9punkt - Die Debattenrundschau - Archiv

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9punkt - Die Debattenrundschau vom 21.02.2017 - Ideen

Nachdem sich gefühlt schon ein ganzes postkoloniales Seminar in der Rassismus-Debatte der taz geäußert hat, ist nun der Veteran Mark Terkessidis dran, der die theoretischen Leistungen deutscher Rassismusforschung nicht ausreichend gewürdigt sieht und die "kritische Weißseinforschung" nach amerikanischem Modell ablehnt: "Nun weiß ich nicht, was die Verwandten von Theodoros Boulgaridis, dem siebten NSU-Opfer, damit anfangen könnten, dass er sterben musste, weil er ein 'migratisierter_Weißer' war, wie Alyosxa Tudor sagt. Sie schreibt, 'dass weiße Privilegien als solche reflektiert werden müssen. Es gibt keinen Rassismus gegen Weiß'. Historisch ist das kaum zu halten. Irland und Zypern waren Kolonien. Die Nazi-Pläne für Ost- und Südosteuropa basierte auf dem Konzept des 'Untermenschen'. Und was außer Rassismus hätte legitimiert, dass die Wehrmacht zwei Millionen russische Kriegsgefangene einfach verhungern ließ?"

"Vertraut der Globalisierung", ruft in der Welt der ehemalige schwedische Außenminister Carl Bildt und erinnert daran, wie die Welt vor 25 Jahren aussah: "Auch wenn es zwischen den Ländern immer noch große Unterschiede gibt, hat sich die durchschnittliche Lebenserwartung weltweit von 48 auf 71 Jahre erhöht. Und das allgemeine Pro-Kopf-Einkommen ist um 500 Prozent gestiegen. Wenn man die letzten 25 Jahre betrachtet, kann man zu dem Schluss kommen, sie seien für die Menschheit das beste Vierteljahrhundert der Geschichte gewesen. Seit 1990 ist der Anteil der Menschen in den Entwicklungsländern, die in extremer Armut leben, von 47 Prozent auf 14 Prozent gefallen und die Kindersterblichkeit - ein entscheidender Indikator - konnte halbiert werden. Nie zuvor hat die Welt so etwas erleben dürfen."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 20.02.2017 - Ideen

In einem großartigen Essay  für den Observer befasst sich Kenan Malik mit den angeblichen Bestrebungen von Studenten der Londoner School for Oriental and African Studies, weiße Denker aus dem Curriculum zu entfernen. Ganz so radikal, wie es Boulevardblätter behaupteten sind die Forderungen der Studenten nicht, wie Malik bei einer Recherche an der SOAS und im Gespräch mit der Studentin Sian Hawthorne herausgefunden hat - ihre Kritik an der "Whiteness" aufklärerischen Denkens mag er dennoch nicht teilen (und hat für seine Recherche theoretischen Rückhalt bei Kwame Anthony Appiah und Jonathan Israel gesucht):  "Hawthorne hat recht, Lockes fehlende Kritik der Sklaverei und Kants Rassenanthropologie zu kritisieren. Solche Ansichten erscheinen heute als schockierend. Aber sie schockieren durch einen Wandel des Bewusstseins, der großteils von der Aufklärung selbst herbeigeführt wurde. In den meisten Gesellschaften und Traditionen - ob europäisch oder nicht - war  der von vielen Aufklärungsdenkern formulierte Ethnozentrismus die Norm. Erst die Aufklärung half, dies zu verändern. 'Ich weiß nicht, woher wir starke Instrumente für die Kritik des europäischen Kolonialismus herbekommen sollen, wenn nicht aus der Aufklärung', sagt Appiah. 'Die moderne die Idee der Gleichheit, die moderne Kritik an Ungleichheit kommen aus dieser Epoche.'"

Integration ist eine gute Sache, aber man sollte es auch nicht übertreiben mit den leitkulturelle Anpassungsforderungen, meint der österreichische Philosoph Peter Strasser in der NZZ. Wo berechtigte Integrations- in bevormundende Assimilationsforderung umschlägt, sagt er allerdings nicht: "Kein Minarett, kein Kopftuch, kein . . .! Rechtspopulistische Slogans suggerieren, dass wir zentrale Symbole der muslimischen Identität nicht zu respektieren brauchten, falls sie sich gegen eine 'Assimilation' sperrten. Ähnlich unsensibel verhalten sich militante Säkularisten, die ein Verbot der religiösen Beschneidung von Knaben - Zirkumzision - fordern: Im Namen eines vermeintlichen Jugendschutzes will man eine Lebensform kriminalisieren, wobei sich der westlich 'Aufgeklärte' anmaßt, er allein sei kraft seiner Vernunft kompetent, über rituelle Angelegenheiten zu entscheiden."

Wie kommt es, dass vorhandenes Vermögen heute immer wertvoller wird? Mit dieser Frage haben sich der französische Soziologe Luc Boltanski und sein Kollegen Arnaud Esquerre in ihrem neuen Buch "Enrichissement" (Gallimard) beschäftigt. Im online nachgereichten Interview mit der Zeit erklären die beiden, wie die Welt des Luxus mit ihren Traditionsmarken mit Kultur, Design, Mode und Kunst eine Art ökonomisches Konglomerat bildet, in dem sie sich gegenseitig bestärken: "Kunstmuseen und Galerien arbeiten mit Hotels zusammen, mit Mode- oder Parfum-Marken, doch die Kunst muss weiterhin so aussehen, als ginge es ihr nicht um den Profit. Dass es sich um ein Ganzes handelt, darf gerade im Interesse der erzählten Geschichten nicht zugegeben werden."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 18.02.2017 - Ideen

Die Neuzeit ist das Zeitalter der Sophisten, der Berater und Konsultanten, erklärt Peter Sloterdijk in einem langen Essay in der NZZ. Das setzt voraus, dass der Beratende selbst immer mehr zum Mann ohne Eigenschaften wird: "Im Zeitalter der Entdeckung der Welt und des Menschen wird der Mensch vor allem als 'das zu beratende Wesen' entdeckt - mithin als das Wesen, dessen Eigenforschungskompetenz niemals ausreichen könnte, um sich im Horizont des entgrenzten Wissens zureichend zu orientieren. Er ist somit das von Grund auf exzentrische Wesen - nicht im Sinne Plessners, nach welchem wir durch Reflexion neben uns stehen und uns selbst wie Schauspielern zuschauen, sondern im Sinne der konstitutiven Konsultation, wonach jeder Handelnde exzentrisch auf seine Sophisten bezogen ist. Kraft dieser neosophistischen Wende entsteht ein neues anthropologisches Dispositiv, für das ich oben bereits den Ausdruck 'Bipolarismus der Leistungsrollen' vorgeschlagen habe. In dem Maß wie dieser förmlich ausgearbeitet wird, tritt die Ergänzungsbedürftigkeit des Menschen unter Performanzdruck immer offener zutage."

Andrian Kreye besucht für die SZ das Google Cultural Institute in Paris und lernt den Kulturbegriff von Algorithmen kennen: "Der stammt, wie so vieles im Wertekanon der digitalen Kultur, aus der Zeit der psychedelischen Experimente. Seit einiger Zeit schon wird er von der sogenannten Netzgemeinde mit dem Titel des ersten Kapitels von 'Alice im Wunderland' beschrieben: 'Down the rabbit hole'. Hinunter in den Kaninchenbau. Die Hippies bezeichneten damit ihre Drogenerlebnisse, bei denen Chemie Gedankenströme in das Flussdelta des Geistes katapultierte, in dem man sich leicht verirren, aber auch auf immer neue Überraschungen stoßen konnte."

Der britische Autor Julian Barnes hat einen Roman über Schostakowitsch geschrieben. Zu dessen Zeiten war der Wahrheitsbegriff auch schon ziemlich dehnbar, was den Roman sehr aktuell macht, wie er im Interview mit der Welt erklärt: "Ich bin inzwischen einigen Lesern begegnet, für die der Roman eine Resonanz in unserer Gegenwart erfährt. Ein Aspekt sind zum Beispiel die Grenzen der Ironie. Schostakowitsch hat sich immer mit Ironie verteidigt, aber was nützt dir Ironie, wenn dein eigener Sohn in der Schule gezwungen wird, dich vor seinen Mitschülern zu denunzieren? Als Donald Trump noch Präsidentschaftskandidat war, hat es Spaß gemacht, sich über ihn lustig zu machen. Aber jetzt, wo er tatsächlich Präsident ist, wirken Spott und Ironie ziemlich schnell wie ein billiger Versuch, der Tatsache zu entkommen, dass Trump über die mächtigste Nation der Erde bestimmt."

Außerdem: In der NZZ denkt der Philosoph Otfried Höffe über Gerechtigkeit im Gesundheitswesen nach.
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9punkt - Die Debattenrundschau vom 17.02.2017 - Ideen

Der Mensch stammt "- auf schicksalshafte Weise - ausschließlich von denjenigen Individuen ab, die mit besseren Koalitionsinstinkten ausgerüstet waren" und so gemeinsam jedes individuelle Alphamännchen stürzen konnten, schreibt der Evolutionspsychologe John Tooby in der NZZ. Die Bildung von Gruppen, denen eine gemeinsame Überzeugung ihre Identität verleiht, liegt uns daher gewissermaßen im Blut. Für Politiker passt das, aber für Wissenschaftler wird das zum Problem, so Tooby, "wenn (wie es immer wieder geschieht) neue Forschungsresultate die Revision dieser Überzeugung erforderlich machen. Die Grundsätze der Koalition infrage zu stellen oder gar zu bestreiten, macht einen - noch wenn man es aus völlig rationalen Gründen tut - zu einem 'schlechten' oder unmoralischen Mitglied; und das kann Stellenangebote, Freundschaften und nicht zuletzt die so wichtige, durch die Gruppe gestiftete Identität kosten. Die Aussicht auf solche Konsequenzen hemmt jede Bereitschaft zum Umdenken."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 15.02.2017 - Ideen

Es ist nicht verfehlte Sozialpolitik, die ursprünglich linke Wähler zu den Rechten treibt, meint in der NZZ die Zürcher Politikwissenschaftlerin Silja Häusermann. Der Konflikt sei eher kultureller Art und dazu müsse sich die Linke positionieren: Nicht wie Corbyn, nicht durch Rückbesinnung aufs Nationalistische, sondern durch eine "universalistische Gesellschafts- und Sozialpolitik. Dies bedeutet einerseits die konsequente Verteidigung der gesellschaftsliberalen Errungenschaften, was gerade im aufgeheizten gegenwärtigen Klima Mittelklassestimmen nicht nur halten, sondern anziehen könnte. Anderseits würde diese Strategie einen stärkeren Akzent auf soziale Investitionspolitik bedingen - 'predistribution' im Begriff des Yale-Professors Jacob Hacker. Damit gemeint ist eine Politik, die ökonomische Prekarität und Ungleichheit ex ante zu verhindern sucht, statt sie ausschließlich durch Sozialleistungen ex post zu korrigieren."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 14.02.2017 - Ideen

Die Politologin María do Mar Castro Varela ist in der taz schwer erzürnt über die Kritik an Versuchen der Genderdiskurse, sprachlich alle Differenzen abzubilden: "Eigentlich geht es hier doch eher um die Verteidigung des imperialistischen Rechts, die Anderen verachten und beschämen zu dürfen. Ein Verbot einer solchen Praxis wird von vielen als unmögliche Einschränkung erlebt. Der Verzicht auf die Lust an der Verachtung und Diffamierung der als anders bestimmten, die ja immer mit der Erhöhung des eigenen Selbst einhergeht, wird als Zurückweisung erlebt und darauf mit gewalttätigen Praxen reagiert."

In der NZZ referiert René Scheu dagegen zustimmend Carlo Strengers neues Buch "Abenteuer Freiheit" in dem der Schweizer Philosoph dem Westen derzeit die Mentalität eines verwöhnten Kindes bescheinigt, das seine Privilegien für einen Naturzustand hält: "Der zweite Naturzustand bringt tendenziell misslaunige Bewohner hervor, die die Empfindung hegen, es falle inmitten materieller, symbolischer und kultureller Fülle ausgerechnet für sie nicht genug ab. ... Das verwöhnte Selbst ist höchst empfindlich. Am liebsten würde es jedwede Kritik am eigenen Lebensstil verbieten. Genau das ist nach Strenger das Ziel jener Bewegung, die seit den 1980er Jahren unter dem Titel der Political Correctness die angelsächsischen und europäischen Hochschulen zu dominieren beginnt."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 13.02.2017 - Ideen

Siehe da, es gibt auch inhaltliche Debatten. In ganz Frankreich wird über die Idee des Grundeinkommens diskutiert, die vom sozialistischen Präsidentschaftskandidaten Benoit Hamon verfochten wird. Le Monde veröffentlicht eine ganze Reihe von Stellungnahmen zum Thema, die leider zumeist nicht online stehen. Guy Sorman, einer der wenigen liberalen Intellektuellen in Frankreich, macht darauf aufmerksam, dass diese Idee zunächst von erzliberalen Autoren wie Milton Freedman ins Spiel gebracht wurde. Sie setze allerdings voraus, dass man dem einzelnen ganz und gar überlässt, was er mit dem Geld macht. Und überall stellt Sorman einen Willen zum Experiment fest: "Finnland probiert dieses System zur Zeit aus, allerdings mit einer Testgruppe von nur 2.000 Personen. Südkorea fasst es ins Auge. Die französischen Sozialisten nehmen es in ihre Vorschläge auf, aber absurderweise, indem das Grundeinkommen zu den bisherigen Sozialleistungen addiert  werden soll, was finanziell unmöglich und philosophisch inkohärent ist."

Zeit online veröffentlicht einen Vorabdruck aus dem Buch "Radikal gerecht" des Ökonomen Thomas Straubhaar, der sich ebenfalls für ein Grundeinkommen einsetzt.

Der Politologe Peter Graf Kielmansegg versucht im politischen Teil der FAZ in einem sehr lesenswerten Essay, den Populismus als eine stets drohende Gefährdung zu charakterisieren, die aus den Widersprüchen von Demokratie selbst kommt. Populismus sei "als eine Strategie politischer Mobilisierung verstehen, die den repräsentativ-demokratischen Dialog in einer bestimmten Weise pervertiert, ihn in sein Gegenteil verkehrt. Der Populist tritt nicht in ein Gespräch mit dem Bürger ein, er erklärt sich zum Sprecher des Volkes. Sprecher des Volkes kann nur sein, wer sich mit ihm eins weiß. Es geht um Konsonanz, nicht um Dialog."

Populismusforscher Jan-Werner Müller warnt die Gegner des Populismus in der SZ davor, es sich zu einfach zu machen: "Protest gefährdet nicht automatisch die Herrschaft der Populisten. Im Gegenteil, solange Protest sichtbar in der Minderheit bleibt, ist sie den Populisten durchaus nützlich, können sie doch 'ihrem Volk' ein ums andere Mal demonstrieren, wer nicht dazugehört oder gar gleich ein Volksverräter ist."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 10.02.2017 - Ideen

In der SZ porträtiert Thomas Meyer den amerikanischen Intellektuellen Michael Anton, der in der Tradition von Leo Strauss steht, und jetzt von Donald Trump in den Nationalen Sicherheitsrat geholt wurde. Anton sei, wie sein Lehrer, der Strauss-Schüler Jaffa, ein Vertreter des "rauen Individualismus", schreibt Meyer, der sich verpflichtet sieht "auf die amerikanischen Ideale, die sich von aller staatlichen Unterstützung radikal abgrenzt; ein Nonkonformismus, der ganz auf ein unangepasstes Selbst setzt, das sich von den 'great books' und deren unveränderlichen Botschaften lenken lässt. Ein Konzept, das Heroismus und Kampf, Intervention und Klugheit miteinander verbindet und diese Grundlagen immer neu aktualisiert."

Mehr über Anton und seinen Hintergrund kann man von Michael Warren im Weekly Standard lesen, der Anton als den Mann identifizierte, der während des Wahlkampfs u.a. in der renommierten Claremont Review unter dem Pseudonym Publius Decius Mus für Trump geworben hatte.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 09.02.2017 - Ideen

Die Kontroverse um den südafrikanischen Theologen und Anti-Aprtheidkämpfer Farid Esack, der eine Gastprofesseor an der Uni Hamburg innehatte und wegen seiner Sympathie zur Israelboykottkampagne als antisemtisch kritisiert wurde, kann Daniel Bax in der taz nicht nachvollziehen. Der Mann sei ein Muslim, er habe Humor, und er sei in Südafrika verfolgt worden, und "mit Antisemitismus habe die BDS-Kampagne 'absolut gar nichts' zu tun. Das sehe man daran, dass im Beirat der BDS-Bewegung auch Juden säßen und sich auch in Israel Juden gegen die Besatzung engagierten. "

9punkt - Die Debattenrundschau vom 08.02.2017 - Ideen

Alain Badiou hat  in einer Rede am 16. Januar, die jetzt bei nonfiction.fr publiziert ist, seinen Abschied von der Philosophie bekanntgegeben. Mit achtzig Jahren wolle er "das Ende verkünden, ohne ein Signal der Natur abzuwarten". Diese Entscheidung reiche bei ihm weit zurück: "Seit langem misstraue ich der Natur, ich habe für sie keinerlei Respekt, und wenn ich sie auf Distanz halten kann, dann tue ich das. Darum hat die millenaristische Ideologie des Ökologismus auf mich zum Beispiel kaum Einfluss. Schon das Verdienst unserer fernsten Vorfahren lag darin, gegen furchtbare Naturbedingungen mit schwachen Werkzeugen und schlecht gesicherten Unterkünften gegen die Natur anzukommen. Ihre Größe machte aus, dass sie im Licht einiger Fackeln, herrliche Bilder an die Höhlenwände malten, in denen die Tiere in ihrer Idee und nicht in ihrem empirischen Dasein festgehalten wurden. Dadurch bewiesen diese Höhlenmaler, dass die Menschheit dort anfängt, wo sie Praktiken und Gedanken erfindet, die nicht die geringste 'natürliche' Bewandtnis haben."
Stichwörter: Alain Badiou
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