Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
11.01.2007. In der Zeit erklärt der BBC-Moderator Jeremy Paxman den tieferen Sinn der Monarchie. Die FAZ findet Helen Mirren als Queen in Stephen Frears' neuem Film aber fast besser als das Original. In der FR erklärt Reg Carr, der Leiter der Bodleian Library, warum er so gern bei Google Book Search mitmacht. In der Welt äußert Frank Castorf Zweifel am heute so weit verbreiteten Splatter-Theater. Spiegel Online kommentiert die trübselige Berliner Posse um die große Koalition von PDS und SPD, die sich weigern, Wolf Biermann die Berliner Ehrenbürgerwürde zu geben.

Zeit, 10.01.2007

Zum Kinostart von Stephen Frears' "The Queen" in Deutschland erklärt BBC-Moderator Jeremy Paxman, warum er seiner Königin so ergeben ist, obwohl die Monarchie eigentlich altmodisch, unlogisch und undemokratisch ist: "Im Grunde besteht ihre Stärke darin, dass einiges für ein Arrangement spricht, in welchem das höchste Amt außer Reichweite derer liegt, die danach streben. Alle Völker suchen nach einem Ausdruck für ihr Nationalgefühl, sei es durch Flaggen, Hymnen oder simple politische Phrasen über die Bestimmung der Nation. Eine Präsidialdemokratie wie in den USA oder - in anderer Form - in Frankreich bietet dieses Amt einer Person an, die damit ihren politischen Ehrgeiz befriedigen will. In einer Monarchie liegt das Vorrecht, in einer vergoldeten Kutsche zu fahren, außerhalb des Zugriffs von Politikern. Gut so."

In Deutschlands Städten herrscht Krieg, schlägt Hanno Rauterberg Alarm: "Man muss es so nennen, denn ohne Unterlass wird gesprengt, zertrümmert, geschlagen. Es sterben keine Menschen, es werden nur alte Häuser ausgehöhlt und abgeräumt. Und doch ist es eine Schlacht. Seit 1945 sind weit mehr Baudenkmale gefallen als im Bombenkrieg." Nach Schätzungen ungefähr 300.000. Weiteres zum Thema: Jens Jessen kritisiert die Überdehnung des Denkmalschutzes, nach der nicht nur ästhetisch Wertvolles, sondern alles historisch Interessante für erhaltungswürdig angesehen wird - und somit auch der "fensterlose Bunkerbau der siebziger Jahre, ochsenblutfarben gekachelt". Roland Müller erzählt, wie die ehemalige Pulverfabrik in Rottweil gerettet wurde, und Nikolaus Bernau rühmt den englischen National Trust als "größte Bürgerbewegung der Welt" (und wir dachten, das wäre der ADAC).

Außerdem: Im Interview mit Katja Nicodemus spricht Gerard Depardieu über seinen Film "Chanson d'Amour" und die Großartigkeit französischen Liedguts: "Populäre Chansons sind wie konservierte Gefühle in einem musikalischen Marmeladenglas." Petra Reski kündigt freudig an, dass das deutsche-polnische Vertriebenen-Stück "Transfer" aus Breslau jetzt auch nach Berlin kommt. Tobias Timm stellt mit dem Galeristen David Zwirner einen der erfolgreichsten Kunsthändler der Welt vor.

Besprochen Gus van Sants Kurt-Cobain-Film "Last Days", die ZDF-Doku-Fiction "2003 - Aufstand der Alten", das Arte-Banlieue-Drama "Wut in den Städten", das neue Album von und namens Rocko Schamoni, Charles Dickens' "Große Erwartungen" als Hörbuch und als moderner Klassiker das Beatles-Album "Revolver".

Im Aufmacher des Literaturteils platziert Ulrich Greiner die Schriftstellerin Silke Scheuermann in der "vorderen Reihe der jungen Autoren". Für das Dossier besucht Reiner Lueken den "rabiatesten" Überwachungsstaat der westlichen Welt: Großbritannien. Das Leben lässt den Imam Abdul Tariq mit dem Chef der "Interessengemeinschaft Pankow-Heinersdorfer Bürger", Joachim Swietlik, über den Bau einer Moschee im selbigen Berliner Bezirk streiten.

NZZ, 11.01.2007

Cees Nooteboom hat zusammen mit der Fotografin Simone Sassen einen Band über Gräber von Dichtern und Denkern veröffentlicht. Laszlo F. Földenyi hat ihn gelesen und war kein bisschen deprimiert: "Der Band elektrisierte mich, inspirierte mich. Ich begann zu überlegen, von wem ich mir noch welche Bücher besorgen, welche ich noch lesen musste. Ein begeisterterer Leser als Cees Nooteboom ist mir noch nie begegnet; und auch Simone Sassen ergötzt sich nicht am Tod, wenn sie mit ihrer Kamera Gräber verewigt, sondern zaubert Leben noch in tote Steine. Dieses Album verleitet einen über den Umweg des Todes zum Lesen."

Weiteres: Olaf Karnik feiert den Dubstep. Marc Zitzmann zieht eine gemischte Zwischenbilanz der Bologna-Reform in Frankreich. Besprochen werden eine Ausstellung mit Andy Warhols Popstars in der Wiener Albertina, die Uraufführung der Choreografie "Frankenstein!" mit der Compagnie Alias in Genf und Bücher, darunter eine Biografie von Joe Strummer (mehr in unserer Bücherschau heute ab 14 Uhr).

FR, 11.01.2007

"Niemals hat die Bodleian Bibliothek die Bedenken geteilt, die gegenüber den Google-Aktivitäten und den damit verfolgten Zielen der Massendigitalisierung vielfach geäußert wurden", ruft Reg Carr, Leiter der Bodleian-Library der Universität Oxford, und freut sich, dass die Bibliotheken in Barcelona und Madrid nun auch mitmachen. "Lizenzfreie Bücher gehören dorthin, wo die Weltöffentlichkeit sie auch nutzen kann; und genau dort wollen die Bodleian-Bibliothek und ihre Partnerbibliotheken diese Bücher auch wissen. Egal wie man dazu steht, das Internet ist heutzutage nun einmal die Quelle, in der die Weltöffentlichkeit zuerst nach Informationen sucht. Und dieser unaufhaltsamen Welle des Fortschritts widerstehen zu wollen, heißt lediglich, den Fehler von König Knut dem Großen zu wiederholen, der letztlich einsehen musste, dass auch ein König von England die ansteigende Flut nicht aufhalten konnte."

Weitere Artikel: Michael Rutschky sucht verzweifelt Rat bei Aristoteles' Ethik, weil im Mannesmann-Prozess niemand verurteilt wurde. Die russische Schriftstellerin Olga Martynova erklärt, weshalb man in Russland erst Silvester und dann Weihnachten feiert. Daniel Kothenschulte verneigt sich vor dem "Meister aller Klassen", dem legendären italienischen Filmproduzenten Carlo Ponti (u.a. "Rom, Offene Stadt", La Strada", "Dr. Schiwago", "Verachtung", "Blow up"), der jetzt vierundneunzigjährig verstorben ist. Martina Meister berichtet von Protesten gegen einen 500-Millionen-Euro-Louvre-Ableger im Arabischen Emirat Abu Dhabi. Ina Hartwig widmet die Kolumne Times Mager einem gefunden Hund.

Besprochen werden die Schau "Gegen Kandinsky" in der Münchner Villa Stuck, Gus van Sants filmisches Meisterwerk über das Sterben des Nirvana-Sängers Kurt Cobain "Last Days", Stephen Frears Film "Die Queen" und Harald Bergmanns Dichter-Film "Brinkmanns Zorn" (für Heike Kühn die "kühnste Literaturverfilmung seit Kinogedenken").
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TAZ, 11.01.2007

Lauter Rezensionen heute: Besprochen werden Stephen Frears Film "Die Queen", (für Anke Leweke "auch ein Statement gegen eine Medienwelt, die Gefühle und Gefühlsbekenntnisse an der Boulevardbörse verramscht"), Gus Van Sants Kurt-Cobain-Film "Last Days", die "gelungene" Ausstellung "Coats! Max Mara, 55 Jahre Mode aus Italien" in der Berliner Kunstbibliothek, Cristi Puius Film "The Death of Mr. Lazarescu", der jetzt als DVD erschienen ist.

Und ganz unrezensiert: Tom.

Welt, 11.01.2007

Nach seiner Rückkehr aus Brasilien plaudert Volksbühnen-Chef Frank Castorf im Interview entspannt über Fidel und Hugo, die Unterklasse, den Bürger und die Trennung von seinem Dramaturgen Carl Hegemann: "Wir müssen hier auf Grundlage von Sprechtheater arbeiten. Wir sind kein soziologisches Proseminar. Darum gab es Kämpfe. Politik braucht hier Sinnlichkeit. Dieses Verheddern ins Kryptische, das geht nicht. Dann müsste die Volksbühne zur Volkshochschule umoperiert werden." Wenn die Schauspieler stundenlang in einem Video verschwinden, wie in der Inszenierung von "Idiot", dann "denken die Leute nach einer bestimmten Zeit: 'Ja kenn ick. Fünf Mal Martin Wuttke von Raskolnikow bis Stawrogin. Ja gut.' Aber der Mann verblutet fast. Der kann sich jetzt auch den Kopf abschneiden. Dann sagen die Leute: 'Ja, das war ganz gut, wie der Wuttke sich den Kopf abgeschnitten hat. Ham wer aber erwartet. War logisch.' Da sind Grenzen erreicht."

Weitere Artikel: Eckhard Fuhr kommentiert den "originellsten Beitrag zur Darf-man-über-Hitler-lachen-Debatte". Geliefert hat ihn der Historiker Hans-Ulrich Wehler mit seiner Forderung, Hitler, Lenin und Stalin gefälligst der Wissenschaft zu überlassen. Peter Zander schreibt zum Tod des italienischen Filmproduzenten Carlo Ponti. Lars Broder-Keil stellt zwei Studien vor, die "gewaltig" am Mythos vom ritterlichen Kolonial- und Kriegshelden Paul von Lettow-Vorbeck kratzten. Wieland Freund beschreibt den Trubel um den Titel des neuen und letzten Harry-Potter-Bandes.

Besprochen werden Gus Van Sants Film "Last Days", Park Chan-wooks Film "Lady Vengeance" (besser als Tarantino, finden die Kritiker Hanns-Georg Rodek und Eberhard Elterlein), Courtney Solomons Film "Fluch der Betsy Bell" und Harald Bergmanns Film "Brinkmanns Zorn".

Spiegel Online, 11.01.2007

Claus Christian Malzahn kommentiert die trübselige Berliner Posse um die große Koalition von PDS und SPD, die sich weigern, Wolf Biermann die Berliner Ehrenbürgerwürde zu geben: "Dass die SED-Nachfolgerin PDS kein Interesse an einem Ehrenbürger Biermann hat, muss nicht verwundern. Es beweist nur, dass sich diese Partei eben nicht von ihrer Geschichte gelöst hat, sondern in den alten Ressentiments gefangen ist. Die zögerliche Haltung der Sozialdemokraten aber ist peinlich. (...) In Wahrheit betreibt (sie) taktische Spielchen. Denn mit ihrer distanzierten Haltung will sie vor allem ihren Koalitionspartner schützen, der einen öffentlichen Auftritt Biermanns in Berlin anlässlich der Annahme der Ehrenbürgerschaft ungefähr so fürchtet wie weiland Honecker eine Rede von Bärbel Bohley auf dem Alexanderplatz."

Tagesspiegel, 11.01.2007

Denis Scheck verteidigt Thomas Pynchons Roman "Against the Day" gegen die amerikanischen Kritiker: Es "ist ein einzigartiges, das heißt durch und durch originelles Buch: in seinen besten Momenten emotional mitreißend und intellektuell brillant, anrührend, aber nie sentimental, mal todtraurig, mal brüllend komisch, bis zur letzten Seite so unvorhersehbar wie eine Achterbahnfahrt im Dunkeln. Diese Unberechenbarkeit der Handlungsführung hat gute Gründe..."

SZ, 11.01.2007

"Harvard ist die reichste Universität der Welt", schreibt Alex Rühle über die amerikanische Eliteuniversität. "Sie verfügt über ein Stiftungsvermögen von 26 Milliarden Dollar. Die werden verwaltet und reinvestiert wie bei anderen Global Players auch. Man muss nur mal im altehrwürdigen Faculty-Club der Universität mitbekommen, wie am Nachbartisch ein Vice-President einigen Gönnern etwas über Produktentwicklung, Marktakzeptanz und Kundenservice erzählt, um zu begreifen, dass Harvard wie ein Großunternehmen wirtschaftet."

Weitere Artikel: Steffen Kraft äußert sein Missfallen, dass die Stadt Berlin Wolf Biermann nicht zum Ehrenbürger machen will: immerhin könne "die bisherige Liste der Ehrenbürger eine große Bandbreite politischer Überzeugungen" aufweisen. Alexander Menden fasst zwiespältige britische Reaktionen auf die englischsprachige Ausgabe von Jörg Friedrichs Buch "Der Brand" zusammen. Susan Vahabzadeh schreibt zum Tod des italienischen Produzenten und Sophia-Loren-Ehemann Carlo Ponti. Gerhard Matzig fragt angesichts von EU-Debatten über autofreie Städte, ob eine autofreie Stadt überhaupt noch Stadt sein kann. Joachim Kaiser macht sich ausgesprochen komplizierte Gedanken über das Typische des jüdischen Witzes und die Abgründe der Political Correctness. Johan Schloeman verabschiedet den französischen Historiker Jean-Pierre Vernant, der am Dienstag im Alter von 93 Jahren in Paris gestorben ist. Jens-Christian Rabe hat im Stuttgarter Literaturhaus zugehört, wie Friedrich Kittler Thomas Pynchons neuen Roman erläuterte, leider recht "eruptiv", "gelegentlich allzu fliehend", "silbenschluckend" und von einem "gewissen Mangel an sofort nachvollziehbarer Konsistenz der Rede" geprägt.

Besprochen werden die Lyonel-Feininger-Ausstellung der Sammlung Loebermann in Chemnitz, Stephen Frears Film "Die Queen", (der für H.G. Pflaum "noch in der Fiktion spannender und aufschlussreicher als alle Insider-Berichte der offiziell akkreditierten Hofschranzen" ist.) Zum Filmstart gibt es nicht nur ein Interview mit Frears sondern auch eine kleine Geschichte von Martin Mosebach, der ein paar fiktive britische Honorationen auf der königlichen Yacht "Britannia" über das Phänomen "the people's princess" räsonieren lässt. Außerdem werden Bücher besprochen, darunter Stephane Audeguys Roman "Der Herr der Wolken" (mehr in unserer Bücherschau heute ab 14 Uhr).

FAZ, 11.01.2007

Andreas Kilbs Kritik von Stephen Frears' Film "Die Queen", der zur Zeit des Todes von Lady Di spielt, gerät zu einer Hommage auf die Queen-Darstellerin Helen Mirren: "Bis zur Nachricht von Dianas Unfalltod hat Helen Mirren mit ihrer Rolle verhältnismäßig leichtes Spiel. Sie kopiert die Haltung, die Gesten, die Tonlage Elizabeths, aber ihre Figur wird nicht geprüft. Jetzt erst, mit dem allmählich anwachsenden Aufruhr um Dianas Tod, kommt Mirrens großer Auftritt, die Sternstunde einer Schauspielerin. Denn nach dem Prolog im Himmel der Selbstsicherheit muss sie jetzt den Abstieg ins Fegefeuer einer königlichen Identitätskrise bewältigen, und diesen Weg geht Helen Mirren mit einer Souveränität, die einem die Sprache verschlägt. Es ist, als erlebte man in Zeitlupe den Zusammenbruch eines Gesichts: Erst kommen haarfeine Risse, dann öffnen sich tiefe Spalten, schließlich stürzt der ganze Bau in sich zusammen." Ein zweiter Artikel von Gina Thomas ergänzt (in allerneuester Rechtschreibung): "'The Queen' wird in England als Kinotriumpf gefeiert."

Weitere Artikel: Mark Siemons kommentiert eine vom französischen Tourismusministerium erstellte Liste mit Faux-Pas, die man in der Konversation mit Chinesen nicht begehen sollte - zum Beispiel über Tibet sprechen. Thomas Wagner stellt das neue iPhone vor und kann sich der von Apple propagierten Magie des hübschen Dings nicht ganz entziehen. (Ein Artikel im Wirtschaftsteil stellt die Frage, ob sich das iPhone nach einer Klage des Cisco-Konzerns noch iPhone wird nennen dürfen.) Hugo Ernst Käufer stellt einen unbekannten Brief des jungen Gottfried Benn an einen Studienfreund vor, der auch dokumentiert wird. Paul Ingendaay würdigt die Arbeit der Goethe-Institute in Spanien und deren Zusammenarbeit mit dem Cervantes-Institut und Kulturinstituten anderer Länder. Kerstin Holm meldet, dass in Grosny eine Statue für Nikita Chruschtschow errichtet werden soll, der Tschetschenien nach den ethnischen Säuberungen durch Stalin wieder einen Status gab. Jürg Altwegg schreibt zum Tod des Resistant und Althistorikers Jean-Pierre Vernant.

Auf der Kinoseite stellt Michael Althen eine von den Cahiers du Cinema zusammengestellte Reihe von Dokumentarfilmen vor, die zur Zeit durch deutsche kommunale Kinos tourt. Verena Lueken hat David Denbys große New-Yorker-Recherche über die Zukunft des Kinos im iPod und eine Antwort des New-York-Times-Kritikers A.O.Scott auf diesen Artikel gelesen. Und Dirk Schümer schreibt zum Tod des italienischen Produzenten Carlo Ponti. Auf der Medienseite berichten Michael Hanfeld und Thomas Purschke über kriminelle Drückerkolonnen in der Abonnentenwerbung des Bauer-Verlags. Jordan Mejias stellt die Sitcom "Little Mosque on the Prairie" über das Leben von Muslimen in der weit entlegenen kanadischen Steppe vor.

Für die letzte Seite resümiert Reinhard Olt ein Grazer Symposion über das Schicksal repratiierter russischer und osteuropäischer Kriegsgefangener nach dem Zweiten Weltkrieg (mehr hier) - mehr als eine Million von ihnen landete im Gulag, und auch die anderen blieben Bürger zweiter Klasse. Außerdem porträtiert Alexandra Kemmerer den Verwaltungsrechtler Eberhard Schmidt-Aßmann, der zum Leiter der interdisziplinären Forschungsstelle der Evangelischen Studiengemeinschaft (FESt) berufen wurde. Und Jürg Altwegg schildert Proteste gegen eine geplante Zweigstelle des Louvre in Abu Dhabi, für die das Museum Abermillionen von Euro bekommen soll.

Besprochen wird eine Ausstellung mit vorislamischen Schätzen aus Afghanistan in Paris.