Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
24.07.2003. In der Zeit singt Hans Werner Henze eine Triole auf den Ton Es. In der SZ befürchtet Götz Aly, ein Zentrum gegen Vertreibung könnte die Vertriebenenverbände überfordern. In der FR erklärt der Schriftsteller Martin Hecht, warum er zum Verzichtsvirtuosen werden muss. In der taz erzählt Peter Konwitschny, wie die Oper uns alle retten kann. Die FAZ porträtiert David Kelley als Mann von Ehre.  

Zeit, 24.07.2003

Ein sehr schönes Gespräch haben Christof Siemes und Claus Spahn aus Marino mitgebracht, wo sie mit Hans Werner Henze (mehr hier) über seine neue Oper "L'Upupa", über alte Freunde und neue Kollegen und über die Dunkelheit der Welt geplaudert haben: ("Ich erinnere mich an sehr viel Elend auf allen Gebieten, selbst on the sexual side. War alles ziemlich traurig. Unschön"). Und über den Wiedehopf, der seinen italienischen Namen "upupa" wegen seines Rufs erhalten hat, wie Henze erklärt: "Upupup... Eine Triole auf den Ton Es."

"Furcht und Schwermut" sieht Bernd Lentz über Kuba liegen, wo die Prozesse gegen 75 Oppositionellen einmal mehr die hässliche Seite der Revolution gezeigt hätten. "Man kann in Havanna ungestört ins Kino gehen und einen kritischen Film sehen oder eine kritische Ausstellung besuchen. Aber es ist nicht ganz so leicht, Künstlern oder Intellektuellen kritische Fragen zu stellen. Im Augenblick möchte sich niemand den Mund verbrennen. Viele haben Angst. Sie senken die Stimme, sie sehen sich um. 'Ich rede offen, aber nur in geschlossenen Räumen.'"

Arnold Schwarzenegger hat in Berlin nicht nur seinen dritten "Terminator"-Film präsentiert, sondern auch Katja Nicodemus getroffen, die großen Gefallen an dem "netten Riesen mit Bazooka" gefunden hat, weil er "die Hohlheit allen Weltenrettertums offenbarte, indem er die Welt einfach zertrampelte". Nur seiner Idee, Gouverneur von Kalifornien zu werden, kann sie nicht so viel abgewinnen.

Weitere Artikel: Die Popkomm zieht nach Berlin, in die Stadt der Trendverweigerung und Konsumkritik, Thomas Groß weint in seiner Leitglosse den Zeiten keine Träne nach, in denen das alte Köln den "Glamour ewiger Jugend" zu versprühen suchte und Dieter Gorny als "Minister for Mittelstand, Future and Tomorrow" gehandelt wurde. Volker Ulrich widmet sich dem Streit um den Historiker Hans Rothfels, dem vorgeworfen wurde, sich 1993 hinter das NS-Regime gestellt zu haben und seine völkisch-expansiven Plänen zu legitimieren. Der Kunstmarkt freut sich über den ersten Katalog des Musikantiquariats Otto Haas seit fünfundzwanzig Jahren, wie Claudia Herstatt berichtet. Mirko Weber bespricht Jörg Widmanns Oper "Das Gesicht im Spiegel". Und Thomas Groß schildert in einer ganzseitigen Reportage, was es mit folgendem Witz auf sich hat: "Was ist der Unterschied zwischen Juden und Deutschen? Der eine von beiden mag Klezmer."

Im Aufmacher des Literaturteils empfiehlt Iris Radisch die Essays des "brillanten" ukrainischen Autors Juri Andruchowytsch. Im Politikteil bemerkt Karl Schlögel zur Debatte um das Zentrum gegen Vertreibung: "Es gibt keinen einzelnen Ort, der von Hause aus dazu privilegiert wäre, repräsentativ für das europäische Vertreibungsgeschehen im Ganzen zu stehen - weder Berlin noch Breslau, noch irgendein anderer Ort. Es wäre eine vollständige Überforderung, wenn es sich ein einziges Zentrum vornähme, eine angemessene, gerechte Darstellung zu geben, in der sich auch alle anderen wiedererkennen können. Es kann hier keine Stellvertretung des einen durch einen anderen geben. Vertreibungen waren ad nationem gerichtet, sie richteten sich nicht gegen 'den' Europäer, sondern gegen Deutsche oder Polen, gegen Ungarn oder Juden. Europa ist stark genug, diese vielen, auch die schlimmsten Geschichten auszuhalten."

SZ, 24.07.2003

Schon um die Verbindungslinien zwischen Holocaust und Vertreibung offen zu legen, lohnt sich für den Berliner Historiker Götz Aly (mehr hier) die Auseinandersetzung mit dem "Zentrum gegen Vertreibung". In einem Zentrum, das sich mit der 'ethnischen Säuberung' Europas auseinandersetze, müssten die Zusammenhänge sichtbar gemacht und sorgfältig differenziert werden. Aly: "So konzipiert entstünde ein Ort historischer Aufklärung von übergreifender Wirkung. Vielleicht sind die Politiker der deutschen Heimatvertriebenen damit überfordert. Vielleicht wachsen sie über sich hinaus. Dann werden sie schnell einsehen, wie verfehlt ein Projekt ist, das ... allein die deutschen Vertriebenen und deren Leiden in den Mittelpunkt rückt. Diese stünden dann beziehungslos neben den anderen im Gedenkstättenjargon so bezeichneten Opfergruppen. Aber im puren Nebeneinander erhellt die Heimatkunde des Schreckens wenig."

Susan Vahabzadeh stellt eine neue amerikanische Fernsehserie vor, die sich Steven Soderbergh und George Clooney ausgedacht haben und die am 14. September auf dem US-Sender HBO starten soll: K-Street, "eine Polit-Doku mit fiktiven Charakteren, die hinter die Kulissen der Washingtoner Politspielereien schaut, die zeigt, wie die Drähte gezogen und die Deals ausgehandelt werden."

Weitere Artikel: Ijoma Mangold lobt das "sibyllinische" Urteil zu Maxim Billers "Esra"-Roman, nach dem zwar in der ursprünglichen Fassung eine Verletzung des Persönlichkeitsrechts vorliege, nicht aber in einer geschwärzten Fassung - zumindest nicht bis zur Hauptverhandlung. Alex Rühle schreit auf: "Deutschland versteppt, aber keiner spricht von der Klimakatastrophe!" Sabine Kebir berichtet von einem Pogrom gegen Frauen in einer heruntergekommenen Erdölstadt in der algerischen Sahara, bei dem im Juli 2001 Dutzende Frauen, die ohne männlichen Beschützer in Hassi Messaoud lebten, vergewaltigt wurden.
Lothar Müller ist der Ansicht, dass sich der Suhrkamp-Verlag dem Rückzug von Arno Münsters Bloch-Biografie mehr Probleme einhandelt, als ihm durch die zähneknirschende Publikation des Buches erwachsen wären. Rüdiger Sturm porträtiert James Schamus, den Teamgefährten von Ang Lee. Steffen Kraft berichtet von einer englischen TV-Show, in der über das Schicksal historischer Bauten entschieden wird.

Besprochen werden Claude Chabrols neues Meisterwerk "Die Blume des Bösen", eine Ausstellung im Mannheimer Reiss-Museum, mit Fotos, die der "Altmeister des Schwarz-Weiss-Genres" Robert Häusser von Gebäuden des Architekten Helmut Striffleim gemacht hat, Ulmer-Filme zur Körperkultur im Münchner Filmmuseum und Bücher, darunter Rudolf Kippenhahns Büchlein "Kosmologie für die Westentasche" und Claudia Ruschs Erzählung "Meine freie deutsche Jugend" (mehr in unserer Bücherschau ab 14 Uhr).

FR, 24.07.2003

Für den Schriftsteller Martin Hecht ("Unbequem ist stets genehm") lautet die Frage angesichts verheerender Wirtschaftsdaten gerade jetzt zu Beginn der Sommerferien: Erlaubt das Budget statt der Schwarzwälder Kirschtorte jetzt nur noch das Marmeladenbrot? "In den fetten Neunzigern hatte sich der Optimismus auch in einer neuen Reiselust manifestiert. Ferien in der DomRep schienen bis weit hinunter in die soziale Breite dieser Gesellschaft kein größeres Problem darzustellen. Allenfalls eine Lebensstiläußerung. Doch jetzt könnten Szenarien aus der Knappheitsgesellschaft der alten BRD eine ungeliebte Renaissance feiern, die auch im sozialistischen Osten nicht viel anders aussahen.... Wir, die Kinder der alten gestählten Verzichtsvirtuosen, wir wurden in den Sommerferien von unseren Eltern zum ersten Kontakt in die Welt des Verzichts geschickt, ohne dafür weiters geheiligt zu werden: genauer zur Stadtranderholung der AWO oder, noch schlimmer: in die Jugendherberge."

Weitere Artikel: Harry Nutt betrachtet das hysterische Vorspiel zu den Plänen einer RAF-Schau in Berlin als starkes Argument dafür, dass sie auch entstehen sollte. Peter Michalzik gibt einen Ausblick auf Tendenzen der neuen Theaterspielzeit. Daniel Kothenschulte klärt uns auf, wo das "d" in der jüngsten Dreamworks-Produktion "Sinbad" geblieben ist. Die Gerichtsreportage von Ursula März befasst sich mit dem Verfahren gegen eine alkoholabhängige junge Frau, die an der Mai-Randale in Berlin-Kreuzberg beteiligt war, wo sie Autos und Polzisten demolierte. Exklusiv fürs Sommerloch listet uns Detlef Kuhlbrodt außerdem die Gegenstände auf seinem Schreibtisch auf, um uns mit den Gesetzen der Unordnung vertraut zu machen. Besprochen werden die Filme des 17. Münchner Fantasy Filmfests.
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Stichwörter: Berlin, BRD, Fantasy, Optimismus

TAZ, 24.07.2003

"Wenn Oper nichts ist als Trällerei, dann ist sie asozial und überflüssig", sagt der Hamburger Opernregisseur Peter Konwitschny (mehr hier), dessen Berufsbezeichnung gern das Präfix "Skandal" hinzugefügt wird, in einem hinreißenden Gespräch mit Ralph Bollmann und Thilo Knott. "Aber wenn wir die Botschaften der Stücke ernst nehmen, kann die Oper uns alle retten." Anlass des Gesprächs sind die an diesem Wochenende beginnenden Bayreuther Festspiele, wo Wagner-Spezialist Konwitschny NICHT inszenieren darf ("eher ein Nachteil für Deutschland, nicht so sehr für mich"). Konwitschy äußerst sich zu Fragen des Genres, beispielsweise ob Möllemann ein Opernstoff wäre ("eine infame Verkleinerung des Genres") aber auch zur amerikanischen Irak-Politik: "Den Irakern zu sagen: Ihr müsst jetzt demokratisch werden, deshalb machen wir erst mal einen kleinen Krieg ... Das ist die Diktatur des Guten. Das kennen wir ein bisschen aus der DDR. Oder aus Mozarts 'Zauberflöte'."

Weitere Artikel: Jan Distelmeyer beobachtet mit einigem Misstrauen die Atomsprengköpfe, die in aktuellen US-Blockbustern wie "Hulk" oder "Terminator 3" in Stellung gebracht werden, ohne ein moralisches Ziel zu avisieren. Daniel Bax kommentiert das gestrige Münchner Esra-Urteil, demzufolge entscheidende Stellen in Maxim Billers umstrittenem Roman geschwärzt werden müssen.

Besprochen werden: Claude Chabrols neuer Film "Die Blume des Bösen", Brian Gilberts Film "The Gathering", Yoshiaki Kawajiris und Tai Kit Maks Vampirfilm "Vampire Hunter D.: Bloodlust" sowie die Ausstellung "Identität schreiben. Autobiographie in der Kunst" in der Galerie für Zeitgenössische Kunst in Leipzig.

Und TOM.

NZZ, 24.07.2003

Gabriele Hoffmann macht sich Gedanken darüber, wie sich Kunstschätze während eines Krieges vor Raub und Verwüstungen retten lassen. In Kriegszeiten ist das kulturelle Erbe eines Landes für die Bevölkerung zwangsläufig von nachrangiger Bedeutung, doch durch die Plünderungen entsteht ein nachhaltiger Schaden "für das Land und die Menschen", argumentiert sie. Sowohl im Irak wie auch in Afghanistan und in Bosnien und Herzegowina hat der Antiquitätenmarkt es ausgenutzt, dass eine verarmte Bevölkerung den Schmuggel unterstützte. Doch "die erbeuteten Schätze, kontextlose und undokumentierte Funde, sind für die Forschung wertlos". Sie befürwortet daher einen "Pass" für jedes Fundstück, wie er auf der diesjährigen Berlin-Konferenz "Illegal Archaeology" vorgeschlagen wurde und der Angaben über den Ausgrabungsort, Exportgenehmigungen und die Vorbesitzer enthält.

Maxim Billers Roman Esra darf wieder gedruckt und ausgeliefert werden, freut sich Joachim Güntner. Für den Autor und seinen Verlag Kiepenheuer & Witsch bringt der glückliche Ausgang "große Erleichterung", meint er. Nicht ganz so erstaunlich ist das Urteil für ihn, berücksichtige man die Auflagen, die das Gericht macht. Es folge hier der Unterlassungserklärung des Verlags, der angeboten hatte, Stellen im Buch zu schwärzen. Danach wird "Esra vorläufig keine Türkin und keine Trägerin eines Bundesfilmpreises mehr sein, Schauplätze werden ihren Namen verlieren und dergleichen mehr".

Weitere Artikel: Jonathan Fischer führt durch das neu errichtete Museum of American Soul Music in Memphis, das dem legendären Soul-Label Stax gewidmet ist. Alexandra Stäheli stellt Francois Ozons neuen Film "Swimming Pool" vor. Ueli Bernays bespricht den Dokumentarfilm "Standing in the Shadows of Motown", der den vergessenen Motown-Studiomusikern, den sogenannten "Funk Brothers" gewidmet ist.

FAZ, 24.07.2003

Mark Siemons porträtiert den britischen Wissenschaftler und Waffenexperten David Kelley, der vorigen Freitag tot aufgefunden wurde, als Mann von Ehre. "So nahm Kelly die Frage, ob es im Irak Massenvernichtungswaffen gab oder nicht, und wie Hinweise, die man darauf hat, ausgelegt werden dürfen, nicht als eine 'bürokratische' Frage, die bei Bedarf (wenn sich die Frage als nicht mehr nützlich erweist) durch eine andere Frage ersetzt werden kann, etwa ob es nicht gut und gerecht sei, Diktatoren zu stürzen und den Nahen Osten demokratisch zu ordnen. Er nahm die Frage auch nicht als Teil des üblichen Spiels zwischen Medien und Politik, bei dem das Publikum nur den Schlagabtausch beobachtet und schon beim nächsten vergessen hat, worum es im vorigen gegangen war. Ihm fehlte jene Fähigkeit zur Abstraktion, die in den öffentlich geäußerten Argumenten nur Kommunikationsstrategien sieht, die mit den realen Entscheidungen eher beiläufig zu tun haben und daher auch beliebig gewechselt werden können. Er behandelte die Frage nach den Massenvernichtungswaffen, die an ihn als Wissenschaftler herangetragen wurde, so, als sei sie ernst gemeint."

Auf der Medienseite porträtiert Ulrich Friese den BBC-Journalisten Andrew Gilligan, der nach einem Gespräch mit David Kelley behauptet hatte, die Regierung habe ihre Beweise für Massenvernichtungswaffen im Irak aufgepeppt. Gilligan ist ein investigativer Journalist, der mit seiner Berichterstattung vor allem Tony Blairs Kommunikationschef Alastair Campbell gegen sich aufgebracht hat: "Seit seinem Dienstantritt bei der BBC vor drei Jahren hatte Gilligan durch brisante Enthüllungen zunehmend den Zorn Campbells auf sich gezogen. Dank direkter Drähte ins Verteidigungsministerium und zum britischen Rüstungshersteller Bae Systems führte der BBC-Reporter dabei regelmäßig den zuständigen Minister Geoff Hoon in der Öffentlichkeit vor: Ob es um das fragwürdige Bieterverfahren bei einem Milliardenauftrag für ein neues Kampfflugzeug ging oder um die schlechte Ausrüstung der britischen Armee im Vorfeld des Kosovo-Konflikts und des Irak-Kriegs - der Enthüller vom Dienst berichtete stets als erster von der (Nachrichten-)Front."

Weitere Artikel: Jochen Hieber verteidigt in einem kurzen Kommentar den Suhrkamp Verlag, der gerade die Ernst-Bloch-Biografie von Arno Münster zurückgezogen hat: Mit dem Verzicht auf die Veröffentlichung üben Unselds Erben "jedenfalls keine Zensur aus. Sie reklamieren vielmehr ihr Recht aufs eigene Verlagsprofil." Heinrich Wefing stellt die neue Disney Concert Hall - diese "Hymne auf die Bewegung" - von Frank Gehry in Los Angeles vor. Richard Kämmerlings findet es richtig, dass das Oberlandesgericht München entschieden hat, Maxim Billers Buch "Esra" dürfe mit geschwärzten Stellen ausgeliefert haben, zugleich begrüßt Kämmerlings aber auch die Fortsetzung des Streits: "Der Fall Esra ist so bedeutend, weil er wieder ins Bewusstsein ruft, dass das Leben vornehmster Stoff der Kunst ist. Doch vielleicht auch, dass sie gerade deshalb behutsam mit ihm umgehen muss." Dieter Bartetzko bezweifelt die Behauptung des Archäologen Joe Zias, das "Grab Absaloms" in Jerusalem sei in Wirklichkeit das Grab des Priesters Zacharias, Vater Johannes des Täufers.

Auf der Medienseite meldet S.K., dass die Bild-Zeitung mehr Leser hat als je zuvor: 12,33 Millionen. Auf der Filmseite meditiert anlässlich des Filmstarts von "Charlie's Angels" Iris Hanika über die neue Welle von Frauenfilmen. Nils Minkmar hat Lutz Hachmeisters Dokumentarfilm "Schleyer" (mehr hier) gesehen und versichert, die Aussagen des Schleyer-Entführers Stefan Wisniewskis "sind das Gruseligste, was seit langem aus dem Deutschen Herbst im Kino zu sehen war". Auf der letzten Seite beschreibt Matthias Morgenstern das Borussentum der orthodoxen Juden im Kaiserreich. Dietmar Polaczek porträtiert den Albtraum Berlusconis, die Staatsanwältin Ilda Boccassini. Und Ilona Lehnart denkt über "Kultur-Stifter" nach.

Besprochen werden Claude Chabrols Film "Die Blumen des Bösen", Tschechows "Kirschgarten" in der Moskauer Inszenierung von Eimuntas Nekrosius, zwei Ausstellungen mit Werken von Max Ackermann, Otto Dix und seinen Schülern in der Kunstsammlung Gera und dem Otto-Dix-Haus und Bücher, darunter zwei Bände über Literatur und Luftkrieg und politische Bücher (siehe auch unsere Bücherschau heute ab 14 Uhr).