Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 18.05.2013, 14.09 Uhr

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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

Perlentaucher-Autoren

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Von Lesern empfohlene Bücher

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



Januar 2003


Heute in den Feuilletons

31.01.2003. Die FAZ berichtet über ein neues Homunculus-Konzept. Die NZZ berichtet über eine Diskussion von Exilirakern. In der taz erklärt Judith Hermann: Ich bin handfest. In der FR graut dem Philosophen Samuel Weber vor einer pax americana. Für die SZ ist Felicitas Hoppe auf den Spuren V.S. Naipauls nach Yamassoukrou gereist. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

30.01.2003. Die FAZ prophezeit einen Kampf der Stellvertreter Christi: Bush gegen den Papst. In der FR diagnostiziert der Philosoph Jean-Luc Nancy einen Kampf im Inneren der westlichen Zivilisation. In der SZ plädiert Wolf Lepenies dafür, mit den osteuropäischen Demokratien Europas Gewicht in der Welt zu stärken. Die NZZ berichtet vom Unsinn der Evaluation an Universitäten. Die Zeit prophezeit Verteilungskämpfe um die Ressource Jugend. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

29.01.2003. In der FR zieht Slavoj Zizek Parallelen zwischen Bush und Spielberg. Die taz schildert den kleinen Hype um den großen Kafka. Die SZ beklagt den amerikanischen Anti-Europäismus. Die FAZ resümiert die russische Debatte um Solschenizyns Buch über die Juden und Russland. Die NZZ mokiert sich über den Kulturstolz der europäischen Intellektuellen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

28.01.2003. In der NZZ bezweifelt Peter Nadas, ob ein fettes Frauenzimmer namens Europa schreiben kann. Die taz fragt, was zum Teufel wir Europäer meinen, wenn wir "wir" sagen. In der SZ fürchtet Moshe Zimmermann, dass Israel einen kommenden Irakkrieg als Ablenkungsmanöver nutzt. In der FR beklagt Judith Butler den neuen Imperialismus ihres Vaterlands. In der FAZ begründet Friedrich Christian Flick, warum er seine Kunstsammlung nach Berlin gibt. Die Welt glaubt nicht an die Zukunft von Hollywood. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.01.2003. Die FAZ bewundert die federnd fatale Wucht von Racines "Phädra" in Patrice Chereaus Inszenierung. In der SZ sagt Cees Nooteboom, was ein Talleyrand einem Bush gesagt hätte. In der FR erzählt Anatolij Koroljow  vom Überleben im russischen Literaturbetrieb. Die NZZ stöhnt über den Wandel des Lektors zum Produktmanager. In der taz geht Gabriele Goettle über einen Truppenübungsplatz. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

25.01.2003. In der NZZ erklärt argentinische Schriftsteller Ricardo Piglia, wie die Ökonomie an die Stelle der Götter treten konnte. In der FAZ erklärt Doug Bandow, wie sich Deutschland und Frankreich gegen die USA schlagen können. Stephen Eric Bronner hat für die FR diee "US Academicians Against War" nach Bagdad begleitet. Die taz kritisiert die Kritiker der Friedensbewegung. Und die SZ stellt fest: Es ging ein Rums durch Europa. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.01.2003. Die FAZ feuert mit einer ganzen Batterie europäischer Intellektueller gegen Donald Rumsfelds bösen Spruch vom "alten Europa", der die SZ dagegen entzückt hat. Die FR sagt zum Abschied von Vaclav Havel leise Servus. Die taz wünscht sich einen Proust mit zwölf Zylindern und Scheibenbremsen. Die NZZ analysiert die Krise der Guggenheim-Stiftung. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.01.2003. Im Tagesspiegel fordert Christoph Schlingensief die Burka für den Mann. In der FR fragt Claus Leggewie nach dem Unterschied zwischen neoliberalem Jargon und antikapitalistischem Esperanto, auch die taz bereitet uns auf die Gipfel von Davos und Porto Alegre vor. In der Zeit erklärt Natan Sznaider, warum ihm Amerika lieber ist als die liebste Friedensbewegung. Die NZZ sucht Pop und findet ihn allenfalls in der Provinz. Die SZ würdigt die bayerisch-französische Freundschaft. Die FAZ fürchtet den Luxus auf Aldi-Niveau. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.01.2003. Die SZ macht sich nichts aus dem Niedergang der deutsch-französischen Beziehungen. Die FR führt ihn auf eine allgemeine Verspießerung zurück. Die NZZ resümiert britische, die taz amerikanische Debatten um den möglichen Irak-Krieg. Die FAZ denkt mit Grauen an die Debatte um die Buchmesse und an die Atombombe. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.01.2003. In der FAZ analysiert Thomas Hettche neueste Tendenzen des pornografischen Romans. Die SZ untersucht die offensichtlich wenig rühmliche Rolle, die die USA beim Holocaust in Ungarn spielten. Die FR porträtiert Tobias Hülswitt, Stadtschreiber von Kairo. Die NZZ berichtet über eine Rückbesinnung auf nationale Werte in Japan. Die tazlerinnen feiern das Binnen-I. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.01.2003. Die SZ befasst sich mit der Sprachlosigkeit des deutschen Pazifismus. Die taz will der Friedensbewegung eine Frischzellenkur verpassen. Die FR interviewt Peter Arnett zum Patriotismus in den amerikanischen Medien. Die NZZ untersucht das kulturelle Klima in Saudi-Arabien. In der Welt erklärt Herfried Münkler, warum die Amerikaner Krieg gegen den Irak führen wollen: wegen Saudi-Arabien. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

18.01.2003. Blankes Entsetzen herrscht in Frankfurt, beherrschte Euphorie herrscht in München. Und Zürich hält die Idee für plausibel. Mit anderen Worten: Die Frankfurter Buchmesse denkt über einen Umzug nach München nach! Die taz aus dem in diesen Dingen indifferenten Berlin bringt ein Interview mit Dieter Bohlen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.01.2003. Die FAZ feiert einen Tisch mit fünf Ecken. Die taz swingt zur "postmodernsten Musik ever". Die SZ wurde in Nicolas Philiberts Dokumentarfilm "Sein und Haben" eines "Filmwunders" angesichtig. Die FR fühlt sich in Kriegsneurosen ein. Die NZZ wundert sich über die Lauheit deutscher Debatten zum Krieg. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.01.2003. Die FAZ ruft eine neue Epoche in der deutschen Malerei aus. Die NZZ kennt die beste und berühmteste Rockband des Irans: O-hum. Die taz fordert einen europäischen Neo-Neutralismus. Die Zeit erinnert sich an Frankreich. Alle gratulieren Susan Sontag zum Siebzigsten - wenn auch nicht gleichermaßen freundlich. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.01.2003. Die SZ findet: Steve Case hätte durchhalten sollen. Die NZZ proträtiert den Autor "B.Akunin". Die FAZ bringt die Rede des Gouverneurs  George Ryan gegen die Todesstrafe. Die taz macht sich gesundheitssystemtheoretische Gedanken. Die FR ertappt Deconstruction Jackie beim Angriff auf die Demokratie. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.01.2003. In der FAZ beleuchtet der Autor Tomas Eloy Martinez die Krise in Venezuela. Die FR bringt uns auf den Forschungsstand über das Massaker von Jedwabne. Die SZ feiert die Musikverwertungsgesellschaft Gema. Die taz verabschiedet Vaclav Havel. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.01.2003. Die taz und die SZ stellen eine literarische Anthologie vor, in der amerikanische Schriftsteller im Auftrag des Außenministeriums erklären, wie schön Amerika ist. Die FAZ feiert den Fund von 500 Bändern mit Beatles-Aufnahmen als musikgeschichtlichen Coup. Die NZZ stellt das Programm der Kulturhauptstadt Graz vor. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

11.01.2003. In der FAZ findet Ray Kurzweil den Streit um das Klonen von Menschen überflüssig - die Technik sei noch längst nicht soweit. Bischof Wolfgang Huber sieht das Klonen dagegen als einen Affront gegen Gott. Die SZ traut Madame Boisselier allenfalls die Produktion von Luftblasen zu. In der NZZ erklärt der senegalesische Autor Boubacar Boris Diop, warum er nicht französisch schreiben will. In der FR erklärt Joseph Stiglitz, wie er beim Bergsteigen auf seine Efficiency Wage Theory verfiel. In der taz erzählt Stephan Wackwitz, wie ihn ein hübsches Mädchen zu Adorno verführte. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.01.2003. Die SZ findet es kurios, dass die Flick-Collection ausgerechnet nach Berlin geht. Die taz fragt nach den Gründen für den Erfolg des Dirigenten Christian Thielemann. Die FR stellt sich vor, es ist Krieg, und keinen juckt's. Die NZZ besucht Henning Mankells Theater in Maputo. Die FAZ zeigt, was passiert, wenn sich architektonischer und politischer Größenwahn verbinden: Man rutscht aus. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.01.2003. Die taz hat die Nase von der FAZ voll. In der Zeit wünscht sich Dominik Graf ein politisches Kino in Deutschland. Die FAZ stellt die neue Mode unter chinesischen Filmstars vor: Man tritt in die Partei ein. Die FR findet Praktikanten schick. Die NZZ feiert Titeuf. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.01.2003. Soll Verdi ruhig streiken - der Bürgersinn bildet Fahrgemeinschaften, hofft die SZ. Die FAZ bringt eine Sensation: MRR ist einer Meinung mit Sigrid Löffler. Die NZZ macht sich Gedanken über die viel diskutierte Liste mit den 20 besten "Young British Novelists". In der FR fürchtet Predrag Matvejevic eine Globalisierung der Partikularismen. Die taz fragt, wie sich afrikanische Künstler mit Aids auseinandersetzen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.01.2003. Die FAZ nennt die "vierhundertsechsundzwanzig Namen der Angst". Die FR bangt um die "Zukunft des Arbeitens und Konsumierens". Die taz nennt mit Granta die besten britischen Nachwuchsautoren. Die SZ fragt: Was machen eigentlich die amerikanischen Liberalen? Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.01.2003. Die FAZ ist sich einig mit Graf Lambsdorff über die schwierige Lage. In der NZZ spricht der frühere polnische Außenminister Bronislaw Geremek über "Polens Heimkehr nach Europa". Die taz erzählt die Zeitgeschichte eleganter Posen auf dem Fahrrad. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

04.01.2003. In der SZ plädiert Gesine Schwan für eine Rückbindung der Wissenschaft an die Religion. Die FAZ fragt: Warum hört Bush nicht aufs deutsche Feuilleton? Die NZZ enthüllt: Goethe war für die Zerstörung der Buddhas von Bamian. In der FR spricht Oliver Sacks über seine Neurosen. Und die taz weiß, wo man alte Vogue-Hefte kaufen kann. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.01.2003. In der SZ legt Jeremy Rifkin dar, warum die Biowissenschaftler als die Künstler des Neuen Jahrtausends gelten sollten. In der FAZ greift der irakische Autor Hussain Al-Mozany arabische Kollegen an, die sich mit Saddam Hussein gemein machen. Die NZZ benennt die Defizite der chinesischen Architektur. Die taz fürchtet Fundamentalismus in Bosnien-Herzegowina. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.01.2003. In der SZ fragt Dominik Graf in einer Hommage auf Max Ophüls, wie es um die Liebe im deutschen Kino steht. Die FAZ besucht den Biorevolutionär Gregory Stock, der Klonen gut findet. Die Zeit stellt Krausköpfe der Zukunft vor. In der FR beklagt Micha Brumlik den Niedergang der deutschen Außenpolitik. Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Hyper, Hyper

15.05.2013. Großraumdissenkino statt Mittelstufenliteraturverfilmung bietet Baz Luhrmanns "Der große Gatsby". Ulrich Seidls Trilogieabschluss "Paradies: Hoffnung" gönnt uns das Nichteintreten des Allerschlimmsten. Und das ist auch mal schön. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Drogenverseuchte Faulenzer-Boheme

18.05.2013. Die FAZ weiß gar nicht, was sie zuerst empfehlen soll: Ned Beaumans genialischen Roman um einen Autor, der an Brecht und den Frauen scheitert. Oder Olga Martynovas traumhaft-grotesken Familienroman "Mörikes Schlüsselbein"? Oder das vorzügliche "Jahrbuch der Lyrik 2013"? Und dann gäb's da noch "Was Flauschiges" für die Kleinen. Die FR liest Bücher zum Wagner-Jahr. Die taz lernt bedenkenswertes über den Zustand der Sozialdemokratie. Und die SZ versinkt selig in den Briefen Samuel Becketts.
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Archiv: Magazinrundschau

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

Das Meckern von Lindsay

29.01.2013. National Geographic besucht die kirgisischen Nomaden in Afghanistan. Die Franzosen werden immer missmutiger, berichtet Slate.fr. In Eurozine fragt der Choreograf Lloyd Newson, warum ausgerechnet britische Muslime Homosexualität so vehement ablehnen. La Regle du Jeu stellt das erste Schwulenmagazin Marokkos vor.  n+1 druckt ein Porträt des russischen Minenarbeiters und Streikführers Walentin Urusow. Im New York Magazine spricht Steven Soderbergh über die Tyrannei des Erzählens. In Believer erklärt der Experimentalmusiker Mike Patton sein cinephiles Referenzsystem. In The Nation erzählt David Schiff, wie Pierre Boulez das Cleveland Orchestra auf die Palme brachte: Er konnte jede Stimme in Eliot Carters "Concerto for Orchestra" vorsingen. Mehr lesen

Die meiste Kunst die meiste Zeit

22.01.2013. Die NYRB kritisiert die aufgeregte Beschreibung von CIA-Folter in Kathryn Bigelows neuem Film. In ADN cultura erklärt María Sonia Cristoff, warum sie ihren Winterschlaf im Sommer abhält. In Wired verteidigt Larry Page sein verrücktes Zeug. Der New Yorker erforscht den Markt für prähistorische Knochen. n+1 und das New York Magazine werfen einen Blick auf Insidergeschäfte in der Kunst. The New Republic erklärt dem Moma, warum Paul Klee sehr wohl ein Abstrakter ist. In Elet es Irodalom erklärt András Pályi, warum Dichter keine guten Vorbilder sind. Mehr lesen

Tagträume ersetzen keinen Fleiß

15.01.2013. Al Ahram feiert Ibsens "Volksfeind" und sein Vertrauen in die Jugend. In der Irish Times bewundert John Banville eine ganz neue literarische Form, die Michael Gorra mit seiner Studie über Henry James gefunden hat. In Le Point fordert BHL die religiösen Würdenträger auf, sich aus der Schwulenehe herauszuhalten. Der New Yorker porträtiert die neue israelische Rechte unter Naftali Bennett. In der Literary Review porträtiert Edmund de Waal den Töpfer Michael Cardew. Auf Edge.org feiert Daniel Dennett das Bric-à-Brac in unserem Hirn. Der Guardian bewundert die geniale Obszönität Manets. Die NYT beobachtet den splitterfasernackten Paul Schrader bei Dreharbeiten. Mehr lesen

Nichts als eine Stilblüte

08.01.2013. Osteuropa würdigt die polnischen Komponisten im Allgemeinen und Witold Lutosławski im Besonderen. In The American Scholar erzählt William Deresiewicz, warum er in Portland ein Einhorn ist. Bloomberg sagt einen Aufstand in China voraus. Im Merkur beschreibt Chaim Noll den arabischen Frühling als Krieg zwischen Saudiarabien und Iran. Le Monde beklagt die hohen Gagen französischer Schauspieler. In HVG analysiert Péter Esterházy seine heißeste Beziehung. In der London Review of Books versteht James Meek, warum immer mehr amerikanische Autoren lieber an Fernsehserien arbeiten als an Romanen. Mehr lesen

Kratzen und singen

02.01.2013. Im Espresso erzählt Roberto Saviano, warum die Einwohner von Scampia keine Haustürschlüssel mehr haben. Vanity Fair beobachtet John Belushi im Bienenkostüm. Outlook India untersucht die "Vergewaltigungskultur" in Indien. Le Monde lauscht der Musik der tibetischen dranyen dunglen. Der Economist feiert Comics im Netz. In Wired erklärt Internet-Unternehmer Tim O'Reilly sein Credo. In The New Republic stellt Anne Applebaum neue und alte Bücher über Polens Geschichte im 20. Jahrhundert vor. Mehr lesen

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