Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
01.09.2001.

NZZ, 01.09.2001

Pia Horlachers drastisches Resümee der ersten Tage von Venedig: "Will man .. die ersten Filme der ersten Tage zum Nennwert nehmen, kann einen schon ein leichtes Grausen beschleichen: 'Dust', eine Eröffnungsfilm-Gala, in der zwei Stunden lang detailliert und ausführlich massakriert wird, was von einer teuren Koproduktion an (schlechten) Schauspielern und schönen Frauen aufgeboten wurde; ein erster Wettbewerbsfilm aus Korea (Concorso Venezia 58), 'Address Unknown', der noch das tiefste Tal der Tränen wie eine leichte Variete-Unterhaltung erscheinen lassen muss; und drittens... ein zweiter erster Wettbewerbsfilm aus Italien (Concorso Cinema del presente), 'L'amore probabilmente', in welchem so lange expositorisch, pardon, gekotzt wird, dass auch robuste Mägen nach einer halben Stunde und tausend manierierten Kamera-Wackelschwenks zu streiken beginnen."

Hanno Helbling hat das ehemalige Armenhaus von Neapel besucht, ein von den Bourbonen 1751 errichtetes Gebäude, dessen Fassade 364 Meter lang ist: "Was sieht man heute davon? Einer der Höfe ist für jedermann zugänglich, weil er als Parkplatz benützt wird; auf seiner Rückseite sind behelfsmässige Wohnungen entstanden. Im Kellerlabyrinth hat eine Autowerkstatt hier, ein Fitnesszentrum dort sich eingerichtet."

Weitere Artikel: Gert Walden stellt ein Wiener Wohngebäude des Architektenbüros BKK-3, die so genannte "Miss Sargfabrik" vor. Jan Nicolaisen bespricht eine Ausstellung über den "Ruhm des barocken Böhmen". Besprochen werden Bodo Kirchhoffs neuer Roman "Parlando" und Bücher von Barbara Frischmuth und Rene Appel (siehe auch unsere Bücherschau morgen ab 11 Uhr).


Die Wochenendbeilage Literatur und Kunst befasst sich mit künstlerischer Fotografie und mit arabischer Dichtung. Claudia Spinelli erinnert an die Schweizer "Bildhauerin mit der Kamera" Hannah Villiger, die vor vier Jahren gestorben ist: "Zentrum der Arbeit Hannah Villigers war ihr eigener Körper. Er war beides zugleich: Arbeitsmaterial und inhaltlicher Ausgangspunkt. Ihr eigentliches Arbeitsinstrument war die Polaroidkamera, die sie mal aus unmittelbarer Nähe, mal aus Armeslänge auf ihren eigenen Körper richtete. Sie fügte Füsse und Arme, Schulter, Bein und Brust zu neuen Identitäten, drehte und wendete diese so lange, bis das Bild ihrer Vorstellung entsprach."

Und Wolfgang Bender porträtiert den nigerianischen Fotografen Ojeikere, der es sich zu Aufgabe gemacht hat, die Frisuren der Frauen zu dokumentieren: "'Die Haarkunst wird von Frau zu Frau weitergegeben, und sie wiederholt sich nie.' Dem formalen Reiz konnte er sich nicht entziehen. Er begann ab Mitte der sechziger Jahre mit 'systematischen' Aufnahmen."

Stefan Weidner hat den libyschen Autor Ibrahim al-Koni getroffen, dessen letzter Roman "Die Magier" gerade auf deutsch erschienen ist. Und Ludwig Ammann porträtiert den syrisch-libanesische Dichter Fuad Rifka, der viele deutsche Gedichte ins Arabische übersetzt hat. Ferner dokumentiert die NZZ die Rede, die der rumänische Kunsthistoriker (und ehemalige Außenministers) Andrei Pleu zur Eröffnung des Lucerne Festivals hielt ? eine "Erkundungstour durch die metaphysischen Gefilde der Engel".

SZ, 01.09.2001

In der SZ vermutet Florian Schneider, dass die Peer-to-Peer-Technologie (der Zusammenschluss von Rechnern mit dem Ziel, Inhalte auf gleichberechtigter Basis gemeinsam zu nutzen) den Grundstock für einen "automatischen Kommunismus" legen könnte. Nach dem Motto "Jede der Maschinen nach ihren Bedürfnissen, jede nach ihren Fähigkeiten" könnten dann "freiwillige, selbstbestimmte und temporäre Assoziationen eine kollektive Intelligenz und Kreativität entfesseln, die den fixierten Kommandostrukturen der Macht bei Weitem überlegen sein werden." Echt kommunstisch wären auch die "Kämpfe um den Zugang zum und die Verfügungsgewalt über das Produktionsmittel Rechenleistung": Auseinandersetzungen, wie sie bislang noch um bloße Inhalte toben, meint Schneider, werden dann geradezu harmlos wirken.

Peter Luthersson berichtet, wie Björn Fontanders gerade in Stockholm erschienenes Buch "Görings Schweden" die Schweden darin bestärkt, die jüngere Vergangenheit ihrer Nation mit anderen Augen zu sehen: "Früher glaubte man wie selbstverständlich, Schweden sei in den Kriegsjahren eine kleine, tapfere Nation gewesen, ein Land, das sich dem Bösen widersetzte, auch wenn es nicht zu den Waffen griff, eigentlich eine Siegermacht ... Plötzlich war von Eisenerztransporten und von deutschen Soldaten die Rede, die in Waggons nach Norwegen geschafft wurden. Davon, dass Schweden mit geraubtem jüdischen Gold handelten. Und davon, dass in Schweden rassenbiologische Forschungen und eine Sterilisierungspolitik betrieben worden war. Seitdem scheint es, als sei Schweden ein nationalsozialistisches Land gewesen sei, wenn auch im Verborgenen."

Weitere Artikel: Marco Finetti zurück von einem harmoniesüchtigen Düsseldorfer Kongress zur Stammzellenforschung. Thomas Thieringer bedauert Anja Siljas Abschied von ihrer berühmtesten Opernrolle, der Primadonna Emilia aus Leos Janaceks "Die Sache Makropoulos," und Reinhard J. Brembeck erklärt den großen Alfred Brendel zum "letzten großen Pianisten des Bildungsbürgertums".

Die Kritik begutachtet den Film "Blumen aus einer anderen Welt" von Iciar Bollain, die Buffa-Oper "Dal male il bene" bei den Innsbrucker Festwochen, Aarno Ruusuvuoris Betonbauten aus den 60ern im Finnischen Architekturmuseum Helsinki, weiter das Finale des Festivals "Tanz im August" an der Berliner Schaubühne, das Medienkunstfestival Ars Electronica im schönen Linz und Filme aus Korea, China, Mexiko und Portugal bei den Filmfestspielen in Venedig. Vom Büchertisch schließlich dabei: Karl Günther Hufnagels Roman "Geburt eines Dichters im Bürgerkrieg" sowie die Memoiren des Blues-Gitarristen John Fahey.


In der SZ am Wochenende stellt uns Katja Guttmann die New Yorker "Surveillance Camera Players" vor ? eine Truppe von Polizeistaatskeptikern mit einer brillanten Idee: Spielen wir Orwells "1984" oder Becketts "Godot" doch mal vor Überwachungskameras. Allein auf dem New Yorker Times Square gibt es nämlich 132 solcher potentiellen "Spielstätten", städtische, private Kameras und Webcams zusammengenommen. Um Big Brother zu zeigen, dass man ihn sieht, taugt aber auch schon ein Pappschild, wo draufsteht: "Schon gut, ich gehe bloß zur Arbeit". Prädikat: Zur Nachahmung empfohlen.

Ferner berichtet Thomas Urban über neue Fakten zum Massaker in Jedwabne, Andreas Schwarz erinnert an den Gestalter Otl Aicher, Stefan Becht schreibt über den Kryptographen, Dechiffrierer und genialen Cyberpunk-Fabulierer Neal Stephenson und dessen Roman "Cryptonomicon" und Burkhard Müller-Ullrich wundert sich ein bisschen, dass die Insel Reichenau nun auch zum Weltkulturerbe gehört ? im Verein mit dem Taj Mahal und der Chinesischen Mauer.

Auf den Literaturseiten: Steve Martins großer Roman über das kleine Leben. Umberto Ecos norditalienischer Exportschinken "Baudolino". Und die Lebensgeschichte des Verlegers Giangiacomo Feltrinelli, erzählt von seinem Sohn (siehe auch unsere Bücherschau Sonntag ab 11 Uhr).

FR, 01.09.2001

Für die FR berichtet Harry Nutt in guter alter Sportreporter-Manier von einer Art Dichterlesung (so genau weiß er das nicht): "Der Einlass ins Kaffee Burger im Berliner Bezirk Mitte, wo der erste Roman des russischen Autors Wladimir Kaminer vorgestellt werden soll, gleicht einem Zutritt zu einem Szenekonzert ... Drinnen hat unterdessen Wladimir Kaminer begonnen, Ausschnitte aus seinem soeben im Manhattan Verlag erschienenem Roman Militärmusik vorzutragen ... Dort, wo sonst seine legendäre Russendisko stattfindet, die seinem ersten Band mit Erzählungen und erzählten Skizzen den Namen gegeben hat, gibt er den Dichterdarsteller, beim Umblättern noch ein wenig ungläubig, dass es sich dabei um ihn handeln könnte. Der Phänotyp des jungen Mannes als Dichter ist für Wladimir Kaminer nur eine Folie, auf die er seine skurrilen Momentaufnahmen auftragen kann, ein DJ, der die Folklore seiner selbst als Avantgarde auflegt." Was das alles mit Pop und/oder Literatur zutun hat? Nutt ist ratlos.

Peter Iden hat sich eine Toskana-Umbrien-Rundreise auferlegt (bei der Hitze!), um uns vom Glück wiedergewonnener Bilder ? restaurierte Hauptwerke von Signorelli und Piero della Francesca u.a. ? zu erzählen, aber auch von restauratorischen Todsünden, wie im Fall der Madonna del Parto in Monterchi: "Bis noch vor kurzem wurde das Bild in der Kapelle nahe dem Friedhof bewahrt, für die Piero es gedacht hatte. Es war immer ein besonderes Erlebnis, das überwältigende Bild zu erleben in der schlichten Kapelle, fast auf dem freien Land. Die Aura des Gemäldes leitete sich ab auch aus dieser Umgebung. Nun aber hat man es von dort entfernt, ihm im Dorf ein eigenes Museum gegeben und, um dessen Räume zu füllen, eine Foto- und Videodokumentation restauratorischer Maßnahmen um das Original herum ausgebreitet. Derart verwissenschaftlicht und um die Authentizität des ursprünglichen Standorts gebracht, wirkt das Bild nun wie eine aseptische fotografische Rekonstruktion, fast schon wie seine eigene Kopie."

Außerdem: Daniel Kothenschulte absolviert die erste Runde des Filmfestivals in Venedig, Jochen Stöckmann schreibt über das Recycling-Geschäft mit den Expo-Bauten, Adam Olschewski freut sich über das Comeback des Jazzpianisten Andrew Hill und Herman Baer schließlich schwärmt vom Gran Caffe "Giubbe Rosse" in Florenz, wo einst die Futuristen um sich schlugen.

Und besprochen werden: Nadav Kanders Fotoband "Beauty's Nothing", die Bände 7/8 (Gesänge I/II) der Frankfurter Hölderlin Ausgabe, dann ein Buch mit Briefen und Dokumenten von Julius Meier-Graefe und David Bordwells Filmgeschichte in vier Kapiteln: "Visual Style in Cinema" (siehe auch unsere Bücherschau Sonntag ab 11).
Anzeige

TAZ, 01.09.2001

Katja Nicodemus hat in Venedig offensichtlich so wenige interessante Filme gesehen, dass sie über Empfänge und Buffets schreibt: "Am Buffet unterlief meiner Bezugsgruppe wieder der alte Anfängerfehler: Kaum hatten wir uns bis zum Anschlag mit frittierten Tintenfischchen und anderen kleinen Schweinereien voll gestopft, wurde in den tiepoloartig ausgemalten Spiegelsaal zu den Hauptgängen gebeten."

Christiane Kühl hat in Zürich Wole Soyinkas Diktatorengroteske "King Baabu" gesehen: "'King Baabu' ist eine Persiflage auf afrikanische Diktaturen, die das Drama, das an Baabus Totenbett gleich den nächsten Putschisten stellt, als endlos beschreibt. Der Skandal, den dieses Stück im Zuschauer auslösen sollte, liegt in der Vergegenwärtigung seiner Produktionsbedingungen: uraufgeführt in Nigeria, das sich - nur ein Beispiel - mit dem Gesamtkontinent weniger als ein Prozent der weltweiten Internetanschlüsse teilt; nun gezeigt in der Schweiz, in der das Bruttoinlandsprodukt etwa x Mal so hoch ist und alle Bashas dieser Welt über flotte Nummernkonten verfügen."

Ferner schreibt Philip Gutbrod zum 50. Todestag des Surrealisten Wols, und Stefan Koldehoff bespricht eine Ausstellung des berühmten Kinderbuchzeichners Wolf Erlbruch im Wilhelm-Busch-Museum von Hannover. Auf der Seite 3 stellt Christian Semler Umberto Ecos neuen Roman "Baudolino" vor, und Michael Braun porträtiert den Schriftsteller als politischen Kämpfer.


Das taz-Mag dokumentiert (aus einem Luchterhand-Band) Telefonnotizen des Lektors Klaus Siblewski mit Ernst Jandl: "Morgen, wolle er Bescheid sagen, komme der Gips von seinem Arm ab. Schrecklich würden dann Arm und Hand aussehen, wie der Arm und die Hand eines Toten - wie von jemandem, der im Sarg liege. Er selber werde sich auch gleich hinlegen."

FAZ, 01.09.2001

Davon hatten wir lange geträumt: Die FAZ weitet ihr Feuilleton aus. Mehr Naturwissenschaft wird es geben in einer Rubrik auf Seite 2 des Feuilletons, erklärt Frank Schirrmacher: "Hier werden künftig die aktuellsten Forschungsergebnisse aller naturwissenschaftlichen Disziplinen vorgestellt und erörtert. Die uns wichtig erscheinenden Forschungsberichte in den großen naturwissenschaftlichen Fachzeitschriften werden an dieser Stelle mit Erscheinen ausgewertet werden. Die Rubrik wurde mit Vorsatz neben die tägliche Literaturrezension gestellt - die zwei Kulturen, die literarische und wissenschaftliche...stehen hier jetzt nebeneinander."

Hinzukommen jetzt eine tägliche Medienseite und eine neue letzte Seite mit einem Comic von Steven Appleby. Ferner wird es hier offensichtlich ein tägliches kleines Porträt geben (das heute dem Science-Fiction-Autor Neal Stephenson gewidmet ist) und ein "Update", wo Jürg Altwegg von einen redaktionsinternen Streit über Michel Houellebecq bei Le Monde berichtet.

Und da die FAZ schon Weiterungen ankündigt, tut es hiermit auch der Perlentaucher: Ab heute verschicken wir einen Newsletter mit den Schlagzeilen aus der Feuilletonpresseschau, und je weiter die Feuilletons werden, desto knapper und gewichteter wird dort die Zusammenfassung. Schließlich muss man bedenken, dass auch die SZ ihr Feuilleton im September vergrößern wird: Irgendwie muss die überwältigende Nachfrage des Publikums nach Kultur ja befriedigt werden! Auf der Adresse des Perlentauchers wird die Presseschau aber in gewohnter Ausführlichkeit präsentiert.

Auf der neuen Medienseite der FAZ gibt Marcel Reich-Ranicki ein Interview zur Hürlimann-Debatte (die wir hier zusammengefasst haben). Nein, er habe den Autor von "Fräulein Stark" nicht als Antisemiten darstellen wollen. "Dass er ein Antisemit sei, auf diese Idee bin ich nie gekommen. Auch das neue Buch, 'Fäulein Stark' ist keineswegs antisemitisch. Niemand hat das behauptet, keiner der vier Teilnehmer am Quartett hat ihm auch nur mit einem Wort Antisemitismus vorgeworfen."

Weiteres zur Erweiterung: Andreas Platthaus stellt den Comic in der Zeitung als "Bruder des Feuilletons" dar. Jörg Albrecht porträtiert den britischen Comiczeichner Steven Appleby, der nun also vorerst die letzte Feuilletonseite der FAZ illustriert.

Naturwissenschaftliches Feuilleton: Joachim Müller Jung resümiert einen Artikel aus Nature Biotechnology: Transgene Tomaten geben ihre Gene nun nicht mehr an die Natur weiter. Horst Rademacher erläutert die Gefährlichkeiten von Springfluten fürs Flachland. Jordan Mejias meldet, dass sich Amerikas Stammzellenstreit in den Kirchen fortsetzt.

Kulturelles Feuilleton: Andreas Rossmann schreibt über neue Museumsarchitektur von Oswald Mathias Ungers in Düsseldorf. Und Eduard Beaucamp bespricht die Ausstellung "Altäre" im Düsseldorfer "museum kunst palast". Andreas Kilb hat in Venedig die Opernverfilmung "Tosca" von Benoit Jacquot und Mira Nairs Film "Die Monsun-Hochzeit" gesehen. Und Hans-Jörg Rother bespricht den Film "England!" von Achim von Borries.

Medienfeuilleton: Nichael Hanfeld erläutert, warum Michel Friedman der falsche Talkshow-Moderator ist. Milos Vec beklagt, dass die "Netiquette" im Netz von Technik und Recht verdrängt wird. Besprochen wird "Das sündige Mädchen" bei RTL.

Juristisches Feuilleton: Alexandra Kemmerer resümiert eine Tagung zur globalen Justiz.

Geburts- und Todestage: Christoph Albrecht schreibt zum Tod des Computerwissenschaftlers Michael L. Dertouzos. Dieter Borchmeyer gratuliert dem Philosphen Kurt Hübner zum Achtzigsten. Jürgen Kesting gratuliert der Sopranistin Julia Varady zum Sechzigsten. Michael Stolleis schreibt zum 100. Geburtstag des in mehrfacher Hinsicht exemplarischen Juristen Theodor Maunz.


In Bilder und Zeiten (die Beilage sieht aus wie immer) schreibt Andreas Platthaus einen Essay zur Einführung des Euros. Stefanie Flamm porträtiert W. Michael Blumenthal, den Gründungsdirektor des Jüdischen Museums in Berlin. Olaf R. Bader erinnert an die Schlacht von Hattin im Jahre 1187, in der die Kreuzfahrer richtig eins aufs Dach kriegten. Thomas Martin besucht ehemalige Ferienlager der DDR. Und Dietmar Polaczek besichtigt Mussolinis Selbstdarstellung in seinem Geburtsort Predappio.

In der Frankfurter Anthologie stellt Ulrich Greiner das Gedicht "Fröhlichkeit" von Georg Heym vor:

Es rauscht und braust von großen Karussellen
Wie Sonnen flammend in den Nachmittagen..."