9punkt - Die Debattenrundschau

Im Kreis verprügelt

Kommentierter Rundblick durch die Feuilletondebatten. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
18.06.2026. Den Kurden hat der Fall des syrischen Diktators Assad nichts genützt, meint der Politikwissenschaftler Rüstü Demirkaya in der NZZ. Warum setzt Donald Trump im Nahen Osten ausgerechnet auf Erdogan, fragt in der FAZ Bülent Mumay. Warum interessiert sich #metoo so gar nicht für Gewalt gegen Frauen mit Migrationshintergrund, fragt in der Welt Güner Balci. Sie sei "jeden Tag mit Angst aufgewacht", erzählt die Schauspielerin Sibel Kekilli in der Zeit. Die SZ staunt über die Verschwörungstheorien der Berliner Zeitung zu KI. Alles schön Bestätigung hier: Für Journalisten und Verleger von heute ist KI doch geradezu optimal, spottet die taz.
Efeu - Die Kulturrundschau vom 18.06.2026 finden Sie hier

Europa

Den Kurden hat der Fall des syrischen Diktators Assad nichts genützt, notiert der Politikwissenschaftler Rüstü Demirkaya in der NZZ. "Die Türkei versucht, in das syrische Machtvakuum vorzustoßen. Sie tut dies nicht nur mit militärischen Mitteln, sondern auch durch Diplomatie, wirtschaftliche Verflechtung und Einfluss auf die neue syrische Führung. Für Ankara ist Syrien nicht mehr nur ein Nachbarland im Bürgerkrieg. Es ist der Ort, an dem sich entscheidet, ob die Türkei nach dem Rückzug alter Mächte und der Schwächung Irans zu einem ordnenden Zentrum der Region werden kann. Die Kurden geraten dabei erneut zwischen die Interessen der Staaten. ... Entscheidend ist, welche Art von Ordnung in Syrien entsteht. Wird es eine Ordnung sein, die Minderheiten, lokale Selbstverwaltung und politische Pluralität zulässt? Oder entsteht eine neue Zentralmacht, die mit türkischer Zustimmung die kurdische Selbstverwaltung abbaut und Stabilität mit Unterordnung verwechselt?"

Unterdessen werden in der Türkei die Prozesse gegen den Oppositionspolitiker Ekrem İmamoğlu und mehr als 400 seiner Anhänger und Mitarbeiter geführt. Eine Angeklagte berichtete vor Gericht von der entwürdigenden Behandlung bei ihrer Verhaftung und Drohungen gegen ihre Kinder, erzählt Bülent Mumay in der FAZ. Beweise für den Hauptvorwurf - Korruption - gibt es nicht, schreibt Mumay, der sich um so mehr ärgert, dass Erdogan von Donald Trump unterstützt wird. "Was haben Trump und das Establishment in seinem Land davon, auf Erdoğan zu setzen? Regionale Krisen wie die in Syrien und der Ukraine haben Erdoğan bereits gestärkt. Doch insbesondere der Irankrieg hat das US-Paradigma für die Region verdeutlicht, Erdoğan als uneingeschränkten Herrscher zu etablieren. Statt die Türkei als Demokratie zu halten, soll sie zu einer Regionalmacht werden, die Iran ersetzen kann. Der Plan ist, dass die Türkei US-Interessen in der Region anstelle der USA wahrnimmt und mit ihrer starken Armee in Konflikte eingreifen kann, ohne zu einer Gefahr für Israel zu werden. Dieser Plan ist mit einer demokratisch geführten Türkei nicht umzusetzen."

In der taz berichtet Barbara Oertel von der Veranstaltungsreihe "Debatten über Europa", initiiert von der S. Fischer Stiftung und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, die dieses Jahr in Tblissi stattfand. Karl Schlögel hielt die Hauptrede, der slowakische Autor und Übersetzer Michal Hvorecký die Abschlussrede. Beide erinnerten daran, dass es derzeit die Länder am Rande Europas sind, in denen die Demokratie am leidenschaftlichsten und mit großem Risiko verteidigt wird: die Ukraine, Georgien und die Slowakei. "Im Dezember 1989 begann ich zu begreifen, dass Freiheit der eigentliche Daseinsgrund ist - sie ermöglicht es uns Menschen, Sinn und Werte zu schaffen. 2026 weiß ich, können wir wieder so viel verlieren", sagte Michael Hvorecký. "Sein Land sei ein trauriges Beispiel dafür, wie schnell der Aufstieg rechtsextremer Kräfte im 21. Jahrhundert vonstattengehen könne. Unter der Führung von Ministerpräsident Fico steuere die Slowakei auf eine autoritäre Herrschaft zu und drohe womöglich sogar in den Faschismus abzurutschen. Dennoch gingen in Bratislava regelmäßig Zehntausende auf die Straße - wie auch in Tbilissi."
Archiv: Europa

Medien

Einen völlig irrsinnigen Satz hat SZ-Autor Stefan Niggemeier in der Debatte über KI im Journalismus aufgeschnappt. Gelesen hat er ihn, wo sonst, in der Berliner Zeitung des Putinisten Holger Friedrich. Der dortige Nachrichtenchef Harald Neuber machte sich über die Empörung lustig, dass Mario Voigt sich seine Betroffenheit beim Denken an den Holocaust von der KI hat formulieren lassen. Und dann weist Neuber "darauf hin, dass hinter den führenden KI-Unternehmen dieser Welt in entscheidenden Funktionen 'jüdische Gründer, Investoren und Forscher' steckten. 'Ist es wirklich so absurd zu fragen", fragt er, 'ob es nicht moralisch eher angemessener ist, Gedenkworte mit Hilfe von Modellen zu formulieren, die in Unternehmen entstanden sind, die von Nachkommen der Opfer maßgeblich geprägt wurden, als sie ausschließlich von Nachkommen der Täter formulieren zu lassen?' Kurze Antwort: Ja, das ist absurd."

Für Journalisten und Zeitungsverleger von heute ist KI doch geradezu optimal, spottet Ambros Waibel in der taz. "In den knapp zwei Jahrzehnten, die ich im Journalismus bin, gab es jedes Jahr Fortbildungen, die dem Personal die Phrasen und Klischees austreiben sollen. Erfolgsquote: null." Verleger wiederum "denken, dass ihr Publikum im Grunde nichts Neues, gar Verstörendes erfahren möchte, sondern Bestätigung sucht, Faktenkollektionen, die zu vertrauten Thesen passen, in vertrauter Form. Und wer hätte die intensiver studiert als die KI, die eingeführte Muster bevorzugt und sprachliche wie gedankliche Abweichungen sanktioniert...?" Selbst im Buchbereich sehe es kaum anders aus: "Hängt nicht der Buchmarkt aktuell von Genretexten ab, die in den Bereichen Krimi, New Adult, Fantasy genau dadurch reüssieren, dass sie alte Motive neu arrangieren?"

Wenn Politiker ihre Reden von KI schreiben lassen, ändert das die Realität oder vielmehr die Art und Weise, wie wir Realität wahrnehmen, warnt Matthias Spielkamp von Algorithm Watch in der taz. KI-Tools beeinflussen auf die Dauer unsere Vorstellung von "guten" oder "relevanten" Informationen, meint er. "Dazu kommen der 'Automatisierungsbias' - das Phänomen, bei dem Menschen Antworten von Computersystemen allzu leicht akzeptieren - und die Gefahr, dass Menschen sich stark von KI darin beeinflussen lassen, wie sie grundlegende Überzeugungen entwickeln. Diese Effekte können sich gegenseitig verstärken, insbesondere wenn Chatbots von mehreren Entscheidungsträgern innerhalb einer Organisation oder einer Behörde genutzt werden."

In der Welt wirft der Islamwissenschaftler Alfred Schlicht den öffentlich-rechtlichen Medien vor, konsequent den Islam schönzureden, während das Christentum vorzugsweise mit Missbrauch, Kreuzzügen und Intoleranz in Verbindung gebracht werde: "Dass die Kreuzzüge die erste energische Gegenreaktion des christlichen Westens waren nach über 450 Jahren islamischer Aggression und nur Länder betrafen, die Muslime zuvor dem Christentum entrissen hatten, wird kaum angedeutet. Die 1.400 Jahre Angriffskrieg des Islam gegen das christliche Abendland wiegen weniger schwer als die Zeiten des Imperialismus, als im 19. und 20. Jahrhundert der Westen schließlich in die Gegenoffensive ging und die islamische Welt durch Gewalt und Betrug unterwarf und ausbeutete." Selbst im Kinderprogramm werde "der Islam wohlwollend präsentiert. Am 19. März 2026 zeigt die ZDF-Sendung 'logo!' eine positive Darstellung des Islam zum Ende des Ramadans, diese wird einer sehr kritischen des Christentums gegenübergestellt. Keine Diskriminierung der Frau im Islam, keine Kalifatsdemonstrationen auf unseren Straßen - aber Pädophilie und dumpfes Mittelalter in christlichen Kirchen."
Archiv: Medien

Digitalisierung

Kürzlich ließ die SPD die Holocaust-Überlebende Jeanette Wolf mithilfe von KI wiederauferstehen (unser Resümee). In der Welt hat Alan Posener für diese Art der Erinnerung gar kein Verständnis: "Die schiere Menge des Materials und die Kultur des schnellen Likens und Weiterleitens sorgen dafür, dass die Grenze zwischen Fake und Realität verschwindet. Deshalb sollten jene Institutionen, die auftragsgemäß und ernsthaft die Erinnerung an den Holocaust pflegen, auf die Versuchung verzichten, ihre Angebote durch KI aufzumotzen. Anne Frank spricht zu uns durch ihr Tagebuch, sie muss nicht als Avatar zu uns sprechen. Aber weder das Tagebuch der Anne Frank noch die Zeugnisse der Überlebenden können die Arbeit des intellektuellen Eindringens in das Geschehen ersetzen. Und das ist seit Jahrzehnten unterblieben."
Archiv: Digitalisierung

Gesellschaft

Warum interessiert sich #metoo eigentlich nur für die Frauen in den Mehrheitsgesellschaften des Westens, fragt in der Welt Güner Balci. Schließlich gebe es auch noch eine andere "Welt, in der Sexualität kein individuelles Recht ist. Eine Welt, in der nicht das Mädchen oder die Frau, sondern Verwandte, Väter, Onkel und Brüder darüber entscheiden, wer wen lieben darf und was geschieht, wenn es anders kommt." Balci bezieht sich in ihrem Artikel auch auf eine Dunkelfeldstudie, wonach weniger als 5 Prozent der Partnerschaftsgewalt zur Anzeige gebracht werden. "Für nahezu alle untersuchten Gewaltformen kommt die Studie zu dem Befund, dass Frauen mit Migrationshintergrund häufiger Opfer von Gewalt werden als Frauen ohne Migrationshintergrund. Warum das so ist, ist eine Frage, die uns umtreiben sollte. Doch davon sind wir weit entfernt. Es würde uns abverlangen, auch kulturelle und religiöse Rollenmuster zu hinterfragen und eine klare Haltung einzunehmen, die sich nicht mit jeder Art von Toleranz gegenüber dem vermeintlich Anderen vereinbaren lässt".

Sie sei als Kind "jeden Tag mit Angst aufgewacht. Und die psychische Gewalt, diese Angst vor der Gewalt, fand ich noch viel, viel schlimmer", erzählt die Schauspielerin Sibel Kekilli, selbst türkischer Herkunft, in der Zeit. "Ich erinnere mich, wie ich, als ich drei oder vier war, eines Nachts aufgewacht bin und Schreie hörte. Mein Kinderzimmer lag neben unserem Wohnzimmer. Und dort ist ein junges Mädchen, meine Großcousine, im Kreis verprügelt worden, weil sie einen Freund hatte. Sie hat vor Schmerzen geschrien. Die Frauen der Familie standen dabei und sahen zu." Auch sie selbst sei misshandelt worden. Hilfe von den Müttern sei eher nicht zu erwarten: "Die Frauen wissen: Die Tochter wird von mir erzogen. Und wenn sie was Falsches macht, ist die Schande auch für mich sehr groß. Sie denken: Ich habe versagt als Mutter. Das heißt, sie verpetzen ihre Töchter und kontrollieren sie dann noch mehr." Auch sie kritisiert, dass Gewalt in migrantischen Familien oft bewusst nicht thematisiert werde: "Wenn man von den Menschen hier verlangt, sich zu integrieren, dann aber sagt, Moment mal, bei Gewalt, da gucken wir nicht genau hin - das erschüttert mich."

Bestellen Sie bei eichendorff21!
Der Perlentaucher druckt aus dem "Jahrbuch Sexualitäten 2026" ein Gespräch Jan Feddersens mit der Wiener Aktivistin und ehemalige Grünen-Politikerin Faika El-Nagashi vorab. Sie erzählt von ihren zwei Coming Outs, eins als Lesbe, nicht einfach gegenüber ihren Eltern, das zweite als queerkritische Feministin. Die Brüche, die von der Frauenforschung zu den Gender Studies und dann den alles überwölbenden Queer Studies führten, hatten auch mit direktem politischen Druck zu tun, erzählt sie: "Ich war Ende der 2010er Jahre in einem Lesbenverband, dort war ich im Vorstand die Schatzmeisterin. Wir wollten 2019 eine Konferenz in der Ukraine organisieren. Ich wollte mein Unbehagen am Queerfeminismus diskutieren, das war aber nur mäßig erfolgreich, weil die Organisatorinnen noch Fördergelder gesucht hatten. Die Fördergeber stellten jedoch als erste Frage: 'Seid ihr transinklusiv?' Für eine Frauen- oder Lesbenorganisation wurde das zu einer Überlebensfrage. Im nächsten Schritt hatten sie auch noch zu beantworten und zu dokumentieren: Wer sitzt bei euch im Vorstand? Wer spricht auf Konferenzen? Wer darf teilnehmen und wer nimmt auch wirklich teil? Du musst wirklich deine Organisation komplett öffnen und unterwandern lassen, auf jeder Ebene. Sonst kannst du diesen Beweis nicht antreten, dass du transinklusiv bist, und sonst bekommst du keine Fördergelder."

In der SZ berichtet Peter Laudenbach über eine Zunahme antisemitischer Übergriffe in Deutschland, die die Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (Rias) dokumentiert hat. Die Zahlen haben sich seit dem Überfall der Hamas verdreifacht. Auch im Kulturbetrieb kommt es immer wieder zu antisemitischen Vorfällen, so Laudenbach und beschreibt einige konkrete Fälle. "Wenn zum Beispiel in einer Ausstellung in Potsdam ein Bild auftaucht, das Anne Frank mit arabischer Kufija zeigt, wird die im Nationalsozialismus ermordete Jüdin symbolisch umstandslos mit den Palästinensern gleichgesetzt. Indirekt rückt das Bild damit das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza auf eine Ebene mit dem Völkermord an den europäischen Juden. Die obszöne Relativierung des Holocaust geht im Radical Chic der zeitgenössischen Kunst offenbar als coole Provokation durch. Das muss man nicht zensieren - aber ein paar Fragen an das Weltbild der Ausstellungsmacher und andere Akteure des Kulturbetriebs stellen sich schon."

In Berlin sollen nach einem erfolgreichen Volksbegehren 220.000 Wohnungen vergesellschaftet werden. In der Zeit fragt sich Ijoma Mangold, ob die Befürworter die Konsequenzen verstehen: "Die Grundlage jedes prosperierenden Gemeinwesens von Singapur bis zur Schweiz ist Rechtssicherheit. Deutschland hat lange in dieser Liga mitgespielt. Man wusste sich in diesem Land vor willkürlichen Enteignungen geschützt. Wenn Berlin jetzt im großen Stil vergesellschaftet, wird sich jedoch jeder Investor künftig fragen, ob er in Deutschland noch Immobilien entwickeln möchte. Sozialistische Eigentumskonzepte sind traditionell der Weg in die Mangelwirtschaft." Und schlimmer noch: "Wenn alles im Namen des Gemeinwohls in Volkseigentum überführt werden kann, ist der Bürger in totaler Weise dem Staat ausgeliefert. Dass man durch beherzte Enteignungen die Zustimmung des Volkes gewinnen kann, hat Götz Aly gerade in seinem Bestseller 'Wie konnte das geschehen?' am Beispiel der Arisierung jüdischen Eigentums gezeigt."

Den meisten Deutschen geht es wirtschaftlich ganz gut, doch empfinden sie laut einer jüngsten Forsa-Umfrage den gesellschaftlichen Zusammenhalt als schlecht und fürchten, dass es mit Deutschland bergab geht. Der Soziologe Gert Pickel erklärt im Interview mit dem Tagesspiegel, warum das kein Widerspruch ist, warum vor allem die Rechten vor dieser Stimmungslage profitieren, und er dennoch einen gewissen Optimismus hegt, dass die Polarisierung überwunden werden kann: "Man sieht es immer wieder in Ländern, die in Demokratisierungsprozessen einen neuen Zusammenhalt entwickeln - von den Maidanprotesten in der Ukraine bis zum arabischen Frühling. Ich bin sicher, dass es auch hierzulande zu Gegenbewegungen kommt. Wenn die AfD in Sachsen-Anhalt irgendwann die absolute Mehrheit gewinnt, werden sich viele Leute dagegenstellen. Viele, die heute dem Völkischen zuneigen, gehen davon aus, dass ihre eigene Freiheit nicht angetastet wird. Sie dürften böse überrascht werden, wenn zum Beispiel Betriebsräte oder auch ihre Kirchengemeinde als überflüssig angesehen werden und das Recht auf freie Meinungsäußerung eingeschränkt wird. Sichtbar wird eine Reaktion aber oft erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist."
Archiv: Gesellschaft

Geschichte

In der Zeit erinnert Michael Sontheimer an die Entführung eines Flugzeugs nach Entebbe vor fünfzig Jahren, an der auch zwei Deutsche beteiligt waren, Wilfried Böse, 27, und Brigitte Kuhlmann, 29, beide Mitglieder der Revolutionären Zellen. Während der Entführung, mit der "politische Gefangene" freigepresst werden sollten, wurden die jüdischen und israelischen Geiseln von den anderen Passagieren getrennt: "Die Geiseln werden nun in die alte Terminalhalle geführt. Hier sondern Kuhlmann und Böse die Israelis aus - und alle anderen, die sie für Juden halten. Als ein Holocaust-Überlebender seine in Auschwitz eintätowierte Häftlingsnummer zeigt, versucht Böse zu erklären, dass sich die Entführung nicht gegen Juden richte, sondern gegen den zionistischen Staat Israel, der die Palästinenser unterdrücke. 'I am not a Nazi', soll er beteuert haben, 'I am an idealist.'" Mehr dazu im Deutschlandfunk, der unter anderem den Historiker Jeffrey Herf befragt.

Bestellen Sie bei eichendorff21!
Außerdem: In der FAZ schreibt Patrick Bahners den Nachruf auf den italienischen Historiker Carlo Ginzburg, der mit "Der Käse und die Würmer" eines der legendärsten Werke der "Mikrogeschichte" geschrieben, ja, das Genre überhaupt erst instituiert hat.
Archiv: Geschichte