Efeu - Die Kulturrundschau - Archiv

Kunst, Ausstellungen, Architektur

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Efeu - Die Kulturrundschau vom 26.04.2018 - Kunst

Anlässlich einer Ausstellung im Hamburger Bucerius-Forum schreibt Ursula Seibold-Bultmann in der NZZ über den Einfluss afrikanischer Kunst auf die europäische Avantgarde in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Karl Schmidt-Rotluff habe afrikanische Kunst für die "übersinnlichen Kräfte" bewundert, die darin zum Ausdruck komme: "Obwohl er sich wie praktisch alle Künstler der Moderne für die ursprünglichen Funktionen afrikanischer Plastik kaum interessierte, lässt ein Gemälde wie 'Masken' (1938) eine transzendente Erfahrungsebene aufleuchten. Dabei drückt die hinten aufgestellte schwarz-rot-goldene Maske von der afrikanischen Loango-Küste erschöpfte Resignation aus, während weiter vorne eine zinnoberrote Anhängermaske aus Papua-Neuguinea wie ein Kobold ohne Beine durch die beklemmende Szene geistert. Es war mutig, in einer Zeit des Rassenwahns solche Bilder zu malen."

Besprochen wird außerdem eine Ausstellung mit Fotografien von Heidi Specker im Kunstmuseum Bonn (FAZ).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 25.04.2018 - Kunst


Figuren L und M der Göttinnen in durchscheinendem Gewand vom Ostgiebel des Parthenon 438-432 vor Christus. Auguste Rodin (1840-1917), Der Kuss, nach 1898. © British Museum / Musée Rodin.

Überragend, berauschend, erhaben - Guardian-Kritiker Jonathan Jones kommt überwältigt aus einer Schau des British Museum, die Auguste Rodins Skulpturen neben die Werke der griechischen Antike stellt: "Das Wunder erlebt man, sobald man die Ausstellung betritt und Rodins 'Kuss' gegenüber steht, der sich ein Podest mit zwei Göttinnen teilt, die vor zweieinhalbtausend Jahren gemeißelt wurden. Der Kuss ist eben der Kuss, eines der sinnlichsten und faszinierendsten Meisterwerke der Moderne, eine explosive erotische Povokation der freien Liebe, die Paris 1882 erschütterte. Er ist eine der bekanntesten, geliebtesten Skulpturen der Welt. Und die griechischen Göttinnen fegen ihn weg."

In der SZ hat Till Briegleb nur Spott übrig für die Ausstellung "Mobile Welten" im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe, mit der Kurator Roger Buergel dem Haus den Eurozentrismus austreiben will. Briegleb erkennt auf die "Konfusion des Kurzschlusses", wenn Porzellankitsch mit ägyptischen Motiven die gleiche Bedeutung bekomme wie altägyptische Grabbeigaben: "Von solch pseudoschamanistischem Kulturerspüren ist dieses Konzept der 'Mobilen Welten' durchdrungen. Mit dieser Plünderung der Zeichen werden nicht nur bewährte Kriterien der Wissensvermittlung zugunsten von Desorientierung ausgelöscht. Die Strategie ist auch typisch für selbstverliebtes westliches Kuratoren-Klimbim. Noch mehr Eurozentrismus geht nicht."

Weiteres: Auf Hyperallergic meldet Benjamin Sutton das Ende der von Peta angestrengten Gerichtsschlacht um das Affen-Selfie. Ein kalifornisches Berufungsgericht entschied zugunsten des Kamerainhabers und Fotografen David Slater, da das Makakenweibchen Naruto "wie alle Tiere, da sie keine Menschen sind, nicht unter die Statuten des Urheberrechts fallen". Auf Hyperallergic beschreibt auch Clarie Voon, wie Ai Weiwei sein Selfie mit Alice Weidel rechtfertigt. In der Berliner Zeitung blickt Petra Kohse aufeine Studie zur prekären Situation Berliner Künstler, wobei die der Künstlerinnen natürlich noch ein bisschen prekärer ist.

Efeu - Die Kulturrundschau vom 24.04.2018 - Kunst


Mika Rottenberg: Cosmic Generator, 2017. Courtesy of Mika Rottenberg und Andrea Rosen Gallery, New York

Das Kunsthaus Bregenz zeigt eine Schau der israelisch-argentinischen Künstlerin Mika Rottenberg. Im Standard findet Jutta Berger einfach herrlich, wie sie mit ihrem Social Surrealism Zumthors Bau die Makellosigkeit nimmt: "Ihre Installationen verzerren, karikieren und verstören. Ausbeutung zum Zwecke der Produktion sinnloser Waren für einen globalisierten Markt, die Vermarktung weiblicher Körper, die Torheit der (US-amerikanischen) Politik sind ihre Themen. Rottenbergs feministische Kapitalismuskritik ist bissig-witzig. Ihre erotischen Anspielungen sind die einer griechischen Sirene. Selber schuld, fällt man(n) drauf rein. In Rottenbergs Videos verwandeln sich Dinge. Milch spritzt aus den Zitzen von Ziegen und auch aus der Erde. Plötzlich liegt da ein Brocken Käse. Männer niesen und gebären aus übergroßen Nasen Kaninchen oder Steaks. Wasser verdampft in heißen Pfannen. Schräg und hintergründig verweist sie auf fragwürdige Machtverhältnisse und Arbeitsteilungen."


Ana Mendieta. Creek, 1974. Foto: The Estate of Ana Mendieta Collection, LLC.,Courtesy Galerie Lelong & Co.

Großartig findet Lorina Speder in der taz die bisher unbekannten Videos der kubanischen Künstlerin Ana Mendieta, die der Berliner Gropiusbau erstmals öffentlich zeigt: "Rund 40 Jahre nach ihrer Anfertigung haben Ana Mendietas Videos durch ihr sensibles Naturverständnis wie durch unsere gesellschaftliche Entfernung und Entfremdung von ihr, eine umso faszinierendere Wirkung. Die natürlichen Motive in den Filmen beziehen sich auf nichts Historisches, sondern nur auf das, was schon immer war. Es bedarf keines kunsthistorischen Wissens, um sie zu verstehen oder zu deuten. Diese Zeitlosigkeit macht es ganz deutlich: Es war nur eine Frage des richtigen Moments, Mendietas Kunst im großen Rahmen zu präsentieren."

Weiteres: In der Berliner Zeitung jauchzt Ingeborg Ruthe vor Freude über eine Schau im Schinkel Pavillon mit Werken von Louise Bourgeois: "Jede Skulptur, jedes Objekt der Avantgardistin Louise Bourgeois, geboren 1911 in Paris, gestorben 2010 in New York, ist durchwuchert von Lebensgier, Eros, Tod - und skurrilem feministischen Humor, ja, von Ironie."

Besprochen werden die Ausstellung "High Society" im Amsterdamer Rijksmuseum (die Manuel Brug in der Welt als Wow-Party der Selbstdarstellung feiert), eine Ausstellung des Architekturfotografen Max Baur im Potsdam Museum (Tagesspiegel) und eine Ausstellung Günter Peter Straschek im Museum Ludwig Köln (FAZ).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 23.04.2018 - Kunst


Marina Abramović: Stromboli III Volcano 2002 © Marina Abramović. Foto: © Paolo Canevari. Courtesy of the Marina Abramović Archives and Lia Rumma Gallery, Milan / Naples

Die Bundeskunsthalle Bonn zeigt erstmals eine Retrospektive der Performance-Künstlerin Marina Abramovic. Keine leichte Sache, weiß Susan Vahabzadeh in der SZ, schließlich kreise Abramovics Kunst um den eigenen Körper, es gebe wenig Aufzeichnungen und Re-Performances nur mit Stellvertreterinnen. Dennoch scheint der Kritikerin die Schau gelungen: "Man kann das obsessive Kreisen um die Wahrnehmung und ihre Bedeutung für unser Dasein banal finden. Es ist aber so: Bei der Performance 'The Artist is Present', die im Rahmen ihrer MoMA-Retrospektive in New York stattfand, saß Abramović einfach nur Menschen gegenüber, die ihr in die Augen sehen sollten, 736 Stunden lang. In der Bundeskunsthalle entsteht nun eine Perspektive, die es damals nicht gab, der Raum zwischen den Gesichtern. 74 Marinas an der einen Wand, gegenüber die Zuschauer. All diesen Gesichtern, so unterschiedlich sie sind, ist ein Ausdruck gemein: Anstrengung. Es ist schwer, einem Fremden in die Augen zu sehen."

Weiteres: Der Tagesspiegel konstatiert beim Blick auf den Kunstindex des Manager Magazins: "Unter den 50 gefragtesten Malern auf dem Kunstmarkt befindet sich keine einzige Frau."

Besprochen werden Mika Rottenbergs Videoinstallationen im Kunsthaus Bregenz, die auch das so bunte wie bedrückende Video "Cosmic Generator" über die Tunnel in amerikanisch-mexikanischen Grenzgebiet zeigt (taz), Jonathan Meeses Schau "Brigitte & Jonathan Meese" im Berliner Gropiusbau (Berliner Zeitung) und eine Ausstellung zu Eugène Delacroix im Louvre in Paris (FAZ).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 21.04.2018 - Kunst


Rosa Menckman, DCT:Syphoning. Foto: Rosa Menckman

Ursula Scheer hat für die FAZ die Schau "Open Codes" im ZKM Karlsruhe besucht und ist begeistert, dass der Betrachter hier nicht unter Dystopien begraben sondern zum selber Denken angeregt wird. Die Schau "legt Codierung als Kulturtechnik offen, die als Kunst der Kombinatorik bis in die mittelalterliche Theologie zurückreicht und über die philosophische Disziplin der Logik in die Mathematik und Elektronik wanderte. Historische Morsetelegraphen finden sich ebenso in der Ausstellung wie eine Enigma-Codiermaschine und frühe Transistoren. Gleich daneben stellen sich Fragen der Gegenwart: Nach welchen Kriterien entscheiden autonome Fahrzeuge, welches Leben sie im Unglücksfall schonen und welches opfern sollen? Was passiert, wenn zwei Bots miteinander flirten? Wie codiert ein Sprachcomputer Agenturmeldungen um, wenn er die Anweisung erhält, affirmative oder kritische Sprache zu verwenden? Wie schöpfen Bitcoin-Miner Werte?"

Weiteres: In der Welt schreibt Hans-Joachim Müller zum Tod des Kunsthistorikers Willibald Sauerländer.

Besprochen werden die Ausstellung "Poesie der Stille" im Wiener Leopold Museum, mit Bildern von Zoran Music, der an seine Zeit im KZ Dachau erinnerte  (Standard), die Ausstellung "Gurlitt Teil 2" im Kunstmuseum Bern (NZZ), die Schau "Neolithische Kindheit. Kunst in einer falschen Gegenwart, ca. 1930" im Haus der Kulturen der Welt (taz), die Ausstellung "Mit Haut und Haar. Frisieren, Rasieren, Verschönern" im Wien Museum (Standard) und die Ausstellung "Bewegte Zeiten. Der Bildhauer Erasmus Grasser" im Bayerischen Nationalmuseum in München (SZ, FAZ).
Stichwörter: Open Codes

Efeu - Die Kulturrundschau vom 20.04.2018 - Kunst

Nachrufe auf den Kunsthistoriker Willibald Sauerländer schreiben Kia Vahland (hier) und Gottfried Knapp (hier) in der SZ und Stefan Trinks in der FAZ.

Besprochen werden Ausstellungen zum hundertsten Geburtstag der Kunsthalle Bern und des Kurators Harald Szeemann (NZZ) und Anna Witts Ausstellung "Human Flag" im Wiener Belvedere (Presse).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 19.04.2018 - Kunst


Adam von Breen, Elegante Gesellschaft auf dem Eis, um 1611. Kunstverein Bremen, Foto: Marcus Meyer

Die Kunsthalle Bremen feiert mit der Ausstellung "Tulpen. Tabak. Heringsfang. Niederländische Malerei des Goldenen Zeitalters" das wunderbare Geschenk der Sammlung Schünemann. Und die "ist ein Wunder, ruft hingerissen Willi Winkler in der SZ. "Zu Gudes 'Abendwolken', die weiter in einer Privatsammlung verbleiben, gesellt sich die "Flusslandschaft bei Mondschein", ein früher Caspar David Friedrich, aber nicht deutsch-mystisch, sondern ganz holländisch. Die Fischer fischen, die anderen holen das Segel ein, der weißgraue Himmel mit einem hinter dem Haus verborgenen Mond vermählt wirklich Land und Meer. Ein Paar, ganz von hier, spaziert völlig unhöfisch in diese Szenerie, die man auch Heimat nennen könnte. Nirgends aber eine auftrumpfende Nachtwache, kein Goldhelm, kein Ratsherr im steifen Kragen, es ist das Leben, sonst nichts, doch was für ein Licht!"

Anne Hähnig und August Modersohn interviewen für die Zeit im Osten Ingrid Mössinger, die in den vergangenen 20 Jahren die Chefin der Kunstsammlungen Chemnitz war. Dass sie nun dafür gefeiert wird, die Sammlungen stark erweitert und dabei auch Werke von Größen wie Picasso, Munch und Neo Rauch in die Stadt geholt zu haben, führt sie darauf zurück, dass sie ein grundsätzliches Kunstinteresse der Chemnitzer befeuert habe, das bis dahin nicht richtig geschürt worden sei: "Ich wollte das Publikum locken, aber erziehen wollte ich es nicht. Ich hatte schon erwartet, dass unterschiedliche politische Systeme unterschiedliche Kunstformen hervorbringen. Nehmen wir zum Beispiel Andy Warhol. Das ist ein Künstler, der sich mit der westlichen Waren- und Überflussgesellschaft ironisch auseinandersetzt. Aber diese Ironie wird in einer Region, die von Mangel geprägt war, nicht unbedingt verstanden."

Weiteres: Eva Munz porträtiert in der Welt die Ex-Berlinerin Jenny Schlenzka, die erste weibliche Leiterin des wieder eröffneten Performance Space in New York wurde. "Einmal Rebell, immer Rebell": In der FAZ gratuliert Freddy Langer dem Fotografen William Klein zum Neunzigsten. Und Niklas Maaks sehr schöne Besprechung (FAZ) der Luzerner Fotoausstellung von Taryn Simon ist jetzt online.

Efeu - Die Kulturrundschau vom 18.04.2018 - Kunst

Claude Monet, Le cathedrale de Rouen (Morgeneffekt), 1894. Foto: Museum of Fine Arts, Boston
Stefanie Bolzen lernt in Londons National Gallery, was Claude Monet eigentlich gemalt hat: keine Bäume, Häuser, Blumen, sondern die Luft drumherum, das Licht, das sich ständig veränderte, schreibt sie in der Welt. Zum Beispiel um die Kathedrale von Rouen, die er unzählige Male vom ersten Stock eines Damenschneidergeschäfts aus malte: "Meistens begann der damals bereits über 50-Jährige aber ohnehin in den allerersten Morgenstunden mit seiner Arbeit und wartete auf 'l'effet': den Effekt, den das erste Licht auf die ein halbes Jahrtausend alte Fassade haben würde. 'Er malte zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt, für ganz kurze Zeiträume, mitunter nur ein paar Minuten. Dann ließ er die eine Leinwand stehen und griff nach der nächsten', erklärt Kurator Thomson. Zu studieren ist das an zwei nebeneinandergehängten Bildern, auf denen das Morgenlicht unterschiedlich tief die Fassade heruntergeklettert ist."

Weiteres: Michael Pilz besucht für die Welt Lucas Cranachs "Heiligen Hieronymus" in Innsbruck. Besprochen werden eine Ausstellung der kanadischen Künstlerin Ydessa Hendeles in der Kunsthalle Wien (Standard), die Retrospektive "Astrid Klein. Transcendental Homeless Centralnervous" in den Hamburger Deichtorhallen (SZ) und eine Ausstellung zum Werk von Taryn Simon im Kunstmuseum Luzern (FAZ).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 17.04.2018 - Kunst


Eugène Delacroix: Der Tod des Sardanapalus, 1826. Louvre Museum, Paris

Tilman Krause hat für die Welt die große Delacroix-Ausstellung im Louvre besucht und sieht einerseits den letzten Maler in der Tradition einer "grande maniera" und andererseits den Revolutionär: "'Ein Feuer, das versengend über die Leinwand fiel', so pries ihn sein sprachmächtigster Fan zu Lebzeiten, der Dichter Charles Baudelaire. Und in der Tat: Vor allem die frühen Arbeiten dieses Malers, die es jedoch von Anfang an in die offiziösen jährlichen Kunstausstellungen des 'Salons' schafften, sind wahre Flammenwerferbilder. Überall Aufruhr. Durchweg große Gefühle. Ohne Rauchsäulen und Ascheregen, Gewitter und Sturm, ekstatische Körper, die sich in Lust- oder Todesqualen winden, geht bei ihm gar nichts. Und man sieht Fleisch, Fleisch, Fleisch. Herrlich hingebreitete weibliche Alabasterkörper - ein Graus für alle Sexismusbeauftragten. Aber eben auch in Verwesung befindliche, gern auch abgetrennte Gliedmaßen, die schimmern, als seien sie kostbare Geschmeide. Davon können noch heute Hersteller von Splattermovies manches lernen."

Weiteres: Andreas Platthaus berichtet über eine angenehm unideologische Diskussion vier ostdeutscher Museumsdirektoren über die Frage, ob Kunst aus der DDR wirklich als "durchweg staatstreu und deshalb minderwertig" angesehen wird.

Besprochen werden die Ausstellung "Bizim Berlin - unser Berlin 89/90 mit Bildern des Fotografen Ergun Çagatay im Märkischen Museum Berlin (Berliner Zeitung) und eine Retrospektive des Künstlers Stephan Dillemuth im Münchner Lenbachhaus (SZ).
Stichwörter: Eugene Delacroix

Efeu - Die Kulturrundschau vom 16.04.2018 - Kunst

Besprochen werden eine Fotoausstellung über das Leben im Pott im Berliner Willy-Brandt-Haus (Tagesspiegel) und zwei Pariser Delacroix-Ausstellungen, im Louvre und im Musée Eugène Delacroix (SZ).
Stichwörter: Eugene Delacroix
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