Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2013, 10.11 Uhr

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All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

Perlentaucher-Autoren

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Am häufigsten kommentierte Bücher

Buch: Herrndorf, Wolfgang: Tschick

Wolfgang Herrndorf: Tschick

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Hans-Peter Riegel: Beuys

Buch: Stevenson, Robert Louis: Die Ebbe

Robert Louis Stevenson: Die Ebbe

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Heute in den Feuilletons - Archiv

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.



März 2008


Antisemitisch, antiarabisch, homophob, sexistisch

31.03.2008. In der FAZ sagt Ai Weiwei zu den chinesischen Problemen mit Tibet: Mit freien Medien wäre das nicht passiert. In Spiegel Online fragt Henryk Broder: Ist die Wahrheit rechtspopulistisch? Die FR fragt: Ist der Retrosoul von Winehouse & Co. Obama-Musik? In der taz rät eine "Stützlehrerin" für hoffnungslose Fälle an deutschen Schulen: Schimpfen Sie ruhig, aber siezen Sie sie. Mehr lesen

Sei heiter! Hab es leicht!

29.03.2008. Die Feuilletons diskutieren Geert Wilders' Anti-Islam-Video "Fitna". Die NZZ zeigt, wie man sich auch mit dem Islam auseinandersetzen kann: historisch-kritisch. Außerdem schildert Vladimir Arsenijevic in der NZZ, wie sich in Serbien die aggressive Wut des Verlierers aufstaut. In der SZ überlegt Guardian-Chefredakteur Alan Rusbridger, womit Zeitungen Geld verdienen könnten. Die Welt erlebt ein Ausstellungswunder in der Provinz. Und die taz meldet, dass 36 der 100 teuersten Künstler der Welt aus China kommen. Mehr lesen

Nur Verdränger haben ein Problem damit

28.03.2008. Kritik am Dalai Lama: In der FR erklärt der amerikanische Autor Louis Bayard die Appeasement-Politik des Dalai Lama für gescheitert. In der NZZ erinnert der tibetische Schriftsteller Jamyang Norbu den Dalai Lama daran, dass er seine Freiheit Tibetern mit einem Gewehr zu verdanken hat. Der Kölner Stadtanzeiger fand Geert Wilders Film "Fitna" nur als theoretische Provokation interessant. Die FAZ sieht im Film weder Rassismus noch Blasphemie. Die SZ blickt mit Aufbau-Verleger Frank Lunkewitz auf tausendfünfhundert rechtswidrig vergebene Lizenzen. Mehr lesen

Diese Bauten machen aggressiv

27.03.2008. 1968, 1972, 2008 - Die FR weiß: Wegen einiger Massaker sind die Olympischen Spiele noch nie abgebrochen worden. Die FAZ beklagt das kommunikative Desaster zwischen China und dem Westen. Der Tagesspiegel berichtet über das mysteriöse Verschwinden der Putin-Kritikerin Anna Mikhalchuk. In der taz erkundet der Autor Alain de Botton den Zusammenhang zwischen Architektur und Unglück. Ach, und taz und Bild haben sich lieb. Die Welt blickt in den rauchenden Abgrund des deutschen Kulturföderalismus. Die SZ dringt weiter: War Ahmadinedschads Satz über Israel vielleicht doch nicht so harmlos gemeint? Mehr lesen

Zu Tode gesiegt

26.03.2008. Die NZZ will jetzt nicht mehr über Geert Wilders Film reden, sondern ihn endlich sehen. Die SPD hat sich zu Tode gesiegt, behauptet die FR. In der taz freut sich der Kulturtheoretiker Homi K. Bhaba über die unerwartete Komplexität Barack Obamas. Die FAZ feiert Julian Schnabels Film "Schmetterling und Taucherglocke". Die SZ besteht auf einen Unterschied zwischen der Venus von Botticelli und der Ultraschallaufnahme eines Oberbauchs. Mehr lesen

Verweigerte Lautstärke

25.03.2008. De NZZ berichtet vom Berner Wozzeck, wo sich Dirigent und Orchester aus arbeitsmedizinischen Gründen über die höchste mögliche Lautstärke stritten - zum Ärger der Premierengäste. Stefan Niggemeier findet: Man sollte das Thema Gewalt in Tibet nicht mit Bildern aus Nepal illustrieren. Thomas Ostermeiers Ravenhill-Inszenierungen an der Berliner Schaubühne kommen nicht gut an. Die SZ spricht von "Besserwisserei des Subventionslinken". Das Blog Medienlese fühlt sich von Frank Schirrmacher im Tanga nicht angesprochen. In der Welt zeigt sich Zafer Senocak ergriffen von Barack Obamas Rede in Philadelphia. Mehr lesen

Von einer Riesin umklammert und zwangsernährt

22.03.2008. Die NZZ beobachtet: Der Niedergang Italiens manifestiert sich auch in einem konfusen Defätismus der Intellektuellen. Der Tagesspiegel kommt auf den Fall der türkischen Anwältin Eren Keskin zurück, die wegen eines Tagesspiegel-Interviews in der Türkei verurteilt wurde. Die SZ fragt: Warum sind so viele österreichische Filmregisseure so berühmt? Die Berliner Zeitung war dabei, als Andrzej Wajda seinen Film über "Katyn" in Moskau vorstellte. In Le Point ruft Bernard-Henri Levy zum Boykott der Olympiade auf.
Mehr lesen

Eine Kröte für Ägyptens Staatszensur

20.03.2008. Die SZ weiß jetzt, warum die Pekinger weiße Tücher vorm Mund tragen. Die Welt findet das Thema Teenie-Schwangerschaft nach Jason Reitmans Film "Juno" gar nicht mehr trübsinnig. In der NZZ schreibt Najem Wali über den Irak nach fünf Jahren Krieg: kein Frühling in Sicht. Im Tagesspiegel bekennt Anne-Sophie Muter, dass sie in einigen Fragen nicht so kompetent ist wie der Fedex-Mann. Die FAZ lädt Klassik runter. Im Freitag sieht Norbert Frei 1968 ganz anders  als Götz Aly. Spiegel Online informiert über Osama bin Ladens Debattenbeitrag zu den Mohammed-Karikaturen. Mehr lesen

Eisige Flanken

19.03.2008. Die Welt staunt über ein Gebirge aus 176.000 Kubikmeter weißem Carrara-Marmor in Oslo. In der FR debattieren Claus Offe und Heinz Bude über das Ende des Sozialsstaats. In der taz erinnert sich Jochen Schimmang nur lückenhaft an 68. Die Zeit begutachtet islamische Kunst für zwei Milliarden Euro in Qatar. In der SZ fordert der Staatsrechtler Christoph Möller starke Richter. Mehr lesen

Der fünfte Musikgott der Stadt

18.03.2008. Auf suggestive Art diskret findet die FR Ari Libskers Dokumentarfilm "Stalags - Holocaust and Pornography". In der taz erklärt der Musiker Fritz Ostermayer ein kulturelles Missverständnis um Mariachimusik. In der Welt bezichtigt Norman Podhoretz Barack Obama der Demagogie. Die NZZ beobachtet westliches Kultursponsoring in Beirut. Für die FAZ sind Kulturboom und Kulturvernichtung in Tibet zwei Seiten einer Medaille. Mehr lesen

Ich bin ein Arrivist

17.03.2008. In der taz hält Richard Stallman ein leidenschaftliches Plädoyer für die Freiheit Ihrer Festplatte. Sowohl Katholizismus als auch Islam haben Reformbedarf, findet Hans Küng in der Welt. Die NZZ stellt vier Unsterbliche vor. Dummyblog fordert mehr Klarheit von Frank Schirrmacher. Die FAZ zeigt sich beeindruckt von einer autarken starken Frau. Die SZ betrauert den Zerfall der amerikanischen Demokraten. Mehr lesen

Ihr seid schuld!

15.03.2008. In der NZZ zeigt uns der Schriftsteller Kjartan Flogstad den mustergültigen Norweger. Atlantic Monthly zeigt Britney Spears den Weg. In der Welt erklärt der Historiker Bogdan Musial, wie die Sowjetunion mit Hilfe Deutschlands die Welt beherrschen wollte. In der taz erklärt Marcia Pally die Evangelikalen und wirft den Europäern ein kräftiges "Ihr seid schuld!" an den Kopf. Der Spiegel berichtet über den Boykott der Pariser Buchmesse. Die SZ freut sich über gepflegte Leserkommentare im Internet. Die FAZ huldigt Peter Hacks und dem Hirn. Mehr lesen

Rowohlt-Autoren trinken und rauchen

14.03.2008. Musik als Beruf? Die FR empfiehlt die Ausbildung zum Musikfeldwebel. Die NZZ schickt eine Liebeserklärung an alle Rowohlt-Autoren. In der Welt erklärt Aharon Appelfeld, warum Angela Merkel in der Knesset Deutsch sprechen soll. Die Blogbar geißelt Marktmacht und Mittelmaß der Medienmoloche. Die taz feiert Metal. Die Berliner Zeitung findet ein dickes Geldbündel im Bauch eines chinesischen Fisches. In der FAZ wirft Necla Kelek den Islamverbänden Hochmut und Taktiererei vor. In der SZ plädiert Ingo Schulze für ein Einheitsdenkmal in Leipzig. Mehr lesen

Der Mut von Dagmar Metzger

13.03.2008. Für die taz beweist der Umgang mit Dagmar Metzger einen trostlosen Mangel an Phronesis im Lande. Die FR bewundert Gunter Sachs hinter Glas. In der NZZ erinnert sich der Germanist Egon Schwarz an die österreichischen Nazis vor Hitler. In der Zeit versucht Tuvia Tenenbom herauszufinden, wo ein Jude aufhört und ein Saudi beginnt. Die FAZ fordert mehr Offenheit von der Deutschen Islamkonferenz. Die Welt findet Nicholson Bakers Vorstellung, man hätte Hitler mit Pazifismus begegnen sollen, unseriös. In der SZ entgegnet Nicholson Baker: Man kann die Menschen nicht zum Guten bombardieren. Mehr lesen

Literarische Scheinriesen

12.03.2008. In der FR beklagt Gallimard-Lektor Eric Vigne die Vermarktlichung des Buchmarkts mithilfe der Presse. Die Welt denkt ähnlich und fordert weniger Littell-Besprechungen. Die NZZ beschreibt die vielfältige neue Hörkultur. Die taz ärgert sich über lustvoll inszenierte Unterwerfungsrituale in dem Film "Die Welle". Im Tagesspiegel fordert Heinz Bude weniger Selbstgerechtigkeit von den Saturierten. Die SZ erklärt, warum Bücherklau so wichtig ist für die Verlage. In der FAZ zeichnet der Schriftsteller Amir Hassan Cheheltan ein verzweifeltes Bild vom Iran. Außerdem: die Zeitungen berichten streng objektiv über die "Kooperation" von WAZ und WDR.
Mehr lesen

Maulwurfsmäßig in stockdunklen Röhren

11.03.2008. In der FR will Ivan Nagel den von Roman Herzog formulierten "Schrecken der Hessenwahl für beide Volksparteien" nicht teilen. Der FR liegt auch am Perlentaucher. In der Welt schreibt der polnische Journalist Jan Skorcynski über die gravierenden Unterschiede von 1968 in Ost und West. Wirres.net seufzt anlässlich der Guardian-Liste der 50 wichtigsten Blogs der Welt: Deutschland bräuchte eine Ariana Huffington. Die FAZ wirft einen Blick in die wunderbare Welt des Hörbuch-Downloads. In der NZZ beschreibt Navid Kermanis sein Unbehagen beim Beten in der Öffentlichkeit.
Mehr lesen

Wie ein Flokatiteppich

10.03.2008. Die NZZ fragt, warum ausgerechnet die abrisswütige Stadt Frankfurt nun Attrappen kriegszerstörter Gebäude neu errichten will. Die FR berichtet über die polnische Auseinandersetzung mit den antisemitischen Säuberungen im Jahr 1968. Die FAZ beschreitet den von Norman Foster entworfenen Flughafen Peking, mit dem China untermauern will, dass es in der Moderne angekommen sei. Mehr lesen

Gepriesen sei Ude in der Höhe

08.03.2008. In der Welt fordert Thea Dorn eine schonungslose, dreckige und befreiende Kunst. In der NZZ verteidigt Mircea Cartarescu den Kapitalismus: Geld ist wie Blut. Don Alphonso ruft die Journalisten der Berliner Zeitung zur Revolution auf. In der Berliner Zeitung rümpft der Philosoph Michel Onfray im Namen der Gutbürgerlichkeit die Nase über Nicolas Sarkozys lockere Art. Zum Tag der Frauen ist die FR glücklich über die lange Dauer des weiblichen Orgasmus. Die SZ bringt einen scharfen Angriff auf den Hanser Verlag, der Raoul Schrotts Thesen zu Homer publizierte. Mehr lesen

Dekadente Festbrüder

07.03.2008. Die FR erteilt anlässlich von Raoul Schrotts Homer-Buch dem Graecozentrismus eine weitere Absage. Die Welt versucht herauszufinden, was die Arbeitsgruppe Analytische Röntgenspektroskopie an der Technischen Universität Berlin über die Schriftrollen von Qumran sagen kann. In der SZ kritisiert Michail Gorbatschow die Ersatzmänner in der Duma. Die NZZ berichtet über eine Bürgerbewegung zur Verteidigung der Homosexuellen in Marokko. Mehr lesen

Ja, die Puristen

06.03.2008. Die taz kolportiert den Zweifel bemooster Häupter über die Möglichkeit von Volksherrschaft. Die FR weist nach: Als Kris Kristofferson anfing, kritische Lieder über die USA zu singen, zensierte ihn der Markt. In der Zeit sagt Tenor Rolando Villazon, der seine Stimme wieder hat: "Natürlich wusste ich, dass ich mich auf einem gefährlichen Weg befand." In der SZ spricht Natalie Portman über Fortschritte in der Lage der Frauen: Früher wurden sie gezwungen, mit mächtigen Männern zu schlafen, heute tun sie's freiwillig. Mehr lesen

Meine Fehler kann ich selber machen

05.03.2008. In der FR erzählt Umberto Eco, dass er das Buch bereits gegen eine Festplatte getauscht hat. In der Welt erklärt Paul Kuhn, wie er vom Jazz zur Wahrheit kam - oder war's umgekehrt? Die Berliner Zeitung polemisiert gegen Tilman Jens' gestrigen FAZ-Artikel über seinen an Alzheimer erkrankten Vater Walter Jens. Die NZZ meldet, dass Finnland wegen der Entlassungen bei Nokia im Jahr 2011 nicht Gastland der Frankfurter Buchmesse sein darf. Die SZ berichtet über Neubewertungen des Pariser Mais 1968. Mehr lesen

Er servierte Glück

04.03.2008. Ist Alzheimer die Krankheit einer Generation?, fragt Tilman Jens, der Sohn von Walter Jens, in der FAZ. In der FR beschreibt Sonja Margolina, wie die russischen Wahlen in einer Moskauer Klapse abliefen. Die taz porträtiert die konservative Polemikerin Ann Coulter, die aus Protest gegen den liberalern John McCain glatt Hillary Clinton wählen würde. Mehr lesen

"Giordano redet gefährlichen Unsinn"

03.03.2008. In der FAZ erklärt der der Chef der Harvard-Bibliothek Robert Darnton, warum er fast alle Forschungsarbeiten der Harvard-Professoren online zugänglich machen will. In der NZZ erfahren wir den Unterschied zwischen Nutzpflanzen- und Zierpflanzenbesitzern in der Ukraine. Die Welt setzt sich mit dem Antisemitismus Arthur Koestlers auseinander. Die FR polemisiert gegen ein Gespräch zwischen Wolfgang Schäuble und Ralph Giordano in der Sonntags-FAZ. Die SZ sieht den Kampf ums Kopftuch in der Türkei als Klassenkampf. Mehr lesen

Ich war kurz vorm All

01.03.2008. In der Welt bangt Viktor Jerofejew vor den Präsidentschaftswahlen um Russland: Wird Medwedjew der neue Chruschtschow oder der neue Gorbatschow? Die FAZ stellt klar, dass die aufregendste deutsche Literatur derzeit aus Österreich kommt. Die FR bringt ein sehr lesenswertes Spezial zu Türken in Deutschland. Die SZ fürchtet den Spießer in sich selbst. Und in der NZZ erstrahlt Japan unter einem Himmel voller Michelin-Sterne. Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

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Archiv: Kino, TV

Jungskino

22.05.2013. Calin Peter Netzers Berlinalegewinner "Mutter und Sohn" verwandelt die Neue Rumänische Welle in ein Nationaltheater, in dem schon wieder nur Ödipus gespielt wird. In Justin Lins "Fast & Furious 6" gilt es, den Bau einer hochdestruktiven "Techno-Bombe" zu verhindern. Mehr lesen

Archiv: Bücherschauen

Wirtschaftlich sattelfeste Künstler

24.05.2013. Zum Anlass von Egon Friedells 75. Todestag empfiehlt die SZ seine noch immer äußerst lesenswerte "Kulturgeschichte der Neuzeit". Außerdem verfolgt sie die langjährige Freundschaft zwischen Tom Waits und Anton Corbijn im prächtigen Bildband "Waits / Corbijn". Die FAZ liest gebannt Linus Reichlins Roman "Das Leuchten in der Ferne" und informiert sich vor dem morgigen Champions-League-Finale bei Nils Havemann über die "Geschichte der Fußballbundesliga". Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

Affenspiel des Teufels

21.05.2013. In El Pais Semanal joggt Martín Caparrós mit dem Ex-General, Ex-Präsidenten, Ex-Retter des Vaterlands, Ex-Sträfling und Ex-Mörder Jorge Rafael Videla. Wired sucht im Labor von Henry Markram nach einem Minimum von Gehirn. In le Monde fordert Liao Yiwu mehr Courage von westlichen Sinologen. Im Espresso fordert Marco Travaglio mehr Courage gegen Berlusconi. In der LRB betrachtet John Lanchester durch Google Glasses das große Schweigen. HVG erinnert an die Samisdat-Zeitschrift Neues Symposion. Rue 89 warnt vor dem reaktionären japanischen Premier Shinzo Abe. Der Dallas Observer umarmt einen kleinen Roboter. Vanity Fair erzählt die verzwickte Geschichte des Blockbusters "World War Z". Mehr lesen

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

Amoralische Landschaften

09.04.2013. In The Virginia Quarterly Review sieht der Verleger Richard Nash Bücher im Cockpit in die Zukunft fliegen. Rue 89 erklärt das chinesisch-koreanische Verhältnis. Micromega beobachtet weibliche Proteste beim Weltsozialforum in Tunis. In The Brooklyn Rail erklärt der Regisseur Olivier Assayas, warum die Siebziger für den Einzelnen so gefährlich sein konnten. Im New Yorker kennt Susan Faludi dafür ein konkretes Beispiel: die Feministin Shulamith Firestone. Vice schildert die Situation der Roma in Slowakien. Die NYRB lernt von Lawrence Wright, wie das amerikanische Finanzamt aus Scientology eine Religion machte. Mehr lesen

Erst Geld macht Medien

02.04.2013. In der LRB fragt John Lanchester, warum Fantasy vom literarischen Publikum gesnobbt wird. Der New Yorker erklärt am Beispiel von Vice, wie man im Internet mit Inhalten Geld verdient. Für Salon.eu.sk besucht Andrzej Stasiuk die lebenslustigen Goralen. Die Lettre feiert ihren Fünfundzwanzigsten. Slate.fr berichtet über israelische Mafiakriege. Der Hollywood Reporter besucht einen Pionier des Filmnerdtums im Netz. HVG durchleuchtet am Beispiel von Janos Esterhazy die Abgründe der slowakisch-ungarischen Beziehungen. Mehr lesen

Das ist reines Zocken

25.03.2013. Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein. Mehr lesen

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013. Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna. Mehr lesen

Zu neuem Funde

12.03.2013. Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen. Mehr lesen

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013. Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali.  Mehr lesen

Harvey explodierte

26.02.2013. In The Brooklyn Rail erzählt der Animationsfilmer Ralph Bakshi, warum er Glück hatte, arm aufzuwachsen. Die NYT erklärt, warum wir Zucker, Salz und Fett nicht widerstehen können. Genau darum muss der Staat uns vor uns selbst schützen, lernt die NYRB. Und The Atlantic sammelt schon mal die Daten, die beweisen, wie sehr wir beim Essen gesündigt haben. Im New Statesman singt Jeannette Winterson ein Loblied auf den kreativen androgynen Geist. Im Guardian erzählt Aleksandar Hemon, warum er als Erwachsener seine ästhetischen Prinzipien revidieren musste. Und in El Pais erklärt Sergio Alvarez, warum der magische Realismus nicht mehr zeitgemäß ist. Mehr lesen

Bringt mir die Kosmologen!

19.02.2013. In La vie des idées erklärt Timothy Snyder den Historikerstreit für erledigt. In The New Republic fragt Ian McEwan, warum er sich für irgendeinen Henry interessieren soll. Die Global Mail beschreibt die grauenvollen Hexenjagden in Papua-Neuguinea. In Syrien macht jeder seinen eigenen Aufstand, seufzt die LRB. Gibt's diesmal auch Frauen, fragt Wired angesichts der geplanten neuen Star-Wars-Folgen. Bloomberg warnt vor chinesischen Hackern. Im Espresso geißelt Roberto Saviano die italienischen Konservativen. In der NYT lassen junge Republikaner aus ähnlichen Gründen die Köpfe hängen. Mehr lesen

Forensische Romanze

12.02.2013. In Newsweek liest Simon Schama aus den Knochen Richards III. Die Financial Times besucht die Amazon-Sklaven im britischen Städtchen Rugeley. Im New York Magazine erzählt Oscar de la Renta, wie der Schuldeneintreiber von Tennesse Willliams über ihn herfiel. In Salon schreibt Adam Michnik an Michail Chodorkowski. The Nation feiert den Avantgardisten Wiktor Schklowski. In Slate.fr holt uns Michel Serres in die Zukunft zurück. Und in n+1 singt Valery Nugatov ein Liebeslied an die zeitgenössische Kunst. Mehr lesen

Boomzeit für die Unzufriedenheitsindustrie

05.02.2013. In der NYRB bewundert Lorrie Moore das Shakespearesche Format der Agenten in "Homeland". In der LRB lernt Stephen Smith über Mali: Wenn nichts mehr hilft, bleibt nur noch "Schlag den Maulwurf". Der Sozialismus ist eine bürgerliche Idee, erklärt der Historiker Jacques Julliard in nonfiction. In Elet es Irodalom möchte Miklós Tamás Gáspár die Hochschulen revolutionieren. Der Economist feiert das neue skandinavische Supermodel. In Eurozine warnt Ivan Krastev vor dem transparenten Staat. Der National Geographic reist durch ein reformwilliges Libyen. Mehr lesen

Das Meckern von Lindsay

29.01.2013. National Geographic besucht die kirgisischen Nomaden in Afghanistan. Die Franzosen werden immer missmutiger, berichtet Slate.fr. In Eurozine fragt der Choreograf Lloyd Newson, warum ausgerechnet britische Muslime Homosexualität so vehement ablehnen. La Regle du Jeu stellt das erste Schwulenmagazin Marokkos vor.  n+1 druckt ein Porträt des russischen Minenarbeiters und Streikführers Walentin Urusow. Im New York Magazine spricht Steven Soderbergh über die Tyrannei des Erzählens. In Believer erklärt der Experimentalmusiker Mike Patton sein cinephiles Referenzsystem. In The Nation erzählt David Schiff, wie Pierre Boulez das Cleveland Orchestra auf die Palme brachte: Er konnte jede Stimme in Eliot Carters "Concerto for Orchestra" vorsingen. Mehr lesen

Die meiste Kunst die meiste Zeit

22.01.2013. Die NYRB kritisiert die aufgeregte Beschreibung von CIA-Folter in Kathryn Bigelows neuem Film. In ADN cultura erklärt María Sonia Cristoff, warum sie ihren Winterschlaf im Sommer abhält. In Wired verteidigt Larry Page sein verrücktes Zeug. Der New Yorker erforscht den Markt für prähistorische Knochen. n+1 und das New York Magazine werfen einen Blick auf Insidergeschäfte in der Kunst. The New Republic erklärt dem Moma, warum Paul Klee sehr wohl ein Abstrakter ist. In Elet es Irodalom erklärt András Pályi, warum Dichter keine guten Vorbilder sind. Mehr lesen

Tagträume ersetzen keinen Fleiß

15.01.2013. Al Ahram feiert Ibsens "Volksfeind" und sein Vertrauen in die Jugend. In der Irish Times bewundert John Banville eine ganz neue literarische Form, die Michael Gorra mit seiner Studie über Henry James gefunden hat. In Le Point fordert BHL die religiösen Würdenträger auf, sich aus der Schwulenehe herauszuhalten. Der New Yorker porträtiert die neue israelische Rechte unter Naftali Bennett. In der Literary Review porträtiert Edmund de Waal den Töpfer Michael Cardew. Auf Edge.org feiert Daniel Dennett das Bric-à-Brac in unserem Hirn. Der Guardian bewundert die geniale Obszönität Manets. Die NYT beobachtet den splitterfasernackten Paul Schrader bei Dreharbeiten. Mehr lesen

Nichts als eine Stilblüte

08.01.2013. Osteuropa würdigt die polnischen Komponisten im Allgemeinen und Witold Lutosławski im Besonderen. In The American Scholar erzählt William Deresiewicz, warum er in Portland ein Einhorn ist. Bloomberg sagt einen Aufstand in China voraus. Im Merkur beschreibt Chaim Noll den arabischen Frühling als Krieg zwischen Saudiarabien und Iran. Le Monde beklagt die hohen Gagen französischer Schauspieler. In HVG analysiert Péter Esterházy seine heißeste Beziehung. In der London Review of Books versteht James Meek, warum immer mehr amerikanische Autoren lieber an Fernsehserien arbeiten als an Romanen. Mehr lesen

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