Magazinrundschau - Archiv

Ein Blick in internationale Magazine. Jeden Dienstag Mittag

Spaltung der Sprache

16.05.2017. Die LRB erinnert an den heldenhaften Kampf des großen Führers Kim Il-sung gegen Japaner und Amerikaner. Der Spectator erinnert an den großen Emil Gilels, der sich vom Violinisten seines Trios bespitzeln lassen musste. Walrus erinnert daran, dass man als Autor herausstechen, nicht hineinpassen muss. Elle porträtiert Missy Elliott. Der New Yorker feiert das Understatement des Verlegers Gerhard Steidl.

Der Ort der Meisterschaft

09.05.2017. Der New Yorker misstraut dem Freiberufler. Der Merkur sucht nach einem Halt in der Digitalfotografie. Novinky drängt die Ukraine in die Rolle des Subjekts. Dem Guardian graust's vor den militärischen Strategien der Agentur Cambridge Analytica. Wired sucht Wasser in Bangalore. Liberation besucht das magische Dreieck Macrons.

Die Rolle des talentierten Dichters

02.05.2017. In El Pais Semanal erklärt der Autor Dany Laferrière, warum Rassisten nicht gern verstanden werden. In Nautilus erklärt der Hillbilly und Investmentbanker Christian H. Cooper, warum Armut nur selten individuell überwunden werden kann. In En attendant Nadeau denkt Mircea Cartarescu über das Problem des Realen in der Literatur nach. In Magyar Narcancs erklärt Krisztián Peer, warum er so lange kein Dichter mehr war.

Was mit Migranten

25.04.2017. n+1 ergibt sich dem Transhumanismus. Atlantic sucht 25 Millionen eingescannte Bücher. Der New Yorker besucht die FARC, der Guardian die innerirische Grenze. Die LA Review verteidigt die ägyptischen Surrealisten gegen arabisches Geld.

Austern, Weintrauben und Amphetamine

18.04.2017. Die Paris Review grübelt beim Anblick von Carson McCullers, Marilyn Monroe und Isak Dinesen beim Lunch über das Wesen weiblichen Heldentums. Der New Yorker schildert den Zusammenhang zwischen bürgerlichen Werten und Barbecue. Was Demokraten von Berlusconi lernen können, weiß Linkiesta.

Das ist so unfassbar 17. Jahrhundert

11.04.2017. Nicht Brüssel muss die ungarische Demokratie verteidigen, sondern die Ungarn, meint Peter Nadas in HVG. Frauenrechte gelten wohl nur provisorisch, fürchtet Margaret Atwood im New Yorker. La Croix porträtiert den Linkspopulisten Jean-Luc Mélenchon. Die London Review sucht britische Jobs in Polen. Die LA Review untersucht den Raum in den Filmen von Straub Huillet. Die New York Times beleuchtet das symbiotische Verhältnis von CNN-Chef Jeff Zucker und Donald Trump.

Ein Experiment in modernem Stil

04.04.2017. In Brooklyn Rail entpuppt sich Agnès Varda als minimalistische Anhängerin digitaler Verbreitungswege. New Yorker und Spectator debattieren über Dana Schutz' Gemälde "Open Casket". Was wird nach dem Brexit aus Nordirland, fragt der Merkur. Outlook India porträtiert die indische Feudalgesellschaft. Die New York Times erzählt von den Schuldgefühlen ultraorthodoxer Juden.

Feuer in der Wildnis

28.03.2017. Niemand will mehr Revolution, wundert sich die LRB.  Der Guardian feiert die feministische Science-Fiction. El Pais Semanal schildert die komplizierten Wege der Kuria-Frauen, sich ein Erbe zu sichern. Slate.fr untersucht das Wunder des Populismus am Beispiel Narendra Modis. Wozu brauchen die Ungarn eigentlich Janos Ader, fragt HVG. In Respekt prangert Claire Denis den neuen Kolonialismus an. Leute, wollt ihr ewig leben? Darauf erhält der New Yorker eine überraschende Antwort.

Bandbreiten des kriechenden Schreckens

21.03.2017. Vanity Fair betrachtet die Spaltung der USA in Kolonie und Nation. The Nation porträtiert die algerischen Verleger Sofiane Hadjadj und Selma Hellal. Buzzfeed schildert die Methoden russischer Regierungshacker. En attendant Nadeau erzählt, wie die Soziologie die Philosophie erledigt und weiterführt. Die New York Times begleitet einige Aktivisten des arabischen Frühlings ins Gefängnis.

Im Selbstbedienungsladen der Phänomene

14.03.2017. Warum klingen linke Studenten plötzlich wie Trump, fragt Andrew Sullivan im New York Magazine. Paul Berman hört in Tablet die Glocken der Konterrevolution läuten. Der Rolling Stone sieht das Zeitalter der psychedelischen Drogen nahen. Magyar Narancs sucht Nachwuchskuratoren in Ungarn. In Novinky denkt der Philosoph Stanislav Komárek über unsere Naturwahrnehmung nach.