Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 21.05.2013, 14.31 Uhr

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Presseschauen>Heute in den Feuilletons

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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

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Buch: Herrndorf, Wolfgang: Tschick

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



September 2008


LSD in der Baumschule

30.09.2008. Zum siebzigsten Jahrestag des Münchner Abkommens findet Ian Buruma in Project Syndicate strenge Worte für den "seltsam machtlosen" Westen - vor allem nach der georgischen Erfahrung. Auch die taz und die SZ beziehen den Jahrestag des Abkommens auf Georgien. Die NZZ berichtet über die Kontroverse um den rumänischen Germanisten Andrei Corbea-Hoisie. In der New York Times sagt Tom Wolfe das Armageddon der Hedge Funds für das heutige Datum an. Die FAZ bestaunt die Würde der Pflanzen in der Schweiz. Mehr lesen

Überhaupt keine Allüren

29.09.2008. Nicht nur die FAZ verzweifelt: Die Welt wird jetzt ohne Paul Newman auskommen müssen. In der FAZ erinnert sich auch Michael Ballhaus an den großen Schauspieler. Und die taz seufzt: "Raindrops Keep Falling On Our Head". Während Newman, so die SZ, nun an der Pforte des Paradieses steht. In der NZZ zweifelt Cora Stephan an der Freiheit der befreiten Frau. Mehr lesen

Urwaldexpedition des Geistes

27.09.2008. Die NZZ wirft mit Napoleon einen Blick auf das Dekollete von Madame de Stael. In der Welt geißelt Uwe Tellkamp die Bevorzugung des Temperierten in der Kunst. In der FR warnt der Althistoriker Christoph Ulf vor dem Missbrauch Homers. Die taz gratuliert sich zum Dreißigsten. Die FAZ ist heute gay and gray. Die SZ feiert Andreas Kriegenburgs Inszenierung von Kafkas "Prozess". Die Berliner Zeitung reist nach Omsk.
Mehr lesen

Kreischbunte Lach-Blumen

26.09.2008. In der NZZ schildert die pakistanische Journalistin Shehar Bano Khan die Probleme ihres Landes mit dem Terrorismus. Eine Lehre will der Ökonom Robert Skidelsky in der Welt aus der Krise schon mal ziehen: Seine Wissenschaft ist keine Wissenschaft. Die taz weiß, warum Sigrid Löffler ihre Zeitschrift Literaturen verlässt. In der FAZ antwortet Evelyn Hecht-Galinski auf ihre Kritiker. Die SZ würdigt die Verdienste der CSU. Mehr lesen

>Kultur ist, wenn... <

25.09.2008. Der taz wird lau beim "Baader-Meinhof-Komplex": Ist halt German cinema. In der Welt erklärt der Drehbuchautor der "Operation Walküre", wie es kam, dass Tom Cruise den Stauffenberg spielte. Im Observer sieht Tom Wolfe doch noch Chancen für den Kapitalismus. Die Berliner Zeitung berichtet über einen unter anderem von Imre Kertesz unterzeichneten Offenen Brief, der die Deutsche Welle zur Überprüfung ihrer China-Berichterstattung auffordert. Mehr lesen

Der Rest ist Hummersuppe

24.09.2008. In der FAZ entscheidet die Filmkritik: Der "Baader-Meinhof-Komplex" verhält sich zu einem komplexeren Film wie ein Porno zum Liebesfilm. In der SZ zeigen sich die Verleger entsetzt über die Honorarwünsche der Übersetzer. In der Berliner Zeitung rät der Autor und Sozialarbeiter Wilfried N'Sonde Jugendlichen mit Migrationshintergrund: Anders bleiben. Und immer lächeln. Und alle freuen sich auf das Berliner Literaturfestival. Mehr lesen

Soll ich das soo spielen?

23.09.2008. In der Welt zerstören Uli Edel und Moritz Bleibtreu den Mythos, sie hätten in ihrem RAF-Film den Mythos RAF zerstören wollen. Die FR meint: Wer die Religion kritisiert, ist ein Ausländerfeind. Die NZZ tritt (wie viele andere Zeitungen) in Schlingensiefs "Kirche der Angst" ein und erschauert. Die FAZ liest Caroline Thatchers Buch über die Demenzerkrankung ihrer Mutter. Die SZ ließ sich glücklich machen von Stockhausen in Simon Rattles süffiger Interpretation. Mehr lesen

Auf keinen Fall ein Österreicher über fünfzig

22.09.2008. In der taz erklärt Michael Hardt der orientierungslosen Multitude, wo heute die Macht ist: auf Knoten in einem Netzwerk. Auf der Achse des Guten deckt der Politologe Matthias Küntzel eine überraschende Quelle für den modernen Dschihadismus im Islam auf: Kaiser Wilhelm. Die NZZ sieht die Finanzkrise als moralische Krise. In der FAS plädiert Daniel Kehlmann für eine Abschaffung des Deutschen Buchpreises. Die SZ begibt sich auf die Suche nach dem "Hidden Intellectualism". Mehr lesen

Klare Nacht und drei Millionen Tote

20.09.2008. Die Feuilletons leiden mit den Übersetzern. Die SZ erfährt, wie naiv es ist, für David Foster Wallaces Opus Magnum vier Jahre Arbeit zu veranschlagen. Die FAZ lernt, dass Don Quijote nicht nur der Ritter der traurigen Gestalt, sondern auch des kläglichen Gesichts sein könnte. Der "Baader-Meinhof-Komplex" entzweit die taz: Ist der Film nun furchtbar niveaulos oder erfrischend ideologiefrei? Martin Amis erwartet in der NZZ vom globalen Terrorismus endlich mehr Pragmatismus. Mehr lesen

Fortschreitend äußerlich

19.09.2008. In der Welt attackiert Adam Krzeminski die deutschen Russlandversteher von Peter Scholl-Latour bis Martin Winter. In der taz erzählt der britische Pophistoriker Jon Savage die Geschichte der Jugend. Im Perlentaucher verteidigt Stefan Weidner den Begriff des Kulturkampfs. In der FAZ liest Botho Strauß die Gedichte Martin Heideggers: "In der Prosa ein gemessen Schreitender wird der Philosoph ein Inständiger in seinem gedichteten Denken." Alle würdigen Maurizio Kagel. Mehr lesen

Fast mitgeheult

18.09.2008. In der Zeit kritisiert Gerhart Baum, dass Eichingers RAF-Film nicht zeigt, was mit dem Rechtsstaat geschah. Die Berliner Zeitung notiert die in dem Film ausgespielte Erotik der Gewalt: "Ach, wie sexy blitzen die nackten Schenkel, wenn bewaffnet über den Banktresen gegrätscht wird." Der Tagesspiegel meint: "Baller-Meinhof". Viele respektieren die Sperrfrist aber auch nach ihrem Ablauf. Mehr lesen

Von der intensiven Atmosphäre gefesselt

17.09.2008. Drastisch! Die SZ hat die dpa in Bernd Eichingers RAF-Film geschickt und verrät jetzt schon alles. Die FAZ hält sich im Gegensatz zur FAS an die Sperrfrist und lässt vorerst noch fünf jüngere Regisseure über RAF-Filme älterer Kollegen schreiben. Die Welt trägt die Kartons der arbeitslosen Broker mit Fassung. Und Ernst-Wilhelm Händler meint: Nicht der Kapitalismus hat versagt, sondern der Staat. Mehr lesen

Information, Energie und Höchstfrequenz

16.09.2008. In der FR zieht Garri Kasparow eine Parallele zwischen Südossetien und dem Sudetenland. Noam Chomsky würdigt stattdessen den russischen Widerstand gegen die USA. In der Welt liest Friedrich Kittler mit Kindle, und das ist gut so. Die NZZ bestaunt hässliche Bilder in Wien. Die FAZ findet die in Venedig präsentierte neueste Architektur verlogen. Mehr lesen

Spiellust des Lustspiels

15.09.2008. Der "berüchtigte Großschauspieler" Brandauer als Dorfrichter Adam und die "erwartungsgemäß textfromme" Inszenierung Peter Steins versetzen die Kritik wider Erwarten in Begeisterung, na ja, zumindest teilweise. Der Selbstmord des Autors David Foster Wallace im Alter von 46 Jahren schockiert die Zeitungen. In der FAS begeht Frank Schirrmacher den "Untergang 2". Mehr lesen

Die Kunst bin ich

13.09.2008. Während die Architektur die Utopie gerade neu entdeckt, hat das deutsche Theater sie schon aufgegeben, diagnostiziert die NZZ. Die SZ hat in Uwe Tellkamp ihren Thomas Mann des Ostens gefunden. Die FR fragt sich, warum es einen Barack Obama, aber keine deutsch-türkischen Bürgermeister gibt. Autor Ulrich Holbein plant in der taz, einmal ein Buch über seine Drogenerfahrungen herauszubringen, dass Ernst Jüngers "Annäherungen" um einige Jointlängen schlägt. Und in der FAZ reist Andrzej Stasiuk ins öde Krasnokamensk, in dessen Straflager russische Ex-Oligarch Michail Chodorkowski festgehalten wird. Mehr lesen

Prüfgesellschaft für Sinn und Zweck

12.09.2008. Im Freitag fordert der georgische Schriftsteller Dato Barbakadse die russischen Intellektuellen auf, sich von ihren chauvinistischen Traditionen zu verabschieden. In der SZ stellt John Gray klar, dass uns im Kaukasus kein neuer Kalter Krieg bevorsteht, sondern die alten geopolitischen Konflikte des 19. Jahrhunderts. Die FAZ blickt nach Gazela, in das Roma-Ghetto von Belgrad. Dank Jeff Koons verspürt die NZZ noch einmal den genius loci von Versailles. Mehr Stifter als Dostojewski entdeckt die FR in Orhan Pamuks neuem Roman "Das Museum der Unschuld". Mehr lesen

Zu Italo-Pop gemordet

11.09.2008. FAZ und Zeit bewundern und fürchten Damien Hirsts Coup, seine neuesten Werke bei einer Auktion selbst zu versteigern: Wird er den Kunstmarkt einbrechen lassen? Die Welt annonciert eine Glamour-Offensive der Opern. Die SZ preist Matteo Garrones schmutzigen Camorra-Film "Gomorrha". Die FR plädiert für einen weltweiten Kampf gegen die Unbildung. Der Tagesspiegel fragt, wie viele Milliarden Physiker-Träume wert sind. Mehr lesen

Wenn Hawking recht hat

10.09.2008. Wir blicken gebannt nach Genf, wo heute der Teilchenbeschleuniger LHC in Betrieb geht. Der Tagesspiegel sieht kaum Chancen auf einen von wissengierigen Atomphysikern provozierten Weltuntergang. In der SZ beschreibt der Physiker Klaus Hentschel, wie am Cern kommuniziert wird. In der NZZ brandmarkt Arkadi Babtschenko Russlands Willen, um jeden Preis Großmacht zu sein. In der Welt erklärt Leoluca Orlando seine Solidarität mit Georgien. Die FR feiert Matteo Garrones ganz unglamourösen Mafia-Film "Gomorrha". Die FAZ will Google nicht auch noch die Vergangenheit der Zeitung überlassen. Mehr lesen

Eine Horde Orang-Utans

09.09.2008. Das Drama der SPD beschäftigt auch die Feuilletons: Die FAZ verzweifelt über fehlende Verzweiflung. Die FR sieht das Politische in ein Trivialspektakel verwandelt. Im Tagesspiegel erzählt Christoph Schlingensief von seinem Kampf gegen größere Mächte. Und die SZ analysiert die Ökologie des Gehirns. Don Alphonso bezweifelt, dass ein bisschen Communitygedöns über die lausige Qualität von Qualitätsportalen hinweghilft. Mehr lesen

Wille zur ästhetischen Unreinheit

08.09.2008. Am Ende hat Venedig die Kritiker doch noch zufriedengestellt, Mickey Rourke als abgehalfterter Wrestling-Star rührte sie sogar zu Tränen. Die FR verteidigt die Unwägbarkeiten des öffentlichen Raums. In der SZ erinnert Marcia Pally an die schmutzigen Kriege demokratischer US-Präsidenten. Mehr lesen

Wahnsinn ohne Methode

06.09.2008. Juri Andruchowytsch erwartet in der NZZ, dass der "bespredelschtschik" Russland sich als nächstes die Ukraine vornimmt. Peter Glaser huldigt in der taz der zehnjährigen "Jetzt-sofort-alles-Maschine" Google. Die Welt erschrickt über venezianisches Mittelmaß. Die SZ spricht mit Dina Babbit, die für Josef Mengele Porträts malen musste, die FAZ plaudert mit dem gefürchteten Literaturagenten Andrew Wylie über das Verhältnis von Brad Pitt und Literatur. Mehr lesen

Er stinkt und fasziniert

05.09.2008. Die Jungle World erkundet mit Theodor Lessing akademischen Antisemitismus und jüdischen Selbsthass. In der Welt erzählt Christoph Schlingensief, wie es ist, wenn es plötzlich im Leben knallt. In der FR schildert Barbara Frischmuth, wie die türkische AKP die Gunst der Intellektuellen verspielte. Die NZZ warnt vor dem Aussterben der italienischen Denkmalschützer. Die Tages-Post nimmt Gerhard Schröders Reden für Russland auseinander. Die FAZ führt mit Bernhard Bueb. Mehr lesen

Zu hochhackig die Schuhe!

04.09.2008. Die SZ wehrt den Angriff gegen die Vernunft durch modische Dissidenten ab. Die taz warnt fröhlich vor Gefühlschaos und emotionalen Eskapaden im Rentenalter. In der FR erklärt der Schriftsteller Tom Piazza den Unterschied zwischen New Orleans und Albuquerque. Die Zeit vermisst intellektuelle Frauen in Deutschland. In der Welt stellt Cora Stephan klar, dass die Bundeswehr nicht der militärische Arm von amnesty international ist. Und die FAZ sieht ein neues schöpferisches Computerspiel-Zeitalter heraufziehen. Mehr lesen

Ein Faltenwurf, so schön wie vergänglich

03.09.2008. Die Welt schildert, wie in Thailand königstreue Traditionalisten gegen neonationalistische Neureiche um die Macht kämpfen. Die FR liest das Menetekel von New Orleans. In der SZ spürt Ralph Hammerthaler einem Bild von Neo Rauch im Archiv von Beeskow nach. Die NZZ ärgert sich über den schlechten Wettbewerb von Venedig. Im Blog Parallel Film streiten die Regisseure Christoph Hochhäusler und Marco Kreuzpaintner darüber, wie viele Filme man für zehn Millionen Dollar drehen sollte. Mehr lesen

Formen menschlicher Zusammenrudelung

02.09.2008. Mit Erleichterung nehmen die Feuilletons das Ende des Bayreuther Erbfolgekriegs auf, die FAZ wittert allerdings den Bierzimmerdunst der erfolgreichen Intrige. Die taz bewundert die großen Ohren und feinen Hände Günter Grass'. In der FR sieht Juri Andruchowytsch die Zukunft der Ukraine trotz zunehmender russischer Feldzüge positiv. In der SZ schreibt Navid Kermani über den Konflikt in Kaschmir. Mehr lesen

Mit zehn schnaubenden Rössern

01.09.2008. In der FAZ schaltet sich Alfred Grosser in die Debatte um Henryk M. Broder und den Antisemitismusvorwurf. Die Welt fragt: Sterben für Poti? FR und SZ lauschten Raoul Schrotts donnernder Neuübersetzung der Ilias. Für die SZ reist Richard Swartz außerdem durch Albanien. Die NZZ untersucht die iranische Philosophie. Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Die Welt, in der das Böse einbricht

21.05.2013. Nach Berlin hatte Claude Lanzmann auch in Cannes einen großen Auftritt: allerdings mit einem neuen Film, in dem er - mit Material, das er in den Siebzigern drehte - den Wiener Rabbiner Benjamin Murmelstein porträtiert und die Frage nach der Rolle der Judenräte stellt. Außerdem zeigen die Coen-Brüder den traurigsten (und lustigsten) Loser seit langem und Alex van Warmerdam den Horror als Normalität. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Das Wiedererlernen von sinnverhaftetem Tun

21.05.2013. Nach der Lektüre von Adam Johnsons Roman "Das geraubte Leben des Waisen Jun Do" ist Nordkorea für die NZZ erst recht eine Farce mit sieben Siegeln. Die FAZ begibt sich mit dem russischen Regisseur Alexander Sokurow auf "japanische Reise". Was Virginia Woolfe wirklich fühlte, erfährt die SZ aus ihren im Band "Augenblicke des Daseins" gesammelten autobiografischen Skizzen. Außerdem empfiehlt sie Norbert Mappes-Niedieks ausgewogene Studie über "Arme Roma, böse Zigeuner". Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

Affenspiel des Teufels

21.05.2013. Wired sucht im Labor von Henry Markram nach einem Minimum von Gehirn. In le Monde fordert Liao Yiwu mehr Courage von westlichen Sinologen. Im Espresso fordert Marco Travaglio mehr Courage gegen Berlusconi. In der LRB betrachtet John Lanchester durch Google Glasses das große Schweigen. HVG erinnert an die Samisdat-Zeitschrift Neues Symposion. Rue 89 warnt vor dem reaktionären japanischen Premier Shinzo Abe. Der Dallas Observer umarmt einen kleinen Roboter. Vanity Fair erzählt die verzwickte Geschichte des Blockbusters "World War Z". Mehr lesen

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

Das Meckern von Lindsay

29.01.2013. National Geographic besucht die kirgisischen Nomaden in Afghanistan. Die Franzosen werden immer missmutiger, berichtet Slate.fr. In Eurozine fragt der Choreograf Lloyd Newson, warum ausgerechnet britische Muslime Homosexualität so vehement ablehnen. La Regle du Jeu stellt das erste Schwulenmagazin Marokkos vor.  n+1 druckt ein Porträt des russischen Minenarbeiters und Streikführers Walentin Urusow. Im New York Magazine spricht Steven Soderbergh über die Tyrannei des Erzählens. In Believer erklärt der Experimentalmusiker Mike Patton sein cinephiles Referenzsystem. In The Nation erzählt David Schiff, wie Pierre Boulez das Cleveland Orchestra auf die Palme brachte: Er konnte jede Stimme in Eliot Carters "Concerto for Orchestra" vorsingen. Mehr lesen

Die meiste Kunst die meiste Zeit

22.01.2013. Die NYRB kritisiert die aufgeregte Beschreibung von CIA-Folter in Kathryn Bigelows neuem Film. In ADN cultura erklärt María Sonia Cristoff, warum sie ihren Winterschlaf im Sommer abhält. In Wired verteidigt Larry Page sein verrücktes Zeug. Der New Yorker erforscht den Markt für prähistorische Knochen. n+1 und das New York Magazine werfen einen Blick auf Insidergeschäfte in der Kunst. The New Republic erklärt dem Moma, warum Paul Klee sehr wohl ein Abstrakter ist. In Elet es Irodalom erklärt András Pályi, warum Dichter keine guten Vorbilder sind. Mehr lesen

Tagträume ersetzen keinen Fleiß

15.01.2013. Al Ahram feiert Ibsens "Volksfeind" und sein Vertrauen in die Jugend. In der Irish Times bewundert John Banville eine ganz neue literarische Form, die Michael Gorra mit seiner Studie über Henry James gefunden hat. In Le Point fordert BHL die religiösen Würdenträger auf, sich aus der Schwulenehe herauszuhalten. Der New Yorker porträtiert die neue israelische Rechte unter Naftali Bennett. In der Literary Review porträtiert Edmund de Waal den Töpfer Michael Cardew. Auf Edge.org feiert Daniel Dennett das Bric-à-Brac in unserem Hirn. Der Guardian bewundert die geniale Obszönität Manets. Die NYT beobachtet den splitterfasernackten Paul Schrader bei Dreharbeiten. Mehr lesen

Nichts als eine Stilblüte

08.01.2013. Osteuropa würdigt die polnischen Komponisten im Allgemeinen und Witold Lutosławski im Besonderen. In The American Scholar erzählt William Deresiewicz, warum er in Portland ein Einhorn ist. Bloomberg sagt einen Aufstand in China voraus. Im Merkur beschreibt Chaim Noll den arabischen Frühling als Krieg zwischen Saudiarabien und Iran. Le Monde beklagt die hohen Gagen französischer Schauspieler. In HVG analysiert Péter Esterházy seine heißeste Beziehung. In der London Review of Books versteht James Meek, warum immer mehr amerikanische Autoren lieber an Fernsehserien arbeiten als an Romanen. Mehr lesen

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