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Tibet

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3 Bücher von insgesamt 39

Barbara Demick: Buddhas vergessene Kinder. Geschichten aus einer tibetischen Stadt

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Droemer Knaur Verlag, München 2021
ISBN 9783426281864, Gebunden, 384 Seiten, 22.00 EUR
[…] touristischen Sehnsuchtsorte. Es ist ein Alltag, der geprägt ist vom Kampf zweier Kulturen, vom Ringen Tibets um politische Selbstbestimmung und kulturelle Identität, von Unterdrückung…

Sabine Bitter / Nathalie Nad-Abonji: Tibetische Kinder für Schweizer Familien. Die Aktion Aeschimann

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Rotpunktverlag, Zürich 2018
ISBN 9783858697790, Kartoniert, 240 Seiten, 32.00 EUR
[…] "Tibeterli" sollten hier wohlbehütet in Pflegefamilien aufwachsen, eine gute Bildung erhalten und schließlich als junge Elite zu ihren Familien ins indische Exil zurückkehren oder gar…

Jean-Marie Blas de Robles: Der Mitternachtsberg. Roman

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S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2017
ISBN 9783100096425, Gebunden, 176 Seiten, 18.00 EUR
[…] Bastien ist Hausmeister einer Schule in Lyon. Er liebt Tibet und lebt so zurückgezogen wie ein buddhistischer Mönch. Als die alleinerziehende Rose mit ihrem kleinen Sohn in…
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3 Presseschau-Absätze von insgesamt 153

Magazinrundschau 11.09.2020 […] bevorsteht, verrät Isabel Hilton ein Blick in die Geschichte Tibets: Auch den Tibetern wurde nach der Devise "Ein Land, zwei Systeme" Autonomie zugesichert, doch wie Barbara Demicks in ihrem Report "Eat the Buddha" schildert, hat Peking mit größter Brutalität jeden Anflug von Eigenständigkeit in der Region unterdrückt, wie Hilton erinnert: "Die Tibeter sind heute eine unterprivilegierte Minderheit in einem […] Privileg der Kolonisatoren genießen. Viele Tibeter sind materiell aber auch besser gestellt als vor fünfzig Jahren. Sie opponieren nicht gegen die Modernisierung, auch wenn im Westen noch immer ein Bild von ihnen als traditionell-bäuerliche Menschen vorherrscht. Aber es gibt wenig Harmonie zwischen Tibetern und ihren chinesischen Mitbürgern, die die Tibeter oft für schmutzig, faul und undankbar halten […] halten. Und es gibt wenig Anzeichen, dass die Tibeter die Partei zu lieben gelernt haben. 2008 entzündete sich die weitestgehende Rebellion in der tibetischen Welt seit dreißig Jahren, als junge Tibeter, die gänzlich unter kommunistischer Herrschaft aufgewachsen waren, Tibets Unabhängigkeit und die Rückkehr des Dalai Lama forderten... In der Folge wurde ein umfassendes Sicherheitssystem eingeführt, mit […]
9punkt 10.03.2020 […] vorkommen, als würde sie die Politik des schwarzen Amerika dirigieren, aber das ist nicht der Fall.'" "Und was ist mit Tibet", fragt Sarah Schäfer von der "Tibet-Intiative" Deutschland in der taz:  Vor siebzig Jahren marschierten die Chinesen in Tibet ein. "Den Ruf nach einem Tibet, in dem Selbstbestimmung und Menschenrechte die siebzigjährige Unterdrückung ablösen, gibt es weiterhin - er wird vom […] bloß immer öfter auf 'stumm' geschaltet. Dabei helfen auch westliche Regierungen und Firmen, den Handelsbeziehungen zuliebe. Denn Tibet, mit seiner völlig anderen Sprache, Kultur und historisch ganz eigenen politischen Strukturen, sei ja schließlich ein Teil Chinas. Tibeter, die das nicht akzeptieren, 'verschwinden' gern mal." Die Coronakrise wird den chinesischen Staatsführer Xi Jinping nicht zu Fall […]
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