Efeu - Die Kulturrundschau

Niemand hatte etwas gewagt

Die besten Kritiken vom Tage. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
16.11.2019. Olga Tokarczuk öffnet den Westeuropäern den Blick für Osteuropa, freut sich der polnische Schriftsteller Artur Becker in der NZZ. Jungle World schaut betreten zu, wenn PJ Harvey die Burka überzieht und durch Krisengebiete in aller Welt reist. Verstört ist auch der Guardian, der mit Anselm Kiefer in London in Europas Leichenhalle blickt. In der taz leidet Salman Rushdie an der Krankheit Trump. Und die FAZ stellt klar: Tel Aviv war nie die weiße Bauhausstadt.
9punkt - Die Debattenrundschau vom 16.11.2019 finden Sie hier

Kunst

Anselm Kiefer. The Elegant Universe. 2019. White Cube.

Zutiefst verstört kehrt Jonathan Jones im Guardian aus dem Londoner White Cube Bermondsey zurück, wo derzeit unter dem Titel "Superstrings, Rundes, The Norns und Gordian Knot" neue Werke von Anselm Kiefer ausgestellt werden. Noch immer wirke der Holocaust in Kiefers Bildern nach, die Jones aber auch als Kommentar zur Klimakrise liest: "Die Hauptgalerie im White Cube Bermondsey erscheint in ihrer merkwürdigen Leere schon ziemlich trostlos. Kiefer schafft es aber noch, die Kälte zu steigern und den White Cube in eine Leichenhalle für Europa zu verwandeln. Schneebedeckte Landschaften ohne Bruegels Triumph erstrecken sich bis ins Unendliche. Sie sind mit Stöcken übersehen, die so schwarz sind wie Grabsteine und Netze, die nichts fangen. Kiefers wissenschaftliche Lektüre hat ihn offensichtlich nicht aufgeheitert. Die kurvigen Gitter der Raum-Zeit werden zu schrecklichen Drahtfallen in einem verwüsteten Nirgendwo. Wir könnten im Niemandsland an der ukrainischen Grenze sein. Wie auch immer, dieser Ort trägt den Tod in seinen harten schwarzen Furchen."

Weiteres: Nach einer Station im Pariser Centre Pompidou zieht die große Dora-Maar-Retrospektive nun weiter in die Londoner Tate Modern. Im Guardian nimmt Andrew Dickson die kommende Woche eröffnende Ausstellung zum Anlass daran zu erinnern, dass vor allem Maars surrealistische Fotografien sich nicht im Schatten Picassos verstecken müssen: "Besonders schwindelerregend sind eine Reihe von Fotomontagen, die auf Architekturfotografien basieren. Maar manipulierte sie in ihrem Studio und legte dann ihre eigenen Fotos darüber - die verdrehten Körper von Menschen, die sie auf der Straße gesehen hatte, bizarre, nicht ganz menschliche Skulpturen. Maar war erst Mitte 20 und schon eine der wenigen Fotografinnen, die André Breton und seine notorisch sexistischen Akolythen für würdig erachteten, in ihre Ausstellungen aufgenommen zu werden." In der Welt berichtet Swantje Karich über den Fall des Zero-Künstlers Heinz Mack, der, nachdem Kunstwerke von Künstlerfreunden wie Yves Klein in seinem Wohnhaus in den Achtzigern verbrannt waren, diese nachgebaut und auf dem Kunstmarkt angeboten haben soll, was offenbar die gesamte rheinische Kunstszene duldete.

Besprochen wird die die Ausstellung "Forms Larger and Bolder" mit Zeichnungen von Eva Hesse im Wiener Mumok (Standard), die Ausstellung "No Photos on the Dance Floor! Berlin 1989 - Today"im C/O Berlin (SZ) und die Ausstellung "Tiepolo - Der beste Maler Venedigs" in der Staatsgalerie Stuttgart (FAZ).
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Musik

Westlicher Popstar im östlichen Elend: PJ Harvey in "A Dog Called Money" (Bild: Salzgeber)

Früher sang P.J. Harvey vom Liebesschmerz, heute vom Schmerz, den Kriege verursachen. Flankierend zum letzten Album der Sängerin gibt es jetzt den Kino-Dokumentarfilm "A Dog Called Money", der die Musikerin und den Filmemacher Seamus Murphy nicht nur im Studio zeigt, sondern auch bei Reisen in alle möglichen Kriegs- und Krisenregionen, vom Kosovo über Afghanistan bis zu verarmten Vierteln in Washington. Dierk Saathoff von der Jungle World hat dieser Elendstourismus sehr befremdet: "Mit dem Habitus der Kultursensiblen ist Harvey durch die Länder gereist, was zu ziemlich unappetitlichen Aussagen führt, die sie kürzlich im Radio der BBC anlässlich des Filmstarts äußerte. 'Einen Schleier zu tragen, war für mich als Frau sehr interessant', sagte sie da, und führte weiter aus, dass es sich 'wie eine Maske anfühlte, und dadurch befreit es einen, denn niemand kann dich sehen, und man schaut nur aus einem kleinen Bereich seines Gesichts heraus, und das befreite mich, um mich ganz im Moment zu fühlen.' Dass Frauen die Burka in Afghanistan nicht tragen, um sich 'ganz im Moment' zu fühlen, sondern dazu gezwungen werden - auf die Idee kommt sie nicht."

Der Schriftsteller Jan Brandt berichtet im Freitext-Portal von ZeitOnline von einem Aha-Erlebnis beim A-ha-Konzert, das er und seine Begleitung in voller 80s-Montur besucht haben: "Niemand sah so aus wie wir. Niemand hatte den Versuch unternommen, jünger auszusehen. Niemand war bereit gewesen, sich lächerlich zu machen. Niemand hatte etwas gewagt. Im Gegenteil: Die meisten schienen direkt von der Arbeit hierhergekommen zu sein."

Weiteres: Regine Müller spricht in der taz mit Marin Asop, der neuen Dirigentin des Radio-Symphonieorchesters Wien, die als erste Frau in der Geschichte des Orchesters diese Position bestreitet. Amira Ben Saoud erklärt im Standard das Phänomen Lewis Capaldi, der aus dem Nichts die Charts gestürmt hat. Till Schmidt berichtet in der FAZ von einer Begegnung mit der Tuareg-Band Tinariwen. Dlf Kultur bringt eine Lange Nacht von Karl Lippegaus über den Bossa Nova.

Besprochen werden ein Konzert der Geigerin Alina Ibragimova mit dem Tonhalle-Orchester Zürich (NZZ), die Foto-Ausstellung "No Photos on the Dance Floor!" im C/O Berlin über die Clubkultur der 90er (SZ), das Berliner Konzert der britischen Band Elbow (Tagesspiegel), ein Filmmusikabend mit dem HR-Sinfonieorchester (FR) und Sudan Archives' Album "Athena" (Jungle World, mehr dazu bereits hier). Daraus ein Video:

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Literatur

Mit dem Doppel-Literaturnobelpreis für Peter Handke und Olga Tokarczuk hat sich Europa selbst beschenkt, schreibt der aus Polen stammende, in Deutschland lebende Schriftsteller Artur Becker in der NZZ: Tokarczuk, in Polen eine engagierte Streiterin für Liberalität, Individualismus und Demokratie und den rechtsnationalen Kräften daher naturgemäß ein Dorn im Auge, öffne den westeuropäischen Blick auf Osteuropa. "Angesichts der Rückkehr des Autoritären und der Überbetonung des Nationalen müssen wir in Europa miteinander reden und nicht in alte Verhaltensweisen verfallen, die uns leider nichts Gutes bringen werden: den Nationalismus. Westliche Intellektuelle und Schriftsteller sind oft auf einem Auge blind, da sie Polnisch oder Russisch selbstverständlich nicht lernen müssen. ... Und speziell im Fall von Polen muss man sagen, dass das Wissen der Westeuropäer über die Geschichte dieses Landes ziemlich bescheiden ist", etwa dass "es ein geteiltes, sehr schnell der Religion entsagendes Land ist, in dem die Kirche den Boden unter den Füßen verliert, obwohl sie auf den ersten Blick siegreich erscheinen mag."

Salman Rushdie spricht in der taz mit Thomas Winkler über seinen neuen Roman "Quichotte", den er zwar als Roman über die politische Metamorphose unserer Zeit begreift, ohne allerdings den rechten Hindu-Führer Narendra Modi und US-Präsident Trump namentlich zu erwähnen: Zwar seien sie "im Schatten präsent. Aber Trump und Modi sind Symptome, nicht die Krankheit selbst. ... Ich habe die Namen absichtlich rausgelassen, weil der Roman nicht von ihnen erzählt, sondern von der Welt - denn die ist interessanter als diese Leute. Deswegen schreibe ich nicht darüber, wie sich die Welt entwickeln könnte, sondern darüber, wie ich die Welt gerade erlebe."

Der Tagesspiegel meldet, dass das Literarische Colloquium Berlin mit LCB diplomatique ein neues mehrsprachiges, mit Mitteln des Auswärtigen Amtes finanziertes Onlineportal startet, auf dem Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus aller Welt Texte aus ihrer Heimat veröffentlichen werden - jeden Montag soll es einen neuen Beitrag geben. Aktuell berichtet Martina Clavadetscher vom Frauenstreik in der Schweiz, Julio Carrasco schreibt über kleine Trauer-Altare auf chilenischen Straßen und A.L. Kennedy erklärt, dass die BBC in Großbritannien zusehends Angriffen ausgesetzt ist.

Weitere Artikel: Der Standard meldet, dass Peter Handke gegenüber den Kärntner Landesbehörden in einer Stellungnahme bestätigt habe, dass es sich bei seinem jugoslawischen Pass lediglich um einen "Gefälligkeitspass" zur Erleichterung des Reisens gehandelt habe. In der Literarischen Welt gratuliert Astrid Diepes der Pariser Buchhandlung "Shakespeare & Company" zum 100-jährigen Bestehen. Im "Literarischen Leben" der FAZ berichtet die Schriftstellerin Angelika Overath von ihrer Reise durch die kurdische Türkei zu den mesopotamischen Kulturgütern. Im Feature für Dlf Kultur erkundigt sich Katharina Teutsch, wie Schriftsteller und Schriftstellerinnen auf den angespannten Wohnungs- und Mietmarkt reagieren.

Besprochen werden unter anderem Christiane Neudeckers Theaterbetriebsroman "Der Gott der Stadt" (taz), Adolf Endlers gesammelte Gedichte (FR), Ahmed Saadawis "Frankenstein in Bagdad" (Freitag), Martin Walsers "Mädchenleben oder Die Heiligsprechung" (Literarische Welt), Roberto Bolaños Kurzroman "Monsieur Pain" (SZ) und René Mariks "Wie einmal ein Bagger auf mich fiel" (FAZ).
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Archiv: Literatur

Film

Immer mehr an sich fürs Kino gedrehte Filme landen, wenn überhaupt, nur kurzzeitig im Kino und werden dann dauerhaft im Streamingangebot versenkt. A.O. Scott fragt sich in der New York Times - insbesondere nachdem Disney angekündigt hat, seinen durch den Ankauf von 20th Century Fox nochmal immens angewachsenen Backkatalog von Filmklassikern für Kinovorführungen nicht mehr freizugeben -, "was dann mit den Filmclubs an den Universitäten geschieht, den Filmabteilungen in den Museen und Repertoire spielenden Kinos? Dies mag wie ein Nebenaspekt wirken, aber Revivals und Retrospektiven sind ein Teil dessen, wie Geschmäcker geformt werden, wie Filmgeschichte geschrieben und immer wieder neu überprüft wird."

Weiteres: Im Filmdienst-Blog spricht Matthias Dell mit Gudrun Sommer, der Leiterin der Duisburger Filmwoche, über die Herausforderungen, Harun Farockis in den 70ern fürs Kinderfernsehen entstandene Arbeiten heute öffentlich zeigen zu können: Sommer "war relativ schockiert, wie schwierig es ist, an diese Filme heranzukommen, weil die Rechtelage ungeklärt ist." Andreas Busche spricht im Tagesspiegel mit Julie Delpy über ihren neuen Film "My Zoe".

Besprochen werden Teona Strugar Mitevskas "Gott existiert, ihr Name ist Petrunya" (Freitag, Tagesspiegel), Martin Scorseses Mafiafilm "The Irishman" (Standard, Welt, mehr dazu bereits hier), Wang Xiaoshuais "Bis dann, mein Sohn" (online nachgereicht von der FAZ, mehr dazu bereits hier), Olivia Wildes Highschool-Komödie "Booksmart" (Tagesspiegel), Erwin Wagenhofers Dokumentarfilm "But Beautiful", den Standard-Kritikerin Katharina Stöger eher ratlos verlässt, die letzte Staffel der Amazon-Serie "The Man in the High Castle" (FAZ), die neuen Apple-Serien "For All Mankind" und "The Morning Show" (Freitag), Shaheen Dill-Riaz' Dokumentarfilm "Bamboo Stories" (Tagesspiegel) und die neue Staffel der Netflix-Serie "The Crown" (FAZ).
Archiv: Film

Design

Ingo Maurer und Team, Ringelpiez, 2017. Foto: Tom Vack
Die ganze Schaffenskraft des kürzlich verstorbenen Lichtgestalters Ingo Maurer erlebt Gerhard Matzig in der SZ noch einmal in der vom Künstler noch selbst mitgestalteten Retrospektive in der Münchner Pinakothek der Moderne, die auch dessen Yves-Klein-Hommage zeigt: "Zu sehen ist Yves Klein bei seinem legendären 'Sprung in die Leere'. Nur mit der Fußspitze berührt 'Remember Yves' (2007) die Wand. Genau an diesem Fußpunkt eines statisch tollkühn erscheinenden Augenblicks gefrorener Dynamik entwickelt sich der nur von einer kleinen Leuchte erzeugte, flächige Schatten der dreidimensionalen Figur, um zum eigentlichen Werk zu werden: zum Schatten, der vom Licht so erzählt, sodass daraus letztlich Architektur wird. 'Und umgekehrt.' Die Yves-Hommage ist eine typische Arbeit für Maurer. Etwas Kunst, etwas Design, etwas Architektur, wenig Licht, viel Schatten, ein Witz, eine Philosophie, eine Lakonie, eine Perfektion, ein Körper, eine Fläche, Dynamik und Statik, Ambivalenz und Paradoxie - und die Komplexität des Einfachen."
Archiv: Design
Stichwörter: Maurer, Ingo

Architektur

In der FAZ nutzt der Architekt Philipp Oswalt das Bauhaus-Jubiläum, um mit dem Mythos von der weißen Bauhausstadt aufzuräumen: Gerade mal vier der zweihundert in den Dreißigern in Tel Aviv tätigen Architekten haben am Bauhaus studiert, im Wesentlichen sei die Stadt durch Le Corbusier und Erich Mendelsohn geprägt worden, die sich allerdings nicht besonders gut zur "Identitätsstiftung" eigneten, während das Bauhaus "das perfekte Narrativ zur Profilierung Tel Avivs als moderne israelische Metropole" bot, klärt er auf: "Ironischerweise war es ausgerechnet Westdeutschland gewesen, das nach Ende der NS-Zeit zur Wiederherstellung des deutschen Ansehens im Ausland das Bauhauserbe zur internationalen Kulturmarke geformt hatte. Nun nutzten diese auch die Opfer des NS-Regimes. Nicht minder wichtig waren die innerisraelischen Auseinandersetzungen. 1980 hatte die Regierung ganz Jerusalem zur ungeteilten Hauptstadt Israels erklärt. Die Stadt repräsentierte damit eine religiöse und nationalistische Idee Israels. Die säkularen, liberalen und linken Kräfte suchten dagegen Tel Aviv als moderne, weltoffene Stadt zu profilieren. Dem entsprach die sachlich-progressive, soziale und internationalistische Ausrichtung des historischen Bauhauses."

Nach mehreren Jahren und Kosten von 450 Millionen Euro ist mit der Staatsbibliothek Unter den Linden zumindest eine Berliner Baustelle tatsächlich fertig geworden, meldet ein zufriedener Falk Jaeger im Tagesspiegel: Einer der "schönsten Lesesäle der Nachwendezeit" sei entstanden, so Jaeger.
Archiv: Architektur

Bühne

Krafft Angerer

Schauspieltheater at its best erlebt Nachtkritiker Martin Krumbholz in Luk Percevals Inszenierung von Eugene O'Neills Stück "Eines langen Tages Reise in die Nacht" am Schauspiel Köln, wo das Publikum durch einen Guckkasten in menschliche Abgründe blicken kann: "Wie Untote geistern die vier Hauptfiguren durch die Räume, treffen aufeinander, klammern sich eine Weile aneinander und lassen sich wieder los. Ihre Gespräche kreisen um Illusionen, die jeder durchschaut und an denen man dennoch festhält. Man möchte sich lieben und liebt sich tatsächlich, aber der Hass ist stärker. Astrid Meyerfeldt spielt den rabiaten Narzissmus, den suizidalen Furor der Mary mit atemberaubender Energie. Das 'Nervenbündel', das sie ist, muss sie gar nicht illustrieren: Wenn sie sich in die Haare greift oder ihre Hände 'auf dem Tisch flattern', erfährt man dies aus dem eingesprochenen Kommentar; indem die Regie den Naturalismus der Szene aushebelt, richtet sich der Blick umso entschiedener auf den wie mit einem Seziermesser bloßgelegten existenziellen Kern."

Weiteres: In der nachtkritik meldet der belgische Dramaturg Michael Nijs, dass Jan Jambon, der flämische Ministerpräsident und Kulturminister von der nationalistisch-separatistischen Partei N-VA, die Subventionen für Flanderns Kulturorganisationen ab 2020 um sechs Prozent kürzen wird. Auch international gibt es bereits Protest in Form eines offenen Briefes, der unter anderem von Rene Pollesch, Matthias Lilienthal oder Christophe Slagmuylder unterschrieben wurde. Katharina Wagners Vertrag als Chefin der Bayreuther Richard-Wagner-Festspiele ist bis 2025 verlängert worden, meldet der Tagesspiegel. Im Standard berichtet Stefan Weiss vom Prozess gegen die Ex-Wiener-Burg-Geschäftsführerin Silvia Stantejksy, der unter anderem Veruntreuung vorgeworfen wird. In der SZ porträtiert Reinhard Brembeck den französischen Tenor Benjamin Bernheim, den Brembeck ob seiner "Subtilität" und seiner "intellektuellen" Herangehensweise als "Vorreiter eines endlich wieder auf Inhalte achtenden, neuen Opernverständnisses" würdigt.

Besprochen wird Armin Petras' Inszenierung von Henrik Ibsens "Schloss Rosmersholm" am Theater Bremen (taz), die Uraufführung des Tanztheaters "This is what happenend in the Telephone Booth" von Leonie Wahl und Ernst Kurt Weigel am Wiener Off-Theater (Standard), Matthias Hartmanns Inszenierung von Harry Mullischs "Die Entdeckung des Himmels" am Schauspielhaus Düsseldorf (nachtkritik) und Stefano Podas Inszenierung von Giacomo Puccinis "Tosca" am Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz (Neue Musikzeitung).
Archiv: Bühne