9punkt - Die Debattenrundschau - Archiv

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2319 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 232

9punkt - Die Debattenrundschau vom 06.05.2026 - Medien

Für die Gleichsetzung des Gazastreifens mit den Ghettos der Nazis (mehr dazu im Perlentaucher) bekommt man heutzutage den Pulitzer-Preis, und die New York Times ist stolz drauf.


Matthias Krupa porträtiert für Zeit online den bretonischen Tycoon Vincent Bolloré und betont vor allem seine Herkunft aus einem extrem fundamentalistischen Katholizismus. Er gehört zu den Milliardären, die in Frankreich die Medienlandschaft besitzen, "Es ist nicht ungewöhnlich in Frankreich, dass reiche Industrielle Zeitungen oder Fernsehsender kaufen. Meist achten sie darauf, dass diese unternehmerfreundlich berichten. Klassische Verleger sind eher selten. Doch Bollorés Interventionen gehen weit darüber hinaus. Meist wiederholt sich dabei ein ähnliches Muster: Der Milliardär übernimmt einen Titel, hievt einen Gefolgsmann an die Spitze und tauscht anschließend die Redaktion aus. Besonders offensichtlich geschah das beim Journal du Dimanche." Und jüngst bei dem Verlag Grasset.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 05.05.2026 - Medien

Julia Ruhs' neue Sendung in ihrem BR-Format "Klar" beschäftigt sich mit Islamismus in Deutschland (unser Resümee und hier die Sendung). Dabei wurde in einer Sequenz auch eine Schule in Neukölln gezeigt, die als Beispiel dafür genommen wurde, um Konflikte während des Ramadan zu illustrieren. Die Eltern hätten danach gegen diese Sequenz protestiert, weil die Aussagen ihrer Kinder zum Ramadan aus dem Kontext gerissen seien, wie die Welt unter Berufung auf einen Text aus dem Freitag schreibt. "Tina Stampfl, Mutter eines der gezeigten Kinder, sagte dem Freitag: 'Von der Schule wurde uns gesagt, der Beitrag sei über Diversität an Neuköllner Schulen. Ich habe die Unterschrift im Vertrauen gesetzt, weil es ja der BR war.'" Jetzt fühle sie sich getäuscht. "Der Bayerische Rundfunk widerspricht der Darstellung auf Anfrage von Welt. Die Redaktion habe die Schule 'von Beginn an klar über den Fokus der Dreharbeiten informiert', heißt es. Thema sei gewesen: 'Fasten im Ramadan als Konfliktthema auf dem Schulhof und die Bedeutung religiöser Toleranz.' Frühere Konflikte seien durch einen Elternbrief dokumentiert, 'aus dem in der Sendung auch zitiert' werde."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 02.05.2026 - Medien

Antisemitismus und guter Geschmack müssen sich nicht ausschließen! Die britische Vogue erklärt Francesca Albanese, UN-Sonderberichterstatterin für die besetzten Gebiete Palästinas, die etwa von UN-Delegationen des Antisemitismus beschuldigt wurde, jedenfalls zum It-Girl der Saison. "Ihre charakteristische Brille mit dickem Gestell und ihr singender Akzent (sowie der müde-amüsierte Gesichtsausdruck, den sie oft an den Tag legt, wenn sie von aggressiveren Medienkommentatoren interviewt wird) kommen all jenen sofort bekannt vor, die die Entwicklungen in der Region in den letzten Jahren mit wachsendem Entsetzen verfolgt haben", schwärmt die Vogue-Autorin Kerry McDermott.

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In einem taz-Interview hält Albanese an ihrem vielfach wiederholten Völkermord-Vorwurf gegen Israel fest: "Israel hat ein Umfeld geschaffen, das an sich schon Folter ist. Von Lebensmitteln abgeschnitten zu sein, ansehen zu müssen, wie die eigene Familie am Hunger stirbt und die konstante Bedrohung, entweder getötet oder vertrieben zu werden - dieser Terror geht von israelischen Soldaten und Siedlern aus. Das ist psychologische Folter."
Stichwörter: Vogue

9punkt - Die Debattenrundschau vom 29.04.2026 - Medien



Die Journalistin Julia Ruhs geriet in die Schlagzeilen, weil sie von ihrer einflussreichen Kollegin Anja Reschke fernsehöffentlich als "Rechte" markiert worden war. Ruhs' Format "Klar", in der auch mal gesellschaftliche Probleme angesprochen werden sollen, die eher für Unbehagen sorgen, läuft seitdem in veränderter Form. Ruhs ist nicht mehr beim NDR, sondern beim Bayerischen Rundfunk, wo sie nun eine Reportage über alltäglichen Islamismus in Deutschland gemacht hat. Michael Hanfeld in der FAZ ist begeistert: "So kann und sollte öffentlich-rechtliche Informationsgebung aussehen und nicht wie das Gekasper von 'Reschke Fernsehen' oder Böhmermanns 'ZDF Magazin Royale'." Stefan Niggemeier in der SZ ist sich uneins: "Das Thema ist zweifellos wichtig, weshalb es auch regelmäßig in den Medien aller Couleur behandelt wird." Aber "alles wird kurz angetippt, alles ist irgendwie beunruhigend, aber schlauer ist man am Ende nicht."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 23.04.2026 - Medien

Die laut ersten, nicht rechtskräftigen Gerichtsentscheidungen teils fehlerhafte und falsche Berichterstattung des gemeinnützigen Mediums Correctiv zu einem Treffen von Rechtsextremen in Potsdam ist ein Paradebeispiel für die Tücken von "Haltungsjournalismus", schreibt Till Oliver Becker bei den Ruhrbaronen: "Nicht, weil damit alles falsch gewesen wäre, was rund um das Potsdamer Treffen berichtet wurde. Und auch nicht, weil jede Kritik an rechtsextremen Milieus nun erledigt wäre. Sondern weil hier offenbar ein Muster sichtbar wurde, das viel tiefer reicht. Eine Redaktion setzt auf maximale Wucht. Andere Medien springen begeistert auf. Zweifel gelten schnell als verdächtig, weil sie angeblich 'den Falschen' nützen könnten. Und am Ende kommt genau das heraus, was man verhindern wollte: Die Falschen profitieren tatsächlich."

Die tschechische Regierung unter Andrej Babis plant, vielen öffentlich-rechtlichen Sendern die Mittel zu streichen - zum Beispiel Radio Prag International, der schon seit neunzig Jahren auf Sendung ist, berichtet Viktoria Großmann in der SZ. Der Rundfunk solle reorganisiert werden und die Regierung mehr Einfluss bekommen: "Die Opposition wehrt sich, hat sich bereits an die Europäische Kommission gewandt. Denn die Planungsunsicherheit, welche die neue Regierung schafft, könnte dem neuen Europäischen Medienfreiheitsgesetz widersprechen. Das trat im August 2025 vollständig in Kraft und sieht unter anderem vor, dass öffentlich-rechtliche Medien eine 'ihrem Auftrag angemessene, tragfähige und berechenbare Finanzierung' erhalten. Es gebe 'keinen rationalen Grund für so tiefgreifende Änderungen', hatte Rundfunkdirektor René Zavoral dem Minister vor einigen Tagen entgegnet. Man könne das nicht anders verstehen, als einen 'Versuch, die Sender zu schwächen und politisch zu vereinnahmen'. Mittlerweile haben sich Streikkomitees gegründet. Wenn die Regierung bei ihren Plänen bleibe, dann sei ein Streik 'unvermeidlich', erklärte Zavoral."

Michael Hanfeld stellt in der FAZ das von Peter Thiel mitfinanzierte Start-up "Objection" vor, eine angeblich mörderische Waffe (er nennt es "KI-Guillotine) gegen den Journalismus. Wer sich darauf einlässt, seinen Artikel überprüfen zu lassen, wird letztlich von einer KI beurteilt - Voraussetzung ist freilich, dass man seine Quellen preisgibt. "Konzernen und denen, die es sich leisten können, legt 'Objection' ein KI-Werkzeug in die Hand, mit dem sie Journalisten und Medienhäuser mit Anfragen ersticken und deren Reputation eindampfen können. Sie stehen schlecht da und werden an den Pranger gestellt, wenn sie sich der KI nicht unterwerfen; tun sie es doch, sind sie dem vermeintlich objektiven Urteil, dessen Zustandekommen man nicht wirklich nachvollziehen kann, ausgeliefert."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 21.04.2026 - Medien

In Bayern liegt ein neuer Entwurf des Rundfunkgesetzes vor, das eine "Informationsquote" im linearen Fernsehen von 60 Prozent vorschreibt, konstatiert Claudia Tieschky in der SZ. Was erstmal trocken klingt, könnte sich als erheblicher Eingriff herausstellen. Die Definition für Information lautet im aktuellen Medienstaatsvertrag "'Nachrichten und Zeitgeschehen, politische Information, Wirtschaft, Auslandsberichte, Religiöses, Sport, Regionales, Gesellschaftliches, Service und Zeitgeschichtliches'. Mit anderen Worten: Auch ein Garten- oder Bergsteigermagazin lässt sich notfalls als Information etikettieren. Künftig wäre das aber keine BR-interne Angelegenheit mehr, sondern am Ende Einschätzung der Staatsregierung. Aus ARD-Kreisen hört man, falls die Bayern-Idee in anderen Bundesländern aufgegriffen würde, müsste man sich klarmachen, was eine AfD-Regierung aus der Infoquote machen würde."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 17.04.2026 - Medien

Julian Reichelts rechtspopulistisches Internetportal Nius residiert, lange unbemerkt, in einem jener für Kreuzberg typischen gentrifizierten Gewerbehöfe. Dagegen regt sich jetzt Protest, berichtet Timm Kühn in der taz - Anwohner fühlen sich getriggert: "'Wir wollten deutlich machen, dass Nius für uns als Anwohner eine Bedrohung darstellt', erklärt Patrick Stach von der Gruppe der taz. Aus Angst vor einer Nius-Hetzkampagne möchte er seinen echten Namen nicht in der Zeitung lesen. Es gebe viele soziale Initiativen im Kiez, die etwa mit Geflüchteten arbeiten, abends tanzten in Clubs wie dem 'Ritter Butzke' queere Menschen. Doch seit Nius hier sitze, mache sich unter den Nachbarn ein Gefühl der Unsicherheit breit, sagt Stach. 'Wir wissen ja nicht, wer da ein und aus geht, wenn dieses rechte Portal Feierlichkeiten veranstaltet.'" Das Portal wehrt sich mit der Behauptung, die Aktivistengruppen profitierten von Staatsgeldern.

Außerdem: Philip Plickert berichtet in der FAZ, dass die BBC etwa 2.000 Stellen, fast zehn Prozent der Belegschaft, streichen muss.
Stichwörter: Nius

9punkt - Die Debattenrundschau vom 16.04.2026 - Medien

Das gemeinnützige Magazin Correctiv hatte Anfang 2024 die Republik mit einer Recherche über eine Potsdamer Tagung von Rechtsextremen und AfD-Politikern in Aufruhr versetzt, aus der hervorzugehen schien, dass hier ein Plan zur Ausweisung deutscher Staatsbürger mit Migrationshintergrund ausgeheckt worden sei. Diese zentrale Aussage des Artikels ist aber jetzt vom Landgericht Berlin als "im Wesentlichen unwahr; unklar, ungenau und unvollständig" eingestuft worden, resümiert Felix W. Zimmermann in dem juristischen magazin lto.de: "ARD, ZDF, t-online, Spiegel, taz, der Verfassungsblog, prominente Anwälte - auch LTO - und viele andere Medien und Influencer hatten die Ausführungen in der Correctiv-Recherche falsch verstanden. Und zwar so, dass in Potsdam tatsächlich über die Ausweisung deutscher Staatsbürger gesprochen worden oder geplant gewesen sei oder Ähnliches. Und die Demonstrationen, zu denen bis zu einer Million Menschen auf die Straße gingen, dürften ebenfalls von der Sorge angetrieben worden sein, dass eingebürgerte deutsche Staatsbürger mit Migrationshintergrund des Landes verwiesen und gegebenenfalls abgeschoben werden sollten." Das Landgericht ließ die Aufassung nicht gelten, Correctiv habe mit der Wendung, es gebe einen"Masterplan" für eine Ausweisung nur eine Meinungsäußerung im Sinn gehabt - und als Tatsachenbehauptung ist die Aussage laut Gericht falsch. Das Gericht ordnete übrigens den im Correctiv gesetzten Bezug zur Wannsee-Konferenz ebenfalls als erschwerend ein.

Genau diese Anspielung auf die Wannsee-Konferenz findet auch Andreas Rosenfelder in der Welt besonders perfide. Bis zum Correctiv-Bericht sei außerdem der Remigrationsbegriff ein Fachterminus für die Rückführung von Flüchtlingen gewesen und habe in etwa das bezeichnet, "was Friedrich Merz meinte, als er Ende März die Rückkehr von 'rund 80 Prozent der in Deutschland jetzt sich aufhaltenden Syrerinnen und Syrer zurück in ihr Heimatland' nach dem Wegfall der Fluchtursache ankündigte. So vergiftete der Correctiv-Bericht über den 'Masterplan' nachhaltig die politische Debatte in Deutschland, indem er zum absurden Eindruck beitrug, bei der migrationskritischen Hälfte des Landes (in Umfragen übrigens eine klare Mehrheit) handle es sich um die neuen Nazis, während die linken Antifaschisten die 'Weiße Rose' der Gegenwart darstellten. Gerade die enge Kooperation zwischen NGOs, öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und Bundesregierung wird der AfD etliche Wähler zugetrieben haben."

In der FAZ will Michael Hanfeld sich gar nicht erst auf einzelne Interpretation einlassen, es wäre die Aufgabe von Correctiv gewesen, die Potsdamer Tagung sachlich zu beschreiben, meint er: "Die widersprüchlichen Entscheidungen der Gerichte in dieser Sache zeigen alle zusammen eins: Mit der Theatralik und dem nebligen Bombast, auf den viele Kollegen hereingefallen sind, tut Correctiv niemanden einen Gefallen - außer denen, die gern von 'Lügenpresse' reden, und der AfD, für die 'Remigration' längst ein Wahlkampfschlager ist."

Correctiv äußert sich in einer Pressemitteilung zu der Urteilsbegründung: "Das Urteil betrifft einzelne Formulierungen der Berichterstattung. Der Text bleibt ansonsten unangefochten." Damit ruft das Magazin den Spott des Anwalts der Gegenseite wach.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 15.04.2026 - Medien

Erstaunlich objektive Berichterstattung nimmt FAZ-Korrespondent Alexander Haneke nun in den öffentlich-rechtlichen Sendern Ungarns wahr - bis zur Wahl hatten sie den oppositionellen Kandidaten Péter Magyar nach Kräften ignoriert und nur dann erwähnt, wenn es angebliche Skandale gab: "Der öffentlich-rechtliche Rundfunk, der unter Orbán zu einer reinen Propagandamaschine verkommen war, ist nun offenbar eines der ersten Fähnchen, die sich im neuen Wind drehen. Mit seiner Zweidrittelmehrheit im Parlament hat Magyar künftig die Möglichkeit, das gesamte System neu aufzustellen und das Personal auszutauschen - und er ließ im Wahlkampf keinen Zweifel daran, dass er an dieser Stelle den Hebel ansetzen will." Fast noch dringender ist nach Haneke der Umbau der mit staatlichen Anzeigen gepeppelten privaten Medien: "Über die Jahre hatten Fidesz-nahe Unternehmer, viele von ihnen waren mit Staatsaufträgen reich geworden, Zeitungen und Fernsehsender übernommen und sie auf Regierungslinie gebracht. Später wurden die wichtigsten Medien als 'Spende' an die neu geschaffene KESMA-Stiftung übertragen, die von Fidesz-Loyalisten kontrolliert wird."

In Ungarn siegte trotz schamloser Desinformationskampagnen "die Angst vor der Realität", schreibt Cathrin Kahlweit in der SZ. Wenn die ökonomischen Zwänge zu groß werden, dann helfen alle Beschwörungen eines vermeintlichen Feindes nichts, so Kahlweit. Ungarn zeigt aber auch, dass man das Volk nicht für zu dumm verkaufen kann: "Hunderte Deepfakes zeigten Gruselvideos: Ungarische Soldaten wurden von Ukrainern ermordet. Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hockte Kokain schnupfend auf einer goldenen Toilette. (...) Magyar brachte einen Hundewelpen in der Mikrowelle um. (...) Was der siegesgewohnte Ministerpräsident in seiner in vier Legislaturen ausgebauten Wahlautokratie vielleicht nicht mehr nötig zu haben glaubte: um Vertrauen zu werben. Was er offenbar wollte: Vertrauen zerstören. Und damit das zur Anwendung bringen, was die Forschung als ultimative Desinformation bezeichnet: die Verbreitung einer manipulierten und manipulativen Botschaft, die das Ziel hat, zu beweisen, dass man niemandem mehr trauen kann, dass die Eliten lügen, dass demokratische Kräfte dysfunktional sind."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 14.04.2026 - Medien

Nicholas Potter schildert in der taz die Machenschaften des iranischen Senders PressTV, der ein Pendant zu BBC International sein soll. Der Sender ist in den meisten westlichen Ländern verboten, in London scheint er aber noch aktiv zu sein. "Ein Beispiel ist George Galloway, ein ehemaliger britischer Abgeordneter, der auch als RT-Moderator auftrat. Chris Williamson (ebenfalls ein Ex-Abgeordneter und Verbündeter von Jeremy Corbyn) und David Miller (ein Ex-Professor, der wegen antisemitischer Verschwörungsmythen vielfach kritisiert wurde) präsentieren beim PressTV die an ein linkes Milieu gerichtete Sendung 'Palestine Declassified', in der der Hamas-Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 als 'außergewöhnlicher bewaffneter Aufstand gegen das zionistische Gebilde' gelobt wurde."

Erstmals wird in der FAZ eine Frau etwas zu sagen haben. Helene Bubrowski wird Herausgeberin der Zeitung, weil Gerald Braunberger in den Ruhestand tritt, meldet diese Zeitung selbst. "Die promovierte Juristin war von 2013 bis 2023 zunächst Politikredakteurin, dann Hauptstadtkorrespondentin der FAZ, 2024 wechselte sie zu Table.Briefings, seit 2025 ist sie dort Ko-Chefredakteurin. Bubrowski wird zusammen mit Berthold Kohler die Politische Redaktion führen, die damit wieder wie bis 2014 eine Doppelspitze bekommt, und sich mit Carsten Knop die Leitung der Online-Redaktion teilen."