Heute in den Feuilletons

Ich sag so gerne du zu dir

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
13.06.2008. In der Berliner Zeitung äußert sich der DDR-Germanist Dieter Schlenstedt empört über die Reaktion der Westmedien auf die Enthüllungen über Erwin Strittmatter. Außerdem schreibt Jenny Erpenbeck einen Nachruf auf ihre eigene Mutter, die Übersetzerin Doris Kilias. Die taz beschreibt, wie die ARD mit "Julia, Wege zum Glück" im Internet ihren Volksbildungsauftrag erfüllt. In der Welt plädiert Daniel Barenboim für einen modernen Staatsopernsaal. In der NZZ erzählt Patti Smith, wie ihr Hillary Clinton das Herz brach. Keine feuchten Augen bei der Beerdigung des Kursbuchs.

Berliner Zeitung, 13.06.2008

Der DDR-Germanist Dieter Schlenstedt ist gar nicht zufrieden mit der Reaktion der Westmedien auf die Enthüllung der SS-Vergangenheit Erwin Strittmatters: "Ich habe keine Ahnung, welcher Teufel Freund Liersch geritten hat, den skandalgeilen Redaktionen die Kenntnis von des Schriftstellers Vergangenheit gerade jetzt, vierzehn Jahre nach dessen Tod, vor die Computer zu karren. War ihm nicht wenigstens die Ahnung gekommen, dass die Medien machen, nicht was er, sondern, was der Zeitgeist will: mit dem Gerede von einer 'Katastrophe' zum wiederholten Mal eine bedeutende Literatur endgültig entsorgen?"

Und Jenny Erpenbeck schreibt einen Nachruf auf ihre eigene Mutter, die Arabisch-Übersetzerin Doris Kilias: "Als 1995 im Zuge der Evaluierungen an der HU keine Sektion für Arabistik eingerichtet wird, entlässt man sie trotz ihres umfangreichen Wissens. Von da an macht sie sich als Übersetzerin selbstständig. Von da an sitzt sie Tag für Tag acht Stunden an ihrem Schreibtisch."
Stichwörter: Jenny Erpenbeck, Mutter

TAZ, 13.06.2008

Tobias Schmid, der Leiter des Bereichs Medienpolitik bei Deutschlands größtem Privatsender RTL, fragt sich im Meinungsteil, ob der gesellschaftliche Bildungsauftrag der öffentlich-rechtlichen Sender auch im Internet noch eins zu eins umgesetzt wird. "Wussten Sie eigentlich, dass der öffentlich-rechtliche Schwerpunkt auf Information, Bildung und Kultur in den Mediatheken (hier ARD und hier ZDF) eine ganz bemerkenswerte Richtung bekommt? Dort sind die meistabgerufenen Beiträge nicht etwa dem Informationsbereich, sondern Formaten wie 'Julia, Wege zum Glück' zuzurechnen. Und wussten Sie, dass die technischen Übertragungskosten mit der Zahl der Abrufe deutlich steigen? Jede zusätzlich abgerufene 'Insel der Qualität', wie die oben genannte 'Julia auf ihrem Weg zum Glück', belastet damit auch den Gebührenzahler zusätzlich."

In der zweiten taz kommentiert Jan Feddersen das Ende des Kursbuchs. "Die wichtigen Fragen hat dieses Periodikum nie erörtern wollen." Das Feuilleton konzentriert sich auf Besprechungen, Shaheen Dill-Riaz' "faszinierender" Dokumentarfilm "Eisenfresser" über die Schiffsverwertung am Strand von Chittagong in Bangladesh, Jonas Groschs Filmporträt "Der Weiße mit dem Schwarzbrot" über den Schauspieler und Ex-RAF-Mitglied Christof Wackernagel, die Autobiografie des Fall-Sängers Mark E. Smith mit dem markigen Titel "Renegade" sowie drei neue Disco-Platten.

Und Tom.

Außerdem liegt heute die Le Monde diplomatique bei.

FR, 13.06.2008

Eine "gute Nachricht" nennt Arno Widmann die angekündigte Einstellung des Kursbuchs: "Es ist Jahrzehnte her, dass die Zeitschrift eine wichtige Rolle gespielt hatte. Gleich zweimal: beim Aufbau, bei der Etablierung einer kritischen Intelligenz in der Bundesrepublik und bei deren Selbstdemolierung. Man wird dem Kursbuch für beide Aktionen dankbar sein. Aber Dankbarkeit und ein gutes Gedächtnis sind keine Kaufgründe."

Auf der Medienseite berichtet Daniel Bouhs, wie die Behörden in Peking die Arbeit von ARD und ZDF behindern. "Reporter müssen vor ihren Recherchen zwar nicht jedes Gespräch genehmigen lassen, wie das vor Einführung des neuen Pressegesetzes noch der Fall war, aber sehr wohl detaillierte Drehpläne einreichen. Das widerspricht komplett dem westlichen Verständnis von Pressefreiheit. Immerhin ist so nicht unwahrscheinlich, dass die Behörden, die sich von den Gesprächen vorab in Kenntnis setzen lassen, Interviewpartner warnen, beeinflussen oder abziehen. In den Sendern spricht man einerseits von einer 'großen Verwunderung'. Andererseits müssen sich ARD und ZDF die Frage gefallen lassen, warum sie dieses Problem bislang nicht in den eigenen Sendungen thematisiert haben."

Weiteres: Renate Klett meldet vom Theaterfestival in Montreal: "Die mit Abstand beste kanadische Aufführung, die ich sah, war '7 Important Things' von Nadia Ross." Christoph Schröder war dabei, als die Türkei ihr Programm für die Buchmesse vorstellte.

Besprochen werden Joan Jonas' Performance "The Shape, the Scent, the Feel of Things" im Berliner Haus der Kulturen, eine in Nikolaus Mercks Augen etwas "besserwisserische" Inszenierung von "M - eine Stadt sucht einen Mörder" am Berliner Maxim Gorki Theater, eine Man-Ray-Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau, das Honeyroot-Album "The Sun Will Come" und Saskia Sassens neue Studie "Das Paradox des Nationalen".
Anzeige

Welt, 13.06.2008

Im Gespräch mit der Welt plädiert Daniel Barenboim für einen modernen Staatsopernsaal in Berlin, wie ihn der Architekt Klaus Roth vorsieht, und gegen das jetzt beweinte DDR-Rokoko: "Eindeutig festgestellt wurde, dass man die Akustik nicht wesentlich verbessern kann, außer man baut den Innenraum wieder höher als es zuletzt war. Eindeutig ist auch, dass die Zahl der Plätze, von denen aus man schlecht sieht, viel zu groß ist für ein Theater dieser Größenordnung. Das heißt, wir müssen vor allem die Akustik und die Sicht verbessern."

Weitere Artikel: Im Aufmacher unterstreicht Thomas Lindemann die kulturelle Relevanz von Videospielen wie "Grand Theft Auto 4" und dem jetzt veröffentlichten "Metal Gear Solid 4" - diesen und anderen spielen wird jetzt sogar ein Festival in Bochum gewidmet. Lindemannn unterhält sich auch mit dem Schöpfer von "Metal Gear Solid 4", Hideo Kojima. Thomas Schmid kommentiert das Ende des Kursbuchs und gratuliert der stets noch vitalen Lettre International zum Achtzigsten. Uwe Wittstock erinnert an die einstige Bedeutung des Kursbuchs. Ulli Kulke setzt sich kritisch mit den Thesen des Sozialpsyochologen Harald Welzer zu den Folgen des Klimawandels auseinander. Olaf Kühl unterhält sich mit der jungen polnischen Autorin Dorota Maslowska, deren Stück "Zwei arme polnisch sprechende Rumänen" beim Festival "Theaterformen" in Braunschweig Premiere hat. Der Regisseur Michael Verhoeven portätiert Christof Wackernagel, der seine Karriere als Schauspieler unter anderem in seinen Filmen begann, sie bei der RAF fortsetzte und der jetzt jungen Menschen in Mali die Vorteile deutschen Schwarzbrots näherbringt - darüber läuft zur Zeit auch ein Film in den Kinos. Gemeldet wird, dass sich die Türkei mit Orhan Pamuk als prominentestem Autor als Gastland bei der Buchmesse präsentieren wird.

Und Manuel Brug porträtiert den "König des hohen D" Juan Diego Florez, der neulich mit der Arie "Ah, mes Amis" in der "Regimentstochter einen Tsunami von Encores an der Met auslöste:


nachtkritik, 13.06.2008

Christoph Marthaler und sein Ensemble legten eine kleine Aufführung zum Jubiläum des Hotels "Waldhaus" in Sils im Engadin hin. Andreas Klaeui war dabei: "Wo haben sie bloß all die musikalischen Trouvaillen her? Wie jenes flotte französische Liedchen von der Glace de Vanille au pays de Castille (Vanilien in Kastilien, müsste man übersetzen), oder das deutsche Chanson von kostbarem Blödsinn: 'Ich sag so gerne du zu dir, mein Herz schlägt nur für dich.'"

Freitag, 13.06.2008

Angesichts des Buchmessen-Auftritts der Türkei hält Ingo Arend das gebetsmühlenhafte Bekenntnis zur "Vielfalt" nicht nur für die "wohlfeile PR-Fassade" eines System, das seine Schriftsteller vor den Kadi zerrt, wenn sie "Türkentum" beleidigen: "Wer kennt schon den 1957 geborenen Mario Levi, den jüdischstämmigen türkischen Schriftsteller, dessen Roman 'Istanbul war ein Märchen' in der Türkei Kultstatus genießt? Oder Murathan Mungan? Der 1955 in Istanbul geborene Autor ist in seiner Heimat ein Popstar. Der Meister des literarischen Crossover balanciert zwischen Pop, Drama und Lyrik, verarbeitet darin den Stoff aus arabisch-kurdisch-alevitischen Legenden. So avanciert ästhetisch, wie Mungan schreibt, so couragiert äußert er sich politisch. Als 2007 der armenische Journalist Hrant Dink von Nationalisten ermordet wurde, geißelte er mit einem Aufsehen erregenden Artikel den türkischen Nationalismus. Auch ein bekennender Homosexueller wie Mungan ist in der tendenziell machistischen Türkei keine Selbstverständlichkeit. Und wer kennt die 1976 geborene Asli Erdogan aus Istanbul? Die Naturwissenschaftlerin, die zur Literatur gewechselt ist, repräsentiert eine ganz neue Generation türkischer Autorinnen jenseits jedes nationalistischen Identitätszwangs."

NZZ, 13.06.2008

Ueli Bernays unterhielt sich auf der Art Basel mit der Rocksängerin und Künstlerin Patti Smith über ihre Stammthemen Musik, Kunst und Politik. Der Bush-Regierung hält sie zugute, dass sie "Frauen und Afroamerikaner in hohe Ämter brachte". "Hillary Clinton ist eine intelligente Frau, und sie sorgt sich wirklich um die Amerikaner. Ich glaube deshalb, dass sie eine gute Präsidentin geworden wäre. Aber mir persönlich hat sie das Herz gebrochen, als sie für den Einmarsch in den Irak stimmte. Wenn ich sehe, wie sie für ihre Kandidatur gekämpft hat, dann frage ich mich, weshalb sie nicht mit gleicher Energie gegen den Krieg gekämpft hat - sie wäre jetzt unsere Queen, unsere Heldin."

Weitere Artikel: Hans-Joachim Müller entdeckt auf der Retrospektive zu Fernand Legers Werk in der Fondation Beyeler "unlösbare Lebensrätsel". Christine Wolter besuchte anlässlich der Veranstaltung "Wer sind die Barbaren?" der "Associazione vicino/lontano" die italienische Kleinstadt Udine im Friaul. Gemeldet wird die Einstellung des von Hans Magnus Enzensberger gegründeten "Kursbuchs". Paul Jandl folgte einem "Bilderbogen der Einsamkeiten" bei den Wiener Festwochen und sah unter anderem ein Stück von Rodrigo Garcia mit dem hübschen Titel "Irgendwann im Leben solltest du ernsthaft damit anfangen, dich nicht mehr lächerlich zu machen".

Besprochen werden die Uraufführung der "Charta von Bern", eines "Projekts mit Migranten und anderen Bernern" im Berner Stadttheater, sowie Einspielungen von Schumann, Schubert, Schönberg und die neue CD von Coldplay.

Auf der Medienseite beleuchtet Heribert Seifert die Veränderungen, die das Internet im öffentlich-rechtlichen Nachrichtenwesen auslöst: "Je näher Fernsehen und Internet aneinanderrücken, desto größer ist das Risiko, dass erfolgreiche, bunte Nachrichtenangebote des Internets seriöse Formen der Fernsehinformation beeinflussen. Wenn es den öffentlichen Sendern gelingt, solche Nachdenklichkeit auch für die Aufrechterhaltung von Qualität in Zeiten crossmedialer Euphorie nutzbar zu machen, dann wären die Internet-Pläne von ARD und ZDF besser zu rechtfertigen, als dies derzeit möglich ist."

Weiteres: Christian Meier berichtet von den Expansionsbemühungen der BBC World News, außerdem wird das Fehlen einer "supranationalen Debatte um öffentlichen Rundfunk im Internet" beklagt. Komödien sind die neuen Spitzenreiter im US-Fernsehen, meldet fk. Und Roland Erne lobt die neue Hörspielversion von Stanislaw Lems Kurzgeschichte "Lem" als "witzige Science-Fiction".

FAZ, 13.06.2008

In Rom will der postfaschistische Bürgermeister Gianni Alemanno eine Straße nach dem Faschisten und Antisemiten Giorgio Almirante benennen. Die Proteste sind gewaltig, die Motive der Idee, wie Dirk Schümer erklärt, leicht durchschaubar: "Genau so, als eines Hanswursts einer untergegangenen Ideologie, durfte man sich bisher auch Giorgio Almirantes erinnern. Seine Adepten, allesamt Nachgeborene des Regimes, wollen ihn nun jedoch als großen Staatsmann ehren, weil sie selber ernst genommen werden wollen. Der Sprung über den Abgrund, der sich zwischen der blutigen Operette der Diktatur und dem nüchternen Alltag der Demokratie auftut, wird den italienischen Rechten noch lange zu schaffen machen."

Weitere Artikel: Niklas Mak und Julia Voss haben sich mit dem Neurobiologen Alexander Abbushi unterhalten, dem Gründer der "Association of Neuroaesthetics", der von aufregenden Erkenntnissen kündet: "Wenn der eine sagt: Ich gebe diesem Bild auf der Schönheitsskala eine Zehn, also die höchste Note, dann war bei ihm eine höhere Erregung feststellbar, als bei einem, der gesagt hat, ich gebe eine Zwei." In der Glosse berichtet Jürg Altwegg, dass Nicolas Sarkozy plant, Schulschwänzer durch Kino-Freikarten zur Belohnung für Unterrichtsanwesenheit wieder in die Klassenzimmer zu locken. Henning Ritter gratuliert dem Literaturwissenschaftler und FAZ-Autor Hans Ulrich Gumbrecht zum Sechzigsten. Josef Oehrlein berichtet von Daniel Barenboims Auftritt mit der Berliner Staatskapelle in Buenos Aires, der sehr davon überschattet war, dass die Wiedereröffnung des Teatro Colon, die der Anlass der Reise war, verschoben werden musste. Das Buchmessenprogramm des Gastlandes Türkei stellt Hubert Spiegel vor. Einen Nachruf auf die traditionsreiche Zeitschrift "Kursbuch" hat Jürgen Kaube verfasst.

Besprochen werden die Camille-Claudel-Ausstellung im Pariser Musee Rodin, die Pariser Uraufführung von Georg Friedrich Haas' Oper "Melancholia", Jürgen Bosses Mainzer Inszenierung von Botho Strauß' dreiunddreißig Jahre altem Stück "Bekannte Gesichter, gemischte Gefühle" (Gerhard Stadelmaier ahnt, warum die Uraufführung 1975 kein Erfolg war: "Witze mussten einem 1975 herum 'im Hals stecken bleiben' Dementsprechend sahen die Hälse auch aus: unfreie Kragenweiten."), eine Münchener Ausstellung zum Blick ausländischer Künstler auf die bayerische Hauptstadt, M. Night Shyamalans Film "The Happening" und Bücher, darunter Jörg Matheis' Debütroman "Ein Foto von Mila" (mehr dazu in der Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).

SZ, 13.06.2008

Der Jurist und Finanzwissenschaftler Markus C. Kerber hält es für einen grundlegenden Fehler, dass der neue Verfassungsvertrag der EU nicht durch den Souverän bestätigt wurde: Es "spricht prinzipiell für die Volksabstimmung (die vorzugsweise in allen Mitgliedstaaten zum gleichen Zeitpunkt stattfinden müsste), dass die Europäische Gemeinschaft heute ein gigantisches Gebilde ist, das so nie von seinen Bürgern bestätigt wurde. Gleichzeitig verändert es fortlaufend die rechtlichen Grundlagen ihrer Existenz. Die mit dem Verfassungsvertrag angestrebte EU ist nicht nur im Vergleich zur Sechser-EWG etwas völlig anderes. Diese Vergrößerung der Union wie auch die Änderung ihrer rechtlichen Grundlagen schaffen eine neue 'Gemeinschaft'. Deshalb liegt nichts näher, als darüber abzustimmen, ob die Bürger eine solchermaßen veränderte Union wirklich wollen."

Weitere Artikel: Gerhard Matzig beklagt den Trend zur Stararchitektur, während gleichzeitig "das Bauen als Alltagskultur noch nie in der Allgemeinheit so herabgewürdigt und der billigen, schäbigen Formlosigkeit der Instant-Bauten überantwortet (wurde)". Der enorm gestiegene Ölpreis führt zu "schmerzhaften strukturellen Veränderungen" in den USA, berichtet Jörg Häntzschel. Harald Eggebrecht berichtet vom sensationellen Fund einer bisher unbekannten Bildergeschichte Wilhelm Buschs, "Der Kuchenteig", im Archiv von Sulzbach-Rosenberg. Holger Liebs besuchte das Museum des Sammlers Harald Falckenberg im Süden Hamburgs. Das Kursbuch wird eingestellt, der Holtzbrinck Verlag will es nicht mehr finanzieren, meldet Jens Bisky der den erzwungenen Ruhestand "wohlverdient" findet. Lo. meldet den Tod der Videokunst-Pionierin Nan Hoover.

Besprochen werden eine Aufführung von Francesco Cavallis Oper "La Rosinda" bei den Potsdamer Musikfestspielen, Shaheen Dill-Riaz' Film "Eisenfresser" über die Schiffsabwracker in Bangladesch, das neue Coldplay-Album, die Inszenierung von "M - eine Stadt sucht einen Mörder" im Berliner Gorki Theater und Bücher, darunter Carl Schmitts "Gespräch über die Macht und den Zugang zum Machthaber" und Drago Jancars Roman "Katharina, der Pfau und der Jesuit" (mehr in unserer Bücherschau heute ab 14 Uhr).