Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
29.04.2006. Die Militarisierung der arabischen Welt hat die Frauen erreicht, berichtet der irakische Schriftsteller Najem Wali angesichts lackierter Nägel, die Glock-Pistolen umfassen. Die FAZ freut sich mit Erwin Wagenhofer, dass er in seinem Dokumentarfilm "Feed the World" den unvorsichtigen Nestle-Chef drangekriegt hat. Die NZZ lässt sich von Paul Sacher das lichthelle Wesen Bela Bartoks schildern. Die Welt erklärt sich den Erfolg Sigmund Freuds in Frankreich mit der tierisch ernst klingenden Übersetzung seiner Schriften. In der Berliner Zeitung führt der Popstar Muhabbet vor, wie man ein deutsches Kinderlied arabeskisiert.

SZ, 29.04.2006

Der irakische Schriftsteller Najem Wali berichtet, dass im arabischen Raum die Militarisierung des Alltags fortschreitet - und nun auch Frauen zusehends zu den Waffen greifen: "Die Titelseiten der Zeitungen zeigen Frauen, die mit lackierten Nägeln ihren Revolver Marke Glock (mehr) oder Tarek (Der erstere kostet auf den Bagdader Markt nach dem Angriff auf die goldene Kuppel in Samara 1280 Dollar, der Zweitere 806 Dollar) präsentieren... Mittlerweile ist der Anblick einer Waffe in den arabischen Ländern üblicher als der eines Buches. Seit 1967, seit der Niederlage des arabischen Machismo gegenüber dem 'weiblichen' Israel (der Name Israel ist auf Arabisch feminin, die Hälfte der israelischen Armee ist weiblich) militarisieren sich die arabischen Gesellschaften zusehends."

"Unsere Bildungskatastrophe hat neben ihrer ökonomischen und sozialen Seite einen kulturell-medialen und, ja, moralischen Hintergrund": Im Aufmacher der SZ am Wochenende plädiert Gustav Seibt für Maßnahmen gegen die Verwahrlosung von ärmeren Kindern und Jugendlichen durch Massenkonsum von Vulgärmedien: "So wie man den Kleinen beibringen muss, nicht bei Rot über die Straße zu laufen, so muss man ihnen nun auch klar machen, dass Medien kraft ihrer Technologien und Unverfrorenheiten krank an der Seele machen können."

Weitere Artikel: Jens Bisky erklärt die höchst unklare Lage der Dinge vor der heutigen Wahlen eines neuen Präsidenten (oder gar einer Präsidentin) der Akademie der Künste. Jessye Norman spricht im Interview über die neue Relevanz der Oper, aber auch über Rock 'n' Roll und HipHop. Lothar Müller freut sich, dass die Villa Liebermann (Website) mit Garten jetzt wiederhergestellt und öffentlich zugänglich ist. Gemeldet wird, dass der von Richter Peter Smith in das Urteil zum "Da Vinci Code"-Prozess angeblich eingebaute Geheimcode gleich doppelt entziffert wurde. Gratuliert wird dem Kunstsammler Frieda Burda sowie dem Dirigenten Zubin Mehta zum 70. und dem Schauspieler Glenn Ford zum 90.

Besprochen werden Sebastian Baumgartens Inszenierung von Arthur Millers "Hexenjagd" in Köln, der Film "FC Venus" von Ute Wieland, die Ausstellung "Xi'an - Kaiserliche Macht im Jenseits" in der Bonner Kunsthalle und, wenig amüsiert, Scott Walkers neues Album "Drift" ("Zwischen bildungsbürgerlichem Ästhetik-Müll knödelt surreal ein halbvergessener Möchtegern-Genius"). Auf der Literaturseite macht Hannelore Schlaffer auf den "überlesenen Eros in Goethes 'Erlkönig'-Ballade" aufmerksam. Rezensionen gibt es zu Moritz von Uslars Romandebüt "Waldstein oder Der Tod des Walter Gieseking am 6. Juni 2005", zu Heinz Strunks Kurzhörspielen "Mit Hass gekocht" und zu Michel Wieviorkas Studie "Die Gewalt" (mehr in der Bücherschau ab 14 Uhr).

Weitere Artikel aus dem Magazin: Vom Schriftsteller Jochen Missfeldt gibt es einen Text über Husum, Krokusse und Theodor Storm. Rebecca Casati hat Mark Getty getroffen, den Chef der Fotoagentur Getty Images. Auf einer ganzen Seite werden Erfindungen aufgezählt, die dann doch nicht für den Untergang des Abendlandes sorgten: Comics, Amerika, Tamagotchi etc. Oliver Fuchs porträtiert den öffentlichkeitsscheuen Popmusiker Peter Licht. Im Interview spricht der Autor Frederic Beigbeder über Bürgerlichkeit und gibt sich insgesamt wenig optimistisch: "Möglich, dass wir gerade das Ende der Welt erleben."

Berliner Zeitung, 29.04.2006

Markus Schneider stellt den neuen deutsch-türkischen Popstar Muhabbet vor, dessen Single "Sie liegt in meinen Armen" schon mehrere hunderttausend Mal heruntergeladen wurde. Muhabbet macht "konventionellen R'n'B, mit HipHop- oder auch mal Reggaebeats angereichert und nachdrücklich mit Melismen ausgestattet. Streicher und Bläser leiern daher um die Töne, die Stimme dehnt kurze, arabisierende Melodieschlaufen auf den Silben. 'Ihr fragt euch vielleicht: Kann der nicht grade singen?' meint Muhabbet. 'Aber bei uns müssen die Gefühle eben intensiver sein.' Dann führt er anhand von Xavier Naidoo und einem deutschen Kinderlied vor, wie ein Lied zum 'Arabesk' wird - so heißt der zugrunde liegende türkische Schlagerstil."
Stichwörter: Hiphop, Xavier Naidoo, Popstar

FAZ, 29.04.2006

Einen durchschlagenden Erfolg prophezeit und wünscht Andreas Platthaus "We Feed The World", Erwin Wagenhofers Dokumentarfilm über die globale Lebensmittelindustrie. "Man hört den Nestle-Vorstandschef Peter Brabeck, der dafür plädiert, Wasser endlich zu Marktpreisen zu handeln, und in der nächsten Einstellung zeigt die Kamera den Blick aus Brabecks Büro auf den Genfer See. Auf dieses Gespräch ist Wagenhofer stolz: 'Ich ließ ihn reden, und irgendwann sagte er das, was nun im Film geblieben ist. Brabeck hat von allen meinen Gesprächspartnern den dicksten Vertrag vorgelegt bekommen, ihn nicht gelesen und blank unterschrieben - das war sein Problem.'"

Gerhard Stadelmaier hat beim "größten alten Mann" des Welttheaters Peter Brook, der in Lausanne Athol Fugards "Sizwe Bansi ist tot" inszeniert, großen Spaß gehabt. Das lag auch an Habib Dembele Guimba. "Der aus Mali stammenden Alleskönner und Allesspieler, der mit einem Mundwerk a la Eddy Murphy, einer Mimik a la Jerry Lewis und einer tänzerischen Leichtigkeit a la Fred Astaire die Szene freifegt von aller sozialen und historischen Last, jauchzt dem Sizwe zu, der sich wie ein Gespenst fühlt: 'Spuk sie in die Hölle, Mann!' Es klingt wie: 'Spiel sie in die Hölle, Mann!'"

Weiteres: "Ih" resümiert eine schleppende Diskussion mit Juri Andruchowytsch, Andrzej Stasiuk und Christina Weiss im Berliner Suhrkamp-Haus. Uta Rasche glaubt, dass die Vätermonate nicht angenommen werden, weil Männer "alles delegieren" wollen. Henning Ritter überbringt dem Historiker Wolfgang Kempt Glückwünsche zum Sechzigsten, Eleonore Büning gratuliert dem Dirigenten Zubin Mehta zum Siebzigsten, Walter Hinck denkt an die Lyrikerin Ulla Hahn, die ebenfalls sechzig wird.

Auf den ehemaligen Tiefdruckseiten fühlt sich Max Nyffeler veranlasst, den 1999 verstorbenen Musikmäzen und Orchestergründer Paul Sacher zu würdigen. Wolfgang Schivelbusch findet es bemerkenswert, dass der Staatsrechtler Fritz Ermarth im Nationalsozialismus, im italienischen Faschismus und in den USA zugleich publiziert hat.

Im Medienteil berichtet Frank Pergande über die Schauspielerin Jenny Gröllmann, die eine 500-Seiten starke Stasi-Akte und einen IM-Namen besitzt, die aber bestreitet, wissentlich mit der Staatssicherheit zusammengearbeitet zu haben. Die Schallplattenseite präsentiert Aufnahmen von Vivaldis Seria-Opern, das neue Album "Stadium Arcadium" der Red Hot Chili Peppers und die dritte mit "Three" betitelte Platte der deutschen Band "Phantom Ghost" (mehr).

Besprochen werden die Ausstellung über Sigmund Freud und die Psychoanalyse im Jüdischen Museum Berlin, ein Auftritt der ausschließlich aus Mädchen bestehenden New-Wave-Band "The Organ" in Köln, Christian Pades "klug inszenierte" Dramavariante von Thomas Bernhards "Holzfällen" im Schauspiel Hannover, und Bücher, darunter "Die tollkühnen Abenteuer der Ducks auf hoher See von Carl Barks" in der Auswahl von Frank Schätzing, Norbert Zähringers Roman "Als ich schlief" und das "Wochenend-Buch" von Francis Meynell (mehr in unserer Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).
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TAZ, 29.04.2006

Die tazzwei widmet sich - wie auch die Titelseite (pdf) - dem Protesttag der "Prekären" am 1. Mai. Felix Lee begreift die Ausrufung dieser neuen Schicht als psychologischen Trick. "Damit werden Einzelschicksale als Kollektivschicksal begriffen und eine vermeintlich homogene Mittelschicht vorgegaukelt. Das erleichtert. Da gemeinsame Widerstandsaktionen in einer individualisierten Gesellschaft so schwierig sind, ist die Symbolik der 'Prekären' vielleicht die einzige kollektive Entlastung, die derzeit für die Mitte möglich ist."

Nicht recht einstimmen will Robert Hodonyi in die Dresdner Selbstbejubelung zum 800. Stadtgeburtstag: "Was gibt es eigentlich zu feiern? Gerade erst wurde mit dem Totalverkauf der Woba Dresden GmbH die perspektivische Steuerung der Wohnungs- und damit Sozialpolitik an das Unternehmen Fortress überschrieben. Des Weiteren haben laut einer aktuellen Erhebung randständige Gebiete wie Prohlis, Reick oder Gorbitz inzwischen Armutsraten von über 20 Prozent, stieg die Jugendarbeitslosigkeit in den letzten Jahren insgesamt drastisch an."

Weitere Artikel: Jürgen Busche leistet einen sehr philosophischen Beitrag zur aktuellen Wertedebatte: "Erst wird ein bestimmtes Verhalten etabliert, dann wird es als Wert verklärt. Erst wird gearbeitet, dann wird der Goldklumpen gewogen. In den Haltungen erkennt man die unauffällige Macht der Werte, die tyrannisch wirken kann, aber nicht muss." Robert Misik bezieht Stellung zu Daniel Goldhagens SZ-Magazin-Beitrag zum "politischen Islam" ("Triumph der Angstlust"). Sebastian Moll kommentiert die Einigung im Streit um Ground Zero.

Im Interview mit dem taz mag spricht der Soziologe Zygmunt Bauman desillusioniert über seine Erfahrungen mit Gesellschaften aller Art: "Ach, wissen Sie, ich habe im Laufe meines langen Lebens alle totalitären Gesellschaftssysteme des 20. Jahrhunderts erlebt: das faschistische, kommunistische wie auch das postkommunistische in Osteuropa. Jetzt lebe ich in einer multikulturellen, postmodernen Gesellschaft. Ich habe also jede Menge Erfahrungen gemacht. Und glaube nicht mehr daran, dass es überhaupt so etwas gibt wie eine gute Gesellschaft."

Jutta Heess stellt zudem den Verein LiSA vor, der benachteiligte Jugendliche zu Bootsbauerinnen ausbildet.

Besprochen werden Eli Roths Splatterfilm "Hostel", und Bücher, darunter Reza Hajatpours autobiografischer Bericht "Der brennende Geschmack der Freiheit. Mein Leben als junger Mullah im Iran", Yair Aurons Überlegungen zur israelischen Holocaust-Erziehung "Der Schmerz des Wissens", Michael Hvoreckys Roman "City" und in der "crime scene" Arne Dahls neuer Roman "Rosenrot" (mehr dazu in der Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).

Und Tom.

Welt, 29.04.2006

In der Literarischen Welt beschreibt Georges-Arthur Goldschmidt, wie anders Sigmund Freud im Französischen klingt: "So volkstümlich er im Deutschen ist, so aristokratisch großbürgerlich ist er im Französischen. Dass der Psychoanalyse in Frankreich mehr Bedeutung beigemessen wird als in Deutschland, liegt vielleicht auch daran, dass die Texte in einer Weise daherkommen, die den Eindruck vermittelt, es stecke mehr dahinter, weil sie schwerer zugänglich sind. Sonderbar, wo doch Freuds Sprache, wenn auch nicht gerade leicht, immer harmonisch dem Duktus und dem Rhythmus des Ein- und Ausatmens der deutschen Sprache nachgebaut ist. Nur dass eben dies im Französischen überhaupt nicht funktioniert und der ein wenig spöttisch ironische und manchmal augenzwinkernde Ton Freuds immer nur gravitätisch und tierisch ernst zu Tage tritt.

Fritz J. Raddatz richtet zum 120. Geburtstag eine Hommage an Gottfried Benn, dem sich auch Tilman Krause in seinem Klartext widmet. Besprochen werden unter anderem John F. Jungclaussens Geschichte des hanseatischen Bürgeradels "Risse in weißen Fassaden" und Kjetil Bjornstads Roman "Vindings Spiel".

In der Kultur: Cosima Lutz annonciert die morgige Eröffnung der Liebermann-Villa am Berliner Wannsee: "Eine Sensation, die kaum zu dem fast schon bescheiden anmutenden Landhaus passen will." Klaus Geitel gratuliert dem "verlässlichen" Dirigenten Zubin Mehta zum Siebzigsten. Und Gerhard Charles Rump freut sich schon auf ein rauschendes Kunstfest im September: die "Biennale des Antiquaires" in Paris ("Champagnerempfang und lauter kleine Leckereien, von Entenstopfleber im Pfeffermantel auf Aprikosengelee in Schokoladenhalbkugel bis zur Jakobsmuschel auf Kuchenteigbett").

FR, 29.04.2006

Tobias Lehmkuhl gibt einen Überblick über die Hörbuch-Szene und macht sich dabei besonders für die kleinen, feinen Verlage stark: "Da wäre beispielsweise der Zürcher Sprechtheater Verlag. Nicht die schlichte Lesung kommt hier zum Zuge, sondern das inszenierte Hörstück, der Hörmonolog, die Leseperformance. Die Sprechtheater-Produktionen sind aufwändige akustische Kunstwerke, mit Sprechern, die mehr Darsteller als Vortragende sind, und meist mit eigens komponierter elektronischer Musik. (...) Herausragend sind vor allem die Aufnahmen mit Ueli Jäggi als 'Bartleby' und seine Interpretation von Gogols 'Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen'."

Weitere Artikel: Christian Horn stellt großes, jedenfalls teures Theater aus Kanada vor: Eine "Herr der Ringe"-Produktion für 18 Millionen Euro und den neusten Streich des "Cirque de Soleil" für 10 Millionen Euro. In ihrer "bonanza"-Kolumne kommentiert Carin Ceballos Betancur ein Urteil zu den Gefahren des "Rempeltanzes". Tanja Kokoska berichtet von einer Lesung der Autorinnen Anette Pehnt, Fanny Müller und Ines Geipel, die Texte über Fußball geschrieben haben.

Besprochen werden ein Konzert des BBC Symphonic Orchestra mit den Solisten Mirijam Contzen und Daniel Müller-Schott, eine Choreografie von Toula Limnaios und eine Inszenierung von Jeff Barons "Visting Mr. Green" im Frankfurter "English Theatre".

NZZ, 29.04.2006

Der Schriftsteller Wilhelm Genazino deutet in der Beilage Literatur und Kunst Claude Monets Bild der "Waterloo Bridge" von 1903. "Die Menschen auf der Brücke ähneln in ihrem undeutlichen Vorüberziehen dem ebenso undeutlichen Vorüberziehen der Rauchschwaden am Horizont. Es ist nicht bekannt, ob Monet diese für die Moderne so charakteristische Gleichsetzung intendiert hat oder nicht. Vermutlich nicht. Denn die Konnotation Mensch/Rauch ist eine Kompressionswirkung, deren Grauen erst viel später offenbar wurde. Erstmals sehen wir bei Monet eine große Zahl von Menschen, auf deren Vereinzelung und Individualität es offenbar nicht mehr ankommt."

Zum hundertsten Geburtstag von Paul Sacher versucht Hans Jörg Jans, dem Musikmäzen und Orchestergründer über dessen hinterlassene Schriften und Reden näherzukommen. Wunderbar ist seine Würdigung des befreundeten Komponisten Bela Bartok. " Wie war der Mensch Bela Bartok? Seine schmale Gestalt wirkte zart. Der edle Kopf mit dem feinen silbernen Haar und das schöne, ebenmäßige Gesicht von großer Intensität drückten Ernst und Würde aus. Er hatte die äußere Erscheinung eines feinnervigen Gelehrten. Sein Blick war fragend und forschend. Sein Wesen atmete Licht und Helligkeit. Er schien unnahbar und war von zurückhaltender Höflichkeit. Er lebte in einer anderen Welt, fern aller Geschäftigkeit, kompromisslos, integer und geradezu puritanisch in seinem Verantwortungs- Bewusstsein." Zum Überprüfen hier ein Foto.

Außerdem stellt Jürg Huber die 1986 von Paul Sacher gegründete und nach ihm benannte Basler Stiftung vor, die mittlerweile zu zu einer bedeutenden Sammlung von Musikhandschriften der Moderne avanciert ist. Der Kunsthistoriker Christoph Gampp würdigt den letzten Miterbauer des Petersdoms Carlo Maderno, der vor 450 Jahren geboren wurde, 50 Jahre nach der Grundsteinlegung der größten Kirche der Christenheit.

Besprochen werden die großangelegte Schau zur Eröffnung des venezianischen Palazzo Grassi als Vitrine für die Sammlung des französischen Milliardärs François Pinault, Mozart-Ausstellungen in Wien, die Schau zu Sigmund Freud im Jüdischen Museum Berlin, und natürlich Bücher wie den von Ulrich Mosch herausgegebenen Band zum Musiker "Paul Sacher", Paul Ingendaays Romandebüt "Warum du mich verlassen hast" und Jayne-Ann Igels lyrische Prosa "Traumwache" (mehr in unserer Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).