9punkt - Die Debattenrundschau
Konsensual wortlos
Kommentierter Rundblick durch die Feuilletondebatten. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
10.02.2025. Beschwingt kommt die taz von der Münchner "Demo gegen rechts" zurück. Gehen oder bleiben, das sei zusehends die Frage, die sich Juden in Deutschland stellt, konstatiert Michael Wolffsohn in der FAZ. Welt und FAZ reagieren ziemlich skeptisch auf die Meldung, dass Hamburg ein neues Opernhaus geschenkt wird. Auf Zeit online erzählt der Historiker Holger Stoecker, wie geraubte Gebeine der Hehe in deutsche Museen kamen. In der Jungle World schwankt der syrische Schriftsteller Yassin al-Haj Saleh zwischen Optimismus und Pessmismus mit Blick auf sein Land.
Efeu - Die Kulturrundschau
vom
10.02.2025
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Europa
Beschwingt kommt taz-Autor Dominik Baur von der Münchner "Demo gegen rechts" zurück, die bestens besucht war: "Die Menschen haben Schilder mitgebracht. 'Wer schweigt, stimmt zu. Nie wieder', steht auf den Pappen und: 'Sie haben Hass, wir haben Haltung'. Oder auch: 'Sometimes RIGHT is just WRONG'. Besonders beliebt sind 'Menschenrechte statt rechte Menschen', 'EkelhAFD' oder schlicht 'Auf keinen Fall, Digga'." Also nichts zum Paten des Rechtsextremismus, Wladimir Putin? Keine Solidarität mit der Ukraine? Und mit den israelischen Geiseln?
Gehen oder bleiben, das sei zusehends die Frage, die sich Juden in Deutschland stellt, konstatiert Michael Wolffsohn nüchtern in einem Essay für die "Gegenwart"-Seite der FAZ: "'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz', sagen Herr und Frau Politik. Das ist ihr Wunsch. Ihr aufrichtiger Wunsch. Deutschlands Verantwortung tragende Politiker wollen uns Juden schützen. Sie können es nicht." Es gibt vor allem jenen Antisemitismus, der auf "Demos gegen rechts" meist nicht thematisiert wird, den linken, so Wolffsohn, besonders an den Hochschulen: "Als israelfreundlich geltende deutsche Juden, selbst linksliberal oder gar regierungskritische jüdische Israelis wie der Schriftsteller Edgar Keret oder die Jerusalemer Soziologin Eva Ilouz, werden nur noch selten zu Vorträgen, Lesungen oder Talkshows eingeladen... Nein, 'Juden raus' brüllt heute niemand mehr in den nur formal- und nicht herzensgebildeten Wissenschafts- und Kulturkreisen. Auch nicht im Nadelstreifenmilieu. 'Juden raus' wird heute nicht mehr gebrüllt, sondern still, leise oder gar konsensual wortlos praktiziert."
Der Historiker Heinrich August Winkler schießt im Spiegel gegen die "Legende vom subjektiven individuellen Grundrecht auf politisches Asyl". In Wirklichkeit hätten die Eltern des Grundgesetzes keineswegs einen "Rechtsanspruch des Einzelnen" auf Asyl begründen wollen: "Eine Zurückweisung von Flüchtlingen an der Grenze zu einem demokratischen Nachbarstaat ist erlaubt." Es habe sich in der Bundesrepublik nur eine andere Rechtspraxis durchgesetzt. "Tatsächlich lässt sich nicht leugnen, dass illegal eingereiste Ausländer sich nur auf das Asylrecht berufen müssen, um sich einen vorläufigen, nicht selten zeitlich unbefristeten Bleibestatus in der Bundesrepublik zu verschaffen, obwohl sie kein politisches Asyl beanspruchen können. Ihre Zahl überwiegt die der berechtigten Asylbewerber bei Weitem. Wer die faktische Umwandlung des deutschen Asylrechts in ein Einwanderungsrecht effektiv beenden will, muss das subjektive durch das institutionelle Asylrecht ersetzen. Nur so lassen sich Sinn und Zweck des Asylrechts bewahren." In einem Twitter-Thread wirft Ilko-Sascha Kowalczuk Winkler vor, hinter frühere Positionen zurückzufallen und beschuldigt ihn der Unredlichkeit.
Heute und morgen ist die letzte Chance, dass der Bundestag für eine Liberalisierung des Abtreibungsrechts stimmt. Vor allem soll dem Schwangerschaftsabbruch endlich der Ruch der Strafbarkeit genommen werden, schreibt Amelie Sittenauer in der taz. Die CDU und seltsamer Weise die FDP sind dagegen. "Laut einer repräsentativen Umfrage des Bundesfrauenministeriums vom April 2024 halten es mehr als 80 Prozent der deutschen Bevölkerung für falsch, dass ein Schwangerschaftsabbruch rechtswidrig ist. Eine aktuelle Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche kommt ebenso zu dem Schluss, dass es eine 'klare gesellschaftliche Mehrheit' für eine Legalisierung früher Abbrüche gebe. Anders sehe das 'lediglich innerhalb der Gruppe der über 60-jährigen Katholiken in Süddeutschland' aus. Fast 120.000 Menschen fordern zudem in einer Petition, dass der Gesetzentwurf wirklich zur Abstimmung kommt." Unter einer CDU-Regierung, so Sittenauer, dürfte diese Chance dann erstmal wieder passé sein.
Gehen oder bleiben, das sei zusehends die Frage, die sich Juden in Deutschland stellt, konstatiert Michael Wolffsohn nüchtern in einem Essay für die "Gegenwart"-Seite der FAZ: "'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz', sagen Herr und Frau Politik. Das ist ihr Wunsch. Ihr aufrichtiger Wunsch. Deutschlands Verantwortung tragende Politiker wollen uns Juden schützen. Sie können es nicht." Es gibt vor allem jenen Antisemitismus, der auf "Demos gegen rechts" meist nicht thematisiert wird, den linken, so Wolffsohn, besonders an den Hochschulen: "Als israelfreundlich geltende deutsche Juden, selbst linksliberal oder gar regierungskritische jüdische Israelis wie der Schriftsteller Edgar Keret oder die Jerusalemer Soziologin Eva Ilouz, werden nur noch selten zu Vorträgen, Lesungen oder Talkshows eingeladen... Nein, 'Juden raus' brüllt heute niemand mehr in den nur formal- und nicht herzensgebildeten Wissenschafts- und Kulturkreisen. Auch nicht im Nadelstreifenmilieu. 'Juden raus' wird heute nicht mehr gebrüllt, sondern still, leise oder gar konsensual wortlos praktiziert."
Der Historiker Heinrich August Winkler schießt im Spiegel gegen die "Legende vom subjektiven individuellen Grundrecht auf politisches Asyl". In Wirklichkeit hätten die Eltern des Grundgesetzes keineswegs einen "Rechtsanspruch des Einzelnen" auf Asyl begründen wollen: "Eine Zurückweisung von Flüchtlingen an der Grenze zu einem demokratischen Nachbarstaat ist erlaubt." Es habe sich in der Bundesrepublik nur eine andere Rechtspraxis durchgesetzt. "Tatsächlich lässt sich nicht leugnen, dass illegal eingereiste Ausländer sich nur auf das Asylrecht berufen müssen, um sich einen vorläufigen, nicht selten zeitlich unbefristeten Bleibestatus in der Bundesrepublik zu verschaffen, obwohl sie kein politisches Asyl beanspruchen können. Ihre Zahl überwiegt die der berechtigten Asylbewerber bei Weitem. Wer die faktische Umwandlung des deutschen Asylrechts in ein Einwanderungsrecht effektiv beenden will, muss das subjektive durch das institutionelle Asylrecht ersetzen. Nur so lassen sich Sinn und Zweck des Asylrechts bewahren." In einem Twitter-Thread wirft Ilko-Sascha Kowalczuk Winkler vor, hinter frühere Positionen zurückzufallen und beschuldigt ihn der Unredlichkeit.
Heute und morgen ist die letzte Chance, dass der Bundestag für eine Liberalisierung des Abtreibungsrechts stimmt. Vor allem soll dem Schwangerschaftsabbruch endlich der Ruch der Strafbarkeit genommen werden, schreibt Amelie Sittenauer in der taz. Die CDU und seltsamer Weise die FDP sind dagegen. "Laut einer repräsentativen Umfrage des Bundesfrauenministeriums vom April 2024 halten es mehr als 80 Prozent der deutschen Bevölkerung für falsch, dass ein Schwangerschaftsabbruch rechtswidrig ist. Eine aktuelle Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche kommt ebenso zu dem Schluss, dass es eine 'klare gesellschaftliche Mehrheit' für eine Legalisierung früher Abbrüche gebe. Anders sehe das 'lediglich innerhalb der Gruppe der über 60-jährigen Katholiken in Süddeutschland' aus. Fast 120.000 Menschen fordern zudem in einer Petition, dass der Gesetzentwurf wirklich zur Abstimmung kommt." Unter einer CDU-Regierung, so Sittenauer, dürfte diese Chance dann erstmal wieder passé sein.
Politik
Zwischen Optimismus und Pessimismus schwankt der syrische Schriftsteller Yassin al-Haj Saleh im Gespräch mit Hannah Wettig von der Jungle World. Mohammed al-Dscholani alias Ahmed al-Scharaa werde nicht über seinen Schatten springen, warnt er: "Al-Sharaa hat Wahlen erwähnt, auch ein Parlament, aber nie von Demokratie gesprochen, auch nicht von Souveränität. Ich glaube, dass wir die Ära der Monster hinter uns gelassen haben, die 2013 begann, mit all den Verbrechen, den Enthauptungen, Sektenkriegen und dem Erzkonservativismus bei islamistischen Gruppen. Die früheren Jihadisten geben sich nun human und moderat - ich hoffe, dass sie es tatsächlich sind. Aber selbstverständlich werden wir mit ihnen keine Demokratie bekommen. Demokratie steht im Widerspruch zu ihrer Ideologie. In ihrer Ideologie ist der Souverän Gott, nicht das Volk."
Der deutsch-israelische Autor Chaim Noll kritisiert in der NZZ scharf die Nahostpolitik der amerikanischen Demokraten unter Obama und Biden, die er für die jetzige Misere verantwortlich macht. Ihn schaudert jetzt noch, wenn er an die Kairoer Rede 2009 denkt, in der Obama die Präsenz amerikanischer Streitkräfte im Nahen Osten und den Nahostkonflikt als Ursache für die Spannungen in der Region hervorhob: "Kein Wort über islamischen Terrorismus und Gewalt, kein Appell an die Diktatoren, Könige, Scheichs, Emire, Militärgouverneure und Scheinparlamente der Region, in ihren Ländern mit demokratischen Reformen zu beginnen, um zig Millionen von Menschen endlich ein Dasein in Freiheit und Würde und Wohlstand zu ermöglichen. Die Bevölkerungen der muslimischen Länder des Nahen Ostens straften diese Ignoranz schon im Jahr darauf Lügen, als 2010 die große arabische Revolte in Ägypten, Tunesien, Libyen, Syrien und anderswo ausbrach, allesamt Volksaufstände gegen die eigenen korrupten Regime."
Der deutsch-israelische Autor Chaim Noll kritisiert in der NZZ scharf die Nahostpolitik der amerikanischen Demokraten unter Obama und Biden, die er für die jetzige Misere verantwortlich macht. Ihn schaudert jetzt noch, wenn er an die Kairoer Rede 2009 denkt, in der Obama die Präsenz amerikanischer Streitkräfte im Nahen Osten und den Nahostkonflikt als Ursache für die Spannungen in der Region hervorhob: "Kein Wort über islamischen Terrorismus und Gewalt, kein Appell an die Diktatoren, Könige, Scheichs, Emire, Militärgouverneure und Scheinparlamente der Region, in ihren Ländern mit demokratischen Reformen zu beginnen, um zig Millionen von Menschen endlich ein Dasein in Freiheit und Würde und Wohlstand zu ermöglichen. Die Bevölkerungen der muslimischen Länder des Nahen Ostens straften diese Ignoranz schon im Jahr darauf Lügen, als 2010 die große arabische Revolte in Ägypten, Tunesien, Libyen, Syrien und anderswo ausbrach, allesamt Volksaufstände gegen die eigenen korrupten Regime."
Kulturpolitik
Das wurde aber auch Zeit, möchte man rufen, liest man auf Zeit online den gruseligen Bericht des Göttinger Historikers Holger Stoecker, der half Gebeine von Angehörigen der Hehe in Tansania zu identifizieren, die die Deutschen einst geraubt und jetzt - zum Teil wenigstens - zurückgegeben haben. Deutsche Soldaten hatten nicht nur die Gebeine oder Schädel besiegter Hehe mitgenommen, sondern schon früh auch Grabräubereien begangen: "Die Suche nach der Herkunft der Gebeine führte zurück in die Zeit um den Jahreswechsel 1896/97. In jenen Tagen betraten Soldaten der in Iringa stationierten Einheit der deutschen Schutztruppe die Grabanlage der Königsfamilie nahe Rungemba. Der Einsatz wurde geleitet von Jan Stierling, einem Militärarzt, der gleichfalls auf der Station Iringa untergebracht war. Stierling beschreibt die Anlage in einem Beitrag für die Mitteilungen des Seminars für Orientalische Sprachen der Berliner Universität 1899 als eine 'wahrhaft eines Fürsten würdige Begräbnisstätte'. ... Ferner wusste Stierling, dass der Sultan jeden Monat im Schutz der Nacht nach Rungemba kam, um am Grabe seines Vaters Rituale abzuhalten. Dies war der Anlass für den Schutztruppen-Einsatz auf der Grablege: Um 'das Ansehen des flüchtigen Quawa empfindlich zu schädigen', wie Stierling schreibt, schändeten die Soldaten die Gräber, verwüsteten die Anlage und nahmen die Gebeine von Mkwawas Vater Munyigumba und von mindestens drei seiner Halbbrüder mit."
In der Welt ist Manuel Brug wenig beeindruckt von dem Opernhausgeschenk des Unternehmers Klaus-Michael Kühne für Hamburg. Zumal ihn die lieblose Art kränkt, mit der die sanierungsbedürftige alte Oper Hamburg ohne jede öffentliche Diskussion offenbar ausgemustert wird: "1678 wurde in Hamburg die bürgerliche Gänsemarktoper als zweite private Spielstätte überhaupt nach Venedig eröffnet. Bis zum Bankrott 1738 glänzten hier Georg Friedrich Händel, Reinhard Keiser und Georg Philipp Telemann. Seit 1827 spielt man nahebei in der Dammtorstraße. Im aktuellen, unter Denkmalschutz stehenden Gebäude stammt das Bühnenhaus von 1926, das im Krieg zerstörte Vorderhaus mit seiner großformatigen Glasfassade und den typischen Fifties-Wabenlogen von 1955. Man sieht und hört fast überall gut. 2005 wurde ein zusätzliches Betriebsgebäude eröffnet. Gustav Mahler wirkte in der Staatsoper, nach dem Krieg waren die großen Zeiten unter Rolf Liebermann, August Everding und Götz Friedrich. Anfang der 2000er Jahre machten die Produktionen von Peter Konwitschny und Ingo Metzmacher überregional von sich reden. Nun soll ab Herbst 2025 (neben dem neuen Ballettchef Demis Volpi) ein junges Leitungsteam um den regieführenden Intendanten Tobias Kratzer und den Generalmusikdirektor Omer Meir Wellber wieder für (positive) Schlagzeilen sorgen." Ist es da "wirklich so toll, wenn eine Oper, von alters her ein Haus in der Mitte der Stadt und der Gesellschaft, in eine noch zu entwickelnde Immobilienperipherie rückt?"
Neubauten können auch von der Krise des Genres an sich ablenken, fürchtet Jürgen Kesting in der FAZ. Längst gebe es gar nicht mehr ausreichend gute Opernsänger. Und gerade die Oper Hamburg sei in der wenig kunstsinnigen Stadt kaum noch zu füllen. Was hilft da ein zeichenhafter Neubau? Es gibt warnende Beispiele: "Die Oper von Sydney, seit Jahrzehnten ein 'herausragendes Opernhaus', ist nur ein Touristenziel, Aufführungen finden dort nur sporadisch statt."
In der Welt ist Manuel Brug wenig beeindruckt von dem Opernhausgeschenk des Unternehmers Klaus-Michael Kühne für Hamburg. Zumal ihn die lieblose Art kränkt, mit der die sanierungsbedürftige alte Oper Hamburg ohne jede öffentliche Diskussion offenbar ausgemustert wird: "1678 wurde in Hamburg die bürgerliche Gänsemarktoper als zweite private Spielstätte überhaupt nach Venedig eröffnet. Bis zum Bankrott 1738 glänzten hier Georg Friedrich Händel, Reinhard Keiser und Georg Philipp Telemann. Seit 1827 spielt man nahebei in der Dammtorstraße. Im aktuellen, unter Denkmalschutz stehenden Gebäude stammt das Bühnenhaus von 1926, das im Krieg zerstörte Vorderhaus mit seiner großformatigen Glasfassade und den typischen Fifties-Wabenlogen von 1955. Man sieht und hört fast überall gut. 2005 wurde ein zusätzliches Betriebsgebäude eröffnet. Gustav Mahler wirkte in der Staatsoper, nach dem Krieg waren die großen Zeiten unter Rolf Liebermann, August Everding und Götz Friedrich. Anfang der 2000er Jahre machten die Produktionen von Peter Konwitschny und Ingo Metzmacher überregional von sich reden. Nun soll ab Herbst 2025 (neben dem neuen Ballettchef Demis Volpi) ein junges Leitungsteam um den regieführenden Intendanten Tobias Kratzer und den Generalmusikdirektor Omer Meir Wellber wieder für (positive) Schlagzeilen sorgen." Ist es da "wirklich so toll, wenn eine Oper, von alters her ein Haus in der Mitte der Stadt und der Gesellschaft, in eine noch zu entwickelnde Immobilienperipherie rückt?"
Neubauten können auch von der Krise des Genres an sich ablenken, fürchtet Jürgen Kesting in der FAZ. Längst gebe es gar nicht mehr ausreichend gute Opernsänger. Und gerade die Oper Hamburg sei in der wenig kunstsinnigen Stadt kaum noch zu füllen. Was hilft da ein zeichenhafter Neubau? Es gibt warnende Beispiele: "Die Oper von Sydney, seit Jahrzehnten ein 'herausragendes Opernhaus', ist nur ein Touristenziel, Aufführungen finden dort nur sporadisch statt."
Internet
Sam Altman, Geschäftsführer von Open AI, ist von der TU Berlin empfangen worden - und wurde von den anwesenden Studenten begeistert gefeiert, staunt Gerald Wagner in der FAZ. Obwohl er zu jenen Tech-Oligarchen gehört, die neuerdings einen Stau in Trumps Allerwertestem verursachen, konnte er ungestört reden und wurde von TU-Vizepräsidentin Fatma Deniz "nicht über Gebühr" kritisch befragt: "Sein technologischer Messianismus gewinnt seine Überzeugungskraft dabei aus der permanenten Selbstreferenz seiner Wissenschaft und ihrer wichtigsten Schöpfung: Ja, die KI stelle Herausforderungen und berge immanente Risiken, die uns vor Probleme stellen könnten, aber diese würden bald gelöst sein, und zwar von einer noch besseren KI. Die KI werde es quasi nicht dulden, sich selbst als fehlerhaft zu erkennen und diesen Makel nicht abzulegen."
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