9punkt - Die Debattenrundschau

Nicht alles daran ist angenehm oder einfach

Kommentierter Rundblick durch die Feuilletondebatten. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
10.11.2025. Vor zehn Jahren starb André Glucksmann. Marko Martin erinnert in der Welt an ihn. Die SZ erklärt, warum im neuen Museum of West African Art in Benin City die von Deutschland zurückgegebenen Benin-Bronzen fehlen. Die BBC ist in Aufruhr über sich selbst: Ihre Chefs sind wegen Vorwürfen einseitiger Berichterstattung zu Israel und anderen Themen zurückgetreten. Die Zeitungen befassen sich mit Rechtspopulismus in Deutschland, Frankreich, Amerika und Spanien. 
Efeu - Die Kulturrundschau vom 10.11.2025 finden Sie hier

Ideen

Heute vor zehn Jahren starb der französische Philosoph André Glucksmann, der schon seit 1989 über optimistische Ansagen des "Endes der Geschichte" spottete. Er war wohl der erste, der gegen den Tschetschenienkrieg noch unter Jelzin protestierte. Über Putin hat er sich keine Illusionen gemacht (so wenig wie Glucksmanns Freund und Perlentaucher-Autor Richard Herzinger, der im Merkur schon im Jahr 2000 vor Putin warnte). Beerdigt wurde André Glucksmann in Paris ausgerechnet an jenem 13. November, an dem Islamisten im Bataclan und an anderen Pariser Orten Massaker mit Dutzenden Toten verübten. In der Welt erinnert sich Marko Martin an seinen Freund André, auch "Glucks" genannt: "Gerade weil Glucksmann - im Unterschied zu vielen anderen Intellektuellen - weder Sentenz-verliebt schrieb und sprach noch ins Nebulöse abdriftete, bleibt derart schmerzhaft präzis im Gedächtnis, was er dem über drei Jahrzehnte jüngeren Besucher bereits im Jahr 2002 gesagt hatte: 'Es könnte der Tag kommen, an dem Fragen über Details der deutschen Rentenpolitik zweitrangig werden angesichts der Tatsache, dass man seine Energiezufuhr in die Hände eines KGB-sozialisierten Massenmörders gelegt hat.'"
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Gesellschaft


Val ist Autor des Buchs "La Gauche et L'Antisémitisme" in den Editions de l'Observatoire, mehr hier.
Martina Meister interviewt in der Welt den einstigen Charlie-Hebdo-Chef Philippe Val zu den islamistischen Attentaten vom 13. November 2015. Val hat sich nach den Anschlägen intensiv mit der Geschichte des Antisemitismus auseinandergesetzt und kommt zu keinem guten Ergebnis für den Anteil der Linken daran: "Im 19. Jahrhundert sorgten Figuren wie Pierre-Joseph Proudhon, Auguste Blanqui, aber vor allem Karl Marx für die Säkularisierung des religiösen Antisemitismus. Der weltliche Antisemitismus ist fortan die Grundlage des modernen Antisemitismus, der später von den nationalistischen Rechtsextremen und dann von Hitler übernommen wurde. Der Antisemitismus, der jetzt hier wie auch in Deutschland wieder hochkocht, ist der Antisemitismus einer Linken, die die Erwartungen eines Teils der muslimischen Wählerschaft bedienen will." Val findet mit Blick auf Jean-Luc Mélenchon und seine Anhänger auch die Formel: "Die extreme Linke ist nicht antisemitisch geworden, weil sie propalästinensisch ist. Sie ist propalästinensisch geworden, weil sie antisemitisch ist."

Donald Trump kritisiert zwar gern den Antisemitismus vieler Linker in den USA, den in der eigenen Maga-Bewegung ignoriert er lieber, berichtet Frauke Steffens in der FAZ: "Die Verleumdung liberaler Milliardäre wie George Soros, die angeblich eine organisierte Antifa finanzieren, betreiben Rechte von Carlson bis Trump. Trump bezeichnete Juden auch schon als 'Shylocks', beteuerte, dass er ihnen gern sein Geld anvertraue, und beschimpfte jüdische Amerikaner als 'illoyal gegenüber Israel', wenn sie Demokraten wählten. Der Begriff 'Globalisten' für Gegner fällt häufig und ist nach Meinung von Fachleuten eine antisemitische Chiffre. Elon Musk stimmte beispielsweise einem Post bei X zu, in dem es hieß, Juden stünden hinter angeblichem Rassismus gegen Weiße und einer Verschwörung, diese zu 'ersetzen'. Diese 'Great Replacement Theorie' verbreitete auch [der vor kurzem ermordete Charlie] Kirk. Zur Strategie rechter Bewegungen gehört es, sich rhetorisch von Extremen wie [den Neonazi Nick] Fuentes abzugrenzen, während man von der Verschiebung des Sagbaren, die diese Akteure vorantreiben, profitiert."

Die schnellen Fahndungserfolge beim Juwelendiebstahl im Louvre verdanken sich auch einer israelischen Sicherheitsfirma, erzählt Michael Wolffsohn in der NZZ. Für die Franzosen ist das ein bisschen peinlich: "Trotz der nicht erst seit dem Gaza-Krieg bestehenden Spannungen zwischen Paris und Jerusalem wandte sich das französische Sicherheitspersonal an eine Adresse in Israel. Zur Gesichtswahrung erfolgte die Beauftragung über die Dépendance der Israeli in Rom. Der lautstarke Boykott israelischer Verteidigungsunternehmen durch den Präsidenten Macron und der Hilferuf an die Sicherheitsfirma passen nicht zusammen." Wolffsohn erkennt darin ein Muster: "In ihrer rund dreitausendjährigen Geschichte wurden Juden von Nichtjuden, sogar von ihren Kritikern, Gegnern und Feinden, nur und vor allem dann toleriert oder sogar umworben, wenn man sie brauchte."

Deutschland hat ziemlich liberale Prostitutionsgesetze: "Männer in Deutschland, die einen anderen menschlichen Körper kaufen wollen, werden derzeit vom Staat dabei geschützt, also unterstützt", schreibt  Valérie Catil in der taz. Sie befürwortet den Vorschlag von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, das "nordische Modell" einzuführen, das Sexkauf, aber nicht -verkauf illegalisiert. Denn die deprimierende Wirklichkeit sieht so aus: "Als Freier kann man auf der Welt nur selten auf Prostituierte treffen, die ihre Körper freiwillig verkaufen. Laut einer Studie üben weltweit lediglich rund zehn Prozent ihre Tätigkeit freiwillig aus. Dass männliche Gewalt und weibliche Unterdrückung Prostitution innewohnt, ist somit unumstritten. Einige Aussteigerinnen sagen, dass sie sich an die vermeintliche eigene Freiwilligkeit klammern mussten, um in dem Job zu überleben. Ob und wie freiwillig diese Arbeit selbst in den besten Fällen stattfindet, kann man nur den Frauen glauben, die sich als frei bezeichnen."

Der Berliner Grüne Stefan Gelbhaar versucht weiter, sich zu rehabilitieren. Ihm wurde in einer abgekarteten Aktion von grünen Kolleginnen und dem RBB Vorwürfe wegen sexueller Belästigung gemacht (unser Resümee). Er wehrte sich juristisch und bekam Recht - aber es läuft immer noch ein Prozess, berichtet Stefan Alberti in der taz. Mehrere Medien, auch die SZ und die Sendung "Zapp" hatten angestrengt versucht herauszufinden, ob nicht doch "was dran" ist an den Vorwürfen. Nun ist Gelbhaar bei der Kandidatenaufstellung der Grünen in Pankow für das Berliner Abgeordnetenhaus gescheitert. Die Partei sei erleichtert: Die "fortgesetzte gerichtliche Auseinandersetzung sowie weiter vorliegende Berichte von Frauen über als übergriffig oder belästigend empfundenes Verhalten Gelbhaars hätten den Grünen-Wahlkampf landesweit bei einem geglückten Comebackversuch begleiten können. Denn der von ihm angestrebte Wahlkreis 6, Prenzlauer Berg Nordost, ist der berlinweit sicherste bei den Grünen. Gelbhaar hätte der nächsten Fraktion im Abgeordnetenhaus genauso angehört wie die aktuelle Vizefraktionschefin Klara Schedlich, die zugleich seine Prozessgegnerin ist."
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Kulturpolitik

Morgen wird der mit 4,9 Millionen Euro aus Deutschland gebaute erste Teil des Museums of West African Art in Benin City in Nigeria eröffnet - doch die Benin-Bronzen, für die das Museum ursprünglich gebaut werden sollte, fehlen. Die reklamiert der Nachfahre des einstigen Königs für sich, "und er hat mit dem 2024 auch dank seiner Unterstützung ins Amt gekommenen Gouverneur einen wichtigen politischen Alliierten", erklärt in der SZ Jörg Häntzschel. Dennoch findet er, dass die Kritiker einer schnellen Rückgabe auf keinen Fall Recht hatten: "Auch ohne Bronzen hat das neue Museum in Benin City schon einiges ausgelöst. ... Die Debatten um das Eigentum des kulturellen Erbes würden sonst nicht geführt. Genau wie die um den Sinn und Zweck des Museums. Dass nicht alles daran angenehm oder einfach ist, kennen wir von unseren eigenen Diskussionen."
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Stichwörter: Benin-Bronzen, Nigeria, Raubkunst

Medien

Der Direktor der BBC Tim Davie und die Nachrichtenchefin Deborah Turness sind gestern zurückgetreten. Anlass ist ein 19-seitiger Bericht des politischen Journalisten und externen BBC-Beraters Michael Prescott, der der BBC tendenziöse Berichterstattung vorwirft. Die Trump-Rede am 6 Januar 2021 - bei der Stürmung des Kongresses - sei in einem Beitrag extrem manipualtiv zusammengeschnitten worden. Vor allem aber gegenüber Israel habe die BBC starke Schlagseite gezeigt. Auch die Trans-Community habe in der BBC einen zensorischen Einfluss. Die BBC machte das in ihrem internationalen Dienst gestern Abend zu "Breaking News" und bespiegelte sich selbst in Dauerschleife. Hier griff man allerdings lieber die Vorwürfe zu Trump auf als die zu Israel - Trump lieferte mit einem Post auf Truth Social einen dankbar aufgegriffenen Anlass. Prescotts Bericht ist im Daily Telegraph veröffentlicht, allerdings hinter Zahlschranke.

"Die BBC sieht sich einem koordinierten, politisch motivierten Angriff ausgesetzt. Mit diesen Rücktritten hat sie nachgegeben", kommentiert wie zu erwarten Jane Martinson im Guardian. Martinson gibt aber zu: "Die Berichterstattung aus Gaza, insbesondere die des arabischen Dienstes der BBC..., hat viele in der jüdischen Gemeinschaft verletzt, während die Haltung der BBC zu Transgender-Rechten sogar ihre eigenen Mitarbeiter gespalten hat."

Die Times-Kolumnistin Melanie Philips resümiert Prescotts Bericht auf ihrer Substack-Seite. "Er berichtet etwa über Ahmed Qannan, ein regelmäßiger Gast bei BBC Arabic, der einen Terroristen, der vier Zivilisten und einen israelischen Polizisten getötet hatte, als 'Helden' bezeichnete. Er sei zwischen Februar 2024 und April 2025 insgesamt 217 Mal in dem Sender aufgetreten. Er wurde als Journalist aus Gaza vorgestellt und trat sowohl im BBC Arabic Radio als auch in der Sendung "Gaza Today" auf. Ahmed Alagha, der Israelis als minderwertige Menschen und Juden als 'Teufel' bezeichnete, trat zwischen November 2023 und April 2025 insgesamt 522 Mal im arabischen Fernsehen und Radio der BBC sowie in 'Gaza Today' auf. Er wurde durchweg als Journalist vorgestellt." In der NZZ hatte Marion Löhndorf über die Vorwürfe berichtet.

Der Schweizer Verlag Ringier hat den Blikk, das meistgelesene Online-Medium Ungarns, an Indamedia verkauft, den Konzern des orbantreuen Unternehmers Lőrinc Mészáros, berichten Nicolas Freund und Verena Mayer in der SZ. Dabei ist jetzt schon "der allergrößte Teil der ungarischen Zeitungen, Sender oder Online-Angebote in der Hand von regierungstreuen Unternehmen, die Journalismus im Sinne der Fidesz-Partei machen". Die hat solche Unterstützung offenbar auch dringend nötig - und diese Erkenntnis ist gewissermaßen die gute Seite der Sache: Ein Gesetzentwurf "sieht vor, dass etwa Medien überhaupt kein Geld mehr aus dem Ausland annehmen dürfen, nicht einmal in Form von Spenden, Crowdfunding oder Abonnements. Dies würde auch die wenigen verbleibenden unabhängigen Medien zerstören. Klar dürfte auch sein, dass der Kauf des Blikk durch Indamedia in Zusammenhang mit der Parlamentswahl in Ungarn im Frühjahr 2026 steht. Orbán und seine Fidesz-Partei liegen in allen Umfragen hinter der Tisza-Partei von Péter Magyar."
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Europa

Vor fünfzig Jahren starb der spanische Diktator Franco. Heute ist die spanische Demokratie, die sich seitdem entwickelte, in Gefahr, konstatiert FAZ-Korrespondent Hans-Christian Rößler im Leitartikel der Zeitung. Junge Spanier wählen statt der Linkspopulisten von Podemos plötzlich die Rechtspopulisten von Vox, "besonders die Männer. Sie wollen nichts mehr von den Parteien wissen, die ihre Demokratie aufgebaut haben. Besonders die Jüngeren fühlen sich von den Regierenden im Stich gelassen. Unbezahlbare Wohnungen verhindern es, dass sie ein eigenes Leben aufbauen können. Dazu kommen oft prekäre Arbeitsverträge. Nach einer Studie der Caritas sind die jungen Spanier die großen Verlierer, die schlechter leben werden als ihre Eltern."

Populismus hat immer eine Vorgeschichte, schreibt Peter Graf Kielmansegg in einem Essay für die "Gegenwart"-Seite der FAZ, "und diese Vorgeschichte ist immer die Geschichte eines Vertrauensverlustes". Als Hauptursachen nennt Kielmannsegg die Erfahrung einer nicht beherrschten Zuwanderung - und das Agieren des Staats in der Corona-Pandemie. Die AfD hält er für eine rechtspopulistische Partei unter vielen. "Ganz anders verhält es sich mit dem deutschen Umgang mit dem Rechtspopulismus. Der ist ungewöhnlich, er ist sehr deutsch. Wann immer eine politische Bewegung am rechten Rand auftaucht, sieht Deutschland den Nationalsozialismus wiederkehren, sieht Deutschland sich, um es zugespitzter zu formulieren, in das Jahr 1932 zurückgeworfen. Deutschland, heißt das, ist im Umgang mit dem Rechtspopulismus traumatisch auf seine Vergangenheit fixiert. Sie liefert ihm das immer gleiche Deutungsschema für die Herausforderungen der Gegenwart, wenn sie am rechten Rand auftauchen." Das Problem dabei: Diese Traumatisierung "verhinderte zunehmend die argumentative, die politische Auseinandersetzung mit der AfD. Ist die Vergangenheit heraufbeschworen, das Urteil 'gesichert rechtsextremistisch' gesprochen, bedarf es dieser Anstrengung nicht mehr."

Zehn Jahre nach den blutigen Anschlägen der Islamisten in Frankreich hat sich das Land auf ungute Art verändert, diagnostiziert Nils Minkmar in der SZ. "Frankreich ist in den Jahren spätestens seit 2015 zu einem Land des öffentlichen Misstrauens geworden, die Leute suchen ihr Glück nun eher im Privaten. So etwas kommt Rechten immer gelegen, und so auch der Truppe von Marine Le Pen: Wenn die Mehrheit sich abwendet, zu Hause bleibt, gewinnen immer die, die über das Fernsehen und die sozialen Netzwerke Angst schüren." Doch das ständige Gerede vom Niedergang Frankreichs ist den meisten Franzosen "zu schrill, die Themen und Thesen zu düster und der Umgangston des politischen Paris zu abstoßend. In den Umfragen bildet sich das ab: Statt einer möglichen Neuwahl fordert die Mehrheit die Ausarbeitung parlamentarischer Kompromisse, eben in jenem Geiste, der vor zehn Jahren so wichtig wurde, nämlich der Fraternité, der letzten und wichtigsten der republikanischen Tugenden."
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Wissenschaft

Der Genetikpionier James Watson ist gestorben. Joachim Müller-Jung erinnert in der FAZ an einer erbitterte Debatte, die er in Deutschland auslöste. "Nach einem Artikel Watsons mit dem Titel 'Die Ethik des Genoms' kam es im Feuilleton dieser Zeitung zur besagten heftigen Kontroverse, die Autoren, Philosophen und Theologen bis hin zum damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau beschäftigte. Watson hatte in dem Text das Recht, ja die Aufgabe erwachsener Menschen behauptet, dem Leben erbgeschädigter Föten ein Ende zu setzen. Dass einer seiner beiden Söhne, Rufus, selbst an einem schweren psychischen Leiden erkrankte, hätten die meisten seiner damaligen Kritiker als mildernde Umstände zu Recht kaum gelten lassen. Watsons feste Überzeugung war: Evolution ist von nun an in Menschenhand." Wir zitierten im Jahr 2003 eine Aussage Watsons zum Thema - Watson kritisierte die deutsche Einstellung zum Thema Genforschung.

Thomas Thiel kommt in der FAZ auf die Correctiv-Recherche zu Ahmad Mansour zurück (unsere Resümees). Ihm wird vorgeworfen, dass ihm ein Projekt bewilligt wurde, das von Diskursgegnern als nicht ausreichend wissenschaftlich begutachtet wurde - Mansour will zusammen mit fünf Universitätsinstituten Präventionsarbeit gegen Antisemitismus bei muslimischen Schülern erforschen und verbessern. "Bei näherer Hinsicht ist der Skandalgehalt gering", so Thiel. "Der Soziologe Ruud Koopmans weist darauf hin, die Gründung des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (Dezim) sei ebenfalls ohne Ausschreibung beschlossen worden, der dort angesiedelte millionenschwere Nationale Diskriminierungs- und Rassismusmonitor sogar ohne Gutachten, was das Bundesfamilienministerium auf Nachfrage bestätigt. Das Zentrum verfolgt allerdings einen anderen Ansatz in der Integrationsforschung als das Ehepaar Mansour und dürfte von kritischen Recherchen verschont bleiben."
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