Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 18.06.2013, 14.12 Uhr

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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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Aus dem Archiv

  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

Perlentaucher-Autoren

  • Götz Aly
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  • Pascal Bruckner
  • Daniele Dell'Agli
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  • Jürgen Habermas
  • Necla Kelek
  • Navid Kermani
  • Imre Kertesz
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Am häufigsten kommentierte Bücher

Buch: Herrndorf, Wolfgang: Tschick

Wolfgang Herrndorf: Tschick

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



März 2004


Heute in den Feuilletons

31.03.2004. In der taz stöhnt Jochen Schmidt über das infantile Abkürzungskauderwelsch der Westler. In der SZ befürchtet Salomon Korn ein Kraftdreieck des Antisemitismus. Die NZZ hat in Berlin einen sozialkritischen Softporno gesehen. In der FAZ fordert Juan Goytisolo in Europa lebende Muslime auf, sich an die hiesigen Gesetze zu halten. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

30.03.2004. Die FAZ beobachtet, wie sich die Münchner Philharmoniker durch eine Probe gähnen. In der taz erklärt der Computerspielproduzent Harvey Smith den Zusammenhang von Ethik und Geschwindigkeit. In der FR warnen Imre Kertesz und Anatoli Michailow vor einem neuen Antisemitismus. Die SZ fragt: Wer spricht eigentlich für die Muslime in Deutschland? Und alle trauern um Peter Ustinov. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

29.03.2004. Im Tagesspiegel erinnert der kosovarische Autor Beqe Cufaj daran, dass der Balkan zu Europa gehört. In der FAZ plädiert der Philosoph Otfried Höffe für ein Kopftuchverbot bei Lehrerinnen. Die Welt ist entsetzt von Thor Kunkels Roman "Endstufe".  In der taz unterhält sich Gabriele Goettle mit Alzheimer-Kranken. Die Leipziger Buchmesse wird allgemein recht freundlich resümiert. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.03.2004. Eine Schande! ruft die FR den Politikern zu angesichts des Rücktritts Reinhard Rürups von der Leitung der Topografie des Terrors. In der Welt erklärt uns Leon de Winter, wie wir die Islamisten glücklich machen. In der SZ stellt Richard Chaim Schneider fest: Juden leben in Europa nicht mehr sicher. Die taz bewundert das Konsenslektorat bei Wagenbachs. In der NZZ erklärt Shlomo Avineri, warum ein palästinensischer Patriot Scheich Yassin hätte töten müssen. Die FAZ feiert die Frankfurter Ausstellung zum Auschwitz-Prozess. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.03.2004. Die SZ sucht arabische Intellektuelle auf Augenhöhe. In der FR ärgert sich Ulrike Ackermann über das mangelnde Wir-Gefühl in Europa. Die NZZ besucht den Komponisten Salvatore Sciarrino. In der FAZ wünscht sich Gerhard Stadelmaier eine Lulu mit Kopf. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

25.03.2004. In der FR sagt der Historiker Klaus Naumann eine "Rückkehr des Hobbesianischen Moments" voraus. In der SZ empfiehlt Tony Judt zur Terrorbekämpfung ein Leben, "als ob" die Demokratie nicht gefährdet werde. Die Zeit fürchtet zum wiedeholten Male Mel Gibsons Jesus-Film. Die NZZ sinniert über die Angst der Wiener vor dem Osten. Die taz sondiert pünktlich zur Leipziger Messe Trends und Tendenzen des Buchmarkts. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.03.2004. In der NZZ beschreibt Irmela Hijiya-Kirschnereit , was die Japaner in "Lost in Translation" gerne sehen und was nicht so gern. In der FAZ behauptet Ariel Dorfman, dass Pablo Neruda aus ihm gesprochen habe, um die Spanier in Schutz zu nehmen. In der SZ stellt Tanja Dückers eine Literarisierung des Politischen fest. In der FR möchte Reinhard Jirgl die Vertreibungsthematik weniger in den Medien und mehr in der Literatur reflektiert sehen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.03.2004. In der FAZ leitet Paul S. Hewitt die kommenden Dramen der Weltpolitik aus den demographischen Gegebenheiten ab. Die NZZ staunt über Philippe Cauberes Pavianschnute a la Mnouchkine. In der Welt verteidigt Norman Manea die Fehler der Demokratien. Die taz teilt die Menschheit in McKinseys und echte Menschen. Die FR sucht nach dem Profil John Kerrys. In der SZ meditiert Frank Böckelmann über die Überwachung des Internetverkehrs. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.03.2004. Die NZZ findet Nabokovs "Lolita" nach den jüngsten Enthüllungen noch lesenswerter. Die taz informiert über Exekutionsmobile in China. Die SZ plädiert für einen zugkräftigen Linkspopulismus und meditiert über unsere durch Massenmord verhexte Spaßkultur. In der FAZ plädiert der Wissenschaftshistoriker Michael Hagner für die Schuldfähigkeit des Menschengeschlechts. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.03.2004. In der Welt liest Georg Klein "1001 Nacht" und erfährt, dass einem Manne immer noch Schlimmeres widerfahren kann. In der NZZ erklärt Charles Simic, warum eine Elegie auf seinen Großvater aus seinem lyrischen Werk von allem möglichen handelt, nur nicht vom Großvater. In der FR erklärt Thomas Hauschild den Spaniern, was sie von den Anschlägen zu halten haben. In der taz beklagt Noam Chomsky die Inkompetenz der Besatzungstruppen im Irak. In der FAZ hält Ian Buruma die Irak-Mission der Neokonservativen für missglückt. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.03.2004. In der FAZ enthüllt Michael Maar eine "Lolita" vor Nabokov. In der FR schreibt Richard Wagner, in der NZZ Wilhelm Droste, in der FAZ György Konrad über den Antisemitismus in Ungarn. Die SZ schlägt die Pauke für Nicholson Baker, der literarisch abwäscht wie kein anderer. In der taz erklärt Michael Ignatieff, warum er den Irak-Krieg nach wie vor gutheißt. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

18.03.2004. In der Zeit erklärt Bernard Lewis, warum er an die Demokratiefähigkeit der Araber glaubt, und Richard Rorty findet den Krieg gegen den Terror gefährlicher als diesen selbst. In  der Welt plädiert Wolfgang Sofsky für einen deutschen Laizismus. Die NZZ fürchtet einen Reimport des Antisemitismus aus den islamischen Ländern. Die Berliner Zeitung beklagt den Verrat an den Berliner Symphonikern. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.03.2004. Die SZ mag in Mel Gibsons Jesus-Film am liebsten den Satan. Wenn die Musik - eine Art rhythmisierter Ethnopop-Sinfonik - nur nicht so soßig wäre, stöhnt die FR. In der Berliner Zeitung versichert der am Film beteiligte Jesuitenpater William Fulco, dass das Aramäische in dem Film korrekt ausgesprochen wird. Die taz findet den Film gotteslästerlich. Die NZZ konstatiert arabische Unlust am Buchmessenschwerpunkt. Die FAZ will das Kopftuch, und in der Welt erklärt Herfried Münkler, was im Irak als nächstes zu tun ist. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.03.2004. Die Feuilletons sind heute in allerbester Form! In der Welt analysiert Herfried Münkler die Erpressbarkeit der westlichen Welt. In der FR berichtet György Dalos über den grassierenden Antisemitismus in Ungarn, in der Berliner Zeitung schreibt Istvan Eörsi zum gleichen Thema. Die taz konstatiert die Niederlage der russischen Zivilgesellschaft - die auch eine Niederlage der Intellektuellen ist. In der SZ warnt Navid Kermani vor einer Gleichsetzung von Islam und Islamismus und vor jenen Islamisten, die sich als Verkörperung des Islams aufführen. In der NZZ beklagt Javier Salinas die Opfer in Madrid. In der FAZ streiten Hans Ulrich Gumbrecht und Friedrich Wilhelm Graf über Mel Gibsons Jesus-Film. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.03.2004. In der SZ versucht Timothy Garton Ash, das Alte Europa aufzuwecken. Die FAZ ruft dem abtretenden spanischen Ministerpräsidenten Aznar ein paar sehr strenge Worte hinterher. Die NZZ schwärmt vom Berliner Wissenschaftskolleg. Die FR rettet den Osten. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.03.2004. In der FAZ schildert Javier Marias das Schweigen in Madrid. In der NZZ beklagt Hans Haacke das  dubiose Mäzenatentum von Sponsoren. Die FR sieht im Terrorismus von Eta und Al Qaida ein voneinander lernendes System. Die taz vermisst die Autobahn in der deutschen Nachkriegsliteratur. Die SZ ruft angesichts der Bombenanschläge den Tod Alteuropas aus. In der Welt meditiert Viktor Jerofejew über Wladimir Putins magnetische Leere. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.03.2004. In der taz identifiziert Herfried Münkler die Eta als Urheber der Bombenanschläge in Madrid. Auch das FAZ-Feuilleton denkt über die Anschläge in Madrid nach. Die SZ rät zur Abschaffung der Goethe-Institute. Die NZZ beobachtet eine Roboter-Ralley in der Mojave Wüste. Viele erlebten überdies einen erhabenen Moment mit Brian Wilson.
Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

11.03.2004. In der Zeit nimmt Slavoj Zizek seinen ganzen Mut zusammen und trägt die Spannung in den Kern des Judentums. Die FAZ beschreibt die finstere Lebensleitung des Abu Abbas. Die NZZ sorgt sich um die dänische Volkshochschulbewegung. In der taz wünscht sich Fatih Akin, dass in türkischen Familien mehr über Erziehung diskutiert wird. Die SZ kristisiert die wunderbare Vermehrung von Kunst-Events durch intermuseale Rochaden. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.03.2004. In der FAZ erwidert Werner Spies den milchigen Albinoblick der Khnopff-Medusen. Die SZ schildert einen amerikanischen Streit um Geländewagen und Vierliterautos. In der NZZ plädiert Sibylle Tönnies für eine beherzte Reform des Völkerrechts. Die taz findet nur einen, den sie mit Oliver Kahn vergleichen kann: Helmut Schmidt. Die FR stöhnt: Frankfurter Banken bauen, wie sie wollen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.03.2004. Die NZZ war Zeuge, als Jürgen Habermas aus Vernunftgründen gläubig wurde. In der taz wirft die Soziologin Angelika Poferl ihrem Kollegen Heinz Bude Geschlechtsblindheit vor. In der SZ vergleicht Laszlo F. Földenyi Ungarn mit einem unehelichen Kind. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.03.2004. In der Welt analysiert Wolf Lepenies das Verhältnis zwischen Intellektuellen und Macht in Frankreich. Die SZ verteidigt die NS-Erinnerung im Familienroman. In der FAZ krisitiert Günter Amendt die Bundeswehr, die die Drogenproduktion in Afghanistan duldet. Die taz feiert die Fernsehserie "24" als Tolstoi-Ersatz für das 21. Jahrhundert. In der FR erklärt Herfried Münkler, warum ein EU-Beitritt der Türkei in unserem Interesse liegt. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.03.2004. In der FAZ beobachtet Hans Christoph Buch den blutigen Karneval von Haiti. In der Welt erklärt Natan Sznaider, warum jetzt auch Israels Intellektuelle ihre Sympathien mit den Palästinensern verloren haben. Die NZZ betrachtet die öden, eisigen, wüsten Bilder vom Mars. Die FR warnt die CDU-Frauen, vor Angela Merkel zu kuschen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.03.2004. In der FAZ wirft der Stauffenberg-Biograf Peter Hoffmann dem jüngst in der ARD gelaufenen Stauffenberg-Film krasse Fehler vor. Die SZ sieht die Verschwörungstheorien der Ufologen und der radikalen Rechten zur Konvergenz kommen. Die NZZ näht Funkchips in die Waren. Die taz erklärt uns Kwaito. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

04.03.2004. In der Zeit erklärt Juli Zeh, wie Schriftsteller politisch sind, während Robert Menasse die Suche nach dem revolutionären Subjekt nicht aufgeben will. Die FR findet, die Politologen sollten sich den Phrasenschaum abwischen. In der taz stellt Jan Philipp Reemtsma klar, dass nicht ihm, sondern seiner Stiftung die Rechte an Adornos Nachlass gehören. Die NZZ erinnert an die Weisheit und Tiefgründigkeit des Zaddik von Sadagora. Die FAZ und die SZ lesen Joachim Unselds Stern-Interview über Siegfried Unseld als posthumen Vatermord. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.03.2004. In der Welt erinnert der Historiker Christian Gerlach an die Kriegsverbrechen einiger Widerständler des 20. Juli. Die taz singt eine Hymne auf Fritzi Haberland. Die NZZ bedauert das Ende der neuen israelischen Geschichtsschreibung. Die FAZ stellt den Bill-Clinton-Roman "The X President" von Philip Baruth vor. In der kaum noch im Netz befindlichen SZ erinnert sich Lars Gustafsson an eine Begegnung mit Tolkien. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.03.2004. Die Oscars werden allgemein recht lau kommentiert. Die taz gratuliert dem Moog-Synthesizer zum Vierzigsten. Die NZZ warnt vor wachsender Zensur im "leuchtenden Indien". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

01.03.2004. Der Spiegel druckt Martin Walsers offenen Brief an die Mitarbeiter des Suhrkamp Verlags außer der Leitungsebene. Die FAZ und die taz berichten: Walser darf sein Gesamtwerk nur zu Rowohlt mitnehmen, wenn Imre Kertesz sein Gesamtwerk zu Suhrkamp überführen darf. In der SZ und der FAZ finden wir lesenwerte Artikel zu Iran nach den Wahlen. Die NZZ besucht die Stelle auf den 62.230 Quadratmetern des Rütli, wo der Schwur geleistet wurde. Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Ganz neue Schrecknisse

11.06.2013. In Antoine Fuquas "Olympus Has Fallen" tritt Gerald Butler gegen Nordkorea an; wir drücken gerne die Daumen. Peter Stricklands "Berberian Sound Studio" dienen das Exploitationkino und sein Sound-Design als Folie für einen abgründigen Horrorfilm.
Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

An der Nullgrenze aller moralischen Vorstellungen

18.06.2013. Tränen vergossen hat die NZZ über Julia Kissinas Roman "Frühling auf dem Mond", vor Glück und vor Trauer. Außerdem stellt sie fest, dass E.L. Doctorow auch die kleine Form meisterhaft beherrscht. Die SZ rät dringend zu Jürgen Grässlins "Schwarzbuch Waffenhandel". Die taz lernt von der Literaturwissenschaftlerin Eva Eßlinger: Wir leben in einer Dienstbotenromanze. Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

Köstliches Tabu

18.06.2013. Bloomberg besucht das nordkoreanische Kunststudio Mansudae. Ungarn zählt zu den unreligiösesten Ländern Europas, meldet Elet es Irodalom. Eurozine schmeckt eine kräftige Dosis Guy Debord in den Reden der heutigen russischen Opposition. Pitchfork lernt von Pussy Riot den größten Unterschied zwischen den USA und Russland. Granta erliegt den Verlockungen indischer Eis-Lollies. Der New Statesman feiert die Dichterin Charlotte Mew, die London Review den Fotografen Garry Winogrand, Hazlitt den Comickünstler Gengoroh Tagame und die New York Times den Maler James Turrell. Mehr lesen

Das Konzept eines Gottes

11.06.2013. Jawohl, es ging am Taksim auch um Alkohol und zwar zurecht, meint Atlantic. In Eurozine bezweifelt Timothy Snyder, dass Antisemitismus der Grund für den Holocaust war. GQ erzählt die Geschichte von Kim Jong-ils Sushi-Meister. Elet es Irodolam ahnt, warum wütende Antikommunisten in Ungarn an der Aufarbeitung des Kommunismus nur mäßig interessiert sind. The Believer lässt den Comic-Hexenmeister Alan Moore zu Wort kommen. Mehr lesen

Die Reichen und die Diebe

04.06.2013. Manchmal sind sogar Zeitungen dafür, das Urheberrecht zu vereinfachen, lernt der Economist. Nur die Medien glauben, die Aufständischen hätten den Bürgerkrieg in Syrien schon gewonnen, meint die London Review of Books. In Osteuropa überlegt Olga Radetzkaja, warum der nationalbolschewistische Autor Zakhar Prilepin im deutschen Literaturbetrieb so wohlige Schauer auslöst. In Nepszabadsag sieht Laszlo Vegel eine Befriedung der serbischen Nationalisten aufschimmern. In Le Monde sieht Boualem Sansal schwarz für Algerien. Die Financial Times sieht gar nicht schwarz für Somalia. Die New York Review of Books möchte keine Kreuzfahrt nach Venedig machen, danke. Mehr lesen

Orgien der Untreue

28.05.2013. Im New Yorker spielt David Sedaris Gästezimmer-Gambit. In El Pais Semanal hat Javier Cercas andere Sorgen als die Monarchie. Der Rolling Stone besucht Daft Punk. Verehrung für den ältesten Sohn kann tödlich sein, stellt die NYRB mit Blick auf Mutter und Vater Tsarnaev fest. In National Geographic träumt Phyllis Batumbil vom traditionellen Aboriginesleben, aber mit Webseite. MicroMega findet in Italien keinen Arzt für eine Abtreibung. Der Economist verschlüsselt jetzt auf Photonenbasis. Wieviel sexuelle Lust darf eine Frau haben, bevor die Gesellschaft zerspringt, fragt die NYT. Mehr lesen

Affenspiel des Teufels

21.05.2013. In El Pais Semanal joggt Martín Caparrós mit dem Ex-General, Ex-Präsidenten, Ex-Retter des Vaterlands, Ex-Sträfling und Ex-Mörder Jorge Rafael Videla. Wired sucht im Labor von Henry Markram nach einem Minimum von Gehirn. In le Monde fordert Liao Yiwu mehr Courage von westlichen Sinologen. Im Espresso fordert Marco Travaglio mehr Courage gegen Berlusconi. In der LRB betrachtet John Lanchester durch Google Glasses das große Schweigen. HVG erinnert an die Samisdat-Zeitschrift Neues Symposion. Rue 89 warnt vor dem reaktionären japanischen Premier Shinzo Abe. Der Dallas Observer umarmt einen kleinen Roboter. Vanity Fair erzählt die verzwickte Geschichte des Blockbusters "World War Z". Mehr lesen

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

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