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09.10.2024. Kamala Harris macht das Rennen, prognostiziert auf Zeit Online der Historiker Allan Lichtman, der bisher bei neun von zehn Präsidentschaftswahlen richtig lag. Die SZ blickt mit den Journalisten Russ Buettner und Susanne Craig indes hinter die Kulissen des Fake-Imperiums von Donald Trump. Im Zeit-Gespräch geht Anne Applebaum mit Merkels Russland-Politik ins Gericht. Gläubige Patrioten müssen nicht rechnen können, entnimmt die taz dem neuen Lehrplan in der Türkei. Und in der FAZ kann Suhrkamps neuer Eigentümer Dirk Möhrle über 270.000 Euro Miese nur schmunzeln.
Der Historiker Allan Lichtman hat in der Vergangenheit anhand seines Systems der "dreizehn Schlüssel" bei neun von zehn Präsidentschaftswahlen richtig prognostiziert, wer die Wahlen gewinnt. Dieses Mal lautet die Voraussage: Es wird Kamala Harris, wie er im Zeit-Online Interview mit Rieke Havertz erklärt: "Der dritte Kandidat, Robert F. Kennedy Jr., ist aus dem Rennen ausgestiegen. Und Harris hat auch den Schlüssel der 'sozialen Unruhen' positiv beeinflusst. Gegen Biden wurde im Kontext des Nahostkonflikts viel protestiert. Mit Harris ist das in den Hintergrund gerückt. Die Demokraten haben am Ende das Richtige getan; was mich überrascht hat. Ich fasse die amerikanische Politik gern in einem Satz zusammen: Die Republikaner haben keine Prinzipien, die Demokraten haben kein Rückgrat." Die Demokraten scheinen es allerdings "zu entwickeln", meint er: "Bei den Republikanern ist es, wenn überhaupt, schlimmer geworden. In North Carolina stellen sie sich hinter ihren Gouverneurskandidaten Mark Robinson, einen Frauenhasser und Nazi, der als Schwarzer sagt, er würde die Sklaverei gern zurückbringen. Man möchte meinen, dass die Partei ihn sofort verurteilen würde. Aber die Republikaner haben eben keine Prinzipien mehr. "
Bestellen Sie bei eichendorff21!Trump gilt als erfolgreicher Geschäftsmann und Milliardär: Alles Fake, sagen die beiden New-York-Times-Journalisten Russ Buettner und Susanne Craig, die ein Buch über den "Lucky Loser" geschrieben haben, im SZ-Interview. Schon früh schaffte es Trump, den Medien seinen Ruf vom Selfmade-Millionär glaubhaft zu machen, in Wahrheit häuften sich finanzielle Misserfolge, die er nur dank der Unterstützung seines Vaters überstand, so Buettner und Craig. Aber die Medien verbreiteten Trumps Selbstdarstellung: "Die Unternehmen der Trumps waren nie Aktiengesellschaften, die Geschäftsberichte veröffentlichen müssen. Für Finanzjournalisten gab es also keine Möglichkeit, seine Behauptungen zu überprüfen. Und Trump hat ständig an seinem Ruf gearbeitet: Er hat unter falschem Namen bei der Presse angerufen und behauptet, dass Donald Trump das Unternehmen seines Vaters komplett übernommen habe. Forbes setzte ihn daraufhin auf seine Liste der Reichsten - nur stimmte das wieder einmal nicht. Aber Fred Trump hat nie widersprochen."
Bestellen Sie bei eichendorff21!Der amerikanische Autor Joshua Cohen hat einen neuen Band mit Essays herausgebracht. Im Tagesspiegel-Interview mit Adrian Schulz unterhält er sich allerdings mehr über sein letztes Buch "Die Netanjahus", israelische Politik und postkoloniale Theorien. Außerdem geht er auf Trumps Israelpolitik ein, die beispielsweise Jerusalem als Hauptstadt anerkannte. Ein Schachzug, um die Evangelikalen in den USA auf seine Seite zu ziehen, meint Cohen: "Diese Allianz, die ich damals beschrieben habe, war rein zweckmäßig. Trump brauchte die Stimmen der Evangelikalen und sie einen prominenten Unterstützer ihrer messianischen Weltsicht. Ein Evangelikaler wird Ihnen über Israel erzählen, dass Jerusalem die Hauptstadt sein muss und die Muslime vom Tempelberg geschmissen werden sollten, damit Jesus zurückkommt. Das allerdings als Kern von Trumps Israelpolitik zu begreifen, wäre falsch. Der Haupterfolg von Trumps Regierung waren die Abraham Accords zwischen Israel und den Golfstaaten: ein Meisterstück in Realpolitik."
Es liege nun an den USA, Israel zu bremsen, sagt im Spon-Interview der Iran-Experte Sina Azodi, der zwar glaubt, dass der Iran Israel militärisch unterlegen sei, aber: "Die Gefahr, dass Iran jetzt zur Atombombe greift, ist real. In Teheran sagen sich viele, wir leiden jetzt schon unter Sanktionen. Warum also sollten wir das Atomprogramm nicht vorantreiben?"
Suhrkamp-Neueigentümer Dirk Möhrle sieht seinen Verlag nicht als Spekulationsobjekt, vielmehr will er sofort eigenes Geld in seine Anschaffung investieren. Das verspricht er Sandra Kegel im großen FAZ-Gespräch, in dem er auch Jonathan Landgrebe als Verleger und Tanja Postpischil als Geschäftsführerin erneut bestätigt. (Unsere Resümees) Streitereien mit den ehemaligen Miteigentümern habe es nicht gegeben: "Wenn Journalisten hier eine Story wittern, verstehe ich das, schließlich geht es ja auch um etwas. Aber wer uns einen Skandal andichten will, den muss ich enttäuschen. Es gibt ihn nicht. Wir haben das in einem langfristigen Prozess so entschieden, und wir glauben, dass jetzt die richtige Zeit ist für diesen Schritt. Mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Verlags hat das nichts zu tun. Ich finde es ja putzig, wenn eine Zeitung aus dem Süddeutschen es als großes Drama hinstellt, dass 2022 mal 270.000 Euro Miese verbucht wurden. Wenn das die Not des Verlages beziffern sollte, würde ich sagen: Wir haben wirklich gar kein Problem."
Bestellen Sie bei eichendorff21!Die Zeitveröffentlicht bereits heute ein Gespräch mit der designierten FriedenspreisträgerinAnne Applebaum, die über ihr neues Buch "Die Achse der Autokraten" spricht, aber auch mit Kritik an der deutschen Politik der letzten zwanzig Jahre nicht spart: "Man darf auch nicht vergessen, dass Nord Stream 2 in wirtschaftlicher Hinsicht unnötig war. Hinter der Pipeline stand die politische Absicht Moskaus, die Ukraine und Polen als Gas-Transitländer nach Europa zu umgehen. Als Angela Merkel den Bau auch nach 2014 fortsetzte, war das für Putin das Signal: Okay, der Westen redet zwar viel über Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, aber wir können trotzdem die Ukraine überfallen. Zu der Zeit immer noch nicht erkannt zu haben, was für ein Staat Russland ist, war ziemlich unverzeihlich."
Nicht nur in Russland (unser Resümee), auch in der Türkei tritt zum neuen Schuljahr ein neuer Lehrplan in Kraft, "der nichts weniger sein soll als ein 'Bildungsmodell des türkischen Jahrhunderts'", schreibt Jürgen Gottschlich in der taz: "Dieser neue Lehrplan soll neben praktischen Veränderungen vor allem die Jugend erziehen, und zwar zu 'nationalbewussten, gläubigen Patrioten', die 'fleißig, bescheiden und familienbewusst' sein sollen. ... Religiöse Unterrichtung, die Geschichte des Türkentums und des Islam sowie die Worte des Propheten werden laut Bildungsministerium einen größeren Umfang als naturwissenschaftliche Fächer bekommen. Die Geschichte der Republik hat das Ministerium dagegen zusammengestutzt, Mustafa Kemal Atatürk soll kaum noch vorkommen. Die Evolutionstheorie stellen die neuen Lehrinhalte zugunsten der göttlichen Schöpfung als Irrlehre dar, oder sie wird gar nicht mehr unterrichtet. Um den SchülerInnen den neuen Lehrplan schmackhaft zu machen, werden die Anforderungen in Mathematik gesenkt und der Prüfungsdruck soll insgesamt reduziert werden."
Im vergangenen Jahr hatten die Sinologen Thomas Heberer und Helwig Schmidt-Glintzer, die als führende Kapazitäten gelten, einen derart China-freundlichen Text in der NZZ veröffentlicht, dass nicht nur innerhalb des Faches Empörung laut wurde. Unter anderem wurden offizielle Formulierungen der kommunistischen Partei übernommen, zum Beispiel in Bezug auf die Uiguren (Unsere Resümees). Nun fungieren die beiden mit weiteren Autoren als Herausgeber des Bandes "Xinjiang - eine Region im Spannungsfeld von Geschichte und Moderne", der kürzlich am zum großen Teil von Peking finanzierten Konfuzius-Institut an der FU Berlin vorgestellt wurde, berichtet Hinnerk Feldwisch-Drentrup auf den Geisteswissenschaften-Seiten der FAZ. Die Autoren verteidigten auf der Veranstaltung nicht nur die Reise, sondern legten, auch im Sammelband, nach: "'Dass ein Staat Separatismus und Islamismus bekämpft, vor allem wenn die Ziele mit terroristischen Methoden realisiert werden sollen, ist nicht verwunderlich', schreibt Heberer in seinem Kapitel. Er könne es nicht nachvollziehen, wenn Terror bloß als 'Narrativ' der Regierung klassifiziert werde: 'Dahinter verbirgt sich letztlich die Auffassung, nur 'demokratische Staaten' hätten ein Recht auf Terrorbekämpfung, nicht aber 'autoritäre Staaten'."
In der tazschreibt Georg Seeßlen einen wehmütigen Nachruf auf die gedruckte Zeitung, mit der auch ein Stück Demokratie verloren geht: "Als Element von Kritik und Kontrolle waren Zeitungen ein wichtiger Bestandteil der Gewaltenteilung in der Demokratie. Allerdings funktionierte das nie so, wie man es sich als aufklärerisches Ideal vorstellen konnte. Denn im mehr oder weniger goldenen Westen musste die Presse im Allgemeinen, die Zeitung im Besonderen immer auch einen weiteren Widerspruch ausdrücken, nämlich den zwischen Demokratie und Kapitalismus. Die Nachricht war immer zugleich Botschaft und Ware. Und eine Zeitung war immer auch eine soziale Waffe. Man konnte Kriege und Bürgerkriege damit anzetteln, Stimmungen mehr in die fortschrittliche oder in die konservative Richtung lenken oder einfach bösartigen Blödsinn verbreiten."
Daniel Bratanovic und Nick Brauns bilden die neue Chefredaktion der Jungen Welt, Brauns ist jener Redakteur, der am Tag nach dem 7. Oktober einen Artikel mit dem Titel "Gaza schlägt zurück" verfasste, erinnert Dominik Lenze in der taz. Die antiimperialistische Leitlinie der ältesten, noch bestehenden linken Zeitung Deutschland, die die USA und Israel verteufelt und Putin, Hamas oder Kim Jong-un hofiert, dürfte sich entsprechend kaum ändern, so Lenze: "Der Gaza-Text ist nicht Brauns einzige journalistische Entgleisung: 2007 gab er einen Sammelband heraus, in dem zu einer links-jihadistischenQuerfront aufgerufen wird - samt Autoren, die der Hisbollah nahe stehen. Er fordert ein 'Bündnis des islamisch-religiösen Widerstands gegen Imperialismus und Zionismus mit der säkularen Linken.'" Eine der ersten Amtshandlungen von Bratanovic als neuer Co-Chefredakteur: "Er hielt eine Rede auf der 75-Jahr-Feier der DDR, die die Zeitung im Berliner Kino Babylon organisierte. Gesprochen hat auch der Ex-SED-Chef Egon Krenz, der in den Mauerschützenprozessen wegen Totschlags verurteilt wurde."
Weitere Artikel: Nach fünfzig Jahren stellt der italienische kommunistische Altertumswissenschaftler Luciano Canfora die Zeitschrift Quaderni di storia ein, schreibt Stefan Rebenich, der auf den Natur-und-Wissenschaften-Seiten der FAZ auf die Erfolgsgeschichte der Zeitschrift zurückblickt: "Eine einsame, ja autokratische Entscheidung beendete eine internationale Erfolgsgeschichte. Ökonomische Gründe waren nicht ausschlaggebend. Der Verlag Edizioni Dedalo in Bari sah keinen Grund, die Quaderni di storia aus dem Programm zu nehmen. ... Offenbar glaubt ... Canfora, er könne als Herausgeber nicht ersetzt werden."
Bestellen Sie bei eichendorff21!Der Soziologe Stefan Müller-Doohm und der Philosoph Roman Yos, die einen Gesprächsband mit Jürgen Habermas herausgegeben haben, unterhalten sich im FR-Gespräch mit Michael Hesse über Positionen des Philosophen zu verschiedenen Themen. Yos geht etwa auf Habermas' Bild des "abgehängten Wählers" ein: "Habermas geht davon aus, dass die strukturell bedingten Krisendynamiken im wachsenden Maße bedrohliche Dimensionen annehmen, insbesondere der fortschreitende Klimawandel, die Risiken der Großtechnologie, die militärischen Ungleichgewichte und Konflikte sowie die gefährlichen Strategien globaler Finanzmärkte. Auch der von Ihnen angesprochene Komplex, in den das Erstarken der AfD gehört, ist für ihn nach wie vor eine wichtige Denkbaustelle. Was aus der Demokratie wird, ist eine seiner Hauptsorgen. Befinden wir uns möglicherweise inmitten eines schleichenden Abstiegs, den man am Zustand der westlichen Demokratien und deren gegenwärtigen Reaktionsweisen ablesen kann? Für Habermas hängt das alles zusammen. Trotz aller Sorge, so Habermas, gelte es diese Entwicklungen erst einmal besser zu verstehen. Er ist der Meinung, dass wir in Sachen Populismus noch nicht wirklich zum Kern des Verständnisses durchgedrungen sind."
Donald Trump gründet eine Firma für den Handel mit Kryptowährungen - Andrian Kreye analysiert in der SZ den Firmennamen "World Liberty Financial". Die republikanische Idee des Libertarismus ergänzt sich hier gut mit den Eigenschaften der digitalen Welt: "Ähnlich wie die Libertären ihren Freiheitsbegriff als gottgegeben und vor allem älter als jede Regierungsform der Menschen ansehen, sind auch die Freiheiten des Internets bislang wie eine Ursuppe der Grenzenlosigkeit." Das "Misstrauen in Institutionen ist auch der ideologische Kern der Kryptowährungen. Ohne Banken und Börsen steuert das Kollektiv der Besitzenden den Kurs der Währung. Das entspricht dem Geist, in dem Donald Trump so gerne gegen den 'tiefen Staat' wettert, gegen die Eliten und die Bürokratie. Hinter all dem steckt das anarchische Moment einer Revolution gegen die bestehenden Verhältnisse. Wen das an die Linken und Progressiven des späten 20. Jahrhunderts erinnert, ist da auf der richtigen Spur. Auch die versuchten sich damals aus den Finanzströmen des Establishments zu lösen. Allerdings hatten die Tauschgeschäfte in den Hippiekommunen deutliche Grenzen. Die Anarcho-Milliarden der Crypto Bros wären ihnen vermutlich wie ein Fiebertraum vorgekommen."
Im Welt-Interview verteidigt der Soziologe Armin Nassehi die Grünen gegen Ulf Poschardt. Das "Versagen der Grünen", das Poschardt anspricht, sei ein Topos, der sich mittlerweile verselbstständigt habe: "Es ist ein lohnender Zurechnungspunkt, und die permanenten 'Keine Koalition mit den Grünen'-Beteuerungen sind doch fast schon eine Objektbesetzung. Ihre Frage ist, sorry, Teil der Misere: Dahinter steckt die simple Ideologie von mehr oder weniger Staatstätigkeit. Langweilig. Die Frage ist doch: welche Staatstätigkeit? Stattdessen werden die alten Ideologien gepflegt. Am Ende, das haben wir in der Bundesrepublik immer wieder gesehen, müssen die Falschen das Richtige machen: der Konservative Adenauer die Westbindung, der linke Brandt die bürgerliche Demokratisierung. Nur der konservative Kohl konnte maximale nationale Autonomie an Europa abgeben, Schröders Arbeitsmarktreformen musste ein Sozialdemokrat machen. So wird man den Grünen die ökologische Wende nicht allein zugestehen. Aber sehr wohl braucht man sie dazu als Partner."
"Wir benötigen dringend EU-weite Regeln, um die Vergewaltigung narkotisierter Frauen zu ahnden", fordert im Spon-Interview die italienische Historikerin Laura Schettini, die anlässlich des Falls Pelicot (unsere Resümees) auf die Geschichte der Vergewaltigung bis ins Römische Reich zurückblickt: "Im römischen Recht, das unser juristisches System bis ins 20. Jahrhundert geprägt hat, besaß das Familienoberhaupt sowohl das ius corrigendi, also das Recht, alle Familienmitglieder mit Gewalt zu disziplinieren als auch das ius in corpus: das Recht, frei über den Körper der Ehefrau zu verfügen. Die Frau galt als männliches Eigentum, das dazu dient, die Legitimität der Nachkommen zu sichern. Vergewaltigung innerhalb der Ehe war kein Delikt. (…) In Italien galt das ius corrigendi bis 1956; Vergewaltigung innerhalb der Ehe ist seit Ende der Sechzigerjahre eine Straftat. Wie der Fall Pelicot zeigt, sind manche Männer bis heute der Ansicht, der Ehemann dürfe mit seiner Frau machen, was er will."
Das Hamburger Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung hat Schulen der Stadt geraten, zum 7. Oktober doch besser keine Schweigeminute abzuhalten. In einem Schreiben der Behörde, das auf Twitter zirkuliert, heißt es: "Es soll an diesem Tag aber nicht um Sachinformationen, um richtig / falsch und das große 'Aber…' gehen. Verzichtet deshalb auf große Gesten wie Schweigeminuten, Aufforderungen zur Trauer oder Empathie. Verzichtet auch auf das gemeinsame Schauen von Reportagen in der nächsten Woche. Statt dessen: Gebt den Schülerinnen und Kolleg:innen am 07.10.2024 und der kommenden Woche Raum, ihre Emotionen zu teilen. Fragt nach, hört zu und wenn es an eurer Schule Rituale der gemeinsamen Trauer gibt, bietet diese an. Hier wären zum Beispiel denkbar: gemeinsam tausend Kraniche der Hoffnung zu falten an einem Baum auf dem Schulgelände Wünsche der Hoffnung zu befestigen."
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