Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
29.11.2003. Die FAZ stellt Afghanistans erste unabhängige Zeitung vor, die Kabul Weekly. Die NZZ sucht nach cynghanedd draws in Gerard Manley Hopkins Gedicht "The Wreck of the Deutschland". Die taz hat die hundertjährige Pianistin und Holocaust-Überlebende Anna Herz besucht. Die FR vermisst Underground-Strategien in der neuen Arte-Serie "Get Up Stand Up". In der SZ denkt Robert Menasse über den Begriff des Engagements nach.

FAZ, 29.11.2003

Auf der Medienseite porträtiert Verena Lueken den afghanischen Journalisten Fahim Dashty, Herausgeber der ersten unabhängigen Zeitung Afghanistans, der Kabul Weekly: "Haben die Medien Macht in Afghanistan? Dashty ist fest davon überzeugt. Die Menschen mögen nur zu einem kleinen Teil gebildet sein, aber sie haben gelernt, politisch zu denken. 'Es gibt niemandem in diesem Land, außer denen, die ihn formuliert haben und ein paar Ministern, denen er nützlich wäre, die mit dem Verfassungsentwurf übereinstimmten', sagt er. Die Medien hätten dafür gesorgt, dass eine Debatte darüber geführt wird, wie er zu verbessern sei, indem sie diesen Entwurf der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hätten."

Zweifelhaft findet Andreas Kilb die Versuche der Filmindustrie, Raubkopierer zu brandmarken. "Der zweite Kinospot spielt im Gefängnis. Man sieht zwei Jugendliche, offenbar gerade eingewiesen, die ihr Bettzeug zu ihrer Zelle tragen, und zwei Altinsassen, die sie dabei beobachten. 'Noch 'n Raubkopierer', sagt der eine der beiden Veteranen. 'Ja', antwortet der andere, 'aber meiner hat den geileren Arsch.'"

Weitere Artikel: Thomas Wagner schildert einen Streit über die Zukunft der baden-württembergischen Sammler-Museen. Lorenz Jäger referiert ein Gespräch zwischen Raul Hilberg und Götz Aly über die Zukunft der Holocaustforschung. Andreas Rossmann berichtet über einen Streit um die Frage, wieviele Hochhäuser Köln verträgt. Joseph Croitoru wirft einen Blick in osteuropäische Zeitschriften. Wolfgang Sandner gratuliert dem Bluessänger John Mayall zum Siebzigsten, Andreas Kilb dem Filmregisseur Terrence Malick zum Sechigsten

Frank Rutger Hausmann erzählt, wie Pierre Drieu LaRochelle Deutschland besuchte und dort Carl Schmitt und Arno Breker traf. Henning Ritter porträtiert den Schweizer Architekten Gottfried Semper als "Revolutionär wider das Bequemsehen".

Besprochen werden Clint Eastwoods Film "Mystic River", die Uraufführung von David Hares Drama "The Permanent Why" in Birmingham, die deutsche Musikkomödie "Motown", Monteverdis Oper "Incoronazione di Poppea" in Basel, die Rosenquist-Retrospektive im New Yorker Guggenheim Museum, eine Ausstellung über den Verleger Georg Müller in München und Bücher, darunter Abraham B. Jehoschuas Roman "Die befreite Braut" (siehe auch unsere Bücherschau heute ab 14 Uhr).

Auf der Schallplatten- und Phono-Seite beklagt Chris Lowe von den Pet Shop Boys die Dialekte, die in den englischen Medien gesprochen werden: "Die einzige Person, die noch dieses piekfeine Englisch spricht, ist die Queen. Und selbst sie hat nachgelassen. Vergleichen Sie mal die Queen's Speeches aus den fünfziger Jahren mit denen von heute. Die Sprache der Queen war früher feiner."

Besprochen werden CDs von John Mayer und vom Orchestre National de Jazz, Aufnahmen von Meyerbeers frühen italienischen Opern, eine CD der kanadischen Pianistin Naida Cole mit Klaviermusik der französischen Impressionisten und zwei Neueinspielungen von Mendelssohn Bartholdys Streichquartetten.

In der 1500. Frankfurter Anthologie stellt Marcel Reich-Ranicki ein Gedicht von Goethe vor:

"An vollen Büschelzweigen

An vollen Büschelzweigen,
Geliebte, sieh nur hin!
Laß dir die Früchte zeigen,
Umschalet stachlig grün.

Sie hängen längst geballet,
Still, unbekannt mit sich,
Ein Ast, der schaukelnd wallet,
Wiegt sie geduldiglich.
..."

NZZ, 29.11.2003

In der Beilage Literatur und Kunst zeichnet Alexandra Lavizzari ein faszinierendes Porträt des Dichters und Jesuiten Gerard Manley Hopkins (1844-889) und untersucht den Einfluss der walisischen Sprache auf Hopkins Gedichte, die seinen Zeitgenossen fremd und unlesbar erschienen. Interessiert habe Hopkins vor allem ein "ein kniffliges System korrelierender Klänge in einer Verszeile", genannt cynghanedd (Harmonie). "Unter cynghanedd, das in vier Variationen bekannt ist, versteht man ein festes Gerüst wiederholter Konsonanten und Reime innerhalb einer Verszeile, das der walisischen Dichtung seit dem Mittelalter bis in die heutige Zeit ihr metrisches Gepräge verleiht. Im klassischen cynghanedd groes werden alle Konsonanten der ersten Zeilenhälfte in der gleichen Ordnung in der zweiten Zeilenhälfte wiederholt. Ein absolut reines Beispiel dafür ist in Hopkins' Dichtung nicht gefunden worden, aber die Abweichungen bewegen sich im erlaubten Rahmen:
'Of the Yore-flood, of the year's fall' ('The Wreck of the Deutschland'): Die Konsonantenfolge ist f, th, y, f, l (d) / f, th, y, (s), f, l mit den zwei fremden Elementen d und s.
Hopkins hat cynghanedd groes manchmal auch über zwei Zeilen laufen lassen oder insofern abgewandelt, als er die strenge Konsonantenordnung missachtet:
'In mold or mind or' ('The Lantern out of Doors'): Hier sind die Konsonanten m und n ausgetauscht: n, m, (l), d, r / m, n, d, r.
Die Variation des cynghanedd draws erlaubt zwischen der wiederholten Konsonantenabfolge einen oder mehrere nicht unbedingt zu wiederholende Konsonanten. Das beste Beispiel dafür bietet Hopkins' vielzitierte Zeile aus 'The Wreck of the Deutschland':
'Warm-laid grave of a womb-life grey': w, (r), m, l, (d), g, r / v, f / w, m, l, (f), g, r."

Weitere Artikel: Heute ist Semper-Tag in der NZZ. Werner Oechslin schreibt zum 200. Geburtstag des Architekten und erinnert an sein theoretisches Werk. Andreas Hauser beschreibt Gottfried Sempers Kratz-Projekt, eine Zentrumsvision für Zürich. Und Sonja Hildebrand widmet sich dem Thema "Gottfried Semper und die Moderne des 19. Jahrhunderts". Herbert Schnädelbach denkt darüber nach, was der Begriff "Aufklärung" in den vergangenen Jahrhunderten bedeutet hat und warum wir sie heute noch brauchen.

Besprochen werden eine auf Französisch erschienene Gesamtausgabe der Werke Giordano Brunos und Reinhard Brandts Studie über Kants "Streit der Fakultäten".

Im Feuilleton prüft Joachim Güntner die Reaktionen deutscher Zeitungen auf die Enthüllung, dass die überwiegende Zahl der deutschen Germanisten der NSDAP beigetreten war. "Eckhard Fuhr hat in der Welt gefragt, 'was eine solche Willenserklärung in einem System bedeutete, das dem Einzelnen nichts, dem "Volk" aber alles zugestand'. Das klingt nach Entlastung von individueller Verantwortung, und damit kann man es auch zu weit treiben. Bevor die Parteimitgliedschaft zur lässlichen Sünde wird, wäre an jene zu erinnern, die da nicht mitmachten - sonst können wir uns Lobgesänge auf die Tugenden der politischen Klugheit und Zivilcourage gleich sparen."

Weitere Artikel: Hermann Danuser schreibt zum Tod des Musikwissenschaftlers Kurt von Fischer. Besprochen werden eine Ausstellung über slowakische Architektur im Wiener Ringturm und eine Largillierre-Ausstellung im Pariser Musee Jacquemart-Andre.

TAZ, 29.11.2003

Anne Przybylka hat in London die Pianistin Anna Herz besucht, eine Überlebende des KZ Theresienstadt, die dieser Tage ihren 100. Geburtstag feierte: "Die eiserne Disziplin, die ihr im Elternhaus beigebracht wurde, nutzt sie, um sich immer wieder auf Schönes zu besinnen: den kleinen Komfort, den ihr Apartment im Londoner Stadtteil Belsize Park bietet, die Musik, die Literatur und sogar das Alter. In einem Deutsch, das in seiner Eindringlichkeit an die Schwarz-Weiß-Filme der Dreißigerjahre erinnert, proklamiert sie: 'Der Jugend gehört die Welt. Glücklich ist man im Alter. Warum? Weil man vollkommen anspruchslos ist. Man verzichtet mit Leichtigkeit. Die ungeheure Erfahrung, die man hat, Weite, Ruhe, man kann lesen, Musik genießen ?'"

Und Daniel Bax hat die in Miami lebende Gloria Estefan interviewt und mit ihr über Musik - und über Kuba gesprochen. Zu Castro hat sie eine klare Meinung: "Dieses ganze Embargo-Ding ist doch eine Farce. Denn er kann alles kaufen, von jedem anderen Land. Aber warum sehen die Menschen nichts davon? Warum dürfen sie nicht an die Strände und in die Restaurants oder Hotels? Das ist seine Schuld, nicht die des Embargos! Und das Bildungssystem ist ein Indoktrinationssystem."

Immerhin ihren 100. Film hat die vergleichsweise jugendliche Sophia Loren gedreht. Freilich fand Dietmar Kammerer wenig Gefallen am Regie-Debüt ihres offenbar allenfalls mäßig begabten Sohnes. Katrin Bettina Müller porträtiert die Theatergruppe "Rimini Protokolle", die an den neuerdings unter dem Titel HAU firmierenden Theatern nach dem Willen des Intendanten Matthias Lilienthal das werden sollen, was an der Volksbühne Christoph Schlingensief war. Nur dass sie dafür vielleicht ein bisschen zu brav sind. Claudia Lenssen bespricht Denys Arcands Film "Invasion der Barbaren".

Die taz bringt heute außerdem eine kleine Literaturbeilage. Aufmacher ist Jörg Magenaus Kritik von Christoph Peters' Roman "Das Tuch aus Nacht". Der Perlentaucher wertet die Beilage noch für die heutige Bücherschau aus..

Und zum Schluß Tom

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FR, 29.11.2003

Wie Politik und Popmusik zusammen gehören oder auch nicht, das fragt sich Olaf Karnik angesichts der heute auf Arte startenden Serie zum Thema "Get Up Stand Up", die ihn allerdings enttäuscht: "In den Mainstream ragende Ereignishaftigkeit steht im Vordergrund, die langfristigen Effekte diverser Underground-Strategien werden vernachlässigt. Die Politik der sichtbaren Ergebnisse, der Effizienz und der Massenbewegungen steht im Vordergrund. Mikropolitik, Zeichenpolitik, Soundpolitik - all die Überlappungen des Politischen mit dem Ästhetischen, wie sie seit über zehn Jahren auf den Schauplätzen von Indie-Rock, Techno und elektronischer Musik vorkommen, finden bei 'Get Up Stand Up' keine Beachtung."

Auch zum Thema Musik und Fernsehen: Viva feiert sein zehnjähriges Jubiläum - aber es gibt wenig Grund zum Feiern, wie Christine Koischwitz auf der Medien-Seite zu berichten weiß. Ulf Jonak, Professor für Architekturtheorie, erzählt weit ausholend die Geschichte der Frankfurter Großmarkthalle, die nach einem Umbau ab 2008 der Europäischen Zentralbank zur Verfügung stehen wird. Es beginnt mit einem Seufzer: "Niemals wird sie mehr das sein, was sie einmal war, die gealterte Schöne, die hingelagerte, zweiköpfige Titanin, Nahrungsberge einsaugend, wiederkäuend, ausstoßend, sie, die Frankfurter Großmarkthalle, Ort der Völlerei und Preisgabe." Von einem Auftritt des Historikers Raoul Hilberg und seines Kollegen Götz Aly in Frankfurt berichtet Ulrich Speck. Auf dem kleinen Berliner Festival Violet Music II hat Jürgen Otten "ohrenbetäubende" Neue Musik gehört, aber auch "affirmativ-kitschige".

Ärger hat, wie einer Meldung zu entnehmen ist, die Financial Times Deutschland wegen ihres gestrigen Beitrags zu Kritik an der Interview-Autorisierungs-Praxis der Politiker. Sie hat nämlich - anders als die brav schwärzende taz - die Korrektur eines Interviews mit Ulla Schmidt im Faksimile abgedruckt. Der Sprecher der Ministerin überlegt, juristisch gegen die Zeitung vorzugehen. Weil wir erfahren, was wir nicht erfahren sollten: "Die Leser wissen nun immerhin, dass Ulla Schmidt an die von Brüssel geplante Verpflichtung zu geschlechtsneutralen Versicherungstarifen nicht glaubt. Im autorisierten Text wurde daraus: 'Darauf bin ich sehr gespannt.'"

Welt, 29.11.2003

Karl Schlögel (mehr) spricht im Interview über Terrorismus und zweite Globalisierung. Uns Westeuropäern, meint er, fehlt das Training, um mit Chaos und Unberechenbarkeit fertig zu werden. "Die Menschen der Transformationsgesellschaften im Osten sind uns voraus. Die Ost-West-Konstellation wird sich allmählich auflösen. Wir werden es mit prosperierenden und zurückfallenden Regionen zu tun haben. Mit Hochgeschwindigkeitsregionen und solchen, die abgehängt werden. Die hauptsächliche Differenz wird entlang dieser digitalen Lücke laufen. Die Leute in Warschau sind wie hier in Berlin, die Leute in Moskau ebenso, die Übersetzungsprobleme sind nicht so groß ... Die stürmische zweite Globalisierung sorgt dafür, dass die globalen Städte fast so etwas wie eigene Stadtrepubliken sind, die formal noch Staaten angehören, aber schon auf einer anderen Ebene, transterritorial und transnational funktionieren."

SZ, 29.11.2003

Der Islam und der Westen bilden einen kleinen Schwerpunkt in der heutigen Ausgabe. Gustav Seibt zitiert islamophobe Äußerungen wie die des CDU-Politikers Bosbach, der die Türkei nicht in der EU haben will, aber auch antisemitische und antiamerikanische Stimmungen in islamischen Ländern und warnt: "Es ist die Stunde der kollektiven Zuschreibungen, und wenn wir nicht aufpassen, dann bekommen wir den Kampf der Kulturen, den wir nicht wollen: nicht die unvermeidliche Auseinandersetzung über Werte und Lebensformen, sondern die Frontstellung von ganzen Regionen und Bevölkerungsgruppen." Und aus Seibts Schluss: "Was folgt daraus für Europa? Alles spricht dafür, die mühselige und riskante Aufgabe anzugehen, die Türkei in die Europäische Union zu integrieren oder sie jedenfalls aufs engste anzubinden." Zum Schwerpunkt gehört ein Artikel Sonja Zekris über eine EU-Studie, die den Antisemitismus in der islamischen Bevölkerung nachweist - und die nun aus Opportunitätsgründen zurückgehalten wird.

Der Schriftsteller Robert Menasse (mehr hierdenkt über die Begriffe des Engagements und der Freiheit nach 1989 nach: "Freiheit, das war doch Freiheit von Schicksal, der Anspruch auf Selbstbestimmung in Alternativen. Und jetzt sehen wir uns in einer Welt, die befreit von zwei globalen Tyranneien, eine Welt ohne Alternative wurde und daher zunächst nur frei ist von der Möglichkeit ihrer Befreiung."

Weitere Artikel: Holger Liebs schreibt eine kleine Hymne auf die unauthentische Kylie Minogue. Jörg Häntzschels gratuliert dem Maler James Rosenquist zum Siebzigsten. Ralf Berhorst beschreibt die Arbeit der Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften in Zeiten gekürzter Etats. Werner Burkhardt gratuliert dem Bluessänger John Mayall zum siebzigsten. In der Reihe "Briefe aus dem 20. Jahrhunderts" wird ein Schreiben Walter Rathenaus an Wilhelm Schwaner von 1916 publiziert.

Besprochen werden eine Ausstellung mit Juwelierskunst von Faberge und Cartier in München, Lutz Hübners "Dramoletti" in Stuttgart

Vorabgedruckt werden Auszüge aus Carl Schmitts Tagebücher, die demnächst herausgebracht werden. Am Anfang des Ersten Weltrkiegs schreibt der große Mann: "Die Soldaten betrachtet, die in großen Massen zum Kriegsschauplatz reisen. Dabei kamen mir die Tränen in die Augen. Ich dachte an Jup (Bruder von Carl Schmitt) und war sehr traurig. Sonst große Menschenverachtung und Hass. Die Russen sind mir wieder sympathisch, ich habe mir ein paar Bücher gekauft (Tolstoj und Dostojewski) und schwärme und bin selig trotz des Krieges. Es ist doch schade, wie schnell ich zufrieden bin. Dabei hatte ich heute eine rasende Wut aufs konventionelle Publikum, auf die Referendare und das ganze Geschmeiß, das doch eigentlich verdient, totgeschossen zu werden."

In der SZ am Wochenende entwickelt Alexander von Schönburg eine Strategie gegen den Weihnachtsterror: Schlechte Geschenke verschenken. "2002 trieb ich es auf die Spitze: Meine Mutter bekam eine Otto-von-Habsburg-Biografie. Das in Folie verschweißte Buch liegt bis heute als Zeichen mütterlichen Protestes gut sichtbar in ihrer Wohnung. Einer meiner Schwager bekam ein gewöhnliches Trinkglas. Meine Schwägerin erhielt ein namenloses Parfum, das ich bei Schlecker für sie ausgesucht und in einer alten Hermes-Schachtel verpackt hatte." Das einzige, was uns wundert: Hat die Mutter denn kein Schloss?

Abgedruckt wird auch eine "wahre Geschichte" des Schriftstellers Alex Capus, nämlich "die Geschichte des Genfer Gärtnergehilfen Ernest Perron, der sich den Kronprinz von Persien zum besten Freund nahm, mit ihm ins Morgenland reiste und das halbe Leben in intimster Nähe des mächtigen Monarchen verbrachte - bis er in Ungnade fiel und zum Sterben in die Heimat zurückkehrte".