Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
21.05.2007. Stein spaltet Kritik.Laut FAZ pulst und lebt und bebt der "Wallenstein" in Peter Steins Inszenierung zehn Stunden lang. Die SZ staunt wie viele andere über Klaus Maria Brandauer, der mit öligen Ablauten einen Anarchen und Spieler gibt. Die taz findet den Hochkulturkonsum alles in allem gar nicht so schlimm. Die NZZ beklagt Verfremdungseffekte, die Stimmung drainieren, Atmosphäre verneinen. Die Welt hat an sich nicht vor, sich von etablierten alten Knackern bilden zu lassen. Und die New York Times singt eine Hymne auf grüne deutsche Architektur.

TAZ, 21.05.2007

"Warum? Warum soll man Schauspieler dazu bringen, den ganzen Schiller-Text zu spielen? Warum soll sich das Publikum dem aussetzen?" Dirk Knipphals hat die zehn Stunden Wallenstein von Peter Stein in Neukölln trotz nicht übermäßig gepolsterten Gestühls gut überlebt, will nun aber nichts mehr von einem angeblichen Gegenentwurf zum modernen Schmuddel-und-Medien-Theater" hören. Dieser Wallenstein sei "eben auch ein Event und die große Bildungsbürgerlichkeitsshow: Hochkulturkonsum. Das ist ja auch gar nicht schlimm. Nur sollte man da keine neue große Erzählung von Erhebung durch Kunstgenuss zusammenbasteln. Vielleicht kann man sich ja auf folgende Antwort einigen: Weil Peter Stein es kann. Weil es ihm über weite Strecken gelingt, das ganze Stück interessant umsetzen, nicht mehr und nicht weniger."

Weiteres: In der zweiten taz sichtet Helmut Höge Wortmeldungen, Untersuchungen und Filme zum Thema Putzfrauen. Im Meinungsteil rät Stefan Reinecke, die Geschichte der RAF als Teil des westdeutschen Generationenromans zu lesen. Im Medienteil kolportiert Klaus-Peter Klingelschmidt, dass die Veruntreuungen bei der Telefilm Saar GmbH den Saarländischen Rundfunk nun vielleicht 25 Millionen statt 15 Millionen Euro kosten werden. Jan Feddersen berichtet auf den Seiten der Tagesthemen vom Christopher Street Day in Warschau, deren Teilnehmer sich diesmal nicht mit steinewerfenden, aber "superwütend wirkenden" Gegendemonstranten auseinandersetzen mussten.

Besprochen werden die Ausstellung "zwischen zwei toden - between two deaths" im ZKM Karlsruhe und Michael Moores jetzt in Cannes gezeigte Kritik am amerikanischen Gesundheitssytem "Sicko".

Und Tom.

Berliner Zeitung, 21.05.2007

Auch Ulrich Seidler kann bei mancher Skepsis gegenüber dem "Wallenstein"-Gesamtvorhaben den Blick von Brandauer nicht lassen: "Er ist Spezialist im Raumgreifen: Den großen Zweifelmonolog ('Wär's möglich? Könnt ich nicht mehr, wie ich wollte?') beginnt er mit auf der Tischplatte liegendem Kopf, sodann schraubt er sich aus dem Stuhl an die Rampe, kommt mit dem Rücken zum Publikum zum Stehen, um sich dann effektvoll eindrehen zu können: 'Kühn war das Wort, weil es die Tat nicht war.' Die Stimme jagt er durch alle Register vom zerquetschten Entrüstungsräusperle bis zum hallenfüllenden Brustton der Empörung. Das ist große lustvolle Schauspielkunst-Vorzeigekunst, legitimiert durch einen selbstironischen Schalk, der sowohl des Bühnenstars als auch des Feldherrn ungeahnten Humor offenbart."

NZZ, 21.05.2007

Enttäuschend künstlich findet Barbara Villiger Heilig die "Wallenstein"-Inszenierung von Peter Stein (leider nicht online). "Vielleicht geht es Stein darum, eben gerade keinen Realismus zu simulieren, sondern die Künstlichkeit hochzuhalten: 'Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst', heißt's im Prolog. Der Effekt ist weniger heiter als absurd: wie Genre-Szenen holländischer Altmeister, von jeder Patina gesäubert und chemisch gereinigt. Ähnlich steril verhält es sich mit der Akustik. Vorne wird deklamiert, im Hintergrund läuft ein Stummfilm; aus dem Zelt dringen kaum Geräusche. - Dass diese Methode System hat, erweist sich später beim weinseligen Bankett der Commandeurs. Auch dort herrscht manierliche Ruhe an den Zechertischen, während im Vordergrund heimliche Absprachen laut und deutlich verhandelt werden. Ein theatralisch schwer nachvollziehbarer Ver- oder Befremdungseffekt, der die Stimmung drainiert, die Atmosphäre verneint." Auch Brandauer kann das nicht retten. "Das Niederschmetternde an Brandauer ist, dass er seinem Helden komplett, ganz und gar, ein Sensorium für die Möglichkeit der Niederlage abspricht."

Angela Schader berichtet vom Auftritt dreier libanesischer Schriftsteller, Mohammad Abi Samra, Iman Humaidan Junis und Hassan Dawud, die bei den 29. Solothurner Literaturtagen auftraten. "Mein Land, das der Hass und die Sonne begrenzen: So ruft die libanesische Dichterin Nadia Tueni im großartigen Zyklus 'Liban: 20 poemes pour un amour' ihre Heimat an; und vom engen Raster, den die Grenzen des Hasses um und über das kleine Land legen, war immer wieder die Rede. 'Sukkan as-Suwwar' (Die Bewohner der Bilder) hat Mohammad Abi Samra einen seiner Romane genannt: Der studierte Soziologe setzt sich neben seiner Tätigkeit als Schriftsteller und Journalist besonders mit Fragen der Individualisierung und Identitätsfindung im arabischen Raum auseinander und konstatiert, dass dieser Prozess in Libanon durch den Bürgerkrieg einen tödlichen Rückschlag empfangen habe. Statt zu eigenständigen Persönlichkeiten drohten die Menschen zu 'Bewohnern der Bilder' zu werden, eingesperrt in die Rahmen religiöser, ethnischer, politischer Zugehörigkeit und kaum fähig, einander unvoreingenommen wahrzunehmen."

Weiteres: Andrea Köhler berichtet über erste Reaktionen auf Don DeLillos in den USA erschienenen Roman über den 11. September. Der Schriftsteller Jan Koneffke erzählt von einer Begegnung mit dem bulgarischen Autor Vladimir Zarev, dessen Roman "Verfall" gerade auf Deutsch erschienen ist. Dazu gibt es eine Besprechung des Romans von Jörg Plath. Besprochen werden außerdem eine Ausstellung mit Werken des Rembrandt-Schülers Christopher Paudiss in Dommuseum Freising und das neue Tanztheaterstück von Pina Bausch in Wuppertal ("Die deutsche Tanztheater-Ikone ist milder geworden", stellt Christina Thurner fest).
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FR, 21.05.2007

Die historischen Kostüme in Peter Steins Wallenstein können Peter Michalzik nicht täuschen: "Diese Aufführung hat keinen Begriff von der Historie. Sie weicht der Frage aus, welche Vergangenheit hier eigentlich erzählt wird. Zur Auswahl stünden mindestens: der Dreißigjährige Krieg mit seinen Kriegsherren, die Zeit des Aufstiegs Napoleons, das 19. Jahrhundert mit seinem vaterländischen Historismus, die jüngste Vergangenheit mit dem weltweiten Auftauchen von Warlords, die ihr Modell im Dreißigjährigen Krieg haben. Die Aufführung verhält sich aber naiv, was manchmal ins Altbackene umschlägt. Sie tut so, als könnte man Schillers Drama als Lochkamera nehmen, um direkt ins Jahr 1634 zu schauen. Das hat Chuzpe und ist auf seine Weise faszinierend. Damit muss das eigentliche Wunder dieses Abends zusammenhängen. Hunderte von erwachsenen Menschen, darunter aktuelle oder ehemalige Präsidenten, Aufsichtsratsvorsitzende, Bürgermeister, Intendanten und Kulturpolitiker, folgten dem Geschehen nicht trotz, sondern wegen seiner Unbedarftheit ergeben bis hingerissen."

Weiteres: Tilmann P. Gangloff unterhält sich mit dem Actionfilm-Regisseur Rainer Matsutani, der heute abend im Fernsehen den Berliner Fernsehturm abbrennen lässt. Guido Graf schreibt zum Tod des Schriftstellers und Übersetzers Hans Wollschläger. Harry Nutt liefert Eindrücke von der Eröffnung der Ausstellung zu Walter Kempowski in der Berliner Akademie der Künste.

Besprechungen widmen sich einer "straffen" Aufführung von Shakespeares "Sommernachtstraum" im Staatstheater Darmstadt und der Uraufführung von Pina Bauschs Tanzstück über Indien in Wuppertal.

nachtkritik, 21.05.2007

Tolle Schauspieler, aber das war's auch, meint Esther Slevogt über den Wallenstein. "Peter Stein will einen neuen Realismus erfinden und trumpft mit einem fein ziselierten Naturalismus auf, der sogar Kunstschnee in Wallensteins Lager drapiert, durch den Kinder tollen und Militärkapellen marschieren. Gleichzeitig verschachtelt er, fast strukturalistisch, verschiedene Darstellungsebenen: Den Prager Fenstersturz auf dem Becher, Schillers Blick auf den Dreißigjährigen Krieg sowie die eigene, Steins, Sicht auf Schiller und dessen Aktualität für unsere Welt, die wieder in einem Epochenwechsel begriffen ist. In dieser Lesart, die die persönliche Dynamik allen politischen Handelns zeigt, die private Dramatik jeder geschichtlichen Aktion, zerfallen holzschnitthafte, medial inszenierte Feindbilder von heute. Trotzdem scheitert dieser Versuch, Schiller zu aktualisieren, in dem man ihn erst mal ganz wörtlich nimmt, an der Altväterlichkeit des ästhetischen Zugriffs."

Weitere Medien, 21.05.2007

Nicolai Ourousoff singt im New York Times Magazine eine ausführliche Hymne auf deutsche und holländische "grüne Architektur", die wir aus Zeitdruck auf englisch zitieren: "After more than a decade of tightening guidelines, Europe has made green architecture an everyday reality. In Germany and the Netherlands especially, a new generation of architects has expanded the definition of sustainable design beyond solar panels and sod roofs. As Matthias Sauerbruch put it to me: 'The eco-friendly projects you saw in the 1970s, with solar panels and recycled materials: they were so self-conscious. We call this Birkenstock architecture. Now we don?t need to do this anymore. The basic technology is all pretty accepted.'"

Welt, 21.05.2007

Viel Gerenne und Gefuchtel und kreuzbrav aufgesagte Schillersche Sinnsprüche hat Matthias Heine in Peter Steins zehnstündigem "Wallenstein"-Marathon erlebt. Genervt war er eigentlich schon vor Beginn, vor allem durch Steins Bildungshuberei: " Selten ist den Jüngeren so deutlich klar gemacht worden, dass Bildung nichts sei, was ihnen freundlich zur Teilhabe offen stünde, sondern dass es sich dabei um ein Machtmittel handelt, mit dem etablierte alte Knacker ihre Pfründe einhegen." Aber Heine schließt versöhnlich: "Trotzdem überwiegt das Gefühl des Glücks. Glück darüber, in einem reichen Land geboren zu sein, das sich solche Kunstanstrengungen leistet. Man muss aber nicht der Propaganda von Stein und seinen Aftersassen glauben, es sei unbedingt notwendig, sich zwischen dem 'Regietheater' und solchen textfrommen Klassikergottesdiensten zu entscheiden."

Hanns-Georg Rodek hat in Cannes die neuen Filme von Michael Moore, Kim Ki-duk und den Coen-Brüdern gesehen und alle drei haben ihm gut gefallen. Peter Dittmar nimmt die Geschäftsführung der Bonner Bundeskunsthalle gegen die Kontrolleure des Bundesrechnungshofs in Schutz. Matthias Heine schreibt zum Hundersten des großen Laurence Oliviers. Hendrik Werner meldet den Tod des Autors und Übersetzers Hans Wollschläger.

Besprochen werden die Ausstellung über Walter Kempowski in der Akademie der Künste in Berlin, die Schau "Venice and the Islamic World, 828-1797" im New Yorker Metropolitan Museum, Pina Bauschs neues, in Elberfeld aufgeführtes namenloses Stück, das Album "No. 1 Hits" der Band Erdmöbel mit eingedeutschten Liedern a la "Was geht, Muschikatz?" und der ProSieben-Reißer "Das Inferno" (zu dem Andre Mielke lakonisch feststellt: "Das Katastrophale an Katastrophenfilme sind oft auch die Dialoge").

Auf den Forumsseiten wird der Irak-Bericht des Londoner Instituts Chatham House abgedruckt, der den totalen Zerfall des Landes voraussagt (Hier das Original als pdf). Laut Analyse könne die Rede nicht von einem Bürgerkrieg sein, sondern nur von vielen.

FAZ, 21.05.2007

Hoch gestimmt und tief ergriffen verließ Gerhard Stadelmaier Peter Steins zehnstündige "Wallenstein"-Inszenierung in Berlin: "Peter Stein, der vor sieben Jahren vierundzwanzig Stunden lang Goethes 'Faust' lieblos-neutral meisterhaft technisch bewältigte, ohne zu zeigen, was ihn an diesem Nicht-Stück interessierte, inszeniert den 'Wallenstein', das unendlich größere dramatischere Gedicht, aus dem Interesse, ja sogar der Liebe zu Figuren heraus: Er erzählt ungeheure Schicksale, tollste Begebenheiten. Sein 'Faust' hatte etwas Laues gerade so über null Grad. Sein 'Wallenstein' pulst und lebt und bebt, hat Wärme und Hitze."

Weitere Artikel: Abgedruckt wird Martin Mosebachs Laudatio zur Eröffnung der Walter-Kempowski-Ausstellung in Berlin ("Wie kann es gelingen, mit lauter Klischees zu einem unverwechselbaren Tonfall zu gelangen? Es war wohl die Fähigkeit, das eigene Tagebuch und die eigene Erzählung als objektives Dokument eines Fremden zu betrachten") Die Ausstellung wird von Edo Reents besprochen. Gemeldet werden weitere Wirren um die Neubesitzer des Suhrkamp-Verlags, von denen einer, Claus Grossner, aus dem Konsortium aussteigt. Christian Schwägerl kommentiert globalisierungskritisch motivierte Bestrebungen zur Verhinderung einer Kreuzberger McDonalds-Filiale. Paul Ingendaay schreibt zum Tod des Autors und Übersetzers Hans Wollschläger. Verena Lueken hat in Cannes neue Filme der Gebrüder Coen, von Michael Moore, Barbet Schroeder und Kim Ki-duk gesehen. Kerstin Holm kommentiert den russischen-estnischen Denkmalstreit. Jürgen Kaube schreibt zum Tod der Anthropologin MaryDouglas.

Auf der Medienseite stellt Lisa Nienhaus die Naturfilmproduzenten Andre Sikojev und Sophokles Tasioulis vor, die nach "Deep Blue" nun einen Film über die Erde gemacht haben. Für die letzte Seite ist Thomas Wagner nach Münster gereist, um einen Blick auf die beginnenden "skulptur projekte münster 07" zu werfen. Jürg Altwegg schreibt ein Profil über die neue französische Kulturministerin Christine Albanel. Und Christian Schwägerl berichtet, dass in Amerika ein "Genetic Information Nondiscrimination Act" erlassen wurde.

Besprochen werden ein Konzert des Folksängers Nils Koppruch in Köln, Nicholas Hytners Film "The History Boys" nach einem Stück von Alan Bennett und Sachbücher, darunter ein Band mit Berliner Bordelltests, die Thomas Brussig ursprünglich auf Kosten der BZ Berlin verfasste (mehr in unserer Bücherschau heute ab 14 Uhr).

SZ, 21.05.2007

Zwei Stunden muss sich Christopher Schmidt in der insgesamt durchwachsenen und vor allem zehnstündigen Wallenstein-Inszenierung von Peter Stein gedulden, bis Klaus Maria Brandauer die Bühne betritt. Das Warten hat sich offenbar gelohnt. "Brandauer packt die Gelegenheit und seine Figur am Schopf und ist sofort das Kraftzentrum des Stücks. Vorbei ist es nun mit gestützten Tönen und hydraulischem Pathos, aus Ergebnis- wird Erlebnisfußball, weil hier der Stürmer kein Absahner ist, sondern den öffnenden Pass spielt. Brandauer weiß genau, was er will. Zunächst mal: überraschen. Mit seinem langen Ledermantel und seinen fettigen Strähnen sieht dieser Hell's Angel aus wie ein alter Pirat, Andrea Doria, der auf dem Trockenen sitzt. Mit konzilianter Tücke und blitzenden Äuglein hinter undurchschaubarem Charakter-Visier spricht er glasklar, aber mit leicht öligen Ablauten, und zeigt einen Anarchen, einen Spieler, dem es nicht ums Gewinnen geht, sondern ums Leben."

Weitere Artikel: Susan Vahabzadeh findet in Cannes Michael Moores Klage über das amerikanische Gesundheitssystem, "Sicko", manchmal sehr klug. Für Stefan Koldehoff zeigt die zurückgezogene Klage der Erben des Kunstsammlers Hugo Nathan gegen zwei amerikanische Museen, wie wenig effektiv die Washingtoner Erklärung zur Raubkunst ist. Sonja Zekri besucht die sozialwissenschaftliche Fakultät der University of Chicago, die unter Leo Strauss zur Kaderschmiede der Neokonservativen wurde. Dirk Peitz unterhält sich mit den Mitgliedern der Band Travis, die offenbar eine kollektive kreative Krise hinter sich haben. Frei ist man in Moskau nur in der Musik, schließt Tatjana Rexroth nach dem Besuch dreier Festivals, die sich die Freiheit auf die Fahne geschrieben hatten.

Auf der Medienseite kann Hans Leyendecker angesichts der Bild-"Hetze" gegen das CIA-Entführungsopfer Khaled el-Masri nur den Kopf schütteln.

Besprochen werden eine Ausstellung über Walter Kempowski in der Berliner Akademie der Künste, Pia Bauschs vor "Harmlosigkeiten" strotzende neue Choreografie über Indien, die in Wuppertal Premiere hatte, Neuerscheinungen auf DVD, etwa eine John Wayne Kollektion, und Bücher, darunter Wilfried Strohs "begeisternde" Sprachgeschichte "Latein ist tot, es lebe Latein!" und Bettina Rheims' Fotoband "Heroines" (mehr in unserer Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).