Efeu - Die Kulturrundschau
Die besten Kritiken vom Tage. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
Juli 2024
31.07.2024. Die pure Verzauberung erlebt eine hingerissene SZ beim diesjährigen, von Simone Young herausragend dirigierten, "Ring" in Bayreuth. "Shahid"-Regisseurin Narges Kalhor erklärt der taz, was es mit dem von ihr entwickelten Cinemigrante auf sich hat. Die taz lässt sich außerdem in einer Yoko Ono-Ausstellung in London auffordern, Schamhaare zu rauchen und auf Gemälde zu treten. Die SZ belegt Düsseldorf angesichts des drohenden Abrisses einer Günter-Fruhtrunk-Fassade mit dem F-Wort.
30.07.2024. Der Tagesspiegel pilgert in die Berliner St. Matthäus-Kirche, um in bester Fluxus-Manier Reliquien zu zerstören. Die FAZ feiert mit einer monumentalen Kandinsky-Ausstellung die Neueröffnung der einstigen "Hermitage Amsterdam" nach der Trennung vom Mutterhaus in Sankt Petersburg. In der NZZ beklagt Bernd Buder den stillen Boykott noch der diversesten israelischen Filmszene. Die SZ ist dankbar, dass bei der Neuauflage von Romeo Castelluccis "Don Giovanni" in Salzburg diesmal nur die Puppen kopulieren. Die taz bezweifelt, dass Berlin eine Internationale Bauausstellung stemmen kann. Und alle trauern um Edna O'Brien, die große Chronistin irischen Lebens.
29.07.2024. Thom Luz' Adaption von Stefan Zweigs historischen Miniaturen "Sternstunden der Menschheit" bei den Salzburger Festspielen fällt bei den Kritikern weitgehend durch: Die FAZ sieht immerhin starke Schlussszenen. Alle trauern um den Komponisten Wolfgang Rihm: Er sprengte den Mythos vom Originalgenie in die Luft, erinnert die NZZ. Die SZ wird ihn als "lichten Romantiker" vermissen. Hollywood hat einen neuen Schauspielstreik, diesmal in der Gamesbranche, berichtet die SZ außerdem.
27.07.2024. Die FR sieht in Frankfurt die erste Retrospektive über den Künstler Gustav Metzger, der sich dem Kunstmarkt Zeit seines Lebens verweigerte. Die Kritiker sind weiterhin nicht übermäßig begeistert von Thorleifur Örn Arnarssons "Tristan und Isolde"-Inszenierung in Bayreuth. Der Krieg hat ihr Schreiben für immer verändert, schreibt die ukrainische Lyrikerin Julia Musakovska in der FAZ. "Die Kraft der Kunst steigt in Krisenzeiten sprunghaft an", sagt die russische Politologin Nina Chruschtschowa in ihrer Rede zur Eröffnung der Salzburger Festspiele, die die SZ abdruckt. Die Entscheidung über die Berliner Landesbibliothek könnte die "Zukunft der Innenstädte insgesamt" entscheiden, denkt die taz.
26.07.2024. Solider Beginn, befindet der Tagesspiegel zum Auftakt der Bayreuther Festspiele mit Thorleifur Örn Arnarssons "Tristan"-Inszenierung, aber da geht noch deutlich mehr. Über die lebendige Impulstanz-Szene in Wien gerät die FAZ schier in Verzückung. Die taz freut sich über Meshell Ndegeocellos musikalische Würdigung von James Baldwin. Als "Plädoyer gegen das Effizienzdenken" feiert die SZ Nicolas Philiberts Psychiatrie-Doku. In Geschichte der Gegenwart erinnert sich die kroatische Schriftstellerin Monika Herceg an traumatische Kriegserfahrungen.
25.07.2024. Nach den Olympischen Spielen wird es keine Banlieues, sondern nur noch Grand Paris geben, verspricht Dominique Perrault, Architekt des Olympischen Dorfes, in der Welt. Die Filmkritiker diskutieren über RP Kahls Kino-Adaption von Peter Weiss' Theaterstück "Die Ermittlung": Schulklassenkino oder lebensnahe Konfrontation mit Auschwitz? Die FAZ erfreut sich in Hamburg im Badezimmer von Jakob Lena Knebl und Ashley Hans Scheirl an Pelzigem und Phallischem. Die SZ sehnt sich nach einem Hauch der alten Avantgarde in Bayreuth. Und alle trauern um den Bluesmusiker John Mayall.
24.07.2024. Die Bayreuther Festspiele waren schon immer ein Hort der starken Frauen, erinnert sich die Welt. Die FAZ besucht die Kunstausstellung Nord Art, auf der es um nichts weniger als das Aussterben der gesamten Menschheit geht. Bildungsangebot, radikale Geste oder Gedenkübung? Zeit Online ist eher ratlos angesichts RP Kahls Peter-Weiss-Verfilmung "Die Ermittlung". Die taz berichtet von den fürchterlichen Haftbedingungen, denen die belarussischen Folkmusiker Nadzeya und Uladzimir Kalach nach ihren Anti-Lukaschenko-Protesten ausgesetzt waren.
23.07.2024. Die FAZ blickt in einer Ausstellung von Kimsooja in der Pariser Bourse de Commerce ins Auge des Sturms. Kunstschaffende pilgern nach Saudi-Arabien in Richtung Geld - das neueste Beispiel ist der ehemalige Direktor des British Museum Hartwig Fischer, berichtet die taz. Der Tagesspiegel sieht auf der Tanzbiennale in Venedig Avatare performen. In der SZ ärgert sich Filmproduzenten-Legende Günter Rohrbach, dass der Filmpreis in Zukunft nicht mehr dotiert sein wird. Zeit Online feiert mit dem letzten Album von Childish Gambino eine durchgedrehte Abschiedsparty.
22.07.2024. Die FAZ empfiehlt fröstelnd RP Kahls Film "Die Ermittlung" nach dem Stück von Peter Weiss über den Auschwitz-Prozess 1963. In der NZZ beklagt der schwule nigerianische Autor Logan February die Queerphobie in seinem Land. Nach einer grandiosen, bewegenden Salzburger Matthäus-Passion ist es SZ und NZZ egal, ob und wie verbandelt Dirigent Teodor Currentzis mit Putin ist. Die Welt empört sich über das Ausmaß des Antisemitismus bei der Biennale in Venedig. Die nachtkritik erliegt in Salzburg dem Charme eines werkgetreuen "Jedermann".
20.07.2024. Die Entscheidung der Darmstädter Akademie, den Büchner-Preis 2024 an den Südtiroler Dichter Oswald Egger zu verleihen, versetzt die Literaturkritiker in kräftige Wallungen: Die FR feiert Oswald als genialen Lyriker und begnadeten Nature Writer. Sinnlich ist er auch, versichert die Welt. Zeit online ist entsetzt über die Entscheidung: "Unsinn, den man laut liest, bleibt trotzdem Unsinn." Der Tagesspiegel fragt angesichts von Eggers hermetischer Sprache: Was also soll das? Die FAZ urteilt salomonisch: "Publikumsmehrheitsfähig ist so etwas gewiss nicht. Aber preiswürdig." Die SZ feiert Rossinis weiblichen "Tancredi" in Bregenz. Die nachtkritik lernt aus einer Münchner Inszenierung von Ulf Schmidts "Geld oder Leben", was mit sozialverträglichem Frühableben gemeint ist. Der Tagesspiegel bestaunt in Berlin Zoran Minics Stadtansichten von Mailand.
19.07.2024. Die taz besucht in Bristol das Label Skep Wax, bekannt für seinen twangy Gitarrenpop. In der FAZ erkennt Autor Eckart Nickel in Taylor Swift die Erfüllung eines Wunsches der Pet Shop Boys. Die NZZ hört und sieht den "Freischütz" bei den Bregenzer Festspielen als technisch avanciertes Popcorn-Kino. Warum muss die Interimsoper in Nürnberg ausgerechnet auf das Reichsparteitagsgelände, fragt die FAZ. Der Tagesspiegel freut sich, dass es kein Geld mehr für die Lolas gibt.
18.07.2024. Wütend, aggressiv und äußerst aktuell finden Tagesspiegel und Berliner Zeitung die Boris-Lurie-Ausstellung am Rande der Biennale in Venedig, die sich unter anderem der Frage widmet, wie sich die Vernichtung der Körper im KZ im Kapitalismus fortsetzte. Um Körper und Gewalt geht es auch in Rose Glass' Bodybuilderinnen-Film "Love Lies Bleeding", den die Zeitungen als queeres Fetischkino feiern. Die russischen Theatermacherinnen, Schenja Berkowitsch und Swetlana Petrijtschuk sind in Moskau zu sechs Jahren Haft verurteilt worden, in der FAZ kennt Viktor Jerofejew die wahren Hintergründe. Kein Tag ohne Taylor Swift: Die Musikkritiker schreien mit in Gelsenkirchen.
17.07.2024. Die Filmkritiker frösteln gemeinsam mit Profi-Einbrecher Trojan in Thomas Arslans "Verbrannte Erde": Die FAZ feiert den Gangsterfilm als Regiestreich eines Genregenies. Der Tagesspiegel fordert: Joe Chialos Bibliothekspläne für die Galeries Lafayette müssen umgesetzt werden, und zwar jetzt. François-Xavier Roth wird trotz Missbrauchsvorwurf Chefdirigent des SWR-Symphonieorchesters - ein falsches Signal, kritisiert Backstage Classical. Der Standard erfreut sich an Anne Teresa De Keersmaekers und Radouan Mrizigas Tanzstück über den Klimawandel, mitsamt Breakdance-Headspin und Zeitlupen-Akrobatik.
16.07.2024. Die FAZ bespricht Kirill Serebrennikows Film über die in Russland tabuisierte Homosexualität Tschaikowskis. Die taz freut sich, dass Remagen an die Künstlerinnen des Dada erinnert. FAZ und NZZ sind sich uneins: Ist William Kentridges Kammeroper "The Great Yes, the Great No" über südafrikanische Intellektuelle, die gemeinsam mit europäischen Flüchtlingen vor den Nazis fliehen, ein frischer Blick über den eurozentrischen Tellerrand oder kulturelle Aneignung? Der Standard langweilt sich, wenn Eminem mal wieder gegen Feministinnen und Liberale ätzt.
15.07.2024. Die SZ watet bei Roger Vontobels Inszenierung von "Der Diplomat" bei den Nibelungenfestspielen in Worms im Blut. Eine Ausstellung in Rom, die Louise Bourgeois' Werke neben die der Alten Meister stellt, bringt bei der Welt alle Sinne zum Vibrieren. Zeit Online findet in einer Ausstellung in Marbach heraus, was den Erfolg von Verleger Siegfried Unseld ausmachte. Der Freitag findet: Das Mysterium Taylor Swift ist gar keines. Und die FAZ gibt Entwarnung: Mit einer Übernahme von Literatur durch KI sei auch in Zukunft nicht zu rechnen.
13.07.2024. Der Tagesspiegel betrachtet ehrfürchtig das rotgesichtige genießerische Bürgertum, das sich von Frans Hals verewigen ließ. Wenn jemand die Tragödie an deutschen Bühnen retten kann, dann Ramón del Valle-Inclán mit seinen Schauerpossen, versichert die FAZ - und macht sich anschließend zu einer Reise ins rumänische Babadag auf, wo Europa noch in Saft und Kraft steht. Der Filmdienst übt vergleichende Blickbewegungen in einer Berliner Thomas-Arslan-Ausstellung. Die taz steht im Humboldt-Forum und fragt: Warum nur sechs Quadratmeter für die Ostpunks?
12.07.2024. Literaturklassiker in einfacher Sprache? Was bleibt da noch von der Literatur, fragt sich die NZZ. FR und FAZ erfreuen sich an der postkolonialen Avantgarde der Casablanca Art School, die die Schirn ausstellt. FAZ und NZZ sind sich noch nicht ganz sicher, was sie mit der Stückeauswahl der Münchner Opernfestspiele anfangen sollen. Die Filmkritiker trauern um die Schauspielerin Shelley Duval, die Kunstkritiker um den Fotografen Thomas Hoepker.
11.07.2024. Die SZ ist genervt vom risikolosen Radical Chic an deutschen Bühnen, wie ihn zuletzt Oliver Frljić in der Berliner Zeitung zur Schau trug. Heute hofft in der Berliner Zeitung Thomas Ostermeier auf eine linke Volksfront in Deutschland, die mit dem kapitalistischen System auch dem Faschismus an den Kragen geht. In der Welt erklärt Nadja Tolokonnikowa von Pussy Riot, dass in Diktaturen Aktivismus selten sexy, aber immer gefährlich ist. Die FAZ feiert die Malerin Eva Beresin in der Wiener Albertina. Der Filmdienst bedauert, dass sich das Reflexionsniveau von Joachim A. Lang in seinem Film über Nazideutschland "Führer und Verführer" leider nicht zeigt.
10.07.2024. Wo bleiben in Paris im Olympiajahr die architektonischen Utopien, fragt sich die SZ. Die FR flaniert durch eine Ausstellung im Städel und taucht ein in die Welt der Pariser Künstlerinnen-WGs. Die FAZ bejubelt die Wiederaufführung von Abel Gances Stummfilmepos "Napoleon" - eine atemberaubende Sinfonie des Grauens. Solidarität mit Israel zahlt sich in der Clubszene nicht aus, muss das Berliner About Blank laut Tagesspiegel derzeit erfahren. Die Musikindustrie muss die Gefahr durch KI endlich Ernst nehmen findet die SZ: Star-Wars-Powerballaden kann die künstliche Intelligenz schon.
09.07.2024. Der Freitag unterhält sich mit René Aguigah über seine James Baldwin-Biografie und versucht, das Verhältnis zwischen Literat und Aktivist zu ergründen. Die Tochter von Alice Munro macht ihrer Mutter schwere Vorwürfe, berichtet die SZ. Die FAZ entdeckt im Grimaldi Forum in Monacco das "Sublime" in den Bildern William Turners. Außerdem begeistert sie sich für die Vielfalt und das Versöhnliche auf dem neuen Album von Swamp Dogg.
08.07.2024. Die SZ lernt von Maryam Moghadams und Behtash Sanaeehas Film "Ein kleines Stück vom Kuchen" Widerstand durch Genuss und Lebensfreude. Die Welt bewundert in London prunkvolle Roben - von Belle-Époque Maler John Singer Sargent auf ewig konserviert. Der Spiegel freundet sich mit Taylor Swift an. Die "Zauberflöte" und Südafrika - wer hätte gedacht, dass das so gut zusammenpasst, jubelt die nmz bei einer Inszenierung von Mark Dornford-May in Hannover. Die NZZ bangt um das Imperium von Mode-König Giorgio Armani.
06.07.2024. Die taz bewundert in Wolfsburg, wie die dominikanisch-amerikanische Künstlerin Firelei Báez mit Fruchtzellen und Haarknoten in leuchtenden Farben gegen Rassismus ankämpft. Außerdem wirft die taz einen düsteren Blick in den Parallel-Literaturbetrieb, den die Neue Rechte seit Jahren aufbaut. Im WamS-Gespräch erklärt Joachim A. Lang, warum er in seinem Film "Führer und Verführer" neue Bilder von Hitler schaffen will. In der Berliner Zeitung wirft Gorki-Regisseur Oliver Frljić der deutschen Kulturpolitik und den Medien Unterdrückung Andersdenkender und Frauenfeindlichkeit vor.
05.07.2024. Die NZZ glaubt nicht, dass das Trump-Biopic "The Apprentice" je in die Kinos kommt: Die amerikanische Filmindustrie hat zu viel Angst vor dem Ruin. Die taz entdeckt mit Open Ground das neue Berghain ausgerechnet in Wuppertal. Die SZ setzt sich gegen Machtmissbrauch in der Tanzszene ein. Der NZZ ist außerdem nicht wohl zumute, wenn ein Zusammenschluss französischer Rapper Protest gegen den Rechtsruck in Frankreich mit Verschwörungstheorien verquickt.
04.07.2024. Die neue Documenta-Findungskommission steht: Die SZ bangt schon jetzt, ob wieder unterzeichnete offene Briefe aus der Vergangenheit entdeckt werden. Die FAZ bewundert in Amsterdam, wie die rumänische Künstlerin Ana Lupas die Repressionen des Überwachungsstaates mit Mänteln unterlief. "Die Messer kommen sorgfältig gewählt aus unerwarteten Richtungen", resümiert Martin Kusej, scheidender Direktor des Burgtheaters, in der Zeit seine Jahre in Österreich. Die Öffentlich-Rechtlichen haben ein Intelligenz-Problem, konstatiert die NZZ mit Blick auf gestrichene Literatursendungen. Und VAN berichtet: Teodor Currentzis bekommt in Sankt Petersburg offenbar ein Konzerthaus geschenkt.
03.07.2024. Die Filmkritiker bejubeln die spielerische Leichtigkeit von Richard Linklaters Krimikomödie "A Killer Romance": Der Filmdienst bewundert die geschmeidigen Rollenwechsel von Hauptdarsteller Glen Powell. Auf weniger Liebe stößt "Kinds of Kindness", der neue Film von Yorgos Lanthimos, trotz der gewohnt vollen Dröhnung Nihilismus, Zynismus und Brutalität: Den Tiefgang muss man hier nicht suchen, es gibt ihn nicht, ärgert sich die FAZ. Die NZZ rekonstruiert noch einmal den Shitstorm um den Band "Oh Boy", der ganze Karrieren gefährdet. Der Tagesspiegel flaniert durch dänische Stadtviertel, in denen zwischen nachhaltiger Architektur Wildblumenwiesen sprießen.
02.07.2024. Die geballte Krisenhaftigkeit schlägt den Kritikern bei Marc-André Dalbavies Oper "Melancholie des Widerstandes" an der Berliner Staatsoper entgegen: zum Glück erleuchten die Sänger das Dunkel ein wenig, seufzt erleichtert die FAZ. Der Tagesspiegel sucht bei der großen Cartier-Bresson-Retrospektive in Hamburg Truman Capote im Blätterwald. Die Literaturkritiker verabschieden sich von Ismail Kadare. Die SZ erinnert an die albtraumhafte Atmosphäre totalitärer Herrschaft, die er in seinen Romanen schuf.
01.07.2024. Zur Freude der Kritiker hat Favorit Tijan Sila den Bachmann-Preis gewonnen: Was für ein starker Jahrgang, jubelt die FR. Weniger glorreich war die Arbeit der Jury, seufzt hingegen die taz. Russische Intellektuelle haben einen Dichter namens Gennadi Rakitin erfunden, der in den sozialen Medien nationalsozialistische Gedichte rezitiert - und der Kreml ist drauf reingefallen, berichtet die FAZ. Die NZZ begegnet bei einer Ausstellung von Jenny Holzer im Guggenheim-Museum der dunklen Seite der USA. Die Nachtkritik wundert sich bei Alexander Nerlichs Antigone-Version in Mainz über "Vokuhilas" und "Bullshit".