Efeu - Die Kulturrundschau - Archiv

Musik

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Efeu - Die Kulturrundschau vom 14.08.2018 - Musik

Das Berliner Popkultur-Festival ist fast schon im Berliner Kulturleben verankert. Das anfangs wegen seiner Staatsfinanzierung belächelte Festival ist angekommen und angenommen, schreibt Steffen Greiner in der taz. "Wir wollen popkulturelle Themen auf die Ebene hieven, wo die Hochkultur steht", zitiert Greiner Kuratorin Katja Lucker: "Niemand würde auf die Idee kommen, ein Opernhaus wegzugentrifizieren. Aber Clubkultur wird ohne Not bedroht." Diesen Schutz wolle das Festival einfordern. Greiners Fazit: "Es sind merkwürdige Zeiten, wenn die veranstaltende Popbehörde, das Musicboard Berlin, noch einer der stabilsten Anker einer linken Subkultur ist, die sich zunehmend ihrer selbst unsicher wird."

Besprochen werden das neue Album von Me + Marie (SZ), der Chor-Abend "Stimmen im Kraftwerk Berlin" an eben jenem Ort (taz), Chris Watsons Field-Recordings-Album "Locations, Processed" (Pitchfork), das Konzert des Nationalen Jugendorchesters Rumäniens bei Young Euro Classic (Tagesspiegel), das Konzert des Youth Chamber Orchestras St. Petersburg bei Young Euro Classic (Tagesspiegel), Justin Timberlakes Auftritt in Berlin (Tagesspiegel) und neue Re-Issues, darunter die ersten Alben von Teenage Fanclub (SZ, Pitchfork). Eine hübsche Erinnerung an den verschlufften Indie-Rock der 90er:

Stichwörter: Pop-Kultur

Efeu - Die Kulturrundschau vom 13.08.2018 - Musik

Jan Paersch berichtet in der taz vom feministisch geprägten Øya Festival in Oslo. Im ZeitMagazin träumt Bowie-Produzent Tony Visconti.

Besprochen werden Stella Sommers "13 Kinds of Hapiness" (Spex, Skug), die Luxus-Neuausgabe von Guns N' Roses' Debütalbum "Appetite for Destruction" (taz), das Berliner Konzert des Sun Ra Arkestra (taz, ZeitOnline), Hélène Grimauds Konzert mit dem Gstaad Festival Orchestra beim Rheingau Musik Festival (FR), das Konzert des Jugendorchesters der Niederlande bei Young Euro Classic (Tagesspiegel) und Justin Timberlakes Berliner Aufritt (SZ).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 11.08.2018 - Musik

Spöttisch hatte FAZ-Musikkritiker Jan Brachmann auf ein Buch Berthold Seligers reagiert, das eine Krise der klassischen Musik diagnostiziert (unser Resümee). In Wirklichkeit, so Brachman, hörten mehr Menschen klassische Musik als je. Berthold Seliger antwortet im Perlentaucher. Erstens lese Brachmann manche Statistik falsch und manche gar nicht, und zweitens komme es nicht nur auf Statistik an: "Fragen Sie mal Abiturienten, was eine Sonatenform ist, oder versuchen Sie, sich von diesen eine Bach-Fuge oder Schönbergs Zwölftonmusik erklären zu lassen. Und Kinder aus ärmeren Haushalten, die weder auf höhere Schulen gehen noch außerschulischen Instrumentalunterricht genießen, haben kaum je Chancen, die klassische Musik überhaupt kennenzulernen. Dies ist tragisch, nicht nur, weil es bedeutet, dass diese Kinder nie die Leidenschaft, die Freuden und Tiefen der Musik kennenlernen werden, sondern vor allem, weil diesen Kindern damit auch eine wertvolle Möglichkeit der Selbstermächtigung fehlt."

Sehr ausführlich befasst sich Nina Mueller in der Jungle World mit dem Schaffen von Stella Sommer einerseits bei Die Heiterkeit, andererseits auf ihrem neuen Soloalbum "13 Kinds of Happiness", auf dem sich die Sängerin und Musiker einmal mehr, nicht als Groß-Erzählerin in Szene setzt: "Erneut sind es mehr Skizzen, Andeutungen von (Seins-)Zuständen und Begegnungen, bei stetigem Wechsel der Sprecherposition," Das Album führt "in die schmerzhaften Grenzbereiche, in denen das Begehren nach Glück zum Verhängnis wird". Doch "selbst wenn es textlich um die unseligen Früchte von Bindungsangst, Kontrollverlust, Selbstbestätigungsdrang oder Narzissmus geht, sorgt der Sound dafür, dass nicht abgebogen wird in die Einbahnstraße der Verzweiflung." Auf Bandcamp kann man in das Album reinhören:



Weitere Artikel: Für die SZ porträtiert Jan Kedves Helena Hauff, die sich aus dem Hamburger Golden Pudel Club in die internationalen Clubs hochgearbeitet hat. In der taz stimmt Jens Uthoff auf das Berliner Festival Pop-Kultur ein.

Besprochen werden International Musics Debütalbum "Die besten Jahre" (taz) und der Dokumentarfilm "Beside Bowie" über David Bowies langjährigen Gitarristen Mick Ronson (Tagesspiegel).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 10.08.2018 - Musik

Ziemlich schauderhaft findet Arno Frank in der taz die Vorstellung, dass der reichlich angestaubte Protestrock-Klassiker "Aufstehn" der Bots, getextet und immer wieder aktualisiert von Dieter Dehm, nun tatsächlich zur Hymne von Sahra Wagenknechts "Aufstehen"-Bewegung werden könnte. Nach einer ausgreifenden Text-Exegese stellen sich Frank mehrere Fragen: "Wo bitte bleibt das Narrativ? Die positive Erzählung, die es heute braucht? Geschlagene sieben Minuten lang ist zu allerlei Flötenklängen und akustischen Gitarren vom Aufstehn die Rede und davon, wer alles sich jetzt zu erheben habe. Ein einziger Imperativ. Du sollst! Alle sollen! Gibt es im Sommer, dessen offizieller Hit die neue Interpretation eines italienischen Partisanenliedes von 1945 ('Bella Ciao') ist, wirklich keine zeitgemäßere Hymne für die Bewegung? Eine, die für Bewegung sorgt statt für lähmendes Entsetzen? Und wer nicht zum Aufstehen aufgefordert wird, das sind die Migranten."

Weitere Artikel: Für Skug führt Lutz Vössing durch Holger Czukays Solo-Arbeiten, soweit es durch die früher im Jahr erschienene Box "Cinema" erschlossen ist. Adrian Schräder stellt in der NZZ die Band Altin Gün vor, die von den Niederlanden aus türkischen Psych-Rock spielt. Tobi Müller macht sich in der NZZ Gedanken über den Techno der 90er und die Fitnessbewegung der Gegenwart. SZ-Kritiker Jan Kedves sucht beim Video zu Sophies Stück "It' okay to cry" nach Erlösung von der Hitze.



Besprochen werden Tirzahs Album "Devotion" (taz, Pitchfork), ein Auftritt von Bukahara (FR), Kamasi Washingtons Mainzer Konzert (FR) und Anna Prohaskas Liederabend im Kloster Eberbach (FR).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 09.08.2018 - Musik

Die CD-Absätze von Klassiklabels wie Harmonia Mundi haben sich in den vergangenen zehn Jahren halbiert, erklärt Christian Girardin, der Manager der Plattenfirma, im FAZ-Gespräch. Die Hörerzahl ist dank Streaming allerdings in etwa gleich geblieben, wodurch sich jedoch neue Herausforderungen stellen - zumal, da Streamingkunden nicht immer gezielt nach bestimmten Einspielungen, sondern allgemein nach Stücken suchen: "Wir beziehen zum Beispiel unsere Künstler selbst mit ein. Jeder von ihnen pflegt seine eigene Playlist. Oft hat es auch mit Glück zu tun, wie im Falle von Paul Lewis, dessen Aufnahme der 'Mondscheinsonate' es in die vorderen Ränge der Beethoven-Playlist bei Spotify geschafft hat und die dort in zwei Jahren 35 Millionen Mal gestreamt wurde. Wir wollen nun schauen, ob man auf solche Zufälle nicht auch hinarbeiten kann."

Mit großer Freude klickt sich NZZ-Autorin Marion Löhndorf durchs Archiv der BBC-Sendereihe "Desert Island", in der seit 1942 Prominente ihre Musik für die einsame Insel vorstellen: Das Stöbern in den alten Episoden "ist eine Tätigkeit, die Neugierige und Nostalgiker süchtig machen, die zu einem Akt gehobener Zeitverschwendung werden kann." Schönes Fundstück: "Der Schauspieler Michael Caine outete sich als Fan von Disco-Musik."

Weitere Artikel: Im Freitag schreibt Jürgen Ziemer über Andreas Doraus Musical "König der Möwen". Besprochen werden Alison Chernicks Kino-Porträt des Geigers Itzhak Perlman (taz), Steve Hauschildts Ambient-Techno-Album "Dissolvi" (Pitchfork), das Konzert des slowenischen Symphonieorchesters der Musikakademie Ljubljana bei Young Euro Classic (Tagesspiegel) und neue Popveröffentlichungen, darunter das neue Album "13 Kinds of Happiness" von Stella Sommer, deren "dystopischen Timbre" sich Pinky Rose von ZeitOnline "nur zu gern hingibt":

Efeu - Die Kulturrundschau vom 08.08.2018 - Musik

Jens-Christian Rabe verkündet in der SZ-Popkolumne das Album der Woche: "Devotion" von Tirzah, für dessen Genuss es zwar hilfreich sein könnte, über "ein Diplom in abstrakter elektronischer Tanzmusiklogistik" zu verfügen, doch tue dies dieser "schönen Übung in abgrundtiefer Tiefenentspannung" keinen Abbruch. Dieses Video jedenfalls ist ziemlich hübsch:



Weitere Artikel: Ann-Kathrin Mittelstraß schreibt in der taz über die Renaissance des Musikvideos dank Youtube. Besprochen werden Michaela Meises Album "Ich bin Griechin" (taz), die Aufführung von Beat Furrers "Wüstenbuch" bei den Salzburger Festspielen ("ein überwältigender Abend", schreibt Heidemarie Klabacher im Standard),  Ed Sheerans Wiener Auftritt (Standard), das Konzert des Spanischen Jugendorchesters bei Young Euro Classic (Tagesspiegel), das neue Album von Phil Cook (FR) und Britney Spears' Berliner Auftritt (SZ, ZeitOnline, Tagesspiegel).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 07.08.2018 - Musik

Am 16. August wird Madonna 60, Tex Rubinowitz gratuliert ihr im Standard schon heute mit einem bunten Strauß an Fragen und Überlegungen: Was ist das Besondere an ihr, fragt er sich, das selbst noch irrelevante Phasen auszeichnet? "Dass wir mit ihr suchten, dass sie uns teilhaben ließ an der Suche nach sich selbst, sie ihre Karten auf den Tisch legte, sich buchstäblich auszog? Natürlich sagte sie nicht, musste es auch gar nicht, dass ihre Appropriation des postfaktischen Aspekts bei Abba nur ein Umweg ist, um zur dunklen, mächtigen Discoübermutter Donna Summer (Bad Girls) vorzudringen, mit dem Wunsch, sie zu beerben, vor der die Männer Angst hatten, sie biss ihnen den Kopf ab, nachdem sie nicht enden wollende Orgasmen abstaubte, Donna Summer hinterließ Blut auf dem Tanzboden, nur Madonna (allein die Namensähnlichkeit) war Post-Disco, Post-Alles und kam, als die neue Disco bereits voll war."

Weitere Artikel: In der Spex porträtiert Sonja Matuszczyk die Rapperin Haiyti, die sich gerade am Kippmoment ihres Erfolgs zwischen Underground-Heldin und Popstar befindet.

Besprochen werden The Internets neues Album "Hive Mind" (SZ), Gregory Porters Auftritt beim Rheingau-Musik-Festival (FR), Britney Spears' Berliner Konzert (Berliner Zeitung), ein Auftritt der Beginner (FR), die Autobiografie des Iron-Maiden-Sängers Bruce Dickinson (FAZ) und neue Klassikveröffentlichungen, darunter neue Aufnahmen des Pianisten Dénes Várjon (SZ).
Stichwörter: Madonna

Efeu - Die Kulturrundschau vom 06.08.2018 - Musik

Besprochen werden die Ausstellung "Nineties Berlin" in der Alten Münze über das Party-Berlin der 90er (taz, Berliner Zeitung), Emma Steels und Matt Skas Musikbuch: "Ska im Transit"  (taz), das Konzert des Bundesjugendorchesters bei Young Euro Classic in Berlin (Tagesspiegel), zwei Konzerte von Ed Sheeran (NZZ) und Igor Levits Beethoven-Konzert bei den Salzburger Festspielen ("Welch ein unfasslicher Abend!", jubelt Jürgen Kesting in der FAZ). Für Pitchfork hat Brad Nelson George Michaels Album "Faith" wieder aus dem Plattenschrank gezogen.

In der Frankfurter Pop-Anthologie schreibt Christina Dongowski über "Wuthering Heights" von Kate Bush:

Efeu - Die Kulturrundschau vom 04.08.2018 - Musik

In der taz freut sich Diederich Diederichsen sehr, dass Todd Bartons Kompositionen "Music and Poetry of the Kesh", die in den 80ern als Begleitmaterial zu Ursula K. LeGuins Science-Fiction-Roman "Always Coming Home" erschienen sind, jetzt auf Vinyl vorliegen. Der Roman handelt von einer anarchistisch in Abgrenzung zu einer urban lebenden Kultur und atmet den Geist der Hippie-Ära. Bartons Musik wiederum soll die Musik dieser Kommunenkultur darstellen: "Die unwirkliche Slowness langsam vor sich hin glühender Synthesizerflächen kommt ganz ohne Meditations-Imperativ aus, bleibt bei sich und überlässt es den Hörer_innen, sich einen Reim zu machen. Gedichte in der erfundenen Kesh-Sprache, tribalisierende Ornamente und einige auf sehr angenehme Weise referenzimmune Alienismen vervollständigen ein spätkalifornisch-anarchistisches Kunstwerk, das nicht nur von erfundenen Welten spricht, sondern selbst längst wie ein archäologisches Fundstück wirkt. Zeugnis einer Herrschaftskritik mit Spiritualität zusammendenkenden Szene, deren Resilienz gegen den eigenen Anachronismus sich heute im Überleben durch ihre Aktualisierung etwa bei Donna Haraway und ihren Schüler_innen zeigt." Einen Eindruck bietet Bandcamp:



"Antisemitismus ist fester Bestandteil der Popkultur", erklärt Julia Lorenz in der taz, "und das ist reichlich paradox, denn die Popkultur des 20. Jahrhunderts, ob Mainstream oder Underground, Pop oder Punk, wäre ohne jüdischen Einfluss schwer denkbar."

Weitere Artikel: Im Freitag fragt sich Christine Käppeler, wo die Protestsongs gegen den Brexit bleiben. Thomas Mauch berichtet in der taz vom "A'larme"-Festival in Berlin, bei dem unter anderem Laurie Anderson auftrat. Martin Pfnür erzählt in der SZ die Geschichte, mit welchen Tricks das Techno-Duo Underworld den Techno-Hasser Iggy Pop dazu gebracht hat, auf deren Album zu singen. Und das klingt dann unter anderem so:



Besprochen werden Masayoshi Fujitas "Book of Life" (Pitchfork), Helena Hauffs "Qualm" (Pitchfork), das Konzert einiger Musiker des Bayerischen Staatsorchesters in der Villa Schönberg in Zürich (NZZ), die Konzerte von Arcadi Volodos und Jewgeni Kissin in Salzburg (FAZ) und die Ausstellung "nineties Berlin" im DDR Museum über Berlins Partykultur der 90er (SZ).

Und im Logbuch Suhrkamp führt Thomas Meinecke wieder durch seine "Clip//Schule ohne Worte":

Efeu - Die Kulturrundschau vom 03.08.2018 - Musik

Jens Balzer verkündet in der ZeitOnline-Popkolumne, mit welcher Musik er sich in diesem Jahr an den Strand unter die Palmen legt: Dorian Concept kredenzt auf seinem Album "The Nature of Imitatio" nämlich einen von den heitereren Klängen der Siebziger inspirierten "lässigen Fusion-Jazz-Jam", in dem "es in der typisch nervösen Weise der Digital-Natives-Generation klickelt, piept, hupt und klackert. ... Es wölben sich in weiten Bögen schön befunkelte Vokalharmonien über den Songs; manchmal kann ein Cluster aus schief schnarrenden Schnipseln ein ganzes Disco-Soul-Orchester aus Philadelphia imitieren; und wenn man die Augen schließt, sieht man einen herrlichen Abendhimmel über dem Meer, aus grobkörnig flirrenden Pixeln gebaut." Wir Perlentaucher träumen derweil mit Blick in den Morgenhimmel:



Bjørn Schaeffner rettet in der NZZ im Rückblick auf den Technoclub-Kultur der Neunziger vor dem Vorwurf, lediglich einem entpolitisierten Hedonismus Vorschub geleistet zu haben - ein Vorwurf, der von der Öffentlichkeit genauso geteilt wurde wie von Teilen der linken Popszene. Übersehen wurde dabei allerdings, dass die Pioniere des Technos "ihre Musik als radikalen Gegenentwurf zu den Mechanismen der Pop-Industrie und der weißen Mehrheitskultur verstanden hatten. ... Das galt ähnlich auch für die House-Musik, die aus dem Ghetto kam. Es handelte sich um eine Dance-Kultur, in der die Schwulen, die Lesben und ethnische Randgruppen zu einer eigenen Stimme fanden. Im Nebel der Nacht sollte später auch die elektrifizierte Jugend Europas ihre Erleuchtung haben. Sie lernte viel über eine neue Körperlichkeit und einen fließenderen Geschlechterbegriff."

Weitere Artikel: In der taz spricht Jan Paersch mit Don Letts ausführlich über die Geschichte von Trojan Records und die historischen Bündnisse zwischen Reggae und dem britischen Punk der ersten Stunde. Thomas Gerlach erzählt in der taz derweil die Geschichte der DDR-Band Klaus Renft Combo. Für die Berliner Zeitung hat sich Sarah Pepin mit den Macherinnen des Berliner Festivals Pop-Kultur getroffen, die sich weiterhin tapfer gegen die Zumutungen der antisemitischen BDS-Kampagne stemmen.

Besprochen werden Leon Vynehalls "Nothing Is Still" (taz, Pitchfork), Sophies Album "Oil Of Every Pearl's Un-Insides" ("Eindeutig ist hier nichts. Zweideutig ist zu wenig", schreibt Christian Schachinger im Standard), Laurie Andersons Auftritt beim Berliner Festival "A l'arme" (Tagesspiegel) und das neue Album der Punch Brothers (FAZ).