Efeu - Die Kulturrundschau - Archiv

Literatur

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Efeu - Die Kulturrundschau vom 17.01.2017 - Literatur

Zum Kummer von Welt-Kritiker Richard Kämmerlings verlässt Maxim Biller das "Literarische Quartett" des ZDF: Der Sender müsse sich jetzt "sehr gute und effektive lebenserhaltende Maßnahmen überlegen, um einen schleichenden Tod des Formats zu verhindern." Ebenfalls in der Welt vermisst Mara Delius schon jetzt Billers Horizont, der weiter war als der eines Lehrerkindes aus Göttingen: "Wenn also die Personalie Maxim Biller etwas sagt, dann auch, dass der Literaturbetrieb aufpassen muss, nicht an sich selbst, an seiner eigenen Betrieblichkeit, zu ersticken." Auch Matthias Dell hält das "Quartett" nach diesem Weggang für "am Ende", wenngleich er dessen gehobenem Krawall-Boulevard keine Träne nachweit: Der Sendung böte sich mit dieser Personalie allerdings "die Chance, mit einer erweiterten personellen Erneuerung und mehr Zeit zu einem geistreichen Gespräch über Bücher zurückzufinden", sagt er im Kommentar auf Deutschlandradio.

Weiteres: Auf Zeit online unterhalten sich die Schriftstellerin Siri Hustvedt und der Neurowissenschaftler Vittorio Gallese über das Verhältnis von Literatur, Wissenschaft und Ästhetik. Philipp Woldin freut sich in der Welt über die Wiedereröffnung der historischen Bibliothek des Christianeums in Hamburg, die hier im übrigen ein sehr schönes Blog mit Trouvaillen aus den Beständen führt. Für den Bayerischen Rundfunk spricht Stefan Parrisius mit dem Schriftsteller Guntram Vesper. Die FAZ hat Jan Wieles Kommentar zu Peter Praschls Plädoyer für die Ich-Literatur online nachgereicht.

Besprochen werden Nele Pollatscheks "Das Unglück anderer Leute" (Tagesspiegel), der Briefwechsel zwischen Astrid Lindgren und Louise Hartung (Berliner Zeitung), Rafael Cardosos "Das Vermächtnis der Seidenraupen" (SZ) und Kathrin Rögglas Erzählband "Nachtsendung" (FAZ).

Mehr aus dem literarischen Leben auf unserem Metablog Lit21.

Efeu - Die Kulturrundschau vom 16.01.2017 - Literatur

Die NZZ bringt Kindheitserinnerungen des Schriftstellers Alain Claude Sulzer. Holm Friebe berichtet in der Welt von seiner Reise nach China. In einer sehr schönen Facebook-Notiz berichtet Katja Kullmann davon, wie es ist, wenn man wie Susan Sontag wohnt. Das CrimeMag bietet einen schon alleine wegen des fantastischen Bildmaterials lesenswerten Auszug aus Reinhard Klimmts und Patrick Rösslers aufwändigem Band zur Gestaltung des Taschenbuchs der 50er Jahre (hier dazu unsere Rezensionsnotizen). Wer die kommenden Trump-Jahre verstehen will, sollte Richard Condons "The Manchurian Candidate" von 1959 wieder lesen, rät Alf Mayer im CrimeMag.

Besprochen werden Elena Ferrantes "Die Geschichte eines neuen Namens" (FR), Mario Vargas Llosas "Enthüllung" (Standard), neue Bücher über Stefan Zweig (Tagesspiegel), Haruki Murakamis Essayband "Von Beruf Schriftsteller" (Tagesspiegel), David Foster Wallace' wiederveröffentlichte Reportage "Der große rote Sohn" (SZ), eine Auswahl von Selma Lagerlöfs Briefen (taz), Lydia Haiders "Rotten" (Standard) und Anna Kims "Die große Heimkehr" (Standard).

In der online nachgereichten Frankfurter Anthologie schreibt Mathias Mayer über Henrik Ibsens "Ein Vers":

"Leben heißt - dunkler Gewalten
Spuk bekämpfen in sich.
..."

Efeu - Die Kulturrundschau vom 14.01.2017 - Literatur

Nach Jan Wiele in der FAZ (hier unser Resümee) reagiert jetzt auch Samuel Hamen in Tell mit Vorbehalten auf Peter Praschls in der Welt veröffentlichten Liebesbrief an die neue Ich-Literatur (unser Resümee): Diese "mag überwiegend autobiografisch durchdrungen sein, doch das ändert nichts daran, dass wir uns auch beim Lesen von 'Panikherz' oder 'Sterben' auf eine literarische Kommunikation einlassen ... Praschl liest also nach wie vor Romane, nur mag er das Romanhafte an ihnen nicht mehr, und deshalb leugnet er, dass es Romane seien. Das Fiktionale ist ihm nicht mehr Trumpf, sondern Makel."

Weiteres: Für die taz unterhält sich Ulrich Gutmair mit dem Historiker Saul Friedländer, der gerade seine autobiografische Erzählung "Wohin die Erinnerung führt" veröffentlicht hat. Christian Vooren schreibt im Tagesspiegel zum Tod von William Peter Blatty. Im literarischen Wochenendessay der FAZ berichtet der Literaturwissenschaftler Carlos Spoerhase von der anregenden Lektüre der Studie des Editionsphilologen Matthew Kirschenbaum, der sich mit dem Einfluss von Textverarbeitungsprogrammen auf die Literatur befasst (mehr zu Kirschenbaums Arbeit hier in unseren Presserundschauen).

Besprochen werden Zadie Smiths "Swing Time" (taz), Gerhard Stadelmaiers Feuilletonistenroman "Umbruch" (taz), Jiří Mahens wiederaufgelegtes Buch "Der Mond" aus dem Jahr 1920 (online nachgereicht von der FAZ), Philipp Bloms "Bei Sturm am Meer" (Standard) und Michail Ossorgins in einem Band gesammelte Romane "Zeugen der Zeit. Zeuge der Geschichte und Buch vom Ende" (SZ).
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Stichwörter: Gegenwartsliteratur

Efeu - Die Kulturrundschau vom 13.01.2017 - Literatur




Avanciertes Erzählen in Richard McGuires "Hier" (Bild: DuMont Buchverlag)

In der Welt staunt der Schriftsteller Thomas von Steinaecker Bauklötze über die beiden höchst avancierten Comics "Hier" von Richard McGuire und "Building Stories" von Chris Ware, die anhand der Buchform selbst mit Mechanismen des Erzählens experimentieren. Für den klassischen Buchstaben-Schriftsteller stellen das "Wegmarken eines neuen Erzählens" dar. Von Kränkung jedoch keine Spur: "Der Roman ist robust. ... Werke wie jene Wares oder McGuires sind wie Flüge durch Wurmlöcher in eine Zukunft. Nach einem kräftezehrenden, verwirrenden und beglückenden Trip lassen sie uns mit einem Trost zurück, der zugleich ein Auftrag sein könnte: dass wir doch eigentlich gerade erst begonnen haben, einen Bruchteil dessen zu realisieren, was das Medium an Möglichkeiten auch für die Belletristik bietet."

Weiteres: In der NZZ schreibt der Literaturwissenschaftler Adrian Daub darüber, welchen Einfluss Amazon insbesondere mit seinem Kindle Direct Publishing auf die Literatur hat. Und Mark Zitzmann besucht die frisch renovierte Salle Labrouste in der alten Pariser Nationalbibliothek. Nobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch ist aus Protest aus dem russischen Schriftstellerverband P.E.N. ausgetreten, meldet Barbara Oertel in der taz: "Einer Organisation, die der Staatsmacht die Stiefel lecke, wolle sie nicht mehr angehören." Für das Zeitmagazin unterhält sich Jochen Wegner mit dem Science-Fiction-Autor William Gibson. Der Bayerische Rundfunk hat den ersten Teil von Klaus Buhlerts zwölfteiliger Hörspieladaption von Franz Kafkas "Das Schloss" online gestellt.

Besprochen werden Andrew Michael Hurleys "Loney" (FR), Rosamund Luptons "Lautlose Nacht" (Welt) und Rolf Lindners "Berlin, absolute Stadt" (FAZ).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 12.01.2017 - Literatur

Von der Sucht nach Authentizität in der Kunst, wie sie etwa Peter Praschl vor kurzem in der Welt bekundete (unser Resümee), hält Jan Wiele nicht allzu viel. Gegen die literarischen Werke, die dabei Verehrung finden, will er zwar nichts sagen. "Was daran jedoch literaturästhetisch revolutionär sein soll, ist nicht nachzuvollziehen", schreibt er in der FAZ. Knausgårds literarisches Projekt etwa sei "nichts anderes als eine stinknormale Authentizitätsfiktion, wie sie der Roman seit Jahrhunderten aufbaut. Wenn man irgendetwas aus den Debatten über realistisches Erzählen der letzten Jahrzehnte mitgenommen hätte, müsste man eigentlich misstrauisch werden angesichts einer solchen Scheinwirklichkeitsprosa." Befremdlich wirkt es auf Wiele, "wenn nun hinter all die ästhetischen Überlegungen zum realistischen Erzählen (...) wieder zurückgegangen werden soll und man so tut, als gäbe es irgendein unschuldiges, authentisch-nichtfiktionales Erzählen."

Die SZ bringt eine kleine literarische Notiz von Orhan Pamuk zur urbanen Poesie, die erst der Schnee entbirgt: "Er verwandelt die Stadt in einen magischen Raum, der uns die Schrecken der grausamen Gegenwart vergessen lässt. Mit dem Schnee wird es gewissermaßen möglich, die Realität einzufrieren."

Weiteres: In der NZZ schreibt Helmut Stadler über Goethes Reisen zum Gotthard. Besprochen werden T.C. Boyles "Die Terranauten" (Tagesspiegel), Klaus Voswinckels "Tarantella oder Hölderlin tanzt" (Tagesspiegel), Leo Tuors Erzählband "Auf der Suche nach dem verlorenen Schnee" (NZZ) und Juan Gómez Bárcenas Debüt "Der Himmel von Lima" (FAZ).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 11.01.2017 - Literatur

In der Freitext-Kolumne auf ZeitOnline erzählt Ann Cotten von ihrer Reise zu ihren Verwandten nach Kansas: "Wir befinden uns in Bible Belt. Und ich gehe schon wieder in die Kirche. Dort sind sie locker und hyperkonservativ angezogen und superfreundlich - ich bin weiß, höflich und verwandt. Dennoch werde ich das Gefühl nicht los, dass, sobald ich außer Hörweite bin, eine andere Art von Gespräch losgeht. Eine unausgesprochene, da unaussprechbare Feindschaft gegen alles Andere liegt in der Luft, an der meine Versuche, sensibel zu sein, ohnmächtig abprallen. So fühlt es sich also an, wenn Meinungen über einen herrschen, an denen man unbeteiligt ist."

Weitere Artikel: Ulrich M. Schmid porträtiert in der NZZ den momentanen Zürcher Writer in Residence Viktor Martinowitsch. Und Thomas Ribi gratuliert der Literarischen Vereinigung Winterthur zum 100-jährigen Bestehen.

Besprochen werden die Prosasammlung "Die Frau des Croupiers" von Otto Jägersberg, zu dessen Wiederentdeckung Frank Schäfer in der taz unbedingt rät, der Roman "Die Geschichte eines Namens", mit der Elena Ferrante ihre Neapelsaga fortsetzt (FR), T.C. Boyles "Die Terranauten" (FR), Martin Walsers "Statt etwas oder Der letzte Rank" (Welt), die von Heinz Sichrovsky herausgegebene Anthologie "Als ich König war und Maurer" (Standard), Gaaziels Reportagen aus dem Ersten Weltkrieg (Standard) und ein Dokumentarfilm über den Schriftsteller Peter Turrini (Standard).
Stichwörter: Ann Cotten

Efeu - Die Kulturrundschau vom 10.01.2017 - Literatur

Ein Jammer, meint der serbische Schriftsteller Bora Ćosić in der NZZ, dass das Traumbuch seines Kollegen Ibrahim Hadžić bislang noch nicht ins Deutsche übertragen wurde: Interessanteres werde man in der serbischen Lyyrik nämlich nicht finden als diesen "herausragenden Text einer neuen Art Surrealismus, der mit Sicherheit in die Anthologie des schwarzen Humors gehört, in die von Breton."

Weiteres: In der Welt erinnert Philipp Haibach an den Schriftsteller John Fante, der wegweisend war für Autoren wie Charles Bukowski und Benjamin von Stuckrad-Barre. Für die Presse spricht Norbert Mayer mit dem Dichter Peter Turrini.

Besprochen werden T.C. Boyles "Die Terranauten" (Tagesanzeiger),
der neue Essayband von Teju Cole (NZZ), Milenko Goranovics "Vom Winseln der Hunde" (FR), Eduardo Halfons Erzählband "Signor Hoffman" (ZeitOnline) und John Dos Passos' "Manhattan Transfer" (FAZ).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 09.01.2017 - Literatur

Eribon, Melle, Knausgard, Stuckrad-Barre: Die Welle autobiografischer Ich-Literatur kommt Welt-Autor Peter Praschl angesichts eines fortgeschrittenen Fiktionalitätsüberdrusses gerade recht. Den Einwand, solche Literatur würde vom eigenen Bauchnabel gar nicht mehr wegfinden, hält er für nicht sonderlich stichhaltig: "Die Ichs der Ich-Texte kommen mir bescheidener vor. Sie erheben nicht den Anspruch, der wirklichen Welt eine fiktive entgegenzusetzen, sie verzichten auf den Verallgemeinerungsfähigkeitsdrang, der an der Literatur manchmal so unangenehm stört. ... Kann es sein, dass mir das Fiktionale plötzlich wie eine Lüge vorkommt, also etwas moralisch Verwerfliches, nicht bloß wie eine Erfindung, also etwas, an dem man moralisch nichts beanstanden kann? Ich-Texte erscheinen mir wahrhaftiger, gesättigter von Leben, es mutiger mit ihm aufnehmend."

Weiteres: Die Krimibestenliste ist von der Zeit zur FAS umgezogen, gestern erschien sie dort zum ersten Mal, mit Patrick McGinleys "Bogmail" und Liza Codys "Miss Terry" an der Spitze. Im Logbuch Suhrkamp schreibt Maximilian Mengeringhaus über den Dichter Paul Blackburn. Jutta Sommerbauer wagt in der Presse einen ersten Blick auf das Literaturjahr 2017. Eva-Christina Meier (taz), Paul Ingendaay (FAZ) und Volker Breidecker (SZ) und schreiben zum Tod des argentinischen Schriftstellers Ricardo Piglia.

Besprochen werden T.C. Boyles "Die Terranauten" (FAZ, SZ, Standard), Maxim Billers "Biografie" (FAS), eine Neuübersetzung von George Sands "Ein Winter auf Mallorca" (Tagesspiegel), die gesammelten Briefe von Marcel Proust (Tagesspiegel), der Comic "Tomboy" von Matz, Jef und Walter Hill (Tagesspiegel), Tom Zürchers "Der Spartaner" (Standard), der zweite Teil aus Elena Ferrantes Neapelsaga (Tagesanzeiger) und Kriminalromane, darunter Liza Codys "Miss Terry" (FAZ, unsere Kritik hier).

In der online nachgereichten Frankfurter Anthologie schreibt Tilman Spreckelsen über Karl Immermanns Gedicht "Auf dem Heimwege":

"Recht so! Ein Zaubermärchen
Mit bekanntem Schlusse!
In seiner Hütte singet
..."
Stichwörter: Gegenwartsliteratur

Efeu - Die Kulturrundschau vom 07.01.2017 - Literatur

Dass der Österreichische Staatspreis in diesem Jahr nicht an den slowenischsprachigen Schriftsteller Florjan Lipuš geht, weil dieser nicht auf Deutsch schreibt, hat der Verleger Jochen Jung vor wenigen Tagen in der Presse als Skandal gegeißelt. Für Paul Jandl von der Welt ein Anlass, "darüber nachzudenken, wie gefestigt das österreichische Verhältnis zu seinen sprachlichen Minderheiten ist. ... Noch in den späten Neunzigerjahren gab es in Klagenfurt einen wüsten Tumult, weil Florjan Lipuš es gewagt hatte, eine Rede mit ein paar Sätzen auf Slowenisch einzuleiten. Dabei sollte mit diesen Sätzen nur erklärt werden, warum die Rede auf Deutsch gehalten wird. Dass die Dinge sich allmählich geändert haben, hat mit einer slowenischsprachigen Literatur Österreichs zu tun, deren Intensität tausend Geschichtsstunden aufwiegt."

Im literarischen Wochenendessay der FAZ stellt Michael Martens den jugoslawischen Schriftsteller Ivo Andrić vor, den der Nobelpreisträger Orhan Pamuk wiederholt und kürzlich wieder als Vorläufer bezeichnet hat. Für Martens keine Überraschung: "Lange bevor sie zum Debatten-Metathema wurde, war die Frage, wie Islam und Christentum zusammenpassen oder eben nicht, wie der Orient im Okzident, der Islam in Europa existieren kann (oder eben nicht), für Andrić schon ein Lebensthema. In seinen Romanen sowie einer Hundertschaft an Essays und Erzählungen, oft im osmanisch beherrschten Bosnien angesiedelt, umkreiste Andrić diese Fragen unablässig."

Weiteres: Intellectures hat ein großes Gespräch mit Catherine Meurisse geführt, die in ihrem (in der taz besprochenen) Comic "Leichtigkeit" den Anschlag auf Charlie Hebdo verarbeitet, dem sie selbst nur knapp entkommen war. Der WDR hält derzeit Friedrich Anis Hörspiel "In einer Nacht aus Feuer" aus dem Jahr 2010 bereit.

Besprochen werden unter anderem Adriaan van Dis' autobiografischer Roman "Das verborgene Leben meiner Mutter" (NZZ), Hilary Mantels "Im Vollbesitz des eigenen Wahns" (NZZ), der zweite Teil von Elena Ferrantes Neapelsaga (taz, FAZ, SZ), Botho Strauß' "Oniritti - Höhlenbilder" (taz), Lauren Groffs "Licht und Zorn" (ZeitOnline), Beate Teresa Hanikas "Das Marillenmädchen" (FR) und der neue Roman "Statt etwas" von Martin Walser (Welt, online nachgereicht von der FAZ).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 06.01.2017 - Literatur

Aldo Keel von der NZZ entnimmt einem Bericht des Svenska Dagbladet, das Einsicht in die Akten der Schwedischen Akademie erhalten hatte, warum der Nobelpreis 1966 nicht an Paul Celan gegangen ist

Besprochen werden Elena Ferrantes "Die Geschichte eines neuen Namens" (Tagesspiegel), Peter Kurzecks Hörbuch "Für immer" (ZeitOnline) und Anton Kuhs "Werke" (FAZ).
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