9punkt - Die Debattenrundschau
Darf ich denn wieder?
Kommentierter Rundblick durch die Feuilletondebatten. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
28.01.2025. Putin stellt sich neben Hitler und Stalin und alle Welt schaut zu, sagt der Holocaust-Überlebende Roman Markovych Shvartsman im FR-Interview. Indes erinnern die Literaturwissenschaftlerin Sylvia Sasse und die Literaturübersetzerin Iryna Herasimovich bei Geschichte der Gegenwart daran, wie Alexander Lukaschenko einst Hitler unverblümt als Vorbild bezeichnete. LeJournal.info klärt Frankreichs Rechte und Linke auf: Gaza ist nicht Auschwitz. Auf Zeit Online wünscht sich der liberianische Politikwissenschaftler Gyude Moore eine europäische Führungsrolle.
Efeu - Die Kulturrundschau
vom
28.01.2025
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Europa
Der Putinismus geselle sich zum Hitlerismus und Stalinismus dazu, meint der Vorsitzende des Regionalverbandes der Juden in Odessa und Holocaust-Überlebender Roman Markovych Shvartsman, der morgen eine Rede im Bundestag halten wird, im FR-Interview mit Stefan Schocher. Seine dringende Botschaft: Putin muss gestoppt werden. "Die Welt sagt 'Nie wieder'. Aber der Faschist Putin sagt: 'Darf ich denn wieder?' Und er hat genau das getan, was während des Zweiten Weltkriegs passiert ist. 'Nie wieder' hat seinen gesamten Sinn verloren. Es stört jetzt einfach niemanden mehr, dass es wieder sein kann! Kann man einen Krieg in Georgien führen? Ja, bitte! Kann man wieder die Krim erobern? Ja, bitte! Damals haben sie nichts getan, und jetzt tun sie nichts. Sie haben nichts getan, als diese sogenannte Spezielle Militärische Operation begonnen hat. Sie schweigen, weil sie Angst vor Putin haben. Habt keine Angst vor Russland. Zerstören wir dieses Russland. Denn Putin hat vor niemandem mehr Angst. Er schaut jetzt schon auf Polen. Diese Drecksäcke zeigen ihre Zähne."
In seiner SpOn-Kolumne kann Richard C. Schneider gerade jetzt den Satz "Antisemitismus hat in unserem Land keinen Platz" nicht mehr hören: "Unbegreiflich, was sich Politikerinnen und Politiker eigentlich denken, wenn sie das sagen. Sie wissen es doch besser. Und sie wissen es seit Ausbruch des Gazakrieges nicht mehr nur in der Theorie, sondern ganz praktisch. Der aktivistische Hass gegen Israel hat sich ausgeweitet zu einem gewalttätigen und aktivistischen Hass auf alle Juden. Nicht nur in Deutschland. Die Lehren von Auschwitz - sie scheinen verpufft. Die Politik zeigt sich hilflos, die Beauftragte der EU-Kommission gegen Antisemitismus kämpft wie Don Quijote gegen Windmühlen, in Deutschland werden immer neue Stellen für 'Antisemitismusbeauftragte' geschaffen, doch das beruhigt in der jüdischen Community niemanden. Im Gegenteil, je mehr solche Posten entstehen, desto deutlicher die Botschaft, die dahintersteht: Wir haben ein massives Problem."
Ganz unverblümt bezeichnet sich Alexander Lukaschenko selbst als Diktator, schreiben auf Geschichte der Gegenwart die Literaturwissenschaftlerin Sylvia Sasse und die Literaturübersetzerin Iryna Herasimovich, die an eine Studie zur autoritären Herrschaft des Politikwissenschaftlers Heinz Timmermann aus dem Jahr 1997 erinnern, der dort schildert, "wie Lukaschenko schon 1995 im Interview mit dem Handelsblatt Adolf Hitler als Vorbild für die innere Neuordnung des Landes charakterisierte. Dieser habe Deutschland dank einer 'starken Staatsmacht' sowie 'der Vereinigung der Nation um einen Führer' aus der Krise geführt und konsolidiert. Weiter bemerkte Lukaschenko: 'Die deutsche Ordnung hat sich über Jahrhunderte herausgebildet. Unter Hitler erreichte diese Entwicklung ihren Höhepunkt. Dies ist genau das, was unserem Verständnis einer präsidialen Republik und der Rolle des Präsidenten darin entspricht.' Das Handelsblatt 'verzichtete' damals auf die Hitler-Passagen, die wurden später allerdings in der belarusischen Zeitung Narodnaya volja abgedruckt." Mit dem Hitler-Vergleich war Lukaschenko später vorsichtiger, aber noch in einer Ansprache an das Volk im Jahr 2022 sagte er: "'Ich bin ja Diktator. Es fällt mir schwer, Demokratie zu verstehen'", erinnern die Autorinnen, die skizzieren, wie Lukaschenko Demokratie negativ umdeutet: "Lukaschenko will deutlich machen, dass die Ukraine durch die dumme Idee, eine Demokratie sein zu wollen, sich ins Verderben gestürzt habe. Hätten sie damals nicht für die Demokratie protestiert, hätten sie Frieden."
Von der zweiten Präsidentschaft Donald Trumps zeigt man sich auf dem afrikanischen Kontinent wenig beeindruckt, trotzdem ist dem Kontinent ein starkes Europa als Gegenpol zu den USA und China sehr wichtig, erklärt der Politikwissenschaftler und ehemalige liberianische Infrastruktur-Minister Gyude Moore im Zeit-Online-Interview mit Xifan Yang. Er spricht sogar von einer "europäischen Führungsrolle": "Für uns in Afrika - wo unsere Volkswirtschaften immer noch schwach sind - ist eine Weltordnung überlebenswichtig, um unsere Bevölkerungen aus der Armut zu führen. Selbst eine dysfunktionale Weltordnung wie die heutige ist für Afrika besser als ein Zusammenbruch der globalen Ordnung. Es liegt in unserem Interesse, dass das System erhalten bleibt. Wo es nicht funktioniert, müssen wir es verbessern." Die Europäer müssten dabei aber endlich ins Machen kommen, wenn es zu Projekten mit afrikanischen Staaten kommt. "Die Europäer sind gut darin, Reden zu halten und Ankündigungen zu machen. Aber wenn es darum geht, Projekte tatsächlich umzusetzen und Geld auf den Tisch zu legen, ist ihre Bilanz schwach. China macht und redet nicht lang."
In seiner SpOn-Kolumne kann Richard C. Schneider gerade jetzt den Satz "Antisemitismus hat in unserem Land keinen Platz" nicht mehr hören: "Unbegreiflich, was sich Politikerinnen und Politiker eigentlich denken, wenn sie das sagen. Sie wissen es doch besser. Und sie wissen es seit Ausbruch des Gazakrieges nicht mehr nur in der Theorie, sondern ganz praktisch. Der aktivistische Hass gegen Israel hat sich ausgeweitet zu einem gewalttätigen und aktivistischen Hass auf alle Juden. Nicht nur in Deutschland. Die Lehren von Auschwitz - sie scheinen verpufft. Die Politik zeigt sich hilflos, die Beauftragte der EU-Kommission gegen Antisemitismus kämpft wie Don Quijote gegen Windmühlen, in Deutschland werden immer neue Stellen für 'Antisemitismusbeauftragte' geschaffen, doch das beruhigt in der jüdischen Community niemanden. Im Gegenteil, je mehr solche Posten entstehen, desto deutlicher die Botschaft, die dahintersteht: Wir haben ein massives Problem."
Ganz unverblümt bezeichnet sich Alexander Lukaschenko selbst als Diktator, schreiben auf Geschichte der Gegenwart die Literaturwissenschaftlerin Sylvia Sasse und die Literaturübersetzerin Iryna Herasimovich, die an eine Studie zur autoritären Herrschaft des Politikwissenschaftlers Heinz Timmermann aus dem Jahr 1997 erinnern, der dort schildert, "wie Lukaschenko schon 1995 im Interview mit dem Handelsblatt Adolf Hitler als Vorbild für die innere Neuordnung des Landes charakterisierte. Dieser habe Deutschland dank einer 'starken Staatsmacht' sowie 'der Vereinigung der Nation um einen Führer' aus der Krise geführt und konsolidiert. Weiter bemerkte Lukaschenko: 'Die deutsche Ordnung hat sich über Jahrhunderte herausgebildet. Unter Hitler erreichte diese Entwicklung ihren Höhepunkt. Dies ist genau das, was unserem Verständnis einer präsidialen Republik und der Rolle des Präsidenten darin entspricht.' Das Handelsblatt 'verzichtete' damals auf die Hitler-Passagen, die wurden später allerdings in der belarusischen Zeitung Narodnaya volja abgedruckt." Mit dem Hitler-Vergleich war Lukaschenko später vorsichtiger, aber noch in einer Ansprache an das Volk im Jahr 2022 sagte er: "'Ich bin ja Diktator. Es fällt mir schwer, Demokratie zu verstehen'", erinnern die Autorinnen, die skizzieren, wie Lukaschenko Demokratie negativ umdeutet: "Lukaschenko will deutlich machen, dass die Ukraine durch die dumme Idee, eine Demokratie sein zu wollen, sich ins Verderben gestürzt habe. Hätten sie damals nicht für die Demokratie protestiert, hätten sie Frieden."
Von der zweiten Präsidentschaft Donald Trumps zeigt man sich auf dem afrikanischen Kontinent wenig beeindruckt, trotzdem ist dem Kontinent ein starkes Europa als Gegenpol zu den USA und China sehr wichtig, erklärt der Politikwissenschaftler und ehemalige liberianische Infrastruktur-Minister Gyude Moore im Zeit-Online-Interview mit Xifan Yang. Er spricht sogar von einer "europäischen Führungsrolle": "Für uns in Afrika - wo unsere Volkswirtschaften immer noch schwach sind - ist eine Weltordnung überlebenswichtig, um unsere Bevölkerungen aus der Armut zu führen. Selbst eine dysfunktionale Weltordnung wie die heutige ist für Afrika besser als ein Zusammenbruch der globalen Ordnung. Es liegt in unserem Interesse, dass das System erhalten bleibt. Wo es nicht funktioniert, müssen wir es verbessern." Die Europäer müssten dabei aber endlich ins Machen kommen, wenn es zu Projekten mit afrikanischen Staaten kommt. "Die Europäer sind gut darin, Reden zu halten und Ankündigungen zu machen. Aber wenn es darum geht, Projekte tatsächlich umzusetzen und Geld auf den Tisch zu legen, ist ihre Bilanz schwach. China macht und redet nicht lang."
Politik
Der Politologe Jan-Werner Müller fragt sich in der FAZ, ob wir mit Blick auf Musk, Zuckerberg, Bezos und Co. von Oligarchen sprechen können und zitiert dazu den Sozialwissenschaftler Jeffrey Winters: "Mit einem cleveren 'materiellen Machtindex' zeigt Winters, dass die one percent ungefähr hundertmal so mächtig sind wie der typische Bürger innerhalb der unteren neunzig Prozent - die 400 reichsten Amerikaner jedoch sind gleich 22.000-mal so mächtig."
Geschichte
Olaf Scholz kriegt es in einem Twitter-Post zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz hin, nicht zu erwähnen, dass dort vor allem Juden umgebracht wurden.
In Frankreich sind die Linke und die Rechte ganz besonders schnell zur Hand, wenn es darum geht, Gaza mit Auschwitz gleichzusetzen. Laurent Joffrin, ehemals Chefredakteur von Libération und heute Gründer des Online-Magazins lejournal.info, rückt die Dinge gerade: "In Gaza starben 45.000 Menschen infolge von Bombenangriffen oder während besonders brutaler und tödlicher Militäroperationen. Es bedeutet keineswegs, das Leiden der Menschen in Gaza zu verharmlosen, wenn man feststellt, dass die beiden Ereignisse keinesfalls das gleiche Ausmaß oder die gleiche Natur haben. Die israelische Armee kann wegen Kriegsverbrechen angeklagt werden und wird sich vor der Geschichte, wenn nicht sogar vor internationalen Richtern, verteidigen müssen. Die Verwendung des Begriffs 'Völkermord' ist jedoch für jeden, der mit einem Minimum an gutem Glauben die Realität der beiden historischen Ereignisse betrachtet, eine elementare geistige Verwirrung."
Eine der wichtigsten Nachrichtensendungen Britanniens vergisst zu erwähnen, dass in Auschwitz Juden umgebracht wurden. Die Ansagerin: "Sechs Millionen Menschen wurden während des Zweiten Weltkriegs in Konzentrationslagern umgebracht, ebenso wie Millionen andere, weil sie Polen, Behinderte, Homosexuelle oder Angehörige einer anderen ethnischen Gruppe waren."
Söhne und Töchter, Mütter und Väter, beste Freunde, Nachbarn, Großeltern: Mehr als eine Million Menschen mit Träumen und Hoffnungen wurden in Auschwitz ermordet, ermordet von Deutschen. Wir fühlen mit und erinnern. Wir dulden kein Vergessen, nicht heute und nicht morgen. pic.twitter.com/fEmIOSnAff
- Bundeskanzler Olaf Scholz (@Bundeskanzler) January 27, 2025
In Frankreich sind die Linke und die Rechte ganz besonders schnell zur Hand, wenn es darum geht, Gaza mit Auschwitz gleichzusetzen. Laurent Joffrin, ehemals Chefredakteur von Libération und heute Gründer des Online-Magazins lejournal.info, rückt die Dinge gerade: "In Gaza starben 45.000 Menschen infolge von Bombenangriffen oder während besonders brutaler und tödlicher Militäroperationen. Es bedeutet keineswegs, das Leiden der Menschen in Gaza zu verharmlosen, wenn man feststellt, dass die beiden Ereignisse keinesfalls das gleiche Ausmaß oder die gleiche Natur haben. Die israelische Armee kann wegen Kriegsverbrechen angeklagt werden und wird sich vor der Geschichte, wenn nicht sogar vor internationalen Richtern, verteidigen müssen. Die Verwendung des Begriffs 'Völkermord' ist jedoch für jeden, der mit einem Minimum an gutem Glauben die Realität der beiden historischen Ereignisse betrachtet, eine elementare geistige Verwirrung."
Eine der wichtigsten Nachrichtensendungen Britanniens vergisst zu erwähnen, dass in Auschwitz Juden umgebracht wurden. Die Ansagerin: "Sechs Millionen Menschen wurden während des Zweiten Weltkriegs in Konzentrationslagern umgebracht, ebenso wie Millionen andere, weil sie Polen, Behinderte, Homosexuelle oder Angehörige einer anderen ethnischen Gruppe waren."
"Six million people were killed in concentration camps during the Second World War, as well as millions of others because they were Polish, disabled, gay, or belonged to another ethnic group."
- Campaign Against Antisemitism (@antisemitism) January 27, 2025
Jews. The word you're looking for is 'Jews', not 'people'. This truly beggars belief.… pic.twitter.com/Sm0vLvMT01
Ideen
Die "dunkle Disruption" hat der AfD ihren Aufstieg ermöglicht, die "normale Politik" ist an ihr und den mannigfaltigen Krisen gescheitert, konstatiert Bernd Ulrich auf Zeit Online. Dem möchte er jetzt eine "helle Disruption" entgegensetzen, in denen die Fragen der Zeit - Verteidigung, Klimakrise, soziale Ungleichheit - gemeinsam adressiert werden. "Es ist der alten, der normalen Politik nicht möglich, diese Dinge auszusprechen. Zumutungen, Verzicht, Gewinner und Verlierer, Disruption - all das ist ihr dermaßen fremd, dass sie lieber alle Probleme einzeln adressiert und damit immer rascher scheitert. (...) Und wenn alle, die das vermögen, dazu einen spürbaren Beitrag leisten, verstößt das gegen den ungeschriebenen Teil der deutschen, der westlichen Verfassung und gegen die zu Ansprüchen gewordenen Gewohnheiten von 70 Jahren great acceleration und westlicher Dominanz. Darum kann man gute Politik der Mitte nicht mehr an dem erkennen, was sie den Leuten verspricht, sondern was sie ihnen abverlangt. Solange Politik behauptet, sie könne Lösungen für die großen Probleme einfach so liefern, wird sie scheitern, Transformation ist Teamwork zwischen Politik und Volk, kein Pizzadienst."
Gesellschaft
Elon Musk hat AfD-Anhängern vor Kurzem zugerufen, dass sie wieder "stolz" auf ihr Land sein sollten und dass sie "zu viel Schuld" an der Vergangenheit auf sich nehmen. Dies geht auf den allgemeinen Irrglauben zurück, alle Welt wüsste bestens über die NS-Verbrechen Bescheid und jetzt könnte endlich nach vorne geblickt werden, schreibt Johan Schloemann in der SZ. Dem ist aber mitnichten so. "Keineswegs ist das Wissen über den Nationalsozialismus bei allen, die in Deutschland leben, heute groß, bei vielen sogar sehr dürftig. Das gilt auch für die handfesten Lehren, die man daraus über das Völkerrecht oder über Radikalisierung ziehen kann. Die Wissenschaft, ihre Vermittler, die Zivilgesellschaft und die Schulen haben da in Wahrheit noch viel zu tun. Und zu den Momenten des Gedenkens sollte einkehren, was unserer Gegenwart oft abgeht: Stille, Demut und Mitgefühl. Und ja, auch Scham."
Internet
Die neue chinesische KI-App deepseek hat den Wert des KI-Riesen Nvidia an den amerikanischen Börsen mal eben um 500 Milliarden Dollar reduziert: Die FAZ-Wirtschaftsseiten, aber auch praktisch alle anderen Medien in der Welt, widmen der App ihre Aufmacher. Ganz einfach, warum: deepseek zeigt, dass die Chinesen die amerikanischen Sanktionen als Ansporn begriffen habe, künstliche Intelligenz mit sehr viel natürlicher Intelligenz effizienter zu machen. Deepseek braucht nur einen Bruchteil der Rechenkapazität von Open AI mit ChatGPT und anderen Angeboten - und darum auch weniger Nvidia-Chips der letzten Generation. "Deepseek hat keinen Zugang zu den besten und teuersten Chips von Nvidia, sondern verwendet eine ältere Generation von Computerchips", erläutert die FAZ. "Für ein im Dezember veröffentlichtes Modell verwendete das Unternehmen nach eigenen Angaben nur gut 2.000 Chips, ein Zehntel oder noch viel weniger dessen, was US-Unternehmen benötigen. Die Kosten wurden mit umgerechnet rund 5,5 Millionen Euro beziffert, auch das nur ein Bruchteil."
Und Deepseek selbst ist "kein großer Tech-Konzern, sondern ein kleiner, in Peking ansässiger Spin-off eines Hedge Funds namens High Flyer", schreibt Eflamm Mordrelle in der NZZ. "Er wird vom Unternehmer Liang Wenfeng geleitet. Laut Medienberichten kommt Deepseek mit 200 Mitarbeitenden aus. Die Entwicklungskosten des KI-Modells R1 sollen nur 6 Millionen Dollar betragen haben." Die Entwicklung von Chat-GPT um die 100 Millionen (sagt zumindest Chat-GPT).
Auf manche Fragen hat deepseek allerdings noch keine Antwort:
Und Deepseek selbst ist "kein großer Tech-Konzern, sondern ein kleiner, in Peking ansässiger Spin-off eines Hedge Funds namens High Flyer", schreibt Eflamm Mordrelle in der NZZ. "Er wird vom Unternehmer Liang Wenfeng geleitet. Laut Medienberichten kommt Deepseek mit 200 Mitarbeitenden aus. Die Entwicklungskosten des KI-Modells R1 sollen nur 6 Millionen Dollar betragen haben." Die Entwicklung von Chat-GPT um die 100 Millionen (sagt zumindest Chat-GPT).
Auf manche Fragen hat deepseek allerdings noch keine Antwort:
Das passiert, wenn die #KI aus der Volksrepublik China kommt. #DeepSeek pic.twitter.com/QyoARvPCxv
- Carsten Grötzinger (@c_groetzinger) January 27, 2025
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