9punkt - Die Debattenrundschau
All das ist leider wahr
Kommentierter Rundblick durch die Feuilletondebatten. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
02.06.2025. Es ist knapp, aber es ist eine Katastrophe. Der von Trump und Putin bevorzugte Kandidat für die polnischen Präsidentschaftswahlen hat gewonnen. Der Historiker Paweł Machcewicz gibt bei Zeit online Hintergründe zu den Wahlen. Marion Ackermann übernimmt die Stiftung Preußischer Kulturbesitz - die Liste der von ihr zu bewältigenden Aufgaben ist deprimierend, so die taz. Zeit online sucht Dissidenten unter Palästinensern und Israelis. Kann man das drohende "Zero-Click-Internet" besteuern, fragt bang die SZ. In Le Point erinnert Pascal Bruckner an Vladimir Jankélevitch.
Efeu - Die Kulturrundschau
vom
02.06.2025
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Europa
Der PiS-Kandidat Karol Nawrocki hat die Wahl in Polen mit einem winzigen Vorsprung gewonnen, berichtet Stefan Locke auf FAZ.net: "Nach Auszählung fast aller Stimmen siegte Nawrocki schließlich mit 50,89 Prozent. Der Unterschied zu Rafal Trzaskowski, der 49,11 Prozent erhielt, beträgt nur gut 300.000 Stimmen. Das endgültige Ergebnis soll am Mittag bekanntgegeben werden."
Der polnische Historiker Paweł Machcewicz wurde einst vom neuen Präsidenten Karol Nawrocki von seinem Posten als Direktor des Museums des Zweiten Weltkriegs in Danzig in vertrieben. Im Zeit-Online-Interview mit Lennart Laberenz erläutert er Hintergründe zu den polnischen Wahlen. Dass sich der eigentlich progressive Kandidat Trzaskowski mit seiner Rhetorik den Rechten annäherte, war "vielleicht einer der Gründe, warum sein Ergebnis schlechter ausfiel als erwartet. Trzaskowski war immer progressiver als zum Beispiel Donald Tusk, verhielt sich im Wahlkampf aber wie ein gemäßigter Konservativer. Er ließ fast alle progressiven Themen fallen, vermied es, über die Liberalisierung der Abtreibung zu sprechen, klang sogar migrationsfeindlich. Als könne er so darauf antworten, dass die polnische Öffentlichkeit nach rechts gerückt ist. So sehe ich das. Konkret befürwortet inzwischen eine große Mehrheit der Polen Pushbacks an der polnisch-belarussischen Grenze und fordert generell eine schärfere Antimigrationspolitik. Doch wie sich im ersten Wahlgang herausstellte, konnte Trzaskowski rechte Wähler mit seiner Rhetorik bislang nicht überzeugen. Er wird immer noch als progressiver Politiker wahrgenommen."
Diese Videos sind einfach zu schön und verdienen es, hier festgehalten zu werden.
Es gibt CDU-Politiker, die die AfD einhegen und normalisieren wollen. Dagegen wendet sich der Grünen-Politiker Anton Hofreiter, seltsamer Weise im Aufmacher des taz-Kulturteils: "Der derzeitige Umgang der Union mit der AfD ist aus mehreren Gründen ein Fehler. Zum einen ist der Glaube, man könne den Märtyrerstatus der AfD durch Teilhabe entzaubern, ein gefährlicher Irrtum. Er folgt der liberalen Illusion, dass Einbindung immer zähmt. Dabei verkennt die Union, dass das politische Ziel der AfD nicht die Mitgestaltung in der Demokratie ist, sondern ihre Abschaffung. Die AfD lebt von Stimmungen statt von Lösungen, von Ausgrenzung statt von Verantwortung." Und er warnt: "Die Rede einiger Konservativer von den 'Vernünftigen' oder 'nicht negativ aufgefallenen' AfD-Abgeordneten ist fahrlässig und verkennt die Dimension. Dies ist eine Partei, die völkisches Denken rehabilitiert, Geschichte umdeutet, die NS-Zeit relativiert, rassistische Sprache nutzt und demokratische Institutionen ablehnt."
Der polnische Historiker Paweł Machcewicz wurde einst vom neuen Präsidenten Karol Nawrocki von seinem Posten als Direktor des Museums des Zweiten Weltkriegs in Danzig in vertrieben. Im Zeit-Online-Interview mit Lennart Laberenz erläutert er Hintergründe zu den polnischen Wahlen. Dass sich der eigentlich progressive Kandidat Trzaskowski mit seiner Rhetorik den Rechten annäherte, war "vielleicht einer der Gründe, warum sein Ergebnis schlechter ausfiel als erwartet. Trzaskowski war immer progressiver als zum Beispiel Donald Tusk, verhielt sich im Wahlkampf aber wie ein gemäßigter Konservativer. Er ließ fast alle progressiven Themen fallen, vermied es, über die Liberalisierung der Abtreibung zu sprechen, klang sogar migrationsfeindlich. Als könne er so darauf antworten, dass die polnische Öffentlichkeit nach rechts gerückt ist. So sehe ich das. Konkret befürwortet inzwischen eine große Mehrheit der Polen Pushbacks an der polnisch-belarussischen Grenze und fordert generell eine schärfere Antimigrationspolitik. Doch wie sich im ersten Wahlgang herausstellte, konnte Trzaskowski rechte Wähler mit seiner Rhetorik bislang nicht überzeugen. Er wird immer noch als progressiver Politiker wahrgenommen."
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Wie immer fand die Politik "deutliche Worte" gegen Putins neueste Angriffe in der Ukraine, allein an Taten mangelt es, kritisiert Garri Kapsparow in der Welt. Um die russische Wirtschaft zu schwächen, müsste es viel strengere Sanktionen geben, aber es gibt auch andere Mittel, die nicht ausgeschöpft wurden: "Ich schlage vor, ein bereits vorhandenes Dokument, die 'Berliner Erklärung', als Vorabprüfungsmaßnahme zu verwenden, um Russen die Möglichkeit zu geben, sich frei innerhalb Europas zu bewegen und sich dort niederzulassen. Die Unterzeichner müssen unter anderem erklären, dass sie den Krieg in der Ukraine und das Putin-Regime für kriminell halten. Natürlich ist ein solches Dokument keine Garantie gegen jede russische Infiltration. Aber Europa hat bereits so viele russische Agenten auf sein Territorium gelassen, dass selbst diese Möglichkeit keine bedeutende Veränderung für die Sicherheit des Kontinents darstellt. Gleichzeitig würde es die Abwanderung von Hunderttausenden Fachkräften fördern, die dann nicht mehr Putins Wirtschafts- und Kriegsmaschinerie stützen, sondern die Volkswirtschaften freier und friedlicher Demokratien stärken würden."Strategic bombers are burning across Russia right now.
- KyivPost (@KyivPost) June 1, 2025
According to Ukrainian media, the Security Service of Ukraine (SBU) is conducting a large-scale operation to destroy Russian military aircraft. Among the targets: A-50, Tu-95, and Tu-22M3 bombers. pic.twitter.com/47bICnfFvW
Es gibt CDU-Politiker, die die AfD einhegen und normalisieren wollen. Dagegen wendet sich der Grünen-Politiker Anton Hofreiter, seltsamer Weise im Aufmacher des taz-Kulturteils: "Der derzeitige Umgang der Union mit der AfD ist aus mehreren Gründen ein Fehler. Zum einen ist der Glaube, man könne den Märtyrerstatus der AfD durch Teilhabe entzaubern, ein gefährlicher Irrtum. Er folgt der liberalen Illusion, dass Einbindung immer zähmt. Dabei verkennt die Union, dass das politische Ziel der AfD nicht die Mitgestaltung in der Demokratie ist, sondern ihre Abschaffung. Die AfD lebt von Stimmungen statt von Lösungen, von Ausgrenzung statt von Verantwortung." Und er warnt: "Die Rede einiger Konservativer von den 'Vernünftigen' oder 'nicht negativ aufgefallenen' AfD-Abgeordneten ist fahrlässig und verkennt die Dimension. Dies ist eine Partei, die völkisches Denken rehabilitiert, Geschichte umdeutet, die NS-Zeit relativiert, rassistische Sprache nutzt und demokratische Institutionen ablehnt."
Ideen

Samuel Dufay bescheinigt Jankélévitch in einem zweiten Artikel eine "visionäre Intuition", auch in seinen politischen Schriften - und zitiert einen Artikel Jankélévitchs über den "Antizionismus" aus dem Jahr 1971, der von heute sein könnte: "'Der Antizionismus ist ein Antisemitismus mit Beglaubigung, der endlich allen offensteht. Er ist die Erlaubnis, demokratisch antisemitisch zu sein. Was wäre, wenn die Juden selbst Nazis wären? Das wäre wunderbar.' Er ergänzt diese Analyse 1975 in einem Brief, der in der Zeitschrift Informations juives veröffentlicht wurde: 'Der Antizionismus ist zur Zeit das bedrohlichste Alibi, die gefährlichste Tarnung des Antisemitismus. Er ist der unerwartete Glücksfall, der unauffindbare Vorwand, die providentielle Motivation! Das Recht und sogar die Pflicht zu haben, die Juden in der Verkörperung zu hassen, die Israel darstellt, darauf musste man erst einmal kommen!"
Kulturpolitik
Marion Ackermann hat gestern die Leitung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz übernommen. Liest man die Liste der Probleme, die Nikolaus Bernau in der taz aufzählt, fragt man sich, ob man sie um diesen Job beneiden sollte. Es soll zwar ein bisschen mehr Geld geben, aber "alleine die ständig verschobene Sanierung der Depot- und Forschungsbauten in Dahlem wird inzwischen um die 300 Millionen kosten. Die Sanierung des Alten Museums von Karl Friedrich Schinkel steht an, dessen Grundsteinlegung jetzt überhaupt Anlass für die Feierlichkeiten auf der Museumsinsel gibt. Ganze Häuser mussten kürzlich tageweise geschlossen werden, weil kein Geld für Aufsichten da ist - für Ankäufe schon gar nicht. Die meisten Bauten der Stiftung haben zwischen dreißig und siebzig Jahren Dauerbetrieb hinter sich, immer mangelte es an Pflegegeldern. Die Staatsbibliothek musste den Anspruch aufgeben, Universalbibliothek zu sein. Zudem ist der auf 1,5 Milliarden Euro kalkulierte Radikalumbau im Pergamonmuseum bei Weitem nicht abgeschlossen: Er soll um 2040 fertig sein, nach Plänen von 1999. Auch das Museum der Moderne am Kulturforum von Herzog & de Meuron, 'berlin modern' genannt, wird mit circa 600 Millionen Euro Kosten wohl der teuerste Museumsneubau der deutschen Museumsbaugeschichte werden."
Politik
Die Nahost-Debatte funktioniert mittlerweile nach dem Prinzip der "algorithmischen Eskalation", hält Anastasia Tikhomirova bei Zeit Online fest: "Moralisch aufgeladene Memes und Kacheln verbreiten sich effizienter als abwägende Positionen." Aber es gibt sie, die differenzierten Positionen, die unbedingt mehr Aufmerksamkeit erfordern: "Schillernde Beispiele sind der gazastämmige Amerikaner Ahmed Fouad Alkhatib, der, obwohl die israelische Armee 31 seiner Angehörigen tötete, die Bewegung Realign for Palestine ins Leben rief. Sie setzt auf reformistischen statt eliminatorischen Widerstand. Oder der Aktivist Hamza Howidy, der vor Repressionen der Hamas ins Ausland floh und seither unermüdlich über die Lage in Gaza aufklärt und für eine gerechte und friedliche Zukunft für Palästinenser streitet - frei von Hamas und von israelischer Besatzung. Beide beklagen, dass das Anliegen ihres Volkes im Westen von radikalisierten und oftmals nicht direkt vom Krieg betroffenen Aktivisten gekapert worden sei. Marginalisiert werden auch linke Stimmen aus der israelischen Zivilgesellschaft, die sich deutlich gegen den Krieg und Besatzung, jedoch nicht gegen die schiere Existenz ihres eigenen Staates aussprechen. Denn auch sie gelten oft als Zionisten, die es zu bekämpfen gilt."
Gesellschaft
Sehr eindringlich beschreibt die Studentin Selma Schiller in der FAZ, was es heißt, als "ausländische Studentin" der mäandernden und extrem xenophoben Politik der Trump-Regierung ausgesetzt zu sein. Sie hätte ein sehr attraktives Stipendium in Saint Louis bekommen können und hat dafür einen (arg teuren) Platz in Oxford abgelehnt. Und nun? "Während ich in meiner Hamburger Studentenwohnung saß, nicht wusste, ob und bis wann ich diese kündigen sollte, nicht wusste, ob ich mich nun für weitere Universitäten in Deutschland bewerben sollte (den Studienplatz in Oxford hatte ich in der Zwischenzeit ja schon abgesagt), nicht wusste, wie nun meine Zukunft verlaufen würde, wusste ich zumindest eines: Weder die Verantwortlichen an den amerikanischen Universitäten noch meine Professoren vor Ort, geschweige denn meine amerikanischen oder internationalen Kommilitonen an den US-Unis wussten besser Bescheid als ich."
Der Harvard-Historiker Derek Penslar war Teil einer Taskforce zur Aufarbeitung von Antisemitismus-Vorfällen. Im SZ-Interview, befragt von Boris Herrmann, erklärt er, dass Antisemitismus ein Problem darstellt, aber kein unlösbares: "Es ist ein bisschen wie bei einem Arzt, der dem Patienten sagt, er habe eine Geschwulst an der Leber und das sei ein ernstes Problem. Der Arzt sagt einem nicht, dass Gallenblase, Bauchspeicheldrüse und Herz in Ordnung sind. Wir stellten in bestimmten Bereichen der Universität ernsthafte Probleme fest, da geht es vielleicht um ein halbes Dutzend Kurse. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass es in Harvard mehr als 2.000 Professoren und rund 22.000 Studenten gibt. Wir müssen auch die Universität als Ganzes betrachten." Trumps Feldzug gegen Harvard habe nichts mit Antisemitismus zu tun: "Wenn ihnen Antisemitismus wirklich am Herzen läge, würden sie wissen wollen, was wir tun, um die Lage zu verbessern. Sie tun nichts, was zu einem konstruktiven Ergebnis im Hinblick auf die Reduzierung von Antisemitismus oder antiarabischen Vorurteilen in Harvard führen würde. Sie richten nur Zerstörung an."
Der Harvard-Historiker Derek Penslar war Teil einer Taskforce zur Aufarbeitung von Antisemitismus-Vorfällen. Im SZ-Interview, befragt von Boris Herrmann, erklärt er, dass Antisemitismus ein Problem darstellt, aber kein unlösbares: "Es ist ein bisschen wie bei einem Arzt, der dem Patienten sagt, er habe eine Geschwulst an der Leber und das sei ein ernstes Problem. Der Arzt sagt einem nicht, dass Gallenblase, Bauchspeicheldrüse und Herz in Ordnung sind. Wir stellten in bestimmten Bereichen der Universität ernsthafte Probleme fest, da geht es vielleicht um ein halbes Dutzend Kurse. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass es in Harvard mehr als 2.000 Professoren und rund 22.000 Studenten gibt. Wir müssen auch die Universität als Ganzes betrachten." Trumps Feldzug gegen Harvard habe nichts mit Antisemitismus zu tun: "Wenn ihnen Antisemitismus wirklich am Herzen läge, würden sie wissen wollen, was wir tun, um die Lage zu verbessern. Sie tun nichts, was zu einem konstruktiven Ergebnis im Hinblick auf die Reduzierung von Antisemitismus oder antiarabischen Vorurteilen in Harvard führen würde. Sie richten nur Zerstörung an."
Geschichte
Die Tschechen gedenken seit einigen Jahren - und besonders in den letzten Tagen achtzigster Jahrstag - des "Brünner Todesmarschs", der zur "wilden Vertreibung" der Sudetendeutschen unmittelbar nach dem Krieg gehörte. 2.000 Menschen kamen dabei entkräftet ums Leben. Das Verhältnis hat sich erst sehr spät entspannt, schreibt Niklas Zimmermann in der FAZ: "In den Neunziger- und frühen Nullerjahren verhakten sich die Landsmannschaft und die Regierung in Prag im Streit über die Benesch-Dekrete, mit denen 1946 die systematische Enteignung und Vertreibung der Deutschen verfügt wurde. 2002 bezeichnete der damalige tschechische Ministerpräsident Miloš Zeman die Sudetendeutschen als 'fünfte Kolonne Hitlers'. Und ebenso nicht zur Beruhigung trug bei, dass 2003 die CSU-Europaabgeordneten wegen der Benesch-Dekrete gegen den tschechischen EU-Beitritt stimmten." Auch auf der Seite der Vertriebenen sind die Lernprozesse abgeschlossen. Von "Wiedergewinnung" redet heute keiner mehr, so Zimmermann: "Was die Vertriebenen und ihre Nachfahren heute weit mehr bewegt, ist der Wunsch, in der alten Heimat anerkannt und willkommen zu sein."
Internet
Der neue Kulturstaatsminister Wolfram Weimer fordert "die Einführung einer Steuer auf Online-Werbeleistungen in Höhe von zehn Prozent" - das haben schon andere versucht, schreibt Michael Moorstedt in der SZ, und außerdem hat sich die Situation verändert: "Denn das alte Übereinkommen 'Inhalte gegen Klicks und Aufmerksamkeit' gilt heutzutage immer seltener. Als Zero-Click-Internet bezeichnet man das Phänomen, das durch Einsatz von KI-Zusammenfassungen und Antwortkästchen dazu führt, dass immer weniger Traffic auf die eigenen Seiten der Urheber gelangt - und damit entsprechend deren Einnahmen ausbleiben. Heutzutage zählen beinahe 60 Prozent aller Google-Suchen als Zero-Click-Suchen. Die Nutzer verbleiben also auf der Domäne des Konzerns, von tausend in der EU stattfindenden Suchvorgängen enden nur 374 im offenen Netz, diese Zahl hat sich innerhalb von nur zwei Jahren verdoppelt. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren führte jede Suche auch zu einem Webseitenbesuch. Bedenkenträger sehen dadurch bereits das gesamte Businessmodell des Internets in Gefahr. Mal davon abgesehen, dass die Trainingsdaten für die KIs zu einem nicht geringen Teil von den Urhebern stammen, denen sie nun Traffic entziehen."
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