9punkt - Die Debattenrundschau

Kommentierter Rundblick durch die Feuilletondebatten. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.

Januar 2026

Diese giftige, narzisstische Fernsehpolitik

31.01.2026. Timothy Snyder bleibt auch im FAS-Gespräch bei seinem Faschismus-Vergleich mit Blick auf Trump. Der  bringt Erkenntnisgewinn, beteuert er. Alle Zeitungen arbeiten das Trauma von Minneapolis weiter auf. In der taz erzählt Frauke Brosius-Gersdorf, wie sie die Debatte um ihre Person erlebte. Das Berliner Zeughaus wird renoviert, alles in allem so gut zehn Jahre lang, berichtet der RBB. Und dann ist da noch die Schauspielerin Sarah Maria Sander, die aus ihrem selbst geschriebenen Film rausgeschmissen wurde  - wegen ihrer proisraelischen Haltung, vermutet sie.

Gereinigt und gekippt

30.01.2026. In Syrien entsteht keine Demokratie, sondern ein Zustand institutioneller Leere, warnt in der NZZ der Schriftsteller Swar Malla Mahmoud. Endlich wird die iranische Revolutionsgarde von der EU als Terrororganisation eingestuft, freut sich die FAZ. Im Standard erklärt der Künstler Klemes Wihlidal, was er mit der Wiener Statue für Karl Lueger macht. Die Amerikanistin Heike Paul fragt sich in der FAZ, warum die dezidiert nicht woken Trump-Frauen oft aussehen wie Dragqueens. Und die SZ möchte nichts mehr von Kulturschaffenden hören.

Ein Schiff ohne Kapitän

29.01.2026. Die Zeit stellt 29 Intellektuellen die Frage, ob Europa mit den USA brechen sollte. Der Historiker Karl Schlögel erklärt ebenfalls in der Zeit, warum Trump so interessiert an Grönland ist: Die Nord-Ost-Passage in der Arktis, die durch den Klimawandel freigelegt wird, ist die neue Seidenstraße. In der FAZ stellt der Historiker Bodo Mrozek die megalomanischen Geheimprojekte der US-Armee während des Kalten Krieges in Grönland vor. Minderheiten leben unter der neuen syrischen Regierung in ständiger Angst, erklärt Ahmad Mansour in der Welt.  

Die Wirklichkeit überdecken

28.01.2026. Die europäischen Staaten meinen es mit der Unterstützung der Ukraine nicht wirklich ernst, kritisiert der Politologe Jeremy Morris bei Zeit Online. FAZ und taz berichten, wie Putin die Winterkälte zur Kriegswaffe macht. Der Soziologe Aladin El Mafaalani beobachtet in der SZ mit Sorge die Bildung von "Misstrauensgemeinschaften", die Populisten nutzen. Die FR fordert, die Kurden endlich als legitimen politischen Akteur anzuerkennen. Der Holocaust sollte nicht auf die Geschichte der deutschen Täter reduziert werden, fordert der Historiker Grzegorz Rossoliński-Liebe in der FAZ

Unheimlicher als gewöhnliche Gier

27.01.2026. Die taz erzählt die Geschichte der iranischen Revolutionsgarde: Ihr gehört der halbe Iran, sie könnte die Macht übernehmen - aber woher die religiöse Staffage nehmen? Niemand will heute noch Reformen des Regimes wie einst 2009, sagt der österreichisch-iranische Schriftsteller Amir Gudarzi  in der SZ. Intensiv wird auch über Minneapolis diskutiert: Selbst im Maga-Lager kommen die Polizeimorde nicht gut an, notieren  New York Times und FAZ. golem.de begibt sich mit Dario Amodei auf den Weg zur künstlichen Superintelligenz.

Eine Art Macht-Theater

26.01.2026.
Wieder ist in Minneapolis ein Demonstrant erschossen worden: Trumps ICE-Truppe ist keine Ordnungsmacht, sondern ein Faktor des Chaos, stellt die New York Times fest. Was in Minneapolis geschieht, ist nicht nur skandalös, sondern zutiefst "unamerikanisch", kommentiert die Welt. Im Iran sind wesentlich mehr Menschen getötet worden als bisher bekannt, berichtet Time unter Bezug auf iranische Quellen: Die Zahl geht in die Zehntausende. Eine Gruppe um Schirin Ebadi fordert in einem Aufruf internationale Unterstützung für die demonstrierenden Iraner. Morgen ist Holocaust-Gedenktag, in der FAZ erinnert die Historikerin Magdalena Saryusz-Wolska an den "Holocaust durch Kugeln". 

Europa, Welt - hört her!

24.01.2026. In der FAS bestärkt die grönländisch-dänische Schriftstellerin Nauja Lynge Dänen und Grönländer, Einigkeit gegenüber Trump zu demonstrieren. In der FR glaubt der Soziologe Wolfgang Streeck hingegen, Dänemark werde den Amerikanern so etwas wie eine "De-facto-Souveränität" über Grönland zugestehen. Zeit Online befürchtet im Iran ein Zeitalter der "absoluten digitalen Isolation". Seit den 1880er-Jahren wurde der Antisemitismus zu einem dominierenden Faktor an den Universitäten, erinnert der Historiker Matthias Stickler in der Welt.  

Abgesehen von Seltenen Erden

23.01.2026. "Wäre der Schah geblieben, hätten wir letztlich besser gelebt als unter Khomeini und Khamenei", sagt die Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi im Figaro. In Deutschland wurde viel über den "autoritären Charakter" nachgedacht, aber leider nur mit Adorno, nicht mit Vaclav Havel, bedauert Marko Martin in einer in der SZ abgedruckten Rede. In Berlin ist für heute eine antiisraelische Konferenz geplant. Die SZ untersucht ein teils missratenes Programm der Berliner CDU zur Antisemitismusbekämpfung. Die NZZ beleuchtet rassistische Ausschreitungen in Marokko.

Gefäß, Auslöser, Ferment

22.01.2026. Die Entführung Nicolas Maduros war eindeutig ein Bruch des Völkerrechts, erklären die Völkerrechtler Helmut Philipp Aust und Heike Krieger in der FAZ, das sollten die Europäer im eigenen Interesse klarstellen. In Davos hat Donald Trump jetzt gnädig darauf verzichtet, Grönland mit Gewalt einzunehmen. Jetzt sollten die Grönländer ihre Unabhängigkeit vorantreiben, empfiehlt in der Welt der Politologe Michael Paul. In der NZZ erklärt Andrei Kolesnikow, wie Putin versucht, Realität durch Sprache zu kreieren: Repression heißt jetzt sanitäre Maßnahme. Die Zeit plädiert für Gratiszugang zu den Museen. In der taz erklärt eine alleinerziehende Mutter, warum sie nicht gern "bedürftig" genannt wird.

Das Gefühl eines endgültigen Scheiterns

21.01.2026. Die Truppen der Al-Sharaa Regierung haben inzwischen die größten Ölfelder Syriens zurückerobert, während die kurdischen Streitkräfte SDF mit dem Rücken zur Wand stehen, berichtet die FR. Die Waffen wollen sie dennoch nicht abgeben - aus Angst, es könnte ihnen wie den Alawiten oder Drusen ergehen, erklärt die taz. Viele Kurden, Drusen, Alawiten, Jesiden und Vertreter jüdischer Organisationen fühlen sich von der Bundesregierung im Stich gelassen, berichtet die FAZ. Und der SPD-Politiker Sercan Celik ruft bei den Ruhrbaronen: "Es ist politischer Verrat!", der Abschiebungsdeals vorbereiten soll. Der Historiker Daniel Immerwahr (Zeit) hört in den Drohungen Donald Trumps gegen Grönland das Todesröcheln der US-Hegemonie.

Von allen Seiten erschossen

20.01.2026. Die Zahlen werden immer grauenhafter: Dass die iranischen Geistlichen in den letzten Wochen mehr als 12.000 Menschen umgebracht haben, klingt inzwischen plausibel. taz und FAZ suchen nach Informationen. Der Schah muss differenzierter betrachtet werden, fordert der iranischstämmige Historiker Kijan Espahangizi in der NZZ. Die taz zieht die traurige Bilanz des ersten Jahres von Trump 2.0. Trump ist ein "Postfaschist", sagt der Zeithistoriker Sven Reichardt in der SZ.

Vereinigung der Kämpfe

19.01.2026. Die FAZ zieht eine Bilanz des Schreckens im Iran: Ayatollah Khamenei setzte auch irakische Söldner ein, um die eigene Bevölkerung abzuschlachten. Die SZ wirft einen Blick auf die gespaltene Exil-Opposition des Iran. Die taz beschreibt das gefährliche Leben von Oppositionsführern in Afrika. Die Times of Israel porträtiert die  französische Journalistin Nora Bussigny, die undercover in der linksextremen Szene Frankreichs recherchierte. Die SZ bereitet sich mit den Polen auf Krieg vor.

Nur noch eine Last für Dänemark

17.01.2026. Armin Nassehi spricht in der FAS aus, was wir los wären, wenn wir die Mullahs los wären: einen Klerikalfaschismus, der eine ganze Region in seinem Bann hält. Aber es gibt viele pessimistische Stimmen zum Iran: Das System zeige keine Risse, meinen viele Kommentatoren - das iranische Bankensystem aber schon, ergänzt der Wirtschaftsteil der FAZ. Dänemark hat schon mal Inseln an die Amerikaner verkauft, erinnert die FR. Die SZ staunt über die Sanierung deutscher Opernhäuser, die Unsummen kostet und allseits akzeptiert wird. Die FAS erzählt, wie sich das gallische Dorf Schleswig-Holstein gegen die Cäsaren von Microsoft stemmt.

Schweigt nicht!

16.01.2026. "Lasst nicht zu, dass das Blut im Dunkel des Vergessens trocknet. Steht auf!", ruft der iranische Filmregisseur Jafar Panahi der Welt zu. In der FAZ kritisiert die Iran-Aktivistin Mariam Claren das Schweigen der Linken zu den Vorgängen im Iran. Im Interview mit der SZ schwanken die Politikwissenschaftler Steven Levitsky und Daniel Ziblatt zwischen verhaltenem Optimismus und Pessimismus was die Zukunft der amerikanischen Demokratie angeht. In der NZZ erklärt der Inuit-Dichter Kelly Berthelsen, warum er Grönland lieber bei Dänemark sieht als bei den USA. Die FR gratuliert dem kleinen Wunder Wikipedia.

Es braucht das Stachelschwein

15.01.2026. In der FAZ setzt der Literaturwissenschaftler Hamid Tafazoli seine Hoffnungen für den Iran auf Reza Pahlavi, der einen Weg zu freien Wahlen und Säkularismus bahnen könnte. Der iranische Aktivist Hamid Akhavi (SZ) und Maryam Mardani (Tsp) sind strikt gegen Pahlavi: das iranische Volk habe vor 47 Jahren Nein zur Monarchie gesagt. In der Zeit plädiert der Historiker Andreas Rödder für rote Linien statt für Brandmauern gegen die AfD. Wir werden immer dümmer, weil wir immer weniger handeln, warnt in der Zeit der Soziologe Hartmut Rosa.

So etwas hat es noch nie gegeben

14.01.2026. Im Iran hat das Regime offenbar ein Blutbad mit Tausenden Toten angerichtet. Vielen soll ins Gesicht geschossen worden sein, berichtet die FAZ. Die Mullahs haben ihre letzten, ohnehin nur taktischen Skrupel abgelegt, schreibt Navid Kermani in der SZ. Die taz berichtet von "Kugelgeld", das die Angehörigen für die Leichen ihrer getöteten Kinder bezahlen müssen. Angesichts der Brutalität ist der Politologe Olivier Roy in der FR wenig optimistisch, dass die Iraner das Regime stürzen können. Data-Mining verstößt nicht gegen Urheberrechte, stellt der Mediziner und KI-Forscher Christof von Kalle in der FAZ klar. Und: Gibt's in Deutschland Zensur?

Ein form- und gesichtsloses Statistik-Monster

13.01.2026. Die FAZ erkennt den Shoggoth in Grok, auch wenn er lächelt. Die Iraner brauchen keinen neuen König, ruft in der taz Noishin Shahrokhi. Wenn er der einzige ist, der den Übergang zu einer laizistischen Ordnung moderieren kann, dann schon, meint Ali Sadrzadeh, ebenfalls in der taz. In der FR möchte der britische Historiker Brendan Simms die Amerikaner zwar nicht in Grönland, aber schon in Europa präsent wissen. In der Welt fragt Anne Applebaum, wie man Venezuela von Miami aus regiert. In der SZ möchte die israelische Publizistin Einat Wilf die Palästinenser vom arabischen Zionismus überzeugen.

Was ist diesmal anders?

12.01.2026. Im Iran sind alle fünf Bedingungen gegeben, um einer Revolution zum Erfolg zu verhelfen, analysieren die Politologen Karim Sadjadpour und Jack A. Goldstone in Atlantic. Inzwischen sind allerdings schon mehr als 200 Menschen getötet worden, berichtet die FAZ. Die taz wüsste gern, ob Deutschland nicht etwas mehr dagegen tun könnte, als nur "Besorgnis" zu äußern. Timothy Snyder sieht in seinem Substack-Newsletter kaum noch einen Unterschied zwischen Trump und Maduro. Die kenianische Anwältin Martha Karua fürchtet in der taz die übergreifende Zusammenarbeit der Regierungen von Kenia, Tansania und Uganda, um die aufbegehrende Gen Z unter Kontrolle zu halten.

Sichtlich nervös

10.01.2026. Welche Rolle spielt Reza Pahlavi, der Sohn des letzten Schahs, bei den Protesten im Iran, fragt die Islamwissenschaftlerin Katajun Amirpur in der NZZ. Das iranische Regime ist so schwach wie noch nie, konstatiert die Autorin Natalie Amiri in der taz. Die Entführung Maduros war ein klarer Verstoß gegen das Völkerrecht, sollte die Länder Lateinamerikas aber auch anhalten, ihren Problemen ins Auge zu schauen, meint in der FAS der venezolanische Schriftsteller Rodrigo Blanco Calderón. Die taz erinnert daran, dass der Zionismus keine "rechte" Ideologie ist. 

Je näher der Zusammenbruch rückt

09.01.2026. Armer Westen, er sitzt sowas von auf dem absteigenden Ast, meint Daniel Marwecki in der FAZ. Und doch will jeder, der dringendst aus seinem "globalen Süden" raus will, genau dorthin, konstatiert Claudius Seidl in der SZ. Die islamische Revolution ist tot, die Post-Khamenei-Ära hat begonnen, sagt der Historiker Arash Azizi in Le Point. In der taz staunt die Feministin Tina Hartmann über ein Papier von ForscherInnen im Journal of Medical Ethics, das Genitalverstümmelung als "kulturell bedeutsame Praxis" verteidigt. Wir treten in eine Epoche der Kriege ein, meint Richard Sennett in der FR.

Das potentiell Umstürzende der Vorgänge

08.01.2026. In der FAZ sieht der Historiker Mischa Meier bei Donald Trump mehr Ähnlichkeiten mit Augustus als mit Caligula oder Nero - was er beunruhigender findet. Die NZZ denkt dagegen eher an Theodore Roosevelts Kanonenbootpolitik. In Zeit online und der taz erklären zwei Linguisten, warum sie die Bekennerschreiben der Vulkan-Gruppe für authentisch halten: Das klare Feindbild der Gruppe weise deutlich auf einen linken Hintergrund hin. In der SZ fordert der Literaturwissenschaftler Ibou Coulibaly Diop Kulturstaatsminister Weimer auf, den Kolonialismus ins aktuelle Gedenkenstättenkonzept aufzunehmen.

Khashoggi ist Teil der Geschichte

07.01.2026. Die SZ staunt: Während Westeuropa dem Aufstieg der Populisten ratlos gegenübersteht, regt sich in Osteuropa kräftiger Widerstand. In der taz fragt Georg Seeßlen besorgt: Können wir überhaupt noch Demokratie? Die FAZ stellt die indische Wissenschaftsphilosophin Meera Nanda vor, die darlegt, wie der Postkolonialismus rechte Ideologien stützt. 2026 könnte die AfD erstmals auf Landesebene eine Wahl gewinnen, sorgt sich Armin Nassehi und überlegt bei Zeit Online, wie die Union dies verhindern könnte.

Das Geschäft des anderen Rands

06.01.2026. Trump mag sich in seiner Hegemonialpolitik sonnen, sie wird ihm aber schmerzhaft auf die Füße fallen, prophezeit Anne Applebaum in Atlantic. Reißt er sich vorher noch Grönland unter den Nagel, fragen FAZ und taz. Und was ist mit den Venezolanern, etwa den politischen Gefangenen, fragt die Schriftstellerin Karina Sainz Borgo in der NZZ. Nach dem mutmaßlichen Terroranschlag auf die Berliner Strominfrastruktur stellt sich die Frage: Wird Linksextremismus unterschätzt? Eindeutig nein, meint Ronen Steinke in der SZ, eindeutig ja meint Peter R. Neumann, auf Twitter und in der Welt

Großräume im Sinne Carl Schmitts

05.01.2026. Donald Trump hat den venezolanischen Caudillo Nicolás Maduro gekidnappt. Ein Regimewechsel in Richtung Demokratie interessiert ihn dabei aber nicht, konstatieren die Kommentatoren, eher treten wir in ein neues Zeitalter des Imperialismus ein, so unter anderem Herfried Münkler in der SZ. Die linksextreme Vulkangruppe begeht einen Anschlag auf die Berliner Stromversorgung - den Berlinern fehlt Strom, den Medien alle Worte. Die NZZ übernimmt Anne Applebaums Text über Trumps geopolitische Strategie. Ob auf Koran oder Bibel: Eigentlich sollten Politiker gar nicht auf heilige Texte schwören, findet Ruben Gerczikow in der FAZ.

Die Wärme des Kollektivismus

03.01.2026. Die Proteste im Iran gehen weiter. Laut SZ ist es ein Aufstand von Basarhändlern. In den Twittervideos rufen die Frauen: "Es geht nicht nur ums Kopftuch, ihr nehmt uns das Leben." Jacobin druckt die feierliche Antrittsrede Zohran Mamdanis: Er verspricht eine Vision für alle New Yorker. Als erste Amtshandlung gibt er laut Politico das Bekenntnis der Stadt zur IHRA-Antisemitismusdefinition auf. Die FAZ beobachtet die unheimliche Machtentfaltung der "Broligarchen". Aber die werden bald crashen, ist sich die SZ sicher.

Die Idee des Danach

02.01.2026. Im Iran demonstrieren Hunderttausende gegen das Regime. Der Spectator hofft auf einen kleinen Riss im Gehorsam der Sicherheitskräfte, der Großes bewirken könnte. Die FAZ erzählt, dass auch eine BBC-Dokumentation über die Schauspielerin Taraneh Alidoosti die Proteste inspiriert habe. Libertär ist nicht liberal, sondern genau das Gegenteil, ruft in der SZ der Medienwissenschaftler Martin Andree. Ebenfalls in der SZ erzählt Claus Biegert, was ihn Native Americans über die Natur lehrten. Und: Gestern war "Public Domain Day" - Thomas Mann erscheint jetzt bei Suhrkamp.