Efeu - Die Kulturrundschau - Archiv

Bühne

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Efeu - Die Kulturrundschau vom 23.06.2018 - Bühne

In der Nachtkritik berichtet Janis El-Bira zum Abschluss der Autorentage von der langen Nacht der Autoren.

Besprochen werden Boris Charmatz' Tanzperformance "Enfant" an der Volksbühne (Tagesspiegel), das Stück "Zwischen den Säulen" des Kollektivs Markus & Markus in den Sophiensälen (Tagesspiegel) und Ferruccio Busonis Oper "Doktor Faust" in Osnabrück (FAZ).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 22.06.2018 - Bühne

Im Interview mit der taz stellt Björn Deigner sein neues Stück für die Autorentheatertage vor, "In Stanniolpapier", der Monolog einer Prostituierten. In der nachtkritik denkt Georg Kasch darüber nach, warum mit Chris Dercon, Tomas Zierhofer-Kin und Matthias Lilienthal in jüngster Zeit drei Intendanten gescheitert sind, die für ein spartenübergreifendes experimentelles Theater stehen. Cornelia Fiedler berichtet für die SZ vom Theaterfestival Impulse, das derzeit in Mühlheim an der Ruhr, Düsseldorf und Köln stattfindet.

Besprochen werden Boris Charmatz' Choreografie "enfant" an der Volksbühne (taz) und Alban Bergs "Lulu" an der Oper Leipzig mit Rebecca Nelsen in der Titelrolle (FAZ).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 21.06.2018 - Bühne

In der nachtkritik stellt Christian Huberts Inszenierungen von Computerspielen an der Berliner Volksbühne und dem Schauspielhaus Bochum vor. Boris Gruhl resümiert in der Stuttgarter Zeitung Filip Barankiewiczs erste Saison als Ballettdirektor des Prager Nationaltheaters. Im Gespräch mit der nachtkritik erklären Bettina Masuch vom tanzhaus nrw, Matthias Pees vom Frankfurter Mousonturm und Kathrin Tiedemann vom Forum Freies Theater in Düsseldorf, was es mit dem mit zwölf Millionen Euro geförderten "Bündnis internationaler Produktionshäuser" auf sich hat.

Besprochen werden Calixto Bieitos Inszenierung von Monteverdis "L'incoronazione di Poppea" am Opernhaus Zürich (NZZ) und Ong Keng Sens Inszenierung "Trojan Woman" bei den Wiener Festwochen (SZ).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 20.06.2018 - Bühne

"Der Körper ist kein Klavier!" ruft die Choreografin Meg Stuart, die am Freitag in Venedig mit dem Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk ausgezeichnet wird, und erklärt im taz-Interview mit Astrid Kaminski auch, was die Energiewende in ihrem Tanztheater ausmacht: "Mache eine Bewegung, lass dich davon bewegen, liefere dich aus. Danach drehen wir das um. Wir eignen uns die Bewegung an und dirigieren sie, wir verantworten sie. Die Art, sich zwischen dem einen und dem anderen zu bewegen, Dinge zuzulassen und sie zu formen, gestaltet den Tanz. Der Tanz ist in den Shifts, in den Bewusstseinswechseln."

Nach seiner zweiten verunglückten Saison muss der Chef der Wiener Festwochen, Tomas Zierhofer-Kin, gehen. Im Standard zeigt Ronald Pohl erleichtert: "Tatsächlich wurde ein ebenso merkwürdiges wie unausgegorenes Experiment mit einer Vollbremsung beendet. 2017, im ersten Jahr Zierhofer-Kins, lockte man die Besucher mit kleinteiligen Denkwürdigkeiten an die städtische Peripherie. Zeitgleich ergoss sich ein monströser Schwall von Kuratorenlatein über die Gäste. Die Idee, ein adipös gewordenes Festival mit beliebigen Theoriebrocken vollzustopfen, um es dadurch schlanker zu machen, stieß von Anfang an auf Widerstand. Nicht nur Freunde des traditionellen Theaters fühlten sich unangenehm belehrt." Im Tagesspiegel sieht auch Christina Kaindl-Hönig die Festwochen zu einem "beliebig zusammengewürfeltes Kleinkunstfestival" geschrumpft.

Weiteres: In der SZ schreibt Martin Krumbholz zum Abschied der engagierten Bonner Schauspieldirektorin Nicola Bramkamp.

Besprochen werden Yael Ronenes "Gutmenschen" vom Volkstheater Wien bei den Autorentagen in Berlin (Nachtkritik) und Fabrizio Pestillis Inszenierung Michail Bulgakows "Meister und Margherita" beim Origen-Festival in Chur (Nachtkritik).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 19.06.2018 - Bühne

Oh Wollust des Thrones: Anna Netrebko in Harry Kupfers "Macbeth"-Inszenierung. Foto: Bernd Uhlig / Berliner Staatsoper


Als Opernsternstunde feiert Eleonore Büning in der NZZ Harry Kupfers Inszenierung von Verdis "Macbeth" an der Berliner Staatsoper. Toll, wie der 83-Jährige im Realismus der alten Schule dem Berliner Premierenpublikum Shakespeares alte Erkenntnis um die Ohren haut, dass Macht geil macht. Atemberaubend auch Anna Netrebko und Plácido Domingo in den Titelpartien: "Sie singt, volltönend, giftgeifernd, guttural: 'O voluttà del soglio!' - 'Oh Wollust des Thrones! Oh Zepter, endlich gehörst du mir!' Ihr Ehemann auf der Bühne, der eigentliche Zepterbesitzer, ist zwar sichtlich nicht mehr der Jüngste, offiziell 77, inoffiziell indes wohl fast so alt wie der Regisseur. Doch den stählernen Kern und die Kraft seiner Stimme hat sich Plácido Domingo bewahren können. Technik und Stütze sind noch immer vorbildlich, und sogar einen gewissen erotischen Schmelz, den er einst als Tenor verströmte, kann man in dieser seiner neuen Baritonpartie wahrnehmen. Das sorgt für erstaunliche Glanzlichter: Selten gab es, in Erscheinung und Ausdruck, einen so glaubhaft starken, zugleich an sich zweifelnden, zynisch zerrissenen Macbeth zu hören, nur mit etwas zu viel Wobble, auf Dauer." Weitere Besprechungen in Tagesspiegel, FAZ und SZ.

Besprochen werden Bernhard Aichners Thriller "Die Totenfrau"  an den Innsbrucker Kammerspielen (Standard), die Performance "Chekhov - Fast & Furious" des französisch-österreichischen Kollektivs Superamas (Standard), Thomas Jonigks Inszenierung von Ferenc Molnárs "Liliom" in Wiesbaden (FR), András Dömötörs Inszenierung von Gorkis Familientragödie "Die Letzten" am Berliner Maxim Gorki Theater (FAZ) und David Aldens Inszenierung von Richard Wagners Oper "Lohengrin" in der Londoner Covent-Garden-Oper (FAZ).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 18.06.2018 - Bühne

Zwei Tage lang wurde auf einem Kongress in Berlin über die Zukunft der Berliner Volksbühne diskutiert. "Die Bühne wird dabei zur
Projektionsfläche für sämtliche Wünsche nach einer besseren, also mindestens gendergerechten, postkolonialistischen, gentrifizierungsresistenten und basisdemokratischen Gesellschaft", ächzt Peter Laudenbach in der SZ. Viele wollen viel zu vieles, meint FAZ-Kritiker Simon Strauss, für die Bühne und sich selbst: "Denn wer auch immer gerade über die Volksbühne spricht, will damit meist etwas ganz Grundsätzliches sagen, meint den wiederaufflammenden Ost-West-Konflikt, die fehlgeleitete Berliner Stadtentwicklung, das Auseinanderdriften von alter, sozialkritischer und neuer, moralpolitischer Linken. Der Mythos der Castorf-Ära lastet dabei wie ein Alb auf jedem Gespräch, auch und gerade wenn es die Zukunft der Volksbühne berühren will." Interessant, wer nicht gekommen ist, zählt Udo Badelt im Tagesspiegel:  Frank Castorf, Carl Hegemann, René Pollesch, Herbert Fritsch, Martin Wuttke, Sophie Rois oder Milan Peschel: "Alle nicht da." In der Welt fürchtet Christian Meier, dass es aus der verfahrenen Situation keine Sieger hervorgehen werden. In der Berliner Zeitung zitiert Petra Kohse Kultursenator Klaus Lederer, dem vor der Größe seiner Aufgabe bang zu werden scheint: Wenn er eine Entscheidung getroffen haben wird, werde die Frage nicht sein, "ob wir scheitern, sondern wie wir scheitern".

Weiteres: Uwe Mattheis bilanziert in der taz die Wiener Festwochen. Frederik Hanssen schreibt im Tagesspiegel zum zweihundertsten  Geburtstag des französischen Komponisten Charles Gounod.

Besprochen werden Peter Konwitschnys Debüt mit mit "Der tapfere Soldat" am Staatstheater am Gärtnerplatz (SZ), Karin Henkels Inszenierung von Sergej Prokofjews "Der Spieler" an der Flämischen Oper in Gent (FAZ), Barrie Koskys schrill-groteske Inszenierung von Schostakowitschs "Die Nase" an der Komischen Oper (Tagesspiegel, Berliner Zeitung) und Maryam Zarees Stück "Kluge Gefühle" am Berliner Hebbel am Ufer (taz).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 16.06.2018 - Bühne

Die Volksbühne macht als Theater nur Sinn, wenn sie in der Stadt vergaftet bleibt, findet Theatermann Thomas Martin in der Berliner Zeitung, und bitte mit der typischen Berliner Michung: "Hochintellektualismus, Trivialkultur, Stadtproll und Lokalpatriotismus, Größenwahn und immer wieder Überforderung: Was der Alltag so zu bieten hat, übersetzt in Kunst. Die Volksbühne war der Lackmustest für die gesellschaftliche Situation Berlins. Die leere Hülle ist das immer noch. Jetzt braucht sie einen Spielplan, ein Ensemble, Inhalt. Sie braucht eine operationsfähige künstlerische Leitung, die sich mit den Traditionslinien auseinandersetzt und einen Kommentar zur Gegenwart bietet. Dieser Kommentar kann ohne Bezugnahme auf die Protestkultur von unten nicht relevant sein."

Weiteres: Ziemlich nüchtern bilanziert Helmut Ploebst im Standard die Wiener Festwochen, es dominierten Lauwarmes und Unausgegorenes. Exzellent jedoch fand er die Performance "La Plaza" von El Conde de Torrefiel, "die reichlich Ironie über den traurigen Zustand des europäischen Kulturliberalismus fließen ließ". In der NZZ freut sich Marco Frei, dass sich der Palazzetto Bru Zane in Paris  so ausführlich Charles Gounod widmete und etwa auch seine Oper "La Nonne sanglante" ins Programm gehoben hat, die sich an Matthew Lewis' Skandal-Schauerroman "The Monk" von 1796 anlehnt. FAZ-Kritiker Jürgen Kesting hat dort den "Faust" in der Originalversion gehört.

Besprochen werden David Dawsons Tanzstück "Tristan und Isolde" in Amsterdam (FAZ) und Stücke des Tiroler Theaterfestival (Standard).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 15.06.2018 - Bühne

Klaus Dörr wird die Berliner Volksbühne bis zum Sommer 2020 als Interimschef leiten. Im Interview mit der Stuttgarter Zeitung spricht Dörr über die Gentrifizierung in Mitte und Prenzlauer Berg und über die nahe und ferne Zukunft der Volksbühne, für die er sich ein "paritätisches Modell" vorstellen kann und die er unter anderem wieder zum Repertoire- und Ensembletheater machen will: "Das ist der Wille aller Beteiligten, auch meiner. Wir bauen das Haus zurück, das von Anfang an strukturell und personell auf Ensemble und Repertoire angelegt war. Diese Strukturen wurden bei der Berufung von Dercon nicht beachtet. Aber der Rückbau bedeutet kein künstlerisches Rollback."
 
Weitere Artikel: Im Interview mit Nachtkritiker Christian Rakow erklärt der neue Leiter des Freie-Szene-Festivals "Impulse", Haiko Pfost, die freien Arbeitsweisen jenseits des Stadttheaterbetriebs. Wenige Highlights können FAZ-Kritiker Reinhard Kager nicht über die, wie er findet, ziemlich misslungenen Wiener Festwochen hinwegtrösten: "Sieht man vom Gastspiel der Münchner Kammerspiele mit Christoph Marthalers 'Tiefer Schweb' einmal ab, so dümpelte das Festival nämlich vier Wochen lang in den Niederungen oft geradezu dilettantischer Performances, die mit den ursprünglich politischen Ideen dieser aus dem Fluxus hervorgegangenen Kunstform nur noch das Etikett gemein haben."
 
Besprochen werden Georgette Dees und Cora Frosts Programm "Dee Frost Welt" im Tipi am Kanzleramt (Berliner Zeitung), Karin Henkels Inszenierung von Prokofjews Oper "Der Spieler" im belgischen Gent (taz) und Thorleifur Örn Arnarssons und Albert Ostermaiers "Die verlorene Oper. Ruhrepos" nach Ideen von Bertolt Brecht bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen (nachtkritik).

Efeu - Die Kulturrundschau vom 14.06.2018 - Bühne

Unter dem Motto "Privatsache" verantworteten Manos Tsangaris und Daniel Ott ihre zweite Musiktheater-Biennale in München. In der NZZ  vermisst Marco Frei allerdings "Substanz" und "internationale Relevanz"- mit Ausnahmen, etwa in Ondrej Adameks Stück "Alles klappt", in dem er die eigene Familiengeschichte im Holocaust aufarbeitet: "Hierzu wurden Briefe und Postkarten von KZ-Insassen vertont sowie Propaganda-Texte. Das erinnert an den 1955/56 komponierten 'Canto sospeso' von Luigi Nono, in dem Abschiedsbriefe von Widerstandskämpfern die Grundlage bilden. Bei Adámek bildet der Klang der Worte die Musik, samt Lautmalerei und rhythmischem Sprechen wie einst bei Mauricio Kagel. Und wenn die Stimmen das Rattern von mit Menschen überfüllten Viehwaggons imitieren, wird die Sprach-Klang-Aktion auch zur Inszenierung." FAZ-Kritiker Max Nyffeler möchte die Biennale am liebsten in "Festival für experimentelle Sound Performance" umtaufen: "Ein Festival von vorwiegend jungen Leuten für junge Leute, die mit Monteverdi und Mozart wenig, dafür mit Computer und Video umso mehr am Hut haben und ihr an Hochschulen, in Performancekursen und Medienseminaren erworbenes Wissen umsetzen wollen."

Große Zweifel am Nutzen des vom Deutschen Bühnenverein verabschiedeten "wertebasierten Verhaltenskodex zur Prävention von sexuellen Übergriffen und Machtmissbrauch" hat Daniele Muscionico in der NZZ: "Kurz und knapp ist beispielsweise Gebot Nummer drei: 'Ich unterlasse jede Form von sexueller Belästigung.' Nun, wer wird der Forderung nicht zustimmen? Ähnlich liest sich Gebot Nummer fünf: 'Ich gehe verantwortungsvoll mit der mir übertragenen Macht um.' Ist denkbar, dass jemand eingesteht, vorsätzlich verantwortungslos zu handeln? Gebot Nummer sechs bringt die paradoxe Situation auf den Punkt: 'Ich kommuniziere eindeutig und klar.'"

Weitere Artikel: Für den Tagesspiegel hat Sandra Luzina schon mal einen Blick auf das Programm der Jubiläumsausgabe von "Tanz im August" im Hebbeltheater geworfen, das mit einer Förderung von 850000 Euro durch den Hauptstadtkulturfonds allerhand Stars bieten wird. Ganz hingerissen berichtet FAZ-Kritikerin Wiebke Hülster von einem Ballett-Abend in Antwerpen mit Stücken von Sidi Larbi Cherkaoui, William Forsythe und Hofesh Shechter. Besprochen wird Jan Sobries "Nachspielzeit" am Zürcher Schauspielhaus (nachtkritik) und Roberto Ciullis Stück "Clowns unter Tage" bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen: "radikal entschleunigtes Theater, wie man es nur noch selten sieht", meint Martin Krumholz in der SZ.
Stichwörter: Musiktheater

Efeu - Die Kulturrundschau vom 13.06.2018 - Bühne

Roberto Ciullis "Clowns unter Tage". Foto: Joachim Schmitz / Ruhrfestspiele


Benjamin Trilling verbeugt sich in der taz tief vor dem 84-jährigen Regisseur Roberto Ciulli, der mit seinem Ensemble seit 1980 die Welt bereist und gerade mit "Clowns unter Tage" bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen gastiert: "Theater bedeutet für den Kosmopoliten Einmischung - für Unterdrückte, für Minderheiten, für die, die auch im eigenen Land fremd sind. ... In den letzten Jahren hat der Philosoph auf der Bühne Clowns wie Herr und Knecht aufeinanderprallen lassen: Der Weißclown verkörpert die Rationalität, die Macht, das Geld. Sein roter Gegenspieler lebt aus dem Bauch heraus, anarchisch und rebellisch. Der Clown ist bei Ciulli ein zeitloser Widerstandskämpfer." Überaus liebenswert fand den Abend auch nachtkritikerin Friederike Felbeck.

Weiteres: In der NZZ wirft Henning Klüver einen Blick auf die italienische Theaterszene, die sich wacker gegen das staatliche Verdikt behauptet, Italien sei das Land der Oper. In der Nachtkritik beobachtet Sophie Diesselhorst, wie die Berliner Anti-Gentrifizierungsszene, aus der heraus auch schon die Volksbühne besetzt wurde, nun den Protest gegen den geplanten Google-Campus in Kreuzberg inszeniert. Christine Wahl berichtet im Tagesspiegel von den Autorentagen in Berlin. In der Berliner Zeitung meldet Petra Kohse, dass sieben Tänzern aus der Elfenbeinküste, alle Mitglieder des Ensembles Les pieds dans la mare, die Einreise nach Deutschland verweigert wurde, obwohl sie hier an einem Projekt teilnehmen sollten, das von Goethe-Institut und Hauptstadtkulturfonds unterstützt wurde: "Wie die Projektleiterin Julia Schreiner am Dienstag sagte, scheiterte die Einreise offenbar daran, dass die Tänzer unverheiratet und ohne Anstellung in ihrer Heimat seien. 'So wie viele Künstler eben leben.'"

Besprochen werden John Cleese auf Abschiedstournee in der Alten Oper in Frankfurt (FR, FAZ) und Christian Räths Inszenierung von Webers "Freischütz" an der Wiener Staatsoper (Standard).

Stichwörter: Ciulli, Roberto