9punkt - Die Debattenrundschau
America Alone
Kommentierter Rundblick durch die Feuilletondebatten. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
03.02.2025. Die "Demos gegen rechts" machen der taz Hoffnung: Helfen sie, die AfD-Stimmen zu reduzieren? "Noch nie war es für Islamkritiker in Europa so gefährlich wie heute", warnt Hamed Abdel-Samad nach dem Mord an Salwan Momika in der NZZ. Die taz fragt: Wie kann Europa mit den Gewalttraumatisierungen von Flüchtlingen menschlich umgehen? Zeit online hat eine gute Nachricht: Flüchtlinge helfen gegen rechts.
Efeu - Die Kulturrundschau
vom
03.02.2025
finden Sie hier
Europa
Hunderttausende demonstrierten am Wochenende "gegen Rechts". Die Demos standen im Zeichen des Wahlkampfs und der Abstimmungen im Bundestag, in denen sich Friedrich Merz auf Stimmen der AfD stützte. Merz hat sich verzockt, meint Sabine am Orde in der taz. Aber "trotz allem kann es sein, dass sein Kalkül zunächst aufgeht. Viele Menschen im Land, das zeigen Umfragen, sind unzufrieden und wollen eine Verschärfung der Asyl- und Migrationspolitik, möglicherweise stellen sie dafür andere Überlegungen hintan. Es kann also sein, dass Merz' gefährliches Manöver dazu führt, dass er Stimmen für die Union hinzugewinnen kann." Hoffnung aber machen ihr "die vielen, die gegen den Rechtsruck auf die Straße gehen. Als es vor einem Jahr Massendemonstrationen gab, sind in Umfragen die Stimmen für die AfD zurückgegangen."
In Essen kam es zu einer denkwürdigen Begegnung zweier Demonstrationszüge. Die "Demo gegen rechts" musste eine "propalästinensische" Demo passieren lassen. "Muslimisch, jüdisch oder christlich: Wir sind antizionistisch", riefen die Propalästinenser. Die "Demo gegen rechts" verharrte in Schweigen.
"Noch nie war es für Islamkritiker in Europa so gefährlich wie heute", warnt der selbst seit Jahren unter Polizeischutz lebende Hamed Abdel-Samad in der NZZ nach der Ermordung des schwedischen Islamkritikers Salwan Momika am Donnerstag (unser Resümee). Momika war durch seine öffentlichen Verbrennungen des Korans bekannt geworden. Abdel-Samad hatte das in einem Briefwechsel mit Momika zwar kritisiert, käme jedoch nie auf die Idee, Täter und Opfer gleich zu setzen, wie es nach dem Mord vielfach geschah. Momika habe "nie zur Gewalt gegen Muslime aufgerufen. Er hatte radikale Ideen, aber er hat sie im Rahmen des Rechtsstaates geäußert. Die Frage ist, wie wir in Zukunft mit solchen Taten umgehen. Soll jede Koranverbrennung - und jede Kritik am Koran - verboten werden, um Terroristen nicht zu provozieren? Würden sich Terroristen damit zufrieden geben oder auch moderate Kritiker und Islam-Reformer ins Visier nehmen? Wie viel Macht darf der Koran noch haben?" Für viele Muslime sei der Koran "nicht nur Verfassung, sondern auch Hüter ihrer Identität und Existenz. Die Mauern, die sie um den Koran bauen, um ihn zu schützen, sind zugleich ihre eigenen Gefängnismauern." Wir sollten sie nicht auch zu unseren machen.
Prominente Religiongskritiker wie Abdel-Samad, Seyran Ateş, Ralph Ghadban, Necla Kelek, Ahmad Mansour, Sineb El Masrar und Ali Ertan Toprak gründen einen "Arbeitskreis Politischer Islam", berichtet hpd.de. Er fordert unter anderem, dass das Projekt "Islamkonferenz" gestoppt wird. "Neben der Auflösung der DIK fordert der AK Polis die Einsetzung eines 'Expertenkreises Politischer Islam' bei der Bundesregierung. Ein ähnliches Gremium wurde 2022 von Bundesinnenministerin Nancy Faeser mit der Begründung aufgelöst, dass es dafür keinen Bedarf gebe." Hier die Website des "AK Polis".
Jan Brachmann hat für die FAZ eine Reise in die weltverlorene Grenzregion Estlands zu Russland gemacht, wo einige einsame Missionare eine Rechristianisierung der Bevölkerung erhoffen - und fest mit einem russischen Angriff rechnen: "Diese Naherwartung eines russischen Einmarsches in Estland ergreift immer mehr Menschen dort. Schon in Tallinn hörten wir, dass einige Leute ihre Häuser und Eigentumswohnungen verkaufen, in Mietwohnungen umzögen und mit dem Erlös der Verkäufe Immobilien in Spanien oder Portugal zu erwerben versuchten, um im Fall einer nötigen Emigration 'was Festes' im Westen zu haben."
In Essen kam es zu einer denkwürdigen Begegnung zweier Demonstrationszüge. Die "Demo gegen rechts" musste eine "propalästinensische" Demo passieren lassen. "Muslimisch, jüdisch oder christlich: Wir sind antizionistisch", riefen die Propalästinenser. Die "Demo gegen rechts" verharrte in Schweigen.
"NIE WIEDER IST - Moment, kurz die Genossen von der Palästinademo durchlassen, so - JETZT!"
- Robert Willacker (@derWillacker) February 2, 2025
pic.twitter.com/bRuw0Y3M28
"Noch nie war es für Islamkritiker in Europa so gefährlich wie heute", warnt der selbst seit Jahren unter Polizeischutz lebende Hamed Abdel-Samad in der NZZ nach der Ermordung des schwedischen Islamkritikers Salwan Momika am Donnerstag (unser Resümee). Momika war durch seine öffentlichen Verbrennungen des Korans bekannt geworden. Abdel-Samad hatte das in einem Briefwechsel mit Momika zwar kritisiert, käme jedoch nie auf die Idee, Täter und Opfer gleich zu setzen, wie es nach dem Mord vielfach geschah. Momika habe "nie zur Gewalt gegen Muslime aufgerufen. Er hatte radikale Ideen, aber er hat sie im Rahmen des Rechtsstaates geäußert. Die Frage ist, wie wir in Zukunft mit solchen Taten umgehen. Soll jede Koranverbrennung - und jede Kritik am Koran - verboten werden, um Terroristen nicht zu provozieren? Würden sich Terroristen damit zufrieden geben oder auch moderate Kritiker und Islam-Reformer ins Visier nehmen? Wie viel Macht darf der Koran noch haben?" Für viele Muslime sei der Koran "nicht nur Verfassung, sondern auch Hüter ihrer Identität und Existenz. Die Mauern, die sie um den Koran bauen, um ihn zu schützen, sind zugleich ihre eigenen Gefängnismauern." Wir sollten sie nicht auch zu unseren machen.
Prominente Religiongskritiker wie Abdel-Samad, Seyran Ateş, Ralph Ghadban, Necla Kelek, Ahmad Mansour, Sineb El Masrar und Ali Ertan Toprak gründen einen "Arbeitskreis Politischer Islam", berichtet hpd.de. Er fordert unter anderem, dass das Projekt "Islamkonferenz" gestoppt wird. "Neben der Auflösung der DIK fordert der AK Polis die Einsetzung eines 'Expertenkreises Politischer Islam' bei der Bundesregierung. Ein ähnliches Gremium wurde 2022 von Bundesinnenministerin Nancy Faeser mit der Begründung aufgelöst, dass es dafür keinen Bedarf gebe." Hier die Website des "AK Polis".
Jan Brachmann hat für die FAZ eine Reise in die weltverlorene Grenzregion Estlands zu Russland gemacht, wo einige einsame Missionare eine Rechristianisierung der Bevölkerung erhoffen - und fest mit einem russischen Angriff rechnen: "Diese Naherwartung eines russischen Einmarsches in Estland ergreift immer mehr Menschen dort. Schon in Tallinn hörten wir, dass einige Leute ihre Häuser und Eigentumswohnungen verkaufen, in Mietwohnungen umzögen und mit dem Erlös der Verkäufe Immobilien in Spanien oder Portugal zu erwerben versuchten, um im Fall einer nötigen Emigration 'was Festes' im Westen zu haben."
Gesellschaft
Dominik Johnson kommt in der taz auf Messermorde wie den von Aschaffenburg oder Southport zurück, die nicht islamistisch motiviert waren. Die Täter waren von den Konflikten in ihren Heimatländern traumatisiert, so Johnson, auch in der zweiten Generation. "Wie geht in einem indifferenten Umfeld ein ruandisches Kind aus einer Familie von Völkermordüberlebenden mit traumatischen Erinnerungen seiner Angehörigen um? Wie verarbeitet ein desertierter Assad-Soldat seine Taten? Wie bewältigen Flüchtende aus Sudan, Somalia oder Eritrea den Horror, den sie womöglich auf ihrer Odyssee aus Afrika nach Europa erlebt haben? Die kurze Antwort: Sie bewältigen es ganz oft nicht. Sie werden davon heimgesucht. Der britische Flüchtlingsrat hat ermittelt, dass 61 Prozent aller Asylsuchenden schwere psychische Belastungen aufweisen. In Deutschland ergaben Studien, ein Drittel aller Flüchtlinge weise eine posttraumatische Belastungsstörung auf. Aber kein Land geht adäquat mit Traumatisierung unter Geflüchteten um."
35 Jahre nach der Wiedervereinigung wirft eine Soziologengruppe in der FAZ einen Blick auf die Unterschiede zwischen Ost und West bei der Erwerbstätigkeit und der Bezahlung von Frauen, die bis heute prägen. Während in Westdeutschland das Alleinverdienermodell vorherrschte, war der Anteil berufstätiger Frauen in der DDR wesentlich höher. Aber "auch das wird klar: An der Norm, dass Frauen in erster Linie für Hausarbeit und Kindererziehung zuständig sind, wurde auch in der DDR nicht gerüttelt. In beiden Gesellschaften waren Frauen für den Großteil der Hausarbeit verantwortlich. Im Osten war dies sogar institutionalisiert, da vollbeschäftigte und verheiratete Frauen mit Kindern einmal im Monat einen "Haushaltstag" erhielten. Die in der DDR aufgewachsene Autorin Kathrin Aehnlich formulierte die faktische Geschlechterverhältnisse treffend mit den Worten: 'Bei uns endete die Gleichberechtigung an der Wohnungstür.'"
In einem sehr langen Text, der leider zum Schluss hin etwas ausläppert, denkt Johannes Böhme auf Zeit online über den Erfolg des Rechtspopulismus nach. Er hat dafür auch einige Studien gelesen, die interessante Erkenntnisse bieten, und lernt dabei: Erstens, Menschen sind "missgünstig bis hin zur kompletten Destruktivität. Es gibt haufenweise Beispiele, in denen Menschen große Anstrengungen auf sich genommen haben, keine Kosten und Mühen gescheut haben, um anderen weh zu tun, um sie kleinzuhalten, sie zu bestrafen. Der Philosoph und Biologe Patrick Forber von der Tufts Universität in Boston setzt das Ultimatum-Game ein, um zu verstehen, was solch destruktives Verhalten begünstigt. Er hat dabei herausgefunden, dass dies meistens im Kampf um sozialen Status passiert. Wenn sich der Wettkampf um Plätze in der sozialen Hierarchie intensiviert, versuchen die Zurückgelassenen anderen zu schaden, um ihren Platz in der Rangordnung wiederherzustellen". Interessant ist aber auch, dass die Zunahme an Flüchtlingen nicht zwangsläufig zu einem Rechtsruck führt - jedenfalls nicht dort, wo diese Flüchtlinge leben, lernt Böhme in einer Studie von Marco Giesselmann von der Universität Zürich: "Ausgerechnet jene Landkreise, die viele Flüchtlinge aufgenommen hatten, widersetzten sich dem Trend. Der Rechtsruck war dort sehr viel kleiner ausgefallen als anderswo. ... Es waren vor allem diejenigen, die die Flüchtlinge nur aus der Ferne sahen - durch Bilder und Video-Ausschnitte in den Nachrichten und in sozialen Medien - die besonders stark nach rechts rückten."
35 Jahre nach der Wiedervereinigung wirft eine Soziologengruppe in der FAZ einen Blick auf die Unterschiede zwischen Ost und West bei der Erwerbstätigkeit und der Bezahlung von Frauen, die bis heute prägen. Während in Westdeutschland das Alleinverdienermodell vorherrschte, war der Anteil berufstätiger Frauen in der DDR wesentlich höher. Aber "auch das wird klar: An der Norm, dass Frauen in erster Linie für Hausarbeit und Kindererziehung zuständig sind, wurde auch in der DDR nicht gerüttelt. In beiden Gesellschaften waren Frauen für den Großteil der Hausarbeit verantwortlich. Im Osten war dies sogar institutionalisiert, da vollbeschäftigte und verheiratete Frauen mit Kindern einmal im Monat einen "Haushaltstag" erhielten. Die in der DDR aufgewachsene Autorin Kathrin Aehnlich formulierte die faktische Geschlechterverhältnisse treffend mit den Worten: 'Bei uns endete die Gleichberechtigung an der Wohnungstür.'"
In einem sehr langen Text, der leider zum Schluss hin etwas ausläppert, denkt Johannes Böhme auf Zeit online über den Erfolg des Rechtspopulismus nach. Er hat dafür auch einige Studien gelesen, die interessante Erkenntnisse bieten, und lernt dabei: Erstens, Menschen sind "missgünstig bis hin zur kompletten Destruktivität. Es gibt haufenweise Beispiele, in denen Menschen große Anstrengungen auf sich genommen haben, keine Kosten und Mühen gescheut haben, um anderen weh zu tun, um sie kleinzuhalten, sie zu bestrafen. Der Philosoph und Biologe Patrick Forber von der Tufts Universität in Boston setzt das Ultimatum-Game ein, um zu verstehen, was solch destruktives Verhalten begünstigt. Er hat dabei herausgefunden, dass dies meistens im Kampf um sozialen Status passiert. Wenn sich der Wettkampf um Plätze in der sozialen Hierarchie intensiviert, versuchen die Zurückgelassenen anderen zu schaden, um ihren Platz in der Rangordnung wiederherzustellen". Interessant ist aber auch, dass die Zunahme an Flüchtlingen nicht zwangsläufig zu einem Rechtsruck führt - jedenfalls nicht dort, wo diese Flüchtlinge leben, lernt Böhme in einer Studie von Marco Giesselmann von der Universität Zürich: "Ausgerechnet jene Landkreise, die viele Flüchtlinge aufgenommen hatten, widersetzten sich dem Trend. Der Rechtsruck war dort sehr viel kleiner ausgefallen als anderswo. ... Es waren vor allem diejenigen, die die Flüchtlinge nur aus der Ferne sahen - durch Bilder und Video-Ausschnitte in den Nachrichten und in sozialen Medien - die besonders stark nach rechts rückten."
Politik
Donald Trump hat seine Drohung wahrgemacht und erhebt Zölle von 25 Prozent gegen die Partner- und Nachbarländer Mexiko und Kanada. Europa kommt als nächstes dran. Der liberalkonservative Atlantic-Kolumnist David Frum warnt vor den Folgen: "Im 21. Jahrhundert sehen sich die Vereinigten Staaten einer neuen Art von Gegner gegenüber. Frühere Rivalen konnten es in puncto Reichtum, Technologie oder militärischer Stärke mit den USA aufnehmen, aber nicht in allen drei Bereichen. China ist heute die stärkste Macht, mit der die USA seit dem Krieg von 1812 gegen das britische Empire konfrontiert sind. Um China in Schach zu halten und gleichzeitig den Frieden zu wahren, werden die USA mehr und bessere Freunde brauchen als je zuvor. Trump tut stattdessen sein Möglichstes, um diese Freunde zu verprellen und zu beleidigen. 'America First' bedeutet 'America Alone'."
Noch wenig wahrgenommen wurde der von Trump betriebene Rollback beim Abtreibungsthema. Er nimmt liberale Dekrete von Joe Biden zurück, berichtet Inge Hüsgen bei hpd.de: "Ein Trump-Erlass verbietet ungewollt Schwangeren künftig, zur Abtreibung in einen anderen Bundesstaat zu reisen. Das zweite Dekret kappt den Zugang zu Abtreibungspillen."
Der 7. Oktober wird in Israel zu einem "lieu de mémoire". Christian Gampert besucht für die FAZ einige Stätten in Israel, wo des Hamas-Pogroms gedacht wird, vor allem natürlich den Ort, wo das Nova-Festival stattfand: "Der Ort ist zu einer Art Pilgerstätte geworden, an der man Einkehr hält. Viele Angehörige der Toten kommen täglich; bei manchen Besuchern hat man trotz aller Pietät den Eindruck, dass der Ort für sie auch eine Kultstätte ist. Ein wohl unvermeidbares Dilemma: Einerseits ist es richtig und notwendig, einen Ort zum Trauern zu haben, andererseits wird das Gelände zwangsläufig zu einem touristischen Anziehungspunkt. Auf dem weiten Feld sieht man einen Stangenwald mit den Fotos und den Biografien der Ermordeten, lauter junge Menschen, die feiern wollten."
Noch wenig wahrgenommen wurde der von Trump betriebene Rollback beim Abtreibungsthema. Er nimmt liberale Dekrete von Joe Biden zurück, berichtet Inge Hüsgen bei hpd.de: "Ein Trump-Erlass verbietet ungewollt Schwangeren künftig, zur Abtreibung in einen anderen Bundesstaat zu reisen. Das zweite Dekret kappt den Zugang zu Abtreibungspillen."
Der 7. Oktober wird in Israel zu einem "lieu de mémoire". Christian Gampert besucht für die FAZ einige Stätten in Israel, wo des Hamas-Pogroms gedacht wird, vor allem natürlich den Ort, wo das Nova-Festival stattfand: "Der Ort ist zu einer Art Pilgerstätte geworden, an der man Einkehr hält. Viele Angehörige der Toten kommen täglich; bei manchen Besuchern hat man trotz aller Pietät den Eindruck, dass der Ort für sie auch eine Kultstätte ist. Ein wohl unvermeidbares Dilemma: Einerseits ist es richtig und notwendig, einen Ort zum Trauern zu haben, andererseits wird das Gelände zwangsläufig zu einem touristischen Anziehungspunkt. Auf dem weiten Feld sieht man einen Stangenwald mit den Fotos und den Biografien der Ermordeten, lauter junge Menschen, die feiern wollten."
Geschichte
In der NZZ erinnert der Historiker Alexander V. Pantsov an den chinesischen General Chiang Kai-shek (1887-1975), eine äußerst zwiespältige Figur, der gegen die Japaner und die chinesischen Kommunisten kämpfte, bis er sich nach Taiwan zurückziehen musste: "Er etablierte eine Schreckensherrschaft und ist für den Tod von mehr als anderthalb Millionen unschuldiger Menschen verantwortlich. Er errichtete ein korruptes oligarchisches Regime. Zugleich aber darf man nicht vergessen, dass er auch ein Kämpfer für die nationale Befreiung seines Volkes war, der Architekt eines neuen, republikanischen China, ein Held des Zweiten Weltkriegs, ein treuer Verbündeter der Vereinigten Staaten und anderer Länder der Anti-Hitler- und Anti-Japan-Koalition und ein Reformer der taiwanischen Gesellschaft."
1 Kommentar