Efeu - Die Kulturrundschau - Archiv

Musik

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Efeu - Die Kulturrundschau vom 19.10.2017 - Musik

Der Pianist Fred Hersch gilt als Virtuose des Jazz - nachdem er sich in der Öffentlichkeit als schwul und HIV-positiv geoutet hatte, haftete ihm in der Szene jedoch lange Zeit ein Stigma an, erzählt Reinhard Köchl in seinem Porträt für ZeitOnline: Mit der eigenen Weltoffenheit und Toleranz ist es in der Szene offenbar nicht so weit her, wie viele sich das vorstellen. Ein selbstverschuldeter Verlust, denn "für seinen Stil gibt es kein vergleichbares Muster. Keiner versteht es nämlich derzeit, komplexe Zusammenhänge derart verblüffend einfach und klar auf dem Elfenbein darzustellen. ... Der vielleicht durchdringendste, klarste, intelligenteste und radikalste Klaviervirtuose des modernen Jazz öffnet ein Fenster in seine ganz private Welt, präsentiert Musik, die er normalerweise nur zu Hause spielt. Sie verrät eine Menge über das Seelenleben dieses Mannes." In diesem Konzertvideo kann man sich davon selbst ein Bild machen:



Außerdem: Hans Jörg Jans berichtet in der NZZ von den Asconeser Festwochen. Besprochen werden ein Konzert von Pat Metheny (FR), ein Konzert von Sophie Karthäuser (Tagesspiegel), Lucy Walkers Dokumentarfilm über die Abschiedstournee des Buena Vista Social Club (NZZ) und das neue Album von Courtney Barnett und Kurt Vile (Spex).
Stichwörter: Fred Hersch, Jazz, Pianist

Efeu - Die Kulturrundschau vom 18.10.2017 - Musik

Seit einer Woche wird in Frankreich heftig über die Rückkehr des Musikers Bertrand Cantat gestritten, der im Jahr 2003 seine Lebensgefährtin Marie Trintigant zu Tode geprügelt hatte (mehr hier). Hat Cantat das Recht auf ein öffentliches Leben? Wie kann man den mann von dem Künstler trennen? Und soll man das überhaupt? Les Inrockuptibles hatte ihn aufs Cover gehoben und verteidigt nun die Entscheidung gegen den geballten Zorn seiner LeserInnenschaft: "Wir machen Journalismus. Das ist unsere Aufgabe, unsere Leidenschaft. Und Journalismus erfordert manchmal, auch die Schattenbereiche zu befragen, über Grenzen und Tasachen hinauszugehen. Journalismus ist nicht einfach eine moralische Position, von der aus man den den Daumen hebt oder senkt." Aber sie versprechen zugleich hoch und heilig, Gewalt gegen Frauen weiterhin zu bekämpfen.

Außerdem: Christoph Dallach unterhält sich für die Zeit mit St. Vincent. deren neues Album Karl Fluch im Standard bespricht. The Quietus bringt einen Essay des Poptheoretikers Mark Fisher über Roxy Music und Siouxsie Sioux. Beim Unsound-Festival in Krakau haben Musiker aus Indonesien Kompositionen von Moondog nachgespielt, berichtet Tabea Köbler in der taz: Jedes gespielte Stück "ist anders - manches wie ein fröhliches Pfeifen aus den Straßen New Yorks, manches polyrhythmisch verschlungen." Und im Standard erzählt Karl Fluch die Geschichte, wie es dazu kam, dass der vor kurzem verstorbene Charles Bradley vor dem Wiener Stephansdom sang - davon gibt es jetzt ein Video:



Besprochen werden Konzerte von Sigur Rós (FR) und James Blunt (Berliner Zeitung), sowie neue Alben von Kettcar (Welt, Spex), Postman (Standard), The Horrors (Standard) und Beck (Pitchfork).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 17.10.2017 - Musik

Andreas Hartmann wirft für ZeitOnline einen Blick in die sich rund um das alte Funkhaus Nalepastraße in Berlin formierende Neoklassik-Szene, die aus Punk und Techno kommt und das Klavier für sich entdeckt. Insbesondere die Grandbrothers sind ihm dabei aufgefallen, die das Klavier mithilfe von Computerprogrammen auf so vielfältige Weise zum Klingen bringen, "dass man ihrer Musik gar nicht mehr anhört, dass sie ganz aus Klaviertönen besteht. Der eine Grandbrother, Erol Sarp, sitzt an den Tasten. Alles wie gehabt. Sein Partner Lukas Vogel ihm gegenüber jedoch programmiert Hämmerchen, die das Holz des Instruments bearbeiten oder die Saiten im Inneren des Flügels betupfen. Mit Sequenzerprogrammen werden die Klänge zu rhythmischen Pattern gefügt, Beats und Loops, die sich um die Klavierakkorde schlängeln: Dancemusik aus dem Flügel." Das klingt dann so:



Außerdem: In The Quietus erinnert David Chiu an das vor 40 Jahren erschienene Queen-Album "News of the World", bei dessen Produktion es in den Studios zu Reibereien zwischen Freddie Mercury und Sid Vicious von den Sex Pistols kam.

Besprochen werden ein Hadyn-Konzert von Giovanni Sollima und Giovanni Antonini (Tagesspiegel), Goran Bregovićs Album "Three Letters From Sarajevo" (Tagesspiegel), das neue Album von Courtney Barnett und Kurt Vile (Tagesspiegel) und ein Auftritt von Lorde, die Andreas Busche im Tagesspiegel als "das schönste Störsignal im aktuellen Hochglanz-Pop" bezeichnet.

Efeu - Die Kulturrundschau vom 16.10.2017 - Musik

Die Wiener Philharmoniker "scheinen in dieser Saison (...) das körperlich-wuchtige Musizieren mehr zu forcieren", fällt Stefan Ender vom Standard nach einem von Andris Nelsons dirigierten Beethoven-Konzert auf. "Im Schlusssatz der Siebten wirkten die hohen und tiefen Streicher mit ihrem Hin und Her der aufsteigenden Sexten wie rauflustige Bubengangs im Schulhof, die sich voreinander aufplustern und einen auf dicke Hose machen. Davor und danach war viel Euphorie, aber auch viel Getöse: Die Antworten der zweiten Geigen und der Bratschen auf das Kernmotiv der ersten Geigen (ab Takt 36) gingen im Tumult komplett unter."

Weiteres: Im Standard unterhält sich Stefan Ender außerdem mit dem Wiener Pianisten Paul Badura-Skoda.

Besprochen werden ein Konzert des Rappers Future (taz, Tagesspiegel), King Krules "The Ooz" (Welt), ein Konzert von The Jesus and Mary Chain (Standard) und das Debüt der allseits gefeierten R'n'B-Sängerin Kelela (Berliner Zeitung).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 14.10.2017 - Musik

Elektronischer Rhythm & Blues ist derzeit die "zeitgenössischste Musik" überhaupt, erklärt Jan Kedves in der SZ, nachdem er sich begeistert durch das Debüt der derzeit überall gefeierten Sängerin Kelela angehört hat. Kedves untermauert seine These quasi-hegelianisch: Zur gegenwärtig drängendsten Frage nämlich, "woraus der nicht algorithmisierbare Rest des Menschlichen besteht, und ob die künftige Beziehung des Digitalen zum Menschen als Feindschaft erzählt werden muss", bilde elektronischer R'n'B nämlich einen Entwurf, "wie friedliche Gemeinschaft und gegenseitige Ergänzung funktionieren. Es gibt in dieser Musik keinen Gegensatz zwischen Elektronik und Emotion und Erotik. Es geht um Verschmelzung, um Intimität mit und durch Algorithmen. Mit anderen Worten: Das, was man Seele nennt, oder Soul, ist in elektronischem R & B immer schon da - auch und gerade im Synthetischen."

Ziemlich spannend findet Daniel Gerhardt auf ZeitOnline das neue Album von St. Vincent, dessen Popentwurf zugleich "aufrichtiger Ausdruck einer ganzheitlichen Vision und zugleich ironisch gebrochen" sei. "Im Großkünstlerinnengestus pflegt sie ihren Geniekult und versichert trotzdem bei jeder Gelegenheit: The joke's on you, ihr könnt mich mal. 'Masseduction' ist kein großes Popalbum, das wäre zu einfach für St. Vincent. Es ist ein Album darüber, wie man ein großes Popalbum macht." Dazu ein Video.



Weiteres: Harald Eggebrecht berichtet in der SZ von seinem Aufenthalt als Juror beim Internationalen 2. Zhuhai Mozart-Wettbewerbs in China, bei dem er über den regen Zuspruch insbesondere junger Familien stutzt. Für die Zeit begleitet Ulrich Stock den armenischen Jazzmusiker Tigran Hamasyan bei einer Reise zum Ararat. Deutschlandfunk Kultur bringt eine Lange Nacht über Thelonious Monk zum Nachhören.

Besprochen werden das neue Album von Ibeyi (taz), ein Janácek-Konzert der Berliner Philharmoniker unter Simon Rattle (Tagesspiegel), das neue Album "Carry Fire" von Robert Plant (Berliner Zeitung), ein Konzert von Grizzly Bear (taz) und das gemeinsame Album "Ladilikan" von Kronos Quartett und dem Trio Da Kali (NZZ). Daraus ein Video:

Efeu - Die Kulturrundschau vom 13.10.2017 - Musik

Schier zum Davonrennen ist das neue Album "Colors" von Beck. Meint jedenfalls Karl Fluch im Standard. Besonders schlimm: Das siebte Stück. "Man kann sich nicht erinnern, je so ein schlechtes Lied von Beck gehört zu haben. Abgesehen von den sechs davor. ... 'Colors' wäre gerne ein Popalbum. Doch sein Hochglanz schimmert nicht, seine Stromlinienform ist gänzlich unedel, zum Drüberstreuen ist das Cover noch schiach. Die zehn Lieder verflachen mit jedem Hördurchgang. Die Flöten aus dem Synthesizer im Titelsong darf man ung'schaut als Omen für den darauffolgenden Rest deuten." Hier besagtes siebtes Stück - "Wow", naja.



Weiteres: Manuel Brug spricht in der Welt mit Daniil Trifonov über dessen neue Chopin-Aufnahme. Tina Adomako porträtiert in der taz die ghanaische Band Dark Suburb, die stets maskiert auftritt und mit ihrer Mischung aus Indie-Rock, Punk und Metal auch den klischeehaften Vorstellungen afrikanischer Popmusik zuwider läuft. Dagmar Leischow spricht in der taz mit St. Vincent über deren neues Album "Masseduction". Kümmert Euch um Eure Geigen, rät Angela Schader in einem Liebesbrief ans Instrument in der NZZ all jenen, die ein Exemplar davon zuhause im Schrank stehen haben. Wolfgang Sandner gratuliert in der FAZ dem Jazz-Saxofonisten Lee Konitz zum 90. Geburtstag. Hier spielt er gemeinsam mit Chick Corea:



Besprochen werden das Album "The Ooz" von King Krule (Pitchfork), ein Auftritt von Morrissey (Tagesspiegel), ein Konzert von Barbara Hannigan (Standard) und neue Popveröffentlichungen, darunter ein neues Album vom Wu-Tang Clan (ZeitOnline). Daraus ein Video:

Stichwörter: Beck, St. Vincent

Efeu - Die Kulturrundschau vom 12.10.2017 - Musik

Der Musikwissenschaftler Jakob Knaus stöbert für die NZZ in Schostakowitschs Werken nach eingeschmuggelten Botschaften: Zum zehnten Jahrestag der russischen Revolution versteckte der Komponist in seiner zweiten Sinfonie etwa die "Happy Birthday"-Notenfolge: "Das war ein starkes Stück, in einem Auftragswerk der Propaganda-Abteilung des staatlichen Musikverlags ausgerechnet mit dem 'Markenzeichen' des Klassenfeindes zu gratulieren!"

Aufs Neue sehr ergriffen ist SZ-Kritiker Andrian Kreye von Kamasi Washington, dessen Spiritual Jazz  vor allem auch ein junges Pop-Publikum erreicht. Gerade hat er eine neue EP  veröffentlicht: "Harmony of Difference" ziehe den Hörer erneut in einen "Strudel aus Überwältigung und Euphorie. ... Emotional greift Kamasi Washington einfach schamlos ins Glückszentrum des Musikhörerhirns, das so bereitwillig darauf reagiert, wenn die Reflexe des Kehlkopfes eine menschliche Stimme oder ein stimmähnliches Instrument wie das Saxofon imitieren." Hier ein episches Video aus der neuen EP:



Weiteres: Im Tagesspiegel spricht Frederik Hanssen mit Andrea Zietzschmann, der neuen Intendantin der Berliner Philharmoniker, über ihre Pläne für das Orchester. Besprochen werden das Debüt der R'n'B-Musikerin Kelela (taz), eine Box mit dem Gesamtwerk von Novaks Kapelle (Standard), das neue Wanda-Album "Niente" (Spex) und das Album "Donde estás Maria?" der Meridian Brothers (Standard).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 11.10.2017 - Musik

SZ-Kritiker Reinhard J. Brembeck kommt erschöpft, aber glücklich aus einem Konzert des Münchner Opernorchesters unter Kirill Petrenko, wo unter anderem Brahms und Mahler gespielt wurden - als existenzielles Drama. Bei Brahms etwa werde "schon der karg aus Zweitonteilchen gedrechselte Beginn durch die grelle Aggressivität der Geigen zersplittert. Petrenko ist dezidiert nicht gewillt, auf die Attitüde des Komponisten hereinzufallen, sich als ein kleinteilig bastelnder Handwerksmeister zu geben, der dem Barock nachtrauert. Für Petrenko ist das nur eine notdürftig errichtete Fassade, hinter der sich Ungeheuer, Vulkane und Albträume in einer Walpurgisnacht versammelt haben. Nach und nach fällt die Fassade und bald liefern sich vor Kraft strotzende Gelichter einen Tanz des Verderbens und der Düsternis."

Die Musikindustrie interessiert sich zunehmend für Rap mit afrikanischen Wurzeln, stellt Jonathan Fischer in seinem in der Zeit erschienen Porträt des Rappers MHD fest, der in Paris lebt und dessen Familie aus Guinea und Senegal stammt. Seine "Spielart des Hip-Hop beeinflusst nicht nur unsere Popkultur, sondern auch das Selbstverständnis einer ganzen Generation afrikanischer Migranten in Europa. ... Zwar kann man die Texte von MHD, Sarkodie, Dabs, Eugy oder DJ Arafat kaum politisch nennen. Und doch reicht ihre Mission weiter als bis zur nächsten Party. Wenn sich afrikanischstämmige Migranten selbst repräsentieren, ist das ein politisches Statement. Europa ist bunter geworden. Und hat dank seiner Neubürger eine neue Lässigkeit entdeckt."

Eine Hörprobe:



Weiteres: Andreas Holzapfel porträtiert für die taz den Berliner Musiker BRKN. Vor 50 Jahren bekam FAZ-Kritiker Peter Kemper beim Rolling-Stones-Konzert noch den Gummiknüppel der Polizei zu spüren, heute finden sich bei den Konzerten vor allem Besserverdienende, und doch: "die aufrührerische Vehemenz ihrer Musik lebt fort". In der NZZ gratuliert Marianna Zelger-Voigt Alexander Pereira zum 70. Geburtstag. Karl Fluch verneigt sich im im "Unknown Pleasures"-Blog des Standard tief vor Brenda Patterson. Dazu eine Hörprobe:



Besprochen werden ein Konzert des Collegium Novum in der Tonhalle-Maag in Zürich (NZZ), das Comebackalbum von The Dream Syndicate (Standard), das neue Soloalbum von Liam Gallagher (SZ), ein Konzert von András Schiff (Standard), ein Konzert des ohne Dirigenten spielenden, russischen Ensemble Persimfans (FAZ) und neue Pop- und Rockveröffentlichungen, darunter mal wieder ein neues Album von Van Morrison (FR).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 10.10.2017 - Musik

In der taz unterhält sich Tim Caspar Boehme mit dem Avantgarde-Komponisten Alvin Lucier, der bei dieser Gelegenheit auch erklärt, wie er dazu kam, mit Raumhall zu arbeiten: "Als Schüler spielte ich in einer Blaskapelle. Wir begannen in einem Tunnel zu spielen und gingen dann hinaus aufs Football-Feld. Ich selbst war Schlagzeuger. Das Echo war herrlich, wie es sich räumlich veränderte. Ich war auch Chorleiter. Beim Proben eines Bachstücks etwa suchte ich dann stets nach dem richtigen Tempo. Wenn man in einer Kirche auftritt, muss man der Akustik wegen etwas langsamer werden. Das waren sehr konkrete Erfahrungen, nichts Theoretisches." Bei dieser Arbeit hier sitzt er sehr konkret in einem Raum:



Weiteres: In der NZZ resümiert Peter Hagmann die Biennale Musica in Venedig. Für die Welt trifft sich Michael Pilz mit den Brandon Flowers von den Killers. In der NZZ erinnert Claus Lochbihler an Thelonious Monk, der heute vor 100 Jahren geboren wurde. Hier wagt er einen Tanz:



Besprochen werden ein Konzert von Nick Cave (FR), das neue Album von Wanda (SZ) und das neue Album "Masseduction" von St. Vincent (Tagesspiegel).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 09.10.2017 - Musik

Im Tagesspiegel berichtet Nadine Lange vom Glück, das ihr das Debütalbum "Take Me Apart" der "R'n'B-Avantgardistin" Kelela bereitet: "Allein schon das quecksilbrigere Schillern, das der Gesang durch Hall, Autotune, Vervielfältigung und zahllose zusätzliche Ahs und Ohs bekommt, ist atemberaubend. Auf höchste Intimität folgt maschinelle Distanziertheit, ein ewiges Warm-Kalt-Wechselspiel." Hier ein aktuelles Video:



Andreas Hartman staunt in der taz über Konrad Sprengers Fähigkeiten als Klangerzeuger: Er lässt seine Gitarre vom Computer per Algorithmus traktieren - und wie er es dabei "hinbekommt, dass seine Wundergitarre dann mal klingt wie eine Orgel, ein Spinett, eine Triangel und ein Hackbrett, ja teilweise wie ein ganzes Orchester verschiedener Instrumente, das ist schon ziemlich eigentümlich und geheimnisvoll. Irgendwann klingt es gar, als würde ein Zug vorbeirauschen; so viel aus einer E-Gitarre konnte nicht einmal Jimi Hendrix rausholen." Und das klingt dann alles in allem so.

Weiteres: Ueli Bernays denkt in der NZZ über den langsam verwehenden Ruhm von Lady Gaga nach. Mira Sonia Bahl porträtiert in der taz die Rapperin Ace Tee. Das Konzert der Wiener Philharmoniker in der Berliner Staatsoper nutzte Udo Badelt  im Tagesspiegel noch einmal zur ausgiebigen Klangprobe.

Besprochen werden ein Dokumentarfilm über Krautrock-Produzent Conny Plank (Freitag), das neue Album von "Schockhistoriker" Marilyn Manson (ZeitOnline), das neue Album von Cold Specks (Jungle World), ein Konzert der Berliner Philharmoniker mit Mitsuko Uchida am Klavier (Tagesspiegel), das neue Soloalbum von Liam Gallagher (Welt), Berthold Seligers Buch "Klassikkampf - Ernste Musik, Bildung und Kultur für alle" (FR), die Werkschau "Das ist DAF" (Standard), ein Konzert von Barry Guy (Standard) und eine große Edition mit Live-Aufnahmen von Maria Callas aus den Jahren 1949 bis 1964 (FAZ).
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