sehr schade ist.

Zum Inhalt: Juan Moreno freut sich auf den Deutschen Fußballmeister, egal, wer es ist. Robin Detje hat ein Mini-Drama über Bertelsmann-Nöte verfasst. Wolf Lepenies ruft laut, deutlich und ausführlich nach Mäzenen für die darbende Kultur. Rainer Stephan macht sich Gedanken zum Licht. Rebecca Casati informiert über Neuigkeiten aus der Modewelt. Andrian Kreye berichtet von einem neuen bayerischen Wirtshaus - in New York. Und dann gibt's als Sahnehäubchen noch eine Kurzgeschichte von Harry Mulisch.