Heute in den Feuilletons

In einer Zahnpastatube versteckt

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
12.07.2008. In der NZZ beweist Ian Kershaw, dass es immer noch schlimmer kommen kann als es schon kam. In der SZ erklärt Hans-Ulrich Wehler, warum die Geschichte für ihn nie ein Ende hat. In der FAZ findet der designierte Friedenspreisträger Anselm Kiefer Frieden mit sich selbst. In der FR spricht die türkische Autorin Oya Baydar über die inneren Konflikte ihres Landes. In der Welt erklärt Andre Brink, warum er seiner Heimat Südafrika treu bleibt.

Welt, 12.07.2008

Der Schriftsteller Andre Brink begründet in der Literarischen Welt, warum er seiner Heimat Südafrika treu bleibt. "Was bedeutet es, hier zu sein, hier gewesen zu sein? Gewiss bedeutet es, dass ich diesen Flecken Erde, wo meine Mutter und mein Vater, meine Großeltern und ihre Vorfahren begraben liegen, mit anderen, schwarz und braun und weiß, teile. Es bedeutet, dass wir in fast vierhundert Jahren des Lebens auf diesem Kontinent assimiliert wurden und im Gegenzug diese Jahrhunderte mit unserem Blut und Gebein assimiliert haben: die Wechsel von Dürre und Flut, die Hungersnöte und den Überfluss, die unmenschlichen Grausamkeiten und Morde und Raubzüge, das Gelächter und die Liebe und die Gnade und die Großzügigkeit. All das hat seinen Preis, und wir haben ihn bezahlt, manchmal zögerlich oder sogar im Groll, oft bereitwillig und gern. Wir waren hier, nirgends anders, und wollen hier sein."

Der spanische Dichter Marcos Ana saß 23 Jahre lang im Franco-Spanien in Haft. Ute Müller erzählt er im Interview im Feuilleton, wie die Lyrik zur Überlebenstechnik wurde und wo sein erstes Gedicht entstand. "Das war in einer Strafzelle, wo ich den ganzen Tag stehen musste. Meine Kameraden schoben mir Gedichte von Pablo Neruda, Rafael Alberti oder Antonio Machado unter der Tür hindurch. Sie sollten mir Kraft geben, meinen Willen zum Durchhalten stärken. Bei meinem ersten Gedicht fühlte ich mich wie ein Ertrinkender, der eine Botschaft ins Meer der Hoffnung wirft. In einer Zahnpastatube versteckt, fand es den Weg nach draußen. In Mexiko wurde mein erster Gedichtband mit dem Titel 'Gedichte aus dem Gefängnis. Marcos Ana' gedruckt. Titelmotiv wurde Picassos Taube."

Weiteres: Albert Speer, der an einem Entwicklungsplan für Köln arbeitet, fordert im Gespräch mit Hildegard Stausberg ein jüdisches Museum am Rathausplatz. Sibylle Peine fragt sich, nachdem sie im Vitra-Museum in Weil am Rhein die neuen Kulturbauten für Dubai besichtigt hat, wer denn in die Wüste fliegt, um Kunst zu gucken, die man zu Hause auch zu Gesicht bekommt.

Besprochen wird eine Leipziger Ausstellung mit hundert Bildern von Lovis Corinth, der Uta Baier durch "seine manchmal fast brutale Fröhlichkeit" im Gedächtnis bleibt.

TAZ, 12.07.2008

Zu CSU-Vorschlägen für Zwangsberatungen von Schwangeren im Fall, dass eine spätere Behinderung des Kindes diagnostiziert wird, meint die feministische Literaturwissenschaftlerin Barbara Vinken im Gespräch auf der Meinungsseite: "Der Kern der Problematik besteht doch darin, ob man zukünftigen Eltern nahe legen sollte, zu diesem Zeitpunkt zwischen lebenswertem und -unwertem Leben zu unterscheiden. Das ist eine absolut zentrale ethische Frage. In dem Moment aber, in dem diese Untersuchungen serienmäßig stattfinden, hat der medizinische Apparat das bereits entschieden. Er hat gesagt: Das Leben von behinderten Kindern ist eigentlich nicht lebenswert."

Hochrezensives Feuilleton heute. Saskia Vogel hat das Berliner Poesiefestival besucht und berichtet von der Suche nach Möglichkeiten der Verstetigung des Lyrik-Booms. Daneben Besprechungen der großen Hiroshi-Sugimoto-Ausstellung in der Berliner Neuen Nationalgalerie, der neuen Sonderausstellung "Das Wetter, der Mensch und sein Klima" im Dresdener Hygienemuseum, des Crosby, Stills, Nash & Young-Konzertfilms "CSNY - Deja Vu", der Wiederaufführung von Milos Formans "Hair" (Tobias Rapp wird ganz anders zumute: "Ein verfilmtes Anti-Kriegs-Musical, das das LSD-Schlucken so uneingeschränkt feiert wie 'Hair', ist heute doch einigermaßen schwer vorstellbar") und mehrerer Bücher, darunter Norbert Krons Roman "Der Begleiter" und die "aufrüttelnde" Klimastudie "Der globale Countdown" von Harald Schumann und Christiane Grefe (mehr dazu in der Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).

In der zweiten taz berichtet die Abiturientin Hanna Maier über das Phänomen von "Ballermann"-artigen All-Inclusive-Reisen für AbiturientInnen, in ihrem Fall nach Lloret de Mal. Sarah Wildeisen und Christian Füller trauern um die nun eingestellte einzige Literaturzeitschrift für Kinder Der bunte Hund. Jan Feddersen schreibt einen Nachruf auf den sexualaufklärerischen Sozialpädagogen Helmut Kentler.

Aufmacher des taz mag ist ein großes Interview Peter Unfrieds mit dem Ex-Coach des SC Freiburg Volker Finke, der unter anderem erklärt, warum beim EM-Sieger Spanien die Mannschaft der Held war und der Trainer-"Kauz" Luis Aragones der Vater des Erfolgs. Anne Haeming erinnert sich an ihre wurstreiche Kindheit.

Und Tom.

Berliner Zeitung, 12.07.2008

Marc Ribot, Gitarrist aus dem Umkreis des Avantgardisten John Zorn und Anhänger einer "Radical Jewish Culture" scheint kein Freund von Klezmermusik zu sein, wie sich in einem Gespräch mit Christian Broecking herausstellt: "Ich fand es unerträglich, als Musiker anfingen, sich wie alte orthodoxe Juden zu benehmen. Ich habe nie eine Beziehung zu Klezmer Musik gehabt, ich kam eigentlich erst in Zorns Masada Projekt damit in Berührung. Und ich finde, dass jüdische Musiker aus dem East Village sich nicht durch Klezmer repräsentieren sollten. Das ist konstruierte Authentizität in einer fast lächerlichen Pose."

Außerdem in der Berliner Zeitung: ein Interview mit der türkischen Schriftstellerin Oya Baydar.
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Tagesspiegel, 12.07.2008

Kerstin Decker besucht die "Zeitzeugenbörse", die interessierten Fernsehsendern Interviewpartner für ihre Dokumentationen vermittelt: "Der Zeitzeuge neuen Typs arbeitet nicht mehr nur in Stadtteilmuseen, Gedenkstätten oder Geschichtswerkstätten mit. Der Zeitzeuge neuen Typs will auftreten. Er belegt, wie der Börsen-Jahresbericht 2007 vermerkt, Handykurse und schafft sich einen Anrufbeantworter an. Denn ein Zeitzeuge mit Anrufbeantworter wird viel öfter vermittelt als einer ohne Anrufbeantworter."

FR, 12.07.2008

Im Gespräch, das Harry Nutt zum Erscheinen ihres neuen Romans "Verlorene Worte" mit Oya Baydar führte, erklärt die türkische Autorin, dass die aktuellen Konflikte in der Türkei eine lange Vorgeschichte haben: "Aus einer militärischen und bürokratischen Elite ist schließlich eine neue Bourgeoisie hervorgegangen, die sich mit Hilfe des Laizismus pro-westlich orientierte. Ein echtes demokratisches Bewusstsein war bei ihnen nie ausgeprägt. Sie haben sich als Herrscher über die türkische Gesellschaft verstanden. Als Gegenspieler haben sich in den letzten 30, 35 Jahren eine wirtschaftlich erfolgreiche anatolische Bourgeoisie und eine neue Mittelklasse herausgebildet, die heute von Tayyip Erdogans AKP vertreten wird. Es ist eine Art Kulturkampf entstanden, in dem das islamische, konservative anatolische Kapital gegen die traditionsreiche Staatsmacht angetreten ist. Diese Konstellation ist nicht so neu, wie man denken könnte. Die hinter der AKP stehenden konservativen Massen waren immer da, man hat sie früher bloß nicht gesehen."

Weitere Artikel: Ben Reichardt schreibt über die vielen Mauern von Johannesburg. Arno Widmann begeistert sich für die Frankfurter Konkurrenz und singt eine Hymne auf die Seite 1-Bilder der FAZ und ihre geistvoll veschmockten Bildunterschriften. Ganz auf die Schnelle empfiehlt Widmann auch das von Rainer Wieland und Petra Müller herausgegebene Buch "Die Jahre sind mein Lebensglück". Christoph Schröder kommentiert den möglichen Verkauf des katholischen Weltbild-Verlags. In ihrer US-Kolumne erklärt Marcia Pally, was ein sehr verspäteter Expressbrief von New York nach Berlin mit der Iran-Krise zu tun hat.

Besprochen werden das Wiesbadener Konzert von Nelly Furtado und die Ausstellung "Das Wetter, der Mensch und sein Klima" im Hygienemuseum Dresden (mehr dazu in der Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).

NZZ, 12.07.2008

In Literatur und Kunst beweist der britische Historiker Ian Kershaw durch eine "Uchronie", dass es noch schlimmer hätte kommen können, als es so schon kam: Was wäre passiert, wenn es den Briten 1940 nicht gelungen wäre, ihre und über hunderttausend französische Soldaten bei Dünkirchen zu retten, und es statt dessen zu einem Frieden mit Hitler gekommen wäre? "Churchill versuchte vergeblich, in Kanada eine Exilregierung aufzubauen; denn um dieses Vorhaben erfolgreich zu realisieren, hätte er nicht nur der Unterstützung durch Kanada, sondern auch durch die Vereinigten Staaten bedurft. Die Regierung Roosevelt aber wurde von einer rasch anwachsenden isolationistischen Lobby unter Druck gesetzt und signalisierte Ottawa, dass man nicht bereit sei, Churchill zu unterstützen." Die Konsequenzen sind fürchterlich!

Weitere Artikel in der sommerlich reduzierten Beilage: Adolf Muschg legt einen Essay über die durch die Kunst "gerettete Einzelheit" vor. Navid Kermani erzählt vom "Schreinermeister Hahn", der ihm im Alter von 78 eine Tischplatte für sein Büro fertigte. Und es werden einige Bücher besprochen, darunter der erste Band einer Dokumentensammlung zum Holocaust.

Im Feuilleton bespricht Andrea Köhler eine große Turner-Schau in New York. Die amerikanische Reporterin Mary Hawthorne antwortet auf die Frage "Was ist schweizerisch". Und Joachim Güntner nimmt Abschhied von der deutschen Institution des Postamts. Besprochen werden Konzerte Leonard Cohens und Paul Simons in Montreux.

SZ, 12.07.2008

Der Historiker Hans-Ulrich Wehler hat seine deutsche Gesellschaftsgeschichte vollendet - Johan Schloemann und Jens Bisky sind aus diesem Anlass für ein langes Gespräch nach Bielefeld gereist. Wehler erklärt unter anderem, warum er - entgegen der ursprünglichen Absicht, mit dem Jahr 1949 zu enden - das Werk bis in die Gegenwart fortgesetzt hat: Ein "Grund war der, dass unser Freund Heinrich-August Winkler seinen 'langen Weg nach Westen' in geradezu treitschkeanischer Manier auf 'Es ist vollbracht' hinzulaufen ließ - dabei war Deutschland auch früher schon einmal Teil des Westens. Winkler war dann auch öfter im Kanzleramt, und es gab so die Stimmung: Rot-Grün ist der Endpunkt der Vollendung der Bundesrepublik. Ich fand: Das geht nicht. In mir sitzt immer drin, dass der historische Prozess weitergeht, auch wenn alles positiv angelegt ist. Und da mich Fragen der sozialen Ungleichheit interessieren: Es war zu erkennen, dass bei uns derselbe Prozess ablief wie in Thatchers England und Reagans Amerika ."

Weitere Artikel: Die kulturgeschichtliche Bedeutung des Bergs Ararat, an dem drei Deutsche entführt wurden, und auch, wie man dort immer wieder die nur aufgrund eines Übersetzungsfehlers dort vermutete biblische Arche sichtet, beschreibt Andrian Kreye. Stefan Koldehoff hat die neu eröffnete Sammlung Gerstenberg und damit das "zweite Wunder von Charlottenburg" nach der Sammlung Berggruen mit eigenen Augen gesehen. Warum die Kritik an den Plänen für einen unterirdischen Hauptbahnhof in Stuttgart berechtigt ist, erklärt Ira Mazzoni. Die Proben des Chormeisters Rachid Safir für ein Konzert beim Münchner Opernfestival hat Reinhard J. Brembeck beobachtet. In der "Wetterbericht"-Serie informiert die Reportage-Autorin Maureen Nandini Mitra über die dramatischen Versalzungsprozesse in den Sundabarans von Bangladesch. Rainer Gansera gratuliert dem Regisseur Michael Verhoeven, Jürgen Berger dem Intendanten Michael Beilharz, Tobias Lehmkuhl der Schriftstellerin Helga Königsdorf zum Siebzigsten. Jens Bisky schreibt zum Tod des russischen Schriftstellers Anatoli Pristawkin. Auf der Medienseite erläutern Christopher Keil und Hans Leyendecker, wie ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender für seinen Sender die "Trendwende" schaffen will.

Auf der Literaturseite gibt es Rezensionen unter anderem zur Übersetzung von John Cheevers Roman "Der Wapshot-Skandal" und John Glynns Roman "Sieben Tage" (mehr dazu in der Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).

Im Aufmacher der SZ am Wochenende klagt Hilmar Klute kulturgeschichtlich gut unterfüttert über Leinenzwang und andere Zeichen von Unfreiheit im Englischen Garten. Willi Winkler porträtiert den autodidaktischen Hölderlin-Herausgeber Dietrich Eberhard Sattler. Die Musikerin Suzanne Vega erklärt, wie es sich anfühlt, ein "Two Hit Wonder" zu sein. Eva Karcher stellt die Arbeiten der amerikanischen Künstlerin und Modefotografin Collier Schorr vor. Als Vorabdruck gibt es Rudi Pallas Erzählung "Die Kaiserin von Floreana". Wiederum Eva Karcher hat sich mit dem Maler Luc Tuymans (Bilder) über "Voyeurismus" unterhalten. Aber auch darüber, warum er stolz darauf ist, ein Macho zu sein. Und über seine Kunst: "Ich habe diese Grundidee der stillen Bilder. Sie sagen nichts aus, sondern schweigen."

FAZ, 12.07.2008

Niklas Maak und Julia Voss unterhalten sich mit dem designierten Friedenspreisträger Anselm Kiefer über Mythos, Geschichte, Malerei und Joseph Beuys. Zum Friedenspreis sagt er: "Ich bin niemand, der große Reden hält über den Frieden in der Welt. Ich meine, man ist erst friedlich, wenn man den Krieg in seinem eigenen Kopf ausgehalten hat, wenn man seine eigenen Widersprüche ausgelebt hat. Erst dann kann ich sagen: Ich bin friedfertig."

Weitere Artikel: In der Leitglosse annonciert Hubert Spiegel für den Herbst wichtige neue Werke der großen alten deutschen Autoren, von Grass über Walser bis Lenz und Wolf. Jürgen Dollase unterzieht die legendäre Pariser "Coupole" in seiner Gastrokolumne einer vernichtenden Kritik. Andreas Rossmann interpretiert neue Äußerungen Kölner Politiker zur Frage des Jüdischen Museums. Andreas Kilb lauschte einem Vortrag des Architekturhistorikers Wolfgang Pehnt über "Sehnsucht nach Geschichte" und den Drang, zerstörte historische Bauten als Attrappen neu zu errichten. Ellen Kohlhaas gratuliert dem Intendanten Manfred Beilharz zum Siebzigsten.

Auf der Schallplatten- und Phonoseite geht'sd um eine Gesamtaufnahme der Lieder Tschaikowskys mit Ljuba Kasarnowskaja, um eine CD der Band Spiritualized, um den Weltmusiksampler "Desert Blues 3" und um die österreichische Band Ja, Panik. Auf der Medienseite wird gemeldet, dass der NDR Stefan Raab wegen des Zitats von NDR-Beiträgen auf 568.000 Euro Schadenersatz verklagt. Und Michael Hanfeld berichtet, dass die iranischen Bilder von Raketentests offensichtlich manipuliert waren, um die Fehlzündung einer Rakete zu kaschieren (im Internet kursiert eine ganze Reihe weiterer Bilder, deren Echtheit wir allerdings nicht garantieren können). Auf der letzten Seite des Feuilletons begleitet Niklas Maak den Bostoner Arzt Gerald Hass auf eine Reise nach Berlin, von wo er im Alter von vier Jahren als Jude vertrieben wurde. Im FAZ.Net erinnert die Autorin Dunja Melcic an das Massaker von Srebrenica vor 13 Jahren.

In Bilder und Zeiten konstatiert der Germanist Ernst Osterkamp mit Blick auf einige Historienfilme der letzten Jahre, dass wir in einem Zeitalter des Neohistorismus lebten. Miriam Meckl besucht drei Jahre nach "Catrina" die Stadt New Orleans, wo die Opfer des Orkans sich selbst überlassen werden. Jan Grossarth schreibt über die neue Konjunktur der Mitfahrzentralen im Zeitalter der explodierenden Benzinpreise. Marco Schmidt unterhält sich mit Regisseur John Boorman über Leben und Werk. Auf der Literaturseite geht's unter anderem um Thomas Hürlimanns "Sprung in den Papierkorb".

In der Frankfurter Anthologie stellt Hub Nijssen ein Gedicht von Peter Huchel vor - "Windermorgen in Irland:

Der Teufel sitzt nachts
im Beichtstuhl des Nebels
und spricht die Verzweifelten an.
Am Morgen verwandelt er sich
in eine Elster,
die lautlos über den Hohlweg fliegt. (...)"