Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
22.02.2007. Die Zeit stellt uns die eleganteste Verkörperung von Lebensverachtung und Reptilienkälte vor. Die NZZ untersucht das Verhältnis von Pornografie und HipHop. Die FR bewundert den androgynen Charme von Bill Kaulitz. Die österreichische Presse wirft den deutschen Feuilletons vor, Papst Pius XII. gemobbt zu haben. Die SZ fragt sich, ob Barack Obama wirklich schwarz genug ist, um nächster Präsident der USA zu werden. In der taz versichert Klaus Theweleit: Uns steuert niemand. 

Zeit, 22.02.2007

Peter Kümmel hat sich während der Berlinale mit Clint Eastwood getroffen, einem bald 77-jährigen Herrn von "sanfter Höflichkeit" - "die eleganteste Verkörperung von Lebensverachtung und Reptilienkälte". Und einer, der so schöne Sachen sagen kann wie: "Wenn man älter wird, hinterfragt man die Ideen, denen man anhing - man hat das Leben hinter sich und vergleicht es mit diesen Ideen. Das bekommt den Ideen nicht unbedingt gut."

Thomas Groß blickt auf die ausgiebig geführte Debatte um den Tod und die Wiederauferstehung des popkulturellen Leitmediums Spex und verkündet das "Ende der Bescheidwisser". Der Musikkritiker als stilbildender Avantgardist habe ausgedient: "Es war ein stolzes Bild: der Kritiker als Freibeuter, wie er von seinem Ausguck aus die sieben Weltmeere des Pop im Blick behält, um die mitgebrachten Schätze daheim vor den staunenden Augen des Publikums auszubreiten - wenn er nicht gerade dem Mainstream zeigt, was ein Enterhaken ist. Nun wirkt es mittlerweile etwas demode. Längst gelten grundlegend andere Bedingungen für die Produktion, Distribution und damit Verfügbarkeit von Musik als in den Achtzigern... Der Vorsprung, den die Popkritik bis in die Neunziger behaupten konnte - oft genug bestand er ohnehin nur in der Zusendung von Rezensionsexemplaren -, hat sich eingeebnet."

Weitere Artikel: In der Randspalte versteht Jörg Lau nicht, warum die islamischen Verbandsvertreter das "mutige" Angebot des ZDF, ein "Wort zum Freitag" zu senden, nicht honorieren. Zum Abschluss der Berlinale hält Katja Nicodemus noch einmal fest, dass auch Festivals aus einem mongolischen Sittenbild keinen Blockbuster machen, dass man auf ihnen aber solch spannenden Film wie "Prinzessinnenbad" entdecken kann, eine Dokumentation über das Leben dreier Kreuzberger Gören. Wolfram Goertz und Birgit Schönau sprechen mit dem Filmkomponisten Ennio Moricone, der in diesem Jahr einen Oscar für sein Lebenswerk bekommt. Georg Seeßlen berechnet die Chancen auf einen Oscar für Florian Henckel von Donnersmarcks "Das Leben der Anderen". Slavoj Zizek befasst sich in der Serie zur "Zukunft der Natur" mit den menschlichen Versuchen, Natur neu zu produzieren. Hanno Rauterberg besucht Deutschlands "glamouröseste" Architekten, das Büro Graft. Hans-Joachim Müller stellt die Galeristen Jochen Meyer und Thomas Riegger aus dem Nordbadischen vor.

Besprochen werden Claus Peymanns Berliner Inszenierung von Peter Handkes "Spuren der Verirrten", eine Ausstellung zu Odilon Redon in der Frankfurter Schirn, Simone Youngs Strauss-Aufführung "Frau ohne Schatten" an der Hamburger Staatsoper, das Album "Pocket Symphony des Duos Air und Otto Premingers "Mann mit dem goldenen Arm" auf DVD.

Im Aufmacher des Literaturteils stellt Elisabeth von Thadden den Bericht des Wissenschaftlichen Beirats für Familienfragen vor, der für die Einführung von Ganztagsschulen plädiert. Im Dossier will uns Charlotte Wiedemann Syrien als Land religiöser Toleranz nahebringen. Das Leben sucht nach Vorbildern.

NZZ, 22.02.2007

Zwei Artikel im Musikteil widmen sich dem Verhältnis von Pimp und Pop. Jonathan Fischer verortet die Neigung von HipHop, sich mit Porno zu verbinden, im "schwarzen 'adult entertainment' von Kopulations-Komikern wie Rudy Ray Moore oder Redd Foxx", zugleich sieht er darin eine "latent rassistische Vermarktungspolitik: Weiße Jugendliche sollen ihre Phantasien auf schwarze Video-Stripperinnen projizieren können, während der Rap klarmacht, dass es sich hier nur um 'hoes' und 'bitches' handelt, subhumane Wesen also, sozusagen. Und die Rapperinnen? Offensichtlich spielen Missy Elliott, Foxy Brown oder Lil' Kim nur allzu gern das stereotype Rollenspiel mit. Jüngst aber gab es Proteste, als der Südstaaten-Rapper Nelly letztes Jahr 'I said it must be ya ass / cause it ain't ya face' (es muss dein Arsch sein, weil es nicht dein Gesicht ist) rappte und im begleitenden Video einer Stripperin seine Kreditkarte durchs Gesäß zog."

Ueli Bernays findet in der Popmusik generell "Analogien zur Struktur von Pornografie": "Es geht hier nicht nur um expressive Kunst, es geht auch um stimulierende Technik."

Weiteres: Joachim Güntner nimmt sich das Phänomen der "All-Ages-Books" - Jugendbücher für jedermann - vor. Besprochen werden Olivier Dahans filmische Piaf-Biografie "La vie en rose" und Bücher, darunter zwei Bände zum Umgang mit genetischer Information (mehr in unserer Bücherschau heute ab 14 Uhr).

FR, 22.02.2007

Am Freitag erscheint die zweite Platte von Tokio Hotel. Elke Buhr beleuchtet das Phänomen, das ergebene Fans wie erklärte Gegner zeugt, und entdeckt ungeahnte Kräfte. "Auf der Bühne wird Bill zum kindlichen Kaiser der deutschen Popszene, mühelos bekommt er tausende kreischender Mädchen flirtend in den Griff. Er krümmt sich wie der Enkel von Iggy Pop, hat alle großen Gesten der Mitsing-Animation zu den seinen gemacht und dirigiert die wogenden Affekte der hysterisierten Massen mit größter Eleganz. Das androgyne David-Bowie-Kind Bill Kaulitz entwickelt im Zusammenspiel mit seinen jungen, meist weiblichen Fans eine bemerkenswerte Form von sexueller Energie - eine Erotik des So-als-ob, die die breitbeinigen Urposen des Rockismus charmant untergräbt, während sie sie nachspielt."

Weiteres: Lukas Lessing, Ko-Autor von Senait Meharis umstrittenen Erinnerungen "Feuerherz", beteuert gegenüber Harry Nutt, nie Zweifel an der Geschichte der Kindersoldatin gehabt zu haben. Das Enthüllungsbuch eines norwegischen Boulevard-Reporters über die Bespitzelung von Prinzessin Mette-Marit beschäftigt sogar den Justizminister, weiß Hannes Gamillscheg zu berichten. Die FR übernimmt einen Kommentar aus der israelischen Zeitung Ha'aretz über den Historiker Ariel Toaff, der in einem Buch behauptet, es wäre im Mittelalter zu Ritualmorden durch Juden gekommen. Andy Warhols zwanzigster Todestag ist Daniel Kothenschulte eine Times mager wert.

Besprochen werden Sebastian Nüblings Inszenierung von Henrik Ibsens "Gespenstern" an der Berliner Schaubühne, die Nikolaus Merck als "Collage aus Gedanken-Theater, Horrorfilm und cooler Unterhaltung" feiert, sowie Richard Eyres Film "Tagebuch eines Skandals" mit dem köstlichen "Verhängnis im Schlafrock" Judi Dench.
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Presse, 22.02.2007

Ein Skandal, der nicht stattfindet? Anne-Catherine Simon greift die Bekenntnisse eines rumänischen Securitate-Überläufers auf, er habe Anfang der 60er Jahre mit gefälschten Dokumenten die katholische Kirche und insbesondere Papst Pius XII. angeschwärzt. Nur so sei Rolf Hochhuths "Der Stellvertreter" möglich geworden. Simon wundert sich sehr über das Schweigen im deutschen Blätterwald: "Das deutsche Feuilleton, sonst so debattenfreudig, griff die Frage nicht auf. Seit einem lakonischen Kommentar Rolf Hochhuths ('vollkommen idiotisch'), der sich auch, wie er der Presse sagte, 'gemobbt' und als Opfer einer 'Verleumdung' fühlt, liegt Schweigen über dem Thema."
Stichwörter: 60er

TAZ, 22.02.2007

Robert Misik wird auf der Meinungsseite von Klaus Theweleit beruhigt: Uns steuert niemand. "Das ist ein bisschen wie mit den Stasi-Akten - wenn man von allen Leuten, die rumlaufen, Aufzeichnungen macht und die in einen Schrank tut, dann hat man so viel gesammelt, dass diese Aufzeichnungen niemand mehr lesen kann. Es werden so viele Einflussversuche medial auf uns abgefeuert, dass gesteuerte Kontrolle schwer machbar ist - diese Techniken blockieren sich teilweise gegenseitig. Werbung schafft keine ferngesteuerten Menschen, das wissen wir. Jetzt wird das den Technologien unterstellt, die wir noch nicht so genau kennen, der Nanotechnologie etwa."

Im Kulturteil trifft Cristina Nord Barbara Albert, die als Filmemacherin und Mitglied der Produktionsgemeinschaft coop 99 als einer der wichtigsten Vertreterinnen der "nouvelle vague viennoise" gehandelt wird. Andy Warhol war mehr Künstler als Celebrity, stellt Isabelle Graw zwanzig Jahre nach dessen Tod fest.

Michael Mangold, Gründer der Bundesinitiative Integration und Fernsehen, fordert die deutschen Sender im Gespräch mit Daniel Bax und Hannah Pilarczyk auf der Medienseite auf, für ein positiveres Bild der Migranten zu sorgen. In der zweiten taz erklärt Susanne Baer, Leiterin des "GenderKompetenzZentrums", gegenüber Heide Oestreich, dass GenderMainstreaming nichts Gefährliches ist.

Besprechungen widmen sich der Ausstellung "Hunting Grounds" des Malers und Fotografen Erik Schmidt im MARTa Herford, Andreas Prochaskas Horrorfilm "In drei Tagen bist du tot", Guillermo del Toros Film "Pans Labyrinth" und Ingo Schulzes Erzählband "Handy.

Und Tom.

Welt, 22.02.2007

In den USA gibt es heftigen Streit zwischen konservativen und liberalen Juden. Die Konservativen werfen Liberalen wie dem Dramatiker Tony Kushner oder dem Historiker Tony Judt vor, ihre Kritik der israelischen Politik sei antisemitisch. Uwe Schmitt kommentiert: "Hier geht es nicht um das nette alte Klischee, dass zwei Juden über jede Einzelheit drei Ansichten vertreten. Hier geht es um leidenschaftliche Kämpfe für und um Israel. Wer heute, in den Zeiten besonderer Not, so vehement gegen den jüdischen Staat auftrete, gefährde das Leben von Juden und sei daher Antisemit. So sieht und schreibt es etwa die Soziologin Shulamit Reinharz."

Weitere Artikel: Als "Albtraum für Feministinnen und Jungs" bezeichnet Wieland Freund die Rückkehr der rosa Prinzessinnen ins Kinderzimmer. Peter Dittmar informiert über sagenhafte Gehälter für amerikanische Museumsdirektoren - und das nun umstrittene, noch ein bisschen sagenhaftere von Glenn Lowry, Direktor des Museum of Modern Art. Auf den Forum-Seiten plädiert die Soziologin Helga Nowotny für "informelle Lernwelten" als Weg zur wissenschaftlichen Exzellenz.

Besprochen werden eine Ausstellung des Malers Franz Radziwill, die auf Tour geht und Sebastian Nüblings "Gespenster"-Inszenierung an der Berliner Schaubühne.

Auf der Kinoseite erklärt Regisseur Guillermo del Toro, mit "Pans Labyrinth" Oscar-Favorit, warum Erwachsene finstere Märchen wie seinen Film brauchen: "Bei den Erwachsenen verkalken nicht nur die Adern, sondern auch die Seelen. Sie sind gegen Magie immun, denn sie werden von der Welt geknechtet." Daneben gibt es Rezensionen unter anderem zu Clint Eastwoods Film "Letters from Iwo Jima" und Todd Robinsons Debüt "Lonely Hearts Killers".

SZ, 22.02.2007

Jonathan Fischer berichtet von einem fast bizarr anmutenden Streit in den USA um die Frage, ob der demokratische Präsidentschaftskandidat Barack Obama schwarz genug ist, um die Afroamerikaner zu repräsentieren. "'Is Obama black enough?' So titelte unlängst nicht nur das Time Magazine. Afroamerikanische Medien diskutieren heftig, ob der Senator der in elf Jahren eine Blitzkarriere vom Staatsjuristen zur Sensation des Präsidentschaftswahlkampfes 2008 hingelegt hat, überhaupt schwarz sei, beziehungsweise die 'schwarze amerikanische Erfahrung' repräsentiere. Das liegt zum einen an Barack Obamas Lebenslauf. Er wuchs behütet in Hawaii auf, studierte später an den besten Universitäten. Zum anderen an seinen Eltern: Sein Vater ist Kenianer, seine Mutter eine Weiße aus Kansas. Diese multikulturelle Herkunft mag Obama zwar geholfen haben, die Sympathien der amerikanischen Mitte zu gewinnen. Den selbsternannten Hütern einer afroamerikanischen Authentizität aber ist gerade das verdächtig. So hatte sich der konservative Kulturkritiker Stanley Crouch in einer Kolumne der New York Daily News ereifert, dem Einwanderersohn fehlten die Familienbande zur Geschichte der Sklaverei und der Bürgerrechtsbewegung. Titel: 'Obama: Not Black Like Me'."

Klaus-Dieter Lehmann, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, hält überhaupt nichts von der Expansion des Louvre nach Abu Dhabi. "Die Jetset-Touristen werden die Besucher in Abu Dhabi sein, die nach dem Spektakulären, dem Besonderen suchen. Und da ist die hochwertige Kunst gerade recht. Die einheimische Bevölkerung wird den geringsten Besucheranteil ausmachen. Derart aufbereitete Kunst wird wohl oder übel zu einem Bestandteil des Lifestyle. Sie wird ihren Gesetzen unterliegen, wird auswechselbar, beliebig werden. Es steht zu befürchten, dass der schnelle Erfolg des Geldes die Museen verändern wird. Sie sind dann nicht mehr das geistige Tagebuch eines Landes und einer Epoche, sie büßen ihre Aura ein, werden zu einer frei floatenden Ware."

Weiteres: Alex Rühle freut sich über ein neues Lebenszeichen der irakischen Bloggerin Riverbend. Jens Bisky heißt Tilman Riemenschneiders Reliefgruppe "Die heilige Anna und ihre drei Männer" im Berliner Bode-Museum willkommen. Dagmar Pöppig rekapituliert fünfzig Jahre Militärseelsorge. Jörg Heiser befreit Andy Warhol zum 20. Todestag von dem Verdacht, das konformitätsorientierte Starsystem der Gegenwart erfunden zu haben. Oliver Herwig meldet, dass das Deutsche Architektenblatt schon ab Mai in den Düsseldorfer corps-Verlag wechselt (Hoffentlich gibt es eine neue Website).

Auf der Filmseite sorgt sich Dustin Hoffman im Gespräch mit Anke Sterneborg um den Verlust von Nitro-Filmen und Traditionsbewusstsein. Angesehen wurden Guillermo del Toros Politparabel "Pans Labyrinth", Gregory Navas "Bordertown", Olivier Dahans Filmbiografie von Edith Piaf "La vie en Rose" und Sven Halfars "Yes I Am!" über afrodeutsche Jugendliche.

Besprochen werden Marco Arturo Marellis Version des "Freischütz" an der Wiener Volksoper, und Bücher, darunter Iris Radischs Überlegungen zu Frau und Familie "Die Schule der Frauen" sowie Heinz Czechowskis Autobiografie "Die Pole der Erinnerung" (mehr in unserer Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).

FAZ, 22.02.2007

Im großen Interview erklärt der Künstler Richard Pettibone, warum er Bilder malt, die - von der Größe abgesehen - denen Andy Warhols gleichen wie ein Ei dem anderen. Und wie alles anfing: "Und dann war ich kurz vor seinem Tod bei ihm, als ich eine Serie von zweiunddreißig Suppendosen herausbrachte. (...) Er fand es toll, ich habe ihm ein Bild geschenkt, und er sagte, da fehlt doch dann eins im Set, und ich sagte, na, dann ersetze ich's eben. Ich habe ihn noch gefragt, welche Suppe er denn wolle, und er hat sofort geantwortet: Tomatensuppe." In einem kurzen Text wird der Künstler vorgestellt. (Und hier ein Eindruck via Google-Bilder.)

Weitere Artikel: In der Glosse kommentiert "mwit." das Hickhack um eine geplante Münchner Moschee in "anatolischer Bauform" (Günter Beckstein), die jetzt aber erst einmal ungebaut bleibt. Hans-Christoph Buch stellt einen Literatenzirkel auf Kuba vor. Wolfgang Sandner porträtiert das älteste Sinfonieorchester Italiens, die Accademia di Santa Cecilia. Frank Rutger Hausmann kontextualisiert ausführlich den jetzt aufgefundenen, wohl frühesten noch erhaltenen Text des Philosophen Karl Löwith - es ist ein Bericht aus dem Stellungskrieg an der Somme. Die Kino-Seite ist - drei Tage vor der Oscar-Verleihung - eine einzige, sehr bildreiche Hommage an Martin Scorsese.

Auf der letzten Seite berichtet der Archäologe Florian Knauß von den Ausgrabungen seines Teams im Kaukasus. Andreas Kilb porträtiert den australischen Preußen-Historiker Christopher Clark. Im Update meldet Karen Krüger, dass die Popsängerin Senait Mehari jetzt gegen die NDR-Sendung "Zapp" klagen will, die ihre autobiografische Darstellung im Bestseller "Feuerherz" in Frage stellte.

Besprochen werden eine Heidelberger Ausstellung, in der es "Beeinflussungsautomaten" zu bewundern gibt, eine Plastiken-Ausstellung zur "Macht des Stofflichen" in Berlin, eine große und "kritiklose" Istanbul-Schau in Amsterdam und Sebastian Nüblings Inszenierung der Ibsen'schen "Gespenster" an der Berliner Schaubühne. Rezensionen gibt es zu Evelyn Schlags Roman "Architektur einer Liebe" und Thomas Stangls Roman "Ihre Musik" (mehr dazu in der Bücherschau des Tages).