Efeu - Die Kulturrundschau

Wirr und fesselnd ist das Leben

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30.11.2019. Mit Kleists "Hermannschlacht" am Wiener Burgtheater plante Martin Kusej den Skandal: Die verdrängte Sexualität von Burschenschaftlern reißt die TheaterkritikerInnen allerdings nicht aus den Stühlen. Die FR kann das Gerede von Identität nicht mehr hören, schon gar nicht in Bezug auf den sächsischen Juwelenraub. Artechock hat die Nase voll von den Populisten im deutschen Filmbetrieb, die immer den gleichen Film fördern. Die SZ schaut entsetzt aus den Plexiglas-Fenstern des berühmten Chelsea-Hotels und nimmt mit Henrike Naumann auf dem Obersalzberg Platz. Der Tagesspiegel macht es sich lieber in indischem Art Decó gemütlich.
9punkt - Die Debattenrundschau vom 30.11.2019 finden Sie hier

Bühne

Szene aus "Die Hermannschlacht". Foto: Horn

Heinrich von Kleists "Hermannschlacht" wurde von den Nazis als Propagandastück gefeiert, von Claus Peymann zum Beginn seiner Burgtheaterintendanz in den Achtzigern rehabilitiert und ist nun mit mehr als 40 Menschen auf der Bühne von Martin Kusej zu seinem Einstand als Burgtheater-Direktor als Kommentar zum Rechtsnationalismus neu inszeniert worden. Da hat wohl jemand den Skandal geplant, glaubt denn auch Nachtkritikerin Gabi Hift und bleibt dennoch unberührt: Schon für Kleists Verhältnisse war das Stück um den Sieg der Cherusker über die Römer "außergewöhnlich abstoßend", bei Kusej aber ist es schlicht "zu schwarz, zu monströs, zu kalt, zu verrückt": "Wo Kleists Hermann es genießt, dass seine Thusnelda zum mörderischen Tier wird, ist bei Kušej alles kleiner und schmutziger. Hermann versucht, Thusnelda von hinten zu nehmen, und es sieht so aus, als sei er impotent. Dafür erscheint das Karussell wieder - nun voll mit nackten Jünglingen. Die stehen wohl für die verdrängte Homosexualität im (faschistischen) Militär, das soll radikaler sein als der Urtext, dabei ist der perverse Stellvertretergenuss über den Umweg der vertierten Frau um vieles entsetzlicher."

Auch Standard-Kritikerin Margarete Affenzeller kann mit Kusejs Deutung als "Drama rechter, deutschtümelnder Großmannssucht" nicht viel anfangen: "Kušej hat für die Germanen keine Sympathien übrig. In seiner düster eingedunkelten und wegen Bert Wredes Klängen auch akustisch schwer wahrnehmbaren Inszenierung erscheinen sie zunächst als langhaarige, tumbe Killermaschinen mit Pfeil und Bogen (Antike!), um am Ende nach dreieinviertel Stunden ihre wahre Identität als - Achtung, Spoiler! - Burschenschafter im Festwichs zu offenbaren. Bingo." In der SZ meint Wolfgang Kralicek: "Ein großer Wurf, wie damals Peymann, ist Kušej nicht gelungen, zwischen starken Momenten ist auch einiger Leerlauf." Und in der FAZ winkt Martin Lhotzky ab: "Wenn man Kleist nicht mag, wofür es ja Gründe gäbe, dann soll man seine Stücke halt nicht zeigen."

Weiteres: Im NZZ-Gespräch mit Lilo Weber erklärt  der Schweizer Choreograph Martin Schläpfer, designierter Direktor des Wiener Staatsballetts seine Faszination für klassisches Ballett und seine Vorstellungen von Diversität: "Ich mag körperlich starke Tänzerinnen, die den Männern in nichts nachstehen. Oder ich arbeite beispielsweise mit einem schwarzen Tänzer, der einem Kollektiv gegenübersteht. Das kann als Bild für Ausgrenzung oder verschiedene Minoritäten gelesen werden." In der Welt hat sich Manuel Brug mit dem Choreografen und Hamburger Ballettdirektor John Neumaier getroffen und mit ihm über die kommende Uraufführung von Tennessee Williams' "Glasmenagerie" gesprochen. Zum hundertjährigen Jubiläum erzählt Lothar Heinke im Tagesspiegel die Geschichte des Berliner Friedrichstadtpalastes.

Besprochen werden Besprochen werden Martin Laberenz' Inszenierung von Elfriede Jelineks "Wolken.Heim" am Deutschen Theater (Nachtkritik), Christian Weises Inszenierung von Anton Tschechows "Die Möwe" am Nationaltheater Mannheim (Nachtkritik) und Barrie Koskys Inszenierung von Alexander Borodins Oper "Fürst Igor" in Paris (FAZ).
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Musik

Wenn Michael Tilson Thomas die vierte Symphonie von Charles Ives für eine hochauflösende CD-Aufnahme dirigiert, dann ist das ein umwerfendes Ereignis, schwärmt Michael Jäger im Freitag: Schon zu Beginn der Aufnahme stellt der Komponist die großen Fragen "nach dem Was und Warum des Lebens", was sich im zweiten Satz zu einer akustischen "Eisenbahnfahrt" wandelt: "Was sich hier an verschiedenen Klangfetzen von Straßenmusik dissonant und polyrhythmisch überlagert, immer wieder unterbrochen von leisen Erinnerungsversuchen an die Kindheit in der Kirche, ist unbeschreiblich - man muss es hören und wird begeistert sein. Es ist der Versuch, jene Frage zu beantworten: Wirr und fesselnd ist das Leben, einen Sinn scheint es nicht zu haben."

Weiteres: Im großen FR-Interview staunt die Dirigentin Joana Mallwitz darüber, "bei wie vielen Sachen ich als Frau dann doch die erste bin. Entscheidend ist für mich, dass wir an einem Punkt angelangt sind, an dem Dirigentinnen authentisch und unverstellt sie selbst sein können. Wir müssen uns nicht 'männlich' geben, was auch immer das sein soll." Dan Dylan Wray berichtet für The Quietus vom Synästhesie Festival in Berlin, wo unter anderem Stereolab und Michael Rother auftraten. Besprochen werden ein Konzert des Cellisten Sheku Kanneh-Mason mit dem HR-Sinfonieorchester (FR), Joe Henrys Album "The Gospel According to Water" (FR) und Fehler Kutis antirassistisches Lo-Fi-Pop-Album "Schland Is The Place For Me" (taz). Eine Hörprobe:

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Literatur

Im "Literarischen Leben" der FAZ berichtet der Schriftsteller Michael Zeller von seinen Erfahrungen als erster ausländischer Residenzschriftsteller des PEN in Charkiw, einer vom Krieg gezeichneten Region: "Eine Betoninsel mitten auf der Straße. Da Oleh mit vollem Brass darauf zufährt, entdecke ich erst im letzten Moment, dass hier etwas anders ist. Zehn bis zwölf Soldaten in Uniform. Die Maschinengewehre baumeln locker an ihnen runter. Einer tritt ans Fenster, schüttelt Oleh lachend die Hand. Ein paar Scherzworte und weiter. ... Ein einziger Teppich aus Schlaglöchern, leider ohne Muster. Hier ist kein Zufahren geradeaus mehr möglich. Hier muss der Fahrer tänzeln, sich herumwinden um die weggebrochenen Teile des Belags."

Weiteres: Für die SZ hat Birthe Mühlhoff die mexikanische Schriftstellerin Valeria Luiselli in der Bronx besucht, um mir ihr über ihren Roman "Das Archiv der verlorenen Kinder" zu sprechen. In einem NZZ-Essay meditiert die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff über Engel und ruft in Erinnerung: "Mit unseren niedlich vermopsten Weihnachtsengelchen, die so manche Postkarte zieren, haben die biblischen Engel nichts gemein." Für die taz porträtiert Ralph Trommer die britische Comicautorin Posy Simmonds, die gerade für ihren neuen Comic "Cassandra Darke" auf Promo-Tour ist. Magdalena Schrefel schreibt im Logbuch Suhrkamp über die "Malls of my Life". Im Literaturfeature des Dlf Kultur befasst sich Andreas Schäfer mit Romanen über das Bauhaus. In der Langen Nacht des Dlf Kultur widmen sich Stefan Koldehoff und Jan Tengeler Alexander und Wilhelm Humboldt.

Besprochen werden unter anderem der Briefwechsel von Sarah Kirsch und Christa Wolf (taz), Mareike Fallwickls "Das Licht ist hier viel heller" (NZZ), Boris Poplawskis "Apoll Besobrasow" (NZZ), eine Londoner Ausstellung über Charles Dickens und Weihnachten (FR), Sabine Schulz' Neuübersetzung von J.G. Ballards "Crash" (SZ), eine Neuausgabe des vor 100 Jahren erschienenen Gedichtbandes "Menschheitsdämmerung: Symphonie jüngster Dichtung" (Literarische Welt) sowie die Prenzlauerberg-Romane "Die Entmieteten" und "Hufeland, Ecke Bötzow" von Synke Köhler, bzw. Lea Streisand (FAZ).
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Archiv: Literatur

Kunst

In der FR kann Christian Thomas nur den Kopf darüber schütteln, wie der ohnehin inflationär gebrauchte Begriff der "Identität" auch in Bezug auf den Juwelenraub in Dresden ausgereizt wurde: "Offenbar ist die Atmosphäre in der Stadt dermaßen gereizt, dass selbst ein Kunstraub, so unbestritten dreist er sich an einem öffentlichen Eigentum vergreift, auf einen Kampfbegriff zurückgreifen lässt. Die geraubte Identität - sollte man sich in Sachsen, in Dresden erneut in einer exklusiven Rolle sehen, einer Opferrolle, wieder mal?" Nikolaus Bernau sekundiert in der Berliner Zeitung: Gesammelt wurden die Schätze als in Sachsen die Kurfürsten aus dem Hause Wettin regierten: "Über Polen und Russland bis nach China und in den Pazifik, nach Afrika, Vorderasien und Südamerika reichten die Handelsbeziehungen der Kaufleute in Leipzig, Dresden und Chemnitz, von denen die Wettiner Rohstoffe wie Elfenbein, Muscheln, Schnecken oder Kokosnüsse erwarben, die neben den Steinen aus den Bergwerken Sachsens die Sammlung so einzigartig machen." In der taz trägt Brigitte Werneburg ein Best of aller Kommentare zusammen.

Bild: Henrike Naumann: Ruinenwelt. 2019. Ansicht: Haus der Kunst. Foto: Connolly Weber Photography.

Dass das "Grauen" nicht im Mobiliar, sondern in der Gestaltung wohnt, lernt Catrin Lorch (SZ) in der Ausstellung "Innenleben" im Münchner Haus der Kunst, die sich dem Zusammenhang von Ideologie und Lebensgestaltung widmet. Unter anderem hat die deutsche Künstlerin Henrike Naumann den Obersalzberg nachgebaut: "Nur dass man Hitlers Salon nun durch den Kamin betritt und statt der Alpenkulisse die Zacken einer postmodernen, lackschwarzen Schrankwand aufragen. Der eklektische Mix aus dem Depot des NS-Baus und dem, was man in München auf den Seiten von Ebay findet, ist ästhetisch originales Made in Germany. Im Zentrum der Eichenholzsitzgruppe steht ein Keramikaschenbecher, der geformt ist wie eine zerknüllte Zigarettenschachtel. Auf Knüppelholz-Hockern liegen lilafarbene Kissen aus Kunstfaserplüsch. Der Kandinsky an der Wand ist aus dicker Wolle geknüpft; über den silbern gerahmten Plasmabildschirm ziehen Bilder von NS-Paraden."

Weiteres: In der Berliner Zeitung berichtet Anna Tomforde, wie die Londoner National Gallery in ihrer Paul-Gauguin-Ausstellung mit der Tatsache umgeht, dass der französische Maler bei seinen Reisen in die damaligen französischen Kolonien auf Tahiti mindestens eine minderjährige Braut nahm und schwängerte. Im Guardian freut sich Alexandra Genova über die Entdeckung des inzwischen 90jährigen ghanaischen Fotografen James Barnor, der in den Fünfzigern und Sechzigern Ghana im Aufbruch fotografierte und dem die Nubuke Foundation in Accra nun eine Retrospektive widmet.

Besprochen wird die Ausstellung "Ulrich Hachulla und Meisterschüler" in der Kunsthalle Rostock (Berliner Zeitung) und die Ausstellung "Troy:myth and reality" im British Museum in London, die sich auf die Spuren Trojas begibt (FAZ).
Archiv: Kunst

Film

Die BBC hat bei Kritikerinnen und Kritikern nachgefragt und eine Liste der 100 besten Filme von Filmemacherinnen zusammengestellt. Gut gemeint, aber doch vergeigt, meint Daniel Kothenschulte im Monopol-Magazin angesichts des "erschreckend konservativen" Ergebnisses. Die Liste verfestigt den verzerrten Eindruck, "Filme von Frauen hätte es bis vor einigen Jahren kaum gegeben", denn zahlreiche wichtige von Frauen gedrehte Klassiker fehlen auf der Liste, manche Pionierin taucht erst weit hinten in der Liste auf, der Experimentalfilm fehlt quasi völlig. "Noch "nicht einmal die wichtigste Hollywood-Regisseurin der 30er-Jahre, Dorothy Arzner ('Christopher Strong'), hat es in den Poll geschafft. Wenn das Vorurteil, Frauen hätten in der Filmgeschichte lange keine Rolle gespielt, noch auf eine Bestätigung gewartet hat, dann kommt die BBC-Liste gerade recht. Als einzige Regisseurin ihrer Zeit kommt ausgerechnet Leni Riefenstahl zu Ehren. Stets waren es britische Kritiker, die seit den 60er-Jahren ihr Andenken hoch hielten und die Diskussion über den Kunstwert filmischer NS-Propaganda am Leben hielten."

Rüdger Suchsland geißelt in seiner Artechock-Kolumne den "kulturellen Populismus", der im deutschen Filmbetrieb Raum greift: Was sich vordergründig egalitär gibt, ist in Wahrheit nur zynische Anti-Intellektualität, bei der lediglich wütenden Leserbriefschreiber nach dem Mund geredet werde: "Solche kulturellen Wutbürger bestätigen die kulturellen Populisten, jene Patriarchen in den Fördergremien, den Sendern und unter den Festivalmachern, die per jahrelanger Gehirnwäsche ihr Publikum dem eigenen Unbewusstseinsstand angepasst haben. Fixiert ans Immergleiche verlangt das Publikum heute genau dieses. Das nennt man dann den Wunsch des Publikums. Er wird durch die Algorithmen der Streamingdienste perfektioniert werden, so weit, dass, wie heute schon über weite Strecken, immer der gleiche Film entsteht."

Weiteres: Im Filmdienst-Blog stellt Matthias Dell das Erfurter Projekt "Kino in der DDR" vor, das sich der DDR-Alltagsgeschichte widmen will. Besprochen werden Mariko Minoguchis Debütfilm "Mein Ende. Dein Anfang." (critic.de), Sydney Pollacks rekonstruierter Dokumentarfilm "Amazing Grace" über die Live-Aufnahmen eines Aretha-Franklin-Albums (SZ, unsere Kritik hier), Roger Eggers' "Der Leuchtturm" (Tagesspiegel, online nachgereicht aus der FAZ, mehr dazu bereits hier), Markus Schleinzers "Angelo" (critic.de) und die deutsche Netflix-Weihnachtsserie "Zeit der Geheimnisse" (Presse).
Archiv: Film

Design

Die Ausstellung "Moderne Maharjah" im Muśee des Arts Décoratifs porträtiert Prinz Yeshwant Rao Holkar als einen Mäzen der 30er Jahre. Eckart Muthesius' für den Privatpalast "Manik Bagh" gestaltete Architektur und Möbel spielen hierbei eine zentrale Rolle, berichtet Rolf Brockschmidt im Tagesspiegel. Zu sehen gibt es auch den legendären "roten Sessel", in desen Korpus Leselampen und Aschenbecher versenkt sind. Auch "'Sally', der ledergepolsterte Esszimmerstuhl mit Kristallspiegeln auf den Beinen sowie der Teewagen 'Tiwary' gehören zu den Schmuckstücken der Kollektion: 'Manik Bagh' war ein einzigartiges Art-Déco-Gesamtkunstwerk, das es in dieser Art in Indien nur einmal gibt. Eckhart Muthesius hatte daran einen entscheidenden Anteil. Es wäre Zeit, ihm in seiner Heimatstadt Berlin eine Ausstellung zu widmen." Um dies zu unterstreichen, hat der Tagesspiegel außerdem Rolf Brockschmidts Bericht seines Besuchs bei Muthesius aus dem Jahr 1989 online gestellt.

Verwundert flaniert Tagesspiegel-Kritikerin Birgit Rieger durch die große Auto-Ausstellung des V&A Museums in London: Für eine solche ist gerade "ein merkwürdiger Zeitpunkt. ... Das Auto droht, uncool zu werden. Kurz bevor wir es nicht mehr selbst steuern und das Gefährt in Hochgeschwindigkeitsröhren verschwindet, werden nochmal Heckflossen und Chromleisten gefeiert."
Archiv: Design

Architektur

Im New Yorker Chelsea Hotel lebten und arbeiteten Bob Dylan, Andy Warhol, Jack Kerouac, Joni Mitchell oder Jimi Hendrix, Sid Vicious soll hier angeblich Nancy Spungen erstochen haben. Nachdem das Haus seit 2007 mehrfach verkauft wurde, unter anderem an Joseph Chetrit, der, weil in New York der Denkmalschutz nur für das Äußere von Bauten greift, das Haus fast komplett entkernte und einen Großteil der Belegschaft auf die Straße setzte, ist es heute in einem desaströsen Zustand, stellt Juliane Liebert in der SZ entsetzt fest. Scott Griffin, einer der ehemaligen Bewohner zeigt ihr ein Video aus dem obersten Geschoss: "Wassermassen werden von einer Plane zurückgehalten, wo sie nicht hält, rauscht das Wasser wie aus einer Dusche ins Haus. 'Ich sage das ungern, aber ich wäre nicht überrascht, wenn mir jemand erzählen würde, dass es einen Brand im Chelsea gab und das Gebäude vollständig abgebrannt ist.' 'Es gibt kein Gas im gesamten Gebäude, weshalb niemand kochen kann. Klimaanlage und Heizsystem funktionieren überhaupt nicht', sagt Griffin: 'Die Aufzüge sind häufig kaputt. Das Gebäude hat keine angemessenen Notausgänge, sodass im Falle eines Brandes viele Leute nicht mal lebend aus dem Gebäude kämen. Fenster fallen aus ihren Rahmen und werden durch Plexiglasscheiben ersetzt.'"

Besprochen wird die Ausstellung "Future Cities" des Bladerunner-Filmarchitekten Syd Mead im Berliner O&O Depot (Tagesspiegel).
Archiv: Architektur
Stichwörter: Chelsea Hotel