Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 19.06.2013, 14.00 Uhr

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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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Aus dem Archiv

  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

Perlentaucher-Autoren

  • Götz Aly
  • Ilja Braun
  • Pascal Bruckner
  • Daniele Dell'Agli
  • Andre Glucksmann
  • Jürgen Habermas
  • Necla Kelek
  • Navid Kermani
  • Imre Kertesz
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  • Ulli Kulke
  • Ekkehard Knörer
  • Matthias Küntzel
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Am häufigsten kommentierte Bücher

Buch: Herrndorf, Wolfgang: Tschick

Wolfgang Herrndorf: Tschick

Buch: Riegel, Hans-Peter: Beuys

Hans-Peter Riegel: Beuys

Buch: Stevenson, Robert Louis: Die Ebbe

Robert Louis Stevenson: Die Ebbe

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



Oktober 2001


Heute in den Feuilletons

31.10.2001. Die FAZ bringt eine aufsehenerregende Reportage über den Tod von Massoud. In der Zeit wird die Lage durch die gesammelte Feuilletonistenschaft noch einmal gründlich durchanalysiert. Die SZ berichtet, dass Journalisten jetzt schon festgenommen werden, wenn sie Schriften über den Selbstmord bei sich führen. Die taz sammelt die seltsamsten Blüten des amerikanischen Patriotismus. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

30.10.2001. Die NZZ kritisiert die Unempfindlichkeit der deutschen Öffentlichkeit für israelische Ängste, während die SZ eine Einschränkung der Bürgerrechte in den USA fürchtet. In der FR fragt sich Claus Leggewie, wie Universitäten auf die Anschläge reagieren sollten. Alle Blätter kommentieren den Verkauf des Luchterhand-Verlags an Random House. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

29.10.2001. Lipobay und Ciprobay gehen in die Geschichte ein - und die SZ erzählt sie. In der NZZ annonciert Andzrej Wajda das Ende des politischen Kinos. In der taz ist Gabriele-Goettle-Tag. Die FAZ befasst sich mit Antiamerikanismus in Russland und China. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.10.2001. In der FAZ kritisiert Günter Grass erstens Klaus Wowereit, zweitens die Amerikaner und drittens V.S. Naipaul. In der taz fragt Matthias Politycki, ob wir eine neue deutsche Literatur brauchen. Die NZZ spricht mit Friederike Mayröcker und würdigt nochmals V.S. Naipaul. Die SZ bringt ein Reisejournal von Raoul Schrott: von Teheran nach Afghanistan und zurück. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.10.2001. In der FAZ erreicht uns ein Hilferuf aus der Schweiz von Thomas Hürlimann. Die NZZ sieht Deutschland im Ernst im Herbst. In der FR findet die Politologin Iris Marion Young, dass es Zeit ist, wieder an soziale Gerechtigkeit zu denken. In der SZ erinnert sich derweil der Kunsthistoriker Max Klimburg an Afghanistan in den fünfziger Jahren, als "Kabul leuchtete". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

25.10.2001. In der FAZ liefert Hans-Magnus Enzensberger entspannte Miniaturen aus dem Iran. Die Zeit schimpft derweil auf Julian Nida-Rümelin, weil er nicht in den Iran reiste. In der taz macht sich Norman Birnbaum Sorgen um die Lähmung der amerikanischen Demokratie und in der SZ erklärt Wolfgang Engler, warum die PDS ihre beste Zeit noch vor sich hat. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.10.2001. Gustav Seibt führt in der SZ den Islamismus auf die gewaltsame Trennung von Männern und Frauen im Islam zurück. Gerd Koenen identifiziert ihn in der FR mit dem Totalitarismus. In der FAZ eröffnet David Grossman ein israelisches Tagebuch. Die taz denkt derweil über die neue Benetton-Kampagne nach. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.10.2001. Die NZZ bringt den französischen Bücherherbst auf zwei Begriffe: Porno und Islam. Die taz denkt über die Farbe Gold bei Andy Warhol nach. In der SZ fordert der pakistanische Autor Tariq Ali die Amerikaner auf, die Bombardierung Afghanistans einzustellen. Die FAZ befasst sich mit den moslemischen Intellektuellen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.10.2001. In der taz liefert Vladimir Essipov einen Blick auf die Rückseite der Berichterstattung über Afghanistan. In der NZZ spricht Assia Djebar über ihre islamische Oper "Die Töchter Ismaels in Wind und Sturm". Die SZ erzählt die lange Geschichte der biologischen Kriegsführung. Und die FAZ bringt zwei Artikel über die psychologische Kriegsführung der USA. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.10.2001. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.10.2001. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

18.10.2001. Die Zeit berichtet über die Wirkung einer Ausstellung in New York, in der Bilder von den Anschlägen präsentiert werden. Die SZ schreibt über das miserable Image, das Amerika in der arabischen Welt hat und in der FAZ erzählt der Kommandant der Internationalen Raumstation ISS, wie er die Terroranschläge im All erlebte. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.10.2001. In der FAZ hofft John le Carre, dass Bin Ladens "homoerotischer Narzissmus" dem Westen helfen könnte. In der taz beschreibt Boris Groys den 11. September als "Lichtung des Seins". Die SZ schreibt über die islamischen Länder als Akteure der Globalisierung. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.10.2001. Der Terror nimmt kein Ende: So macht sich die FAZ Gedanken über den Einfluss der Anschläge auf die Spaßgesellschaft, die NZZ berichtet, dass in Großbritannien der Rassenhass wächst und die SZ erklärt, warum die Vorstellung vom sanften Islam in eine Sackgasse führt. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.10.2001. Jürgen Habermas hat bekanntlich den Friedenspreis des deutschen Buchhandels bekommen. Die Feuilletons liefern dazu Kommentare, Berichte und dokumentieren zum Teil die Dankesrede des Gewürdigten - und die Laudatio von Jan Philipp Reemtsma. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.10.2001. Noch immer beschäftigt der Literatur-Nobelpreis einige Feuilletons. So druckt die FAZ einen Essay von V.S. Naipaul über Pakistan und den Islam, die NZZ beschreibt zwiespältige Reaktionen in Großbritannien und Indien. Die SZ dagegen hat in Paris Mode als Terror gesehen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.10.2001. Der frisch gebackene Literatur-Nobelpreisträgers Naipaul taucht heute in allen Feuilletons auf. Es könne kein Zufall sein, schreibt die FR, dass der erklärte Islamkritiker von den Schweden geehrt wurde. Die FAZ bescheinigt der Akademie Mut, dass sie Naipaul wählte. Und welche Folgen die Auszeichnung für den Preisträger haben kann, beschreibt die taz. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

11.10.2001. US-Autorin Susan Sontag hat sich in New York das Trümmerfeld angesehen. In der FAZ beschreibt sie, wie "die politische Rhetorik, die mich zunächst so beschäftigt hatte, in den Hintergrund" trat. Die FR gibt eine sprachkritische Zusammenfassung der Krisenkommentare. Gewinnerin sei CDU-Chefin Merkel mit einer "schon ganz besonders infernalischen Aussage". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.10.2001. Die Buchmesse hat ihre Pforten fürs Fachpublikum geöffnet - das spiegelt sich auch in den Feuilletons wieder: Die taz macht sich Sorgen um den Schwerpunkt Griechenland, die NZZ lobt die neue Übersichtlichkeit auf dem Gelände und die SZ beschreibt die Messe in Zeiten des Krieges. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.10.2001. Bin Laden aller Orten: Die SZ berichtet über die polierte Kalaschnikow des Terroristenführers, in der FR studiert Claudia Schmölder das Gesicht des derzeit wohl meistgesuchten Mannes der Welt. Wie es ist, CNN im Wohnzimmer eines pakistanischen Islamisten zu sehen, beschreibt die FAZ. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.10.2001. Die überregionalen Zeitungen haben frühen Redaktionsschluss, daher ist in den Feuilletons nichts über die Vergeltungsschläge zu finden. Die Themenspannbreite reicht von Hochhausarchitektur (FR) über Andy Warhol (SZ) bis zu der Frage, ob Hitler schwul war (FAZ). Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.10.2001. In der taz zieht Diedrich Diedrichsen Parallelen zwischen dem neuen Terrorismus und dem Faschismus. In der FAZ führt uns Alice Miller an die Quellen der Gewalt. Die SZ macht uns mit dem Gesang der Schlittenhunde vertraut. NZZ und FR präsentieren Dossiers über die griechische Gegenwartsliteratur. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.10.2001. Nach den Anschlägen haben die Feuilletons Mühe, ihre angestammten Themen wiederzufinden. Wo waren wir stehengeblieben? Beim ewigen Ruin der Grünen etwa (FR) oder dem der Germanistik (SZ)? Nur die FAZ legt noch nach. Zum Beispiel mit der Frage, wie Journalisten - etwa Ulrich Wickert - den Terror "meistern". Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

04.10.2001. In der Zeit widmen sich Jens Jessen und Josef Joffe der Terrortherapie, während die taz im Zentrum des Terrors noch immer nichts als Leere sieht. Die FAZ lässt New York für einen Moment aus den Augen und bekennt ihre Sehnsucht nach Paris. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.10.2001. Nobelpreisträgerin Christiane Nuesslein-Vollhard schreibt in der FAZ über die Frage, wann ein Mensch ein Mensch ist. In der Tageszeitung wird der Frust der Anti-Amerikaner beschrieben, die Süddeutsche Zeitung thematisiert das Wesen des Ostlers. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

01.10.2001. "Die selbstkasteiende Selbstunterschätzung der Germanisten" sei wieder ein deutscher Sonderfall, hatte der Literatur-Professor Hans Ulrich Gumbrecht in seiner Rede zum Germanistentag erklärt. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Neue Züricher Zeitung veröffentlichen Auszüge. Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Ganz neue Schrecknisse

11.06.2013. In Antoine Fuquas "Olympus Has Fallen" tritt Gerald Butler gegen Nordkorea an; wir drücken gerne die Daumen. Peter Stricklands "Berberian Sound Studio" dienen das Exploitationkino und sein Sound-Design als Folie für einen abgründigen Horrorfilm.
Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Gesamtkunstwerk mit ausfransenden Rändern

19.06.2013. Mit ihrer Studie über die Welteis-Theorie ist Christina Wessely eine Auseinandersetzung mit der Entstehung von Wissen und der Macht der Sprache gelungen, meint die NZZ. Die SZ lässt sich von Manuele Fiors psychoanalytischem Sci-Fi-Comic "Die Übertragung" verzaubern. In den Prosagedichten von Michael Donhauser hört die FAZ konzentrierte Sprachmusik. Und die taz freut sich über ein unverkrampftes Aufklärungsbuch von Antje Helms und Jan von Holleben. Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

Köstliches Tabu

18.06.2013. Bloomberg besucht das nordkoreanische Kunststudio Mansudae. Ungarn zählt zu den unreligiösesten Ländern Europas, meldet Elet es Irodalom. Eurozine schmeckt eine kräftige Dosis Guy Debord in den Reden der heutigen russischen Opposition. Pitchfork lernt von Pussy Riot den größten Unterschied zwischen den USA und Russland. Granta erliegt den Verlockungen indischer Eis-Lollies. Der New Statesman feiert die Dichterin Charlotte Mew, die London Review den Fotografen Garry Winogrand, Hazlitt den Comickünstler Gengoroh Tagame und die New York Times den Maler James Turrell. Mehr lesen

Das Konzept eines Gottes

11.06.2013. Jawohl, es ging am Taksim auch um Alkohol und zwar zurecht, meint Atlantic. In Eurozine bezweifelt Timothy Snyder, dass Antisemitismus der Grund für den Holocaust war. GQ erzählt die Geschichte von Kim Jong-ils Sushi-Meister. Elet es Irodolam ahnt, warum wütende Antikommunisten in Ungarn an der Aufarbeitung des Kommunismus nur mäßig interessiert sind. The Believer lässt den Comic-Hexenmeister Alan Moore zu Wort kommen. Mehr lesen

Die Reichen und die Diebe

04.06.2013. Manchmal sind sogar Zeitungen dafür, das Urheberrecht zu vereinfachen, lernt der Economist. Nur die Medien glauben, die Aufständischen hätten den Bürgerkrieg in Syrien schon gewonnen, meint die London Review of Books. In Osteuropa überlegt Olga Radetzkaja, warum der nationalbolschewistische Autor Zakhar Prilepin im deutschen Literaturbetrieb so wohlige Schauer auslöst. In Nepszabadsag sieht Laszlo Vegel eine Befriedung der serbischen Nationalisten aufschimmern. In Le Monde sieht Boualem Sansal schwarz für Algerien. Die Financial Times sieht gar nicht schwarz für Somalia. Die New York Review of Books möchte keine Kreuzfahrt nach Venedig machen, danke. Mehr lesen

Orgien der Untreue

28.05.2013. Im New Yorker spielt David Sedaris Gästezimmer-Gambit. In El Pais Semanal hat Javier Cercas andere Sorgen als die Monarchie. Der Rolling Stone besucht Daft Punk. Verehrung für den ältesten Sohn kann tödlich sein, stellt die NYRB mit Blick auf Mutter und Vater Tsarnaev fest. In National Geographic träumt Phyllis Batumbil vom traditionellen Aboriginesleben, aber mit Webseite. MicroMega findet in Italien keinen Arzt für eine Abtreibung. Der Economist verschlüsselt jetzt auf Photonenbasis. Wieviel sexuelle Lust darf eine Frau haben, bevor die Gesellschaft zerspringt, fragt die NYT. Mehr lesen

Affenspiel des Teufels

21.05.2013. In El Pais Semanal joggt Martín Caparrós mit dem Ex-General, Ex-Präsidenten, Ex-Retter des Vaterlands, Ex-Sträfling und Ex-Mörder Jorge Rafael Videla. Wired sucht im Labor von Henry Markram nach einem Minimum von Gehirn. In le Monde fordert Liao Yiwu mehr Courage von westlichen Sinologen. Im Espresso fordert Marco Travaglio mehr Courage gegen Berlusconi. In der LRB betrachtet John Lanchester durch Google Glasses das große Schweigen. HVG erinnert an die Samisdat-Zeitschrift Neues Symposion. Rue 89 warnt vor dem reaktionären japanischen Premier Shinzo Abe. Der Dallas Observer umarmt einen kleinen Roboter. Vanity Fair erzählt die verzwickte Geschichte des Blockbusters "World War Z". Mehr lesen

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

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