Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 21.05.2013, 14.31 Uhr

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Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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Aus dem Archiv

  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

Perlentaucher-Autoren

  • Götz Aly
  • Ilja Braun
  • Pascal Bruckner
  • Daniele Dell'Agli
  • Andre Glucksmann
  • Jürgen Habermas
  • Necla Kelek
  • Navid Kermani
  • Imre Kertesz
  • Georg Klein
  • Ulli Kulke
  • Ekkehard Knörer
  • Matthias Küntzel
  • Thomas Rohde

zum Archiv der Perlentaucher-Autoren

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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Am häufigsten kommentierte Bücher

Buch: Herrndorf, Wolfgang: Tschick

Wolfgang Herrndorf: Tschick

Buch: Stevenson, Robert Louis: Die Ebbe

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Buch: Lidbeck, Petter: Vinnie macht Ferien

Petter Lidbeck: Vinnie macht Ferien

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



Februar 2007


Heute in den Feuilletons

28.02.2007. In der Washington Post greift Anne Applebaum in die von Perlentaucher und signandsight.com angestoßene Multikulti-Debatte ein und verteidigt Ayaan Hirsi Ali. In der Welt beklagt Eric Schlosser, dass Fastfood nur aussieht wie Nahrung. Die NZZ erinnert an den Urvater der chinesischen Republik Sun Yat-sen, dem in Hongkong ein Museum eröffnet wird. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

27.02.2007. Einerseits freut man sich ja mit Florian Henckel von Donnersmarck. Aber hat das "Leben der Anderen" wirklich einen Oscar verdient? Nein, meint der ehemalige Bürgerrechtler Werner Schulz in der Welt. Die taz ist pro und kontra. Die FAZ freut sich halb. Die FR meint: Die Amerikaner sehen den Film als Film über die mögliche eigene Zukunft. Außerdem: Im Perlentaucher nennt Timothy Garton Ash sechs Gründe, Europa zu lieben. In der SZ sucht Documenta-Chef Roger M. Buergel einen dritten Weg zwischen Markt und Gegenwartskunst. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

26.02.2007. Die NZZ betrachtet in der Münchner Conrat-Meit-Ausstellung die sexy Judith mit dem Haupt des Holofernes. In der taz erzählt Gabriele Goettle, wie es im Leben einer Kriminalkommissarin tatsächlich zugeht. In der Welt findet Robet Kagan die Ursache für das Desaster im Irak: Sie heißt Rumsfeld. Die SZ beschreibt das Vorhandensein eines behaglichen ästhetischen Mittelstands, der mit staatlichen Mitteln sein Auskommen findet. Im Perlentaucher zieht Ulrike Ackermann eine Parallele zwischen Islamismus und den anderen Totalitarismen. And the Oscar goes to... Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

24.02.2007. In der FAZ porträtiert Werner Spies den Künstler Erwin Wurm, der es ausschließlich mit dem trockenen, geschlossenen Leib treibt. Im Tagesspiegel erklärt Patrice Chereau, warum er als junger Mensch nicht "Cosi fan tutte" hätte inszenieren können. Die FR erinnert an den Kondom-Unternehmer Julius Fromm, dem es um die Aufhebung der Trennung von innen und außen ging - ihm ist ein neues Buch gewidmet. Die Berliner Zeitung unterhält sich mit der deutsch-israelischen Schriftstellerin Angelika Schrobsdorff, die erklärt, was sie an Berliner Hunden mag, was sie an Berlinern nicht mag. Die SZ plädiert für Pressefreiheit. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

23.02.2007. Die NZZ beklagt die Erosion in Jemen aufgrund fortgesetzten Kat-Kauens. In der taz beklagt Gerhard Baum die Erosion unserer Grundrechte. In der SZ beschreibt der südkoreanische Schriftsteller Kim Young-ha die Erosion der Erinnerung in Seoul. Im Tagesspiegel schildert Clemens Meyer die Erosion des Rechtsempfindens bei den Leipziger Fußballfans. Die FAZ stellt sich schützend vor Ursula von der Leyen: keine Erosion des Familienbilds. Die FR bewundert Edmund Stoiber als Konvergenztheorie auf zwei Beinen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

22.02.2007. Die Zeit stellt uns die eleganteste Verkörperung von Lebensverachtung und Reptilienkälte vor. Die NZZ untersucht das Verhältnis von Pornografie und HipHop. Die FR bewundert den androgynen Charme von Bill Kaulitz. Die österreichische Presse wirft den deutschen Feuilletons vor, Papst Pius XII. gemobbt zu haben. Die SZ fragt sich, ob Barack Obama wirklich schwarz genug ist, um nächster Präsident der USA zu werden. In der taz versichert Klaus Theweleit: Uns steuert niemand.  Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

21.02.2007. Die FR sucht ein Familienkonzept der CDU und findet keins. Die Berliner Zeitung wundert sich über eine Tibet-Ausstellung in Berlin, die die Kulturrevolution auslässt. In der Welt schätzt der Historiker Rolf-Dieter Müller die Opferzahlen des Dresdner Feuersturms auf 25.000. Die taz verkündet, dass es endlich eine Alternative zum organisierten Berufsjudentum gibt. Die FAZ weiß zwar auch nicht, ob Senait Mehari eine Kindersoldatin war, aber die Medien haben auf jeden Fall schuld. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

20.02.2007. In der Welt meint die Schriftstellerin Elif Shafak, dass die fremdenfeindliche Türkei und das türkeifeindliche Europa eine gute Hybrid-Kultur ergäben. In der SZ erklärt Wolfgang Tillmans, warum er gern das Gegenteil dessen macht, was die Kritiker über ihn schreiben. Die taz erinnert an die einst weit verbreitete RAF-Sympathie, auch unter heutigen Ex-Linken. Und die FAZ konstatiert, dass es erst einmal die Krippen geben muss, in denen man sein Kind nicht unterbringen möchte. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

19.02.2007. Die Berlinale-Resümees fallen recht mau aus: Einen "History Overkill" diagnostiziert die Welt, und auch der taz fehlt die sperrige Filmkunst neben der political correctness. In der SZ geißelt Gustav Seibt das Einverständnis vieler Intellektueller mit dem Irak-Krieg, das zu scharfer Selbstkritik im Westen Anlass gibt. In der Welt fordert Corinna Ponto von den Terroristen der RAF nicht Reue, sondern Aufklärung über ihre Taten. Peter Handkes "Spuren der Verirrten" in Claus Peymanns Regie am Berliner Ensemble führen zu nachträglicher Heiterkeit der Kritik.
Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

17.02.2007. Auch die FR meldet sich in der Multikulturalismus-Debatte des Perlentauchers zu Wort und druckt den jüngsten Beitrag von Lars Gustaffson. Andrzej Stasiuk beobachtet in der Welt, wie Deutschland psychologisch neutralisiert wird. In der SZ verbittet sich der Autor Henning Ahrens jegliches Rumgezicke schlecht bezahlter Übersetzer. Mehr Lichtblicke wünscht sich die taz bei der nächsten Berlinale. Die NZZ gedenkt der avantgardistischen Oberiuten in der Sowjetunion. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

16.02.2007. Streit kann auch utopische Qualitäten haben, stellt die NZZ anhand der Multikulturalismus-Debatte in Perlentaucher und signandsight.com fest. Und der Zoologe Josef H. Reichholf behauptet: Vor 120.000 Jahren badeten auch schon Nilpferde im Rhein. Fossilien belegen dies. Im Kölner Stadtanzeiger konstatiert Heinrich August Winkler: "Es gibt keine europäischen, sondern nur westliche Werte." Die SZ findet bei Andreas Gursky Tiefenschärfe bis zum Abwinken. Der FAZ schwant nichts Gutes. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

15.02.2007. Irgendwo in Hamburg meint man: Pascal Bruckner übertreibt mit seiner Kritik an Multikulti. Die Berliner Zeitung lauscht dem Wunderkind Niu Niu. Ein halbe Milliarde Chinesen auch. Die NZZ ist begeistert von der Brüsseler Oper. Der Tagesspiegel greift die italienische Debatte um Ariel Toaffs Buch "Pasque di Sangue" auf. Die FR zweifelt nicht daran, dass Barack Obama Präsident der USA werden kann. In der SZ antwortet die Übersetzerin Barbara Kleiner auf den Vorschlag, sie solle mehr übersetzen, wenn sie mehr verdienen wolle. Die taz meint: Web 2.0 ist Agora 3.0 und Fordismus 4.0. Die FAZ fragt: Was macht man mit Pferdemist auf dem Wiener Opernball? Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

14.02.2007. In der Berliner Zeitung spricht Christian Petzold über die unglaubliche Radikalität der Nina Hoss. Die NZZ schildert den Bildungshunger der Südkoreaner, der ganze Familien zerreißt. In der Welt fürchtet Viktor Jerofejew, dass den Russen die alten Träumen von der Heiligen Rus wieder zu Kopf steigen. Die SZ schildert türkische Reaktionen auf Silvester Stallones Plan, Franz Werfels "Vierzig Tage des Musa Dagh" zu verfilmen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

13.02.2007. In der NZZ konstatiert Sonja Margolina: Unter Putin fühlt sich Iwan Normalverbraucher richtig wohl. Die FAZ erinnert daran, dass sich deutsche Terroristen trotz aller Bekennerschreiben niemals wirklich zu ihren Taten bekannten. Die FR porträtiert den Regisseur Guy Maddin, der Stummfilme macht wie vor achtzig Jahren. Die taz erinnert mit FAZ-würdiger Wehmut an die einstige Hochzeit des deutschen Kulturradios. In der Berliner Zeitung erklärt der erste panasiatische Popstar Rain, wie er tanzt. Und in der SZ erklärt Stefan von Holtzbrinck, wie sich die traditionellen Medien des Internets erwehren sollen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

12.02.2007. Die SZ bringt die Rede, die Orhan Pamuk bei seinem Berlin-Besuch hätte halten wollen: eine Hommage an seine Heimatstadt - "Jeder ist in Istanbul ein Fremder". Die FAZ lässt sich durch einige neue Großfotos von Andreas Gursky aus dem Gleichgewicht bringen. In der taz fordert der russische Regisseur Andrei Nekrasow die Freilassung des Regimekritikers Michael Trepaschkin. Der Perlentaucher dokumentiert einen Aufruf für die posthume Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels an Anna Politkowskaja. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

10.02.2007. In der NZZ überlegt Jürgen Habermas, wie sich eine authentisch 'aus dem Glauben' geführte Existenz mit den Anforderungen des liberalen Staates vereinbaren lässt. In der Welt hält Georg Baselitz der Neuen Nationalgalerie vor: ohne Bild von ihm kein Weltniveau. In der FR erinnert Jochen Hörisch die Geisteswissenschaftler an ihre Relevanz. In der taz spricht Fischer-Lektor Hans-Jürgen Balmes über die Produktion von Literatur im Zeitalter der Globalisierung. In der SZ schlägt Dirk Stempel vom Hanser Verlag den Übersetzern vor, einfach mehr zu arbeiten, wenn sie mehr verdienen wollen. Die FAZ unterstützt den Vorschlag Gerd Koenens, Anna Politkowskaja posthum den Friedenspreis zu verleihen. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

09.02.2007. In der SZ plädiert Georg Klein für den Kleinwagen - schon aus erotischen Gründen. In der NZZ erklärt Umberto-Eco-Übersetzer Burkhart Kroeber die bescheidenen Verdiensterwartungen seines Berufsstandes. Die Welt freut sich, dass Märklin endlich wieder Panzer herstellt. Die Berliner Zeitung sah den wahren Rocky Staub wischen. In der FR wundert sich Wolfgang Kraushaar über Brigitte Mohnhaupt und Christian Klar, die bis heute an ihrer RAF-Identität festhalten. SZ und Welt berichten über eine Einigung zwischen Bibliotheken und Verlagen zur digitalen Nutzung von Büchern. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

08.02.2007. Berlinale-Zeiten. In der Zeit stellt Georg Seeßlen die Irakisierung in Gegensatz zur einstigen Vietnamisierung des amerikanischen Kinos. Die Berliner Zeitung schildert die alles in allem paradiesischen Zustände des französischen Kinos. Die NZZ porträtiert den Genfer Comiczeichner Frederik Peeters. In der SZ plädiert Andrzej Stasiuk gegen eine Degradierung des Generals Jaruzelski. Außerdem wünscht sich Peter Sloterdijk in der Zeit eine friedliche Nutzung der religiösen Energie. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

07.02.2007. Im Titel-Forum lehnt Wolfram Schütte jeden Vergleich zwischen Klaus Manns "Mephisto" und Maxim Billers "Esra" ab. In der Berliner Zeitung macht der Ethnologe Werner Schiffauer die mangelnde Integrationsbereitschaft der Deutschen verantwortlich für den Rückgang von Einbürgerungsanträgen. Im Perlentaucher glaubt der niederländische Jurist Paul Cliteur nicht an eine Befriedung von Islamisten durch gemäßigte Aufklärer. Im Streit um die Übersetzerhonorare hält die NZZ ein Einkommen von 1000 Euro für unglaubwürdig. In der SZ wirft die Übersetzerin Brigitte Grosse den Verlagen vor, gestiegene Kosten ausgerechnet dem schwächsten Glied in der Verwertungskette aufzubürden. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

06.02.2007. In der NZZ klagt der spanische Autor Antonio Orejudo über angeödete Mittelklassekinder, die einen Madrider Vorort auseinandergenommen haben. Die taz ruft den Deutsch-Türken zu: Werdet eine Diaspora-Gemeinschaft! Die FR erfährt im Theater, was Überwachungsstaat bedeutet: totale Langeweile. Die Welt schwärmt von der magischen Qualität der Bilder Sigmar Polkes. Die SZ hat kein Mitleid mit den Emanzipationsverlierern: den Jungs. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

05.02.2007. In einer Antwort auf Ian Buruma schreibt Necla Kelek im Perlentaucher: Islamische Krankenhäuser unterscheiden sich grundsätzlich von katholischen. Die Welt befasst sich mit der Sinnkrise der afroamerikanischen Männer in den USA. In der SZ verteidigt der Autor und Anwalt Georg M. Oswald im Fall Maxim Biller die Freiheit der Kunst.  In der NZZ spricht die Historikerin Fania Oz-Salzberger über die Krise der Politik in Israel. In der taz erfahren wir: Die bedrohte Identität wird zum Schwerpunkt der Berlinale. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

03.02.2007. Sowohl Welt als auch SZ haben Jörg Friedrich in London dabei zugesehen, wie er sein Buch "Der Brand" gegen wütende Zuhörer verteidigt. Im Perlentaucher antwortet der Umberto-Eco-Übersetzer Burkhart Kroeber auf Thomas Steinfelds SZ-Artikel zum Übersetzerstreit. Gesine Schwan erläutert in der Berliner Zeitung die Waffen der Frauen in der Politik. Von der Macht des Weiblichen überzeugt sich auch die taz in einer Ausstellung zu Pierre Kosslowski. Die FR weiß nicht mehr, ob gerade Krieg oder Frieden herrscht. Die FAZ weiß genau, dass die Höhlenmalereien des Graffitikünstlers Banksy im British Museum eine Fälschung sind. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

02.02.2007. Im Perlentaucher verwahrt sich Timothy Garton Ash gegen die Vorwürfe Pascal Bruckners: Er ist kein Apostel des Multikulturalismus. In der Berliner Zeitung enthüllt der bedeutende Architekturhistoriker Bruno Flierl die Wahrheit über den 17. Juni 1953: Der RIAS war's gewesen. Die NZZ analysiert die Chancen Schottlands auf die Unabhängigkeit. In der Welt spürt Zafer Senocak einen Hauch von nordkoreanischem Geist durch die Türkei ziehen. In der taz skizziert Ayaan Hirsi Ali einen europäischen Islam. Die FAZ tritt für eine Reduktion der Kohlendioxidemissionen ein. Und in der SZ erklärt der Dramatiker Lukas Bärfuss: Jeder Mann will Kuckuck sein. Aber die Frau verschleiert ihren Eisprung. Mehr lesen

Heute in den Feuilletons

01.02.2007. Orhan Pamuk hat seine Deutschlandreise wegen Morddrohungen abgesagt. Die Welt vermutet den 'tiefen Staat' hinter diesen Drohungen. Auch die taz findet die Gefahr konkret. Die Zeit bewundert zugleich, wie schonungslos Türken nach dem Mord an Hrant Dink ihr Land kritisieren. Die NZZ porträtiert den Dirigenten Michael Gielen, die FAZ den König Juan Carlos. Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Die Welt, in der das Böse einbricht

21.05.2013. Nach Berlin hatte Claude Lanzmann auch in Cannes einen großen Auftritt: allerdings mit einem neuen Film, in dem er - mit Material, das er in den Siebzigern drehte - den Wiener Rabbiner Benjamin Murmelstein porträtiert und die Frage nach der Rolle der Judenräte stellt. Außerdem zeigen die Coen-Brüder den traurigsten (und lustigsten) Loser seit langem und Alex van Warmerdam den Horror als Normalität. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Das Wiedererlernen von sinnverhaftetem Tun

21.05.2013. Nach der Lektüre von Adam Johnsons Roman "Das geraubte Leben des Waisen Jun Do" ist Nordkorea für die NZZ erst recht eine Farce mit sieben Siegeln. Die FAZ begibt sich mit dem russischen Regisseur Alexander Sokurow auf "japanische Reise". Was Virginia Woolfe wirklich fühlte, erfährt die SZ aus ihren im Band "Augenblicke des Daseins" gesammelten autobiografischen Skizzen. Außerdem empfiehlt sie Norbert Mappes-Niedieks ausgewogene Studie über "Arme Roma, böse Zigeuner". Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

Affenspiel des Teufels

21.05.2013. Wired sucht im Labor von Henry Markram nach einem Minimum von Gehirn. In le Monde fordert Liao Yiwu mehr Courage von westlichen Sinologen. Im Espresso fordert Marco Travaglio mehr Courage gegen Berlusconi. In der LRB betrachtet John Lanchester durch Google Glasses das große Schweigen. HVG erinnert an die Samisdat-Zeitschrift Neues Symposion. Rue 89 warnt vor dem reaktionären japanischen Premier Shinzo Abe. Der Dallas Observer umarmt einen kleinen Roboter. Vanity Fair erzählt die verzwickte Geschichte des Blockbusters "World War Z". Mehr lesen

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

Das Meckern von Lindsay

29.01.2013. National Geographic besucht die kirgisischen Nomaden in Afghanistan. Die Franzosen werden immer missmutiger, berichtet Slate.fr. In Eurozine fragt der Choreograf Lloyd Newson, warum ausgerechnet britische Muslime Homosexualität so vehement ablehnen. La Regle du Jeu stellt das erste Schwulenmagazin Marokkos vor.  n+1 druckt ein Porträt des russischen Minenarbeiters und Streikführers Walentin Urusow. Im New York Magazine spricht Steven Soderbergh über die Tyrannei des Erzählens. In Believer erklärt der Experimentalmusiker Mike Patton sein cinephiles Referenzsystem. In The Nation erzählt David Schiff, wie Pierre Boulez das Cleveland Orchestra auf die Palme brachte: Er konnte jede Stimme in Eliot Carters "Concerto for Orchestra" vorsingen. Mehr lesen

Die meiste Kunst die meiste Zeit

22.01.2013. Die NYRB kritisiert die aufgeregte Beschreibung von CIA-Folter in Kathryn Bigelows neuem Film. In ADN cultura erklärt María Sonia Cristoff, warum sie ihren Winterschlaf im Sommer abhält. In Wired verteidigt Larry Page sein verrücktes Zeug. Der New Yorker erforscht den Markt für prähistorische Knochen. n+1 und das New York Magazine werfen einen Blick auf Insidergeschäfte in der Kunst. The New Republic erklärt dem Moma, warum Paul Klee sehr wohl ein Abstrakter ist. In Elet es Irodalom erklärt András Pályi, warum Dichter keine guten Vorbilder sind. Mehr lesen

Tagträume ersetzen keinen Fleiß

15.01.2013. Al Ahram feiert Ibsens "Volksfeind" und sein Vertrauen in die Jugend. In der Irish Times bewundert John Banville eine ganz neue literarische Form, die Michael Gorra mit seiner Studie über Henry James gefunden hat. In Le Point fordert BHL die religiösen Würdenträger auf, sich aus der Schwulenehe herauszuhalten. Der New Yorker porträtiert die neue israelische Rechte unter Naftali Bennett. In der Literary Review porträtiert Edmund de Waal den Töpfer Michael Cardew. Auf Edge.org feiert Daniel Dennett das Bric-à-Brac in unserem Hirn. Der Guardian bewundert die geniale Obszönität Manets. Die NYT beobachtet den splitterfasernackten Paul Schrader bei Dreharbeiten. Mehr lesen

Nichts als eine Stilblüte

08.01.2013. Osteuropa würdigt die polnischen Komponisten im Allgemeinen und Witold Lutosławski im Besonderen. In The American Scholar erzählt William Deresiewicz, warum er in Portland ein Einhorn ist. Bloomberg sagt einen Aufstand in China voraus. Im Merkur beschreibt Chaim Noll den arabischen Frühling als Krieg zwischen Saudiarabien und Iran. Le Monde beklagt die hohen Gagen französischer Schauspieler. In HVG analysiert Péter Esterházy seine heißeste Beziehung. In der London Review of Books versteht James Meek, warum immer mehr amerikanische Autoren lieber an Fernsehserien arbeiten als an Romanen. Mehr lesen

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