Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
17.03.2004. Die SZ mag in Mel Gibsons Jesus-Film am liebsten den Satan. Wenn die Musik - eine Art rhythmisierter Ethnopop-Sinfonik - nur nicht so soßig wäre, stöhnt die FR. In der Berliner Zeitung versichert der am Film beteiligte Jesuitenpater William Fulco, dass das Aramäische in dem Film korrekt ausgesprochen wird. Die taz findet den Film gotteslästerlich. Die NZZ konstatiert arabische Unlust am Buchmessenschwerpunkt. Die FAZ will das Kopftuch, und in der Welt erklärt Herfried Münkler, was im Irak als nächstes zu tun ist.

NZZ, 17.03.2004

Der Theologe und Judaist Gerhard Bodendorfer (mehr hier) stört sich an einigen historischen Ungereimtheiten in Mel Gibsons "Passion Christi": "Beide aber, Pilatus wie Claudia, erzeugen den historisch zweifelhaften Eindruck einer überaus zivilisierten römischen Verwaltung in Palästina. Gibson bemüht sich zwar, das Bild durch die römischen Soldaten zu korrigieren, die als dümmliche Gewaltmenschen agieren; aber je höher die Ränge, umso edler die Römer."

Der libanesische Schriftsteller und Feuilletonchef der Tageszeitung Al-Mustaqbal Hassan Dawud sorgt sich um den Auftritt der Arabischen Liga bei der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Acht Monate vor dem Ereignis "herrscht ein solches Desinteresse, dass selbst ein mögliches Scheitern des arabischen Auftritts weder in der syrischen noch in der libanesischen Presse irgendeine Debatte hervorruft", berichtet er. Den Grund hierfür sieht Dawud darin, dass sich die arabischen Länder seit einigen Jahrzehnten mehr und mehr auf ihre je eigene Kultur beschränken: "Der eigentliche Grund der arabischen Unlust ist wohl der, dass man nicht sonderlich begeistert davon ist, gemeinsam die arabische Kultur zu repräsentieren. Die einzelnen Länder versprechen sich wohl von einem gemeinsamen Auftritt keinerlei ideellen Nutzen und keine Geltung. Die 'eine arabische Kultur' verbindet die arabischen Länder schon lange nicht mehr."

Besprochen werden die Gala zur Festwoche des Bayerischen Staatsballetts, die Uraufführung von Martin Heckmanns' (mehr hier) Schauspiel "Kränk" in Frankfurt (Simone Blattners Inszenierung habe "'Kränk' sozusagen gesundgeschrieben", kalauert Martin Krumbholz) und Bücher, darunter Artur Daniel Liskowackis (mehr hierRoman "Sonate für S." (mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr).

TAZ, 17.03.2004

Blasphemie wittert Christina Nord in Mel Gibsons Film "Die Passion Christi": "Es fehlt nicht mehr viel, und Gibson wird Gott (die einzigen exzentrischen Augenblicke in der Filmsprache sind denn auch solche, in denen die Kamera sich so weit vom Boden wegzoomt, dass ihr Blick die subjektive Perspektive Gottes nachahmt)", schreibt sie. Auf der Meinungsseite gibt es ein Interview mit dem Oberkirchenrat Thies Gundlach, der sich Fragen über die christliche "Lust an der Gewalt" stellen muss: "Richtig ist, dass jemand, der mit dem Christentum unvertraut ist, diesen Film so sehen kann: als Zeugnis einer gewalttätigen Religion. In der Tat hatte das Opfer des Sohns für den Vater eine lange Tradition. Wir, als evangelische Kirche, haben diese Deutung hinter uns gelassen und verstehen heute Christus als einen Liebesbeweis Gottes, der bis an die Grenzen des Sichtbaren geht und die äußerste Gottesferne erträgt; und eben das ist Christi stellvertretendes Opfer."

Weitere Artikel im Kulturteil: Ulrich Clewing porträtiert die neue Kultursenatorin Hamburgs, die Ethnologin Karin von Welck: "Welck ist eine erklärte Vertreterin der bürgerlichen Kultur, und als solche darf man ihre Ernennung zur Senatorin in erster Linie als einen Akt der Wiedergutmachung an der CDU-Wählerschaft verstehen. 'Untersuchungen zum so genannten Konservatismus der Pueblo-Indianer in Arizona und Neu-Mexiko' lautete der Titel der Doktorarbeit, die sie einst an der Universität Köln einreichte. Man muss darin nur einige wenige Worte austauschen, um ihre aktuelle Programmatik zu umreißen. Ihr Terrain ist das Gediegene, allseits Anerkannte, und verglichen mit den eher schlichten Ansichten von Dana Horakova wäre das schon ein Fortschritt".

Besprochen wird Kathrin Rögglas Roman "wir schlafen nicht" (siehe auch unsere Bücherschau heute ab 14 Uhr).

Schließlich Tom.

Berliner Zeitung, 17.03.2004

Der Jesuitenpater William Fulco hat die Dialoge zu "Die Passion Christi" aus dem Englischen ins Aramäische und Lateinische übersetzt. Im Interview erklärt er, inwiefern es für die Phonetik "gute Anhaltspunkte" gab: "Das Syrische etwa basiert auf dem späten Aramäisch. Zudem dürfte das Aramäische - neben dem Phönizischen - die nächste Verbindungssprache zum Althebräischen gewesen sein; es hat die Entwicklung der hebräischen Sprache deutlich beeinflusst. Das Aramäische war die lingua franca im gesamten Bereich des vorderen Orient bis an die Grenzen Indiens, also im gesamten semitischen Kulturraum. Erst im 7. Jahrhundert nach Christus wurde es vom Arabischen abgelöst, allerdings nicht vollständig. In einigen abgelegenen Regionen, in Syrien und im Libanon, sprechen die Leute heute noch ein Aramäisch, dass dem zu Jesu Lebzeiten ähnelt; ich habe dort geforscht. Aber ich muss zugeben, dass 60 bis 70 Prozent meiner phonetischen Festlegungen für Gibsons Film auf Annahmen basieren - wissenschaftlich begründeten zwar, aber doch Annahmen."
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Stichwörter: Libanon, Syrien

FAZ, 17.03.2004

Andreas Platthaus sieht den von Spaniens künftigem Ministerpräsidenten Zapatero angekündigten Rückzug der spanischen Truppen aus dem Irak als ein "verheerendes Signal", auch wenn Zapatero damit nur ein Wahlversprechen einlöst, "aber die Wahl vom Sonntag war nicht mehr die Wahl, die am Mittwoch bevorzustehen schien". Weiter unten fragt Platthaus: "Hätte die neue spanische Regierung gerade angesichts ihrer Betonung von Ehrlichkeit das Wahlversprechen brechen dürfen? Ja, denn sie ist auch angetreten, das Wohl des Landes und den Schutz seiner Bürger zu fördern. Beides wird durch den Truppenabzug nicht erreicht. Spanien kapituliert vor dem Terror, und Terror beantwortet Kapitulationen mit noch mehr Terror."

Ein Kopftuchverbot für Lehrerinnen, warnt Mark Siemons, würde in unserer staatstreuen Gesellschaft bald auch überall sonst Kopftuchverbote nach sich ziehen, denn "wenn die prinzipielle Anrüchigkeit eines Symbols erst einmal staatlich sanktioniert ist, dann ist es zumindest in Ländern mit staatshöriger Tradition auf Dauer auch für die Gesellschaft verloren. Der grundsätzliche Ausschluss der Religion aus der Öffentlichkeit aber hätte etwas genauso Willkürliches und Totalitäres, wie es der Ausschluss aller anderen persönlichen Einsichten, Erfahrungen und Motive hätte."

Weitere Artikel: Jürgen Kaube vermutet angesichts der Kür Bremens zur "Stadt der Wissenschaft 2005", dass "die PR-Abteilungen das letzte sind, was in diesem Land dichtgemacht werden wird, weil sich seine Elitendarsteller inzwischen überhaupt keinen höheren Wert als Öffentlichkeit mehr vorstellen können". Christian Geyer kritisiert das gestrige Urteil es Bundesverfassungsgerichts zu den Kampfhunden: "Im Angesicht des Kampfhundes scheint das höchste Gericht wie paralysiert." Regina Mönch warnt, dass nach den jüngsten Debatten die Gefahr für die Goethe-Institute noch keineswegs gebannt sei, und erinnert daran, dass die Verantwortung für die auswärtige Kulturpolitik nicht bei irgendwelchen Ministerpräsidenten liegt, die Papiere schreiben, sondern bei Joschka Fischer höchstpersönlich. Gemeldet wird, dass der Kindler Verlag demnächst nur noch als Imprint des Rowohlt Verlags geführt wird. Jordan Mejias berichtet über den endgültigen Abschied Luciano Pavarottis von der Met. Karol Sauerland erinnert an den kürzlich verstorbenen polnischen General Ryszard Kuklinski, der in den siebziger Jahren dem amerikanischen Geheimdienst entscheidende Informationen gab und damit zum Untergang des sowjetischen Imperiums entscheidend beitrug - er gilt deshalb in weiten Teilen Polens bis heute als Verräter. Gina Thomas meldet, dass auf dem Trafalgar Square demnächst die 4,5 Meter hohe Marmorfigur eines schwangeren Conterganopfers (Bild), ein Werk des Bildhauers Marc Quinn (weitere Werke), aufgestellt wird. Frank Pergande bricht eine Lanze für die baulichen Hinterlassenschaften des Operettenkönigreichs von Mecklenburg-Strelitz, besonders auf der Schlossinsel von Mirow.

Auf der Medienseite fragt Michael Hanfeld, ob drittmittelfinanzierte Sendungen der öffentlich-rechtlichen Anstalten rechtens sind. Michael Hanfeld legt auch ausführlich dar, "was den Grimme-Preis dieses Mal auszeichnet ". Robert von Lucius berichtet über eine politische Krise in Litauen, wo der Präsident Rolandas Paksas missliebige Journalisten gängelt und wo andererseits eine der großen Zeitungen, die Respublica, mit antisemitischen Karikaturen von sich reden macht.

Auf der letzten Seite freut sich Andreas Rossmann, dass sich die Stadt Oberhausen in Ausstellungen und historisch korrekter Zuschneidung des Grüns auf ihre Tradition als Parkstadt besinnt. Ilona Lehnart porträtiert Karin von Welck, die künftige Hamburger Kultursenatorin. Und Gerhard Stadelmaier erinnert an die Uraufführung des "Wilhelm Tell" vor 200 Jahren.

Besprochen werden ein Auftritt der Band "Wir sind Helden" in Mainz, eine Ausstellung über "Konstruktionen des Innerlichen in der Kunst" in der Kunsthalle Baden-Baden, eine Ausstellung über Leben und Werk von Christa Wolf in Berlin, eine Ausstellung mit Druckgraphik der "Brücke" in Berlin.

Tagesspiegel, 17.03.2004

Vor 200 Jahren wurde Schillers "Wilhelm Tell" uraufgeführt. Der Schriftsteller Urs Widmer hat die "Schiller-Schweiz" abgeschritten. "Die Tellsplatte. Kühl, Abendlicht. Es ist nicht gerade eine Platte, aber ein niederes Ufer, weit und breit die einzige Stelle auf dieser Seeseite, an der ein Schiffer an Land gelangen könnte. (Das tun die Schiffe auch heute noch.) Der Hang über der Tellsplatte äußerst steil. Wald und Felsen. Weiter oben eine kleine Wiese, auf der ein nun wirklich scheußliches Glockenspiel steht, das nicht aus Tells Zeit stammen kann. Es spielt zu jeder vollen Stunde 'La-haut sur la montagne', ist arg verstimmt und hat auch eine Inschrift: 'Die Schweizer Schokoladenindustrie der Bevölkerung'. Am Ufer steht im Übrigen eine Kapelle. Sie ist mit sehenswerten Darstellungen der Heldentaten Tells ausgemalt. Die wichtigsten Lebensstationen, auch sein Tod, denn Tell ertrank, als er ein Kind aus der Reuß retten wollte und offenkundig auch rettete, denn das Kind hieß Winkelried und war der, der später in der Schlacht bei Sempach ausrief 'Schupfed doch nit eso!' (vulgo: 'Schubst doch nicht so!')."
Stichwörter: Wilhelm Tell, Urs Widmer

SZ, 17.03.2004

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"Es ist nicht besser, Gewalt so darzustellen, als sei sie harmlos, es ist bloß leichter anzuschauen", schreibt "Susan Vahabzadeh zu Mel Gibsons "Passion Christi", dem sie auch sonst durchaus etwas abgewinnen kann. "Zu den überraschendsten Einfällen des Regisseurs Gibson gehören sicherlich seine wunderbaren Teufelsphantasien: Die Auftritte Satans sind wirklich bewegend, beklemmend, da ist der Film nicht Splatter, sondern subtiler Horror: creepy. Im Gesicht der Teufelin (Rosalinda Celentano, Adrianos Tochter) sucht die Kamera immer wieder nach der Antwort auf die Frage, ob sie morbide schön ist oder abstoßend - faszinierend ist sie allemal, in ihrer Zweideutigkeit die schillerndste Figur. Einmal zeigt er sie als dunkle Madonna mit Kind: Viva Maria."

Dazu gibt es ein Interview mit dem Constantin-Chef Peter Friedl über den Verleih des Filmes. Und Alexander Kissler berichtet von der "Holy Family Church" (Bilder, nach unten scrollen), die Gibson in Kalifornien für drei Millionen Dollar hat bauen lassen.

Der Schriftsteller und Regisseur Vicente Molina Foix beschreibt, wie sich Spanien mit dem 11. März verändert hat: "Es drängt sich die Vorstellung auf, dass die 200 Toten von Madrid am Sonntag ihre blutigen Stimmzettel in die Urnen geworfen haben. Alle Umfragen hatten bekanntlich einen weiteren Sieg von Aznars Volkspartei vorausgesagt. Bis zum 11. März war man in Spanien überall auf jene schroffen und autoritären Gefilde gestoßen, durch die Aznar in den letzten Jahren ungestraft spaziert ist. Die Opfer der Anschläge haben - und ich sage das im Bewusstsein der Brutalität, die in diesem Gedanken liegt - eine Katharsis bewirkt, insbesondere bei jenem Teil der Wähler, der sich sonst von den Urnen fern hält."

Weiteres: Ulrich Raulff sinniert über den Terror, die europäische Politik, Erpressbarkeit und grüne Erfolgsmodelle. Werner Burkhardt umreißt, was auf Hamburgs neue Kultursenatorin Karin von Welck alles zukommt. In einem kurzen Interview mit Sonja Zekri stellt Welck selbst dar, wie sie sich ihren neuen Job vorstellt. Gemeldet wird, dass die nationale Filmförderung um drei Jahre verlängert wird. Auf der Medienseite staunt Henning Klüver, dass Adriano Sofri jetzt sogar seine eigene Fernsehsendung aus dem Gefängnis heraus moderiert. Auf der Schallplattenseite erzählt Christine Heise, wie T-Bone Burnett sein Comeback als Songwriter in Angriff nimmt. Christoph Wagner gratuliert Cecil Taylor zum Fünfundsiebzigsten. David Grubbs widmet sich dem jungen und dem alten John Fahey.

Besprochen werden Tim Robbins Irak-Satire "Embedded" in New York und Bücher, darunter eine Geschichte der Keramikfabrik Bunzlau und eine Biografie des Georg Arbogast Freiherr von und zu Franckenstein (mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr).

Welt, 17.03.2004

In einem langen Interview zu den Bombenanschlägen in Madrid und dem Irakkrieg skizziert Herfried Münkler drei Modernisierungsschritte für den Irak. "Um diese Gesellschaften nun zu stabilisieren, müssten erstens die Ölrenten in die Infrastruktur investiert werden, ins Gesundheitssystem, vor allem ins Bildungswesen und auch in die Industrie, damit diese Staaten etwas anderes exportieren können als nur Öl. Zweitens muss eine politische Modernisierung stattfinden, damit vor allem junge Leute andere Optionen des Einbringens ihrer Ideen haben als den bewaffneten Kampf ... Drittens bedarf es der kulturellen Modernisierung. Diese Staaten schöpfen ihr Humankapitel nicht aus, weil sich die jungen Männer nicht der Konkurrenz junger Frauen um gute Positionen und Ideen stellen müssen. Der Islamismus ist Ausdruck eines tiefer liegenden Problems, das nicht in der Ideologie, sondern in der Struktur dieser Region liegt."

FR, 17.03.2004

"Diese Passion ist ein Nichts von einem Film", schreibt Daniel Kothenschulte über Mel Gibsons Film. "Die Folter- und Hinrichtungsszenen gibt es nur gezuckert mit einschmeichelnder Filmmusik, einer Art rhythmisierter Ethnopop-Sinfonik" - ein alter Trick in Cartoons, um Gewaltdarstellung erträglich zu machen. So sei dies "ein geschmäcklerisch konfektioniertes Schaustück, das sich wie der am wenigsten interessante Teil der reichen Geschichte von Bibelfilmen einzig der Illustration verschrieben hat. Das einzige, was diese Filmerfahrung wirklich neuartig machen könnte, ist die Abwesenheit jeden Mehrwerts außerhalb des Illustrativen."

Der Vatikan sieht das offenbar anders. Wie gemeldet wird, hat der Papst den Jesus Darsteller Jim Caviezel in einer Privataudienz gesegnet und der Vatikan-Sprecher Joaquin Navarro-Valls Vorwürfe des Antisemitismus zurückgewiesen, da der Film eine Evangelien-getreue Schilderung der Leiden und des Todes Christi sei. Und der Theologe Reinhold Zwick erklärt den Film im Interview für "fahrlässig antisemitisch".

Weitere Artikel: Michael Tetzlaff schildert in der Serie "Ostblöckchen" ein postgeburtliches Trauma - mütterlicherseits. Besprochen werden die Ausstellung "Soziale Kreaturen - Wie Körper Kunst wird" mit Installationen des belgischen Künstlers Francis Alys im Sprengel Museum in Hannover, die Aufführung von Jean-Philippe Rameaus Tragedie lyrique "Dardanus" im Theater Freiburg, eine Ausstellung zum Leben und Werk Christa Wolfs in der Berliner Akademie der Künste und Bücher, darunter ein Buch über die Bedeutung der Fotografie für Thomas Mann und Miodrag Pavlovic Roman "Die Bucht der Aphrodite" (siehe auch unsere Bücherschau heute ab 14 Uhr).